DE29507043U1 - Kunststoffbeutel - Google Patents
KunststoffbeutelInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D31/00—Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
- B65D31/10—Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with gusseted sides
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Description
KunstStoffbeutel
Die Erfindung betrifft Kunststoffbeutel, beispielsweise zur
Verwendung als Müllbehälterauskleidungen.
Es ist wohlbekannt, Beutel aus einem extrudierten Polyethylenschlauch
herzustellen. Der extrudierte Schlauch wird expandiert, um die Dicke des Polyethylenfilms zu verringern, flach
gelegt, durch Wärmeeinwirkung versiegelt oder verschweißt, und quer über die Breite des Schlauches abgetrennt oder perforiert.
Die heißversiegelten Abschnitte bilden die Böden der Beutel. Wenn die Beutel anfangs durch in Querrichtung verlaufende
Perforationslinien unterteilt werden, so kann eine Reihe von Beuteln zu einer Rolle aufgewickelt werden. Um die
Breite der Beutelrollen zu verringern und um die Abmessungen der zur Herstellung erforderlichen Maschinen zu verringern,
ist es bekannt, die Seiten des Schlauches vor der Abdichtung nach innen zu falten, um Seitenfalten auszubilden. Es ist
ebenfalls bekannt, die mit Seitenfalten versehenen Schläuche vor der Abdichtung noch weiter zu falten, wie in der GB-A-1
584 746 beschrieben, wodurch besonders feste Abdichtungen erzeugt werden können. Ein Falten von Beuteln auf diese Art
und Weise ist jedoch nicht zur Herstellung von Beuteln geeignet, die mit Handgriffen an ihren Öffnungen versehen sind.
Handgriffe sind häufig dazu erwünscht, geschlossene Beutel nach ihrer Füllung beispielsweise mit Abfall zu tragen und/
oder zusammenzubinden.
Mit der vorliegenden Erfindung sollen diese Nachteile bei bekannten Beuteln überwunden werden, und daher stellt die
vorliegende Erfindung einen Beutel zur Verfügung, der aus einem flachgelegten Schlauch hergestellt wird und drei Längsabschnitte
aufweist, mit zwei äußeren Abschnitten, die so angeordnet sind, daß sie die zentralen Abschnitte sandwichartig
einschließen, wobei die beiden äußeren Abschnitte Seitenfalten aufweisen, die sich nach innen bis zu einer Tiefe
erstrecken, die nicht größer ist als die Breite der äußeren Abschnitte, ein Paar von Handgriffen durch verlängerte Abschnitte
der mit Seitenfalten versehenen Außenseitenabschnitte gebildet wird, welche in Längsrichtung des zentralen Abschnitts
am oberen Ende des Beutels vorspringen, und die verlängerten Abschnitte eine Breite aufweisen, die geringer
ist als die Seitenfaltentiefe und größer als die Hälfte der
Breite des zentralen Abschnitts, so daß sich die Handgriffe im Zentrum des gefalteten Beutels überlappen, und eine in
Querrichtung verlaufende Heißsiegeldichtung vorgesehen ist, die sich über das Bodenende des Beutels erstreckt und die
drei Beutelabschnitte abdichtend miteinander verbindet.
Vorzugsweise weisen die Handgriffe eine Breite an ihren oberen Enden auf, die etwa zwei Drittel der Breite des zentralen
Abschnitts beträgt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden mehrere Beutel
aus einem Stück eines flach gelegten Schlauches gebildet, wobei jeder Beutel wie voranstehend geschildert ausgebildet
ist, und eine querverlaufende Linie von Perforationen zwischen
den oberen Enden der Handgriffe eines Beutels und der Bodenkante des nächsten Beutels vorgesehen ist, um eine Abtrennung
einzelner Beutel zu erleichtern.
