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DE29503702U1 - Behälter für Werkzeuge - Google Patents

Behälter für Werkzeuge

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Publication number
DE29503702U1
DE29503702U1 DE29503702U DE29503702U DE29503702U1 DE 29503702 U1 DE29503702 U1 DE 29503702U1 DE 29503702 U DE29503702 U DE 29503702U DE 29503702 U DE29503702 U DE 29503702U DE 29503702 U1 DE29503702 U1 DE 29503702U1
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DE
Germany
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tools
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container according
container
base
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DE29503702U
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Drilbox Georg Knoblauch GmbH
Original Assignee
Drilbox Georg Knoblauch GmbH
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Publication date
Application filed by Drilbox Georg Knoblauch GmbH filed Critical Drilbox Georg Knoblauch GmbH
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Publication of DE29503702U1 publication Critical patent/DE29503702U1/de
Priority to GB9525494A priority patent/GB2298635B/en
Priority to FR9601108A priority patent/FR2731167B3/fr
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H3/00Storage means or arrangements for workshops facilitating access to, or handling of, work tools or instruments
    • B25H3/02Boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Stackable Containers (AREA)

Description

Behälter für Werkzeuge
Die Erfindung betrifft einen Behälter für Werkzeuge, insbesondere längliche Werkzeuge wie Bohrer, Steckschlüssel, Schraubenbetäticjungswerkzeuge und dergleichen, mit einem wannenförmigen Deckelteil, einem wannenförmigen Bodenteil und einem in das Bodenteil einsetzbaren Aufnahmeteil für die Werkzeuge, wobei das Deckelteil und das Bodenteil mittels Scharniereinrichtungen gelenkig miteinander verbunden und mittels Verschluß einrichtungen gegen ein unbeabsichtigtes öffnen gesichert sind.
Behälter der gattungsgemäßen Art sind aus der Praxis
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-2-bekannt.
Diese Behälter sind zumeist als Stahlblechkassetten ausgeführt, wobei das Deckelteil und das Bodenteil durch geeignete Umformverfahren, wie Tiefziehen, Stanzen usw. hergestellt sind.
Anschließend werden an dem Deckelteil und dem Bodenteil Scharniereinrichtungen und/oder Verschlußeinrichtungen angebracht sowie das Aufnahmeteil für die Werkzeuge in den Behälter eingesetzt.
Nachteilig an diesen bekannten Behältern für Werkzeuge ist jedoch, daß sowohl das Deckelteil als auch das Bodenteil aus fertigungstechnischen Gründen an nahezu allen Stellen wenigstens annähernd dieselbe Wandstärke aufweisen, so daß die Wandstärke des Deckelteils bzw. des Bodenteils jeweils gemäß der am stärksten beanspruchten Stelle des Deckelteils bzw. des Bodenteils ausgewählt werden muß, wodurch der Nachteil auftritt, daß diese verhältnismäßig dicke Wandstärke auch an weniger stark belasteten Stellen des Deckelteils bzw. des Bodenteils verwendet werden muß.
Hierdurch muß verhältnismäßig viel Werkstoff eingesetzt werden, was dazu führt, daß einerseits die Werk-
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stoffkosten relativ hoch sind und andererseits unnötig viel Energie zum Umformen des Deckelteils bzw. des Bodenteils aufgewendet werden muß, da jeweils verhältnismäßig große Wandstärken bearbeitet werden müssen. Des weiteren sind bekannte Behälter für Werkzeuge aufgrund der verwendeten Wandstärken verhältnismäßig schwer.
