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DE2265144A1 - Anhaengekupplung - Google Patents

Anhaengekupplung

Info

Publication number
DE2265144A1
DE2265144A1 DE19722265144 DE2265144A DE2265144A1 DE 2265144 A1 DE2265144 A1 DE 2265144A1 DE 19722265144 DE19722265144 DE 19722265144 DE 2265144 A DE2265144 A DE 2265144A DE 2265144 A1 DE2265144 A1 DE 2265144A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tractor
trailer
draw hook
pull rod
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722265144
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Lemoine
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REMOISE MECANO SOUDURE
Original Assignee
REMOISE MECANO SOUDURE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by REMOISE MECANO SOUDURE filed Critical REMOISE MECANO SOUDURE
Publication of DE2265144A1 publication Critical patent/DE2265144A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/42Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for being adjustable
    • B60D1/46Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for being adjustable vertically
    • B60D1/465Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for being adjustable vertically comprising a lifting mechanism, e.g. for coupling while lifting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/04Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
    • A01B59/042Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor
    • A01B59/043Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor supported at three points, e.g. by quick-release couplings

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

zeichen«586 pg 722 tr 1 . Tee·· 31.3.1976
Bezeichnung: Anhängekupplung ■ .'..-_'
Die Erfindung "betrifft eine Anhängekupplung für Schlepper mit Dreipunkt-Aufhängung für Einachs-Aufsattelhänger oder landwirtschaftliche Geräte.
Wie bekannt, gibt es zwei Arten von Dreipunktkupplungen zum Anhängen eines Einachsanhängers oder eines landwirtschaftlichen Gerätes an einen Schlepper : die erste besteht aus einem Gabelgelenk am Ende einer, um eine senkrechte, mit dem Schlepper fest Verbundene Achse schwenkbaren waagerechten Zugstange, die gegebenenfalls in einer Winkelstellung zur Längsachse des Schleppers feststellbar ist; die andere weist einen Zughaken auf, der um eine schlepperfeste horizontale Achse schwenkbar ist. Dieser zweite Kupplungstyp ermöglicht ein praktisch automatisches An- und Abkuppeln des Anhängers und kann überdies Sicherheitseinrichtungen aufweisen; so um ein ungewolltes Abkuppeln des Anhängers zu verhindern, wenn z.B. die Federn bre- chenj die den Zughttce* in %«')**/ *>eren Arbeitsstellung halten,
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Telefon: (0221) 380238 · Telegramm: Invent«tor Köln ·. Telext 8 883 555 mex d J ''* ^
PoaUdteckkonto Köln (BLZ 37010050) Kto.-Nr. 152251-500 . Deutsche Bank AG Köln (BLZ 37070060) Kta-Nr. 1236131
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oder im Falle einer unbeabsichtigten Betätigung der Hebearme des Schleppers, die gewöhnlich das Anheben des Zughakens in die Arbeitsstellung ermöglichen. Weiterhin kann man in verschiedenen Fällen eine weitere Sicherheitseinrichtung vorsehen, die beim normalen Fahrbetrieb verhindert, daß der Deichselring des Anhängers aus dem Hakenmaul des schwenkbaren Zughakens freikommt, die jedoch ein derartiges Freikommen und somit ein Abkuppeln des Anhängers ermöglicht, wenn der Anhänger sich um einen Winkel zur Seite neigt, bei dem die Gefahr bedb eht, daß der Anhänger umstürzt und dabei den Schlepper mitnimmt.
Aus der GB-PS 961 120 ist eine Anhängekupplung bekannt, bei der ein Zughaken sowohl horizontal als auch vertikal schwenken und in einer durch die Zugkraft gegebenen Position mit Hilfe eines Doms festgestellt werden kann, der in eine Bohrung einer Reihe von Bohrungen eingeführt werden kann, die auf einer horizontalen gekrümmten Schiene am Schlepper angeordnet ist, wobei mit dieser Reihe von Bohrungen im Zughaken zwei vertikale Bohrungen fluchtend ausgerichtet werden können. Diese Kupplung besitzt den Nachteil, daß in angehobener Position des Zughakens dessen Nase in einer entsprechenden Bohrung in einem Schlitten sitzt, der entlang der gekrümmten Schiene verschiebbar ist. Diese Bohrung liegt vor den beiden vertikal übereinander angeordneten Bohrungen, so daß es nicht möglich ist, in dem Falle, in dem der Zughaken entlang der Achse des Treckers blockiert ist, eine Vorrichtung vor-
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zusehen, die das Abkuppeln des Hängers ermöglicht, wenn dieser um einen Winkel schwenkt, der auch die Gefahr des Umkippens des Treckers hervorruft.
