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DE29508535U1 - Vorrichtung zum Abdichten des Spaltes zwischen der Unterseite einer Tür und dem darunter befindlichen Bodenbereich - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten des Spaltes zwischen der Unterseite einer Tür und dem darunter befindlichen Bodenbereich

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DE29508535U1
DE29508535U1 DE29508535U DE29508535U DE29508535U1 DE 29508535 U1 DE29508535 U1 DE 29508535U1 DE 29508535 U DE29508535 U DE 29508535U DE 29508535 U DE29508535 U DE 29508535U DE 29508535 U1 DE29508535 U1 DE 29508535U1
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DE
Germany
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door
sealing strip
sealing
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gap
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DE29508535U
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BRENK RAINER
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BRENK RAINER
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Publication date
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/22Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
    • E06B7/23Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
    • E06B7/2316Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes used as a seal between the floor and the wing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

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Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdichten des Spaltes zwischen der Unterseite einer Tür und dem darunter befindlichen Bodenbereich mittels einer am unteren Bereich der Tür in einer Ausnehmung höhenverschieblichen Dichtleiste.
Auf diesem Fachgebiet existiert ein umfangreicher Stand der Technik, weil von jeher Luftzug-Erscheinungen durch einen Spalt zwischen der Unterseite einer Tür und dem darunter befindlichen Bodenbereich als unangenehm empfunden werden und zu nicht unbeträchtlichen Wärmeübertragungs-Verlusten von beheizten Räumen führen. Dabei stehen sich stets zwei Forderungen konträr gegenüber. Einerseits soll die Vorrichtung den Türspalt möglichst dicht abschließen, und andererseits soll die Abdichtung möglichst keine Schleifspuren auf dem Bodenbereich hinterlassen. Je stärker dabei die Dichtleisten gegen den Bodenbereich gepreßt werden, um so größer sind die Reibungskräfte und damit die Wahrscheinlichkeit von unerwünschten Schleifspuren.
So ist aus der DE-AS 27 55 2 65 ein im Querschnitt winkelförmiger Haltestreifen bekannt, der an einem
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kurzen, im Querschnitt C-förmigen Profilwinkel-Schenkel eine Bürstenleiste trägt. Wenn sich beim Öffnen der Tür der zwischen dieser und dem Bodenbereich befindliche Spalt verkleinern sollte, wird die Spannung auf die Bürstenleiste verstärkt, was Schleifspuren auf dem Boden hinterlassen kann. Bei sich vergrößerndem Spalt mu/3 der Haltestreifen abgenommen und erneut angebracht werden.
Aus dem DE-GM 7 9 34 940 ist eine Vorrichtung zum Abdichten des Spaltes in Form eines Rundstabes aus abriebfestem Kunststoff bekannt geworden, der mittels elastischer Gummischlaufen von einer Türseite her gegen den Spalt gepreßt wird. Aufgrund der Vorspannung der als Gummifedern wirkenden Gummischlaufen auf die Rundstäbe können letztere erhebliche Schleifspuren hinterlassen, insbesondere wenn beim Türöffnen eine Spaltverkleinerung und dadurch eine Erhöhung der Vorspannung erfolgt. Tritt beim Türöffnen eine Spaltvergrößerung ein, kann der Rundstab gar in die seinen Durchmesser erreichende Spalthöhe hineingezogen werden und die Tür klemmen.
Diesen Nachteil hat offenkundig der Erfinder der DE 33 33 052 C2 erkannt und im Querschnitt unterschiedlich konfigurierte Dichtlippen aus Gummi vorgeschlagen, die in einer Ausnehmung am unteren Türbereich geführt und unter der Wirkung einer Bandstahlfeder stehen. Das gleiche gilt für die Gegenstände der DE 34 27 939 C2 und der DE 30 12 660 C2. Bei diesen Ausführungsformen wird die Türdichtung erst
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dann über die Druckelemente betätigt, wenn eine Anschlagfläche des Türblattes, die beim Schließen■der Tür an einem Dichtungsstreifen der Türzarge anliegt, unten durch einen mit der Tür bündigen Teil des den unteren Türspalt abdichtenden Dichtungsstreifens fortgesetzt wird. Dabei wird ein bänderseitig vorstehender Schieber durch Anschlagen an die Türzarge eingedrückt und dadurch die Halteleiste mit der Dichtungslippe unten in Richtung auf den Boden bewegt.
