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Verfahren und Schaltungsanordnung zur synchronen Wiedergabe
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von Bild und Ton von einem Bildträger und einem Tonaufzeichnungsträger
mit Hilfe eines Tonwiedergabegerätes insbesondere Tonbandgerätes und eines Bildwiedergabegerätes
insbesondere Diaprojektors Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie eine Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens.
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Aus der deutschen Auslegeschrift 21 10 315 ist es zur Wiederholung
eines Bildes bekannt, die Tonbildschau am Ende des laufenden Tonabschnittes durch
Betätigen einer Taste zu unterbrechen und durch Betätigen einer weiteren Taste den
Tonträger mit erhöhter Rücklaufgeschwindigkett bis zum Anfang des letzten Tonabschnittes
zurückzuspulen, wobei der Tonträger selbsttätig angehalten wird. Anschließend kann
entweder durch Tastenbetätigung der letzte Tonabschnitt wiederholt werden oder durch
wiederholtes Betätigen der Wiederholtaste das Bildwiedergabegerät um jeweils ein
Bild zurückgeschaltet werden, wobei das Tonband jeweils um den zugehörigen Tonabschnitt
selbsttätig zurückgespult wird. Auf diese Weise läßt sich eine Wiederholung einer
Bildfolge mit den zugeordneten Tonabschnitten ermöglichen.
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In den Anwendungsfällen, in denen bei der Bildfolge und Textwiedergabe
der Tonabschnitt, insbesondere ein Textabschnitt, zu einem wiedergegebenen Bild
relativ kurz ist und beispielsweise 5 Sekunden beträgt, jedoch eine längere Bildwiedergabezeit,
beispielsweise 20Sekunden, erwünscht ist. ist es bei herkömmlichen Verfahren und
Geräten notwendig, um bclzeit spielsweise eine Bildwiedergabe/von 20 Sekunden zu
erhalten, auf dem Tonaufzeichnungsträger, beispielsweise dem Tonband, in 20 Sekunden-Abständen,
beispielsweise auf einer speziellen Spur, die Bildwechselimpulse,
welche
die Bildwechsel steuern, aufzuzeichnen. Das bedeutet jedoch, weil die Bandlänge
durch die Bildwechselimpulse bestimmt wird, daß jeweils zwischen zwei Bildwechsellmpulsen,
deren Abstand der Mindestbildwiedergabezeit entspricht, eine bedeutend kürzere Äufze
ich -nung eines zugehörigen Tonabschnittes vorhanden ist. Dies wiederum bedeutet
eine schlechte Bandausnutzung, so daß man für längere Bild-und Tonwiedergaben unnötig
lange Tonbänder benötigt. Zudem ist dann, wenn eine andere Bildbetrachtungszeit
erwünscht ist, eine neue Aufzeichnung mit entsprechend geänderten Abständen zwischen
den Bildwechse limpulsen auf dem Tonaufzeichnungsträger, insbesondere Tonband, notwendig.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei denen ohne Beeinträchtigung der Synchronisation
bei der Wiedergabe von Ton und Bild eine größtmögliche Bandausnutzung gewährleistet
wird.
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Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
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Bei der Erfindung wird während der synchronen Ton- und Bildwiedergabe
in dem Fall, In welchem die Mindestbildwiedergabezeit länger bemessen ist als die
Wiedergabe des Tonabschnittes, der am Ende des Tonabschnlttes auf dem Tonträger
vorhandene Bildwechselimpuls nicht zum Einblenden des nächsten Bildes und auch nicht
zur Einstellung einer bestimmten Zeitdauer, welche bis zum Ablauf der Mindestbildwiedergabezeit
noch durchlaufen werden muß, verwendet, sondern dieser Bildwechselimpuls wird zum
Anhalten des Tonwiedergabegerätes, welches insbesondere als Kassettentonbandgerät
ausgebildet sein kann, verwendet.
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Sobald die voreingestellte Mindestbildwiedergabezeit, welche mit dem
Zeitpunkt beginnt, an welchem das Bild in das Bildwiedergabegerät eingewechselt
worden ist, abgelaufen ist, wird das darauffolgende Bild in
die
Bildwiedergabevorrichtung e ingewe chse U .
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Ist die Tonwiedergabezeit des Tonabschnittes länger als die Mindestbildwiedergabezeit,
so erfolgt der Bildwechsel nicht nach Ablauf der Mindestbildw iedergabezeit, sondern
am Ende der T onabs chnittsaufzeichnung Der Bildwechsel wird dann durch den dort
vorhandenen Bildwechselimpuls ausgelöst. Hierdurch wird, obgleich die Bildwechselimpulse
mit unterschiedlichen Abständen voneinander auf dem Tonaufzeichnungsträger aufgezeichnet
sind und die Wiedergabezeit für einzelne Tonabschnitte auch länger bemessen sein
kann als die Mindestbildwiedergabezeit wird trotzdem ein synchroner Ablauf der Wiedergabe
von Bild und Ton gewährleistet.
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In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
angegeben.
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Die im Anspruch 2 angegebene Funktion Pause für das Tonwiedergabegerät
wird nur dann durch den Bildwechselimpuls ausgelöst, wenn die Mindestbildwiedergabezeit
länger bemessen ist als die Wiedergabezeit des zugeordneten Tonabschnittes. Wenn
die Wiedergabezeit des zugeordneten Tonabschnittes länger bemessen ist als die Mindestblldwledergabezeit,
so wird das Tonwiedergabegerät nicht in die Funktion Pause gesteuert, vielmehr bewirkt
der am Ende der Tonabschnittsaufzeichnung vorhandene Bildwechselimpuls den sofortigen
Bildwechsel.
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Um eine einleitende Tonwiedergabe vor Beginn der Wiedergabe der Bildfolge
unabhängig von der vorher eingestellten Mindestbildwiedergabezeit zu ermöglichen,
bleibt, wie im Anspruch 4 angegeben, die Mindestbildwiedergabezeit während der einleitenden
Tonwiedergabe unberücksichtigt.
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Insofern wird bei der bereits eingestellten Mindestbildwiedergabezeit
diese am ersten Bildsteuerimpuls nicht ausgeführt, so daß mit dem ersten Bildwechselimpuls
nur das erste Bild in das Bildwiedergabegerät eingewechselt wird.
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Durch die im Anspruch 5 angegebene Maßnahme wird ein automatischer
Rücklauf des Tonwiedergabegerätes und des Bildwiedergabegerätes ermöglicht. Es wird
dabei automatisch der Rücklauf des Tonaufzeichnungsgerätes, insbesondere das Zurückspulen
eines Tonbandgerätes zum Anfang des Tonaufzeichnungsträgers, insbesondere zum Bandanfang
hin ermöglicht. Desgleichen erfolgt das Zurückstellen des entsprechend ausgerüsteten
Bildwiedergabegerätes auf das erste Bild. Dieser Rücklauf kann insbesondere durch
Betätigen einer Fernsteuerungstaste und durch Abgeben eines Stopbefehls unterbrochen
werden.
