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Verfahren und Vorrichtung zum synchronen Vertonen eines Hildfilmes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum synchronen Vertonen eines Bildfilmes insbesondere
unter Vermeidung von Tonbandschnitten mittels eines Zweispurtonbandes, bei welchem
auf einer pur pro Filmbild ein Impuls aufgezeichnet wird und auf der zweiten Tonbanuspur
die mit dem Film in Einklang zu bringenden Tonereignisse aufgenommen werden. Ferner
betrifft die Erfindung eine Vonichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
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Es sind bereits mehrere Verfahren bekannt, den Originalton oder andere
Schallereignisse synchron auf die Randspur des zu vertonenden Filmes zu überspielen.
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Beim sogenannten Pilottonverfahren muss dabei das Tonband in einem
Spezialtonbandgerät während der Aufnahme des Originaltones mit einer Folge von elektrischen
Impulsen nach Maßgabe der Aufnahmekamera magnetisch "perforiert" werden. Dabei wird
jedes Filmbild durch einen Impuls der Kamera auf dem Tonband markiert. Mit Hilfe
der aufgezeichneten Impulse (Pilotton)
wird der ORiginalton danach
auf ein 16 mm breites Tonband synchron überspielt, das mechanisch perforiert ist.
Hierbei entspricht ein Performationsloch einem Impuls.
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Bei einem anderen Verfahren wird der Orignalton während der Filmbelichtung
gleichzeitig auf ein perforiertes Magnetband aufgezeichnet. Hierbei wird der Gleichlauf
von Film und Tonband dadurch sichergestellt, daß die Kamera die Geschwindigkeit
des Tonbandes mit Hilfe von Impulsen über einen Schrittmotor so steuert, daß wiederum
ein Perforationsloch einem Filmbild entspricht.
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Bei beiden Verfahren wird das perforierte Tonband nach Maßgabe des
bereits fertig geschnittenen Filmes auf einem Zweibandsehneidetisch oder ähnlichen
Geräten entsprechend der Länge der einzelnen Filmszenen synchron geschnitten und
geklebt.
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Man erhält dadurch in allerdings sehr aufwendiger Weise ein perforiertes
Tonband, dessen Tonlnhalt dem Originalton des geschnittenen Filmes entspricht. Der
Toninhalt wird niit Hilfe eines Projektors mit Zweibandlaufwerk oder mit Hilfe eines
mit dem Projektor synchron gekoppelten Spezialtonbandgerätes in einern Durchlauf
synchron auf die Randspur des Filmes iiDerspielt. In nachteiliger Weise erfordern
diese Verfahren zu ihrer Durchführung Spezialtonbandgeräte, Scheneidvorrichtungen
bzw. Spezialtonbandgeräte und Zweibandprojektoren, # die mit dem Tonprojektor synchron
gekpppelt sind. In der Regel sind diese Geräte vier derl Amateur
finanziell
unerschwinglich und unrentabel. Die richtige Bedienung erfordert außerdem umfangreiche
Spezialkcnntnisse und übung.
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Da bekanntermaßen der Tonkopf eines'Filmprojektor gegenüber dem zugehörigen
Bildfenster versetzt ist, kommt auch eine direkte Aufnahme von Tönen auf die Rantpur
eines Filmes nicht in Frage, da dann ein Schneiden des Filmes nicht mehr möglich
ist.
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Ein weiterer wesentlicher Nachteil der bekannten Verfahren besteht
darin, daß die Tonbänder in ähnlicher Weise wie die Filme geschnitten und geklebt
werden müssen. Dadurch ist eine mehrmalige Verwendung eines Tonbandes, wie es insbesondere
für den Amateur vorteilhaft wäre, bei diesen bekannten Verfahren nicht möglich.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zu schaffen,
welches vor allem dem Amateur ermöglicht, unter Verwendung handelsüblicher Tonbandgeräate,
Tonbänder, Kameras una Projektoren mit Hilfe einer einfachen und preiswerten Vorrichtung
ohne Tonbandschitt geschnittene Amateursfilme mit Randspur problemos synchron zu
vertonen. Dabei soll sowohl synchrone Vertonung mit Originalton als auch Nachsynchronisation
durchführbar sein. I)abei gehört es mit zur Aufgabe der Erfindung, die entsprechende
Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen.
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Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Verfahren zum
synchronen Vertonen eines Bildfilmes.mittels eines Zweispurtonbandes vdr, bei welchem
auf einer Spur pro Filmbild ein Impuls aufgezeichnet wird und auf der zweiten Tonbandspur
die mit dem Film in Einklang zu bringenden Tonereignisse auf-:genommen werden, welches
Verfahren durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet ist: a) Das Tonband mit
dem Tonereignis für eine bestimmte Filmseene wird so eingestellt, daß der auf der
zweiten Tonspur befindliche erste Impuls für dieses Tonereignis vor dem Tonwidergabekopf
der Impuls spur des Tonbandes steht; b) die zugehörige Filmszene wird nun um eine
geeignete und genau bestimmte Anzahl von Einzelbildern bzw. um ein Filmstück entsprechender
Länge soweit zurückgedreht oder eingestellt, daß das erste Bild der zu vettonenden
Szene z.B.
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ca. 70 bis 90 Bilder vor dem Bildfenster des Projektor oder einer
ähnlich markanten Stelle steht; c) danach wird der Film gestartet, während das Tonband
noch stillsteht, so daß die Tonwelle des Projektors anläuft und auf die erforderliche
Drehzahl kommt;
d) die Anahl der rückgestellten Bilder wird bestimmt,
insbeandere gezählt und etwa in dem Augenblick, in welchem alle rückgestellen Bilder
oder ein entsprechendes Filmstück durch den Frojektor gelaufen sind und das erste
Bftd der zu vertonenden Filmszene an das Bildfenster o.dgl. definierte Stelle gelangt,
wird a,B. von einem Zählwerk cd.dgl. vorzugsweise über ein Relais oder dgl.
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sogleich verzögerungsfrei das dazugehörige Tonband gestartet und
dessen Tonereigniss von dem Aufnahmekopf des Projektors auf die Tonspur des Filmes
übertragen.
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Durch dieses Verfahren ist es möglich, daß das Tonband genau zu Beginn
des dem zu vertonenden Filmbeginn entsprechenden Tonereignissea gestartet wird.
Die Vorgabe an Filmbildern vor dem Start des Tonbandes ermöglicht dabei, daß die
Tonwelle des Projektors auf die erforderliche Tourenzahl kommt, was auf Grund ihrer
Schwungmasse eine gewisse Zeit dauert.
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Da das vorbeschriebene Verfahren für jede beliebige Filmszene beliebig
wiederholt werden kann, kann ein aus Einzelszenen oder beliebigen Schnitten zusammengesetzter
Film auf einfache Weise mit einem durchgehenden Tonband vertont werden, wobei jeweils
der Beginn des Tonereignisses in der vorbeschriebenen Weise einzustellen und zu
starten ist.
