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DE29513826U1 - Möbelfuß - Google Patents

Möbelfuß

Info

Publication number
DE29513826U1
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DE
Germany
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base plate
spacer sleeve
furniture foot
furniture
foot according
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Expired - Lifetime
Application number
DE29513826U
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
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Priority to DE29513826U priority Critical patent/DE29513826U1/de
Publication of DE29513826U1 publication Critical patent/DE29513826U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B91/00Feet for furniture in general
    • A47B91/02Adjustable feet
    • A47B91/022Adjustable feet using screw means
    • A47B91/026Foot attached to a rotating nut supported on an external thread

Landscapes

  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

Harald Maaß 25.08.95
Grauer Busch 19
32684 Kalletal-Kalldorf
Möbelfuß
Die Erfindung bezieht sich auf einen Möbelfuß, bestehend aus einer möbelseitig festlegbaren Basisplatte, die eine Abstandshülse sowie einen die Abstandshülse durchgreifenden und die Abstandshülse überragenden Schraubenbolzen trägt, an dessen freiem Ende ein Auflagekörper befestigbar ist.
Derartige Möbelfüße sind bekannt. Die Verbindung zwischen Basisplatte und Abstandshülse sowie Basisplatte und Schraubenbolzen wird bei den bekannten Möbelfüßen durch Schweißen hergestellt.
Diese Schweißverbindung ist aus mehreren Gründen nachteilig:
a) Sie ist arbeitsintensiv und belastend und damit teuer.
b) Basisplatte, Abstandshülse und Schraubenbolzen müssen aus einheitlichen, d.h. schweißfähigen Materialien sein.
c) Unterschiedliche Oberflächen der zu verschweißenden Teile (vernickelt, verchromt, verzinkt, farblackiert usw.) beeinträchtigen den Schweißvorgang, bzw. die Oberflächen werden beim Schweißen in Mitleidenschaft gezogen.
d) Das bedeutet, daß die Oberflächenbehandlung in aufwendiger Weise nach dem Schweißvorgang vorgenommen werden muß und unterschiedliche Oberflächen von Basisplatte und Abstandshülse nur mit großem Aufwand (Kosten) herstellbar sind.
e) Die durch Schweißen verbundenen Teile, d.h. die montagefähigen Einheiten "Möbelfüße" sind sperrig und erfordern beim Transport einen großen Raumbedarf und Verpackungsaufwand.
f) Die unlösbare Schweißverbindung engt eine kostensparende Kombination der Einzelteile (Basisplatte, Abstandshülse, Schloßschraube) nach dem Baukastenprinzip ein, d.h. unterschiedlich hohe Möbelruße oder Möbelruße in bestimmten Farben können nur als fertige Einheit abgerufen werden, (umfangreiche Lagerhaltung)
Die Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe gestellt, eine Lösung für einen Möbelfuß aufzuzeigen, der bis kurz vor dem Einsatz beim Kunden nach dem Baukastenprinzip variabel ist, d.h. nach Höhen (Länge der Abstandshülsen) und Oberflächen (fertig lackiert, verchromt, vernickelt usw.) entsprechend Kundenwünschen zusammengestellt werden kann.
Zugleich soll der Möbelfuß ebenso hoch belastbar sein, wie ein durch Schweißen hergestellter Möbelfuß.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Abstandshülse lösbar an der Basisplatte durch mit dem Gewindebolzen zusammenarbeitende Gewindemittel gehalten wird.
Vorzugsweise wird als Schraubenbolzen eine mit dem Kopf verdrehsicher in der Basisplatte gelagerte Schloßschraube verwendet.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen des Möbelfußes bzw. der Einzelteile, werden in den Unteransprüchen beschrieben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen insbesondere in der preiswerten Fertigung durch Verwendung kostengünstiger Normteile sowie in den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Baukastenprinzips (unterschiedliche Oberflächen und Längen) sowie in der Flexibilität, was Kundenwünsche anbetrifft.
Daraus ergibt sich auch eine vereinfachte Lagerhaltung , da sich mit einigen wenigen Einzelteilen auch vom üblichen abweichende Kundenwünsche befriedigen lassen.
