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DE29507043U1 - Kunststoffbeutel - Google Patents

Kunststoffbeutel

Info

Publication number
DE29507043U1
DE29507043U1 DE29507043U DE29507043U DE29507043U1 DE 29507043 U1 DE29507043 U1 DE 29507043U1 DE 29507043 U DE29507043 U DE 29507043U DE 29507043 U DE29507043 U DE 29507043U DE 29507043 U1 DE29507043 U1 DE 29507043U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
sections
width
handles
bags
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29507043U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Poly Lina Ltd
Original Assignee
Poly Lina Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Poly Lina Ltd filed Critical Poly Lina Ltd
Priority to DE29507043U priority Critical patent/DE29507043U1/de
Publication of DE29507043U1 publication Critical patent/DE29507043U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/10Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with gusseted sides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

KunstStoffbeutel
Die Erfindung betrifft Kunststoffbeutel, beispielsweise zur Verwendung als Müllbehälterauskleidungen.
Es ist wohlbekannt, Beutel aus einem extrudierten Polyethylenschlauch herzustellen. Der extrudierte Schlauch wird expandiert, um die Dicke des Polyethylenfilms zu verringern, flach gelegt, durch Wärmeeinwirkung versiegelt oder verschweißt, und quer über die Breite des Schlauches abgetrennt oder perforiert. Die heißversiegelten Abschnitte bilden die Böden der Beutel. Wenn die Beutel anfangs durch in Querrichtung verlaufende Perforationslinien unterteilt werden, so kann eine Reihe von Beuteln zu einer Rolle aufgewickelt werden. Um die Breite der Beutelrollen zu verringern und um die Abmessungen der zur Herstellung erforderlichen Maschinen zu verringern, ist es bekannt, die Seiten des Schlauches vor der Abdichtung nach innen zu falten, um Seitenfalten auszubilden. Es ist
ebenfalls bekannt, die mit Seitenfalten versehenen Schläuche vor der Abdichtung noch weiter zu falten, wie in der GB-A-1 584 746 beschrieben, wodurch besonders feste Abdichtungen erzeugt werden können. Ein Falten von Beuteln auf diese Art und Weise ist jedoch nicht zur Herstellung von Beuteln geeignet, die mit Handgriffen an ihren Öffnungen versehen sind. Handgriffe sind häufig dazu erwünscht, geschlossene Beutel nach ihrer Füllung beispielsweise mit Abfall zu tragen und/ oder zusammenzubinden.
Mit der vorliegenden Erfindung sollen diese Nachteile bei bekannten Beuteln überwunden werden, und daher stellt die vorliegende Erfindung einen Beutel zur Verfügung, der aus einem flachgelegten Schlauch hergestellt wird und drei Längsabschnitte aufweist, mit zwei äußeren Abschnitten, die so angeordnet sind, daß sie die zentralen Abschnitte sandwichartig einschließen, wobei die beiden äußeren Abschnitte Seitenfalten aufweisen, die sich nach innen bis zu einer Tiefe erstrecken, die nicht größer ist als die Breite der äußeren Abschnitte, ein Paar von Handgriffen durch verlängerte Abschnitte der mit Seitenfalten versehenen Außenseitenabschnitte gebildet wird, welche in Längsrichtung des zentralen Abschnitts am oberen Ende des Beutels vorspringen, und die verlängerten Abschnitte eine Breite aufweisen, die geringer ist als die Seitenfaltentiefe und größer als die Hälfte der Breite des zentralen Abschnitts, so daß sich die Handgriffe im Zentrum des gefalteten Beutels überlappen, und eine in Querrichtung verlaufende Heißsiegeldichtung vorgesehen ist, die sich über das Bodenende des Beutels erstreckt und die drei Beutelabschnitte abdichtend miteinander verbindet.
Vorzugsweise weisen die Handgriffe eine Breite an ihren oberen Enden auf, die etwa zwei Drittel der Breite des zentralen Abschnitts beträgt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden mehrere Beutel aus einem Stück eines flach gelegten Schlauches gebildet, wobei jeder Beutel wie voranstehend geschildert ausgebildet ist, und eine querverlaufende Linie von Perforationen zwischen den oberen Enden der Handgriffe eines Beutels und der Bodenkante des nächsten Beutels vorgesehen ist, um eine Abtrennung einzelner Beutel zu erleichtern.
