DE2232790A1 - Befestigungsanordnung fuer einen zylinder mit kolben - Google Patents
Befestigungsanordnung fuer einen zylinder mit kolbenInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. R Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann, D1PL.-PHYS. Dr. K. Eincke
Dipl.-Ing. R A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
SAHA 8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820 MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 39 21/22
MILIER FLUID POWER CORPORATION, 7NO15 York Road, Bensenville,
Illinois, V.St.A.
Befestigungsanordnung für einen Zylinder mit Kolben.
Die Erfindung betrifft Zylinder und zwar eine Befestigungsanordnung
für einen Zylinder mit einem Kolben.
Es gibt viele unterschiedliche Befestigungsarten für Zylinder. Der Anmelder fertigt eine Vielfalt solcher Befestigungen,
wie sie in den "Miller" cylinder Bulletins dargestellt
sind, die der Öffentlichkeit zugänglich sind.
Bei einer solchen Befestigung, die den Namen "Modell 72"
trägt, sind an den Seiten der Zylinder in der Nähe der beiden Zylinderdeckel eines Zylinders mit Gestängeverbindung
etwa vierflächige Augen vorgesehen. Diese Augen haben durchgehende Löcher zur Aufnahme von Befestigungsmitteln
und erstrecken sich etwa im rechten Winkel zur Länge der Zylinderstange· Die National Fluid Power Association
(ΝΕΡΑ) hat Normen für die Abmessungen der verschiedenen Befestigungsarten gesetzt. Diese Normen erlauben es den
verschiedenen Herstellern, ihre speziellen Zylinder mit Befestigungen auszurüsten, die ein Auswechseln am Montageort
ermöglichen·
Die spezielle Befestigungsanordnung, auf die sich die Erfindung bezieht, hat von den ΝΕΡΑ-Normen vom 9.11.1969,
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■" 2 "^
die noch in Kraft sind, den Namen "side lugs" (Seitenaugen)
erhaltene Für die Zylinder sind Maße festgelegt, die sich auf die nominelle Zylinderbohrung beziehen. Die Maße, die
spezifiziert sind, haben mit den Abständen zwischen den Mittenlinien der Haltebolzen zu tun, die durch die jeweilige
Befeatigungsstrulctur, die am Zylinder angebracht ist, gesteckt werden, und mit dem Bolzendurchmesser. So ist
ZoB. der Mittenabetand der Haltebolzen, vier an der Zahl jeweils an den vier Ecken des Zylinders, gegeben, sowie
der Abstand zwischen der Mittellinie der Zylinderstange
und der am Zylinder vorhandenen Montagefläche. Jede Befestigung, die diesen Maßen entspricht, muß in die Normen
fallen, so daß die Konstruktion der Befestigung selbst nicht spezifiziert zu werden braucht. Bisher werden Seitenaugenbefestigungen
an Zylindern angeschweißt· Sie erfindungsgemäße Befestigung ist dagegen abnehmbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Seltenaugenbefestigung
für einen Zylinder mit Kolben zu schaffeno
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung einen etwa U-föraigen Bügel vor, dessen Mittelteil mit Löchern zur
Aufnahme der Ankerstangen eines Zylinders versehen ist» so daß der Bügel an den beiden Zylinderdeckein befestigt
werden kann. Die beiden Sohenkel der U-förmigen Befestigung gabeln den unteren Teil der beiden Seiten der Zylinderdeckel
ein und haben durchgehende Löcher für Befestigungsmittel, die sich etwa im rechten Winkel zu den Löchern
für die Ankeretangen und zur Länge der Zylinderstange erstrecken und zum Befestigen des Zylinders an einer
Stützfläche dienen.