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Durch die in den Ansprüchen 6 bis 8 angegebenen Maßnahmen läßt sich
ein direkter Befehlsablauf erzielen.
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Der Synchronsteuerungss chaltung, welche einen synchronen Betrieb
von Tonwiedergabegerät und Bildwiedergabegerät gewähr leistet, können von außen,
beispielsweise mit Hilfe von Fernsteuerungstasten einer Fernsteuereinrichtung verschiedene
Funktionsbefehle, wie beispielsweise Wiedergabe, Repetieren, Stop und Dauer eingegeben
werden. Beim direkten Steuerungsablauf kann die Funktion Stop des Tonwiedergabegerätes
sowohl durch die Bildwechselimpulse auf dem Tonaufzeichnungsträger als auch durch
Betätigen der entsprechenden Fernsteuertaste zwischen zwei auf dem Aufzeichnungsträger
vorhandenen Bildwechselimpulsen bewirkt werden.
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Wenn die Funktion Stop des Tonwiedergabegerätes durch einen Bildwechselimpuls
vom Tonaufzeichnungsträger her erfolgt und das Tonwiedergabegerät zuletzt die Funktion
Wiedergabe ausgeführt hat, führt nach Betätigung der Fernsteuertaste "Wiedergabe"
das Bildwiedergabegerät sofort einen Bildwechsel aus. Das Tonwiedergabegerät wird
danach, je nachdem wie lange der Bildwechsel dauert, nach einer Bildwechselpause
von beispielsweise 0,5 bis 2 Sekunden in die Funktion Wiedergabe geschaltet.
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Der auf dem T onaufzeichnungsträger nächstfolgende Bildwechselimpuls
bewirkt dann wiederum die Funktion Stop des Tonwiedergabegerätes.
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Wenn zu diesem Zeitpunkt die Mindestbildwiedergabezeit noch nicht
abgelaufen ist, verbleibt das gerade wiedergegebene Bild im Bildwicdcrgabegerät
in seiner Stellung. Erst dann, wenn die Mindestbildwiedergabezeit beendet ist, wird
der Bildwechsel am Bildwiedergabegerät durchgeführt.
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Wenn das Tonwiedergabegerät zuletzt die Funktion Wiedergabe ausgefüllrl
hat und die Fernsteuertaste "Repetieren" betätigt wird, wird kein Bildwechsel ausgeführt.
Das Tonwiedergabegerät wird in die Funktion Repetieren umgeschaltet und der Tonaufzeichnungsträger
wird bis zum n:icllstfolgenden Bildwechselimpuls zurückgespult. Dieser Bildwechselimpuls
bewirkt dann wieder die Umschaltung des Tonwiedergabegerätes in die Funktion Stop.
In der Funktion Repetieren wird der Tonaufzeichnungsträger mit erhöhter Geschwindigkeit
zurückgespult wobei der Wiedergabekopf am Tonaufzeichnungsträger anliegt.
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Wenn, wie im vorstehenden, das Tonwiedergabegerät zuletzt die Funktion
Repetieren ausgeführt hat und dann die Fernsteuertaste "Wiedergabe" betätigt wird,
führt das Blldwiedergabegerät keinen Bildwechsel durch und das Tonwiedergabegerät
führt die Funktion Wiedergabe sofort aus. Der auf dem Aufzeichnungsträger nächstfolgende
Bildwechselimpuls steuert das Tonwiedergabegerät in die Funktion Stop.
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Wenn nach der vom Tonwiedergabegerät zuletzt ausgeführten Funktion
Repetieren die Fernsteuertaste "Repetieren" erneut betätigt wird, gibt es die Wahl
zwischen zwei Möglichkeiten, nämlich einen Bildwechsel durchzuführen, wenn die Wiederholung
mehrerer Textabschnitte und Bilder erwünscht ist, oder nicht. Das Tonwiedergabegerät
führt jedoch sofort die Funktion Repetieren aus. Dabei steuert der auf dem Tonaufzeichnungsträger
nächstfolgende
Bildwechselimpuls das Tonwiedergabegerät In die Funktion Stop.
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Während im vorstehenden der Fall beschrieben wurde, bei welchem das
Tonwiedergabegerät durch die Bildwechselimpulse auf dem Tonaufzeichnungsträger in
die Funktion Stop gesteuert wurde, ist es auch möglich, durch eine entsprechende
Fernsteuertaste "Stop" das Tonwiedergabegerät zwischen zwei Bildwechselimpulsen
in die Funktion Stop zu steuern. Natürlich ist es auch möglich, daß die Fernsteuertaste
"Stop" an der Stelle eines Bildwechselimpulses auf dem Tonaufzeichnungsträger betätigt
wird. Das Tonwiedergabegerät wird in diesem Fall erst dann in die Funktion Stop
gesteuert, wenn der Bildwechselimpuls zu Ende wiedergegeben ist.
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Wenn, wie im Anspruch 7, die Fernsteuertaste "Stop" zwischen zwei
Bildwechselimpulsen betätigt wird, wird das Tonwiedergabegerät zunächst in die Funktion
Stop gesteuert. Wenn anschließend die Fernsteuertaste "Wiedergabe" betätigt wird,
erfolgt kein Bildwechsel. Falls die Fernsteuertaste "Stop" nicht wiederbetätigt
wird, führt das Tonwiedergabegerät die Funktion Wiedergabe solange aus, bis der
nächstfolgende Bildwechselimpuls erreicht wird. Durch diesen wird das Tonwiedergabegerät
in die Funktion Stop geschaltet.
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Wenn nach einer Funktion Stop des Tonwiedergabegerätes zwischen zwei
Bildwechselimpulsen die Fernsteuertaste "Repetieren" betätigt wird, erfolgt ebenfalls
kein Bildwechsel am Bildwiedergabegerät und das Tonwiedergabegerät führt die Funktion
Repetieren aus, während welcher der Tonaufzeichnungsträger in Rücklauf ve rsetzt
wird, bis der nächstfolgende Bildwechselimpuls erreicht wird. Durch diesen wird
das Tonwiedergabegerät in die Funktion Stop geschaltet.
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Durch die im Anspruch 8 angegebene Maßnahme ist eine manuelle Einzelbildfortschaltung
des
Bildwiedergabegerätes möglich. Dadurch daß die Fernsteuertaste "Stop" in betätigtem
Zustand verbleibt, verbleibt auch das Tonwiedergabegerät in der Funktion Stop. Wenn
dabei gleichzeitig die Fernsteuertaste "Wiedergabe" oder "Repetieren" betätigt wird,
führt das Bildwiedergabegerät einen entsprechenden Bildwechsel vorw.irls oder rückwärts
aus.