Die Basissiegeldichtung eines Beutels, der gemäß der Erfindung hergestellt wurde, weist maximal zehn Schichten auf.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, aus welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch den Schlauch nach Ausbildung der Seitenfalten;
Fig. 2 eine schematische, geschnittene Perspektivansicht, welche den Boden eines fertigen Beutels zeigt;
Fig. 3 eine ähnliche schematische Ansicht, welche das obere Ende des fertigen Beutels zeigt, wenn dieser gefaltet ist;
Fig. 4 eine Aufsicht auf das obere Ende des in Fig. 3 gezeigten gefalteten Beutels; und
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3, wobei der Beutel entfaltet und fertig zum Öffnen dargestellt ist.
Die Zeichnungen zeigen getrennt die Schichten aus Kunststofffilm, jedoch dient dies nur zur Erleichterung der Erläuterung,
„·
und es wird darauf hingewiesen, daß sie in der Praxis flach aufeinanderliegen.
Der in Figur 1 gezeigte Schlauch weist gleiche Seitenfalten
2 auf, welche eine Tiefe w aufweisen, die im wesentlichen gleich einem Drittel der Breite des mit Seitenfalten versehenen Schlauches ist, wodurch ein mittlerer Schlauchabschnitt
3 einer Breite w zwischen den beiden mit Seitenfalten versehenen Seitenabschnitten 4 übrig bleibt, die ebenfalls die Breite w aufweisen.
Die mit Seitenfalten versehenen Seitenabschnitte 4 werden über jeweilige, in Längsrichtung verlaufende Faltungslinien 5 gefaltet, so daß sie an den gegenüberliegenden Seitenflächen des mittleren Abschnitts 3 anliegen, wie durch die Pfeile 6 in Figur 1 angedeutet ist, so daß der gefaltete Schlauch die in Figur 2 gezeigte Form annimmt. Eine Schweißdichtung 7 wird über der Gesamtbreite des gefalteten Schlauchs durch Anlegen einer erwärmten Klinge, eines erwärmten Drahtes oder einer erwärmten Stange gegen den gefalteten Schlauch auf wohlbekannte Weise erzeugt, und wie aus Figur 2 hervorgeht, werden zehn Schichten aus Film miteinander verschweißt, über im wesentlichen die Gesamtlänge der Dichtung. Dies führt dazu, daß eine sehr starke Dichtung erhalten werden kann.
Versuche haben gezeigt, daß die Dichtung keine feststellbaren Schwachpunkte aufweist.
Die Figuren 3, 4 und 5 zeigen das obere Ende des Beutels, welches geöffnet ist und mit Handgriffen 10 versehen ist, die durch Entfernen eines Beutelabschnitts zur Verfugung gestellt werden, beispielsweise durch einen geeigneten Schneidvorgang. Die Handgriffe 10 sind an gegenüberliegenden Seiten des mit Seitenfalten versehenen Schlauches 1 vorgesehen und weisen
eine Breite auf, die geringer ist als die Seitenfaltenbreite, jedoch größer ist als w/2, so daß dann, wenn der Beutel gefaltet wird, sich die Handgriffe im zentralen Abschnitt des gefalteten Beutels überlappen. Die Breite jedes Handgriffs beträgt vorzugsweise etwa 2/3W. Eine Schweißdichtung 11 wird über den oberen Enden der Handgriffe durch Einsetzen einer erhitzten Klinge, eines erhitzten Drahtes oder einer erhitzten Stange erzeugt, auf ähnliche Weise wie bei der Herstellung der Schweißdichtung 7, um die Schichten aus Kunststofffilm miteinander zu verbinden, welche die Handgriffe bilden. Ein kontinuierlicher Schlauch aus mit Seitenfalten versehenem Kunststoffilm kann zu einer kontinuierlichen Reihe von Beuteln ausgebildet werden, wobei die Handgriffe eines Beutels mit der Basis des nächsten Beutels verbunden sind, und durch Bereitstellung geeigneter Perforationen zwischen der Basisdichtung 7 eines Beutels und den Handgriffsdichtungen 11 des nächsten Beutels einzelne Beutel zum Gebrauch einfach abgetrennt werden können, durch Auseinanderreißen von Beuteln an den Perforationen. Figur 5 zeigt das obere Ende des Beutels entfaltet, fertig zum Gebrauch, wobei die Handgriffe 10 an den Seiten der Mündungsöffnung des Beutels 10 angeordnet sind. Nachdem der Beutel benutzt wurde, kann die Mündungsöffnung 12 durch Zusammenbinden der Handgriffe 10 verschlossen werden, falls dies gewünscht ist.

