DE29500248U1 - Auflagersystem für mit Kunststoffolie zu überziehende plattenförmige Werkstücke - Google Patents
Auflagersystem für mit Kunststoffolie zu überziehende plattenförmige WerkstückeInfo
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Anmelder: FB-Möbeltüren GmbH
Carl-Zeiss-Str. 77
33334 Gütersloh
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Bezeichnung: Auflagersystem für mit Kunststoffolie zu
überziehende plattenförmige Werkstücke
überziehende plattenförmige Werkstücke
Die Erfindung bezieht sich auf ein Auflagersystem für plattenf
örmige Werkstücke, wie Platten für Möbeltüren oder dergl., die von einer Seite her bis um die Schmalflächenseiten
herum mit einer Kunststoffolie in einer Presse, wie einer Membranpresse, überzogen werden, bestehend aus einer
Steckplatte mit einer Vielzahl von Stecklöchern sowie aus dazugehörenden Auflagerstöpseln, die einen Steckzapfen am
ünterende sowie eine obere Auflagerstirnseite haben, wobei
an einem Rüstplatz die Auflagerstöpsel nach vorgegebenen Belegungsbildern in die Stecklöcher der Steckplatte mit
Überstand ihrer Auflagerstirnseiten über die Oberseite der Steckplatte von oben her einsetzbar sind.
Die Verwendung von Steckplatten mit in deren Stecklöcher einsetzbaren Auflagerstöpseln hat sich für Auflagersysteme
der vorgenannten Art bewährt, damit auf einer solchen Steckplatte eine Mehrzahl von Werkstücken mit unterschiedlichen
Formaten angeordnet werden kann., Wichtig ist, einerseits die Werkstücke ausreichend zu unterstützen, damit sie dem Preßdruck
standhalten können und andererseits die Unterstützung
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der Werkstücke an deren Unterseiten von den Schitialflächenseiten
etwas zurückspringen zu lassen, damit sich die aufzubringende Kunstoffolie bis um die Schmalflächenseiten der
Werkstücke herumziehen kann.
Das Rüsten der Steckplatte eines solchen Auflagersystems ist
entsprechend den Belegungsbildern für die auf einer Steckplatte anzuordnenden Werkstücke bislang von Hand vorgenommen
worden. Am Rüstplatz hat man entsprechend die Auflagerstöpsel
in die betreffenden Stecklöcher der Steckplatte eingewechselt, von dort entnommen oder zwischen den Stecklöchern
umgesetzt, wobei immer nur so viele Auflagerstöpsel verwendet wurden, wie für eine komplette Belegung der Steckplatte
notwendig waren. Das Ein- und Auswechseln der Auflagerstöpsel beim jeweiligen Umrüsten der Steckplatte ist
selbst bei der Bedienung von Hand umständlich und für ein maschinelles Setzen der Auflagerstöpsel nicht geeignet.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Auflagersystem
der vorbeschriebenen Art sowie insbesondere die Steckplatte an eine maschinelle Umrüstung der jeweiligen
Belegungsbilder anzupassen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß jedem der Stecklöcher ein benachbartes Aufnahmeloch in der
Steckplatte zugeordnet ist, in welches jeweils ein mit dem zugeordneten Steckloch austauschbarer Auflagerstöpsel mit
seiner Auflagerstirnseite gegenüber seiner Anordnung im Steckloch vertieft liegend von oben her einsetzbar ist.