Der gesamte Behälter für Werkzeuge ist somit verhältnismäßig teuer und aufwendig in der Herstellung, da entsprechend groß dimensionierte Bearbeitungsmaschinen eingesetzt werden müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Behälter für Werkzeuge vorzusehen, bei dem die überdimensionierung der Wandstärken des Dekkelteils und des Bodenteils reduziert ist, der kostengünstig und einfach hergestellt werden kann und der leichter in der Handhabung ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Seitenflächen des Deckelteils und des Bodenteiles separat gefertigt sind, wobei die Scharniereinrichtungen in die separat gefertigten Seitenflächen integriert sind.
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Durch das separate Fertigen der Seitenflächen des Dekkelteils und des Bodenteiles können nunmehr für die Seitenflächen und den Rest des Bodenteils bzw. des Deckelteils unterschiedliche Wandstärken verwendet werden, so daß Werkstoffkosten eingespart werden können und gleichzeitig auch die Umformvorgänge zum Umformen des Werkstoffes kostengünstiger werden, da der Energieaufwand zum Umformen von Bauteilen mit geringerer Wandstärke entsprechend abnimmt und somit das Umformen auch mit einfacheren bzw. kleiner dimensionierten Maschinen erfolgen kann.
Durch das Vorsehen von Scharniereinrichtungen direkt in den separat gefertigen Seitenflächen können zusätzlich Kosten eingespart werden, da die Scharniere bislang nachträglich am Deckelteil bzw. am Bodenteil angebracht wurden, d.h. es waren zusätzliche Bauteile notwendig, die einen erhöhten Montageaufwand und somit auch relativ hohe Kosten zur Folge hatten.
Auch das Eigengewicht des Behälters verringert sich durch die Möglichkeit der Verwendung unterschiedlicher Wandstärken, so daß der erfindungsgemäße Behälter leichter handhabbar ist und somit der Gebrauchszweck erhöht wird.
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-55-
Die Seitenflächen des Deckelteils und des Bodenteils können jeweils mittels eines Fügeverfahrens an dem Bodenteil bzw. dem Deckelteil angebracht sein.
Abhängig von der Art der zu verbindenden Werkstoffe können die Seitenflächen mit dem Deckelteil bzw. dem Bodenteil beispielsweise verschweißt, verklebt oder verlötet sein. Es liegt jedoch selbstverständlich im Ermessen des Fachmannes, die Seitenflächen und das Boden- bzw. Deckelteil auch mittels anderer bekannter Verbindungen, beispielsweise Niet- oder Schraubverbindungen, zu verbinden.
Um den erfindungsgemäßen Behälter für Werkzeuge zusätzlich auszusteifen bzw. zu stabilisieren kann vorgesehen sein, daj3 das Aufnahmeteil für die Werkzeuge mit dem Bodenteil verbunden ist.
Somit können auch von dem Aufnahmeteil für die Werkzeuge entsprechend Kräfte aufgenommen werden, so daß die Wandstärke für das Bodenteil gegebenenfalls zusätzlich noch verringert werden kann und auch hierdurch Kosten eingespart werden können.
Das Aufnahmeteil für die Werkzeuge kann auf einfache Weise mittels eines Fügeverfahrens mit dem Bodenteil
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verbindbar sein.
Hierzu kann insbesondere ein Punkt schwei/Jver fahren vorgesehen sein, mit dem siehr schnell eine geeignete Verbindung hergestellt werden kann. Es liegt jedoch im Ermessen des Fachmannes, gegebenenfalls andere geeignete Fügeverfahren vorzusehen.
In vorteilhafter Weise kann das Aufnahmeteil für die Werkzeuge mit mindestens einem wenigstens annähernd senkrecht zum Boden des Bodenteils verlaufenden Bereich versehen sein, an welchem die Verschlu/Jeinrichtungen wenigstens teilweise angebracht sind.
Durch das Vorsehen wenigstens eines senkrecht zum Boden des Bodenteils verlaufenden Bereiches des Aufnahmeteils für die Werkzeuge wird das Aufnahmeteil für die Werkzeuge und somit auch das mit diesem verbundene Bodenteil zusätzlich ausgesteift, so daß insgesamt der erfindungsgemäße Behälter für Werkzeuge stabiler ausgeführt ist.