Zudem kann auf die belastende und kostenintensive Schweißverbindung verzichtet werden, die im Hinblick auf empfindliche Oberflächen und unterschiedliche Materialien problematisch ist. D.h. die Abstandshülse könnte durchaus ein preiswert herstellbares Kunststoffrohr sein.
Da die Einzelteile (Basisplatte, Abstandshülse, Schloßschraube und Mutter) den Möbeln in loser Form, d.h. unmontiert beigelegt werden können, so daß die Montage vom Kunden durchführbar ist, ergibt sich weiterhin ein aus Raumersparnis, geringem Verpackungsaufwand und Montagewegfall resultierender Kostenvorteil.
In den Zeichnungen wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung Schloßschraube, Basisplatte, Abstandshülse, Mutter sowie Spann- bzw. Lösewerkzeug,
Fig. 2 in einer Schnittdarstellung die fertig montierten Teile entspr. Fig. 1 mit gestrichelt angedeutetem Auflagekörper,
Fig. 3 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel entspr. Fig. 2,
Fig. 4 in einer Detaildarstellung ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel entspr. Fig. 3.
Wie die Schnittdarstellung entspr. Fig. 2 gut erkennen läßt, wird die Basisplatte 1 in bekannter, nicht näher beschriebener Weise, an der Unterseite eines Möbels (nicht dargestellt) befestigt.
Die Basisplatte 1 besitzt eine kegelstumpfförmige Vertiefung 2 und am Grunde dieser Vertiefung 2 eine vorzugsweise quadratische Ausnehmung 3 .
Ein Schraubenbolzen - vorzugsweise eine Schloßschraube 5 - durchdringt die quadratische Ausnehmung 3 und wird in ihrer Endlage mit ihrem quadratischen Ansatz 6 unterhalb ihres Kopfes 7 verdrehsicher in der Ausparung 3 gehalten. Der Kopf 7 der Schloßschraube 5 wird hierbei von der kegelstumpfförmigen Vertiefung der Basisplatte 1 aufgenommen.
Bei Verwendung einer anderen Schraube, z.B. einer Sechskantschraube, kann die Verdrehsicherheit auch durch wenigstens zwei aus der Basisplatte 1 hochgestellte, gegenüberliegende Nasen erzeugt werden, welche die Sechskantflächen des Schraubenkopfes zwischen sich aufnehmen und den Kopf fixieren und drehsicher halten.
Auf dem Gewindeteil 8 der Schloßschraube 5 ist eine Gewindemutter 10 mit einem Ansatz 11 geschraubt und hält bzw. fixiert/zentriert mit diesem Ansatz 11 eine Abstandshülse 9.
Die Gewindemutter 10 trägt an ihrem Umfang Abflachungen 12, für den Zugriff eines Werkzeuges 13 zum Spannen/Lösen der Mutter 10.
Die Abflachungen 12 können auch - bei entsprechend ausgebildetem Werkzeug durch nicht dargestellte Nuten, Bohrungen, Schlitze usw. ersetzt werden, in welche das Werkzeug greift.
Der Gewindeschaft 8 der Schloßschraube 5 greift ferner in eine Gewindehülse 14 ein, welche in nicht näher beschriebener Weise in einem Auflagekörper 15 untergebracht ist, der - wie gestrichelt angedeutet - unterschiedliche Form und Größe haben kann.
Durch Verdrehen des Auflagekörpers 15 ist eine Höhenverstellung H zwischen der aus Basisplatte 1, Schloßschraube 5 und Gewindemutter 10 bestehenden Einheit möglich.
Um die geschilderte Verbindung bzw. Funktion herzustellen zu können, muß der Gewindebolzen (Schloßschraube 5) stets langer sein, als die Abstandshülse 9, d.h. der Gewindeschaft 8 muß über die Abstandshülse 9 hinaus vorstehen.
Fig. 3 u. 4 lassen erkennen, daß - um ggf. die Stabilität und Belastungsfähigkeit des Möbelfußes zu erhöhen - im Bereich der Anlagefläche zwischen Abstandshülse 9 und Basisplatte 1 Fixierungs-/Zentrierungsmittel in Form von ausgestanzten, umgebogenen Nasen 4a oder durch im Zuge der Blechverformung hergestellte Düsen, Sicken, Nocken 4b oder dgl. vorgesehen sein können.
Fig. 4 läßt erkennen, daß diese Fixierungs-/Zentrierungsmittel auch durch in Zuge der Blechverformung hergestellte zyl. Vertiefungen 4c oder durch zyl. Wülste, Ansätze 4d gebildet werden können, d.h. im letzten Fall ersetzt der Ansatz 4d die kegelförmige Vertiefung 2 entsprechend Fig. 1 bis 3, indem er eine Doppelfunktion, nämlich Zentrierung/Fixierung der Abstandshülse 9 und Aufnahme des Schraubenkopfes 7 übernimmt.
Die beschriebenen Fixierungs-/Zentrierungsmittel 4a bis 4d erleichtern nicht nur die Montage der Einzelteile, sondern nehmen auch seitliche Kräfte auf, wie sie z.B. beim Verschieben eines schweren Möbelstückes auftreten können, d.h. sie erhöhen insgesamt die Belastungsfähigkeit des Möbelfußes.

