DE29500317U1 - Gepäckträger für Zweiräder (insb. Fahrräder) für Vorderrad - Google Patents
Gepäckträger für Zweiräder (insb. Fahrräder) für VorderradInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J7/00—Luggage carriers
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- B62J7/06—Luggage carriers characterised by the arrangement thereof on cycles arranged above the front wheel, e.g. on the handlebars
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Description
Rainer BührSe, Pulvermühie, 74924 Neckarbischofsheim
Beschreibung
Gepäckträger für Zweiräder (insb. Fahrräder) für Vorderrad
Gepäckträger für Zweiräder (insb. Fahrräder) für Vorderrad
Bei Frontgepäckträgern für Fahrräder wurden in den letzten Jahren immer wieder
Neuerungen in Form und Hersteliungsvereinfachungen entwickelt. Einige Kriterien
eines Gepäckträgers für ein Fahrradvorderrad sind, daß er eine gute Aufiagef lache für
die Radtaschen aufweißt, Stabilität bei den Lenkbewegungen des Fahrrades bietet,
daß heißt, kein Nachschwingen des Systems Träger/Gepäck zuläßt, einfache Montage der Radtaschen ermöglicht und ein geringes Gewicht bietet.
Die Auflageflächen sind zumeist trapezförmig. Im Bereich der Stabilität bei den Lenkbewegungen wurden insofern Maßnahmen getroffen, daß der Schwerpunkt der Radtaschen in die Nähe der Vorderradachse gelegt wurde und ein Bügel über das Vorderrad zur Versteifung dient. Die Radtaschen werden, je nach Fabrikat, an die Gepäckträger angehängt oder mit Schnallen angegurtet.
Die Auflageflächen sind zumeist trapezförmig. Im Bereich der Stabilität bei den Lenkbewegungen wurden insofern Maßnahmen getroffen, daß der Schwerpunkt der Radtaschen in die Nähe der Vorderradachse gelegt wurde und ein Bügel über das Vorderrad zur Versteifung dient. Die Radtaschen werden, je nach Fabrikat, an die Gepäckträger angehängt oder mit Schnallen angegurtet.
Problem
Frontgepäckträger für Fahrräder sind nach heutigem Stand der Technik für den
Reise- und Transporteinsatz auf asphaltierten Straßen und Wegen brauchbar, zeigen
aber bei Befahren von unbefestigten oder schmalen Wegen, auf denen schnelle und sichere Lenkbewegungen notwendig sind ein unangenehmes Nachschwingen des
Systems Träger/Gepäck. Dies führt zur Unsicherheit beim Fahren. Ein weiteres Problem beim Befahren schmaler Wege ist die Anbringung der Radtaschen in Nähe
der Radachsen. Durch die tiefe Position der Taschen führt dies zum Hängenbleiben
Rainer Büjvl©,.PulvfMrmühte, 7f^«N«ckarbischafsheim
an Steinen, Ästen oder Gestrüpp. Bei Fahrten quer zum Hang, z.B. auf einem
Single-Trail, ist eine tiefsitzende Radtasche ein großes Gefahrenpotentiai. Gerade bei
der Verwendung von Ferdergabeln für Mountainbikes ist die Stabilität der
Frontgspäckträger gefragt, da sie durch die Ausgleichbewegungen der Gabel einer
höheren Belastung ausgesetzt sind.
Erfindung
Die Erfindung beruht auf einem Vorderradgepäckträger für Zweiräder, welcher durch
eine spezielle Geometrie eine hohe Stabilität bei Lenkbewegungen und äußeren, auf
die Lenkung einwirkende Kräfte, aufweißt, eine variable Positionierung der Radtaschen erlaubt und durch die Anbringung und Stabilität für Federgabeln
(Suspensionsgabeln) sehr gut geeignet ist. Durch einfaches Lösen des Gepäckträgers
kann das Rad schnell für den normalen Gebrauch eingesetzt werden (z.B. Cross oder
Trail).
in der Erfindung werden nur die essenziellen Prinzipien und Funktionen dargestellt.
Weitergehende Betrachtungen bezüglich der Anbringung des Gepäckträgers an verschiedene Federgabelsysteme wurden auf Grund der Vielzahl von
Federgabelformen zurückgestellt.