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Dabei besteht die Möglichtkeit, daß während der Filmaufnahme Xleichzeitig
der entsprechende Ton aufgenommen und durch einen
Kontakt in der
Kamera auf die zweite Spur des Tonbandes gemSE dem Filmvorschub bei jeder Aufnahme
eines Einzelbildes ein Impuls aufgetragen wird. Dadurch erreicht man auf einfache
Weise die gewünschte parallele Anordnung von Einelimpulsen, welche den Einzelnen
Filmbildern entsprechen, und des aufgekommenden Tonereigniases Andererseits ist
es auch möglich, daß vor allem im Palle der Nachsynchronisation nacheinander das
Tonereignis auf der einen Spur und die erforderliche Anzahl von Impulsen auf der
zweiten Spur des Tonbandes aufgenommen werden. Dabei ist lediglich dafür zu sorgen
daß so viele Impulse auf das Tonband aufgenommen werden, daß beim Abspielen des
Tonbandes die dann pro Sekunde auftretende Anzahl von Impulsen der Anzahl von Filmbildern
pro Sekunde beim Abspielen entspricht.
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Eine zweckmässige Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann
darin bestehen daß das zunächst stillstehende Tonband beim Starten z.B. durch seinen
ersten Impuls eine Regelstufe in Gang setzt, welche den synchronen Gleichlauf von
Tonband und Film während des nun laufenden Übertragungsvorganges des Tones auf die
Tonspur des Filmes bewirkt.
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Beim Vertonen einer Filmszene, von welcher ein Teilt nämlich der Szenenanfang
durch Schneiden entfernt wird, kann das Tonband in seiner Startstellung über die
entsprechende Zahl von Impulsen vorgeschaltet werden die der Zahl der Einzelbinder
entspricht,
um die der Film gekürzt wurde.
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Eine Weiterbildung der Erfindung sieht ein Verfahren der eingangserwähnten
Art zur Vertonung eines Filmes mit einem nachträglich aufgenommenen Tonereignis
vor. Dieses ist dadurch aeennzeichnet, daß der Impuls, welcher zu einem besonders
herausragenden Tonereignis, z.B. einem Knall, und das dazugehörige Bild ermittelt
werden und daß dann die Zahl der Bilder bis zu dem entsprechenden Szenenanfang und
die entsprechende Zahl der Impulse zurückgezählt werden, um den Beginn des zu einer
Szene gehörenden Tonereignisses zu erhalten, welcher Beginn den mit dem Tonkopf
des Projektors in Übereinstimmung zu bringenden Anfangsimpuls ergibt, auf welchen
das Tonband vor dem Zurückdrehen des entsprechenden Anfangsbildes der zu vertonenden
Szene in Wartestellung gebracht wird. In einfacher Weise kann also in einem solchen
Falle der Nachvertonung z.B. ein Knall auf dem Tonband und ein entsprechendes Filmbild,
bei welchem z.B.
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gerade eine Türe zufEllt, ermittelt werden und von dort aus können
dann die Zahl der Bilder bis zum Beginn der zu vertonenden Szene und die entsprechende
Anzahl der Impulse ermittelt und eingestellt werden. Danach verläuft'dann das Vertonungsverfahren
in derselben Weise, wie das weiter oben beschrieben ist.
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Bei einer Weiterbildung können auch mehrere hervorstechende Tonereignisse
und die jeweils benachbarten Impulse ausgezätlt und mit den entsprechenden Filmstucken
und Filmbildern in über
einstimmung gebracht werden und es kann
dann jeweils am Übergang einer solchen Serie von Impulsen zu der zu dem nächsten
hervorstechenden Tonereignis gehörenden Serie von Impulse eine Überblendung des
Tones vorgenommen werden, bei welcher also der eine Ton allmählich abgeblendet und
der andere Ton allmählich aufgeblendet wird.
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Schließlich ist auch eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Vertonen eines Filmes möglich, wobei ein zu einem Film gehöriges, jedoch unabhängiges
Tonband angefertigt wird, welches dann gleichzeitig mit dem Film abgespielt wird,
dessen Folge von Geräuschereignissen als den Szenenfolgen des Filmes genau entspricht.
Die Verwendung eines solchen separaten Tonband während der Filmvorführung hat nämlich
den Vorteil der besseren Tonqualität. Das entsprechende Verfahren ist in Weiterbildung
der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß zunächst der Film geschnitten und in der
gewünschten Szenenfolge aneinandergesetzt wird, wonach die jeweils zu einer Filmszene
erforderliche Anzahl von Impulsen auf der Impuls spur eines Tonbandes gezählt und
jeder so ermittelte Abschnitt des Tonbandes z.B.
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mittels eines Signierstiftes markiert wird und daß dann jeder Tonbandabschnitt
zwischen zwei Markierungen mit den gewünschten Tönen und Geräuschen passend zu den
entsprechenden Filmszenen bespielt wird. Eine Verbesserung des Verfahrens kann dabei
darin bestehen, daß zu im Film dargestellten mit besonders kurzen Geräuschen verbundenen
Handlungen, z.B. das Zuschlagen
einer Tür, die entsprechende Anzahl
von Impulsen auf dem Tonband ausgezählt und der zugehörige Impuls wiederum z.B.
mit einem Signierstift markiert wird und beim Überspielen des Tonbandes im Augenblick
des Durchganges dieses signierten Punktes des Tonbandes ein entsprechendes Geräusch
oder ein entsprechender Knall aufgenommen wird.
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Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des oben beschriebenen
Vertonungsverfahrens ist vor allem gekennzeichnet durch eine Zähluhr od.dgl. Zählwerk,
welches auf die Impulse der Impulsspur des Tonbandes anspricht, sowie einen dieser
Zähluhr zugehörigen Kontakt od.dgl. Schalter zum Einschalten des Tonbandgerätes,
wobei dieser Kontakt od.dgl. eine markante Stellung der Zähluhr oder des Zählwerkes
entspricht.
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Durch die Benutzung einer solchen Zähluhr oder eines Zählwerkes kann
also in einfacher Weise bewirkt werden, daß das Tonband nach Ablauf einer bestimmten
zurückgezählten Anzahl von Filmbildern durch diese Zähluhr gestartet wird, wenn
z.B. das erste Filmbild im Bildfenster des Projektors erscheint. In diesem Augenblick
hat nämlich dann die Zähluhr die markante Stellung erreicht, bei welcher das Tonband
gestartet wird.
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Dabei kann zum Starten oder Einschalten des Tonbandgerätes ein Relais
vorgesehen sein, welches durch den in der Zähluhr vorgesehenen Kontakt auslösbar
ist. Dadurch wird vermieden, daß der evtl. zu schwache Impuls von der Zähluhr selbst
den Bandstart bewirken muss.
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Bei einer zweckmässigen Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß
der Startkontakt für das Tonbandgerät an der Zähluhr oder dem Zählwerk dessen Nullstellung
entspricht. Dabei kann eine Zähluhr oder ein Zählwerk für 100 Impulse vorgesehen
sein.
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Dies genügt, um den erforderlichen Vorlauf von z.B. 70 bis 90 Bildern
einzustellen und auch die Zähluhr entsprechend einzustellen, so daß sie nach Ablauf
dieser Bilder durch ihre Nullstellung läuft, bei welcher, wie eben erwähnt, das
Tonband gestartet wird.
