DE29503687U1 - Pfahl, Befestigungsvorrichtung für einen Pfahl sowie Isolator zur Aufnahme eines Elektrodrahtes für eine Befestigungsvorrichtung - Google Patents
Pfahl, Befestigungsvorrichtung für einen Pfahl sowie Isolator zur Aufnahme eines Elektrodrahtes für eine BefestigungsvorrichtungInfo
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Description
Sudhaus 03.03.19 95
Schloss- und Beschlagtechnik
GmbH & Co
Teichstraße 5 u.Z. 27 365 S/0
58644 Iserlohn
"Pfahl, Befestigungsvorrichtung für einen Pfahl sowie
Isolator zur Aufnahme eines Elektrodrahtes für eine Befestigungsvorrichtung"
Die Erfindung betrifft u.a. einen Pfahl zum Schütze von
Gegenständen oder zum Zwecke einer Abgrenzung mit einer Befestigungsvorrichtung für eine Bespannung.
Zum Schütze von Gegenständen, wie beispielsweise Bäumen, sowie
zur Abgrenzung von Garten-, Weideflächen usw. ist es bekannt, Pfähle in das Erdreich einzutreiben, die mit Befestigungsvorrichtungen
versehen sind, an denen eine herkömmliche Bespannung befestigbar ist. Es sind Pfähle aus Vollmaterial,
beispielsweise Holz, bekannt sowie aus Profilmaterial, wie beispielsweise Rohren aus Stahl oder Kunststoff, sowie sog.
Stahlrutenpfähle aus Federstahl. Etwa 20 Zentimeter vom
unteren Ende der Pfähle entfernt sind an diesen Formteile angebracht, welche im Erdreich die Standfestigkeit der
Pfähle verbessern sollen.
Bei den Stahlrutenpfählen hat es sich als nachteilig herausgestellt,
daß diese gegen seitliche Belastungen nicht ausreichend widerstandsfähig sind, sich leicht aus dem Boden
lösen oder schief stellen.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die erste Aufgabe zugrunde, einen Pfahl der eingangs genannten
Art zu schaffen, welcher nicht nur einfach herzustellen und in das Erdreich od.dgl. einzutreiben ist, sondern darüber
hinaus auch über eine einwandfreie Standfestigkeit verfügt.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Pfahl im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und die unteren
Bereiche seiner beiden Schenkel in das Erdreich od.dgl. eintreibbar
sind. Der Pfahl wird somit von zwei Schenkeln gebildet, welche die Standfestigkeit erheblich erhöhen, wobei
außerdem durch seine "federnde" Ausgestaltung die aufzunehmenden Kräfte in diese Schenkel und damit in das Erdreich
od.dgl. abgeleitet werden, was insgesamt zu einer beträchtlichen Erhöhung der Standsicherheit beiträgt.
Der Pfahl ist aus Rundstahl od.dgl. nach Art einer Klammer
gebogen, was die Federwirkung desselben verstärkt.
Die beiden Schenkel des Pfahles verlaufen in ihren oberen Bereichen mit vergleichsweise geringem Abstand parallel
zueinander, was deren Festigkeit verstärkt.
Mindestens einer der beiden Schenkel weist in seinem mittleren Bereich eine vom anderen Schenkel weggerichtete Schräge
auf. Die beiden Schenkel können in ihren mittleren Bereichen jedoch auch symmetrisch gestaltet sein. Durch den so gebildeten
"Knick" in dem einen oder aber in beiden Schenkeln
3 -
wird der Federweg des Pfahles verlängert, so daß die aufgenommenen
Kräfte nicht direkt auf die Endverankerung übertragen werden, was erheblich zur weiteren Verbesserung der Standsicherheit
des Pfahles beiträgt.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind die beiden Schenkel im Übergang von ihren mittleren zu ihren unteren
Bereichen mit ringförmigen Ösen od.dgl. ausgerüstet. Diese werden vorteilhaft bei der Herstellung des Pfahles unmittelbar
ausgeformt. Die quer zur Richtung der Bespannung des
Pfahles verlaufende Hauptbelastung desselben wird durch die angeformten Ösen federnd aufgenommen. Die Ösen können außerdem
als Tritt- oder Schlagfläche beim Einbringen des Pfahles dienen. Insbesondere dann, wenn sich die Ösen mindestens
teilweise mit in das Erdreich erstrecken, wirkt sich dieses weiterhin positiv auf die angestrebte Standsicherheit aus.
