DE29503529U1 - Haubenhalter an Abdeckhauben für Türschließergehäuse - Google Patents
Haubenhalter an Abdeckhauben für TürschließergehäuseInfo
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Description
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KÖHLER SCHMID + PARTNER " '
PATENTANWÄLTE
21 137 Si/nu
Gretsch-Unitas GmbH Baubesch läge
Johann-Maus-Straße 3 71254 Ditzingen
Die Erfindung betrifft einen Haubenhalter an Abdeckhauben für
Türschi ießergehäuse, welcher in Einbaulage an der Abdeckhaube sowie
an dem Türschi ießergehäuse gehalten ist und wenigstens eine
Haltefeder zum Abstützen der Abdeckhaube an dem Türschiießergehäuse
aufweist.
Derartige Haubenhalter werden zum insbesondere lösbaren Befestigen
von Abdeckhauben an Türschi ießergehäusen verwendet, wobei die Abdeckhauben ihrerseits das Türschließergehäuse und das darin
enthaltene Türschi ießergetriebe gegen Umwelteinflüsse bzw. Verschmutzung
schützen und der Türschließer-Anlage ein ansprechendes
Aussehen geben.
Bekanntermaßen werden gattungsgemäße Haubenhalter mit einein ringartigen
Grundkörper und daran diametral verlaufenden und in axialer
Richtung elastischen Kunststoff-Blattfedern verwendet. Im
Querschnittsmittelpunkt des ringförmigen Grundkörpers ist im Kreuzungsbereich der diametralen Blattfedern ein in axialer Richtung
vorstehender Lagerzapfen angebracht. Zur Montage der Abdeckhaube
wird der bekannte Haubenhalter mit dem ringförmigen Grundkörper
auf einen Vorsprung an der Stirnfläche des betreffenden
Türschi ießergehäuses aufgesteckt. Von der gegenüber 1 legenden
Stirnfläche des Türschiießergehäuses steht ebenfalls ein Lagerzapfen
axial vor. Die Abdeckhaube ist an ihren den Stirnflächen des Türschiießergehäuses zugeordneten Flächen mit Aufnahmeöffnungen
für die beiden beschriebenen Lagerzapfen versehen. Nach dem
Aufstecken des vorbekannten Haubenhalters auf das Türschließergehäuse
wird die Abdeckhaube an der gegenüberliegenden Gehäuse-Stirnfläche
unter einem Winkel gegen die Montageebene des Türschließergehäuses
geneigt angesetzt und anschl ießend so weit in Längsrichtung des Türschi ießergehäuses verschoben, bis der von
dieser Stirnfläche vorstehende Lagerzapfen in die Aufnahmebohrung
der zugeordneten Abdeckhaubenfläche eingreift. Anschließend wird
das freie Ende der Abdeckhaube gegen die Montageebene des Türschließergehäuses
geschwenkt und gleichzeitig der Lagerzapfen des Haubenhalters mittels eines Montagehilfsmittels, beispielsweise
eines Schraubendrehers, gegen die Wirkung der Blattfedern in Richtung auf die Stirnfläche des Türschi ießergehäuses gedrückt.
Da infolgedessen der Lagerzapfen des Haubenhalters gegenüber der
Schwenkbahn der Stirnfläche der Abdeckhaube zurückversetzt ist,
kann die Abdeckhaube gegen die Montageebene des Türschiießerge-
häuses bis in ihre Endstellung verschwenkt werden. In der Schwenk-Endstellung der Abdeckhaube rastet der Lagerzapfen des
Haubenhalters in die hierfür vorgesehene Aufnahmeöffnung an der
zugeordneten Stirnfläche der Abdeckhaube ein. In der Einbaulage wird die Abdeckhaube durch die beiden von dem Türschließergehäuse
axial vorstehenden Lagerzapfen gehalten.
