DE20217922U1 - Verpackungsbehälter - Google Patents
VerpackungsbehälterInfo
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Description
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Verpackungssysteme GmbH Draisstraße 15
D-76461 Muggensturm
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D-76461 Muggensturm
Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbehälter mit einer Behälterwand und einem von der Behälterwand bauteilmäßig getrennten Behälterboden.
Derartige Verpackungsbehälter dienen in vielfältiger Ausgestaltung zur Aufbewahrung von Gütern, beispielsweise bei deren Lagerung und bei deren Transport.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Verpackungsbehälter der eingangs genannten Art bereitzustellen, im Falle dessen mit einfachen Mitteln eine lastaufnahmefähige Verbindung zwischen Behälterwand und Behälterboden hergestellt ist.
Erfindungsgemäß gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass an der Behälterwand wenigstens ein quer zu der Behälterwand in Richtung auf das Behälterinnere vorstehender Vorsprung angeformt ist, der unter Abstützung des Behälterbodens quer zu der Bodenebene in eine zu der Innenseite der Behälterwand hin offene Aufnahme an dem Behälterboden eingreift. Der von der Behälterwand vorstehende Vorsprung steht von der Innenseite der Behälterwand ab. Er greift in eine Aufnahme des Behälterbodens ein, die innerhalb des durch die Behälterwand begrenzten Raumes liegt. Die Außenseite der Behälterwand bestimmt das Außenmaß des Verpackungsbehälters. Mehrere Verpackungsbehälter können daher nebeneinander angeordnet werden, ohne dass ein nennenswerter Spalt zwischen Verpackungsbehälterwänden benachbarter Verpackungsbehälter auftritt. Dadurch, dass der Vorsprung an der Behälterwand angeformt ist, besteht eine besonders stabile Verbindung zwischen dem Vorsprung und der Behälterwand. Der Behälterboden wird deshalb gut an der Behälterwand gehalten, so dass der Verpackungsbehälter besonders zum Transport schwerer Güter geeignet ist. Die bauteilmäßige Trennung von Behälterwand und Behälterboden ermöglicht die Verwendung unterschiedlicher Materialien für die Behälterwand und den Behälterboden. Insbe-
sondere kann die Behälterwand eine Hohlkörperplatte und kann der Behälterboden aus Schaumstoff sein.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform läuft die Behälterwand an ihrem bodenseitigen Ende in den Vorsprung aus. Durch diese Maßnahme können Behälterwand und Vorsprung auf besonders einfache Art und Weise in einem einzigen Herstellungsvorgang gefertigt werden. Diese Ausführungsform ist auch besonders materialsparend.
Besonders bevorzugt ist es, wenn der Vorsprung rechtwinklig zur Behälterwand angeordnet ist. Durch diese Ausbildung des Vorsprungs in Bezug auf die Behälterwand kann eine besonders gute Abstützung des Behälterbodens erreicht werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Vorsprung an der Behälterwand in deren Umfangsrichtung im Wesentlichen durchgehend ausgebildet und ist die Aufnahme an dem Behälterboden in dessen Umfangsrichtung ebenfalls im Wesentlichen durchgehend ausgebildet. Durch diese Maßnahme wird die Fläche des Vorsprungs, auf der sich der Behälterboden mit einer Aufnahmefläche der Aufnahme abstützt, möglichst groß gehalten. Die Stabilität des Verpackungsbehälters wird auf diese Weise erhöht. Der Vorsprung kann in Umfangsrichtung durchgehend ausgebildet oder in den Eckbereichen unterbrochen sein, so dass jeder Behälterseite ein Vorsprung zugeordnet ist. Der Vorsprung
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kann jedoch auch an anderen Stellen unterbrochen sein, so dass die Behälterwand eine Vielzahl an Vorsprüngen aufweist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Behälterwand in Umfangsrichtung geschlossen an dem Behälterboden anbringbar. Es ist denkbar, dass die Behälterwand in einem einzigen Fertigungsprozess, z.B. in einem Spritzgießvorgang, vollständig hergestellt wird. Alternativ kann die Behälterwand aus einem Materialstreifen entsprechend der Behälterumfangslänge ausgeschnitten und gefaltet werden und können die freien Enden miteinander verbunden werden. Weiterhin können mehrere Behälterwandabschnitte in einem separaten Arbeitsgang miteinander verbunden werden. Nach dem Zusammenfügen der einteiligen Behälterwand mit dem Behälterboden sind weitere Arbeitsschritte zum Verbinden von Behälterwandabschnitten nicht mehr nötig.