Die Vorteile im Wesentlichen sind:
hohe Stabilität bei Lenkbewegungen
hohe und tiefe Positionierung der Radtaschen schnelles und problemloses Anbringen und Lösen des Gepäckträgers
Rainer Bülvle,.Pulveffnühte, 7
gute Zugängüchkeit der Bremsen am Vorderrad, auch bei hoher
Positionierung der Taschen
sehr gut verwendbar für Federgabeln (Suspensionsgabeln}
Eine Ausführung der Erfindung wird in den Abbildungen 1 bis 3 gezeigt. Die
Zeichnungen beziehen sich auf ein existierendes Modeil, das für den Einsatz an einer
Federgabel gebaut wurde.
Zum genaueren Verständnis des Stabilitätsprinzips wird der Gepäckträger in folgende
vereinfachende Funktäonsgruppen eingeteilt:
1. Befestigungselemente (Schellen) für den Träger an der Gabe!.
2. Auflagefläche und Positionierungsfiäche für die Radtaschen.
3. Verbindungsteil (Bügelfunktion) zur Stabilisierung der Auflageflächen
und Halten der Radtaschen in hoher Position.
In Abbildung 1 wird das Gabel/Trägersystem dem die Erfindung zugrundeliegt in der
Draufsicht dargestellt. Die Auflagefläche ist nicht wie bei herkömmlichen Trägem
parallel zur Laufradebene, sondern nach vorne zulaufend gedreht. Dies ergibt in Verbindung mit der Anbringung des Verbindungsteils eine Trapezform.
Diese Trapezform hat folgenden mechanischen Einfluß auf die Befestigungselemente:
Die bei Lenkbewegungen auftretenden Kräfte am Gepäckträger (Trägheitskräfte des
Gepäcks) werden somit durch die Auflageflachen nicht als Drehmomente (wie bei
paralleler Anordnung der Auflageflächen) an die Befestigungselemente weitergegeben, sondern als Kräfte in Richtung der Auflageflächen. Für die
Befestigungselemente ergibt sich daraus ein geringeres Drehmoment, welches sie
Rainer Bü*frl9,*ftulv«*r*ngiüiiite, 7492£Neckarbischofsheim
gegenhalten müssen, als bei der paraHelen Anordnung der Auflageflächen, da die das
Drehmoment erzeugende Kraft in ihrer Richtung näher an der Gabel vorbeiläuft. Auch
werden die Auflageflächen, bei trapezförmiger Anordnung, durch die zu übertragenden Kräfte nicht gebogen, sondern hauptsächlich auf Druck und Zug
beiastet.
Durch das Eindrehen der Auflagefiächen verschiebt sich auch der Auflagepunkt des
Gepäckträgers auf der Gabel. Es treten nicht nur reine Abscherkräfte und Drehmomente bei den Befestigungselementen durch das Gewicht auf, das Gewicht
kann auch zu einem Teil als Stützkraft aufgenommen werden.
Das Verbindungsteil ist fest mit den Auflageflächen verbunden. Im vorliegenden Fall
wurde das Verbindungsteil, das auch zum Anbringen der Radtaschen in hoher Position dient, aus einem nach unten offenen U-Prafil gefertigt. Dadurch können von
unten in die Knickstelien Verstärkungswinkel eingepreßt werden. An den jeweiligen
Ecken ( siehe Abb.1, Detail 1) ist das Verbindungsteil passend ausgesägt und
gebogen. Das nach unten offene Verbindungsteil kann einfach mit den Auflageflächen
verbunden werden, indem es auf die oberen Enden der Diagonalstreben der Auflageflächen gesteckt und vernietet wird.
Die Diagonalstreben und die Trägerleiste sind aus Aiu-Profilschienen. Diagonalstrebe
1 ist parallel zum Gabelholm angeordnet. Die Diagonalstrebe 2 befindet sich im 60°
Winkel dazu, so daß mit der Trägerleiste ein gleichschenkliges Dreieck entsteht
Die Abstützschiene für die Radtaschen ist wie das Verbindungsteii aus Alu-U-Profil
und wird auf die unteren Enden der Diagonalstreben gesteckt und vernietet. Die Abstützstrebe ermöglicht auch gleichzeitig ein Einhängen der an vielen Radtaschen
befindlichen Fixierhaken.