Neben dem äußerst komplizierten Aufbau sind diese Vorrichtungen mit dem Nachteil behaftet, da/3 bei einem unterschiedlichen Höhenverlauf des Spaltes beim Öffnen der Tür sehr wohl noch ein Teilbereich der Dichtlippe über den Boden schleifen und möglicherweise klemmen kann, bevor sie in der Ausnehmung angehoben werden.
Aus der DE-AS 23 00 833 und der DE 30 27 679 C2 sind weitere Abdichtungsvorrichtungen für Türen bekannt, bei denen eine mit einer Andrückvorrichtung zusammenwirkender Schieber in einer Ausnehmung eines Hohlprofils geführt ist und auf eine im Querschnitt kompliziert konfigurierte sowie unterschiedlich dicke Dichtungslippe drückt. Diese Dichtungslippe ist in der DE 30 27 679 zudem noch relativ stark ausgebildet, was bei einem unterschiedlich hohen Spaltverlauf die Schließstellung beeinträchtigen und beim anschließenden Öffnen der Tür in den Bereichen mit geringerer Spalthöhe zu Schleifkontakten auf dem Boden aufgrund erhöhter Reibungskräfte führen kann.
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Ferner sind aus der DE-AS 2 6 22 152 und der . DE 40 11 200 Al Dichtungsprofile bekannt geworden, die in einer Ausnehmung mittels einer Schraubverbindung höhenverstellbar sind, wobei die Vorspannung der Dichtungslippen auf dem Bodenbereich mittels Schrauben eingestellt werden kann. Neben dem komplizierten Aufbau sind auch diese Dichtungsvorrichtungen mit dem Nachteil behaftet, da/3 sie zwar bei eingehängtem Türflügel zusammen mit den Führungselementen aus der Führungsschiene heraus bzw. heruntergezogen, sodann die Führungselemente mittels der Schraubverbindung relativ zur Dichtleiste verstellt und hiernach wieder die Dichtleiste mit den Führungselementen in die Führungsschiene eingeschoben werden können. Zu einer exakten Abdichtung des Spaltes erfordert dies aber nicht nur ein fachmännisches Fingerspitzengefühl, sondern auch einen erheblichen Zeitaufwand beim Einpassen.
Sämtlichen vorbeschriebenen Abdichtungsvorrichtungen ist als Nachteil gemeinsam, da/3 sie bei einer sich nach ihrem Einbau verändernden Spalthöhe oder einem Spalthöhenverlauf infolge von Setzprozessen von Bodenbereichen und/oder von Türzargen, z.B. infolge von Bauschäden durch umgehenden Bergbau, dann der neuen Dichtsituation angepaßt werden müssen, wozu sie entweder nicht geeignet sind oder eine fachmännische Neueinstellung erfordern. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Türspalt zwischen der Unterseite der Tür und dem
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Bodenbereich nicht prallel, sondern keilförmig verläuft. Da sämtliche vorbeschriebenen Türdichteinrichtungen jedoch innerhalb der Ausnehmung bzw. Nut einen über ihre gesamte Länge parallelen und konstanten Verlauf aufweisen, muß bei einem keilförmigen Türspalt ein Kompromiß dergestalt geschlossen werden, daß bei den Bereichen mit geringerer Spalthöhe eine stärkere Anpressung der Dichtleiste als in den Bereichen mit größerer Spalthöhe erfolgt. Dies wiederum führt in Bereichen mit geringerer Spalthöhe zu Schleifspuren auf dem darunter befindlichen Boden.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die bei einfachem Aufbau eine selbsttätige Anpassung der Dichtleiste an unterschiedliche Spalthöhen und Spaltformen nach ihrem Einbau zum vollständigen Abdichten des Luftspaltes gewährleistet und dennoch keine nennenswerten Schleifspuren auf dem Boden hinterläßt.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dichtleiste unter ihrer Schwerkraft selbsttätig in Abhängigkeit von der raomentanten Größe des Spaltes höhenverschieblich und um eine in ihrem Mittenbereich liegende Schwenkachse schwenkbeweglich in der Ausnehmung geführt ist. Durch diese Ausbildung liegt die Dichtleiste unter ihrer Schwerkraft nicht nur in der
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Türschließposition, sondern auch in ihrer geöffneten und sämtlichen dazwischen befindlichen Positionen auf dem jeweiligen Bodenbereich auf. Da diese Schwerkraft abhängig ist vom Gewicht der Dichtleiste und diese durch Einsatz moderner Kunststoffe, Borstenleisten etc.