Bei einer alternativen Ausführungsform ist die Behälterwand in Umfangsrichtung offen an dem Behälterboden anbringbar. Ist die Behälterwand in Umfangsrichtung offen, wobei die Behälterwand ein- oder mehrteilig sein kann, dann können die Behälterteile als flache Teile besonders einfach gelagert und transportiert werden. Vor dem Zusammenbau des Verpackungsbehälters können dann die Behälterwandteile entsprechend der Form des Behälterbodens gefaltet werden.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters werden die Enden der in Umfangsrichtung offenen Behälterwand miteinander verbunden, insbesondere verschweißt, verklebt oder verrastet, nachdem der Vorsprung in die Aufnahme des Behälterbodens eingebracht wurde. Dadurch entsteht eine einteilige Behälterwand. Die Behälterwand wird dadurch unverlierbar am Behälterboden gehalten.
Bei einer weiteren Erfindungsbauart ist der Behälterboden einstückig ausgebildet. Ein einstückig ausgebildeter Behälterboden ist besonders stabil. Weiterhin wird die Anzahl der separaten Bauteile, die für einen Verpackungsbehälter benötigt werden, dadurch reduziert.
Wenn der Behälterboden Rastnasen aufweist und die Behälterwand mit dem Vorsprung in den Behälterboden einrastbar ist, können Behälterwand und Behälterboden auf besonders einfache Art und Weise miteinander verbunden werden. Im Wesentlichen wird die Behälterwand auf den Behälterboden aufgesteckt, wobei diese durch Zusammenwirken des Vorsprungs mit der Rastnase miteinander verrasten. Weitere Maßnahmen zum Verbinden des Behälterbodens mit der Behälterwand sind nicht notwendig.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Behälterboden wenigstens zwei in Richtung der Bodenebene gegeneinander abgegrenzte Bodenteile umfasst,
von denen der eine, innere Bodenteil zu dem Behälterinneren hin und der andere, äußere Bodenteil zu dem Behälteräußeren hin angeordnet ist, und die jeweils einen Teil der Wandung der Aufnahme aufweisen und unter Ausbildung der Aufnahme miteinander verbindbar sind. Durch diese Maßnahme wird der Zusammenbau eines Verpackungsbehälters erleichtert. Insbesondere kann eine Behälterwand besonders einfach einteilig an dem Behälterboden angebracht werden. Die einteilige Behälterwand wird auf den äußeren Bodenteil aufgesetzt und daraufhin wird der innere Bodenteil mit dem äußeren Bodenteil verbunden, wodurch der Vorsprung in der Aufnahme zu liegen kommt. Außerdem ist es denkbar, dass für verschiedene Einsatzzwecke des Verpackungsbehälters unterschiedliche Bodenteile miteinander kombiniert werden können.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das innere Bodenteil mit dem äußeren Bodenteil verrastbar. Durch eine Verrastung sind der innere und äußere Bodenteil besonders einfach miteinander zu verbinden. Es sind keine weiteren Maßnahmen zur festen Verbindung der beiden Bodenteile notwendig. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Bodenteile miteinander verklebt, vernietet, verschweißt oder anderweitig verbunden werden.
