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DE29512545U1 - Anhängerbefestigung zum Befestigen eines Fahrradanhängers an einem Zweirad, insbesondere Fahrrad - Google Patents

Anhängerbefestigung zum Befestigen eines Fahrradanhängers an einem Zweirad, insbesondere Fahrrad

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Publication number
DE29512545U1
DE29512545U1 DE29512545U DE29512545U DE29512545U1 DE 29512545 U1 DE29512545 U1 DE 29512545U1 DE 29512545 U DE29512545 U DE 29512545U DE 29512545 U DE29512545 U DE 29512545U DE 29512545 U1 DE29512545 U1 DE 29512545U1
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DE
Germany
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trailer
coupling piece
bicycle
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wheeler
Prior art date
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DE29512545U
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English (en)
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K27/00Sidecars; Forecars; Trailers or the like specially adapted to be attached to cycles
    • B62K27/10Other component parts or accessories
    • B62K27/12Coupling parts for attaching cars or the like to cycle; Arrangements thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

294 G 10
Anhängerbefestigung zum Befestigen eines Fahrradanhängers an einem Zweirad, insbesondere Fahrrad
Die Erfindung betrifft eine Anhängerbefestigung zur Befestigung eines Fahrradanhängers an einem Zweirad nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Fahrradanhänger erfreuen sich zunehmend größerer Beliebtheit. Insbesondere aus dem Prospekt „Zwei Plus zwei" sind eine Vielzahl von Fahrradanhängern bekannt, die sich für unterschiedliche Einsatzzwecke, z. B. für den Wochenendeinkauf, zum Transport von Getränkekisten, Arbeits- und Sportgeräten oder für Urlaubsgepack eignen. Sie bestehen in der Regel aus einer Achse. Die Deichsel des Fahrradanhängers ist direkt oder mittelbar am Fahrradrahmen anbringbar.
Dabei sind grundsätzlich zwei unterschiedliche Deichselan-Ordnungen und Befestigungssysteme bekannt. Bei dem einen System verläuft die Anhängerdeichsel asymmetrisch zur Längsrichtung des Fahrradanhängers bzw. der vertikalen Mittellängsebene des Fahrrades. Die asymmetrisch verlau-
fende, d.h. also außermittig sich nach vorne erstreckende Deichsel wird dabei im Bereich der Hinterrad- und/oder der Sattelrohrstrebe an einer Seite des Fahrrades befestigt.
Bei dem anderen bekannt gewordenen System ist die Deichsel in Draufsicht U-förmig gestaltet, weist also einen in Draufsicht kinderwagenähnlichen U-förmigen Führungsrahmen auf. Im Bereich des querverlaufenden horizontalen Griffabschnittes kann diese Deichsel des Fahrradanhängers über eine spezielle Kupplung nach Art eines Karabinerhakenprinzipes mit Federsicherung am Fahrradrahmen eingehängt werden. Diese Karabinerbefestigung wird über seitlich am Gepäckträger des Fahrrads oder an den hinteren Streben des Fahrrads befestigbare seitliche Bügelträger angebracht und gehalten.
Bei derartigen Fahrradanhängern stellt sich allerdings das Problem, daß insbesondere bei schneller Kurvenfahrt an dem Fahrradanhänger durchaus nicht zu vernachlässigende, nach 0 außen wirkende Fliehkräfte angreifen.
Von daher ist bereits bei dem zuletzt genannten Fahrradanhänger vorgeschlagen worden, zumindest mittelbar am Fahrradrahmen - in der Regel am Gepäckträger des Fahrrads einen nach hinten vorstehenden und im wesentlichen angenähert horizontal verlaufenden bogenförmigen Bügelabschnitt zu befestigen, der im Abstand zwischen den Seitenholmen der kinderwagenähnlichen, in Draufsicht U-förmig verlaufenden Anhängerdeichsel eingreift. Sollte der Fahrradanhänger in der Kurvenfahrt nach außen kippen, so wird nach Überwindung des zwischen den Längsholmen des Fahrradanhängers und des erwähnten dazwischen eingreifenden Sicherungsbügels gebildeten Abstandes der in der Kurvenfahrt jeweils innenliegende Längsholm des Fahrradanhängers an dem Sicherungsbügel anschlagen, um die Kippbewegung zu begrenzen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ausgehend von dem zuletzt genannten Stand der Technik eine verbesserte Anhängerbefestigung zu schaffen, die einen höheren Fahr- und Sicherheitskomfort bietet.