Aus der GB-PS 1 225 761 ist eine Anhängekupplung bekannt, bei der man eine horinzontal schwenkbare Zugstange durch einen vertikal beweglichen Zughaken ersetzen kann, in-dem ein Bolzen entfernt wird, der eine vertikale Schwenkachse bildet. Es existieren des weiteren zwei Bolzen, die die Zugstange in einer bestimmten Winkelstellung oder den Zughaken mit der Längsachse des Treckers ausgerichtet halten. Diese Kupplung besitzt den Nachteil, daß der vertikal schwenkbare Zughaken nicht permanent am Trecker befestigt bleiben kann. Des weiteren sind die Hebearme des Treckers mit dem Zughaken durch ein sehr kompliziertes Gestänge verbunden, wobei keine Vorrichtung vorgesehen ist, die das Abkuppeln des Hängers ermöglicht, wenn dieser um einen unzulässig hohen Winkel kippt.
Schließlich ist aus der US-PS 2 890 896 eine Kupplung bekannt, die mit einer sehr speziell ausgebildeten Zugschiene versehen ist, die horizontal beweglich ist, deren !Feststellung in einer gegebenen Position bewirkt, die man frei schwenkbar lassen oder von einer bestimmten Position zu einer anderen verschieben kann, indem sie über einen Nocken betätigt wird, der drei Positionen einnehmen kann, wobei in einer von diesen Positionen ein am Zughaken befestigter Stift in eine Bohrung eines gekrümmten Teils gelangt, das den Unterteil eines horizontalen, am Trekker befestigten, U-förmigen Teils bildet, während in der zweiten
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dieser Positionen der Stift mit Abstand von diesem Unterteil gehalten wird, während in der dritten dieser Positionen der Stift in Gleitkontakt mit diesem Unterteil steht und auf diese Weise in eine Bohrung eintreten kann, wenn er darüber hinwegläuft. Der Fahrer des Treckers kann auf diese Weise auf die Position der Zugstange einwirken, ohne seinen Sitz zu verlassen. Jedoch ist hierbei keine Möglichkeit dafür vorgesehen, der horizontal schwenkbaren Zugstange einen vertikal schwenkbaren Zughaken zuzuordnen und insbesondere einen derartigen Zughaken, der mit einer Sicherheitseinrichtung versehen werden kann, der ein Entkuppeln eines Hängers erlaubt, wenn dieser umzukippen droht.
Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine Anhängekupplung zu schaffen, die auf der einen Seite die Verwendung eines vertikal schwenkbaren Zughakens mit Sicherheitseinrichtungen und auf der anderen Seite die zusätzliche Verwendung einer horizontal schwenkbaren Zugstange ermöglicht, die, wenn sie nicht gebraucht wird, einfach an einer geeigneten Stelle am Schlepper befestigt werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist daher eine Anhängekupplung für Trecker mit Dreipunkt-Aufhängung für Einachs-Aufsattelhänger oder landwirtschaftliche Geräte mit einem zwischen einer unteren Bereitschaft- und einer oberen Arbeitsstellung verschwenkbaren Zughakens und einer horizontal verschwenkbaren Zugstange, die dadurch gekennzeichnet ist, daß eine mit dem
