DE29512246U1 - Windrad als Dekorationsartikel oder Spielzeug - Google Patents
Windrad als Dekorationsartikel oder SpielzeugInfo
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- DE29512246U1 DE29512246U1 DE29512246U DE29512246U DE29512246U1 DE 29512246 U1 DE29512246 U1 DE 29512246U1 DE 29512246 U DE29512246 U DE 29512246U DE 29512246 U DE29512246 U DE 29512246U DE 29512246 U1 DE29512246 U1 DE 29512246U1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C5/00—Processes for producing special ornamental bodies
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H33/00—Other toys
- A63H33/40—Windmills; Other toys actuated by air currents
Landscapes
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- Wind Motors (AREA)
Description
■ t) · ·
Anmelder: 1. Michael Haas
Panoramastraße 31 88214 Ravensburg
2. Daniel Haas
Panoramastraße 31 88214 Ravensburg
"Windrad als Dekorationsartikel oder Spielzeug"
Die Neuerung bezieht sich auf ein Windrad nach dem Gattungsbegriff des Schutzanspruchs 1.
Es ist bekannt, dekorative Windräder aus Kunststoff mit Flügeln unterschiedlicher Farbe auszustatten. Die Fertigung
solcher Windräder ist aufwendig, weil die einzelnen, unterschiedlich gefärbten Flügel mit der zugehörigen Nabe
durch Kleben, Einstecken oder dergleichen verbunden werden müssen.
Aufgabe der Neuerung ist es, bei Beibehaltung unterschiedlicher Flügelfarben die Fertigung stark zu
vereinfachen.
Dies wird neuerungsgemäß durch die Maßnahmen nach dem kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs 1 erreicht. Dabei
wird von der beim Kunststoffspritzen kostensparenden Maßnahme Gebrauch gemacht, die Flügel an die Nabe mitanzuspritzen,
statt sie zu montieren. Dabei wird aber die erwünschte Mehrfarbigkeit trotzdem erreicht, weil der Rotor aus zwei
förmlich gleichen Teilen besteht, die jeweils die halbe Flügelanzahl aufweisen und einfach zusammengesteckt werden.
Vorzugsweise können die beiden Hälften aus Kunststoff unterschiedlicher Färbung gespritzt sein. Die Farbe wechselt
dann von Flügel zu Flügel ringsum.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind durch den Wortlaut der Unteransprüche skizziert.
Anhand der Zeichnung sei die Neuerung beispielhaft erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch die Gesamtanordnung eines Windrades,
Figur 2 eine ähnliche Darstellung eines Windrads mit Saugteller in natürlicher Größe,
Figur 3 eine achsiale Ansicht des demontierten Rotors und
Figur 4 eine Schnitt-Perspektive eines Umfangsteils des Rotors mit zwei Flügeln.
Figur 1 zeigt einen Haltestab 1, auf dem eine Gelenkhülse 2 aufgesteckt ist. Diese steht mit der eigentlichen, hohl
ausgebildeten Lagerachse 5 über Gelenkzapfen 3 in Verbindung. Die Gelenkhülse 2 hat einen oberen flachen Abschnitt, an dem
zu beiden Seiten die Gelenkzapfen 3 und außerdem Rastnoppen 4 angeformt sind. Die Montage erfolgt durch Zusammenstecken,
wobei die Gelenkzapfen 3 in entsprechende Löcher der am Ende gabelförmig ausgebildeten Lagerachse 5 bleibend einschnappen,
während die Noppen 4 aus den entsprechenden Vertiefungen in der Lagerachse ausrasten, wenn die Gelenkhülse 2 bezüglich
der gezeichneten Normalstellung nach rechts gedreht wird.
Die Lagerachse 5 weist einen Anschlagbund 5a auf, an dem eine drehbare Lagerbuchse 6 anliegt,die ebenfalls einen
Anschlagbund 6a aufweist. Auf diese Lagerbuchse 6 ist ein Deckel 7 mit seiner angeformten Hülse aufgesetzt. Der Deckel
hat einen Anschlagbund 7a und seine Hülse dient als Aufnahme für den Rotor.
Der Rotor besteht aus zwei hinsichtlich ihrer Form gleichen Teilen, nämlich zwei ringförmigen Nabenteilen 8 und 8', an
denen jeweils die Hälfte der insgesamt vorhandenen Flügel 9, 9' angeformt sind. Die Flügel 9, 9' sind symmetrisch
ausgebildet. Die Naben 8, 8' sind jeweils nur halb so breit wie die Flügel 9, 9' am Fuß. Dabei sind die Flügel so an die
Naben angeformt, daß sie jeweils zur Hälfte über die Nabenbreite überstehen. Werden nun zwei Rotorhälften so
übereinandergesteckt, daß die überstehenden Flügelteile aufeinander zu weisen,, so können die Nabenteile 8, 8' bis zur
gegenseitigen Berührung aneinandergefügt werden, wobei die Flügel den jeweils anderen Nabenteil übergreifen. Die zu
unterschiedlichen Nabenteilen gehörenden Flügel stehen dann genau auf Lücke. In Umfangsrichtung gesehen fluchten alle
Flügel, das heißt ihre Umrisse decken sich.
Die Nabenteile 8, 8' sind zwischen den Anschlagbunden 7a und 6a des Deckels und der Lagerhülse aufgenommen. Somit bildet
der Rotor mit dem Deckel 7 und der Lagerhülse 6 eine auf der Lagerachse 5 rotierende Einheit. Diese wird am Anschlagbund
5a einerseits durch den Deckel 7 und andererseits durch die Lagerbuchse 6 gegen Achsialverschiebung gesichert.