5
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
10
Die erfindungsgemäße Lösung weist gegenüber dem Stand der Technik deutliche Vorteile auf.
Erfindungsgemäß ist nämlich ein zwischen dem Halte- und Greifarm des Fahrradanhängers und dem Fahrradrahmen zumindest mittelbar wirkendes Kupplungsstück vorgesehen, welches den Fahrradanhänger zwangsweise hält. Das Kupplungsstück ist dabei so angeordnet und/oder ausgebildet, daß der Fahrradanhänger spielfrei mit dem Fahrrad in Verbindung steht. In der Kurvenfahrt, wenn das Fahrrad aus der Vertikalebene in Kurvenrichtung zunehmend mehr geneigt wird, werden über das Kupplungsstück zusätzliche Haltekräfte auf den Fahrradanhänger so eingeleitet, daß diese den Fahrradanhänger entgegen den Fliehkräften stabilisieren.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dabei vorgesehen, daß das Kupplungsstück elastisch oder zumindest teilelastisch ist.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Kupplungsstück in Koppelrichtung zwischen Fahrrad und Anhänger eine Torsionsbewegung zuläßt, worüber die gewünschten Stabilisierungskräfte auf den Fahrradanhänger 5 eingeleitet werden.
Die Größe der Stabilisierungs- und Torsionskräfte können durch geeignete Materialwahl und/oder Formgebung (beispielsweise Querschnittsfläche) des Kupplungsstückes entsprechend vorgewählt werden.
5
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Kupplungsstück anhängerseitig einen halbzylinderförmigen Befestigungsabschnitt aufweist, dessen Öffnungsschlitz zumindest geringfügig kleiner ist als der entsprechende zu übergreifende Befestigungsholm am Anhänger. Dadurch kann das Kopplungsstück auf den Griffabschnitt des bevorzugt horizontal verlaufenden Greifabschnittes des in der Regel in Draufsicht U-förmigen Deichselrahmens nach Art eines Schnappmechanismus aufgesteckt werden. Eine endgültige Fixierung kann durch Verschieben von am Griffabschnitt des U-förmigen Deichselrahmens sitzende Sicherungshülsen erfolgen. Diese Sicherungshülsen sitzen auf dem Griffabschnitt der Fahrraddeichsel und können nach dem Aufklipsen des Montageabschnittes des Kopplungsstückes auf dessen stirnseitig gegenüberliegende Randbereiche aufgeschoben werden, wobei diese muffenförmigen Sicherungshülsen entsprechende Gegenabschnitte am Kopplungsstück übergreifen und dieses dadurch sichern.
Schließlich können in einer besonders bevorzugten Ausführungsform die Sicherungshülsen noch mit einem Schnappverschluß und bei Bedarf sogar mit einem integriertem Schloß versehen sein, worüber die Sicherungshülsen in ihrer Befestigungsstellung zusätzlich gesichert sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigen im einzelnen
Figur 1: eine schematische auszugsweise rückwärtige 5 perspektivische Darstellung eines an einem
Fahrrad angebrachten Gepäckträgers mit
Montageha1terung;
Figur 2: eine entsprechende perspektivische Darstellung des horizontal verlaufenden und Teil eines U-förmigen Anhängerrahmens bil
denden Montageholms mit darauf sitzenden S icherungshülsen;
Figur 3: eine schematische Draufsicht auf die Anhängerbefestigung im montierten Zustand;
Figur 4 : eine schematische Seitenansicht einer an
einem rückwärtigen Fahrrad-Gepäckträger mittels der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung befestigte Anhängerdeich
sel eines Fahrradanhängers.
In Figur 1 ist in schematischer perspektivischer auzugsweiser Darstellung eine Rückansicht eines an einem Fahrrad 0 montierten rückwärtigten Gepäckträgers 1 mit einem quer zur Fahrradlängsrichtung verlaufenden rückwärtigen Fahrrad-Montageholm 3 gezeigt, an welchem eine im Querschnitt U-förmige und in Draufsicht kreissegmentförmige gestaltete Montagelasche 5 fest angebracht ist.
Die den oberen und den unteren Montagelaschen-Abschnitt 5' bzw. 5" umfassende Montagelasche 5 wird an dem Fahrrad-Montageholm 3 fest und unverdrehbar montiert, beispielsweise durch Zusammenpressen, Nieten, Schrauben etc.