Weitere Einzelheiten gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten
Zeichnungen hervor. Es zeigen)
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1 eine perspektivische Ansicht der Befestigungsanordnung
und einen Zylinder mit Kolben, für den die Befestigungsanordnung verwendet wird;
Pig.2 eine Endansioht des Zylinders und der erfindungsgemäßen
Befestigungeanordnung;
Fig.3 eine Seitenansicht eines Zylinders und der erfindungsgemäßen
Befestigungsanordnung und
Mg0 4 eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung·
Das gezeigte Ausführungsbeispiel soll dazu dienen, den Erfindungsgedanken zu erläutern und keine Einschränkung
der Erfindung auf dieses Beispiel bedeuten.
Die erfindungsgemäße Befestigung 10 ist für einen Zylinder 12 mit Kolben gedacht und zwar vorzugsweise, jedoch nicht
unbedingt, für einen solchen mit Ankerstangen, wie er in den Zeichnungen dargestellt ist. Ein Zylinder mit Kolben
ist mit einer geradlinig ausfahrbaren Kolbenstange 14 ausgerüstet, die durch eine Buchse 16 in wenigstens einem der
Zylinderdeckel 18 tritt, welche die beiden Enden des Zylinderrohres 20 versehließen. Bei einem Zylinder mit Ankerstangen
erstrecken sich die Ankerstangen 22 in Längsrichtung des Zylinders und halten die Zylinderdeckel auf
dem Zylinderrohr mit Hilfe von Ankermuttern 24· fest. Öffnungen 26 dienen für den Eintritt und Austritt des Fluids
in das Innere des Zylinderrohres bzw. aus dem Zylinderrohr. Im Betrieb wird in bekannter Weise Druckfluid durch die
öffnungen 26 eingeleitet und übt eine Kraft gegen einen
Kolben in dem Zylinderrohr 20 aus, der mit der Kolbenstange 14 verbunden ist. Dadurch wird die Kolbenstange 14 linear
zum Zylinderrohr 20 bewegt und dieae Bewegung kann in eine Arbeitsfunktion umgewandelt werden. Damit jedoch
der von der Kolbenstange ausgeübte Schub eine nützliche Arbeit leisten kann, muß der Zylinder (oder die Kolben-
Ί (J f·) H 0 7 / η Η 1 8
stange) mit einer stützenden Fläche verbunden sein. Dazu ist irgendeine Form von Befestigung für den Zylinder notwendig.
Die Befestigungeanordnung 10 gemäß der Erfindung kann als wSeitenaugenbefestigungH bezeichnet werden. Im wesentlichen
besteht die Befestigungsanordnung 10 aus einem etwa U-förmigen Bügel 30 aus haltbarem hartem Werkstoff, etwa
gehärtetem Stahl oder dergleichen. Der Bügel 30 hat einen Mittelteil 32 mit einer Deckfläche 32a, einer Bodenfläche
32b, einer Außenfläche 32c und einer Innenfläche 32d. Weiter hat der Bügel 30 zwei parallele Schenkel 34 und 36,
die sich in einem Abstand voneinander im rechten Winkel zum Mittelteil 32 erstrecken. Jeder Schenkel hat ebenfalls
eine Deckfläche 34a bzwe 36a, eine Bodenfläche 34b bzw.
36b, eine Außenfläche 34o bzw. 36c und eine Innenfläche 34d bzw. 36d.
In dem Mittelteil 32 sind zwei löcher 38 zur Aufnahme der Ankerstangen 22 vorgesehen, die in der Außenfläche 32o eingesenkt
sind, um die Ankermuttern 41 aufzunehmen. Auf diese Weise kann der Bügel 30 an dem Zylinder 12 befestigt werdtne
Ferner ist jeder Schenkel 34 und 36 mit Löchern 42 für Befestigungsmittel versehen, die sich von der Deckfläohe
34a und 36a bis öurch die Bodenfläche 34b bzw. 36b erstrecken,
so daß ein Befestigungsmittel, etwa ein Bolzen oder dergleichen, durch die Löcher 42 gesteckt werden kann,
um den Bügel 30 und den Zylinder 12 an einer Stützfläche
festzumachen. Zweckmäßigerweise sind die Löcher 42 an den Deckfläohen 34a und 36a der beiden Schenkel 34 und 36 jeweils
mit einer Einsenkung versehen.