Durch die trapezförmige Anordnung der Auflagefiächen werden die Befestigungselemente bei Lenkbewegungen mit einem geringeren Drehmoment
belastet. Eine Schwachstelle bei der Verwendung von Schellen als Befestigungselemente ist, daß es schwierig ist leichte Lösbarkeit und ausreichende
Rainer Büryl9,.Puivartnühie, 74324.Meckarbischoisheim
Verdrehfestigkeit 2U verbinden. Durch die jetzige Anordnung der Aufilageflaechen
verringert sich das Drehmoment an den Befestigungselementen erheblich, was einen
Einsatz von leicht lösbaren Schellen (Abb. 3) möglich macht. Die Schellen bestehen
wie dargestellt aus den beiden Verschraubteilen A und B und dem Kupplungsstück C,
welches mit dem Gepäckträger verschraubt wird. Für die Schelle unten wird wegen der Verjüngung des GabeJhoimquerschnitts eine Gummimanschette eingelegt. Durch
Lösen des Schraubteils B an der unteren Schelle kann diese am Gabeiholm nach
oben geschoben werden und erlaubt so ein einfaches und schnelles Entfernen des Gepäckträgers.
Die Auflageflächen sind so ausgelegt, daß die Radtaschen in zwei verschiedenen
Höhen angebracht werden können. Eine Position ermöglicht die Anbringung in Radachsennähe, bei einem Einsatz auf normalem Terrain, die andere, höhere
Position erleichtert das Fahren auf unbefestigtem Terrain, auf dem bei tiefer Anordnung der Taschen eine Gefahr des Hängenbieibens gegeben ist. Abb. 2 zeigt
den Träger in der Seitenansicht und verdeutlicht die beiden Befestigungspositionen
der Taschen am Träger.
Claims (6)
1. Fahrradgepäckträger für Vorderrad dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufiageflächen die zum Halten der Radtaschen dienen nach vorne
zulaufend eingedreht sind und somit in Verbindung mit dem Verbindungsteil, von oben her gesehen, eine Trapezform bilden.
2. Fahrradgepäckträger für Vorderrad dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil, welches die übliche Bugetfunktion besitzt, zusätzlich
als Aufhängestrebe für die Radtaschen in hoher Position dient.
3. Fahrradgepäckträger für Vorderrad dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflageflächen für die Befestigung der Radtaschen aus zwei
Diagonalstreben und einer Trägerleiste bestehen die in ihren Anordnungslinien in der Schnittfläche ein Dreieck bilden.
4. Fahrradgepäckträger für Vorderrad dadurch gekennzeichnet,
daß eine Abstützschiene an den unteren Enden der Diagonalstreben angebracht ist, welche eine Fixierung der Radtaschen im unteren Bereich
erlaubt.
Rainer Büh/le,.PulvarmühJe, 74S24.Möckarbischofsheim
5. Fahrradgepäckträger für Vorderrad dadurch gekennzeichnet,
daß der Fahrradgepäckträger über die Verbindungspunkte der Diagonalstreben
einfach an verschiedene Modelle von Befestigungseiementen angeschraubt
werden kann.
6. Fahrradgepäckträger für Vorderrad dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselemente nach Abb. 3 einfaches und schnelles Anbringen
und Entfernen des Gepäckträgers ermöglichen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500317U DE29500317U1 (de) | 1995-01-10 | 1995-01-10 | Gepäckträger für Zweiräder (insb. Fahrräder) für Vorderrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500317U DE29500317U1 (de) | 1995-01-10 | 1995-01-10 | Gepäckträger für Zweiräder (insb. Fahrräder) für Vorderrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29500317U1 true DE29500317U1 (de) | 1995-04-06 |
Family
ID=8002339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29500317U Expired - Lifetime DE29500317U1 (de) | 1995-01-10 | 1995-01-10 | Gepäckträger für Zweiräder (insb. Fahrräder) für Vorderrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29500317U1 (de) |
-
1995
- 1995-01-10 DE DE29500317U patent/DE29500317U1/de not_active Expired - Lifetime
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