Die beiden kreissegmentförmigen Abschnitte 5' und 5" der Montagelasche 5 liegen in Draufsicht deckungsgleich zueinander und sind jeweils mit einer eine vertikale Verschwenkachse 9 bildenden deckungsgleichen Bohrungen 11 5 versehen.
• ·
An der einen Teil der Anhängerbefestigung bildenden Montagelasche 5 kann mittels eines anhand von Figur 2 nachfolgend noch erläuterten und in Figur 2 vergrößert dargestellten Kopplungsstückes 13 ein Fahrradanhänger fest angekoppelt werden, von dem in Figur 1 in perspektivischer Darstellung lediglich die im gezeigten Ausführungsbeispiel in Draufsicht U-förmige Anhängerdeichsel 15 ersichtlich ist.
Die Anhängerdeichsel 15 umfaßt also im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei von einem horizontalen und quer zur Anhängerlängsrichtung ausgerichteten Greifholm 17 zwei außenliegende parallel nach hinten verlaufende Streben 19, die zu dem in der Regel einachsigen Fahrradanhängerrahmen führen.
Anhand von Figur 1 ist ersichtlich, daß an dem quer und horizontal verlaufenden Greifholm 17 in dessen Längsrichtung versetzt liegend zwei Verriegelungsmuffen 21 axial verschieblich vorgesehen sind, die zwischen einer Öffnungs- und damit Freigabestellung und einer Verrieglungsstellung voneinander weg bzw. aufeinander zu verschiebbar und durch separate Sperreinrichtungen 2 5 zumindest in der Verriegelungsposition fest sicherbar sind. Die Sperreinrichtung 25 besteht dabei beispielsweise aus jeweils einem unter Federvorspannung stehenden Betätigungsknopf 27, der in Sperrstellung in eine entsprechend lagerichtig im Greifholm 17 eingebrachte Bohrung (oder z. B. Ringnut etc.) einrastet.
Anhand von Figur 2 ist in einer schematischen entsprechend zu Figur 1 wiedergegebenen perspektivischen Darstellung das erwähnte Kopplungsstück 13 gezeigt, das materialbedingt und/oder abhängig von seiner Formgebung zumindest teilelastisch ist und im gezeigten Ausführungsbeispiel längs der Axiallinie 29 eine Torsionsbewegung erlaubt.
Das Kopplungsstück 13 ist an seinem fahrradseitig vorlaufenden Ende mit einem ersten Montageabschnitt 31 versehen, welcher im gezeigten Ausführungsbeispiel im Querschnitt plattenförmig und in Draufsicht zumindest ansatzweise kreisförmig gestaltet ist, so daß eine obere und untere Einspannfläche 33 gebildet ist. Dieser Montageabschnitt 31 kann in den Abstandsraum zwischen dem oberen und unteren Abschnitt 5' bzw. 5" der Montagelasche 5 eingesteckt. In dieser eingesteckten Position kann dann ein Sicherungszapfen über die obere Bohrung 11, die in dem Montageabschnitt 31 des KopplungsStückes 13 eingebrachte weitere Bohrung 3 5 (die mit der Bohrung 11 fluchtet) und die in dem unteren Montagelaschen-Abschnitt 5" eingebrachte weitere Bohrung 11 hindurchgesteckt werden und beispielsweise an seinem unten überstehenden Ende über eine Konterschraube gesichert werden.
Das zum ersten fahrradseitig liegenden Montageabschnitt 31 gegenüberliegende Ende ist mit einem rückwärtigen zweiten Halteabschnitt 37 versehen, der eine quer zur axialen Längsrichtung (und damit quer zur Torsionsachse 29) verlaufenden Montageabschnitt aufweist, der zumindest ansät&zgr;-weise halb-hohlzylinderförmig gestaltet ist. Mit anderen Worten ist der durch einen oberen und unteren Greifabschnitt 39' bzw. 39" gebildete Halteabschnitt 37 mit einem Aufsteckschlitz 41 versehen, worüber der Halteabschnitt 37 des Kopplungsstückes 13 unter Auseinanderweitung des oberen und unteren Greifabschnittes 39', 39" auf den Greifholm 17 der Anhängerdeichsel 15 aufgesteckt werden kann.