entsprechend gering bemessen werden kann, hinterläßt sie keine nennenswerten Schleifspuren auf dem Boden. Da außerdem die Dichtleiste um eine in ihrem Mittenbereich liegende Schwenkachse schwenkbeweglich in der Ausnehmung geführt ist, kann sie sich selbsttätig auch keilförmigen Türspalten anpassen. Verändert sich beispielsweise die Türspalthöhe und -form nach dem Einsatz dieser Vorrichtung, z.B. infolge von Senkungen bei Bergschäden durch umgehenden Bergbau oder durch Bausetzungen, so paßt sich diese Dichtleiste automatisch den veränderten
Spalthöhen und -formen selbsttätig an. Damit bricht sie mit sämtlichen bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art, die stets auf eine mit einer Vorspannung behafteten Zwangshöhenführung der Dichtleiste hinauslaufen. Durch die zusätzliche, selbsttätige Schwenkmöglichkeit um eine in ihrem Mittenbereich liegende Schwenkachse kann sich die Dichtleiste selbsttätig einer sich von einem rechteckigen in einen keilförmigen Spalt verändernden Dichtungssituation anpasssen.
25
Dabei ist der Begriff "Schwenkachse" bei einer ersten Ausführungsform geometrisch zu verstehen, nämlich daß diese Schwenkachse von einer etwa senkrecht durch den Mittenbereich der Dichtleiste führenden geometrischen
Linie gebildet wird. Dies ist bei einer Ausführungsform durch eine Nut in der Unterseite der Tür der Fall,· in welcher die Dichtleiste sowohl höhenverschieblich als auch schwenkbeweglich geführt ist. 5
Nach einer zweiten Ausführungsform ist der Begriff der "Schwenkachse" gegenständlich zu verstehen, nämlich indem sie aus einem die Dichtleiste in einem Langloch durchdringenden Stift oder Bolzen besteht, wobei das Langloch senkrecht zur Längsachse der Dichtleiste verläuft. Dieser im Durchmesser gering bemessene und damit unauffällige Stift kann von einer Seite der Türfläche am unteren Türbereich durch das Langloch geschraubt oder geschlagen werden.
Bei der Ausbildung der Ausnehmung sind
unterschiedliche Alternativen möglich. Nach einer ersten Ausführungsform besteht diese Ausnehmung aus einer ganz oder teilweise geschlossenen Nut in der Unterseite der Tür.
Nach einer zweiten Ausführungsform kann die Ausnehmung aus einer in die Unterseite der Tür eingelassenen Profilschiene mit U-förmigeiti Querschnitt gebildet werden.