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Durch die in den Ansprüchen 9 bis 23 angegebenen Maßnahmen la1'St
sich ein indirekter Steuerungsablauf, nämlich ein Vorprogrammiercn des weiteren
Funktionsablaufs während der ferngesteuerten Funktionen Wiedergabe und Repetieren
sowie eine Korrektur der Vorprogrammierung gcwinnen. Dies kann, wie im Anspruch
9 angegeben, dadurch geschehen, dafS die zeitlich nachfolgenden Funktionen des Tonwiedergabegerätes
während der laufenden Funktionen Wiedergabe oder Repetieren gespeichert werden.
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In den Ansprüchen 10 bis 13 sind Maßnahmen enthalten, durch die während
der Wiedergabe zukünftige Funktionsabläufe vorbestimmt werden können.
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Wind bei diesem indirekten Steuerungsablauf während der Funktion Wiedergabe
die Fernsteuertaste "Wiedergabe" betätigt, so wird die Tasteneingabe in einem Speicher
gespeichert. Durch den nächstfolgenden Bildwechselimpuls wird zusammen mit dem gesetzten
Speicher sofort der Bildwechsel vorwärts ausgelöst und das Tonwiedergabegerät verbleibt
in der Funktion Wiedergabe. Sobald der Bildwechsel erfolgt ist, wird der Speicher
gelöscht und ist wieder speicherbereit. Wenn keine weitere Eingabe in den Speicher
erfolgt, bewirkt der dann nächstfolgende Bildwechselimpuls, daß das Tonwiedergabegerät
in die Funktion Stop gesteuert wird.
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Wenn während der Wiedergabe, wie im Anspruch 11 angegeben, die Fernsteuertaste
"Repetieren" betätigt wird, wird diese Tasteneingabe in einem
Speicher
gespeichert. Der so gesetzte Speicher und der nächstfolgende Bildwechselimpuls steuern
das Tonwiedergabegerät in die Funktion Repetieren. An das Bildwiedergabegerät wird
kein Steuerimpuls ausgegeben, da der Bildwechselimpuls, welcher den Funktionswechsel
von Wiedergabe in Repetieren bewirkt hat, nach erfolgtem Funktionswechsel unterdrückt
wird. Der Speicher wird gelöscht und ist wieder speicherbereit. Erfolgt während
des Repetierens des Tonaufzeichnungsträgers keine weitere Eingabe, so bewirkt der
beim Repetieren nächstfolgende Bildwechselimpuls die Umschaltung des Tonwiedergabegerätes
in die Funktion Stop. Es kann sich dann beispielsweise ein weiterer Repetiervorgang
oder der Wiedergabebetrieb anschließen.
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Wenn, wie im Anspruch 12 angegeben, während der Wiedergabe die Fernsteuertaste
"Dauer" betätigt wird, wird diese Tasteneingabe in einem Speicher gespeichert. Der
nächstfolgende Bildwechselimpuls bewirkt einen Bildwechsel vorwärts und ggf. nach
einer Bildwechselpause von beispielsweise 2 Sekunden die Wiedergabe des dazugehörigen
Tonabschnittes. Der Speicher wird jedoch nicht gelöscht, so daß die Funktion Dauer
eingespeichert bleibt und es erfolgt eine dauernde synchrone Fortschaltung der Bilder
und der dazugehörigen Tonabschnitte. Diese Vorprogrammierung der zukünftigen Funktionsabläufe
läßt sich unterbrechen und korrigieren, wie im einzelnen noch weiter unten erläutert
wird.
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Durch die im Anspruch 13 angegebenen Maßnahmen ist es möglich, bei
im Bildwiedergabegerät beibehaltenem Bild den dazugehörigen Textabschnitt mehrmals
zu wiederholen--(Dauerrepetieren). Hierzu werden während des Wiedergabebetr iebs
zunächst die Fer nsteuertaste "Repetieren" und nachfolgend die Taste "Dauer" oder
während des Repetierbetriebs die Taste "Dauer" betätigt. Diese Tasteneingaben setzen
den Speicher für Dauerrepetieren. Der nächstfolgende Bildwechselimpuls steuert zusammen
mit dem für Dauerrepetieren gesetzten Speicher die Funktion
des
Tonwiedergabegeräts von Wiedergabe in Repetieren. Der Bildwechselimpuls, der diesen
Funktionswechsel eingeleitet hat, wird nach erfolgtem Funktionswechsel unterdrückt.
Demzufolge wird kein Steuerimpuls an das Bildwiedergabegerät ausgegeben. Erfolgt
während des nun ausgeführten Repetierens des Tonaufzeichnungsträgers keine weitere
Tasteneingabe, wird durch den beim Repetieren des Tonaufzeichnungsträgers nächstfolgenden
Bildwechselimpuls und durch den Speicher, in welchem die Funktion "Dauerrepetieren"
gespeichert ist, ein Funktionswechsel von Repetieren in Wiedergabe für das Tonwiedergabegerät
durchgeführt. Der diesen Funktionswechsel einleitende Bildwechselimpuls löst keinen
Steuerimpuls für das Bildwiedergabegerät aus, so daß kein Bildwechsel erfolgt. Außerdem
wird der Spcicher für die Funktion Dauerrepetieren nicht gelöscht. Wenn keine weitere
Tasteneingabe erfdgt, bewirkt der während des Wiedergabebetriebs nächstfolgende
Bildsteuerimpuls wieder einen Funktionswechsel von Wiedergabe in Repetieren. Auf
diese Weise läßt sich, wie schon erläutert, ein sogenanntes Dauerrepetieren erzielen,
das gesteuert wird durch die beiden Bildwechselimpulse, zwischen denen der Ton-
bzw.
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Textabschnitt angeordnet ist.
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Durch die in den Ansprüchen 14 bis 16 und 21 angegebenen Maßnahmen
läßt sich eine Korrektur bzw. Unterbrechung des vorprogrammierten bzw. automatischen
Steuerungsablaufs während der Wiedergabe erzielen.
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Wie im Anspruch 14 angegeben, läßt sich durch Betätigen der Fernsteuertaste
"Stop" zwischen zwei Bildwechselimpulsen nicht nur das Tonwiedergabegerät in die
Funktion Stop steuern, sondern es werden auch alle vorprogrammierten Funktionen
gelöscht. Wenn die Fernsteuertaste "Stop" zum Zeitpunkt der Wiedergabe eines Bildwechselimpulses
betätigt wird, so wird das Tonwiedergabegerät erst dann in die Funktion Stop gesteuert,
wenn der betreffende Bildwechselimpuls zu Ende wiedergegeben
ist.
Auch dabei werden alle vorprogrammierten Funktionen gelöscht.