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Besonders zweckmässig ist es, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung
eine bistabile Kippstufe enthält, welche einerseits durch die Impulse der Impuls
spur des Tonbandgerätes und andererseits durch einen von Hand zu betätigenden Schalter
zu beaufschlagen ist, wobei die Kippstufe in der von den Impu sen der Impulsspur
beaufschlagten Stellung das Tonband stoppt und bei der entgegengesetzten Kippstellung
das Tonband läuft. Dadurch kann erreicht werden, daß jeweils zum Fortschalten des
Tonbandes um einen Impuls ein gesonderter Schalter von Hand betätigt werden muss.
Dies erleichtert das Abzählen und Einstellen eines ganz bestimmten Impulses des
Tonbandes z.B. dann, wenn ein um eine bestimmte Anzahl von Filmbildern gekürzter
Szenenanfang in Übereinstimmung mit dem entsprechenden Impuls des Tonbandes gebracht
werden soll.
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Man hat es also dadurch in der Hand, das Tonband um eine beliebige
Zahl von Impulsen fortzuschalten. Die dabei von der
Impuls spur
eintreffenden Impulse können dabei gleichzeitig von der Zähluhr gezählt werden,
so daß man auch eine Kontrolle hat, daß wirklich um die richtige Zahl von Impulsen
foeschaltet wurde.
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Solche bistabilen Kippstufen sind an sich bereits bekannt.
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Sie haben zwei Schaltstellungen, in welcher sie jeweils von entgegengesetzten
Impulsen gebracht werden, wobei sie nur in der einen Schaltstellung einen Stromkreis
schließen und ihn in der anderen Schaltstellung unterbrechen. Bei der vorerwähnten
Anwendung wird dabei der Stromkreis durch den Impuls von der Impuls spur unterbrochen,
während durch die Handbetätigung der Stromkreis wieder geschlossen wird.
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Dabei ist die Zähluhr zum Zählen der von der Impuls spur beim Ablaufen
des Tonbandes übertragenen Impulse vorgesehen. Um auch während des Betriebes eine
Kontrolle zu haben, ist es möglich, daß die bistabile Kippstufe ausschaltbar ist
und die Zähluhr zum Zählen der dann kontinuierlich aufeinanderfolgenden Impulse
der Impulsspur dient.
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Ferner kann die erfindungsgemäße Vorrichtung durch eine monostabile
Kippstufe gekennzeichnet sein, welche durch den Impuls der Impuls spur des Tonbandes
beaufschlagbar ist und welche ihrerseits zum Fortschalten der Zähluhr dient.
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Dadurch wird auf einfache Weise erreicht, daß die Zähluhr bei jedem
von der Impusspur kommenden Impuls um eine Einheit Zeitdauer der weitergeschaltet
wird. Dafse4Impulse selbst nicht ausreichend wäre , um die Zähluhr fortzuschalten,
ist die erwähnte Kippstufe zwischengeschaltet, welche in ihrer Wirkungsdauer so
einstellbar ist, daß sie die Zähluhr genügend lange beaufschlagt, um eine Fortschaltung
zu bewirken.
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Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß ein Regler für die
Einhaltung des Gleichlaufes von Tonband und Film während des Übertragungsvorganges
des Tones auf die Tonspur des Filmes vorgesehen ist und daß dieser Regler zum Abfühlen
der von der Impuls spur des Tonbandes ausgehenden Impulse und zur Aufnahme von Impulsen
vorgesehen ist, die von einem Projektorkontakt ausgehen, wobei pro FilmBild an diesem
Projektorkontakt ein Impuls erzeugt wird, und daß der Regler durch den Vergleich
dieser beiden Impulse eine Regelgröße erzeugt, welche den Geschwindigkeitsregler
des Tonbandes beaufschlagt. Auf diese einfache Weise wird sichergestellt, daß während
des Uberspielvorganges pro Sekunde tatsächlich die gleiche Anzahl von Filmbildern
und von Tonbandimpulsen ablaufen, was im Endeffekt einen synchronen Gleichlauf von
Tonband und Zählern entspricht. Dabei kann als Regler eine weitere bistabile Kippstufe
vorgesehen sein, deren beide Schaltstellungen abwechselnd durch die verschiedenen
eingehenden Impulse einstellbar sind.
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Um zu erreichen, daß der Regler erst beim Start des Tonbandes des
und nicht schon beim Starr einen gelassen Vorlauf aurwemsenden Projektors beaufschlagt
wird, kann vorgesehen sein, daß die bistabile Kippstufe des Reglers durch den ersten
Impuls des startenden Tonbandes einschaltbar ist. Dabei kann z.B. ein Relais vorgesehen
sein, welches durch den ersten Impuls des startenden Tonbandes geschaltet wird und
seinerseits dann die Regelstufe einschaltet.
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Der Startkontakt für das Tonband an der Zähluhr kann bei einer abgewandelten
Ausführungsform etwa-s vor dem ersten Durchgang des ersten Bildes durch das Bildfenster
des Projektors sitzen und eine an sich bekannte VErzögerungsschaltung aufweisen,
welche geringe Verzögerungen durch Schaltkontakte und deren Betätigungen ausgleich+,
so daß der erste Impuls des Tonbandes mit der Bildmitte des ersten Bildes beim Start
zusammenfällt.
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Dabei wird diese Verzögerungsschaltung bei einem derartigen Gerät
einmalig geeicht und auf die entsprechenden Kontakte abgestimmt.
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Bei einer zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung kann ein Zählwerk
bzw. eine Zähluhr vorgesehen sein, welche beim Rückstellen oder Rücktransport des
Filmes rückwärts zählt. Bei einer anderen Zähluhr muss demgegenüber nach dem Rückstellen
die dann gezählte Anzahl von rückgestellten Bildern von der Gesamtzahl der mit der
Zähluhr zu zählenden Impulse abgezogen werden und die so ermittelte Anzahl auf der
Zähluhr
eingestellt werden, wodurch dann wiederum beim nunmehrigen
Ablauf des Projektors erreicht wird, daß die Zahluhr durch Null oder einen sonstigen
markanten Punkt läuft, wenn die zurückgestellten Filmbildner abgelaufen sind, so
daß wiederum beim Durchlauf des ersten Bildes einer Szene durch eine markante Stelle
das Tonband gestartet wird.
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Dabei ist es zweckmässig, wenn die Zähluhr auf beliebige Ausgangszahlen
relativ zu dem Startkontakt einstellbar ist.
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Eine Weiterbildung der Erfindung kann noch durch einen Impulsverstärker
und einen Impulswandler gekennzeichnet sein, welche zwischen Impulswiedergabe des
Tonbandgerätes für die Impulsspur und Zähluhr eingeschaltet sind. Dadurch können
die Impulse so aufbereitet werden, daß sie gut und einfach von der Zähluhr registriert
werden können.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann ferner noch einen Impulsbistabilen
geber aufweisen, welcher aus einerrgippstufg mit nachgeschaltetem Impulswandler
besteht und z.B. 18 bzw. 24 Impulse pro Sekunde liefert.