Der Pfahl ist vorteilhaft derart angebracht, daß die Mittenebene der beiden Schenkel senkrecht zur Hauptbelastungsrichtung
durch die Bespannung verläuft. Diese Belastung wird zusätzlich von der "Federwirkung" der beiden Schenkel des
Pfahles aufgenommen.
Zur weiteren Erhöhung der Standfestigkeit des Pfahles können
in die Kehlen, die von den ringförmigen Ösen und den unteren Enden der mittleren Bereiche der Schenkel gebildet
sind, und/oder in die Ösen Haken eingreifen, deren freie Enden in das Erdreich eintreibbar sind, beispielsweise sog.
4 Heringe,
wie sie zum Verankern von Zelten bekannt sind.
wie sie zum Verankern von Zelten bekannt sind.
Die Erfindung erstreckt sich weiterhin auf eine Befestigungsvorrichtung
für einen Pfahl, vorzugsweise der vorstehend beschriebenen Art, zur Anbringung einer Bespannung zum Zwecke
des Schutzes von Gegenständen oder einer Abgrenzung.
Es ist bekannt, die Pfähle eines vorhandenen Zaunes, der mit einer üblichen Bespannung in Form von Draht, Stacheldraht,
Maschendraht od.dgl. versehen ist, zusätzlich mit sog. Abstandhaltern
zu versehen, um im Hinblick auf einen zu schützenden Gegenstand oder auf eine abzugrenzende Innenfläche
zu erreichen, daß ein bestimmter Abstand von dem Gegenstand bzw. von dem Zaun eingehalten wird. Zu diesem Zwecke ist
es bekannt, Abstandhalter in Form von Latten, Winkelstücken, Laschen od. dgl. an den Pfählen eines Zaunes zu befestigen,
deren freie Enden mit der Bespannung versehen werden. Die bekannten Abstandhalter haben den Nachteil, daß sie fest mit
den Pfählen eines Zaunes verbunden sind, was die Montage sowie Demontage erheblich erschwert.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung als weitere Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung
für einen Pfahl, bestehend aus einem Abstandhalter zur Anbringung einer Bespannung zum Zwecke eines Schutzes oder
einer Abgrenzung, zu schaffen, deren Abstandhalter nicht nur einfach herzustellen und zu montieren ist, sondern darüber
hinaus auch in einfacher Weise abnehmbar ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Abstandhalter aus einem an dem Pfahl befestigbaren Halter
und einem mit diesem lösbar verbundenen Drahtbügel besteht. Der Drahtbügel des Abstandhalters ist ausreichend
widerstandsfähig und elastisch und kann schnell und einfach an dem Halter montiert bzw. wieder demontiert werden.
Der Halter weist in der Seitenansicht im wesentlichen eine U-Profilform auf. Der die Schenkel verbindende Steg des
Halters dient der Befestigung an einem Pfahl, während die beiden vom Steg abgebogenen Schenkel der Anbringung des
Drahtbügels dienen. Der eine Schenkel des Halters weist ein Langloch auf, wobei die Längsachse des Langloches in Längsrichtung
der Bespannung verläuft. Im anderen Schenkel des Halters ist ein Rundloch vorgesehen. Der andere Schenkel des
Halters ist mit einer auf dessen einen Schenkel hin gerichteten Abbiegung versehen. In der Abbiegung ist eine nach
außen offene Nut vorhanden. Die Abbiegung hat an ihren Aussenseiten zur Nut hin gerichtete Einweisflächen. Der Drahtbügel
ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei die Enden seiner beiden Schenkel als Haken ausgeführt sind. Der
Haken des einen Schenkels des Drahtbügels weist etwa U- und der des anderen Schenkels etwa V-Form auf. Der V-förmige Haken
des anderen Schenkels des Drahtbügels ist in das Langloch des einen Schenkels des Halters und der U-förmige Haken des
einen Schenkels des Drahtbügels in das Rundloch des anderen Schenkels des Halters einhakbar. An dem die beiden Schenkel
verbindenden Steg des Drahtbügels ist ein als Bespannung Verwendung findender Draht befestigt, beispielsweise auf
herkömmliche Art durch Klemmen, Spannen, Schellen od.dgl..