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Wie im Anspruch 21 ausgegeben, kann beispielsweise durch einmaliges
Betätigen der Fernsteuertaste "Repetieren" die vorprogrammierte Funktion Wiedergabe
gelöscht werden. Desgleichen kann durch einmaliges Betätigen der Fernsteuertaste
"Wiedergabe't die vorprogrammierte Funktion Repetieren gelöscht werden. Nach Loslassen
der entsprechenden Tasle sind alle Speicher wieder speicherfähig. Die gespeicherte
Funktion Dauer läßt sich durch einmaliges Betätigen der Fernsteuertaste "Wiedergabe"
löschen, wie das im Anspruch 15 angegeben ist. Wenn keine weitere Eingabe erfolgt,
bewirkt dann der während der Wiedergabe nächstfolgende Bildwechselimpuls die Funktion
Stop des Tonwiedergabegerätes. Dabei wird jedoch kein Bildwechselimpuls an das Bildwiedergabegerät
ausgegeben, d. h. es erfolgt kein Bildwechsel.
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Wie in Anspruch 16 angegeben, kann die eingespeicherte Funktion Dauer
auch durch einmaliges Betätigen der Fernsteuertaste "Repetieren" gelöscht werden.
Dabei wird der Speicher für die Funktion Repetieren gesetzt. Der bei der Wiedergabe
nächstfolgende Bildwechselimpuls veranlaßt zusammen mit dem so gesetzten Speicher
einen Funktionswechsel des Tonwiedergabegerätes von Wiedergabe in Repetieren. Der
den Funktionswechsel auslösende Bildwiedergabeimpuls wird für das Bildwiedergabegerät
unterdrückt, so daß an dieses kein Steuerimpuls für den Bildwechsel ausgegeben wird.
Der Speicher für die Funktion Repetieren wird gelöscht und ist wieder speicherbereit.
Der bei der Funktion Repetieren während des Rücklaufs des Tonaufzeichnungsträgers
nächstfolgende Bildsteuerimpuls steuert dann das Tonwiedergabegerät in die Funktion
Stop.
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Durch die im Anspruch 21 angegebene Maßnahme läßt sich auch das
vorstehend
schon besprochene vorprogrammierte Dauer-Repetieren korrigieren.
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Befindet sich während des Dauer-Repetierens das Tonwiedergabegerät
in der Funktion Wiedergabe und wird dabei die Fernsteuertaste "Wiedergabe" betätigt,
so wird die gesamte Vorprogrammierung gelöscht.
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Durch den bei der Wiedergabe nächstfolgenden Bildwechselimpuls wird
dann das Tonwiedergabegerät in die Funktion Stop geschaltet. Wenn das Tonwiedergabegerät
während des Dauer-Repetierens die Funktion Wiedergabe ausführt und die Fernsteuertaste
"RepetierenX' betätigt wird, wird die gesamte Vorprogrammierung gelöscht und der
Speicher für die Funktion Repetieren gesetzt. Der während des Wiedergabebetriebs
dann nächstfolgende Bildwechselimpuls bewirkt zusammen mit dem gesetzten Speicher
einen Funktionswechsel von Wiedergabe auf Repetieren, wobei der beim Repetieren
des Tonaufzeichnungsträgers nächstfolgende Bildwechselimpuls das Tonwiedergabegerät
in die Funktion Stop umschaltet.
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Befindet sich das Tonwiedergabegerät beim Dauer-Repetieren gerade
in der Funktion Repetieren und wird dabei die Fernsteuertaste "Repetieren" betätigt,
wird die gesamte Vorprogrammierung gelöscht und der beim Repetieren des Tonaufzeichnungstrigers
nächstfolgende Bildwechselimpuls steuert das Tonwiedergabegerät in die Funktion
Stop. Befindet sich das Tonwiedergabegerät beim Dauer-Repetieren gerade in der Funktion
Repetieren und wird die Fernsteuertaste "Wiedergabe" betätigt, wird ebenfalls die
gesamte Vorprogrammierung gelöscht und der Speicher für die Funktion Wiedergabe
gesetzt. Der beim Rücklauf des TonaufzeichnungstrSgers nächStfolgende Blldwechselimpuls
bewirkt den Funktionswechsel von Reetieren auf Wiedergabe und der bei der Wiedergabe
dann nächstfolscnde flildwechselimpuls steuert das Tonwiedergabegerät in die Funktion
Stop.
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Die in den Ansprüchen 17 bis 20 angegebenen Maßnahmen ermöglichen
eine Vorentscheidung bzw. Vorprogrammierung des weiteren Funktionsablaufs während
des Repetierens.
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Wenn das Tonwiedergabegerät gerade die Funktion Repetieren ausführt
und die Fernsteuertaste "Repetieren" betätigt wird, wird, wie im Anspruch 17 angegeben,
diese Tasteneingabe in einem Speicher gespeichert.
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Der während des Rücklaufs des Tonaufzeichnungsträgers nächstfolgende
Bildwechselimpuls bewirkt mit dem so gesetzten Speicher einen weiteren Repetiervorgang
bis zum während des Rücklaufs des Tonaufzeichnungsträgers nächstfolgenden Bildwechselimpuls.
Es kann dabei wahlweise ein Bildwechsel rückwärts ausgeführt werden oder nicht.
Beispielsweise läßt sich die Synchronität zwischen Bild und Ton, wie im vorstehenden
schon erläutert, dadurch herstellen, daß die Fernsteuertaste "Stop" festgehalten
wird und gleichzeitig für einen Bildwechsel rückwärts die Fernsteuertaste "Repetieren"
kurzzeitig einmal betätigt wird. Desgleichen läßt sich für einen Bildwechsel vorwärts
auch durch Antippen der Taste "Wiedergabe" eine direkte Betätigung des Bildwiedergabegerätes
durchführen.
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Wird während des Repetierbetriebs des Tonwiedergabegeräts die Fernsteuertaste
"Wiedergabe" betätigt, wird, wie im Anspruch 19 angegeben, diese Tasteneingabe in
einem Speicher gespeichert. Der während des R ü cklaufs des Tonaufzeichnungsträgers
nächstfolgende B ildwechselimpuls bewirkt zusammen mit dem auf Wiedergabe gesetzten
Speicher einen Funktionswechsel des Tonwiedergabegeräts von Repetieren in Wiedergabe.
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Der diesen Funktionswechsel auslösende Bildwechselimpuls wird nach
erfolgtem Funktionswechsel unterdrückt, so daß an das Bildwiedergabegerät kein Steuer
impuls ausgegeben wird und insofern kein Bildwechsel erfolgt. Außerdem wird der
Speicher gelöscht und ist wieder speicherbereit.
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Wird während des Repetierbetriebs des Tonwiedergabegeräts die Fernsteuertaste
"Dauer" betätigt, so wird, wie im Anspruch 20 angegeben, diese Tasteneingabe in
einem Speicher gespeichert. Der so gesetzte Speicher und der beim Rücklauf des Informationsträgers
nächstfolgende Bildwechselimpuls bewirken einen Funktionswechsel des Tonwiederg.lbegeräts
von Repetieren auf Wiedergabe, und es ergibt sich dann d;is im vorstehenden schon
beschriebene Dauer -Repetieren.
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In den Ansprüchen 21 bis 23 sind Möglichkeiten der Korrektur des wihrend
des Repetierens vorprogrammierten automatischen Steuer ablaufs angegeben.