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Nachstehend ist die Erfindung mit ihren als erfindungswesentlich zugehörenden
Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt in mehr oder weniger
schematisierter Darstellung:
Fig. 1 eine Kamera mit einem Kontakt
für einen Impulsgeber und ein Mikrofon, von welchen auf ein Zweispurtonband einerseits
der Originalton und andererseits die Impulse für die Impuls spur aufgenommen werden,
Fig. 2 die Darstellung eines gemäß Fig. lbespielten Zweispurtonbandes, wobei auf
der einen Spur die Tonaufzeichnung und auf der zweiten Spur die Impulse aufgetragen
sind, Fig. 3 in vergrößerter Darstellung ein Oszillogramm der auf der Impulsspur
aufgenommenen Impulse, Fig. 4 ein Tonbandgerät und einen Tonprojektor sowie ein
zugehöriges Vertonungsgerät zum Überspielen des von einem Tonband aufgenommenen
Geräuschereignisses auf die Tonspur eines Bildfilmes, Fig. 5 im Schnitt eine schamtisierte
Darstellung eines Tonprojektors, woraus auch die versetzte Lage von Bildfenster
und Tonkopf hervorgehen, Fig. 6 eine der Fig. Lt entsprechende Darstellung, wobei
das Vertonungsgerät im Blockschaltbild näher dargestellt ist, Fig. 7 und Fig. 8
die Einstellung eines Tonbandes auf den ersten Impuls und Fig. 9 die Einstellung
eines Tonbandes auf einen anderen beliebigen, im Ausführungsbeispiel auf den fünften
Impuls, Fig. 10 die Veranschaulichung des Aufsuchens eines bevorzugten Tonereignisses,
z.B. eines Knalles auf dem Tonband und die Ermittlung des dazugehörigen ersten Impulses,
Fig. 11 bis 13 in schematisierter Darstellung das Anlaufen des zunsichst zurückgedrehten
Filmes (Fig. 11), bis
das erste Filmbild in das Bilfenster des
Tonprojektors gelangt, wodurch das zugehörige Tonband gestaret wird (Fig. 12) und
wonach Film und Tonband synchron weiterlaufen (Fig. 13), Fig. 14 und Fig. 15 eine
den Figuren 11 bis 13 entsprechende Darstellung, wobei jedoch die zu vertonende
Filmszene erst bei dem fünften Bild beginnt, also um die ersten vier Bilder gekürzt
wurde und Fig. 16 in schematisierter'Darstellung die Tonfilmwiedergabe im iweiband-Verfahren.
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In Fig. 1 erkennt man eine Kamera 1, welche über einen Impulsgeber
2 Impulse auf ein Tonbandgerät 3 überträgt. Diese Imphlse werden dort auf eine Impuls
spur 4 eines mit zwei Spuren versehenen Tonbandes 5 aufgenommen. Zum Beispiel eignet
sich dazu ein Tonband 5, welches sonst für Steroaufnahmen und Wiedergaben gedacht
ist.
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Dabei wird pro Aufnahme eines Filmbildes ein solcher Impuls 6 auf
der Impuls spur 4 aufgetragen. In Fig. 3 sind diese Impulse in vergrößerter Darstellung
gezeigt.
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Gleichzeitig wird über ein Mikrofon 7 auf der anderen Spur 8 des Tonbandes
5 im Tonbandgerät- 3 das eigentliche Tonereignis aufgezeichnet.
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Diese Tonaufzeichnung soll smäR der vorliegenden Erfindung auf die
Tonspur des aufgenommenen Filmes synchron übertragen werden,
ohne
daß das Tonband 5 geschnitten werden muss. Dabei soll jedoch der Film selbst in
beliebiger Weise geschnitten werden können.
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Es sei noch erwähnt, daß ein bespieltes Tonband 5 gemäß Fig. 2 auch
auf andere Weise hergestellt werden kann, wenMz.B. eine Nachsynchronisation vorgenommen
wird. Dann wird die Tonaufzeichnung unabhängig von der Filmaufnahme durchgeführt
und ebenso werden die Impulse 6 unabhängig durch einen Impulsgeber aufgetragen.
Dabei kommt es lediglich darauf an, daß soviel Impulse 6 auf die Impuls spur 4 aufgetragen
werden, daß später beim Ablauf des Tonbandes pro Sekunde soviel Impulse abgespielt
werden, wie auch beim Ablauf des Filmes Filmbilder abgespielt werden.
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Zur Übertragung der Tonaufzeichnung von der Tonspur 8 auf die Tonspur
eines Filmes ist eine Vorrichtung 9 vorgesehen, welche in Figur 4 angedeutet ist
und im folgenden auch Vertonungsgerät 9 genannt ist. Man erkennt in Fig. 4 ferner
daß Tonbandgerät 3 und den Tonfilmprojektor 10. Dieser ist in Fig. 5 noch näher
dargestellt. In bekannter Weise besitzt dieser Projektor 10 gemäß Fig. 5 Transportrollen
li, welche den Film 12 durch den Projektor befördern. Dabei gelangt der Film von
der Rolle 13 zunächst zum Bildfenster 14 mit dem Objektiv 15. Danach läuft der Film
12 an dem Löschkopf 16 und darauf an den Sprech- und Hörkopf 17 dieses Tonprojektors
vorbei. Hinter der sich daran anschließenden Tontelle 18 mit
einer
Andruckrolle 19 befindet sich dann die zweite Transportrolle 11, von welcher aus
der Film auf eine Aufnahmerolle 20 gelangt.
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Man erkennt, daR die Bildwiedergabe und die Tonwiedergabe gegeneinander
versetzt sind. Dadurch ist es nicht möglich, Tonereignis und Bildereignis genau
parallel aufzunehmen, sondern beide Aufzeichnungen müssen um den Betrag gegeneinander
versetzt sein, um welchen die Wiedergabegeräte in dem Projektor 10 gegeneinander
versetzt sind. Dadurch ist es auch nicht möglich, einen vertonten Film zu schneiden.
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Anhand Fig. 6 sei im folgenden. näher erläutert, wie die Überspielung
einer Tonbandaufnahme auf die Tonspur eines Filmes gemäß der vorliegenden Erfindung
vor sich geht.
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Zunächst sei erwähnt, daß alle Stufen des VErtonungsgerätes 9 in digitaler
Schaltungstechnik ausgeführt sind.
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Die Impulse 6 von der Impuls spur 4 eines Tonbandes 5 des Stereotonbandgerätes
3 werden in einem Impulsverstärker 21 welcher über eine Wiedergabe leitung 21a an
das Gerät 3 angeschlossen ist, verstärkt. In dem Impulswandler 22 wird eine Umwandlung
der Impulse in schmale rechteckige Tmpulse durchgeführt, welche dann zur Steuerung
der Stufen 23, 24 und 26 zur Verfügung stehen. StufE 23 besteht aus einer sogenannten
bistabilen Kippstufe. Solche bistabilen Kippstufen sind bek annt.
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Sie werden jeweils durch -zwei verschiedene Impulse in einander
entgegengesetzte
stabile Kipplagen übergeführt und können so bestimmte Schaltvorgänge ausführen.
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In dem einen stabilen Schaltzustand dieser Kippstufe3, welcher durch
einen eintreffenden Rechteckimpuls vom Impulswandler 22 bewirkt wird, wird der Lauf
des Tonbandes in dem Gerät 3 gestoppt. In dem anderen stabilen Zustand, welcher
durch einen Handschalter 23a erzeugt wird, wird das Tonband wieder verzögerungsfrei
gestartet.