Es ist beabsichtigt, den Bügel 30 in unterschiedlichen
Größen für die verschieden großen Zylinder herzustellen,,
Zylindergrößen werden üblicherweise durch das Maß der Zylinderbohrung
gekennzeichnet, wobei die Befestigungsmaße auf der Grundlage des Bohrungsmaßes genormt sind· Pur jedes
Bohrungsmaß sind die Löcher 38 in anderen Abständen anzubringen, um die Ankerstangen 22 mit möglichst kleinem
Spiel aufzunehmen· Dieses Maßverhältnis der Löcher 38 zu den Ankerstangen 22 gewährleistet, daß für jede Zylindergröße
jeder entsprechend dimensionierte Bügel 30 zur Unterseite des Zylinderdeckels genau in die richtige Lage kommt.
Außerdem ist beabsichtigt, daß das Maß zwischen den Mittellinien der Löcher 42 für die Befestigungsmittel in jedem
Schenkel 34 und 36 für jede Zylindergröße ein genaues Abstandsmaß ist, alles in Übereinstimmung mit den NEPA-Normen.
An der Innenfläche 32d des Mittelteils sind zwischen den Innenflächen 34d und 36d der beiden Schenkel 34 und 36
zwei Stufen vorgesehen. Diese werden von zwei beabatandeten parallelen Flächen 44a und 44b gebildet, die in zurückspringende
Flächen 46a und 46b münden, welche auf die Innenflächen 34d und 36d stoßen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
laufen die Innenflächen 34d und 36d von der Stoßstelle mit.den rückspringenden Flächen 46a und 46b
leicht schräg nach außen. Diese besondere Form ist besonders zweckmäßig in Verbindung mit einem Zylinderdeckel, der
ebenfalls leicht nach außen abgeschrägt ist, wie dies die Flächen 50a, 50b, 50c und 5Od in Fig.1 erkennen lassen.
Beispielsweise ist für eine eineinhalbzöölige Bohrung das
zweckmäßige Maß zwischen den Flächen 44a und 44b zwei Zoll (50,8 mm) und daß Maß zwisohen der Stoßstelle der
Flächen 46a und 46b mit den Flächen 34d und 36d wäre 2,08 Zoll (5? mm). Die Länge jedes Schenkels 34 und 36
von der Vorderfläche 32c bis zum freien Jlnde würde 1,607
Zoll (40,8 mm) betragen und der Abstand zwisohen den
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Flächen 34d und 36d am freien Ende der Schenkel 2,160 Zoll (550 mm). Die aufeinanderpassenden Schrägungen am Zylinderdeckel
und den Schenkeln des Befestigungsbügels bieten den Vorteil einer bündigen Anlage zwischen diesen Flächen,
wenn die Befestigung am Zylinderdeckel montiert isto
Die erfindungsgemäße Befestigung ist für einen Zylinder mit Gestängeverbindung besonders zweckmäßig, wie dies auch
in dem Beispiel dargestellt ist· Bei dieser Art von Zylindern befinden sich die Ankeretangen unter Zug. Die
Innenfläche 32d des Mittelteils 32 sollte mindestens mit einem wesentlichen Teil der Außenfläche des Zylinderdeckels
18 Anlagekontakt haben· Dies wird in dem gezeigten Beispiel dadurch erreicht, daß die Fläche 32d als Planfläche ausgebildet
ist, die auf einen Großteil des Zylinderdeckels zwischen
den Ankerstangen paßt·
Selbstverständlich müssen die Flächen 34d und 36d nicht unbedingt konisch verlaufen. Die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung bietet einen sicheren und stabilen Halt, solange
ein fester Flächenkontakt «wischen dem Zylinderdeckel und
der Fläche 32d vorhanden ist und solange das Befestigungselement, das durch die Löcher 4-2 gesteckt ist, fest in
einer Stützfläche verankert ist· Im zusammengebauten Zustand ist der Befestigungsbügel am Zylinder festgelegt,