Claims (8)

Harald Maaß 25.08.95 Grauer Busch 19 32684 Kalletal-Kalldorf Schutzansprüche
1) Möbelfuß, bestehend aus einer möbelseitig festlegbaren Basisplatte, die eine Abstandshülse sowie einen die Abstandshülse durchgreifenden und die Abstandshülse überragenden Schraubenbolzen trägt, an dessen freiem Ende ein Auflagekörper befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshülse (9) lösbar an der Basisplatte (1) durch mit den Gewindebolzen (5,8) zusammenarbeitende Gewindemittel (10) gehalten wird.
2) Möbelfuß, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen vorzugsweise eine mit dem Kopf (6,7) verdrehsicher in der Basisplatte (1) gelagerte Schloßschraube (5) ist.
3) Möbelfuß nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindemittel als Gewindemutter (10) ausgebildet sind und Fixierungs-/Zentrierungsmittel (11) für die Abstandshülse (9) tragen.
4) Möbelfuß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierungs-/Zentrierungsmittel an der Gewindemutter (10) aus Ansätzen, Nasen, Nocken (11) oder dgl. bestehen.
5) Möbelfuß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindemutter (10) mit Flächen, Nuten, Bohrungen, Schlitzen (12) versehen ist, welche das Eingreifen eines Werkzeuges (13) gestatten.
6) Möbelfuß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Basisplatte (1) Fixierungs-ZZentrierungsmittel für die Abstandshülse (9) trägt.
7) Möbelfuß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierungs-/Zentrierungsmittel aus der Basisplatte (1) herausgestanzte Nasen, Nocken, Ansätze (4a,4b) oder dgl. sind.
8) Möbelfuß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, das die Fixierungs-/Zentrierungsmittel in der Basisplatte (1) im Zuge der Blechverformung hergestellte zyl. Wulste, Vertiefungen, Ansätze, (4c,4d) oder dgl. sind.
DE29513826U 1995-08-29 1995-08-29 Möbelfuß Expired - Lifetime DE29513826U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19713485A1 (de) * 1997-04-01 1998-10-08 Roderich Hilf Stütze für Tischplatte
EP1530925A1 (de) * 2003-11-17 2005-05-18 Samsung Electronics Co., Ltd. Höheneinstellungsvorrichtung und damit versehenes elektrisches Küchengerät

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19713485A1 (de) * 1997-04-01 1998-10-08 Roderich Hilf Stütze für Tischplatte
DE19713485C2 (de) * 1997-04-01 1999-03-18 Roderich Hilf Stütze für eine Tischplatte
EP1530925A1 (de) * 2003-11-17 2005-05-18 Samsung Electronics Co., Ltd. Höheneinstellungsvorrichtung und damit versehenes elektrisches Küchengerät

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