Gleichzeitig kann an dem senkrecht zum Boden des Bodenteils verlaufenden Bereich auch die Verschlusseinrichtung wenigstens teilweise angebracht sein, d.h. in dem genannten Bereich sind entsprechende Aufnahmen,
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Ausstanzungen oder dergleichen vorgesehen, welche zur Aufnahme der Verschlu/Seinrichtungen geeignet sind.
Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß das Bodenteil und das Deckelteil des erfindungsgemäßen Behälters für Werkzeuge nahezu identisch cjefertigt werden können, was bisher nicht der Fall war,, da bislang im Bodenteil und/oder im Deckelteil entsprechende Aufnahmen, Ausstanzungen oder dergleichen vorgesehen waren.
An dem wenigstens annähernd senkrecht zum Boden des Bodenteils verlaufenden Bereich des Aufnahmeteils kann des weiteren ein Tragegriff für den erfindungsgemä/Sen Behälter für Werkzeuge angebracht sein.
Durch das Anbringen des Tragegriffes an dem genannten Bereich ergibt sich der Vorteil, da/3 der Tragegriff mittig auf der Frontseite des erfindungsgemäjSen Behälters angeordnet werden kann, so da/3 sich beim Aufheben bzw. Aufnehmen des Behälters und beim Tragen desselben keine "Schräglage" ergibt.
Das Deckelteil und das Bodenteil können somit dieselbe Tiefe aufweisen und somit auch mit demselben Werkzeug durch einen Umformvorgang hergestellt werden, wodurch sich die Fertigungskosten für den Behälter erheblich
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verringern.
Damit die erfindungsgemäßen Behälter auf einfache Art und Weise gelagert werden können, kann vorgesehen sein, daß in dem Deckelteil und in dem Bodenteil Stapelprägungen sind.
Sollen mehrere Behälter übereinandergestapelt werden, so können diese auf einfache Art und Weise jeweils in die Stapelprägungen des unten liegenden bzw. darüberliegenden Behälters eingreifen und somit sicher und problemlos übereinandergestapelt werden.
Um sicherzustellen, daß die Behälter immer in richtiger Lage, d.h. mit dem Deckelteil nach oben und dem Bodenteil nach unten, gestapelt werden, können die Stapelprägungen asymmetrisch ausgeführt sein.
Somit wird vermieden, da/3 beim öffnen des obersten Behälters eines Stapels das Bodenteil oben liegt und somit dieses geöffnet wird, wodurch die in dem Behälter gelagerten Werkzeuge während des Öffnungsvorganges herausfallen könnten. Durch die asymmetrischen Stapelprägungen können die Behälter immer nur in einer bestimmten Position angeordnet cjestapelt werden.
-S-
Ein sicheres Schließen des erfindungsgemäßen Behälters kann dadurch gewährleistet sein, daß in mindestens einem wenigstens annähernd senkrecht zum Boden des Bodenteils verlaufenden Bereich Einstanzungen vorgesehen sind, die beim Verschwenken des Deckelteils in Richtung auf das Bodenteil in komplementäre Einstanzungen im Deckelteil eingreifen.
Beim Schließvorgang wird das Deckelteil somit immer in eine definierte Stellung gebracht und von den Verschlußeinrichtungen gegen unbeabsichtigtes öffnen gesichert. Die Einstanzungen können hierbei vorzugsweise an der Frontseite des erfindungsgemäßen Behälters vorgesehen sein, und zwar im Bodenteil oder im Aufnahmeteil für die Werkzeuge, es liegt jedoch im Ermessen des Fachmannes, die Einstanzungen auch an den Seitenflächen des Behälters vorzusehen.
Des weiteren kann der erfindungsgemäße Behälter für Werkzeuge so ausgeführt sein, daß das Deckelteil gegenüber dem Bodenteil um einen Winkel von wenigstens annähernd 180" verschwenkbar ist.
Das Deckelteil kann somit in aufgeklapptem Zustand die Funktion einer Ablageschale oder dergleichen übernehmen, in welche beispielsweise Schrauben oder andere