Trecker verbundene Grundplatte zur Aufnahme einer abnehmbaren schwenkbaren Zugstange als Gabel ausgebildet ist, deren horizontale Arme übereinander angeordnet und miteinander durch senkrechte Flanschpaare verbunden sind, von denen das erste Flanschpaar mit Bohrungen für den Durchtritt der Achse des Zughakens und das zweite Flanschpaar mit Sitzen für einen Verriegelungsnocken und für awei eine Sicherheitseinrichtung bildende Zylinder versehen ist, wobei die Arme der Grundplatte in deren vom Trecker abgewandten hinteren Bereich Enden in Form von Kreissegmenten aufweisen, die mit senkrechten, miteinander fluchtenden Bohrungen zur Aufna lime von Bolzen oder Splinten zur Einstellung der Winkellage der Zugstange versehen sind, während im vorderen Bereich der Gabel eine feste Schwenkachse für die Zugstange vorgesehen ist, wobei die Zugstange entsprechend an einer ihrer Seitenkanten zwei im Abstand ziieinander vorgesehene Einkerbungen zum wahlweisen Einhängen der Zugstange in die Schwenkachse und in ihrer Längsachse zwei im selben Abstand wie die Einkerbungen voneinander angeordnete Bohrungen zur Aufnahme eines Sperrboizens oder Sperrsplints aufweist. Diese Anhängekupplung ist insbesondere im Zusammenhang mit einer Sperrvorrichtung für eine derartige Kupplungsvorrichtung mit einem in einer mit dem Trecker fest verbundenen und an beiden Enden als ein umgekehrtes U ausgebildeten Grundplatte schwenkbar gelap^" U-r« Zughaken, der an die Hubarme des Krafthebers heb- *<f»a senkbar angeschlossen ist, wobei die lösbare sperrvorrichtung einen in der horizontalen Ebene bei zu sk--""!-n- Verdrehung der Anhängerdeichsel ausschwenkbaren Anschlag auiw^L"'', der das
Halcenmaul gegen zufälliges öffnen verschließt und aus einem in der Grundplatte verschwenkbar gelagerten, uit Rückstellfedern versehenen Nocken besteht, der in Schließstellung des Zughakens in eine Ausnehmung des Zughakens eingreift, während an der Befestigungsplatte dem Nocken benachbart Federkörper hoher Federhärte angeordnet sind, die beim Anheben des Zughakens durch eine Querstange in die Schließstellung ihrer Elastizität entsprechend zusammenpressbar sind,verwendbar.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen näher beschrieben, in denen ein Ausfiihrungnbeispiel einer erfindungsp;eTnb'ßen Anhängevorrichtung schema tisch dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine ausschnittweise Seitenansicht eines mit einer erfindungsgemäßen Anhängevorrichtung ausgerüsteten Schleppers von rechts.
Fig. 2 stellt einen Ausschnitt von Fig. 1 dar.
Fig. 3 ist eine auseinandergezogene Darstellung der Anhängevorrichtung nach Fig. 2.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt längs der Linfe IV-IV von Fig. 2.
In Fig. 1 ist dor hintere Teil eines Treckers gezeigt, an dessen Rahmen 2 an der Hinterachse eine Anhängekupplung befestigt ist. Diese Anhängekupplung weist horizontale und/oder vertikale
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Platten 3 auf, die "bei 4 mit dem Rahmen 2 verbunden und auf irgendeine geeignete Art z.B. durch Verschweißen mit einer Grundplatte 47 verbunden sind, die gabelförmig ausgebildet ist und deren übereinander angeordnete horizontale Arme 47a, 4/b durch in Bezug auf den Trecker vordere Plansche 47c und durch ebenfalls in Bezug auf den Trecker hintere Plansche 47d verstärkt sind, die nach unten vorkragen. Die Abmessungen und die Form der Platten 3 sind auf das Treckermodell abgestimmt, an dem die Anhängekupplung montiert werden soll.
Zwischen den Planschen 47c ist mittels eines mit einem Splint 8 gesicherten Drehbolzen 7 ein Zughaken 6 schwenkbar gelagert, was insbesondere aus Pig. 3 ersichtlich ist.