Nach einer dritten Ausführungsform wird die Ausnehmung von einem Raum zwischen einer Außenfläche am unteren Türbereich und einem darauf befestigten
Winkelprofil gebildet. Dabei besteht das Winkelprofil vorteilhaft aus einem Strangpre/3profil mit U-förmigem Querschnitt mit ungleich langen Schenkeln, welches auf zwei an den Enden der Außenfläche des unteren Bereiches der Tür klebbaren oder schraubbaren Winkelkonsolen werkzeuglos aufgeschoben und in einer Raststellung arretiert wird. Dabei sind die Winkelkonsolen von im Querschnitt L-förmigen Winkeln gebildet, deren von der Außenfläche der Tür abstehender Schenkel je einen innenseitigen Vorsprung aufweist, der von dem Winkelprofil formschlüssig sowie vollständig abdeckend, rastend übergriffen ist.
Dieses Winkelprofil kann zur optischen Anpassung an die jeweilige Farbe des Türblattes aus einem mit beliebigen Farben eloxierbaren oder auftragbaren Aluminium-Strangpre/3prof il oder einem einfärbbaren Kunststoffprofil bestehen.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besteht die Dichtleiste aus einer Kunststoff- und/oder Metalleiste, die an ihrer dem Bodenbereich zugekehrten Längskante mit einer in Abdichtposition unter der Schwerkraft der Dichtleiste über den Bodenbereich schleifenden Bürstenleiste oder einer elastomeren Dichtlippe aus einem entropieelastischen Kunststoff versehen ist.
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Dabei wird die Breite der Ausnehmung in bezug auf die Breite der Dichtleiste stets so bemessen, da/3 diese mit ihren zu beiden sichtbaren unteren Außenflächen der Tür parallel verlaufenden Längsflächen reibungsarm und wartungsfrei in der Ausnehmung geführt ist, während an beiden Enden der Dichtleiste zu ihrer Verschwenkung je ein Freiraum in der Ausnehmung vorgesehen ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 die Ansicht eines unteren Türbereiches mit der Vorrichtung zum Abdichten,
Fig. 2 die Schnittansicht gemäß der Linie H-II von Fig. 1 bei teilweise geöffneter Tür,
Fig. 3 die Ansicht von Fig. 1, jedoch mit verändertem Türspalt und der sich selbsttätig daran anpassenden Dichtleiste,
Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht auf den unteren Bereich einer Tür mit einer an der Unterseite der Tür eingelassenen Nut und darin höhenverschieblich und schwenkbeweglich angeordneter Dichtleiste,
Fig. 5 die Ansicht der Ausführungsform von Fig. 4,
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Fig. 6 eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Ausnehmung zur Aufnahme der Dichtleiste von einem.Raum zwischen einer Außenfläche am unteren Türbereich und einem darauf befestigten in angehobener Stellung strichpunktiert dargestellten Winkelprofil gebildet ist,
Fig. 7 die Draufsicht von Fig. 6 und
Fig. 8 die Schnittansicht entlang der Linie VIII-VIII von Fig. 7.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Abdichten des Spaltes 2 zwischen der Unterseite 3a einer Tür 3 mit dem darunter befindlichen Bodenbereich 4 wird nach einer ersten und einfachsten Ausführungsform gemäß den Figuren 1 bis 5 von einer Dichtleiste 5 gebildet, die unter ihrer Schwerkraft selbsttätig in Abhängigkeit von der momentanen Größe des Spaltes 2 höhenverschieblich und um eine in ihrem Mittenbereich liegende Schwenkachse
(s. Fig. 2) schwenkbeweglich in einer Ausnehmung 7 geführt ist. Im ersten Ausführungsbeispiel der Figuren bis 3 ist der Begriff der "Schwenkachse" geometrisch zu verstehen und wird in diesem Ausführungsbeispiel von einer etwa senkrecht durch den Mittenbereich 5a der Dichtleiste 5 führenden geometrischen Linie 6 gebildet. Um in diesem Fall die Dichtleiste 5 verkantungsfrei innerhalb der Ausnehmung 7 bei einem Schwenkvorgang entlang des Doppelpfeiles 8 der Fig. 3 verschwenken
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lassen zu können, ist die Dichtleiste 5 an ihren Enden 5b, 5c mit Abrundungen 9 versehen.