Nach dem Aufstecken federn die Greifabschnitte 39', 39" wieder teilweise zurück, so daß im aufgesteckten Zustand die Greifabschnitte 39' und 39" bereits ansatzweise den GreifhoIm 17 zumindest ansatzweise übergreifen.
Wie aus Figur 2 auch ersichtlich ist, sind die in Axialrichtung des zwischen den beiden Greifabschnitten 39' und
• ·
39" gebildeten hohlzylinderförmigen Aufnahmeraumes 43 liegenden kreisförmigen Öffnungen 45 mit einem axial vorstehenden Wulst, nachfolgend auch kurz Ringwulst 47 genannt, versehen, die in axialer Betrachtung in Axialrichtung des hohlzylinderförmigen Aufnahmeraumes 43 lediglich C-förmig gestaltet und durch den in Axialrichtung verlaufenden Schlitz 41 unterbrochen sind. Diese zu dem hohlzylinderförmigen Aufnahmeraum 43 gegenüberliegenden, in Draufsicht C-förmigen und in axialer Querschnittsdarstellung nach Art einer Feder vorstehenden Wulstabschnitte 47 greifen in verriegeltem Zustand der Verriegelungsmuffen 21 in vorgesehene ringförmige Nuten ein, die an den beiden aufeinanderzu weisenden Stirnseiten der beiden Sicherungsmuffen 21 eingebracht sind.
Auf den weiteren Aufbau sowie die Funktionsweise wird nachfolgend eingegangen.
Zur Befestigung eines entsprechenden und in Figur 4 in schematischer Seitenansicht gezeigten Fahrradanhängers 51 wird zunächst, wie oben erläutert, das Kopplungsstück 13 zwischen dem oberen und unteren Abschnitt 5', 5," der Montagelasche 5 sicher und fest verankert. Das Kopplungsstück 13 kann dabei dauerhaft auf diese Weise am Fahrradgepäckträger, d. h. zumindest mittelbar am Fahrradrahmen befestigt sein und bleiben.
Soll ein Fahrradanhänger angebracht werden, so wird dessen Anhängerdeichsel 15, wie schematisch in der in Figur 4 ge-0 zeigten Darstellung wiedergegeben ist, soweit angehoben, daß der Greifholm 17 zwischen den beiden nach außen verschobenen Verriegelungsmuffen 21 in den Aufnahmeraum 43 des Halteabschnittes 37 des Kopplungsstückes 13 eingesteckt werden kann.
Nachdem die oberen und unteren Greifabschnitte 39' und 39"
• ■ · ··
nach Art einer Schnappverbindung und dem entsprechenden Abschnitt des Greifholmes 17 überschnappt hat, werden die beiden in Figur 1 gezeigten außen liegenden Verriegelungsmuffen 21 aufeinander zu verschoben, bis die entsprechenden Verriegelungsmuffen die in Figur 2 ersichtlichen gegenüberliegenden und am Greifholm 17 unmittelbar anliegenden Ringwülste oder Ringfeder 47 übergreifen, die in die entsprechenden ringförmigen Nuten 49 in den Verriegelungsmuffen 21 eintauchen. In dieser Stellung rasten die in Figur 1 lediglich in ihrer Außenseite ersichtlichen Sperrknöpfe 25 in entsprechende Bohrungen im GreifhoIm 17 ein, so daß darüber noch eine zusätzliche der Sicherheit dienende Formschlußverriegelung gewährleistet ist. Dabei ist sichergestellt, daß sich die Anhängerbefestigung während der Fahrt nicht unbeabsichtigt lösen kann.
Während der Kurvenfahrt, beispielsweise bei einer Linkskurve, wird sich dabei das Fahrrad aus seiner bei Geradeausfahrt einnehmenden Vertikalebene nach links neigen. Bei 0 der dadurch eingeleiteten Linksbogenfahrt kann das Kopplungsstück 13 problemlos um seine vertikale Verschwenkachse 9 gegenüber der Montagelasche 5 und damit zum Fahrrad drehen, so daß der Fahrradanhänger problemlos in der Kurvenfahrt nachgeführt wird.