Für die Erfindung ist wesentlich, daß alle für eine Steckplatte vorgesehenen Auflagerstöpsel auf der Steckplatte
selbst verfügbar sind und jeweils zwei verschiedene Posi-
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tionen einnehmen können. Die eine Position nimmt jeder Auflagerstöpsel
ein, so wie er in das zugehörige Steckloch eingesetzt ist, womit seine Auflagerstirnseite den größtmöglichen
Überstand über die Oberseite der Steckplatte hat. Die zweite Position ergibt sich, wenn der betreffende Auflagerstöpsel
von dem Steckloch in das zugehörige Aufnahmeloch umgesetzt worden ist, dann ist die Auflagerstirnseite dieses
Auflagerstöpsels gegenüber der ünterstützungsebene für die
plattenförmigen Werkstücke abgesenkt. In zweckmäßger Ausführung nach der Erfindung nehmen die in die Aufnahmelöcher
eingesetzten Auflagerstöpsel mit ihren Auflagerstirnseiten
eine mit der Oberseite der Steckplatte flächenbündige Lage ein. Die Auflagerstöpsel sind dann also als Unterstützungselemente
an den Belegungsstellen für die einzelnen auf der Steckplatte auszunehmenden Werkstücke aktiviert, wenn sie
von der versenkten Anordnung im Aufnahmeloch in die angehobene Lage im zugeordneten Steckloch umgesetzt sind. Für
eine optimale Belegung der Steckplatte werden die Belegungsbilder für die einzelnen Werkstücke in einem Rechner erstellt,
von dem die Steuerbefehle für eine maschinelle Aktivierung oder Desaktivierung der einzelnen Auflagerstöpsel
der gesamten Steckplatte abgerufen werden können.
Zur Erzielung zum einen der angehobenen und zum anderen der abgesenkten Position der Auflagerstöpsel können unterschiedliche
Tiefen und/oder Konturen der Stecklöcher und der Aufnahmelöcher in der Steckplatte vorgesehen werden. Zweckmäßig
ist es, den Aufnahmelöchern der Steckplatte eine im wesentlichen der Form der Auflagerstöpsel entsprechende, negative
Hohlkontur zu geben. Insbesondere hierbei können die Auflagerstöpsel gestuft sein und einen im Durchmesser der Stecklöcher
der Steckplatte entsprechenden Steckzapfen am Unterende sowie einen demgegenüber im Durchmesser größeren Kopf
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haben, dessen Oberseite die Auflagerstirnseite der Auflagerstöpsel
bildet.
Für die maschinelle Umrüstung der Steckplatte ist es von Vorteil, wenn in einem vorgegebenen Koordinatensystem, wie
einer X-Y-Ebene sowie einer dazu vertikalen Z-Komponente, sämtliche Auflagerstöpsel entlang gleicher Wege zwischen den
Stecklöchern und den zugehörigen Aufnahmelöchern auf der Steckplatte zu verfahren sind. Dazu sind die Stecklöcher in
geradliniger Längsrichtung (X-Richtung) und geradliniger Querrichtung (Y-Richtung) in der Steckplatte angeordnet und
liegen die Aufnahmelöcher jeweils auf der Verbindungslinie zweier diagonal zueinander angeordneter Stecklöcher. Neben
der für das Ausheben der Auflagerstöpsel aus den Steck- und den Aufnahmelöcher heraus bzw. das Absetzen darin erforderlichen
Bewegung in Z-Richtung senkrecht zur X-Y-Ebene ist somit der Weg, den ein Auflagerstöpsel zwischen dem Steckloch
und dem zugehörigen Aufnahmeloch bzw. umgekehrt zurückzulegen
hat durch eine X- und eine Y-Verfahrkomponente definiert.
Zweckmäßig sind die Abstände der Stecklöcher und somit auch die Abstände der Aufnahme löcher in den Längs- und
den Querreihen, also in X- und in Y-Richtung gleich, womit sich sowohl für die Stecklöcher als auch für die Aufnahmelöcher
eine Verteilung nach einem quadratischen Raster auf der Steckplatte ergibt, wobei immer das Steckloch und das
zugehörige Aufnahmeloch bezogen auf die quadratische Rasterung in diagonaler Richtung zueinander versetzt sind.
Das erfindungsgemäße Auflagersystem ermöglicht ein neues
Rüstsystem, in dem am Rüstplatz eine Greifervorrichtung mit einer Mehr- oder Vielzahl von von oben her die Auflagerstöpsel
von den Stecklöchern oder den Aufnahmelöchern der Steckplatte aufnehmenden und darin absetzenden Greifern angeord-
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net wird, die jeweils zwischen einem Steckloch und dem zugeordneten
Aufnahmeloch verfahrbar sind. Dies geschieht vorteilhaft durch eine Dreiachsen-Programmsteuerung der Greifervorrichtung,
wobei die Längsrichtung der Lochreihen der am Rüstplatz befindlichen Steckplatte als X-Achse, die dazu
gehörende Querrichtung als Y-Achse und die aus der daraus gebildeten X-Y-Ebene senkrecht stehende Achse als Z-Achse
definiert sind.