Werden Rotorteile unterschiedlicher Farbe verwendet, so ergibt sich ein sehr dekoratives Windrad mit Flügeln 9 und 9'
abwechselnd unterschiedlicher Farbe, wie in Figur 3 gezeigt. Figur 4 macht deutlich, wie die Rotorhälften
ineinandergreifen. Der Flügel 9 sitzt am Nabenteil 8 und übergreift den Nabenteil 8', während umgekehrt der Flügel 9'
am Nabenteil 8' sitzt und den Nabenteil 8 übergreift.
Weitere dekorative Varianten ergeben sich, wenn die Lagerachse 5, die Lagerbuchse 6 und der Deckel 7 eine
weitere, von den Flügeln abweichende Farbe haben. Und schließlich kann auch noch die Farbe der Gelenkhülse
passend ausgewählt werden, welche eine selbsthemmende Winkelverstellung der Lagerachse 5 ermöglicht.
Es ist auch möglich, nur eine Rotorhälfte in der Lageranordnung aufzunehmen. Man erhält dann ein ebenfalls
dekoratives Windrad der halben Flügelanzahl und gleicher Flügelfarbe. Das Windrad kann als reizvoller Blumenstecker
verwendet werden. Der Haltestab 1 ist in diesem Fall ein Stück Draht.
Eine weitere Verwendungsmöglichkeit eines Windrads ist in Fig. 2 dargestellt. Danach läßt sich das Windrad mit einem
Saugteller 10 zusammenstecken, um es an Fensterscheiben, z. B. im Auto, oder an anderen glatten Oberflächen
anzubringen. Im Beisjpiel ist der Saugteller mit einer
Einsteckhülse 11 ausgestattet. Die Gelenkhülse 2 fehlt am Windrad. Am Saugteller könnte aber auch ein flacher Stecker
angebracht sein, der wie die Gelenkhülse 2 in die Gabelform der Lagerachse 5 eingesteckt wird.
| 1 | Haltestab |
| 2 | Gelenkhülse |
| 3 | Gelenkzapfen |
| 4 | Noppe |
| 5 | Lagerachse |
| 5a | Anschlagbund |
| 6 | Lagerbuchse, drehbar |
| 6a | Anschlagbund |
| 7 | Deckel, drehbar |
| 7a | Anschlagbund |
| 8; 8' | Nabenteile |
| 9; 9' | Flügel |
| 10 | Saugteller |
| 11 | Einsteckhülse |
Claims (7)
1. Windrad als Dekorationsartikel oder Spielzeug mit einem Haltestab, einer gegenüber dem Haltestab abgewinkelten
Lagerachse und einem Rotor, wobei der Rotor aus einer Nabe mit über den Umfang gleichmäßig verteilten Flügeln besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor aus zwei koaxial zusammengefügten Rotorteilen gleicher Form besteht und daß
jeder Rotorteil einen Nabenteil {8, 8') und mit diesem verbundene Flügel (9, 9') umfaßt, die in Achsrichtung über
den Nabenteil (8, 8') einseitig hinausstehen und den jeweils anderen Nabenteil übergreifen.
2. Windrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel bezüglich der Berührungsebene der Nabenteile (8, 8')
symmetrisch ausgebildet sind, so daß sie in Umfangsrichtung
gesehen fluchten.
3. Windrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rotor drehfest auf einem Hülsenteil eines Deckels (7)
aufgeschoben ist, wobei der Deckel drehfest auf eine Lagerbuchse( 6) aufgesteckt ist, die drehbar auf einer
Lagerachse (4) angeordnet ist.
4. Windrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenteile (8, 8') zwischen Anschlagbunden (6a, 7a) an der
Lagerbuchse (6) und am Deckel (7) eingespannt sind.
5. Windrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerachse (5), die Lagerbuchse (6), der Deckel (7) und die
Rotorteile (8, 8', 9, 9') aus einem Kunststoff gefertigt sind.
6. Windrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lagerachse (5) mit einer sie tragenden, am Haltestab (1) befestigten Gelenkhülse (2) winkelverstellbar selbsthemmend
über Gelenkzapfen (3) verbunden ist.
7. Windrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es einen mit der Lagerachse (5) zusammensteckbar verbundenen
Saugteller (10) aus einem flexiblen Werkstoff aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29512246U DE29512246U1 (de) | 1995-07-29 | 1995-07-29 | Windrad als Dekorationsartikel oder Spielzeug |
| AT43096U AT2141U1 (de) | 1995-07-29 | 1996-07-24 | Windrad als dekorationsartikel oder spielzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29512246U DE29512246U1 (de) | 1995-07-29 | 1995-07-29 | Windrad als Dekorationsartikel oder Spielzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29512246U1 true DE29512246U1 (de) | 1995-11-16 |
Family
ID=8011157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29512246U Expired - Lifetime DE29512246U1 (de) | 1995-07-29 | 1995-07-29 | Windrad als Dekorationsartikel oder Spielzeug |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT2141U1 (de) |
| DE (1) | DE29512246U1 (de) |
-
1995
- 1995-07-29 DE DE29512246U patent/DE29512246U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1996
- 1996-07-24 AT AT43096U patent/AT2141U1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT2141U1 (de) | 1998-05-25 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960104 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19981209 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20020501 |