wenn er auf den Zylinderdeckel gesteokt und von den Muttern 41 auf den Ankeretangen festgezogen ist· Die seitlichen
Schenkel werden von den Befestigungselementen fixiert, die durchgesteckt sind und den Zylinder an einer Stützfläche
festlegen« Die Unterseite der Schenkel 34b und 36b
ist vorzugsweise geglättet und liegt unter der Mittellinie der Zylinderstange, entsprechend den NEPA-Normen für das
Bohrungsmaß· Der Zylinder ist auf diese Weise gegen jede Bewegung in irgendeiner Richtung gesichert, so daß der
Arbeitshub der Kolbenstange ungestört und genau ist· Da-
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durch wird die Lebensdauer des Zylinders verlängert. Die Zylinderdeckel werden fest an die Stützfläche gepreßt, wodurch
eine genaue Höhe und Lageneinstellung der Kolbenstange möglich ist. Die "Seitenaugenbefestigung" entspricht
also den Normmaßen, ist dabei jedoch abnehmbar, wenn man die Befestigungsmuttern 41 entfernt·
Im Rahmen der Erfindung sind Abwandlungen an dem gezeigten und beschriebenen Beispiel mögliche.
3 0 (i H 0 7 / f) 8 1 8
Claims (1)
- Ansprüche( 1^ Befestigungsanordnung für einen Zylinder mit Kolben, der ein Zylinderrohr, eine Kolbenstange auf einer gemeinsamen Mittellinie, zwei Zylinderdeckel und durch die Deckel tretende Ankeretangen hat, die die Vorrichtung zusammenhalten, gekennzeichnet durch ein Befestigungselement (30), das mit einem ersten [Teil (32) in Anlage an der Außenfläche eines Zylinderdeckeis (18) bringbar und in dieser lage durch lösbar· Befestigungsmittel (4-1) am Zylinderdeckel fixierbar ist und das zwei beabstandete zweite Teile (34, 36) hat, die die Seiten des Zylinderdeckels zwischen sich einschliessen, wobei jeder zweite Teil eine Querbohrung (42) zur Aufnahme eines Befestigungsmittels aufweist, die sich etwa im rechten Winkel zur Länge des Zylinders erstreckt, und wobei diese Querbohrungen zueinander und zur Mittellinie eine vorgegebene Beziehung haben.2· Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (30) ein im Grundriß etwa U-förmiger Bügel isto3· Befestigungeanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel zum Fixieren des Befestigungselementes am Zylinderdeckel aus Löchern (38) im ersten Teil zur Aufnahme der Ankerstangen (22) des Zylinders und aus Muttern (41) bestehen, die auf die Ankerstangen aufschraubbar sind.4· Befestigungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbohrungen in den zweiten Teilen des Befestigungselementes durchgehende Löcher sind·3 0 9 8 0 7 / 'T B 1 85· Befestigungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche} dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (5Oa-d) des Zylinderdeckel gegen das freie Ende des Zylinderdeckels konisch zulaufen und das Befestigungselement Innenflächen (34d, 36d) hat, die auf die Seitenflächen des Zylinderdeckeis aufgepaßt sind, wenn das Befestigungselement an der Endfläche des Zylinderdeckeis bündig angelegt ist·6· Befestigungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Fläohe des Befestigungselementes relativ zu den die Ankerstangen aufnehmenden löchern (38) derart angeordnet iet, daß sie zur Mittellinie des Zylinders in eine Lage kommt, die eine Festlegung der Zylinderdeckel an einer Stützfläche mit Hilfe der Befestigungsmittel gestattet·
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