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Durch diese Schaltung wird erreicht, daß das Tonbandgerät 3 und das
zugehörige Tonband beim Eintreffen eines Impulses 6 im Impulsverstärker 21 sofort
gestoppt und durch beliebig langes Drücken des Handschalters 23a wiEder gestartet
wird, um durch den nächstfolgenden Impuls sofort wieder angehalten zu werden.
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Die vom Impulswandler 22 kommenden Impulse steuern außerdem die Impulszähluhr
24, welche auch in den Figuren 4 und 16 am Vertonungsgerät 9 erkennbar ist. Dabei
ist eine Zähluhr zweckmässig, welche eine kreisförmige Skaleneinteilung von Null
bis 99 besitzt. Sie kann also bei einem Umlauf 100 Impulse zählen. Der jeweils gezählte
Wert wird durch einen Zeiger 24a (Fig. 4) angezeigt, der auch von Hand z.B. auf
Null gestellt werden kann Aus schaltungstechnischen Gründen ist dabei vorversehen,
daß die Bechteckimpulse eine nicht näher dargestellte monostabile Kippstufe beaufschlangen,
deren meterstabiler Zustand
auf die angekoppelte Zähluhr übertragen
wird. Die zeitliche Dauer des meterstabilen Zustandes dieser Kippstufe ist einstellbar
und wird der Mechanik der Zähluhr so angepasst, daß eie bis zu einer Impulsfolge
von etwa 30, Impulsen pro Sekunde einwandfrei arbeitet. Durch diese zwischengeschaltete
monostabile Kippstufe ist die Funktion der Zähluhr unabhängig von der Impulsdauer
und der Impulsamplitude der Impulse 6 und somit :praktisch störungsfrei. Aqder Zeigerwelle
der Zähluhr 24 ist ein Arbeitskontakt angebracht, der verstellbar ist und bei entsprechender
Zeigerstellung die noch zu beschreibende Schaltstufe 25 schaltet.
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In vorteilhafter Weise können durch diese Anordnung alle von der Impulsspur
4 eintreffenden Impulse gezählt werden.
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Darüberhinaus ist es auch möglich, mit Hilfe der Impulszähluhr 24
Impulse zu zählep, die ein Arbeits- oder Ruhekontakt an der Greiferwelle des Projektors
10 liefert. Dieser Kontakt schließt bzw. öffnet einmal pro Filmbild. Man erkennt
die entsprechende Leitung 28, welche vom Projektor 10 zu der Zähluhr 24 führt.
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Auch dabei ist die Funktion der Zähluhr vond?r Impulsdauer unabhängig
und somit störungsfrei.
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Die von dem Impulswandler 22 gelieferten Rechteckimpulse werden zusammen
mit den vom Projektor 10 gelieferten Impulsen zur Steuerung der Regelstufe 26 verwendet.
Diese besteht wiederum
aus einer bistabilen Kippstufe, welche einmal
über den Eingang 26a und die Leitung 28 von den Impulsen des Projektors und zum
anderen über den Eingang 26b von den Impulsen des Impulswandlers 22 beaufsehlagt
wird. Dabei wird der eine stabile Schaltzustand durch den Impuls des Impulswandlers
22 und der andere stabile Schaltzustand durch den Impuls des Projektorkontaktes
erreicht. Bei gleichem zeitlichen Abstand von Tonband- und Projektiorimpulsen, d.h.
bei gleicher Geschwindigkeit von Kamera bzw. Tonband und Projektor ist die Zeitdauer
der aufeinanderfolgenden Schaltzustände an dieser Regelstufe 26 gleichgroß. Bei
einer Abweichung eines gleichmässigen Laufes wird eine entsprechende Regelgröße
erzeugt, welche über eine Leitung 26c auf das Tonbandgerät 3 einwirkt.
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Dabei sind zwei nicht näher dargestellte nachgeschaltete Relais vorgesehen,
die die beiden Schaltzustände des Reglers 26 nachvollziehen und den Widerstand des
Geschwindigkeitseinstellreglers des Tonbandgerätes 3 erhöhen bzw. erniedrigen, je
nachdem, welche Regelgröße über die Leitung 26c gegeben wird. Die an diesem Widerstand
des Geschwindigkeitseinstellreglers des Tonbandes abfallende Spannung wird durch
einen Kondensator so geglättet, daß bei genau gSleichmässiger Geschwindigkeit von
Tonband und Film der Motor des Tonbandgerätes seine Drehzahl nicht ändert. Andert
sich das zeitliche Verhältnis der beiden Schaltzustände des Reglers 26 dadurch,
daß die Geschwindigkeit von Projektor und Tonbandgerät sich ändern, so wird der
Spannungsabfall an diesem Widerstand im zeitlichen Mittel größer bzw. kleiner und
der Motor des Tonbandgerät es wird enbsprechend
langsamer bzw.
schneller, bis der frühere Zustand wieder erreicht ist.
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Im Gegensatz zum bekannten Einheitstonsystem wird also zur Regelung
des Gleichlaufes eine bistabile Kippstufe verwendet.
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Die Vorteile liegen dabei darin, daß die Regelstufe unabhängig von
der Impulsdauer der Steuerimpulse arbeitet und selbst bei hohen Frequenzen genau,
verzögerungsfrei und im wesentlichen störungsfrei arbeitet.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Relais vorgesehen,
welches dafür sorgt, daß die Regelstufe 26 erst bei Eintreffen des ersten Impulses
6 von der Impulsspur 4 eingeschaltet und sofort wieder ausgeschaltet wxtad) enn
keine weiteren Impulse mehr eintreffen. Hierdurch wird verhindert daß bei fehlenden
Impulsen auf der Impuls spur 4 und bei gleichzeitigem Eintreffen von Impulsen vom
Projektor 10 die Geschwindigkeit des Tonbandes fehlgesteuert wird.
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Die bereits erwähnte Schaltstufe 25 wird durch den Schaltkontakt der
Impulszähluhr 24 beim Überspiel@auf die Randspur des Filmes geschaltet. Sie startet
das Tonband und schaltet den Tonprojektor auf Aufnahme. Der Startzeitpunkt des Tonbandes
wird mit Hilfe einer Verzögerungsschaltung so eingestellt, daß das Tonband im Takt
mit dem Film startet. Durch diese Verzögerungsschaltung werden dabei die durch Schaltvorgçinge
u.dgl. benötigten Zeiten in den einzelnen Schaltern, Relais usw. entsprechend so
ausgeglichen, daß der erwähnte
Start des Tohbandes im Takt mit
dem Film genau ist. Außerdem stoppt die Schaltstufe 25 das Tonband, wenn die Impulse
vom Projektor ausbleiben. Durch den bereits erwähnten Schaltkontakt der Zähluhr
wird außerdem diese Zähluhr beim Überspielen selbst abgeschaltet.
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Über eine Leitung 29 wird der Originalton von der Spur 8 des Tonbandes
unverändert durch das Gerät 9 zum Tonband-eingang des Projektors durchgeführt, so
daß er dort bei normalem Ablauf auf de Tonspur des Filmes übertragen wird.