Die Ausbildung des bekannten Haubenhalters bedingt zum einen den
vorstehend beschriebenen Montageablauf und zum anderen eine lediglich punktuel Ie Lagerung der montierten Abdeckhaube an deren
Stirnflächen. Im Falle von Fertigungstoleranzen kann sich die Abdeckhaube
um die eine Drehachse bildenden Lagerzapfen des Haubenhalters bzw. der gegenüber! legenden Stirnfläche des Türschi ießergehäuses
relativ zu diesem drehen. Aufgrund des in diesen Fällen bestehenden Spiels kann es insbesondere bei Erschütterungen der
Türschi ießer-Anlage, wie sie beispielsweise auftreten, wenn die
betreffende Tür ins Schloß fällt, zu unerwünschten Klappergeräuschen
kommen.
Nach al ledern besteht im Falle der bekannten Haubenhalter ein Verbesserungspotential
sowohl hinsieht! ich der durch den Haubenhalter bedingten Montagefreundlichkeit der Abdeckhaube als auch hinsichtlich
deren mit dem Haubenhalter erzielten Lagefixierung.
In einer entsprechenden Weiterbildung der bekannten Haubenhalter
besteht die Aufgabe der Erfindung.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an einem
HaubenhaHer der eingangs genannten Art die Abdeckhaube an dem
Türschi ießergehäuse drehfest gelagert und die Haltefeder(n) in
Einbaulage an dem Türschiießergehäuse lösbar verrastet ist
(sind). Durch die drehfeste Lagerung der Abdeckhaube an dem Türschließergehäuse
werden unerwünschte Relativ-Drehbewegungen der
beiden Bauteile ebenso vermieden wie damit gegebenenfalls verbundene
Klappergeräusche. Da das Türschiießergehäuse selbst fest angebracht
ist, ist durch die drehfeste Lagerung der Abdeckhaube an dem Türschließergehäuse eine spielfreie Lagerung der Abdeckhaube
gegenüber dessen Umgebung gewährleistet. Die Verrastbarkeit der
Haltefeder an dem Türschi ießergehäuse erlaubt eine einfache Montage und bei entsprechender Ausgestaltung der Rastverbindung eine
ebenso einfache Demontage der Abdeckhaube. So läßt sich die Abdeckhaube
einhändig auf das Türschiießergehäuse aufschieben und
selbsttätig in ihrer Einbaulage fixieren.
Im Falle von erfindungsgemäßen Haubenhaltern an Abdeckhauben für
auf einer Grundfläche angeordnete Türschiießergehäuse ist in Weiterbildung
der Erfindung vorgesehen, daß die Haltefeder(n) die
Abdeckhaube gegen die Grundfläche des Türschiießergehäuses abstützt
(abstützen). Derartige Haubenhalter sorgen dafür, daß die Abdeckhaube an ihrer öffnungsseitig umlaufenden Kante an der
Grundfläche des Türschi ießergehäuses anliegt. Die drehfeste Lagerung
der Abdeckhaube an dem Türschiießergehäuse wird demnach
durch die Haltefeder(n) selbst bewirkt. Damit zweckmäßigerweise
verbunden ist eine stabile und gegen unerwünschtes Schlackern gesicherte Abstützung der Abdeckhaube.
fine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Haubenhalters
zeichnet sich dadurch aus, daß die Haltefeder(n) die Abdeckhaube
unter Vorspannung abstützt (abstützen). Aufgrund ihrer Vorspannung ist die Haltefeder bzw. sind die Haltefedern eines derartigen
Haubenhalters in der Lage, Fertigungstoleranzen an den aneinander abzustützenden Bauteilen auszugleichen.