Die Basissiegeldichtung eines Beutels, der gemäß der Erfindung hergestellt wurde, weist maximal zehn Schichten auf.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, aus welchen
weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch den Schlauch nach Ausbildung der Seitenfalten;
Fig. 2 eine schematische, geschnittene Perspektivansicht,
welche den Boden eines fertigen Beutels zeigt;
Fig. 3 eine ähnliche schematische Ansicht, welche das obere Ende des fertigen Beutels zeigt, wenn dieser gefaltet
ist;
Fig. 4 eine Aufsicht auf das obere Ende des in Fig. 3 gezeigten gefalteten Beutels; und
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3, wobei der Beutel entfaltet und fertig zum Öffnen dargestellt ist.
Die Zeichnungen zeigen getrennt die Schichten aus Kunststofffilm, jedoch dient dies nur zur Erleichterung der Erläuterung,
„·
und es wird darauf hingewiesen, daß sie in der Praxis flach aufeinanderliegen.
Der in Figur 1 gezeigte Schlauch weist gleiche Seitenfalten
2 auf, welche eine Tiefe w aufweisen, die im wesentlichen gleich einem Drittel der Breite des mit Seitenfalten versehenen
Schlauches ist, wodurch ein mittlerer Schlauchabschnitt
3 einer Breite w zwischen den beiden mit Seitenfalten versehenen Seitenabschnitten 4 übrig bleibt, die ebenfalls die
Breite w aufweisen.
Die mit Seitenfalten versehenen Seitenabschnitte 4 werden über jeweilige, in Längsrichtung verlaufende Faltungslinien 5
gefaltet, so daß sie an den gegenüberliegenden Seitenflächen des mittleren Abschnitts 3 anliegen, wie durch die Pfeile 6
in Figur 1 angedeutet ist, so daß der gefaltete Schlauch die in Figur 2 gezeigte Form annimmt. Eine Schweißdichtung 7 wird
über der Gesamtbreite des gefalteten Schlauchs durch Anlegen einer erwärmten Klinge, eines erwärmten Drahtes oder einer
erwärmten Stange gegen den gefalteten Schlauch auf wohlbekannte Weise erzeugt, und wie aus Figur 2 hervorgeht, werden zehn
Schichten aus Film miteinander verschweißt, über im wesentlichen die Gesamtlänge der Dichtung. Dies führt dazu, daß eine
sehr starke Dichtung erhalten werden kann.
Versuche haben gezeigt, daß die Dichtung keine feststellbaren
Schwachpunkte aufweist.
Die Figuren 3, 4 und 5 zeigen das obere Ende des Beutels, welches geöffnet ist und mit Handgriffen 10 versehen ist, die
durch Entfernen eines Beutelabschnitts zur Verfugung gestellt werden, beispielsweise durch einen geeigneten Schneidvorgang.
Die Handgriffe 10 sind an gegenüberliegenden Seiten des mit Seitenfalten versehenen Schlauches 1 vorgesehen und weisen
eine Breite auf, die geringer ist als die Seitenfaltenbreite,
jedoch größer ist als w/2, so daß dann, wenn der Beutel gefaltet wird, sich die Handgriffe im zentralen Abschnitt des
gefalteten Beutels überlappen. Die Breite jedes Handgriffs beträgt vorzugsweise etwa 2/3W. Eine Schweißdichtung 11 wird
über den oberen Enden der Handgriffe durch Einsetzen einer erhitzten Klinge, eines erhitzten Drahtes oder einer erhitzten
Stange erzeugt, auf ähnliche Weise wie bei der Herstellung der Schweißdichtung 7, um die Schichten aus Kunststofffilm
miteinander zu verbinden, welche die Handgriffe bilden. Ein kontinuierlicher Schlauch aus mit Seitenfalten versehenem
Kunststoffilm kann zu einer kontinuierlichen Reihe von Beuteln ausgebildet werden, wobei die Handgriffe eines Beutels
mit der Basis des nächsten Beutels verbunden sind, und durch Bereitstellung geeigneter Perforationen zwischen der Basisdichtung
7 eines Beutels und den Handgriffsdichtungen 11 des
nächsten Beutels einzelne Beutel zum Gebrauch einfach abgetrennt
werden können, durch Auseinanderreißen von Beuteln an den Perforationen. Figur 5 zeigt das obere Ende des Beutels
entfaltet, fertig zum Gebrauch, wobei die Handgriffe 10 an den Seiten der Mündungsöffnung des Beutels 10 angeordnet sind.