Der Trecker 1 weist Hebearme 9 auf, an denen ihrerseits an Zugstangen 11 für die Dreipunktanhängekupplung des Treckers angelenkte Züge 10 angelenkt sind, und der Zughaken 6 kann mittels der Hebearme 9 über eine schematisch durch eine strichpunktierte Linie dargestellte geeignete Verbindung 12 zwischen den Zugstangen 11 und den Enden einer senkrecht zur Längsachse des Zughakens 6 verlaufenden Querstange 13» die in den Körper 6a des Zughakens 6 in der Nähe des Hakenkopfes eingesetzt ist, angehoben, bzw. abgesenkt werden. Auf diese Weise kann der Zughaken 6 zwischen einer in Pig. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellten Arbeitsstellung unl einer abgesenkten, dem Ankuppelvorgang vorausgehenden Bereitschaftsstellung, die mit gestrichelten Linien dargestellt ist, verschwenkt wer-
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den. Die Verbindung zwischen der Querstange 13 und den Zugstangen 11 bzw. zwischen der Querstange 13 und den Hebearmen 9 kann in an sich bekannter Weise ausgebildet sein und stellt als solche keinen Teil der Erfindung dar. Sie kann indirekt wie oben dargestellt erfolgen oder direkt und in Form von Stangen, Kabeln, Teleskoprohren oder dgl. ausgeführt sein.
Der obere Arm 47a der gabelförmigen Grundplatte 47 weist einen sektorförmigen Teil 47e auf, (Fig. 2 und 3)» der ein gleichfalls sektorförmiges Teil 47g des unteren Armes 47b überdacht und mit diesem bei 47f verbunden ist. Der Arm 47a ist am Trecker 1 mittels der Platten 3 befestigt. Der untere Arm 47g der Grundplatte 47 weist, wie. aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich, eine Ausnehmung 47h zum Durchtritt des Horns 6d des Zughakens 6 in dessen verriegelter Arbeitsstellung auf. In den Armen 47a und 47b sind miteinander fluchtende Bohrungen 48 zur Aufnahme einer Schwenkachse 49 für eine schwenkbare Zugstange 50 vorgesehen. Die Schwenkachse 49 ist in die Bohrungen 48 eingeschweißt und trägt so zur Erhöhung der Steifigkeit der durch die Arme der Grundplatte 47 gebildeten Baueinheit bei. Die sektorförmigen Teile 47e und 47g der Arme der Grundplatte 47 sind ebenfalls mit jeweils miteinander fluchtenden Bohrungspaaren 51a, 51b zur Aufnahme von Bolzen oder Splinten 52 zum Fixieren der Zugstange 50 versehen, wie im folgenden näher beschrieben ist, und von denen nur einer dargestellt ist.
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Die schwenkbare Zugstange 50 weist an einer ihrer Längsseiten zwei Einkerbungen 53 auf, die zur Aufnahme der Drehachse 49 in Richtung des Vorsprungs, den der Arm am Ende des Treckers bildet, vorgesehen sind, so daß die Zugstange 50 ge nach dem gewünschten Abstand des Zugstangenendes vom hinteren Ende des Treckers infolge der Einkerbungen 53 wahlweise in die Schwenkachse 49 einhängbar ist, sowie überdies zwei Bohrungen 54-? die untereinander den gleichen Abstand wie die Einkerbungen 53 aufweisen und von denen nur eine in Fig. 2 dargestellt ist, zur Aufnahme eines Sperrbolzens oder Sperrsplints 55 auf, der in montiertem Zustand gegen die sektorförmigen Teile 47 e und 47g der Grundplatte 47 anliegt. Aus der Form der Einkerbungen 53 (s· Fig. 3) ergibt sich, daß die Fortstellung der Zugstange 50 durchgeführt ist, sobald ihre Schwenklage durch in entsprechende Bohrungspaare 51a, 51b eingesetzte Bolzen 52 festgelegt ist.
An ihrem freien Ende weist die Zugstange 50 in bekannter Weise ein an der Zugstange mittels Bolzen 57 befestigtes Z-förmiges Winkelstück 56 auf, wodurch eine Gabel gebildet wird. Winkelstück 56 und Zugstangenende weisen je eine Bohrung 59 auf, die miteinander fluchten und zur Aufnahme eines Bolzens 60 zum Ankuppeln der Deichselöse eines Anhängers oder eines landwirtschaftlichen Gerätes vorgesehen sind.