Ein erfindungsgemäßer Haubenhalter an Abdeckhauben für zyl indrische
Türschließergehäuse weist vorteilhafterweise als Haltefedern
wenigstens zwei federnde Rastzungen auf, welche sich in Einbaulage an der Mantelfläche des Türschiießergehäuses mit Abstand voneinander
in Umfangsrichtung der Mantelfläche abstützen. Die Verwendung
zweier Haltefedern bedingt eine stabi 1 isierende und einem
Schlackerspiel entgegenwirkende Zweipunktabstützung der Abdeckhaube an dem Türschließergehäuse. Kommt die Abdeckhaube darüber
hinaus noch an weiteren Punkten, beispielsweise des Türschiießergehäuses
und/oder einer etwa vorhandenen Grundfläche des Türschließergehäuses,
zur Anlage, so ist eine spielfreie Lagerung
der Abdeckhaube gewährleistet. Darüber hinaus unterstützen die federnden Rastzungen bei entsprechender Ausbildung die Montage
der Abdeckhaube. So ist es konstruktiv möglich, die Rastzungen
derart auszurichten, daß sie ab einem gewissen Stadium der Bewegung,
mit der die Abdeckhaube auf das Türschließergehäuse aufgeschoben
wird, die Abdeckhaube in Aufschubrichtung kraftbeaufsch
lagen.
Dem Einrasten der Haltefedern an dem jeweils zugehörigen Türschließergehäuse
geht eine Gleitbewegung des dem Türschließergehäuse zugewandten Endes der jewei 1 igen Haltefeder entlang der Gehäuseoberfläche
voraus. Ein entsprechender schleifender Kontakt
zwischen Haltefedern und Türschiießergehäuse ergibt sich bei der
Demontage von Abdeckhauben. Damit sich nun die bei den beschriebenen
Gleitbewegungen an der Berührungsfläche von Haltefeder und
Türschiießergehäuse auftretende Reibung auf ein Minimum reduziert,
ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
daß die Haltefeder(n) an dem das Türschi ießergehäuse beaufschlagenden
Ende abgerundet, vorzugsweise mit zyl indrischem Querschnitt,
ausgebildet ist (sind). An sphärisch gekrümmten Federenden ergibt sich eine Punktberührung, an zyl indrischen Federenden
eine linienförmige Berührung mit der Gegenfläche des Türschließergehäuses
.
Erfindungsgemäß kann eine spielfreie Lagerung der Abdeckhaube an
dem Türschiießergehäuse dadurch erreicht werden, daß zwischen dem
Haubenhalter und dem Türschiießergehäuse und gleichzeitig zwischen
dem Haubenhalter und der Abdeckhaube eine gegen unerwünschte Relativbewegungen gesicherte Abstützung vorgesehen ist.
Der Festlegung des Haubenhalters an dem Türschiießergehäuse dient
es, daß - wie in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen
- der Haubenhalter in Einbaulage an einer Anlagefläche formschlüssig
an einer Gegenfläche des Türschließergehäuses abgestützt
ist. Im Sinne einer spielfreien Lagerung des Haubenhalters
an der Abdeckhaube ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Hau-
benhalter an der Abdeckhaube flächig und/oder über federnde Positionierarme
abgestützt ist. Zudem erleichtern die Abstützflächen der erfindungsgemäßen Haubenhalter ebenso wie deren federnde Positionierarme
die Montage der Abdeckhaube, indem sie beispielsweise bei der Vormontage des Haubenhalters für eine Zwangsführung
von Haubenhalter und Abdeckhaube in ihre Sollstellung relativ zueinander sorgen.
Die Montagearbeiten werden des weiteren dadurch erleichtert, daß
der Haubenhalter klemmend an der Abdeckhaube gehalten ist. Die Klemmverbindung von Haubenhalter und Abdeckhaube erlaubt es außerdem,
die Abdeckhaube jederzeit ohne Einsatz von Montagehilfsmitteln zu demontieren.