Wenn der Behälterboden als Stapelboden mit einem Stapelrand ausgebildet ist, können die erfindungsgemäßen Verpackungsbehälter besonders sicher und einfach gestapelt werden. Eine platzsparende Lagerung von Gütern wird dadurch ermöglicht.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist der Stapelboden zweiteilig, wobei ein Stapelrand am äußeren Bodenteil ausgebildet ist.
Vorteilhafterweise ist die Behälterwand aus Leichtbauplattenelementen hergestellt. Bei hoher Stabilität wird durch diese Maßnahme das Gewicht der Verpackungsbehälter niedrig gehalten.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Behälterboden wenigstens teilweise aus Schaumstoff, insbesondere expandierbarem Polypropylen hergestellt. Dabei kann entweder der gesamte Behälterboden, z.B. wenn er einteilig ausgebildet ist, aus Schaumstoff hergestellt sein. Alternativ kann der innere Bodenteil aus Schaumstoff und der äußere Bodenteil aus einem anderen Material hergestellt sein. Die Verwendung von Schaumstoff hat den Vorteil, dass im Behälterboden auf besonders einfache Art und Weise Aufnahmen für zu transportierende Güter ausgeformt werden können. Die Güter können dadurch unverrutschbar und sicher in dem Verpackungsbehälter gelagert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnungen, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigen und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren
in beliebiger Kombination bei einer Variante der Erfindung verwirklicht sein.
Nachstehend wird die Erfindung anhand schematischer Darstellungen zu Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung einer Behälterwand des Verpackungsbehälters der Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung durch den Verpackungsbehälter gemäß der Fig. 1 mit einteiligem Behälterboden,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung durch einen Verpackungsbehälter mit zweiteiligem Behälterboden,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung durch einen Verpackungsbehälter mit in den Behälterboden eingerasteter Behälterwand und
Fig. 6 eine Schnittdarstellung durch einen Verpackungsbehälter mit zweiteiligem Behälterboden, wobei die Behälterbodenteile miteinander verrastet sind.
Gemäß Fig. 1 umfasst ein Verpackungsbehälter 1 eine Behälterwand 2, die mit einem Behälterboden 3 verbunden ist. An ihrem dem Behälterboden 3 abgewandten Ende weist die Behälterwand 2 ein Randprofil 4 auf. Die Behälterwand 2 wurde bei der Montage in mehreren Teilen, nämlich einem ersten Behälterwandteil 5 und einem zweiten Behälterwandteil 6, angebracht. Anschließend wurden die Behälterwandteile 5, 6 an ihren stumpf aneinander stoßenden Enden miteinander verschweißt. Deshalb weist die Behälterwand 2 Nahtstellen 7, 8 auf.
Die Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung der Behälterwand 2 des Verpackungsbehälters 1 der Fig. 1, wobei die Schnittebene durch die Nahtstellen 7, 8 verläuft. An die Behälterwand 2 sind Vorsprünge 10, 11, 12 angeformt, wobei in der Darstellung der Fig. 2 die Vorsprünge 10, 12 im Schnitt und der Vorsprung 11 in einer Draufsicht gezeigt sind. Die Vorsprünge 10, 11, 12 sind rechtwinklig zur Behälterwand 2 angeordnet. Aus der Darstellung des Vorsprungs 11 wird deutlich, dass die Vorsprünge im Wesentlichen über die gesamte Länge einer Seite der Behälterwand 2 ausgebildet sind. Aus der Darstellung der Fig. 2 wird weiterhin deutlich, dass die Behälterwand 2 an ihrem bodenseitigen Ende in die Vorsprünge 10, 11, 12 ausläuft.