Die Montage der Zugstange 50 ist sehr einfach, denn es genügt hierzu, sie in eine der Einkerbungen 53 in die Schwenkachse
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einzuhängen, die gewünschte Winkellage der Zugstange durch Einsetzen von Bolzen oder Splinten 52 in entsprechende Bohrungspaare 51a, 51b zu fixieren und, um ein unbeabsichtigtes Ausklinken der Zugstange zu verhindern, wenn diese eine Schubkraft überträgt, den Sperrbolzen oder Sperrsplint 55 in die entsprechende Bohrung 54 einzusetzen, wobei dieser dann gegen die senkrechten Hinterkanten der sektorförmigen Teile 47e, 47g der Arme der Grundplatte 47 abstützt. Das Vorhandensein einer größeren Anzahl von Bohrungen 51a, 51b läßt eine Variation der Winkellage der Zugstange 50 in weiten Bereichen zu. Werden die Bolzen oder Splinte 52 entfernt und die Zugstange 50 lediglich durch den Sperrbolzen oder Sperrsplint 55 gegen axiale Verschiebung gesichert, so läßt sich die Zugstange über den gesamten Bereich des zwischen den sektorförmigen Teilen 47e, 47g der Arme der Grundplatte 47 gebildeten Schlitzes frei verschwenken, so daß eine automatische Geradeauseinstellung, die bei verschiedenen landwirtschaftlichen Geräten nötig ist, ermöglicht wird.
Die Wirkungsweise einer Anhängekupplung mit einer schwenkbaren Zugstange 50 ist bekannt und bedarf keiner Erläuterung. Mit der Erfindung ist es aber möglich, diese Zugstangenkupplung mit weitaus größerer Sicherheit zu benutzen, was bei verschiedenen Anhängertypen bzw. verschiedenen landwirtschaftlichen Maschinen unumgänglich ist. Bei der erfindungsgemäßen Anhängevorrichtung genügt es, die Zugstange 50 auszuhängen, die dann in einfacher Weise an einer geeigneten Stelle an der
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Zugmaschine befestigt werden kann, um die Anhängevorrichtung mit dem schwenkbaren Zughaken 6 und den damit verbundenen Sicherheitseinrichtungen benützen zu können, wie dies anschliessend näher beschrieben wird.
Der Zughaken 6, der vertikal um eine horizontale Achse verschwenkbar ist, und nicht horizontal um eine vertikale Achse, wie die mit dem Gabelgelenk 56 versehene Zugstange 50» weist ein Hakenmaul 6b zur Aufnahme der Deichsel öse 14 eines Anhängers, von dem nur die Deichsel 15 dargestellt ist, auf und endet in einer Hakenspitze 6c. Das Horn 6d, das das Hakenmaul 6b in Richtung auf die Schwenkachse 7 des Zughakens 6 begrenzt, ist mit Bezug auf die Hakenspitze 6c höher hinaufgezogen und bietet an seiner der Schwenkachse 7 des Zughakens 6 zugewendeten Vorderwand ein Auflager 6e für einen Riegel in Form eines Nockens 16, der einstückig ausgebildet ist mit einer Achse 17» die in den hinteren Flanschen 47d der gabelförmigen Grundplatte 47 gelagert ist. An ihrem rechten Ende trägt die Achse 17 zwei radial abstehende einander diametral gegenüberliegende Hebel 18 und 19· In der Nähe ihres linken Endes weist die Achse 17 eine Querbohrung 20 zur Aufnahme des Sicherungsstiftes 21 für eine auf die Achse 17 aufschiebbare Hülse 22 auf, an der ein Hebel 23 so angeschweißt ist, daß er bei montierter Hülse 22 zum Hebel 19 parallel verläuft (s. Fig. 3 und 4). An den Hebeln 19 "und 23 ist Jeweils ein Ende einer Rückstellfeder 24 befestigt, deren andere Enden in an der Grundplatte 47 vorgesehene ösen 25 eingehängt sind. Der Nocken 16 befindet sich in montiertem Zustand der Achse 17 zwischen
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den Flanschen 47d, in denen die Achse gelagert ist und wobei der rechte Flansch 47d zur Montage der Nocken/Achs einheit 16,17 mit einer Ausnehmung versehen ist, die deren größtem Querschnitt entspricht, während der linke Flansch lediglich eine zylindrische Bohrung zum Durchtritt der Achse 17 aufweist (Fig. 3).