Durch diese Ausgestaltung des Abstandhalters ist eine schnelle und einfache Montage bzw. Demontage möglich. Der Drahtbügel
wird in einer um 90 Grad von seiner Gebrauchslage verdrehten Position mit seinem U-förmig ausgebildeten Haken in das Rundloch
des anderen Schenkels des Halters eingehakt. Durch Zusammendrücken der beiden Schenkel des Drahtbügels wird dessen
anderer Schenkel mit seinem V-förmigen Haken in das Langloch des einen Schenkels des Halters eingehakt. Durch Verschwenken
des Drahtbügels um etwa 90 Grad in seine Gebrauchslage und Aufheben des auf die beiden Schenkel desselben ausgeübten
Druckes wird eine Verrastung desselben erreicht, wobei der andere Schenkel des Drahtbügels in die nach außen offene
Nut der Abbiegung des Halters über deren Einweisflächen einrastet und in dieser gehalten wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist auf dem die beiden Schenkel verbindenden Steg des Drahtbügels ein Isolator
zum Einhängen eines Elektrodrahtes angeordnet. Der Steg des Drahtbügels durchsetzt eine Bohrung in dem einen
Ende des Isolators.
Die Erfindung erstreckt sich weiterhin auf einen Isolator für eine Befestigungsvorrichtung, vorzugsweise der vorstehend
beschriebenen Art, für einen Pfahl, vorzugsweise
7 der
eingangs beschriebenen Ausführung.
eingangs beschriebenen Ausführung.
Es ist bekannt, Isolatoren zur Anbringung von Elektrodrähten zu verwenden, welche eine oder mehrere umlaufende Rillen aufweist,
um die der Elektrodraht zur Erzeugung einer Spannwirkung herumgewickelt wird.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die weitere Aufgabe zugrunde, einen Isolator zu schaffen,
welcher in einfacher und schneller Weise eine Montage bzw. Demontage ermöglicht und außerdem eine zuverlässige Bespannung
mittels eines Elektrodrahtes.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das
andere Ende des Isolators mit einer Aufnahme für den Elektrodraht ausgerüstet ist. Die Aufnahme kann als ringförmige Öse
zur Aufnahme eines Runddrahtes ausgebildet sein oder aber auch als Längsschlitz zur Aufnahme eines Flachdrahtes. In
die Aufnahme des Isolators mündet ein in dessen anderem Ende vorgesehener Einführschlitz ein, welcher vorteilhaft dem
oberen Bereich der Aufnahme zugeordnet ist, so daß der Elektrodraht nach Einschieben in den Einführschlitz in die Aufnahme
eingehängt ist und in dieser sicher gehalten ist. Um ein unbeabsichtigtes Heraustreten des Elektrodrahtes aus der
Aufnahme zu verhindern, ist bzw. sind die obere und/oder untere Begrenzung des Einführschlitzes zur Mittenachse des
Elektrodrahtes schräg verlaufend ausgeführt.
Das eine Ende des Isolators weist zwei einander versetzt gegenüberliegende Anschläge auf, an denen in der Gebrauchslage
des Isolators jeweils ein Schenkel des Drahtbügels anliegt, so daß eine Abstützung gegeben ist.