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Kleinteile eingelegt und sicher verwahrt werden können, bis sie wieder benötigt werden.
Um die Werkzeuge in dem Behälter sicher und übersichtlich lagern zu können, kann das Aufnahmeteil für die Werkzeuge Ausstanzungen und Abkantungen aufweisen, in bzw. auf welche die Werkzeuge einsetzbar oder aufsteckbar sind.
Derartige Ausstanzungen und Abkantungen sind aus der Praxis bekannt und tragen wesentlich zur übersichtlichen Lagerung und einem schnellen Zugriff auf die Werkzeuge bei.
In vorteilhafter Weise kann hierbei vorgesehen sein, daß mindestens eine Abkantimg wenigstens annähernd die Form eines Rechteckes aufweist, welches mit zwei Lappen versehen ist, deren freie Enden jeweils dem Boden des Aufnahmeteils abgewandt sind, wobei zwischen den Lappen ein Freiraum vorgesehen ist und die Unterseite des Freiraumes mit einer wenigstens annähernd teilkreisförmigen Öffnung versehen ist, wobei in den Freiraum ein Werkzeug einsetzbar ist.
Durch die beschriebene Ausführungsform der Abkantung ergibt sich somit die Möglichkeit, Werkzeuge mit we-
-11-
nigstens teilweise rundem Querschnitt und auch Werkzeuge mit wenigstens teilweise rechteckförmigem Querschnitt, wie beispielsweise Knarren bzw. Ratschen, sicher zu halten und zu lagern, da die Werkzeuge mit dem wenigstens teilweise runden Querschnitt von der teilkreisförmigen Öffnung aufgenommen werden können, wohingegen die Werkzeuge mit wenigstens teilweise rechteckförmigem Querschnitt in den Freiraum zwischen den Lappen einsetzbar sind.
Um eine möglichst hohe Stabilität zu erzielen, kann das Aufnahmeteil für die Werkzeuge aus Metall gefertigt sein.
Es liegt selbstverständlich jedoch auch im Ermessen des Fachmannes, das Aufnahiueteil für die Werkzeuge aus einem anderen geeigneten Werkstoff, beispielsweise einem Kunststoff, herzustellen.
Nachfolgend ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung prinzipmä/Jig beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine dreidimensionale Ansicht eines erfin-
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dungsgemä/3en Behälters in geschlossener Stellung,
Fig. 2 eine Ansicht des Behälters der Fig. 1 in geöffneter Stellung,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung eine dreidimensionale Ansicht der Seitenflächen des Behälters der Fig. 1,
Fig. 4 eine dreidimensionale Ansicht eines Aufnahmeteils für Werkzeuge, und
Fig. 5 eine Frontansicht einer Ausstanzung, die zur Aufnahme eines Werkzeuges geeignet ist.
Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Behälter 1 dargestellt, welcher ein Deckelteil 2 und ein Bodenteil 3 aufweist.
Das Deckelteil 2 und das Bodenteil 3 sind über ihre jeweiligen Seitenflächen 4a bis 4d gelenkig miteinander verbunden, so daß das Deckelteil 2 gegenüber dem Bodenteil 3 zum Öffnen des Behälters 1 verschwenkbar ist. Als "Seitenflächen" sollen die die Frontseite mit der Rückseite des Behälters verbindenden Flächen bzw.
• *
• ·
-13-Bauteile bezeichnet werden.
An der Frontseite des Behälters 1 sind außerdem ein Tragegriff 5 sowie Verschlußeinrichtungen angeordnet, welche in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als Kniehebelverschlüsse 6 ausgebildet sind.
Sowohl auf dem Deckelteil 2 als auch auf dem Bodenteil 3 sind Stapelprägungen 20 angebracht, welche es erlauben, daß mehrere Behälter 1 sicher und problemlos übereinander gestapelt werden können.
Die Stapelprägungen 20 sind hierbei als asymmetrische Stapelprägungen 20 ausgebildet, d.h., daß jeweils die sich gegenüberliegenden Stapelprägungen 20a gleich ausgebildet sind, während einander benachbart vorgesehene Stapelprägungen 20a, 20b unterschiedlich ausgeführt sind. Diese unterschiedliche Ausführungsform kann beispielsweise so realisiert sein, daß die Erhabenheit über das Deckelteil 2 bzw. das Bodenteil 3 der einzelnen Bereiche der Stapelprägungen für die Stapelprägungen 20a und 20b jeweils unterschiedlich ausgeführt ist.