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Wie im Falle des während der Wiedergabe vorprogrammierten autom;ttischen
Steuerablaufs läßt sich durch einmaliges Betätigen der Fernsteuertaste "Wiedergabe"
bzw. der Fernsteuertaste "Repetieren" die vor programmierte Funktion Repetieren
bzw. Wiedergabe löschen. Eine Kordes rektur/während des Repetierens auf Dauer-Repetieren
vorprogrammierten automatischen Steuerablaufs läßt sich durch die Maßnahmen des
Anspruches 22 durchführen. Wenn das Tonwiedergabegerät während des Dauer-Repetierens
die Funktion Repetieren ausführt und die Fernsteuertaste "Repetieren" einmalig betätigt
wird, wird der Speicher für die Funktion Dauer geloscht. Wird hingegen dabei die
Fernsteuertaste "Wiedergabe" betätigt, wird der Speicher für die Funktion Dauer
ebenfalls gelöscht und der Speicher ftlr die Funktion Wiedergabe gesetzt. Der während
des Rücklaufs des Tonaufzeichnungsträgers nächstfolgende Bildwechselimpuls bewirkt
zusammen mit dem für Wiedergabe gesetzten Speicher einen FunktionswechclB1 von Repetieren
auf Wiedergabe.
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Führt du Tonwiedergabegerät während des Dauer- Repetierens die Funktion
Wiedergabe aus, so wird, wie im Anspruch 23 angegeben, bei einmaligem Betätigen
der Fernsteuertaste 'Wiedergabe" der Speicher für
die Funktion
Dauer gelöscht. Bei einmaligem Betätigen der Fernsteuertaste "Repetieren" wird der
Speicher für die Funktion Dauer ebenfalls gelöscht und der Speicher für die Funktion
Repetieren gesetzt. Der dann bei der Wiedergabe nächstfolgende B ildwe chselimpuls
bewirkt zusammen mit dem so gesetzten Speicher einen Funktionswechsel von Wiedergabe
auf Repetieren.
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Die während der Wiedergabe vorprogrammierten Funktionen Wiedergabe
und Dauer lassen am Ende der Tonbildschau auch die Ausführung des automatischen
Rücklaufs (Go-home) des Tonaufzeichnungsträgers zu.
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Durch Betätigen der Fernsteuertaste "Stop" kann dieser automatische
Rücklauf sofort beendet werden.
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Anhand der beiliegenden Figuren soll die Erfindung an Ausführungsbeispielen
noch näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung den
zeitlichen Ablauf der synchronen Ton- und Bildwiedergabe gemäß der Erfindung; Fig.
2 ein Schaltbild, durch welches die Mindestbildwiedergabe zeit und die Bildwechselspanne
berücksichtigt werden und Fig. 3A,B B ein Schaltbild für die Fernsteuerung bei abgeschalteter
Mindestbildwiedergabezeit.
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In der Fig. 1 ist der zeitliche Ablauf der Ton- und Bildwiedergabe
bei der Wiedergabe von drei Bildern schematisch aufgezeichnet. Die den einzelnen
Bildern zugeordneten Ton- bzw. Textabschnitte 1 weisen unterschiedliche Längen auf.
Mit 1' ist ein einleitender Ton- bzw. Textabschnitt
bezeichnet.
während welchem keine Bildwiedergabe erfolge zeit Die Mindestbildwiedergabe/ist
mit MBZ bezeichnet. Am Ende eines jede Tonabschnittes 1 bzw. 1' ist auf dem Ton-
bzw. Textaufzeichnullgstrwrer ein Bildwechselimpuls 2 aufgezeichnet. Wie aus der
Fig. 1 zu ersehen ist, besitzen die Tonabschnitte 1 unterschiedliche Längen, wihrend
die Mindestbildwiedergabezeit MBZ eine konstante Länge aufweist. Wenn die dem ersten
Bild zugeordnete Aufzeichnung des Textabschnittes 1 kürzer bemessen ist als die
Mindestbildwiedergabezeit MBZ, so wird der Tonaufzeichnungsträger noch bevor die
Mindestbildwiedergabezeit abgelaufen ist, angehalten, was in der Figur durch "Stop"
bezeichnet ist. Wenn auch die Mindestbildwiedergabezeit MBZ für das erste Bild abgelaufen
ist, erfolgt der Bildwechsel, und es beginnt der Start des Tonaufzeichnungsträgers,
wobei beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 angenommen ist, daß dieser dem zweiten
Bild zugeordnete Tonabschnitt länger ist als die Mindestbildwiedergabezeit. Der
Bildwechsel erfolgt daher nicht nach Ablauf der Mindestbildwiedergabezeit, sondern
wird durch den Bildwechsclimpuls 2veranlaßt. Es wird dann das dritte Bild durch
das Bildwicdergabegerät bzw. den Proiiektor gezeigt. Die Mindestbildwiedergabezeit
wird dann. gemessen vom Bildwechsel zwischen dem zweiten und dritten Bild. Beim
dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Auf ze ichnungs zeit für den Tonabschnitt,
der demdritten Bild zugeordnet ist, kürzer bemessen als die Mindestbildwiedergabezeit.
Es ergeben sich dann die gleichen Verhältnisse wie bei der Wiedergabe des ersten
Bildes.
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Bei abgeschalteter, in der Fig. 3 dargestellter Fernsteuerschaltung
läßt sich der Bildwechsel mit Hilfe der in der Fig. 2 dargestellten Schaltung durch
die vom Band kommenden Bildwechselimpulse 2 steuern.
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Ein Vorwahlschalter 5 befindet sich bei dieser Betriebseinstellung
in der in der Fig. 2 dargestellten Stellung (Timer). Ein Eingang b eines als Kippstufe
ausgebildeten Impulsspeichers 4 hat dabei den Pegel L (Low).
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Wenn vom Band über eine Klemme K1 ein Bildwechselimpuls ankommt, wird
dieser über eine Verzögerungsschaltung 3, um Störimpulse zu
vermeiden,
an einen Eingang a des Impulsspeichers 4 gelegt, so daß dann auch am Ausgang des
Impuls speichers und an einem Eingang a einer als UND-Schaltung ausgebildeten ImpulssperreS5
der Pegel H liegt. Auch die beiden anderen Eingänge b und c der ImpulssperreSS liegen
auf H, wie im einzelnen noch erläutert wird, so daß über ein Zeitglied (z.B. t -
450 ms) ein Relais 7 angesteuert wird und anzieht, wodurch der Bildwechsel am Projektor
in Vorwärtsrichtung bewirkt wird.
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Im folgenden wird anhand des Schaltbildes in der Fig. 2 der Betrieb
dirgestellt, bei welchem der Bildwechsel in Abhängigkeit von den Bildwechsclimpulsen
2 erfolgt, wobei jedoch eine Bildwechselpause bzw.