In Einzelfällen kann es jedoch zweckmäßig sein, die Demontage der
Abdeckhaube zu erschweren, ohne jedoch die Handhabungsfreundlichkeit
bei der Montage zu beeinträchtigen. So sollen sich etwa Abdeckhauben auch an Türschi ießer-An lagen in öffentlichen Gebäuden
möglichst einfach anbringen lassen. Gleichzeitig soll das Abnehmen der Abdeckhauben aber, beispielsweise zum Schutz gegen Vandalismus,
nur unter erschwerten Bedingungen möglich sein. Insbesondere für derartige Einsatzfälle ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Haubenhalters bestimmt, bei der der Haubenhalter einen in Längsrichtung des Türschiießergehauses über dieses vorstehenden
und in dieser Richtung federnden Rastvorsprung aufweist und an diesem über eine an der zugeordneten Stirnfläche der Abdeckhaube
vorgesehene Rastaufnahme mit der Abdeckhaube lösbar verrastet ist und welche sich dadurch auszeichnet, daß der Hau-
♦ · S
benhalter die mit ihm verrastete Abdeckhaube über die Haltefeder
(n), gegen Abziehen von dem Türschi ießergehäuse gesperrt, an letzterem abstützt. Unter Verwendung eines derartigen Haubenhalters
läßt sich die Abdeckhaube, wie bereits vorstehend beschrieben, auf einfachste Art und Weise, beispielsweise durch einhändiges
Aufschieben auf das Türschiießergehäuse, anbringen. Ein entsprechendes
Abziehen der aus dem Haubenhalter und der Abdeckhaube bestehenden Baueinheit von dem Türschiießergehäuse wird jedoch
durch die Haltefeder(n) verhindert. Statt dessen bedarf es zum
Abnehmen der Abdeckhaube eines Montagehilfsmittels, etwa eines
Schraubendrehers, mit dem sich der in die Stirnfläche der Abdeckhaube
eingreifende Rastvorsprung des Haubenhalters in das Innere
der Abdeckhaube eindrücken und dadurch die zwischen dem Haubenhalter und der Abdeckhaube bestehende Verriegelung lösen läßt.
Erst danach kann die Abdeckhaube von dem nach wie vor in Einbaulage gehaltenen Haubenhalter getrennt werden.
Eine zweckmäßige und konstruktiv einfach gestaltete Ausführungsform
der Erfindung, mit der sich vorstehend beschriebene Funktionen
real isieren lassen, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Haubenhalter im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet
ist, wobei die Stegfläche des Haubenhalters einer Stirnfläche der
Abdeckhaube sowie der entsprechenden Stirnfläche des Türschließergehäuses
zugeordnet ist, eine an der der Abdeckhaube zugewandten Seite mit dem Rastvorsprung versehene federnde Riegelzunge
und an der dem Türsch1ießergehäuse zugewandten Seite eine U-förmig
geöffnete und die Anlagefläche zur Formschlußverbindung mit
dem Türschi ießergehäuse bildende Anschlagrippe aufweist und wobei
dfe Schenkel flächen des Haubenhalters in Längsrichtung des Türschließergehäuses
mit diesem überlappen, an der dem Türschließergehäuse zugewandten Seite jeweils eine der federnden Rastzungen,
an der der Abdeckhaube zugewandten Seite unter Bildung der flächigen Abstützung der Abdeckhaube jeweils eine Klemmfeder zur
Herstellung der Klemmverbindung mit der Abdeckhaube und jeweils einen gegen die Abdeckhaube vorstehenden federnden Positionierarm
aufweisen.
Ist der Haubenhalter - wie dies erfindungsgemäß außerdem vorgesehen
ist - bezügl ich einer längs des Türschiießergehäuses senkrecht
zu dessen Montageebene verlaufenden Mittelebene symmetrisch ausgebildet, so läßt er sich wahlweise an jeder der beiden Stirnflächen
des Türschiießergehäuses verwenden.