Verändert sich beispielsweise ein vormals rechteckiger Spalt 2 gemäß Fig. 1 durch Bausetzungen oder Einwirkung von Bergschäden in eine Keilform 2a gemä/3 Fig. 3, kann sich die Dichtleiste 5 der dadurch veränderten Dichtfunktion selbsttätig unter ihrer Schwerkraft anpassen, indem sie um ihre Schwenkachse 6 gemä/3 der geometrischen Linie von Fig. 2 im
Gegenuhrzeigersinn verschwenkt und sich zugleich unter ihrer Schwerkraft auf der linken Seite entsprechend absetzt und auf der rechten Seite von Fig. 3 entsprechend anhebt.
15
Das zweite Ausführungsbeipiel der Figuren 4 und 5 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel der Figuren bis 3 lediglich dadurch, da/3 die Nut 7 in der Unterseite 3a der Tür 3 durch ein im Querschnitt ü-förmiges Profil 10 ausgekleidet ist, welches an den Enden 10a, 10b geschlossen ist. Durch dieses Profil 10, welches sowohl aus Kunststoff als auch aus Metall bestehen kann, wird die Gleit- und Schwenkfähigkeit der Dichtleiste 5 gegenüber den rauheren Holzflächen der Ausnehmung 7 von Fig. 3 verbessert. Ansonsten sind mit den Figuren 1 bis 3 übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
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Im dritten Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren bis 8 wird die Ausnehmung 11 für die Dichtleiste 5 von einem Raum zwischen einer Außenfläche 3b am unteren Bereich der Tür 3 und einem darauf befestigten Winkelprofil 12 gebildet. Dieses Winkelprofil 12 besteht aus einem Strangpreßprofil mit U-förmigem Querschnitt und zwei ungleich langen Schenkeln 13, 14, welches auf zwei an den Enden 3c, 3d der Außenfläche 3b des unteren Bereiches der Tür 3 klebbaren oder schraubbaren Winkelkonsolen 15, 16 werkzeuglos aufgeschoben und mittels der Schenkel 13, 14 in einer Raststellung arretierbar ist. Zu diesem Zweck werden die Winkelkonsolen 15, 16 von im Querschnitt L-förmigen Winkeln gebildet, deren jeweils von der Außenfläche 3b der Tür 3 senkrecht abstehender Schenkel 15a, 16a je einen innenseitigen Vorsprung 17, 18 aufweist, der von den beiden Schenkeln 13, 14 des Winkelprofils 12 formschlüssig sowie vollständig abdeckend und rastend übergriffen wird. Dadurch werden von dem Winkelprofil sowohl die oberen Stirnflächen der Konsolen 15, 16 als auch die vorderseitigen Stirnflächen der Schenkel 15a, 16a abdeckend übergriffen, so daß sich das Winkelprofil 12 mit den Winkelkonsolen 15, 16 von außen als eine optisch einheitliche sowie geschlossene Kastenform darstellt.
Auf die vom Winkelprofil 12 abgedeckte Fläche im mittleren Bereich 5a der Dichtleiste 5 ist in der Tür 3 eine Schwenkachse in Form eines Stiftes 19 befestigt,
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welcher die Dichtleiste 5 in einem Langloch 20 durchgreift. Dieses Langloch 2 0 verläuft etwa senkrecht zur Längsachse der Dichtleiste 5. Dadurch wird sowohl die Höhenverschieblichkeit als auch die Schwenkbeweglichkeit entlang des Doppelpfeiles 8 der Dichtleiste 5 gewährleistet.