Vorteilhaft ist der Isolator in seiner Gebrauchslage durch eine Einziehung in mindestens einem Schenkel des Drahtbügels
unmittelbar hinter dem freien Ende des Isolators festgelegt, so daß ein Verschieben desselben verhindert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:
Figur 1 die Ansicht des Pfahles,
Figur 2 die Ansicht des Halters des Abstandhalters, Figur 3 eine Seitenansicht der Figur 2,
Figur 4 eine Draufsicht der Figur 2,
Figur 5 eine Ansicht des Abstandhalters in teilweise montiertem Zustand des Drahtbügels desselben,
Figur 6 eine Ansicht des Abstandhalters in einer Vormont
age s t e1lung,
Figur 7 die gleiche Darstellung in Montagestellung,
Figur 8 eine Ansicht des Abstandhalters in seiner Benutzungslage,
Figur 9 die gleiche Ansicht in Vordemontagesteilung,
Figur 10 eine Ansicht des Pfahles mit zwei Abstandhaltern und symmetrisch ausgebildeten Schenkeln sowie zusätzlichen
Befestigungseiemeten,
9 -
Figur 11 die gleiche Ansicht wie Figur 10, jedoch mit unsymmetrischer
Ausgestaltung der beiden Schenkel,
Figur 12 die gleiche Darstellung wie Figur 11, jedoch mit drei Abstandhaltern,
Figur 13 eine Ansicht einer ersten Ausführung eines Isolators,
Figur 14 eine Seitenansicht der Figur 13, Figur 15 eine Draufsicht der Figur 13,
Figur 16 eine Ansicht einer zweiten Ausführung eines Isolators,
Figur 17 eine Seitenansicht der Figur 16 und Figur 18 eine Draufsicht der Figur 16.
Der Pfahl 1 ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet. Die beiden unteren Bereiche 2 seiner beiden Schenkel 3, 4 sind in
das Erdreich eintreibbar. Der Pfahl 1 ist aus Rundstahl od.dgl. nach Art einer Klammer gebogen. Die beiden Schenkel
3, 4 des Pfahles 1 verlaufen in ihren oberen Bereichen 5 mit vergleichsweise geringem Abstand parallel zueinander.
Wie aus Figur 1 ersichtlich, weisen beide Schenkel 3, 4 in ihren mittleren Bereichen 6 eine vom jeweils anderen Schenkel
weggerichtete Schräge auf. Bei der Ausführung nach Figur 1 sind die beiden Schenkel 4, 3 in ihren mittleren Bereichen
6 symmetrisch gestaltet, während bei der Ausführung nach den Figuren 11 und 12 eine unsymmetrische Gestaltung
vorliegt, da nur ein Schenkel mit einer Schräge versehen ist.
Die beiden Schenkel 3, 4 sind im Übergang von ihren mitt-
."ti ·
- 10 -
leren Bereichen 6 zu ihren unteren Bereichen 2 mit ringförmigen
Ösen 7 ausgerüstet.
Wie insbesondere aus Figur 10, 11 und 12 ersichtlich, greifen
in die Kehlen 8, die von den ringförmigen Ösen 7 und den
unteren Enden der mittleren Bereiche 6 der Schenkel 3, 4 gebildet sind, Haken 9 ein, deren freie Enden 10 in das Erdreich
eintreibbar sind. Durch diese zusätzlichen Befestigungselemente wird die Standsicherheit des Pfahles weiterhin erhöht.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine Befestigungsvorrichtung
für eine Bespannung an einem Pfahl, welche aus einem Abstandhalter besteht. Der Abstandhalter ist zweiteilig
ausgebildet und weist einen sog. Halter 11 sowie einen mit diesem lösbar verbundenen Drahtbügel 12 auf.
Die Ausgestaltung des Halters ist aus Figur 2 bis 4 ersichtlich. Wie diese Figuren erkennen lassen, weist der Halter
in der Seitenansicht eine im wesentlichen U-Profilform auf. Der die Schenkel 13, 14 verbindende Steg 15 des Halters 11
dient der Befestigung an einem Pfahl, während die beiden vom Steg 15 abgebogenen Schenkel 13, 14 der Anbringung des Drahtbügels
12 dienen. Der eine Schenkel 13 des Halters 11 weist ein Langloch 16 auf, dessen Längsachse in der Längsrichtung
der an dem Abstandhalter anzubringenden Bespannung verläuft.