Durch die asymmetrischen £3tapelprägungen 20 ist sichergestellt, daß die Behälter 1 jeweils nur in einer
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• ·· ·
bestimmten Lage sicher und problemlos übereinandergestapelt werden können, d.h, es ist gewährleistet, daß sich das Deckelteil 2 beim Stapeln der Behälter 1 immer oben befindet, so daß beim öffnen des Deckelteils
2 keinerlei Werkzeuge aus dem Behälter 1 herausfallen können.
Fig. 2 zeigt den Behälter 1 der Fig. 1 in geöffnetem Zustand. Hierbei ist in dein Bodenteil 3 des Behälters 1 ein Aufnahmeteil 7 für Werkzeuge 8 vorgesehen, welches Abkantungen 9 mit darin angebrachten Ausstanzungen aufweist, in welche die Werkzeuge 8 eingelegt oder auch aufgesteckt werden können.
Das Aufnahmeteil 7 für die Werkzeuge 8 ist hierbei mittels mehrerer Punkt schwe ijßungen fest mit dem Bodenteil 3 des Behälters 1 verbunden, so daß das Bodenteil
3 durch das Aufnahmeteil 7 für die Werkzeuge 8 entsprechend ausgesteift wird und somit der Behälter 1 insgesamt stabiler ist.
Da das Deckelteil 2, das Bodenteil 3 und die Seitenflächen 4 getrennt gefertigt werden, können für diese Bauteile unterschiedliche Wandstärken bzw. Blechstärken verwendet werden.
15-
So kann beispielsweise das Deckelteil 2 aus einem Blech mit einer geringeren Wandstärke bzw. Wanddicke hergestellt sein als das Bodenteil 3, so da/? auf diese Art und Weise Werkstoffkosten eingespart werden können und auch die Herstellungskosten für den Behälter 1 abnehmen, da ein entsprechend geringerer Energieaufwand zum Umformen des Deckelteiles 2 notwendig ist.
Das Deckelteil 2 und das Bodenteil 3 sind nahezu identisch, so dajS diese Bauteile mit demselben Werkzeug hergestellt werden können, was zu einer kostengünstigen Herstellung von Deckelteil 2 und Bodenteil 3 führt, da diese in entsprechend großen Stückzahlen hergestellt werden können. Des weiteren kann ein Werkzeug, entweder das für die Herstellung des Deckelteils oder das für die Herstellung des Bodenteils notwendig ist, vollständig entfallen„ so daß auch die Werkzeugkosten entsprechend niedriger sind.
Nachdem das Deckelteil 2 und das Bodenteil 3 hergestellt wurden, müssen diese, je nach ihrem Verwendungszweck, nur noch geringfügig nachbearbeitet werden.
Die Seitenflächen 4a bis 4d, die im Gegensatz zum Stand der Technik eigentlich keine Seitenflächen sind,
-16-
sondern Bauteile, wie in der Fig. 3 dargestellt, sind ebenfalls mittels Punktschweißverbindungen mit dem Deckelteil 2 bzw. dem Bodenteil 3 verbunden.
Die Fig. 3 zeigt die Seitenflächen 4a,4b in geschlossenem Zustand des Behälters 1.
Die Verbindung erfolgt hierbei mittels flanschartiger Kanten 10, welche auf das Deckelteil 2 bzw. auf das Bodenteil 3 aufgesetzt und anschließend jeweils mit diesen verschweißt werden. Auch diese Verbindungen können vorteilhaft als Punktschweißung ausgeführt sein.
Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß die Seitenflächen 4 unabhängig von der Länge des Behälters 1 hergestellt werden können, d.h. die Seitenflächen 4 können in großen Stückzahlen hergestellt und anschließend an unterschiedlich langen Behältern 1 montiert werden.
In die Seitenflächen 4 ist eine Scharniereinrichtung 11 integriert, so daß das Vorsehen und die Montage externer Scharniereinrichtungen an dem Behälter 1 entfällt.
Die Scharniereinrichtung 11 ist hierbei so ausgebil-
-17-