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Bildwechselspanne berücksichtigt wird, während welcher der Bildwechsel
erfolgt. Hierdurch wird gewährleistet, daß der Beginn der Wiedergabe des folgenden
auf dem Band aufgezeichneten Textabschnittes nicht in den Bildwechselvorgang fällt,
sondern erst nach Beendigung des Bildwechsels die Tonwiedergabe beginnt. Hierbei
wird durch den vom Band kommenden Bildwechselimpuls, wie im vorstehenden schon erläutert,
das Relais 7 in den angezogenen Zustand gesteuert, so daß der Bildwechsel erfolgt.
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Der Vorwahlschalter 5 befindet sich in der linken bzw. oberen Stellung
(MBZ), während ein Zeitglied 8 für die Einstellung der Mindestbildwiederg;tbezeit
noch auf Null steht, wird ein Zeitglied 9 zur Einstellung der Bildwechselpause beispielsweise
auf zwei Sekunden eingestellt. Beim Bildwechsel wird ein nichtinvertierender Eingang
b einer Kippstufe 10 über das Zeitglied 9 und eine ODER-Schaltung 11 auf einem Pegel
H gehalten.
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Wenn der vom Band kommende Bildwechselimpuls zu Ende ist, liegt an
einem invertierenden Eingang a der Kippstufe 10 der Pegel L an, während der andere
invertierende Eingang c der Kippstufe 10 ebenfalls auf L gehalten wird. Hierdurch
wird über eine UND-Schaltung 14, deren Eingänge a, b und c auf H liegen, ein Pause-Befehl
an das Tonwi edergabegerät ausgegeben, bis die durch das Zeitglied 9 voreingestellte
Zeit abgelaufen ist. Nach Ablauf dieser Zeit wird der Eingang a der ODER-Schaltung
11 L, wodurch der Pause-Befehl beendet und das Tonwiedergabegerät in Betrieb gesetzt
wird.
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Im folgenden soll der Betriebsablauf anhand der Fig. 2 erläutert werden,
bei welchem durch das Zeitglied 8 e ine eine Mindestbildwiedergabezeit voreingestellt
ist und der Bildwechselimpuls vor Ablauf der Mindestbildwiedergabezeit erscheint,
d.h. der Tonabschnitt 1 in der Fig. 1 kürzer als die Mindestbildwiedergabezeit MBZ
ist. Um mit Hilfe des Zeitgliedes 8 eine Mindestbildwiedergabezeit einstellen zu
können, wil (l ein Schalter 12 in die obere eingeschaltete Stellung gebracht und
mit Hilfe eines Potentiometers 13 läßt sich die Mindestbildwiedergabezeit voreinstellen.
Der Vorwahlschalter 5 befindet sich dabei ebenfalls in der Stellung MBZ.
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Wenn vor Ablauf der Mindestbildwiedergabezeit ein Bildwechselimpuls
über die Klemme K1 ankommt, wird dieser über den Impulsspeicher 4 bis zur Impulssperre
55 weitergeleitet, so daß der Eingang a der impulssperrer H ist. Auch der Eingang
b der Impulssperre55 ist H, da eine zu einer Prioritätsschaltung 15 gehörige Kippstufe
16 einen Ausgang liliefert. Da die voreingestellte Mindestbildwiedergabezeit noch
nicht abgelaufen ist, ist der Ausgang des Zeitgliedes 8 L und damit besitzt auch
der Eingang c der Impulssperre 5 diesen Pegel. Das bedeutet, daß die Impulssperre
55 noch nicht frei ist. Sobald jedoch die Mindestbildwiedergabezeit abgelaufen ist,
wird der Ausgang des Zeitgliedes 8 H und damit wird ebenfalls der Eingang c der
Impulssperre55 H, so daß die Impulssperre frei wird und das Relais 7 für den Bildwechsel
anzieht. Wegen des eingeschalteten Zeitgliedes 9 wird von der Kippstufe 10 über
die UNI)-Schaltung 14 ein Pause-Befehl an das Tonwiedergabegerät so lange ausgegeben,
bis die voreingestellte Zeit des Zeitgliedes 9 abgelaufen ist, wie im vorstehenden
schon erläutert wurde.
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Die in der Fig. 3A und B dargestellte Schaltung enthält ebenfalls,
wie die in Fig. 2 dargestellte Schaltung, eine Prioritätsschaltung 18. Sowohl die
Prioritätsschaltung 15 der Fig. 2 als auch die Prioritätsschaltung 18 der Fig. 3A
und B besitzen eine ODER-Schaltung 17 bzw. 19 sowie eine
Kippstufe
16 bzw. 20. Solange an einem der Eingänge der ODER-Schaltung 17 eine Anfrage ansteht,
befindet sich der Ausgang der Kippstufe 16 der Prioritätsschaltung 15 auf H. Der
Pegel H wird über eine Klemme K2 an einen invertierenden Eingang a der Kippstufe
20 gelegt. Solange am invertierenden Eingang a der Kippstufe 20 der Pegel H vorhanden
ist, kann von der Prioritätsschaltung 18 keine Priorität übernommen werden. Wenn
über die Klemme K2 der Pegel L kommt, wird von der Prioritätsschaltung 18 die Priorität
übernommen und der Ausgang der Kippstufe 20 befindet sich auf H, d. h. die Prioritätsschaltung
18 hat dann Eigenpriorität. Wie schon erwähnt, hat die Prioritätsschaltung 15 in
der Fig. 2 so lange Eigenpriorität, wie an einem der Eingänge der ODER-Schaltung
17 eine Anfrage ansteht.
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Die in der Fig. 3A und B gezeigte Schaltung ermöglicht eine Fernsteuerung
des Bildwechsels und der Tonwiedergabe. Im folgenden werden einige der durchführbaren
Betriebsfunktionen im einzelnen erläutert.
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Es wird davon ausgegangen, daß zuletzt die Funktion Wiedergabe ausgeführt
wurde und das Tonwiedergabegerät am Ende eines Bildwechselimpulses automatisch gestoppt
(Auto-Stop) wurde. Um anschließend einen zu einem Bild gehörigen Tonabschnitt wiederzugeben,
wird eine Taste "Start" betätigt, wodurch ein Speicher 21 für "Freigabe Start" gesetzt
wird. Da hierbei an der ODER-Schaltung 19 eine Anfrage anliegt, ist die Prioritätsschaltung
18 ebenfalls gesetzt und es wird über eine ODER-Schaltung 22 ein als Kippstufe ausgebildeter
Start-Vorspeicher 23 gesetzt.