Im anderen Schenkel 14 des Halters ist ein Rundloch 17 vor-
* ■ · ·♦♦·
- li -
gesehen. Dieser andere Schenkel 14 des Halters 11 ist mit einer auf dessen einen Schenkel 13 hin gerichteten Abbiegung
18 ausgerüstet. In der Abbiegung 18 ist eine nach außen offene Nut 19 vorhanden. Die Abbiegung 18 hat an ihren Aussenseiten
zur Nut 19 hin gerichtete Einweisflächen 20.
Wie insbesondere aus Figur 5 bis 9 ersichtlich, besteht der Abstandhalter aus dem an einem Pfahl zu befestigenden eigentlichen
Halter 11 sowie dem Drahtbügel 12.
Der Drahtbügel 12 ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei die Enden 21 seiner beiden Schenkel 22, 23 als Haken
24, 25 ausgeführt sind. Der Haken 25 des einen Schenkels des Drahtbügels 12 weist etwa U-Form und der Haken 24 des
anderen Schenkels 23 etwa V-Form auf.
Der V-förmige Haken 24 des anderen Schenkels 23 des Drahtbügeis
12 greift in das Langloch 16 des einen Schenkels 13 des Halters 11 ein, während der U-förmige Haken 25 des einen
Schenkels 22 des Drahtbügels 12 in das Rundloch 17 des anderen Schenkels 14 des Halters 11 einhakbar ist.
Wie aus Figur 6 bis 9 ersichtlich, erfolgt die Montage bzw.
Demontage des Drahtbügels 12 an dem Halter 11 wie folgt:
Der Halter 11 wird in herkömmlicher Weise, beispielsweise durch Schraubung, Schweißung, Klebung usw., in gewünschter
Höhe an einem Pfahl befestigt. Nach der Anbringung des Hai-
ters 11 wird der Drahtbügel 12 in einer aus seiner eigentlichen Benutzungslage um ca. 90 Grad verschwenkten Position wie
aus Figur 5 ersichtlich - mit dem an seinem einen Schenkel 22 befindlichen U-förmigen Haken 25 in das Rundloch 17
des anderen Schenkels 14 des Halters eingehängt. Nunmehr werden die beiden Schenkel 22, 23 des Drahtbügels 12 - wie
aus Figur 6 hervorgeht - in Richtung der Pfeile "A-B" zusammengedrückt, woraufhin nach Verringerung des ausgeübten
Druckes der anderen Schenkel 23 mit seinem V-förmigen Haken 24 in das Langloch 16 des einen Schenkels 13 des Halters
eingreift, wie aus Figur 7 ersichtlich ist.
Nachdem der Drahtbügel 12 mit seinen beiden Haken 24, 25 in den Halter 11 eingehängt ist, erfolgt die Verschwenkung
des Drahtbügels 12 um ca. 9 0 Grad in seine eigentliche Benutzungslage. Diese Position ergibt sich aus Figur 8.
Bei der Verschwenkung des Drahtbügels 12 in die in Figur 8 gezeigte Benutzungslage gleitet der eine Schenkel 22 des
Drahtbügels 12 über die eine oder andere Einweisfläche 2 0 der Abbiegung 18 hinweg und wird dann in die Nut 19 der
Abbiegung 18 eingefädelt.
Zur Demontage des Drahtbügels 12 werden dessen beide Schenkel 22, 23 in Richtung der Pfeile "A-B" zusammengedrückt, bis
sich der eine Schenkel 22 des Drahtbügels 12 aus der Nut 19 herausgehoben hat, was infolge der U-förmigen Ausgestaltung
des Hakens 25 möglich ist. Nunmehr wird der Drahtbügel
12 nach Lösung der an ihm befestigten Bespannung zurückgeschwenkt , so daß die Demontage in umgekehrter Reihenfolge
durchgeführt wird, wie vorher an Hand der Figuren 5 bis 8 beschrieben.