det, daß an einer der Seitenflächen 4, in dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 an der Seitenfläche 4b, ein Zapfen 12 angeformt oder angebracht ist, welcher in eine komplementäre Bohrung bzw. öffnung der zweiten Seitenfläche 4, in dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 in eine Bohrung in der Seitenfläche 4a, eingesetzt ist. Falls erforderlich, kann der Zapfen 11 noch zusätzlich plastisch verformt werden, um zu vermeiden, daß er ungewollt aus der Bohrung herausgehen kann.
Fig. 4 zeigt in einer dreidimensionalen Ansicht das Aufnahmeteil 7, welche in das Bodenteil 3 des Behälters 1 eingesetzt und an diesem, wie bereits erwähnt, befestigt wird.
Das Aufnahmeteil 7 ist hierbei mit einem wenigstens annähernd senkrecht zum Boden des nicht dargestellten Bodenteils 3 verlaufenden Bereich 13 versehen, wobei der senkrechte Bereich 13 einerseits das Aufnahmeteil 7 aussteift und andererseits als Träger für Einrichtungen 14 zur Aufnahme des Tragegriffs 5 und zur Aufnahme von wenigstens einem Teil der in der Fig. 1 dargestellten VerschlUjSeinrichtungen 6 dient. Die Verschluß einrichtungen 6 werden hierbei in Ausstanzungen 15 in dem senkrechten Bereich 13 eingesetzt und angebracht .
-18-
Durch das Vorsehen der Einrichtungen 14 zur Aufnahme des Tragegriffs 5 auf dem senkrechten Bereich 13 des Aufnahmeteils 7 kann der Tragegriff 5 mittig auf der Frontseite des Behälters 1 angeordnet werden, so daß der Tragegriff 5 oberhalb des Schwerpunkts des Behälters 1 angeordnet ist und hierdurch eine "Schräglage" des Behälters 1 während des Transports vermieden wird. Beim Stand der Technik ist es üblich, den Tragegriff auf dem bezüglich des Deckelteils asymmetrisch ausgebildeten Bodenteil zu befestigen, so daß Deckelteil und Bodenteil nicht identisch ausgeführt sein konnten, was zu höheren Herstellungskosten führte.
In dem senkrechten Bereich 13 sind des weiteren Einstanzungen 16 vorgesehen, welche in komplementäre Einstanzungen (nicht dargestellt) im Deckelteil 2 des Behälters 1 eingreifen und somit beim Verschließen des Behälters 1 das Deckelteil 2 immer in eine definierte Stellung bringen, so daß eine Verformung des Deckelteils 2 durch unsachgemäßes Schließen des Behälters 1 vermieden wird.
Das Deckelteil 2 wird zusätzlich während des Schließvorganges über den senkrechten Bereich 13 des Aufnahmeteils 7 geführt und auch durch diese Maßnahme in ei-
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ne definierte Stellung im geschlossenen Zustand des Behälters 1 gebracht.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Abkantung 9, die beispielsweise zur Aufnahme einer Knarre oder einer Ratsche geeignet ist,. Die Abkantung weist hierbei die Form eines Rechtecks auf, welches mit zwei Lappen 17 versehen ist, wobei die freien Enden der Lappen 17 jeweils dem Aufnahmeteil 7 abgewandt sind.
Zwischen den Lappen 17 ist ein Freiraum 18 vorgesehen, wobei die Unterseite des Freiraums 18 mit einer wenigstens annähernd teilkreisförmigen Öffnung 19 versehen ist. In den Freiraum 18 ist somit ein Werkzeug einsetzbar, welches beispielsweise einen runden Querschnitt oder einen reckteckförmigen Querschnitt aufweisen kann, wie prinzipmä/?ig durch die gestrichelten bzw. strichpunktierten Linien in der Fig. 5 dargestellt ist.
Mit der beschriebenen Anordnung ist ein Behälter für Werkzeuge, insbesondere längliche Werkzeuge, realisiert, der einfach und kostengünstig hergestellt werden kann und dennoch eine ausreichende Stabilität aufweist.
Insbesondere durch die separate Fertigung der Seitenflächen 4 ist es möglich, einerseits unterschiedliche Blechstärken bzw. Wandstärken für die einzelnen Bauteile zu verwenden und andererseits auch Bauteile in größeren Stückzahlen herstellen zu können, welche für unterschiedlich ausgeführte Behälter 1 verwendbar sind, so daß durch diese Maßnahme wesentlich zur Kosteneinsparung bei der Herstellung derartiger Behälter beigetragen wird.