Die Flanschen 4-7d weisen an ihrer Unterseite jeweils ein Sackloch 44 auf, in das ein verformbarer Zylinder 45 aus praktisch nicht zusammendrückbarem Material wie Kunststoff, insbesondere Polyurethan, hergestellt ausgehend von einem Polyester und Isocyanat oder Polyester und Adipinsäure und Äthylenglykol, eingesetzt ist, wobei die Zylinder nach unten aus den Flanschen 4-7d herausragen, wenn der Zughaken 6 in der abgesenkten Bereitschaftsstellung ist, aber in der angehobenen Arbeitsstellung durch die Querstange 13 zusammenge-
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drückt, wodurch eine Gegenkraft entsteht, die den Zughaken 6 nach unten von der Grundplatte 47 wegzudrücken versucht, wobei die Rast 6e gegen den Nocken 16 gezogen wird. Der Durchmesser des Sacklochs 44 ist dabei wenig größer als der des Zylinders 45, um die Verformung zu gestatten.
Der Nocken 16 kann, wie anschließend beschrieben wird, mittels eines Bowdenzuges 28,36, dessen eines Ende am Hebel 18 und dessen anderes Ende an einem Handgriff 38 befestigt ist, der im Bereich des nicht dargestellten Fahrersitzes des Schleppers angeordnet ist, entriegelt werden.
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Das Verriegeln des Deichselringes 14 in dem Hakenmaul 6b des Zughakens 6 "beim seitlichen Kippen des Anhängers bewirkt ein Sperrstück 31 (Fig. 3)> das um einen vertikalen Drehzapfen 32 (Fig. 2 "bis 4) verschwenkbar ist, der durch eine Bohrung im Sperrstück 31 hindurchverläuft und in eine Bohrung 33 des unteren Armes 47b der Grundplatte 47 eingesetzt ist, wo er durch eine Mutter 34 gehalten wird. Eine zum Drehzapfen 32 konzentrische Ausnehmung im Sperrstück 31 bildet den Sitz für einen Ring 35 aus dem gleichen Material wie die Zylinder 45, wobei der Ring 35 zwischen der Bodenfläche seines Sitzes und der Unterseite des sektorförmigen Abschnittes 47g des unteren Armes 47b der Grundplatte eingeklemmt ist. Das Sperrstuck 31 kann durch Verschwenken um den Drehzapfen 32 seitlich ausweichen, beispielsweise wenn der Deichselring 14 des Anhängers mit Bezug auf die Fahrebene des Treckers um mehr als 30° nach der Seite geneigt ist, so daß der Deichselring 14 über die Hakenspitze 6c hinweg aus dem Hakenmaul 6b freikommt und durch den Anhänger keine Kräfte mehr auf den Trecker ausgeübt werden, die den Trekker in Gefahr brächten umzustürzen.
Das Ankuppeln eines Anhängers an den Trecker 1 bei entfernter Zugstange 50, ausgehend von der oberen Arbeitsstellung des Zughakens 6, geht wie folgt vor sich: Über die Hebearme 9 wird der Zughaken 6 etwas angehoben, und zwar solange, bis die Oberseite der Querstange 13 die Unterkanten der Flansche 47d berührt und dadurch die als Federpuffer dienenden Zylin-
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ORIGINAL INSPECTED
der 45 maximal deformiert sind. In dieser Stellung des Zughakens 6 kann der Nocken 16 von dem Auflager 6e freikommen, wozu der Handgriff 38 "betätigt und gleichzeitig die Hebearme 9 wieder abgesenkt werden. Infolge seines Gewichtes schwenkt nun der Zughaken 6 um seinen Drehbolzen 7 nach unten bis in seine Bereitschafts- bzw. Ankuppelstellung knapp über dem Boden, wo er wie derum durch die Hebearme über die Verbindungen 10,12 gehalten wird. Nun wird der Trecker zurückgefahren, bis sich die Hakenspitze 6b des Zughakens 6 unterhalb des Deichselringes 14 des Anhängers befindet, dessen Daichsel 15 auf einem Sporn 15a steht. Die Hebearme 9 werden nun erneut "angehoben, wodurch der Zughaken wieder um seine Achse 7 nach oben schwenkt. Dabei hängt sich der Zughaken 6 mit seiner Hakenspitze in den Deichselring 14 ein und hebt die Deichsel