Insbesondere aus Kostengründen ist es zweckmäßig, daß erfindungsgemäße
Haubenhalter als Kunststoff-Spritzgußteile ausgebildet sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Darstellungen
zu einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. la eine erste Ansicht eines Haubenhalters,
Fig. Ib einen Schnitt entlang Linie I-I in Fig. la,
Fig. Ic eine Ansicht in Richtung des Pfeils A in Fig. Ia1
- 10 -Fig. ld einen Schnitt entlang Linie II-II in Fig. Ic,
Fign. 2a den Haubenhalter der Fign. la bis Id sowie eine Ab-
und 2b deckhaube in Vormontage-Ausgangslage,
Fig. 3 die Baueinheit aus Haubenhalter und Abdeckhaube der Fign. la bis 2b bei der Endmontage und
Fig. 4 einen Schnitt durch die Abdeckhaube in Endmontagelage.
In den Fign. la bis Id dargestellt ist ein im Querschnitt im wesentlichen
U-förmiger Haubenhalter 1 mit einer Stegfläche 2 sowie
dazu senkrecht verlaufenden Schenkel flächen 3, 4. In der Stegfläche 2 des als Spritzgußteil gefertigten Haubenhalters 1 sind eine
schlüssel lochartige Öffnung 5 sowie dieser benachbarte fensterartige
Aussparungen 6, 7 vorgesehen. In das Innere der schlüssellochartigen
öffnung 5 ragt eine senkrecht zu der Zeichenebene der Fig. la federnde Riegel zunge 8 mit einem mittigen Rastvorsprung
in Form eines Rastzapfens 9. Zur Gewährleistung der elastischen
Bewegl ichkeit ist die Riegelzunge 8 mit einer Dünnstelle 10 an den benachbarten Bereich der Stegfläche 2 angespritzt. An ihrer
insbesondere in Fig. Id gezeigten Rückseite weist die Stegfläche
2 eine U-förmige Anschlagrippe 11 mit einer senkrecht von der Stegflache 2 vorstehenden An lagef lache 12 auf.
Die Schenkel flächen 3, 4 sind mit Haltefedern in Form von gegeneinander
gerichteten elastischen Rastzungen 13, 14 und federnden Positionierarmen 15, 16 versehen. In fensterartige Aussparungen
der Schenkel flächen 3, 4 ragen Klemmfedern 17, 18, die in Ausgangslage
über die Schenkel flächen 3, 4 ebenso vorstehen wie die Riegelzunge 8 mit dem Rastzapfen 9 über die Stegfläche 2. Die
freien Enden der Rastzungen 13, 14 sowie der Positionierarme 15, 16 sind mit einem zylindrischen Querschnitt ausgebildet. Die
wahlweise Rechts-ZLinksverwendbarkeit des Haubenhalters 1 resultiert
aus seiner symmetrischen Ausbildung bezüglich der in der
Schnittlinie I-I der Fig. la senkrecht zu der Zeichenebene verlaufenden
Mittelebene.
Wie aus den Fign. 2a und 2b hervorgeht, wird bei der Montage einer
Abdeckhaube 19 an dieser zunächst der Haubenhalter 1 vormontiert. An Stirnflächen 20, 21 ist die Abdeckhaube 19 mit Rastaufnahmen
22, 23 versehen. In einer Längs fläche 24 ist ein randoffener
Ausschnitt 25 ausgespart.
Zur Vormontage wird nun der Haubenhalter 1 mit den Positionierarmen
15, 16 zuvorderst in das Innere der Abdeckhaube 19 eingesetzt. Dabei wird der Haubenhalter 1 derart ausgerichtet, daß der
Rastzapfen 9 in die Rastaufnahme 22 an der Stirnfläche 20 der Abdeckhaube
19 eingreift. Die Schenkel flächen 3, 4 des Haubenhalters
1 sorgen für dessen flächige Abstützung im Innern der Abdeckhaube 19. Eine klemmende Verbindung zwischen beiden Bauteilen
wird hergestellt mit Hilfe der Klemmfedern 17, 18, die im Zusammenwirken mit der Formschlußverbindung zwischen dem Rastzapfen 9
&iacgr;! » es irrt *« »»··
_ Ip-
und der Rastaufnahme 22 den Haubenhalter 1 an der Abdeckhaube in Vormontagelage fixieren.