Claims (14)

1. Behälter für Werkzeuge, insbesondere längliche Werkzeuge wie Bohrer, Steckschlüssel, Schraubenbetätigungswerkzeuge und dergleichen, mit einem wannenförmigen Deckelteil, einem wannenförmigen Bodenteil und einem in das Bodenteil einsetzbaren Aufnahmeteil für die Werkzeuge, wobei das Deckelteil und das Bodenteil mittels Scharniereinrichtungen gelenkig miteinander verbunden und mittels Verschlußeinrichtungen gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen gesichert sind,
dadurch gekennzeichnet, da/3
die Seitenflächen (4) des Deckelteils (2) und des
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Bodenteils (3) separat gefertigt sind, wobei die Scharniereinrichtungen (11) in die separat gefertigten Seitenflächen (4) integriert sind.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (4) des Deckelteils (2) und des Bodenteils (3) jeweils mittels eines Fügeverfahrens an dem Bodenteil (3) bzw. dem Deckelteil (2) angebracht sind.
3. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (7) für die Werkzeuge (8) mit dem Bodenteil (3) verbunden ist.
4. Behälter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (7) für die Werkzeuge (8) mittels eines Fügeverfahrens mit dem Bodenteil (3) verbindbar ist.
5. Behälter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Fügeverfahren ein Punktschweißverfahren ist.
-3-
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (7) für die Werkzeuge (8) mit mindestens einem wenigstens annähernd senkrecht zum Boden des Bodenteils (3) verlaufenden Bereich (13) versehen ist, an welchem die Verschlußeinrichtungen (6) wenigstens teilweise angebracht sind.
7. Behälter nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem wenigstens annähernd senkrecht zum Boden des Bodenteils (3) verlaufenden Bereich (13) des Aufnahmeteils (7) ein Tragegriff (5) angebracht ist.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Deckelteil (2) und in dem Bodenteil (3) Stapelprägungen (20) vorgesehen sind.
9. Behälter nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelprägungen (20) asymmetrisch ausgeführt sind.
-4-
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einem wenigstens annähernd senkrecht zum Boden des Bodenteils (3) verlaufenden Bereich (13) Einstanzungen (16) vorgesehen sind, die beim Verschwenken des Deckelteils (2) in Richtung auf das Bodenteil (3) in komplementäre Einstanzungen im Deckelteil (2) eingreifen.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckelteil (2) gegenüber dem Bodenteil (3) um einen Winkel von wenigstens annähernd 180° verschwenkbar ist.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Aufnahmeteil (7) für die Werkzeuge (8) Ausstanzungen und Abkantungen (9) aufweist, in die Werkzeuge (8) einsetzbar oder aufsteckbar sind.
13. Behälter nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Abkantung (9) wenigstens annähernd die Form eines Rechtecks aufweist, welches mit zwei Lappen (17) versehen ist, deren freie Enden
-5-
jeweils dem Boden des Aufnahmeteils (7) abgewandt sind, wobei zwischen den Lappen (17) ein Freiraum (18) vorgesehen ist und die Unterseite des Freiraumes (18) mit einer wenigstens annähernd teilkreisförmigen öffnung (19) versehen ist, wobei in den Freiraum (18) ein Werkzeug (8) einsetzbar ist.
14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
. dadurch gekennzeichnet, da0
das Aufnahmeteil (7) für die Werkzeuge (8) aus Metall gefertigt ist.
DE29503702U 1995-03-04 1995-03-04 Behälter für Werkzeuge Expired - Lifetime DE29503702U1 (de)

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DE29503702U DE29503702U1 (de) 1995-03-04 1995-03-04 Behälter für Werkzeuge
GB9525494A GB2298635B (en) 1995-03-04 1995-12-14 Container for tools
FR9601108A FR2731167B3 (fr) 1995-03-04 1996-01-26 Boite a outils

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DE29503702U DE29503702U1 (de) 1995-03-04 1995-03-04 Behälter für Werkzeuge

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FR (1) FR2731167B3 (de)
GB (1) GB2298635B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10216988A1 (de) * 2002-04-16 2003-10-30 Rene Stern Versorgungsbox
DE102007038198A1 (de) * 2007-08-14 2009-02-19 Gedore-Werkzeugfabrik Otto Dowidat Kg Werkzeugkoffer

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Also Published As

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GB2298635B (en) 1998-02-25
GB9525494D0 (en) 1996-02-14
FR2731167A1 (fr) 1996-09-06
FR2731167B3 (fr) 1997-05-09
GB2298635A (en) 1996-09-11

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DE20217922U1 (de) Verpackungsbehälter

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Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19950601

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19980309

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20010328

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20030404

R071 Expiry of right