an. Während dieser Aufwärtsbewegung kommt das Horn 6d zum Angriff am Nokken 16 und verschwenkt diesen zusammen mit seiner Achse entgegen der Wirkung der Rückstellfedern 24 nach vorne. Am Ende des Anhebevorganges der Hebearme 9 rastet der Nocken 16 unter der Wirkung der Rückstellfedern 24 wieder in das Auflager 6e des Zughakens 6 ein. Anschließend werden die Hebearme 9 wieder etwas abgesenkt, wodurch die über die Verbindungen 10,12 auf den Zughaken ausgeübte, nach oben wirkende Hebekraft aufhört und der Eingriff zwischen Nocken 16 und Auflager 6e vollkommen wird. Nunmehr kann kein unbeabsichtigtes Lösen dieser Verrastung erfolgen, auch dann nicht, wenn beispielsweise die Rückstellfedern 24 brechen würden, da die Kraft, mit der die eingeklemmten Zylinder
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die Querstange 13 und somit das Auflager 6e nach unten gegen den Nocken 16 drücken, weitaus größer ist als jene, die man im äußersten Fall durch Betätigen des Handgriffes über den Nocken 16 auf das Auflager 6e im Sinne eines Anhebens des Zughakens 6 aufbringen könnte.
Patentanspruch
6QÖ834/GGQ5

Claims (1)

  1. 2265HA
    Patentanspruch:
    Anhängekupplung für Trecker mit Dreipunkt-Aufhängung für Einachs-Aufsattelhänger oder landwirtschaftliche Geräte mit einem zwischen einer unteren Bereitschafts- und einer oberen Arbeitsstellung verschwenkbaren Zughaken und einer horizontal verschwenkbaren Zugstange, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Trecker verbundene Grundplatte zur Aufnahme einer abnehmbaren schwenkbaren Zugstange (50) als Gabel (47) ausgebildet ist, deren horizontale Arme (47a,47b) übereinander angeordnet und miteinander durch senkrechte Flanschpaare (47c,47d,47f) verbunden sind, von denen das erste Flanschpaar (47c) mit Bohrungen für den Durchtritt der Achse (7) des Zughakens (6) und das zweite Flanschpaar (47d) mit Sitzen für einen Verriegelungsnocken (16,17) und für zwei eine Sicherheitseinrichtung bildende Zylinder (45) versehen ist, wobei die Arme (47a,47b) der Grundplatte in deren vom Trecker abgewandten hinteren Bereich Enden (47e,47g) in Form von Kreissegmenten aufweisen, die mit senkrechten, miteinander fluchtenden Bohrungen (5"Ia, 51b) zur Aufnahme von Bolzen oder Splinten (52) zur Einstellung der Winkellage der Zugstange (50) versehen sind, während im vorderen Bereich der Gabel (47) eine feste Schwenkachse (49) für die Zugstange (50) vorgesehen ist, wobei die Zugstange (50) entsprechend an einer ihrer Seitenkanten zwei im Abstand zueinander vorgesehene Einkerbungen (53) zum wahlweisen Einhängen der Zugstange (50) in die Schwenkachse (49) in ihrer Längsachse zwei im selben Abstand wie die Ein-
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    kerbungen (53) voneinander angeordnete Bohrungen (54) zur Aufnahme eines Sperrbolzens oder Sperrsplints (55) aufweist,
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DE19722265144 1972-10-11 1972-11-02 Anhaengekupplung Pending DE2265144A1 (de)

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FR7235915A FR2201815B1 (de) 1972-10-11 1972-10-11

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DE2265144A1 true DE2265144A1 (de) 1976-08-19

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722265144 Pending DE2265144A1 (de) 1972-10-11 1972-11-02 Anhaengekupplung

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DE (1) DE2265144A1 (de)
FR (1) FR2201815B1 (de)
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DE2647248A1 (de) * 1976-10-20 1978-05-03 Daimler Benz Ag Zugvorrichtung fuer ackerschlepper

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