25
Auch wenn sich beispielsweise bei der erwähnten Linkskurvenfahrt das Fahrrad aus seiner Vertikalebene nach links neigt, wird dabei der einachsige und durch seine beiden außensitzenden Räder in seiner Vertikalausrichtung unver-0 ändert bleibende Fahrradanhänger dieser Neigungsbewegung
nicht folgen, obgleich sich der Montageabschnitt 31 und damit die vertikale Verschwenkachse 9 - wie in Figur 2 strichliert gezeigt - aus der Vertikalebene heraus mit dem Fahrrad nach links oder rechts neigen wird.
35
Da aber das Kopplungsstück 13 aus elastischem Material
gebildet ist, wird dieses Kopplungsstück 13 nunmehr einer Torsionsbewegung unterworfen, bei welchem sich sein vorlaufendes fahrradseitiges Montageende 31 mit dem Fahrrad bei der Kurvenfahrt entsprechend neigt, während der nachlaufende anhängerseitige Halteabschnitt 37 in seiner Horizontalausrichtung verbleibt.
Durch die Torsionsbewegung werden aber Feder-Rückstellkräfte auf den Anhänger eingeleitet, die versuchen, diesen ebenfalls in der Kurvenfahrt in Richtung der Kurve mitzunehmen und zu stabilisieren. Dadurch wird gewährleistet, daß bei Kurvenfahrt auch bei größeren Fliehkräften der Fahrradanhänger nicht entgegen der Neigung des Fahrrads den Fliehkräften folgend nach außen wegkippen kann, wodurch eine deutliche Verbesserung der Sicherheit gegenüber herkömmlichen Lösungen geschaffen ist.
Durch entsprechende Materialwahl und/oder Formgebung des Kupplungsstückes können die Torsions- und Rückstellkräfte in den gewünschten Bereichen optimal so festgelegt werden, daß das Kopplungsstück 13 für die betreffenden Einsatzzwecke voll tauglich ist.
Abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel können die gewünschten, entgegen der Fliehkraft wirkenden Stabilisierungskräfte auch über anders geformte Kopplungsstücke vom Fahrrad auf den Fahrradanhänger eingeleitet werden.

Claims (16)

294 G 10 Ansprüche;
1. Anhängerbefestigung zur Befestigung eines Anhängers an einem Zweirad, insbesondere zur Befestigung eines Fahrrad-Anhängers an einem Fahrrad, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale
- es ist ein Kopplungsstück (13) vorgesehen,
das Kopplungsstück (13) ist zum einen mittels seines Montageabschnittes (31) zumindest mittelbar am Zweiradrahmen und zum anderen mittels seines Halteabschnittes (37) zumindest mittelbar an einer Anhängerdeichsel (15) montierbar
das Kopplungsstück (13) oder ein damit zumindest mittelbar verbundenes Befestigungsteil ist derart gestaltet, daß bei einer Kurvenfahrt des Zweirades der Anhänger (51) relativ zur Längsachse des Zweira-0 des um eine Vertikalachse (9) verschwenkbar ist,
- der fahrradseitige Montageabschnitt (31) sowie der anhängerseitige Halteabschnitt (37) des Kopplungsstückes (13) ist bezüglich einer Verschwenkung um eine in Längsrichtung des Zweirades und/oder in Längsrichtung des Anhängers (51) verlaufende Horizontalachse drehfest zumindest mittelbar am Zweiradrahmen und drehfest zumindest mittelbar an der Anhän-
gerdeichsel (15) befestigt, und
- das Kopplungsstück (13) ist zumindest teilweise elastisch so ausgebildet, daß bei Kurvenfahrt des Zweirades und entsprechender Neigung des Zweirades gegenüber einer Vertikalebene gegenüber dem in Vertikallage verbleibenden Anhänger (51) auf den Anhänger (51) stabilisierende Rückstellkräfte eingeleitet werden.
2. Anhängerbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungsstück (13) so angeordnet und
eingebaut ist, daß bei einer Kurvenfahrt des Zweirades zur Stabilisierung des Anhängers (51) entsprechende, auf den Anhänger (51) entgegen den Fliehkräften wirkende Druckkräfte eingeleitet werden.
15
3. Anhängerbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungsstück (13) in dessen Längsrichtung zwischen dessen vorlaufendem Montageabschnitt (31) und dessen nachlaufendem Halteabschnitt (37) 0 um seine Längsachse (29) tordierbar ist.
4. Anhängerbefestiung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungsstück (13) so angeordnet und eingebaut ist, daß das Kopplungsstück (13) während einer Kurvenfahrt des Zweirades zwischen seinen beiden gegenüberliegenden Einspannstellen einer Torsionsbeanspruchung unterzogen wird.
5. Anhängerbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungsstück (13) in
Draufsicht zumindest ansatzweise dreieckförmig gestaltet ist, und vorzugsweise mit seinem verjüngten Abschnitt am Zweirad und mit seiner gegenüberliegenden Basis an der Anhängerdeichsel (15) montierbar ist. 35
6. Anhängerbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungsstück (13) mit seinem fahrradseitigen Montageabschnitt (31) gegenüber dem Fahrrad um eine vertikale Verschwenkach.se (9) zur Nachführung des Anhängers in Kurven verschwenkbar ist.
5
7. Anhängerbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vorlaufende Montageabschnitt (31) am Kopplungsstück (13) plattenförmig gestaltet ist und zwischen einem oben und einem untenliegenden Abschnitt (5', 5") einer am Zweiradrahmen zumindest mittelbar angebrachten Montagelasche (5) lediglich um eine hierdurch festgelegte vertikale Verschwenkachse (9) zum Nachlauf des Anhängers (51) in Kurvenfahrt verschwenkbar und ansonsten verkippfrei sitzt.
verkippfrei sitzt.
8. Anhängerbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopplungsstück (13) anhängerseitig ein Halteabschnitt (37) vorgesehen ist, der an 0 einem im wesentlichen horizontal und quer zur Längsrichtung des Anhängers (51) verlaufenden GreifhoIm (17) aufsteck- und montierbar ist.
9. Anhängerbefestigung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (37) einen oberen und unteren Greifabschnitt (39', 39") unter Ausbildung eines teilhohlzylinderförmigen Aufnahmeraumes (43) umfaßt, der mit einem parallel zur axialen Längsrichtung des Aufnahmeraumes (43) verlaufenden Aufsteckschlitz (41) versehen ist.
10. Anhängerbefestigung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Aufsteckschlitzes (41) geringer ist als die Dicke des damit zusammenwirkenden Greifholmes (17) der Anhängerdeichsel (15).
11. Anhängerbefestigung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (37) des Kopplungsstückes (13) mit seinem oberen und unteren Greifabschnitt (39', 39") nach Art einer Schnappverbindung auf den GreifhoIm (17) diesen übergreifend aufsteckbar ist.
12. Anhängerbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ferner an dem Kopplungsstück (13) zur lösbaren Befestigung des Anhängers (51) eine Formschluß-Sicherheitsverriegelung (25) vorgesehen ist.
13. Anhängerbefestigung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig des anhängerseitigen Halteabschnittes (37) Verriegelungsmuffen (21) auf dem Greifholm
(17) sitzen, die zur Arretierung des Halteabschnittes (37) des Kopplungsstückes (13) auf daran ausgebildete Verankerungsabschnitte (47) zumindest teilweise übergreifend unter Erzeugung einer Formschlußverbindung aufschiebbar sind.
14. Anhängerbefestigung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der anhängerseitige Halteabschnitt (37) an den gegenüberliegenden Öffnungen (45) des Aufnahmeraumes (43) mit axial vorstehenden Vorsprüngen, einem Wulst oder einer Ringnut oder dergleichen versehen ist, die mit entsprechenden Vertiefungen, einer Ringnut oder einem Ringwulst oder dergleichen an den angrenzenden Ringflächen der Verriegelungsmuffen (21) zusammenwirken.
0 15. Anhängerbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verriegelungsmuffen (21) eine weitere Sicherheits-Formschlußverbindung ausgebildet ist, worüber eine Axialverschiebung der Verriegelungsmuffen (21) in ihrer das Kopplungsstück (13) verrie-5 gelnden Schließstellung unterbindet.
16. Anhangerbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich in einer vorzugsweise in beiden Verriegelungsmuffen (21) ein Schloß zur Verriegelung der Verriegelungsmuffen (21) ausgebildet ist.
DE29512545U 1995-08-03 1995-08-03 Anhängerbefestigung zum Befestigen eines Fahrradanhängers an einem Zweirad, insbesondere Fahrrad Expired - Lifetime DE29512545U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007022956B4 (de) * 2006-05-22 2009-04-09 Louis Chuang Anhänger
BE1019483A3 (nl) * 2009-09-15 2012-07-03 Cinelli Giancarlo Verbindingselement.

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