In der Fig. 3 ist eine Schnittdarstellung des Verpackungsbehälters der Fig. 1 gezeigt, wobei die Schnittebene ebenfalls durch die Nahtstellen 7, 8 verläuft. Der Behälterboden 3 ist eintei-
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lig ausgebildet und weist eine Aufnahme 14 auf, die durchgehend als umlaufende Nut ausgebildet ist. Die in Richtung auf das Behälterinnere 15 vorstehenden Vorsprünge 10, 12 greifen in die
Aufnahme 14 ein. Dabei stützen die Flächen 16, 17 der Vorsprünge 10, 12 eine zugeordnete Wandung 18 der Aufnahme 14 senkrecht zur Bodenebene des Behälterbodens 3 ab. Andererseits stützen
sich die Vorsprünge 10, 12 mit ihren Flächen 19, 20 an der gegenüberliegenden
Wandung 21 der Aufnahme 14 ab. Der Behälterboden 3 weist eine Einführhilfe 22 auf, an der die Vorsprünge
während des Einführens der Vorsprünge 10, 12 in die Aufnahme 14 mit ihren Flächen 16, 17 entlang gleiten. An seinem unteren Ende weist der Behälterboden 3 einen Stapelrand 23 auf.
Aufnahme 14 ein. Dabei stützen die Flächen 16, 17 der Vorsprünge 10, 12 eine zugeordnete Wandung 18 der Aufnahme 14 senkrecht zur Bodenebene des Behälterbodens 3 ab. Andererseits stützen
sich die Vorsprünge 10, 12 mit ihren Flächen 19, 20 an der gegenüberliegenden
Wandung 21 der Aufnahme 14 ab. Der Behälterboden 3 weist eine Einführhilfe 22 auf, an der die Vorsprünge
während des Einführens der Vorsprünge 10, 12 in die Aufnahme 14 mit ihren Flächen 16, 17 entlang gleiten. An seinem unteren Ende weist der Behälterboden 3 einen Stapelrand 23 auf.
In der Fig. 4 ist ein Schnitt eines Verpackungsbehälters mit
zweiteiligem Behälterboden dargestellt. Der Behälterboden 25
weist einen inneren Bodenteil 26 und einen äußeren Bodenteil 27 auf. Zwischen den Bodenteilen 26, 27 ist eine umlaufende Aufnahme
28 ausgebildet, in die die Vorsprünge 10, 12 eingreifen.
Im Ausführungsbeispiel sind die Bodenteile 26, 27 als massive
Platten ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, die Bodenteile anders auszubilden, beispielsweise den äußeren Bodenteil 27 als Rahmen oder Profil und den inneren Bodenteil 26 als gitterförmige
Platte. Zur Montage wird die Behälterwand 2 mit den Vorsprüngen
10, 12 auf die durch die Wandungen 29, 30 gebildete
Aussparung des äußeren Bodenteils 27 aufgesetzt. Dabei kann die Behälterwand 2 schon vor der Montage verschweißt, also eintei-
zweiteiligem Behälterboden dargestellt. Der Behälterboden 25
weist einen inneren Bodenteil 26 und einen äußeren Bodenteil 27 auf. Zwischen den Bodenteilen 26, 27 ist eine umlaufende Aufnahme
28 ausgebildet, in die die Vorsprünge 10, 12 eingreifen.
Im Ausführungsbeispiel sind die Bodenteile 26, 27 als massive
Platten ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, die Bodenteile anders auszubilden, beispielsweise den äußeren Bodenteil 27 als Rahmen oder Profil und den inneren Bodenteil 26 als gitterförmige
Platte. Zur Montage wird die Behälterwand 2 mit den Vorsprüngen
10, 12 auf die durch die Wandungen 29, 30 gebildete
Aussparung des äußeren Bodenteils 27 aufgesetzt. Dabei kann die Behälterwand 2 schon vor der Montage verschweißt, also eintei-
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lig mit geschlossener Behälterwand ausgebildet sein. Anschließend wird der innere Bodenteil 26 aufgesetzt, so dass die Aufnahme 28 zwischen innerem und äußerem Bodenteil 26, 27 gebildet wird und die Vorsprünge 10, 12 in die Aufnahme 28 eingreifen. Das innere Bodenteil 26 kann mit dem äußeren Bodenteil 27 verschweißt, vernietet, verschraubt oder anderweitig verbunden werden. Am äußeren Bodenteil 27 ist ein Stapelrand 31 ausgebildet.