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Hierdurch wird über eine ODER-Schaltung 24 eine UND-Schaltung 25 für
den Bildwechsel "Vorwärts" gesetzt und über eine ODER-Schaltung 26 und eine Klemme
K3 durch einen Bildwechselbefehl das Relais 7 in der Fig. 2 angezogen, woraufhin
der Bildwechsel erfolgt. Wenn der Bildwechselbefehl von der Kippstufe 6 (Fig. 2)
übernommen worden ist, wird dies von einer Bewertungsschaltung 27 festgestellt und
ein als Kippstufe ausgebildeter
Speicher 28 für den Auto-Stop
gelöscht, wodurch auch die UND-Schaltung 25 für den Bildwechsel "Vorwärts" gesperrt
wird. Sobald der Bildwechsel "Vorwärts" beendet ist, wird ein Arbeitsspeicher 29
für den "Start" des Tonwiedergabegerätes gesetzt, wodurch der Startvorspeicher 23
gelöscht und ein Freigabevorspeicher 30 gesetzt wird. Durch das Setzen des Arbeitsspeichers
29 wird das Tonwiedergabegerät iiber eine Matrixschaltung 31 in die Funktion "Wiedergabe"
gesteuert.
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Bei Beendigung der Wiedergabe des Tonabschnitts kommt der Bildweciiselimpuls
über eine mit "Impuls vom Band" bezeichnete Leitung und heilt den Arbeitsspeicher
29 während der Dauer des Bildwechselimpulses auf H-Pegel. Dabei wird der Speicher
28 für Auto-Stop gesetzt und bei Beendigung des Bildwechselimpulses wird der Arbeitsspeicher
29 gelöscht, wodurch das Tonwiedergabegerät in die Funktion "Stop" gesteuert wird.
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Ferner werden der Freigabevorspeicher 30 und die Prioritätssch.tltung
18 gelöscht.
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Um nach einer zuletzt ausgeführten Funktion "Wiedergabe" bei automatisch
gestopptem (Auto-Stop) Ibnwiedergabegerät einen wiedergegebenen Tonabschnitt zu
wiederholen, wird eine Taste "Rep" betätigt. Hierdurch werden ein Freigabespeicher
32 für das Repetieren, die Prioritätsschaltung 18, über eine ODER-Schaltung 33 ein
Vorspeicher 34 für das Repetieren, ein Arbeitsspeicher 37 für das Repetieren, ein
Impulsüberbrükkungsspeicher 35 zur Unterdrückung des letzten Bildwechselimpulses
und eine Impulssperre 36 gesetzt. Es wird dann der Speicher 28 für den Auto-Stop
gelöscht. Der Vorspeicher 34 für das Repetieren wird gelöscht und der Freigabevorspeicher
30 über eine ODER-Schaltung 51 gesetzt.
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Beim Rücklauf des Bandes des Tonwiedergabegeräts wird durch den letzten
Bildwechselimpuls ein Speicher 38 für "letzte Funktion Repetieren" gesetzt und bei
Beendigung des Bildwechselimpulses werden der Speicher 35, die Impulssperre 36 und
ein Speicher 39 für die Information "letzte Funktion Start" gelöscht.
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Wenn der beim Bandrücklauf nächstfolgende Bildwechselimpuls über eine
mit "Impuls vom Band" bezeichnete Leitung am Arbeitsspeicher 37 für das Repetieren
ankommt, wird der Speicherausgang auf H-Pegel gehalten, wodurch der Speicher 28
für Auto-Stop gesetzt wird. Wenn beim weiteren Repetieren des Bandes der Bildwechselimpuls
beendet wird, werden der Arbeitsspeicher 37 für das Repetieren, der Freigabevorspeicher
30 und die Prioritätsschaltung 18 gelöscht. Das Band befindet sich dann am Anfang
des zu wiederholenden Tonabschnittes.
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Auch ist es möglich, mit Hilfe der dargestellten Schaltung während
der Wiedergabe eines Tonabschnittes eine Vorprogrammierung für die Wiedergabe des
folgenden Tonabschnittes oder der folgenden Textabschnitte durchzuführen. Es wird
dabei während der Wiedergabe des Tonabschnittes durch das Tonwiedergabegerät die
Taste "Start" gedrückt. Dabei werden der Freigabespeicher 21 für den Start und der
Vorspeicher 23 für den Start gesetzt. Durch den am Ende des gerade wiedergegebenen
Tonabschnittes folgenden Bildwechselimpuls wird der Arbeitsspeicher 29 für den Start
auf H-Pegel gehalten, der Speicher 28 für Auto-Stop gesetzt, der Freigabevorspeicher
30 gelöscht und der Speicher 25 für den Bildwechsel "Vorwärts" gesetzt. Sobald durch
die Bewertungsschaltung 27 die Meldung über die Übernahme des Bildwechselbefehles
über den Kont;tkt K3 erkannt hat, wird der Speicher 28 für den Auto-Stop gelöscht
und die UND-Schaltung 25 für den Bildwechsel "Vorwärts" gesperrt. Wenn der Bildwechsel
"Vorwärts" beendet ist, wird der Vorspeicher 23 für den Start gelöscht und der Freigabevorspeicher
30 gesetzt. Wenn nach Beendigung der Wiedergabe des folgenden Textabschnittes wiederum
ein Bildwechselimpuls zum Arbeitsspeicher 29 für den Start kommt, wird dieser auf
H-Pegel gehalten und der Speicher 28 für Auto-Stop gesetzt.
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Bei Beendigung dieses Bildwechselimpulses werden der Arbeitsspeicher
29 für den Start, der Freigabevorspeicher 30 und die Prioritätsschaltung 18 gelöscht.
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Um das automatis che Wiederholen eines Textabschnittes zu bewirken,
wird während des Repetierens eine Taste "Dauer"gedrückt. Hierdurch wird ein Speicher
40 gesetzt und da der Speicher 39 für die Information "letzte Funktion Start" gelöscht
ist, wird beim Ankommen des Bildwechselimpulses im Arbeitsspeicher 29 der Speicher
28 für Auto-Stop gesetzt. Bei Beendigung des Bildwechselimpulses werden der Arbeitsspeicher
37 für das Repetieren gelöscht, der Freigabevorspeicher 30, der Startvorspeicher
23, der Impulsüberbrückungsspeicher 35 und die Impulssperre 36 gesetzt. Der Speicher
28 für den Auto-Stop wird gelöscht, der Arbeitsspeicher 29 für den Start gesetzt,
der Startvorspeicher 23 gelöscht und der Freigabevorspeicher 30 gesetzt. ncim Setzen
des Arbeitsspeichers 29 für den Start beginnt der Vorlauf des Bandes durch das Tonwiedergabegerät
und beim Ankommen des Bildwechselimpulses, der am Anfang des zu wiederholenden Tonabschnittes
sich befindet, am Arbeitsspeicher 29 wird der Speicher 39 für die Information "letzte
Funktion Start" gesetzt. Bei Beendigung dieses Bildwechselimpulses während des Bandvorlaufes
werden der Impulsüberbrückungsspeicher 35, die Impulssperre 36 und der Speicher
38 für die Information "letzte Funktion Repetieren" gelöscht. Wenn während des Bandvorlaufes
nach erfolgter Wiedergabe des zu wiederholenden Tonabschnittes der am Ende dieses
Tonabschnittes befindliche Bildwechselimpuls am Arbeitsspeicher 29 ankommt, wird
der Speicher 28 für Auto-Stop gesetzt.