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Es ist schließlich noch ein Impulsgeber 27 in Fig. 6 vorgesehen, welcher
die schon erwähnte Möglichkeit bietet, Impulse 6 nachträglich auf die Impuls spur
4 eines Zweispurtonbandes zu übertragen. Dieser Impulswandler 27 liefert eine Impulsfolge
von z.B. 18 bzw. 24 Impulsen pro Sekunde, die dann bei der Nachsynchrontisation
anstelle der nun fehlenden Kameraimpulse auf die Spur 4 des Tonbandes überspielt
werden. Je nach Filmgeschwindigkeit kann dabei das Gerät 9 durch eine nicht näher
dargestellte Drucktaste für die Filmgeschwindigkeiten 18 und 24 Bilder pro Sekunde
eingestellt werden.
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Illit Hilfe des vorbeschriebenen Vertonungsgerätes 9 kann auf einfache
und zweckmassige Weise das erfindungsgemäße Verfahren zum Vertonen eines Filmes
durchgeführt werden, ohne daß Tonbandschnitte erforderlich sind. Dabei kann der
Originalton
unmittelbar auf die dazugehörige Filmszene des fertiggeschnitten
und mit Randspur versehenen Filmes überspielt werden. Dies geschieht in gleicher
Weise mit allen nachfolgen--den Filmszenen, bis der Film in seiner ganzen Länge
bespielt ist.
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Damit der zwischen Bild und Ton erforderliche Gleichlauf erreicht
wird, soll zweckmässigerweise die dem ersten Bild de vertonenden Filmszene entsprechende
Stelle des Tonbandes genau einstellbar sein und darüberhinaus sollte während des
Überspielvorganges vom ersten bis zum letzten Filmbild der zu vertonenden Szene
absoluter Gleichlauf zwischen Tonband und Film gewährleistet sein.
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Die erste Bedingung wird durch die bereits erwähnten Impulse 6 auf
der Impulsspur 4 des Tonbandes erfüllt, wodurch praktisch eine magnetische Perforation
des Tonbandes mit einem Impuls pro Filmbild erreicht wird, die es erlaubt, den zu
einem beliebig ausgewählten Filmbild gehörenden Tonbandabschnitt exakt anzugeben.
Dadurch kann z.B. auch die sonst zur synchronen Vettonung erforderliche Klappe zur
Einstellung des Gleichlaufes entfallen, was insbesondere für die Arbeitsweise eines
Amateurfilmers vorteilhaft ist.
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Um das Auffinden der Impulse und damit das Einstellen des Tonbandes
vor dem überspielen auf die Randspur des geschnitteiitn Filmes zu vereinfachen,
wird ein SterCotonhanCLF,crät
mit einer fernbedienbaren Start-Stop-Einrichtung
verwendet.
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Erreicht nun der erste Impuls der zu vertonenden Szene dte Start-Stop-Stufe
23, so stoppt diese das Band wie bereits erwähnt, augenblicklich. Durch Knopfdruck
kann dann das Band wieder gestartet werden, um beim nächsten Impuls wieder gestoppt
zu werden usw. Die Impulszähluhr 24 zählt die Zahl der bei der Start-Stop-Stufe
eingetroffenen Impulse. Somit ist es möglich, das Tonband auf dem ersten oder jeden
der folgenden Impulse schnell und sicher durch Knopfdruck einzustellen.
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Dies ist deshalb sehr wichtig, weil in noch zu beschreibender Weise
durch den Filmschnitt die ersten Bilder einer Filmszene entfallen können. Wurden
z.B. gemäß den Figuren 14 und 15 die ersten vier Bilder einer Filmszene geschnitten,
so entfällt der zu diesen Bildern gehörende Originalton, welcher durch die entsprechenden
vier'Impulse gekennzeichnet ist. Das Tonband muss also mit Hilfe der Start-Stop-Stufe
auf den fünften Impuls eingestellt werden, denn dieser Impuls entspricht dann dem
ersten Bild der Filmszene des geschnittenen Filmes.
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Die zweite Bedingungung, nämlich der absolut synchrone Gleichlauf
wird folgendermaßen erfüllt: Damit wührend des Überspielvorganges der Gleichlauf
gewährleistet ist, muss erstens das Tonband und die dazugehörige Filmszene gleichzeitig
gestartet unud zweitens das Verhältnis der Bandgeschwindigkeit zur Filmgeschwindigkeit
so ger@gelt
werden, daß zu dedem Filmbild der dazugehörige Orizinalton
iiberspielt wird.
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Ein gleichzeitiger Start von Band und Film ist nicht möglich, da jeder
Tonprojektor eine bestimmte Anlaufzeit braucht, bis die Schwungmasse ihrer Solldrehzahl
erreicht hat und somit eine Verzerrungsfreie Aufnahme ermöglicht. Der Projektor
und somit der Film muss also entsprechend früher gestartet werden. Der Start des
Tonbandes muss exakt dann erfolgen, wenn das erste Bild der zu vertonenden Szene
im Bildfenster des Projektors erscheint. Um dies zu erreichen, wird das erste Bild
der Szene vor das Bildfenster gebracht und der Film zweckmässigerweise um 70 bis
90, z.B. 80 Bilder zurtjcktransp#ortiert. Bei einer einfach wirkenden Zähluhr ?
werden die dabei von dem Projektor ausgehenden Impulse gezählt, so daß die Zähluhr
danach auf der Zahl 80 steht. Handelt es sich dabei um eine Zähluhr, welche nach
100 Impulsen wieder durch Null hindurchgeht, wird diese Zählur 24 nun auf die Zahl
20 eingestellt und der Projektor wieder auf Vorlauf geschaltet.
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Nach 80 Bilder erreicht dann diese Zählur 24 wieder den Stand Null.
Der Kontakt innerhalb der Impulszcihluhr 24 startet nun über die bereits erwähnte
Schaltstufe 26 exakt das Tonbandgerät 3 und schaltet den Projektor auf Aufnahme.
DEr Zeitpunkt des Bandstartes wird dabei durch eine bereits erwähnt Verzögerungsschaltung
so eingestellt, daß das Band im Takt mit dem Film anläuft.
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In den Figuren 7 und 8 ist dargestellt, wie das Tonband zunächst In
seine Wartestellung gebracht wird. Gemäß Fig. 7 läuft dabei
das
Tonband 5 zunächst in Richtung des Pfeiles Pf 1.
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Auf der Impuls spur 4 befinden sich dabei im Bereich des Impulskopfes
21b für die Impulswiedergabe noch kein Impuls.
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Gemäß Fig. 8 hat nun der erste Impuls 6a diesen Impulskopf 21b erreicht,
wodurch in der vorbeschriebenen Weise das Tonbandgerät zunächst gestoppt wird.
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In Fig. 11 befindet sich das Tonband 5 in dieser Stellung, während
der Film 12 in dem Projektor zurückgestellt ist.
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Gemäß Fig. 11 und dem dort gezeigten Pfeil Pf 2 läuft der Film 12
bereits ab, wobei jedoch das erste Filmbild noch nicht das zugehörige Bildfenster
erreicht hat.