In der Schnittdarstellung eines Verpackungsbehälters der Fig. 5 ist der Behälterboden 32 einteilig ausgebildet. Die Vorsprünge 10, 12 sind mit dem Behälterboden 32 verrastet. Der Behälterboden 32 weist eine umlaufende Rastnase 33 auf, die mit der umlaufenden Wandung 34 eine Aufnahme 35 für die Vorsprünge 10, 12 bildet. Zur Montage wird eine einteilige Behälterwand 2 auf den Behälterboden 32 aufgesetzt und unter vorübergehender Verformung der Rastnase 33 und/oder der Vorsprünge 10, 12 auf den Behälterboden 32 aufgedrückt, bis die Vorsprünge 10, 12 mit der Rastnase 33 verrasten. An der Rastnase 33 ist eine schräge Fläche 36 ausgebildet, die die Verrastung der Behälterwand 2 mit dem Behälterboden 32 erleichtert. Durch die Verrastung wird die Behälterwand 2 formschlüssig am Behälterboden 32 gehalten. Am Behälterboden 32 ist ein Stapelrand 37 ausgebildet.
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In der Schnittdarstellung der Fig. 6 ist eine alternative Ausführungsform eines zweiteiligen Behälterbodens 40 dargestellt. Der Behälterboden 4 0 weist einen inneren Bodenteil 41 und einen äußeren Bodenteil 42 auf. Durch die Bodenteile 41, 42 wird eine umlaufende Aufnahme 43 für die Vorsprünge 10, 12 gebildet. Der äußere Bodenteil 42 weist eine umlaufende Rastnase 44 und der innere Bodenteil 41 eine korrespondierende umlaufende Rastnase 45 auf. Zur Montage wird eine einteilige oder mehrteilige Behälterwand 2 mit ihren Vorsprüngen 10, 12 auf die durch die Wandungen 46, 4 7 gebildete Aussparung aufgesetzt. Anschließend wird der innere Bodenteil 41 über die Rastnasen 44, 45 mit dem äußeren Bodenteil 42 verrastet. Dadurch wird die Aufnahme 43 gebildet, in welche die Vorsprünge 10, 12 eingreifen. Der äußere Bodenteil 42 weist einen Stapelrand 48 auf.
Zur Herstellung der Behälterwand 2 wird aus einer Leichtbauplatte in Form einer Hohlkörperplatte mit angeformtem Vorsprung 10, 11, 12 ein Materialstreifen zugeschnitten, dessen Breite der Höhe der Behälterwand 2 und dessen Länge der gesamten Umfangslänge der Behälterwand 2 entspricht. Daran schließt sich die Faltung des Leichtbauplattenstreifens entsprechend dem gewünschten Verlauf der Behälterwand 2 an. Ist der Vorsprung durchgehend an der Behälterwand 2 ausgebildet, so kann es erforderlich sein, den Vorsprung an den Kantenbereichen der Behälterwand 2 einzuschneiden. Die nach der Faltung stumpf aneinander stoßenden Enden des Leichtbauplattenstreifens werden
schließlich miteinander verbunden, beispielsweise verschweißt. Anstatt einen Materialstreifen, der der gesamten Umfangslänge der Behälterwand 2 entspricht, auszuschneiden, ist es auch möglich, Materialstreifen auszuschneiden, die der halben Umfangslänge der Behälterwand 2 entsprechen. Nach entsprechender Faltung können diese Behälterwandteile miteinander verschweißt werden, wie dies in der Fig. 1 gezeigt ist. Um die Faltung zu erleichtern, können in den Kantenbereichen der Behälterwand 2 Materialverdünnungen vorgesehen sein. Denkbar ist es auch, Materialstreifen auszuschneiden, die jeweils der Länge einer Behälterwandseite entsprechen.