Claims (6)

Anspruch e
1. Beutel aus einem flachliegenden Schlauch {1), gekennzeichnet durch drei Längsabschnitte (3, A)1 mit zwei äußeren Abschnitten (4), die so angeordnet sind, daß sie die zentralen Abschnitte (3) sandwichartig einschließen, wobei die zwei äußeren Abschnitte (4) Seitenfalten (2) aufweisen, die sich nach innen bis zu einer Tiefe erstrecken, die nicht größer ist als die Breite der äußeren Abschnitte (4), ein Paar von Handgriffen (10), die durch verlängerte Abschnitte der mit Seitenfalten versehenen, äußeren Seitenabschnitte (4) gebildet werden, die in Längsrichtung des zentralen Abschnitts (3) am oberen Ende des Beutels vorspringen, wobei die verlängerten Abschnitte (10) eine Breite aufweisen, die kleiner ist als die Seitenfaltentiefe, und größer als die Hälfte der Breite des zentralen Abschnitts (3), so daß sich die Handgriffe im Zentrum des gefalteten Beutels überlappen, und durch eine in Querrichtung verlaufende Heißsiegeldichtung (7), die sich über das Bodenende des Beutels erstreckt und die drei Beutelabschnitte (3, 4) abgedichtet miteinander verbindet.
2. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe eine Breite an ihren oberen Enden aufweisen, die annähernd zwei Drittel der Breite des Abschnitts (3) beträgt.
3. Mehrere Beutel aus einem Stück eines flachgelegten Schlauches, wobei jeder Beutel nach Anspruch 1 oder 2 ausgebildet ist, und eine Querlinie von Perforationen zwischen den oberen Enden der Handgriffe (10) eines Beutels und
der Bodenkante des nächstens Beutels vorgesehen ist, um eine Abtrennung einzelner Beutel zu erleichtern.
4. Beutel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Abschnitte (4) und die sich nach innen erstreckenden Seitenfalten (2) sämtlich zusammen in Querrichtung verlaufen.
5. Beutel nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Seitenfalten (2) im wesentlichen über die Gesamtbreite des gefalteten Beutels erstrecken.
6. Beutel nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodendichtung (7) maximal zehn
Schichten aufweist.
DE29507043U 1995-04-26 1995-04-26 Kunststoffbeutel Expired - Lifetime DE29507043U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29507043U DE29507043U1 (de) 1995-04-26 1995-04-26 Kunststoffbeutel

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DE29507043U DE29507043U1 (de) 1995-04-26 1995-04-26 Kunststoffbeutel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29507043U1 true DE29507043U1 (de) 1995-07-06

Family

ID=8007331

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29507043U Expired - Lifetime DE29507043U1 (de) 1995-04-26 1995-04-26 Kunststoffbeutel

Country Status (1)

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DE (1) DE29507043U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004030378A1 (de) * 2004-06-23 2006-02-02 Kroon, Saide Z+L Folienreaktor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004030378A1 (de) * 2004-06-23 2006-02-02 Kroon, Saide Z+L Folienreaktor

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19950817

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19980604

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20010704

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20030522

R071 Expiry of right