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In Fig. 12 befinden sich nun der erste Impuls 6a und das erste Filmbild
auf gleicher Höhe, was durch die dort gezeigten beiden Häkchen H versinnbildlicht
ist. In Wirklichkeit bedeutet diese Darstellung, daß jetzt das erste Filmbild der
zu vertonenden Szene das Bildfenster des Projektors erreicht hat und die Zähluhr
über ihren Schaltkontakt das Band startet. Gerät Fig. 13 laufen nun sowohl das Band
als auch der Film gemäß der Pfeile Pf 3 und Pf 4 synchron weiter, wobei ab diesem
Moment von der Spur 8 des Tonbandes 5 das entsprechende Tonereignis auf die Tonspur
12a des Filmes 12 übertragen wird.
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Wie bereits erwähnt, erfolgt dabei der Start des Tonbandgerätes durch
einen entsprechenden Impuls der Zähluhr 24 verzögerungsfrei llnd frleichzeltig wird
die Regelstufe 26
eingeschaltet, welche in der vorbeschriebenen
Art für don synchronen Gleichlauf von Band und Film sorgt.
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Gegebenenfalls kann der Bezugspunkt t?Bildfensterfl am Projektor an
eine gut zugängliche Stelle vorverlegt werden. In diesem Falle wird dann auch der
Schaltkontakt der Zähluhr 24 entsprechend versetzt. Wird z.B. der Bezugspunkt um
acht Bilder vorverlegt, muss der Schaitkontakt nicht bei Null sondern bei acht schalten.
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Das Verhältnis der Bandgeschwindigkeit zur Filmgeschwindigkeit wird
wegen des passiven Antriebes der Tonwelle 18 des Projektors 10 zweckmEssigerwyeige|durch
Regelung der Bandgeschwindigkeit gesteuert. Dabei ist z.B. die Regelung mit Hilfe
eines Potensiomters, das zur Einstellung der Bandgeschwindigkeit dient, leicht durchführbar.
Dabei steuert die Regelstufe 26 in bereits beschriebener Weise über zwei Relais
die Wiederstandsgröße dieses Ptotensiometers. Die Trägheit des Regelvorganges wird
so eingestellt, daß im Regelbetrieb gerade noch keine Tonhöhenschwankungen des Tonbandes
wahrgenommen werden.
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In den Fig. 9 sowie 14 und 15 ist näher dargestellt, wie das urbeschriebene
Verfahren durchgeführt wird, wenn eine geschnittene Filmszene vertont wird. Dabei
wird das Tonband zunächst gemäß den Fig. 7 und 8 in die Stellung gebracht, bwi welcher
der erste Impuls 6a vor dem Impulskopf steht
und das Tonband angehalten
wird. Soll nun eine Szene vertont werden, bei der die ursprünglichen ersten vier
Bilder wegfallen, muss das Tonband um eine entsprechende Zahl von Impulsen fortgeschaltet
werden, bis es die wirkliche Wartestellung für diesen Fall erreicht. Durch viermaliges
Betätigen des Handschalters 23a wird das Band Schließlich durch den fünften Impuls
gestoppt. Die Zähluhr hat diesen Vorgang mitgezählt, so daß eine Kontrolle möglich
ist. Die Tonaufzeichnung, die nun Vor dem Hörkopf 3a des Tonbandgerates 3 liegt,
entspricht dem fünften Bild der dazugehörigen Filmszene. Nurmehr wird der Film wiederum
gemaß den Figuren 14 und 15 zunächst zurückgestellt und die Zähluhr zählt die entsprechende
Zahl der zurückgestellten Bilder bis zu dem ursprünglichen 5. und jetzt ersten Bild
der zu vertonenden Szene. Danach erfolgt der gleiche Ablauf wie bei dem vorbeschriebenen
Verfahren, was wiederum durch die Häkchen H in den Fig. 14 und 15 verdeutlicht ist.
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Häufig ist die Aufnahme des Originaltones wegen ungünstiger akustischer
VerhAltnisse unbefriedigend oder auch zu umständlich. Will man also Schallereignisse,
die zu einem anderen Zeitpunkt aufgenommen wurden oder Geräusche von Schallplatten
od.dgl. zur bildsynchronen Vertonung eines Filmes verwenden, so muss man eine Nachsynchronisation
durchführen. Dies dürfte insbesondere für den Filmamateur auch von größerer Bedeutung
sein.
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Eine derartige Nachsynchronisation ist gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren und mit der erBindungsgemäßen Vorrichtung ebenfalls einfach durchführbar.
Dabei wird das gewünschte Schallereignis wiederum auf- der Spur 8 des Tonbandes
5 aufgenommen und die Impuls spur 4 wird mit Impulsen 6 vom Impulsgeber 27 her versehen.
Man hat nun die Möglichkeit, anhand der Impulse auf der ImpulEsrur 4 mit Hilfe der
Start-Stop-Stufe 23 des Gerätes 9 in Verbindung mit der Impulszähluhr 24 den Toninhalt
der Spur 8 mit einer Filmszene Bild für Bild zu vergleichen und den gewünschten
Toninhalt auf ein Bild genau auf die Randspur der Filmszene synchron zu überspielen.
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Das dabei zweckmässige Verfahren ist mit Hilfe der Fig. 10 verdeutlicht.
Zunächst wird ein Impuls 6b, welcher zu einem besonders herausragenden Tonereignis,
z.B. zu einem Knail gehört und das dazugehörige Filmbild ermittelt. Sodann wird
die Zahl der Bilder zu den entsprechenden Szenenanfang und die entsprechende Zahl
der Impulse zurckgezählt, um den Beginn des zu einer Szene gehörenden Tonereignisses
zu erhalten, welcher Beginn den mit dem Tonkopf des Proektors in Übereinstimmung
zu bringenden Anfangsimpulsl6a ergibt, auf welchen das Tonband vor dem Zurückdrehen
des Bildes bzw.
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dessen entsprechenden Anfangsbildes der zu vertonenden Szene in Wartestellung
gebracht wird Gemäß Fig. 10 wurde z.B. der Impuls 6b beim zehnten Bild einer Filmszene
ermittelt. Nunmehr entspricht also dem Beginn der Szene als Impuls 6a ein Impuls,
welcher um zehn Impulse gegenüber dem Impuls 6b versetzt ist.
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Mit diesem Impuls 6a und dem entsprechenden ersten Filmbild wird das
schon vorher anhand der Figuren 7 und 8 und 11 bis 13 beschriebene Verfahren durchgeführt,
Dabei vereinfacht die Zähluhr wiederum in vorteilhafter Weise die dabei erforderlichen
Einstell- und Zählvorgänge.
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Die sich bei der Nachsynchronisation ergebenden Möglichkeiten sollen
anhand von vier Beispielen verdeutlicht werden: Beispiel 1 In einer Straßenszene
ist ein vorbeifahrendes Auto zu sehen.
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Auf dem Tonbandgerät wurde das Geräusch eines anderen vorbeifahrenden
Autos aufgenommen.