Diese Ausführungsform hat den Vorzug, da/3 beim Einhängen der Tür 3 die Dichtleiste 5 nicht aus der Ausnehmung 11 herausfallen kann. Gleichwohl wird durch den Stift 19 als Schwenkachse in Verbindung mit dem Langloch 20 in der Dichtleiste 5 sowohl die Schwenkbeweglichkeit in beiden Richtungen des Doppelpfeiles 8 als auch die Höhenverschieblichkeit in beiden Richtungen des Doppelpfeiles 8a sichergestellt.
Das Winkelprofil 12 kann aus einem mit beliebigen Farben eloxierbaren oder auftragbaren Aluminium-Strangpreßprofil oder aus einem beliebig einfärbbaren Kunststoffprofil bestehen. Ferner kann die Dichtleiste 5 aus einer Kunststoff- oder Metalleiste hergestellt werden, die an ihrer dem Bodenbereich 4 zugekehrten Längskante 5d mit einer in Abdichtposition unter der Schwerkraft der Dichtleiste 5 über den Boden schleifenden Bürste 21 oder aus einer nicht dargestellten elastomeren Dichtlippe aus einem entropieelastischen Kunststoff versehen ist.
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Auch bei der Gestaltung der Dichtleiste 5 sind mehrere Ausführungsformen möglich. Nach einer einfachen Ausführungsform gemäß Fig. 4 kann die Dichtleiste 5 aus einem reibungsarmen Kunststoff hergestellt werden. 5
Nach einer zweiten Ausführungsform gemäß der Fig. kann die Dichtleiste 5 aus zwei Kunststoffleisten 22, bestehen, zwischen denen eine Metalleiste 24 zur Erhöhung der Schwerkraft angeklemmt ist. Auf diese Weise sorgen die beiden Kunststoffleisten 22, 23 für eine reibungsarme Schwenk- und Höhenverschieblichkeit entlang der Doppelpfeile 8, 8a von Fig. 6, und andererseits sorgt das Gewicht der Metalleiste 24 bei schonender Behandlung des Bodens 4 für die erforderliche Schwerkraft der Dichtleiste 5 zur Erfüllung ihrer Dichtfunktion. Zu diesem Zweck wird die Dichtleiste 5 bzw. 22-24 durch ihren zu den beiden sichtbaren unteren Außenflächen 3b, 3e der Tür 3 parallel verlaufenden Längsflächen reibungsarm und wartungsfrei in der jeweiligen Ausnehmung 7, 10, 11 geführt, während an beiden Enden 5b, 5c der Dichtleiste 5 und auch der Dichtleisten 22-24 in ihrer Verschwenkung je ein Freiraum 11a, 11b in der Ausnehmung 11 sowie auch in den Ausnehmungen 7, 10 vorgesehen ist.
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Bezugszeichenliste :
Vorrichtung 1 5
Spalt 2, 2a
Tür 3
Unterseite der Tür 3 3a
Außenfläche der Tür 3 3b, 3e
Enden der Außenfläche 3b 3c, 3d 15
Bodenbereich 4
Dichtleisten 5; 22-24
Mittenbereich der Dichtleiste 5 5a
Enden der Dichtleiste 5 5b, 5c
Längskante der Dichtleiste 5 5d 25
Schwenkachse 6,
Ausnehmungen 7, 10,
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Freiräume der Ausnehmung 7, 11 7a, 7b; 11a, lib
Doppelpfeile 8, 8a
Abrundung 9
Enden des Profils 10 10a, 10b
Winkelprofil 12 10
Schenkel 13, 14
Winkelkonsolen 15, 15
Schenkel der Konsolen 15, 16 15a, 16a
Vorsprünge 17, 18
Langloch 20 20
Bürste 21

Claims (10)

Schutzansprüche :
1. Vorrichtung zum Abdichten des Spaltes zwischen der Unterseite einer Tür und dem darunter befindlichen Bodenbereich mittels einer am unteren Bereich der Tür in einer Ausnehmung höhenverschieblichen Dichtleiste, dadurch gekennzeichnet, da/3 die Dichtleiste (5; 22-24) unter ihrer Schwerkraft selbsttätig in Abhängigkeit von der momentanen Größe des Spaltes (2) höhenverschieblich und um eine in ihrem Mittenbereich (5a) liegende Schwenkachse (6, 19) schwenkbeweglich in der Ausnehmung (7, 10, 11) geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , da/3 die Schwenkachse aus einer etwa senkrecht durch den Mittenbereich (5a) der Dichtleiste (5) führenden geometrischen Linie (6) gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Schwenkachse aus einem die Dichtleiste (5; 22-24) in einem Langloch (20) durchdringenden Stift (19) besteht, welches (20) senkrecht zur Längsachse der Dichtleiste (5; 22-24) verläuft.