Nachdem der Beutel benutzt wurde, kann die Mündungsöffnung 12 durch Zusammenbinden der Handgriffe 10 verschlossen werden,
falls dies gewünscht ist.
Claims (6)
1. Beutel aus einem flachliegenden Schlauch {1), gekennzeichnet
durch drei Längsabschnitte (3, A)1 mit zwei äußeren
Abschnitten (4), die so angeordnet sind, daß sie die zentralen Abschnitte (3) sandwichartig einschließen, wobei
die zwei äußeren Abschnitte (4) Seitenfalten (2) aufweisen, die sich nach innen bis zu einer Tiefe erstrecken,
die nicht größer ist als die Breite der äußeren Abschnitte (4), ein Paar von Handgriffen (10), die durch verlängerte
Abschnitte der mit Seitenfalten versehenen, äußeren Seitenabschnitte (4) gebildet werden, die in Längsrichtung
des zentralen Abschnitts (3) am oberen Ende des Beutels vorspringen, wobei die verlängerten Abschnitte (10) eine
Breite aufweisen, die kleiner ist als die Seitenfaltentiefe,
und größer als die Hälfte der Breite des zentralen Abschnitts (3), so daß sich die Handgriffe im Zentrum des
gefalteten Beutels überlappen, und durch eine in Querrichtung verlaufende Heißsiegeldichtung (7), die sich über
das Bodenende des Beutels erstreckt und die drei Beutelabschnitte (3, 4) abgedichtet miteinander verbindet.
2. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe eine Breite an ihren oberen Enden aufweisen,
die annähernd zwei Drittel der Breite des Abschnitts (3) beträgt.
3. Mehrere Beutel aus einem Stück eines flachgelegten Schlauches,
wobei jeder Beutel nach Anspruch 1 oder 2 ausgebildet ist, und eine Querlinie von Perforationen zwischen
den oberen Enden der Handgriffe (10) eines Beutels und
der Bodenkante des nächstens Beutels vorgesehen ist, um eine Abtrennung einzelner Beutel zu erleichtern.
4. Beutel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Abschnitte (4) und die sich nach
innen erstreckenden Seitenfalten (2) sämtlich zusammen in Querrichtung verlaufen.
5. Beutel nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Seitenfalten (2) im wesentlichen
über die Gesamtbreite des gefalteten Beutels erstrecken.
6. Beutel nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodendichtung (7) maximal zehn
Schichten aufweist.
Schichten aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29507043U DE29507043U1 (de) | 1995-04-26 | 1995-04-26 | Kunststoffbeutel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29507043U DE29507043U1 (de) | 1995-04-26 | 1995-04-26 | Kunststoffbeutel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29507043U1 true DE29507043U1 (de) | 1995-07-06 |
Family
ID=8007331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29507043U Expired - Lifetime DE29507043U1 (de) | 1995-04-26 | 1995-04-26 | Kunststoffbeutel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29507043U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004030378A1 (de) * | 2004-06-23 | 2006-02-02 | Kroon, Saide | Z+L Folienreaktor |
-
1995
- 1995-04-26 DE DE29507043U patent/DE29507043U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004030378A1 (de) * | 2004-06-23 | 2006-02-02 | Kroon, Saide | Z+L Folienreaktor |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19950817 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19980604 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20010704 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20030522 |
|
| R071 | Expiry of right |