Gemäß Fig. 3 wird im Laufe der Endmontage zunächst die aus der Abdeckhaube 19 sowie dem Haubenhalter 1 bestehende Baueinheit mit
ihrem dem Haubenhalter 1 abgewandten Ende an die Montagefläche eines Türschi ießergehäuses 26 angesetzt. Dabei ist das mit dem
vormontierten Haubenhalter 1 versehene Ende der Abdeckhaube 19 unter einem spitzen Winkel gegen die Montageebene des Türschiießergehäuses
26 verschwenkt ausgerichtet. Ausgehend von der in Fig. 3 gezeigten Stellung wird die Abdeckhaube 19 durch Verschieben in
Längsrichtung über die Rastaufnahme 23 an ihrer Stirnfläche 21
mit einem in Fig. 3 nicht erkennbaren Lagerzapfen an der zugeordneten Stirnfläche des Türschiießergehäuses 26 zum Eingriff gebracht.
Anschließend wird das freie Ende der Abdeckhaube 19 mit dem daran vormontierten Haubenhalter 1 in Richtung des Pfeiles
in Fig. 3 gegen die Montagefläche des Türschi ießergehäuses 26 geschwenkt.
Bei dieser Schwenkbewegung laufen die Rastzungen 13, zunächst auf die Mantelfläche des zylindrischen Türschließergehäuses
26 auf. Bei fortgesetzter Schwenkbewegung gleiten sie mit ihren im Querschnitt zylindrischen Enden an der Mantelfläche des
Türschließergehäuses 26 entlang. Da zwischen den im Querschnitt
zylindrischen Enden der Rastzungen 13, 14 und der Mantelfläche
des Türschi ießergehäuses 26 eine ledigl ich 1inienförmige Berührung
stattfindet, wird dieser Gleitbewegung ein relativ geringer
Reibungswiderstand entgegengesetzt. Mit der Gleitbewegung verbunden ist eine gegen Federkraft ausgeführte Schwenkbewegung der
Rastzungen 13, 14 in Richtung auf die jeweils zugeordnete Sehen-
keif lache 3, 4 des Haubenhalters 1. Sobald nun die freien Enden
der Rastzungen 13, 14 jeweils den "höchsten" Punkt des zylindrischen Türschl ießergehäuses 26 passiert haben, schwenken sie aufgrund
der wirksamen Federkraft selbsttätig in ihre beispielsweise
in Fig. la gezeigte Ausgangslage zurück. Dabei stützen sich die Rastzungen 13, 14 an dem zu der Montagefläche weisenden Teil der
Mantelfläche des Türschl ießergehäuses 26 ab. Das Abdeckgehäuse 19
erfährt infolge des Rückfederns der Rastzungen 13, 14 eine Kraftbeaufschlagung
in Richtung auf die Montagefläche des Türschl ießergehäuses 26, wodurch das Aufschieben der Abdeckhaube 19 unterstützt
wird. Diese kommt schl ießl ich über die Rastzungen 13, 14
beaufschlagt mit ihrem Öffnungsrand an der Montagefläche des Türschließergehäuses
26 zur Anlage. Die beschriebenen montageunterstützenden Effekte ergeben sich im übrigen an allen Bauformen von
Türschl ießergehäusen mit sich in Montagerichtung verjüngender Gehäusekontur.
In der Endmontagestel lung, in der die Abdeckhaube (19) spielfrei
abgestützt gehalten ist, umschl ießt der randoffene Ausschnitt 25
die in Fig. 3 andeutungsweise erkennbare und aus der Abdeckhaube 19 nach oben austretende Welle der gezeigten Türschließer-Anlage.
Die U-förmige Anschlagrippe 11 umgreift einen an der in Fig. 3
sichtbaren Stirnfläche des Türschließerghäuses 26 vorgesehenen
Vorsprung und schafft dadurch eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Haubenhalter 1 und dem Türschließergehäuse 26.