Aufeinander gestapelte Verpackungsbehälter 1 sind gegen seitliches Verrutschen gesichert. Diese Sicherung wird bewirkt durch eine vorgesehene gegenseitige Abstimmung der Gestaltung des Randprofils 4 und des Stapelrandes 23, 31, 37, 48, der am Behälterboden 3, 25, 32, 40 ausgebildet ist.
Claims (15)
1. Verpackungsbehälter (1) mit einer Behälterwand (2) und einem von der Behälterwand (2) bauteilmäßig getrennten Behälterboden (3; 25; 32; 40), dadurch gekennzeichnet, dass an der Behälterwand (2) wenigstens ein quer zu der Behälterwand in Richtung auf das Behälterinnere vorstehender Vorsprung (10, 11, 12) angeformt ist, der unter Abstützung des Behälterbodens (3; 25; 32; 40) quer zu der Bodenebene in eine zu der Innenseite der Behälterwand (2) hin offene Aufnahme (14; 28; 35; 43) an dem Behälterboden (3; 25; 32; 40) eingreift.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwand (2) an ihrem bodenseitigen Ende in den Vorsprung (10, 11, 12) ausläuft.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (10, 11, 12) rechtwinklig zur Behälterwand (2) angeordnet ist.
4. Verpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (10, 11, 12) an der Behälterwand (2) in deren Umfangsrichtung im Wesentlichen durchgehend ausgebildet ist und dass die Aufnahme (14; 28; 35; 43) an dem Behälterboden (3; 25; 32; 40) in dessen Umfangsrichtung im Wesentlichen durchgehend ausgebildet ist.
5. Verpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwand (2) in Umfangsrichtung geschlossen an dem Behälterboden (3; 25; 32; 40) anbringbar ist.
6. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwand (2) in Umfangsrichtung offen an dem Behälterboden (3; 25; 32; 40) anbringbar ist.
7. Verpackungsbehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der in Umfangsrichtung offenen Behälterwand (2) miteinander verbindbar, insbesondere verschweiß-, verkleb- oder verrastbar, sind.
8. Verpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden (3; 25; 32; 40) einstückig ausgebildet ist.
9. Verpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden (32) wenigstens eine Rastnase (33) aufweist und die Behälterwand (2) mit dem Vorsprung (10, 11, 12) in den Behälterboden (32) einrastbar ist.
10. Verpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden (25; 40) wenigstens zwei in Richtung der Bodenebene gegeneinander abgegrenzte Bodenteile (26, 27; 41, 42) umfasst, von denen der eine, innere Bodenteil (26; 41) zu dem Behälterinneren hin und der andere, äußere Bodenteil (27; 42) zu dem Behälteräußeren hin angeordnet ist, und die jeweils einen Teil der Wandung (29, 30; 46, 47) der Aufnahme (28; 43) aufweisen und unter Ausbildung der Aufnahme (28; 43) miteinander verbindbar sind.
11. Verpackungsbehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Bodenteil (41) mit dem äußeren Bodenteil (42) verrastbar ist.
12. Verpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden (3; 25; 32; 40) als Stapelboden mit einem Stapelrand (23; 31; 37; 48) ausgebildet ist.
13. Verpackungsbehälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapelboden zweiteilig ist, wobei der Stapelrand (31; 48) am äußeren Bodenteil (27; 42) ausgebildet ist.
14. Verpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwand (3) aus Leichtbauplattenelementen hergestellt ist.
15. Verpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden (3; 25; 32; 40) wenigstens teilweise aus Schaumstoff, insbesondere expandierbarem Polypropylen, hergestellt ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20217922U DE20217922U1 (de) | 2002-11-19 | 2002-11-19 | Verpackungsbehälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20217922U1 true DE20217922U1 (de) | 2003-02-06 |
Family
ID=7977139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20217922U Expired - Lifetime DE20217922U1 (de) | 2002-11-19 | 2002-11-19 | Verpackungsbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20217922U1 (de) |
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2002
- 2002-11-19 DE DE20217922U patent/DE20217922U1/de not_active Expired - Lifetime
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