Bei Anbringung einer herkömmlichen Bespannung in Form von Drähten od.dgl. wird diese an dem die beiden Schenkel 22,
23 verbindenden Steg 26 des Drahtbügels auf herkömmliche
Art befestigt, beispielsweise mittels Klemmen, Spangen,
Schellen od.dgl.
Art befestigt, beispielsweise mittels Klemmen, Spangen,
Schellen od.dgl.
Bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
bei einem Elektrozaun ist auf dem die beiden Schenkel 22, 23 des Drahtbügels 12 verbindenden Steg 26 ein Isolator 27 zum Einhängen eines nicht weiter dargestellten
Elektrodrahtes als Bespannung angeordnet.
bei einem Elektrozaun ist auf dem die beiden Schenkel 22, 23 des Drahtbügels 12 verbindenden Steg 26 ein Isolator 27 zum Einhängen eines nicht weiter dargestellten
Elektrodrahtes als Bespannung angeordnet.
Der Steg 26 des Drahtbügels 12 durchsetzt in dem einen
Ende 28 des Isolators 27 eine Bohrung 29.
Ende 28 des Isolators 27 eine Bohrung 29.
Bei der Ausführung des Isolators nach Figur 13 bis 15 ist das andere Ende 33 des Isolators 27 mit einer Aufnahme 3 0
für den Elektrodraht ausgerüstet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Aufnahme 3 0 als ringförmige Öse zum Einhängen
eines Runddrahtes ausgebildet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 16 bis 18 ist die Aufnahme 3 0 als Längsschlitz ausgeführt, um einen Flachdraht in
- 14 diese
einzuhängen.
einzuhängen.
In die Aufnahme 3 0 des Isolators 27 mündet ein in dessen anderem Ende 33 vorgesehener Einführschlitz 34 ein. Der Einführschlitz
34 ist dem oberen Bereich 35 der Aufnahme 30 zugeordnet .
Die Begrenzungen 3 6 des Einführschlitzes 34 sind zur Mittenachse des nicht weiter dargestellten Elektrodrahtes schräg
verlaufend ausgeführt. Diese Ausgestaltung behindert das
ungewollte Aushängen eines Drahtes.
Das eine Ende 28 des Isolators 27 weist zwei einander versetzt gegenüberliegende Anschläge 31 auf, an denen in der
Gebrauchslage des Isolators 27 jeweils ein Schenkel 22, 23 des Drahtbügels 12 anliegt.
Zur Festlegung des Isolators 27 in seiner Gebrauchslage ist eine Einziehung 32 in dem Schenkel 22 des Drahtbügels 12
unmittelbar hinter dem einen Ende 28 des Isolators 27 vorgesehen.
Wie aus Figur 10 ersichtlich, kann der Pfahl 1 mittels zusätzlicher
Befestigungsmittel 9, 10 im Erdreich verankert werden. Bei dieser Ausführung ist eine symmetrische Anordnung
der beiden Schenkel 3, 4 des Pfahls vorhanden. Am Pfahl selbst sind zwei Abstandhalter angebracht.
- 15 -
Bei der Ausführung nach Figur 11 ist eine unsymmetrische Ausgestaltung
des Pfahles 1 gewählt worden, wobei jedoch ebenfalls zwei Abstandhalter angebracht sind sowie die zusätzlichen
Befestigungsmittel 9, 10.
Das gleiche gilt für Figur 12, allerdings sind bei diesem Ausführungsbeispiel drei Abstandhalter an dem Pfahl übereinander
angebracht.
Der Pfahl nach Figur 1 kann ganz allgemein mit oder ohne Abstandhalter
Verwendung finden, so beispielsweise auch zum Schutz von Gegenständen, wie Bäumen usw.