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Wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, sorgen nicht zuletzt die
Positionierarme 15, 16 für eine sichere Abstützung der Abdeckhaube 19 an dem Haubenhalter 1. Darüber hinaus bewirken die Positionierarme
15, 16 eine Selbstzentrierung von Abdeckhaube 19 und Haubenhalter 1 relativ zueinander. Gleichwohl läßt sich auch ohne
die Positionierarme 15, 16 ein funktionstüchtiger Haubenhalter
rea1 isieren.
Zur Demontage läßt sich die in Einbaulage gehaltene Abdeckhaube
19 gemeinsam mit dem daran formschlüssig befestigten Haubenhalter
1 in Richtung des Pfeiles B gemäß Fig. 4 von dem Türschließergehäuse 26 abziehen. Auch bei dieser Gelegenheit wirken die im
Querschnitt zylindrischen Enden der Rastzungen 13, 14 reibungsvermindernd.
Als Haltefedern dienende Rastzungen 13a, 14a einer Haubenhalter-Bauform,
die beim Abnehmen der Abdeckhaube 19 zusatz! iche Demontagemaßnahmen
erforderlich machen, sind in Fig. 4 gestrichelt angedeutet. Die Rastzungen 13a, 14a sind verglichen mit den Rastzungen
13, 14 unter einem größeren Winkel gegen die Horizontale gegeneinander geneigt. Infolgedessen sperren die Rastzungen 13a,
14a den betreffenden Haubenhalter und somit auch die damit über den an der Riegel zunge vorgesehenen Rastzapfen formschlüssig verbundene
Abdeckhaube 19 gegen ein Abziehen in Richtung des Pfeiles B. Zur Demontage der Abdeckhaube 19 ist daher zunächst mit Hilfe
eines Hilfsmittels, beispielsweise eines Schraubendrehers, die Formschlußverbindung zwischen der Abdeckhaube 19 und dem Haubenhalter
zu lösen. Zu diesem Zweck läßt sich der in die Rastaufnah-
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me 22 der Abdeckhaube 19 eingreifende Rastzapfen so weit in das
Haubeninnere zurückdrücken, bis er die Abdeckhaube 19 freigibt. Nunmehr kann die Abdeckhaube 19 in Richtung des Pfeiles B abgezogen
werden. Der HaubenhaHer verbleibt, an dem Türschi ießergehäuse
26 über die Rastzungen 13a, 14a abgestützt, in seiner Einbaulage und läßt sich nach dem Entfernen der Abdeckhaube 19 von dem
Türschi ießergehäuse 26 in dessen Längsrichtung abziehen. Eine unbefugte Demontage der Abdeckhaube 19 etwa an Türschließer-Anlagen
in öffentlichen Gebäuden, wird zum Schütze der Anlage gegen Vandal
Ismus durch die beschriebene Ausführungsform des Haubenhalters erhebl ich erschwert.
Claims (13)
1. Haubenhalter (1) an Abdeckhauben (19) für Türschi ießergehäuse
(26), welcher in Einbaulage an der Abdeckhaube (19) sowie an dem Türschi ießergehäuse (26) gehalten ist und wenigstens eine
Haltefeder (13, 14; 13a, 14a) zum Abstützen der Abdeckhaube (19) an dem Türschi ießergehäuse (26) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckhaube (19) an dem Türschiießergehäuse (26) drehfest
gelagert und die Haltefeder(n) (13, 14; 13a, 14a) in Einbaulage
an dem Türschi ießergehäuse (26) verrastet ist (sind).
2. Haubenhalter nach Anspruch 1 an Abdeckhauben (19) für auf einer Grundfläche angeordnete Türschiießergehäuse (26), dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltefeder(&eegr;) (13, 14; 13a, 14a) die Abdeckhaube
(19) gegen die Grundfläche des Türschi ießergehäuses
(26) abstützt (abstützen).
3. Haubenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltefeder(n) (13, 14; 13a, 14a) die Abdeckhaube (19) unter
Vorspannung abstützt (abstützen).
4. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche an Abdeckhauben
(19) für zylindrische Türschi ießergehäuse (26), dadurch gekennzeichnet, daß der Haubenhalter (1) als Haltefedern
(13, 14, 13a, 14a) wenigstens zwei federnde Rastzungen (13, 14; 13a, 14a) aufweist, welche sich in Einbaulage an der Mantelfläche
des Türschi ießergehauses (26) mit Abstand voneinander in Umfangsrichtung
der Mantelfläche abstützen.
5. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltefeder(n) (13, 14; 13a, 14a) an
dem das Türschiießergehäuse (26) beaufschlagenden Ende abgerundet,
vorzugsweise mit zylindrischem Querschnitt, ausgebildet ist
(sind).
6. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haubenhalter (1) in Einbaulage an einer Anlagefläche (12) formschlüssig an einer Gegenfläche des
Türschi ießergehauses (26) abgestützt ist.
7. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haubenhalter (1) an der Abdeckhaube (19) flächig abgestützt ist,
8. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haubenhalter (1) über federnde Positionierarme
(15, 16) an der Abdeckhaube (19) abgestützt ist.
- 18 -
9. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haubenhalter (1) klemmend an der
Abdeckhaube (19) gehalten ist.
10. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der Haubenhalter (1) einen in Längsrichtung des Türschiießergehäuses
(26) über dieses vorstehenden und in dieser Richtung federnden Rastvorsprung (9) aufweist und an diesem über eine an der
zugeordneten Stirnfläche (20) der Abdeckhaube (19) vorgesehene Rastaufnahme (22) mit der Abdeckhaube (19) lösbar verrastet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Haubenhalter (1) die mit ihm verrastete
Abdeckhaube (19) über die Haltefeder(n) (13a, 14a), gegen
Abziehen von dem Türschließergehäuse (26) gesperrt, an letzterem abstützt.
11. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haubenhalter (1) im Querschnitt im
wesentl ichen U-förmig ausgebildet ist, wobei die Stegfläche (2)
des Haubenhalters (1) einer Stirnfläche (20) der Abdeckhaube (19) sowie der entsprechenden Stirnfläche des Türschließergehäuses
(26) zugeordnet ist, eine an der der Abdeckhaube (19) zugewandten Seite mit dem Rastvorsprung (9) versehene federnde Riegelzunge
(8) und an der dem Türschiießergehäuse (26) zugewandten Seite eine
U-förmig geöffnete und die Anlagefläche (12) zur Formschlußverbindung
mit dem Türschiießergehäuse (26) bildende Anschlagrippe
(11) aufweist und wobei die Schenkel flächen (3, 4) des Haubenhalters (1) in Längsrichtung des Türschiießergehäuses (26) mit
diesem überlappen, an der dem Türschiießergehäuse (26) zugewand-
- 19 -
ten Seite jeweils eine der federnden Rastzungen (13, 14; 13a,
14a), an der der Abdeckhaube (19) zugewandten Seite unter Bildung der flächigen Abstützung der Abdeckhaube (19) jeweils eine Klemmfeder
(17, 18) zur Herste! lung der Klemmverbindung mit der Abdeckhaube (19) und jeweils einen gegen die Abdeckhaube (19) vorstehenden
federnden Positionierarm (15, 16) aufweisen.
12. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haubenhalter (1) bezug! ich einer
längs des Türschließergehäuses (26) senkrecht zu dessen Montageebene verlaufenden Mittelebene symmetrisch ausgebildet ist.
13. Haubenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haubenhalter (1) als Kunststoff-Spritzgußtei
1 ausgebildet ist.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE29503529U DE29503529U1 (de) | 1995-03-03 | 1995-03-03 | Haubenhalter an Abdeckhauben für Türschließergehäuse |
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| R207 | Utility model specification |
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| R163 | Identified publications notified |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19980408 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20010405 |
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| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20031001 |