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Die Stelle des stärksten Autogeräusches wird nun auf der Tonwiedergabespur
8 akustisch ermittelt. Auf der Filmszene wird die Anzahl der Bilder vom Szenenanfang
bis zu jender Stelle, auf der sich das Auto in der Höhe der Kamera befindet, mit
der Zähluhr 24 ausgezählt. Um diese Anzahl von Impulsen wird das Band in Stellung
Wiedergabe von Hand zurückgedreht, wobei die Impulszähluhr jetzt die Bandimpulse
zählt. Anschließend wird der Ton von der Spur 8 wie bereits oben beschrieben auf
die Randspur des Filmes synchron überspielt.
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Beispiel 2 Die letzten Szenen eines Filmes sollen mit der zweiten
Hälfte der Titelmelodie so bespielt werden, daß das Ende der letzten
Szene
und das Ende der Musik synchron sind.
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In diesem Falle wird anhand der Impulse der Impulsspur die Länge der
zweiten Hälfte der Titelmelodie ausgezählt.
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Dabei ergebe sich z.B. die Zahl 956. Nunmehr werden vom Filmende mit
der Zähluhr 956 Bilder zurückgezählt und dann in der vorbeschriebenen Weise die
Musik überspielt. In diesem Falle kann man also-als markanten Punkt das Ende des
filmes wählen.
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Beispiel 3 Bei einer Filmszene mit einer Länge von 200 Bildern soll
von Bild 20 bis Bild 180 kommentiert werden.
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In diesem Falle wird auf die Tonaufnahme Spur 8 des Tonbandes 5 der
Kommentar solange aufgesprochen, bis er der Anzahl von 180 Impulsen auf der Impulsspur
4 entspricht. Nun wird der Beginn des Kommentars auf der Spur 8 akustisch eingestellt,
sodann um 20 Impulse zurückgedreht und nun gemäß dem vorbeschriebenen Verfahren
auf die Randspur des Filmes synchron überspielt.
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Beispiel 4 In einer Szene von 90 Bildern wird im Bild 32 ein Revolver
abgefeuert, was auch optisch tut sichtbar wird. Der Vna3l eines gesondert aufgenommenen
Tonbandes soll
synchron überspielt werden.
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Der Beginn des GEräusches "Knall" wird dabei auf der Spur 8 akustisch
eingestellt. Danach wird dds Band um 32 Impulse zurückgedreht und dann wieder nach
dem vorbeschriebenen Verfahren synchron auf die Randspur des Filmes überspielt.
Genau beim 32. Filmbild wird dann von dem Tonband her der Knall überspielt.
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Die Reihe der Beispiele könnte um eine Vielzahl verlängert werden.
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Für den Fall, daß die Tonqualität des Tonprojektors nicht ausreichend
ist, z.B. bei Musikuntermalung, kann mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens
und des zugehörigen Gerätes 9 auch die Vertonung nach dem Zweibandverfahren durchgeführt
werden, was in Fig. 16 schematisch angedeutet ist.
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Dabei wird zu einem geschnittenen Film ein zugehöriges, jedoch unabhängiges
Tonband, welches dann gleichzeitig mit dem Film abgespielt werden kann und dessen
Folgen von Geräuschereignissen den Szenenfolgen des Filmes genau entsprechen, in
folgender Weise angefertigt: Zunächst wird der Film geschnitten und in der gewünschten
Szenenfolge aneinandergesetzt. Das Tonband wurde vaher mit
Hilfe
des Impulsgebers 27 "magnetisch perforiert, d.h. mit den Impulsen 6 versehen. Die
jeweils zu einer-Filmszene erforderliche Anzahl von Impulsen wird nun auf der Impuls
spur des Tonbandes gezählt und jeder so ermitAte Abschnitt z.B.
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mittels eines Signierstiftes markiert. Jeder Tonbandabschnitt zwischen
zwei Markierungen wird danach mit den gewünschten Tönen oder Geräuschen bespielt.
Dabei können außerdem zu im Film dargestellten, mit besonderen kurzen Geräuschen
verbundene Handlungen, z.B. das Zuschlagen einer Tür, die entsprechende Anzahl von
Impulsen auf dem Tonband ausgezählt und der zugehörige Impuls markiert werden und
beim Überspielen des Tonbandes kann im Augvenblick des Durchganges dieses signierten
Punktes des Tonbandes ein entsprechendes Geräusch oder ein entsprechender Knall
aufgenommen werden. Dabei werden die Filmszenen nach einem Vertonungsplan ausgezählt
und mit Hilfe der Impulszähluhr 2 werden dann anhand der Impulse der Impuls spur
4 des Tonbandes die entsprechenden Bandabschnitte in der vorbeschriebenen Weise
gekennzeichnet. Nach der Vertonung des Bandes gemäß dem Vertonungsplan steht dann
ein Tonband zur Verfügung, welches in seinem Gesamtablauf dem Gesamtablauf des Filmes
entspricht.
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Vor der Vorführung des Filmes mit Hilfe des Projektors 10 wird das
Band mit der Start-Stop-Stufe 23 des GErätes 9 auf den ersten Impuls der Impulsspur
4 eingestellt. Die Startmarke des Filmes wird im Projektor eingestellt und dieser
gestartet.
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Wie bei dem schon oben beschriebene21 Verfahren startet die
Impulszähluhr
24 das Tonbandbild synchron. Der Unterschied zum überspielen des Tones auf die Randspur
12a des Filmes 12 besteht nur darin, daß das Aufspielen des Tones auf diese Tonspur
entfällt. Der Ton wird vielmehr vom Tonband direkt oder über den Verstärker des
Tonprojektotrs und einen Lautsprecher 10a entnommen.
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Es sei noch die Möglichkeit erwähnt, die Bandabschnitte synchron mit
Originalton auf ähnliche Weise zu bespielen, wie dies bei der synchronen Vetonung
der Randspur geschieht. Somit stehen bei Anwendung des Zweibandverfahrens zusätzlich
zur besseren Tonqualität alle Vorteile des eingangs beschriebenen erfindungsgemäßen
Verfahrens zur Vertonung der Randspur zur Verfügung.
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In vorteilhafter Weise ermöglicht die vorliegende Erfindung und das
zugehörige Gerät mit Hilfe der Schaltuhr 24 eine einfache Vertonung von Filmen,
ohne daß das zugehörige Tonband zerschnitten werden muss. Dadurch und durch die
einfache Bedienbarkeit sowie die gute Kontrollmöglichkeit mit Hilfe der Zähluhr
ist dieses Verfahren auch für den Filmamateur durchführbar. Dabei ist ein weiterer
Vorteil, daß handelsübliche Tonbandgeräte und Tonbänder sowie Tonfilmprojektoren
verwandt werden könne so daß auch die Kosten für eine derartige Ausrüstung für den
Filmamateur tragbar sind. Eine Umrüstung der Kamera ist nicht erfothrlich, da die
meisten Kameras mit den entsprechenden Impulskontakten bereits ausgerüstet sind.
Die geringfügigen Änderungen am Tonbandgerät und am
Projektor sind
auf einfache Weise durchführbar und können von geschickten Amateuren evtl. sogar
selbst vorgenommen werden.
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Auch das Vertonungsgerät selbst ist in Schaltung und Wirkungsweise
sowie in der Bedienung einfach.
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Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung
dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in
beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.