In der Ausgestaltung mit Abstandhalter können herkömmliche Bespannungen angeordnet sein. Bei der bevorzugten Ausbildung
der Abstandhalter für einen Elektrozaun sind diese mit einem Isolator ausgerüstet.
Claims (31)
1. Pfahl zum Schütze von Gegenständen oder zum Zwecke
einer Abgrenzung, mit einer Befestigungsvorrichtung für eine Bespannung, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfahl
im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und die unteren Bereiche (2) seiner beiden Schenkel (3, 4) in das Erdreich
od.dgl. eintreibbar sind.
2. Pfahl nach Anspruch I7 dadurch gekennzeichnet, daß
der Pfahl (1) aus Rundstahl od.dgl. nach Art einer Klammer gebogen ist.
3. Pfahl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (3, 4) des Pfahles (1) in ihren
oberen Bereichen (5) mit vergleichsweise geringem Abstand parallel zueinander verlaufen.
4. Pfahl nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden Schenkel {3, 4) in seinem mittleren Bereich (6) eine vom
anderen Schenkel (3, 4) weggerichtete Schräge aufweist.
5. Pfahl nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (3, 4) in ihren mittleren Bereichen (6) symmetrisch gestaltet
sind.
2 -
6. Pfahl nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (3, 4) im
Übergang von ihren mittleren (6) zu ihren unteren Bereichen
(2) mit ringförmigen Ösen (7) od.dgl. ausgerüstet sind.
7. Pfahl nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß dieser derart angebracht ist,
daß die Mittenebene der beiden Schenkel (3, 4) senkrecht zur Hauptbelastungsrichtung des Pfahles (1) verläuft.
8. Pfahl nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Kehlen (8), die von den ringförmigen Ösen (7) od.dgl. und den unteren Enden
der mittleren Bereiche (6) der Schenkel (3, 4) gebildet sind, und/oder in die Ösen (7) od.dgl. Haken {9) eingreifen,
deren freie Enden (10) in das Erdreich eintreibbar sind.
9. Befestigungsvorrichtung für einen Pfahl, vorzugsweise
nach Anspruch 1 oder einem oder mehreren der vorhergehenden, bestehend aus einem Abstandhalter zur Anbringung einer
Bespannung zum Zwecke eines Schutzes oder einer Abgrenzung, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter einen an dem
Pfahl (1) befestigbaren Halter (11) und einen mit diesem lösbar verbundenen Drahtbügel (12) aufweist.
10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn-
3 -
zeichnet, daß der Halter (11) in der Seitenansicht im wesentlichen
eine U-Profilform aufweist.
11. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schenkel (13, 14) verbindende
Steg (15) des Halters (11) der Befestigung an einem Pfahl dient und die beiden vom Steg (15) abgebogenen Schenkel der
Anbringung des Drahtbügels (12) dienen.
12. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 und/oder einem
der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel (13) des Halters (11) ein Langloch (16) aufweist.
13. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gezeichnet,
daß die Längsachse des Langloches (16) in Längsrichtung der Bespannung des Pfahles (1) verläuft.
14. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 und/oder einem
oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß im anderen Schenkel (14) des Halters (11) ein Rundloch
(17) vorgesehen ist.
15. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 und/oder einem
oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Schenkel (14) des Halters (11) mit einer auf
dessen einen Schenkel (13) hin gerichteten Abbiegung (18) versehen ist.
4 -
16. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet
, daß in der Abbiegung (18) eine nach außen offene Nut (19) vorhanden ist.
17. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abbiegung (18) an ihren Außenseiten zur Nut (19) hin gerichtete Einweisflächen (20)
hat.
18. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 und/oder einem
oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtbügel (12) im wesentlichen U-förmig ausgebildet
ist und die Enden (21) seiner beiden Schenkel (22, 23) als Haken (24, 25) ausgeführt sind.
19. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 und/oder einem
oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (25) des einen Schenkels (22) des Befestigungsbügels
(12) etwa U-Form und der Haken (24) des anderen Schenkels etwa V-Form aufweist.
20. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 und/oder einem
oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (24) des anderen Schenkels des Drahtbügels
(12) in das Langloch (16) des einen Schenkels (13) des Halters (11) und der U-förmige Haken (25) des einen Schenkels
(22) des Drahtbügels (12) in das Rundloch (17) des anderen Schenkels (14) des Halters (11) einhakbar ist.
5 -
21. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem die beiden Schenkel (22, 23) verbindenden Steg
(26) des Drahtbügels (12) ein als Bespannung Verwendung findender Draht befestigt ist.
22. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 und/oder einem
oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem die beiden Schenkel (22, 23) verbindenden Steg
(26) des Drahtbügels (12) ein Isolator (27) zum Einhängen eines Elektrodrahtes angeordnet ist.
23. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet
, daß der Steg (26) des Drahtbügels (12) eine Bohrung (2 9) in dem einen Ende (28) des Isolators (27)
durchsetzt.
24. Isolator für eine Befestigungsvorrichtung, vorzugsweise
nach einem der Ansprüche 9 bis 23, für einen Pfahl, vorzugsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das andere Ende (33) des Isolators (27) mit einer Aufnahme (3 0) für den Elektrodraht ausgerüstet ist.
25. Isolator nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß
dessen Aufnahme (3 0) als ringförmige Öse zum Einhängen eines Runddrahtes ausgebildet ist.
6 -
26. Isolator nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Aufnahme (30) als Längsschlitz zum Einhängen eines
Flachdrahtes ausgeführt ist.
27. Isolator nach Anspruch 24 oder einem der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Aufnahme (3 0) des Isolators
(27) ein in dessen anderem Ende (33) vorgesehener Einführschlitz (34) einmündet.
28. Isolator nach Anspruch 24 oder einem der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführschlitz (34) dem
oberen Bereich (3 5) der Aufnahme (3 0) zugeordnet ist.
29. Isolator nach Anspruch 24 oder einem der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und/oder untere Begrenzung
(3 6) des Einführschlxtzes (34) zur Mittenachse des Elektrodrahtes schräg verlaufend ausgeführt ist bzw. sind.
30. Isolator nach Anspruch 24 oder einem der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (28) des Isolators
(27) zwei einander versetzt gegenüberliegende Anschläge (31) aufweist, an denen in der Gebrauchslage des
Isolators (27) jeweils ein Schenkel (22, 23) des Drahtbügels (12) anliegt.
31. Isolator nach Anspruch 24 oder einem der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolator (27) in seiner
Gebrauchslage durch eine Einziehung (32) in mindestens einem
7 -
Schenkel {22, 23) des Drahtbügels (12) unmittelbar hinter dem
freien Ende (28) des Isolators (27) festgelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29503687U DE29503687U1 (de) | 1995-02-07 | 1995-03-04 | Pfahl, Befestigungsvorrichtung für einen Pfahl sowie Isolator zur Aufnahme eines Elektrodrahtes für eine Befestigungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29501902 | 1995-02-07 | ||
| DE29503687U DE29503687U1 (de) | 1995-02-07 | 1995-03-04 | Pfahl, Befestigungsvorrichtung für einen Pfahl sowie Isolator zur Aufnahme eines Elektrodrahtes für eine Befestigungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29503687U1 true DE29503687U1 (de) | 1996-06-05 |
Family
ID=8003497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29503687U Expired - Lifetime DE29503687U1 (de) | 1995-02-07 | 1995-03-04 | Pfahl, Befestigungsvorrichtung für einen Pfahl sowie Isolator zur Aufnahme eines Elektrodrahtes für eine Befestigungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29503687U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1008029C2 (nl) * | 1998-01-14 | 1999-07-21 | P Van Iersel Beheer B V | Geïsoleerde houder voor draad. |
-
1995
- 1995-03-04 DE DE29503687U patent/DE29503687U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1008029C2 (nl) * | 1998-01-14 | 1999-07-21 | P Van Iersel Beheer B V | Geïsoleerde houder voor draad. |
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