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4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , da/3 die Ausnehmung aus einer ganz oder teilweise geschlossenen Nut (7, 10) an der Unterseite (3a) der Tür (3) besteht.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , da/3 die Ausnehmung von einem Raum (11) zwischen einer Außenfläche (3b) am unteren Bereich der Tür (3) und einem darauf befestigten Winkelprofil (12) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, da/3 das Winkelprofil· (12) aus einem Strangpre/3profil mit U-förmigem Querschnitt mit ungleich langen Schenkeln (13, 14) besteht, welches auf zwei an den Enden (3c, 3d) der Außenfläche (3b) des unteren Bereiches der Tür (3) klebbaren oder schraubbaren Winkeikonsolen (15, 16) werkzeuglos aufgeschoben und in einer Raststellung arretierbar ist.
Seite 20 .**.'"*. ,*\l'" .". &iacgr;&Mgr;18. 05 . 1995
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7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , da/3 die Winkelkonsolen (15, 16) von im Querschnitt L-förmigen Winkeln gebildet sind, deren jeweils von der Außenfläche (3b) der Tür (3) abstehender
Schenkel (15a, 16a) je einen innenseitigen Vorsprung (17, 18) aufweist, der von dem Winkelprofil (12) formschlüssig sowie vollständig abdeckend, rastend übergriffen ist. 10
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet , da/3 das Winkelprofil (12) aus einem mit beliebigen Farben eloxierbaren oder auftragbaren Aluminium-Strangpre/3profil oder einem beliebig einfärbbaren Kunststoffprofil besteht.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, da/3 die Dichtleiste (5; 22-24) aus einer Kunststoff- und/oder Metalleiste besteht, die an ihrer, dem Bodenbereich (4) zugekehrten Längskante (5d) mit einer in Abdichtposition unter der Schwerkraft der Dichtleiste (5; 22-24) über den Bodenbereich (4) schleifenden Bürstenleiste (21) oder einer elastomeren Dichtlippe aus einem entropieelastischen Kunststoff versehen ist.
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*fer 2261a/95
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ■
gekennzeichnet , da/3 die Dichtleiste (5; 22-24) mit ihren zu beiden sichtbaren unteren Außenflächen (3b, 3e) der Tür (3) parallel verlaufenden Längsflächen reibungsarm und wartungsfrei in der Ausnehmung (7, 10, 11) geführt ist, während an beiden Enden (5b, 5c) der Dichtleiste (5) zu ihrer Verschwenkung je ein Freiraum (7a, 7b; 11a, lib) in der Ausnehmung (7, 10, 11) vorgesehen ist.
DE29508535U 1995-05-23 1995-05-23 Vorrichtung zum Abdichten des Spaltes zwischen der Unterseite einer Tür und dem darunter befindlichen Bodenbereich Expired - Lifetime DE29508535U1 (de)

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EP0978622A1 (de) * 1998-08-06 2000-02-09 agta record ag Verfahrbare Türflügelanordnung
DE20106929U1 (de) * 2001-04-20 2002-08-29 Frey, Inge, 87600 Kaufbeuren Türdichtung
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