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Am Ende dieses Bildwechselimpulses werden der Arbeitsspeicher 29 für
den Start und der Freigabevorspeicher 30 gelöscht und der Vorspeicher 34 für das
Repetieren, der Impulsüberbrückungsspeicher 35 und die Impulssperre 36 gesetzt.
Der Speicher 28 für Auto-Stop wird gelöscht, der Arbeitsspeicher 37 für Repetieren
gesetzt, der Vorspeicher 34 für das Repetieren gelöscht und der Freigabevorspeicher
30 gesetzt. Über die Matrix-Schaltung 31 wird dann wiederum der Repetiervorgang
des Tonwiedergabegerätes eingeleitet. Beim Ankommen des vorstehend erwähnten, am
Ende des wiederholten Tonabschnittes befindlichen Bildwechselimpulses am Arbeitsspeicher
37 für das Repetieren wird der
Speicher 38 für die Information
"letzte Funktion Repetieren" gesetzt.
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Bei Ende des Bildwechselimpulses während des Repetierens wird der
Impulsüberbrückungsspeicher 35, die Impulssperre 36 und der Speicher 39 für die
Information "letzte Funktion Start" gelöscht. Wenn währcnd des Repetierens die Taste
"Dauer"gedrückt wird, wird der Dauerr<'pctierspeicher 40 gesetzt. Es wiederholt
sich dann der im vorstehenden genannte Vorgang, wodurch wiederum ein automatisches
Wiederholen des Textabschnittes erfolgt.
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Um mehrere Tonabschnitte nacheinander automatisch wiederzugeben, wird
während des Wiedergabebetriebs die Taste "Dauer" betätigt. Hierdurch wird ein Speicher
41 für die Information "Dauer" gesetzt und der Freig.ibevorspeicher 30 gelöscht.
Wenn während der Wiedergabe eines Tonabschnittes der am Ende dieses Tonabschnittes
vorhandene B ildwechselimpuls kommt, wird der Arbeitsspeicher 29 für Start auf H-Pegel
gehalten und der Speicher 28 für Auto-Stop sowie der Speicher 25 für den Bildwechsel
"Vorwärts" werden gesetzt. Nachdem die Bewertungsschaltung 27 die Meldung abgegeben
hat, daß der Befehl für den Bildwechsel über die Anschlußklemme K3 ausgeführt worden
ist, wird der Speicher 28 für Auto-Stop gelöscht und die UND-Schaltung 25 für den
Bildwechsel "Vorwärts" gesperrt. Dieser Vorgang spielt sich auch bei den folgenden
Tonabs chnitten und Bildwechselimpulsen ab.
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Um den Betrieb "Dauer" wieder auf einen Betrieb umzustellen, bei welchem
jeweils nur ein Tonabschnitt zusammen mit dem zugehörigen Bild wiedergegeben wird,
betätigt man die Taste "Start", wodurch der Freigabespeicher 21 für "Start" gesetzt,
der Speicher 41 für "Dauer" gelöscht und der Vorspeicher 23 für "Start" gesetzt
werden. Nach dem Loslassen der Taste "Start" wird der Vorspeicher 23 für "Start"
gelöscht und der Freigabevorspeicher 30 gesetzt. Der dem gerade wieder gegebenen
Tonabschnitt folgende Bildwechselimpuls bewirkt dann, wie im vorstehenden schon
erläutert, den automatischen Stop.
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Wenn eine Taste "Stop" zwischen zwei Bildwechselimpulsen während des
Wiedergabebetriebs oder des Repetierens betätigt wird, bewirkt dies den sofortigen
Stop des Tonwiedergabegerätes. Wird die Taste "Stop" während eines Bildwechselimpulses
betätigt, so wird das Tonwiedergabegerät erst dann in die Funktion "Stop" gesteuert,
wenn der Bildwechselimpuls beendet ist. Wenn bei betätigter Taste "Stop" die Tasten"Start"
oder "Rep" betätigt werden, wird entweder ein Bildwechsel vorwärts oder ein Bildwechsel
rückwärts ausgeführt. Die entsprechenden Befehle werden dann über eine UND -Schaltung
42 und die ODEI-Schaltung 26 an die Klemme K3 für den Bildwechsel vorwärts bzw.
über eine UND-Schaltung 43 an eine Klemme K4, ein Zeitglied 44 (Fig. 2) für den
Bildwechsel rückwärts, ein Relais 45, das anzieht und den Bildwechsel rückwärts
einleitet, weitergeleitet. Die Ausführung des Befehls für den Bildwechsel rückwärts
wird von einer Bewertungsschaltung 48 festgestellt und der Speicher 28 für Auto-Stop
wird wie im Falle des vorstehend schon beschriebenen Bildwechsel vorwärts gelöscht.
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Ein Bildwechsel rückwärts kann auch durch eine Taste "Impuls rückwärts"
ausgelöst werden. Bei der Impuls auslösung besitzt der Ausgang eines Impulsspeichers
46 einen H-Pegel und die Prioritätsschaltung 15 (Fig. 2) besitzt Eigenpriorität,
so daß eine als UND-Schaltung ausgebildete Impulssperre 47 offen ist und über das
Zeitglied 44 das Relais 45 angesteuert wird, so daß es anzieht und den Bildwechsel
rückwärts bewirkt.
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Desgleichen kann mit Hilfe einer Taste "Impuls vorwärts", welcher
nur kurzzeitig (beim Ausführungsbeispiel in der Fig. 2 <2s) betätigt wird, ein
Bildwechsel vorwärts manuell bewirkt werden, wobei die Funktionen des Impulsspeichers
4, der ImpulssperreS5, des Zeitgliedes 6 und des Relais 7 die gleichen sind wie
beim Bildwechsel vorwärts, der durch den Bildwechselimpuls vom Band ausgelöst wird.
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Wenn alle Tonabschnitte, welche auf dem Tonaufzeichnungsträger aufgezeichnet
sind, wiedergegeben worden sind, wird dies durch einen sogenannten "Go-home"-Impuls
mit einer bestimmten Impulslänge, die sich von der Impulslänge der Bildwechselimpulse
unterscheidet, angezeigt. Bevorzugt ist dieser "Go-home'LImpuls um einen Faktor
4 bis 5 größer als der Bildwechselimpuls und beträgt beim dargestellten Ausführungsbeispiel
beispielsweise 2 Sekunden. Im Schaltbild der Fig. 2 wird dieser "Go-home"-Impuls
durch eine Impulshürde 49 festgestellt.
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Über eine Kippstufe 50 und eine Klemme K5 (Fig. 2) wird das Tonwiedergabegerät
in die Funktion"Rücklauf " gesteuert. Der Tonaufzeichnungsträger wird dabei mit
erhöhter Geschwindigkeit in seine Ausgangsstellung zurückverbracht.
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L e e r s e i t e