In besonderer Ausbildung weist die Greifervorrichtung eine den Rüstplatz überspannende Verfahrbrücke auf, die in Richtung
der X-Achse oder der Y-Achse verfahrbar ist und sich quer zu der Verfahrrichtung erstreckt, wobei an der Verfahrbrücke
die Greifer in zumindest einer Reihe im Abstand der Stecklöcher bzw. der Aufnahmelöcher in der betreffenden Y-
oder X-Richtung angeordnet und zusammen mit dieser oder an der Verfahrbrücke um den jeweiligen Weg zwischen den Stecklöchern
und den zugehörigen Aufnahmelöchern verfahrbar sind. Dazu ist die Verfahrbrücke auf Führungen eines Gestells mittels
Supporten gelagert, an denen die Verfahrbrücke senkrecht zur Aufnahmeebene der Steckplatte am Rüstplatz an Vertikalführungen
angeordnet ist, wobei die genannten Führungen die X- oder die Y-Richtung vorgeben und die Vertikalführungen
die Z-Richtung. Die Greifer können an der Verfahrbrücke
fest angeordnet sein, dann muß die Zustellung der Verfahrbrücke in der Z-Richtung auf die Höhenlage der Auflagerstöpsel
abgestellt werden, die sich entweder in der angehobenen Lage in den Stecklöchern oder in der abgesenkten Lage
in den Aufnahmelöchern befinden. In besonders zweckmäßiger
Ausführung sind die Greifer der Greifervorrichtung einzeln steuerbare Elektro-Magnete, die jeweils für sich zu- oder
abschaltbar sind, wobei die Auflagerstöpsel zumindest im Bereich ihrer Auflagerstirnseiten aus einem ferromagnetischen
Werkstoff bestehen.
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Das neue Auflagersystem läßt sich in einer Anlage zur automatischen
Beschickung der zugehörigen Presse integrieren, in der beispielsweise eine oder mehrere der Steckplatten in
einem Kreislauf geführt werden. Hierzu wird am Rüstplatz zur Auflagerung der jeweiligen Steckplatte ein Rollentisch vorgesehen,
der mittels einer Fördervorrichtung mit der Presse verbunden ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf einen Eckabschnitt einer Steckplatte des vorbeschriebenen Auflagersystems,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch die Steckplatte nach Fig. 1 in Diagonalrichtung,
Fig. 3 eine schematische perpektivische Eckansicht eines Rüstplatzes zur Bedienung einer Steckplatte gemäß
Fig. 1 und
Fig. 4 eine detailliertere Stirnansicht eines Rüstplatzes entsprechend Fig. 3.
Figur 1 zeigt den Eckbereich einer Steckplatte 1, die in voller Größe ein rechteckiges Format hat. Die Längsrichtung
dieser Platte ist mit dem mit "X" gekennzeichneten Pfeil und die Querrichtung mit dem mit "Y" gekennzeichneten Pfeil angegeben.
Diese zueinander senkrechten Richtungen spannen eine X-Y-Ebene auf, die somit der Ebene der Steckplatte 1
entspricht.
In der X- und der Y-Richtung sind in die Steckplatte 1
Stecklöcher 2 eingearbeitet, die in beiden Richtungen
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gleiche Abstände haben und somit in einem quadratischen Raster angeordnet sind. In gleicher Weise sind in der Steckplatte
Aufnahmelöcher 3 angeordnet, die jeweils auf den Verbindungsdiagonalen der Stecklöcher 2 liegen. Jedem der
Stecklöcher 2 ist ein Aufnahmeloch 3 zugeordnet, welches gegenüber dem zugehörigen Steckloch 2 um die Komponente Y-,
und X, versetzt ist, wie das Figur 1 in der Ecke rechts
unten zeigt, wobei die Länge der beiden Komponenten Y, und X, jeweils dem halben Abstand der Stecklöcher 2 in der
Y-Richtung und der X-Richtung entspricht. Somit sind auch die Aufnahmelöcher 3 in einem quadratischen Raster in der
Steckplatte 1 angeordnet.
Wie man den Figuren 1 und 2 entnimmt, weisen die Aufnahmelöcher 3 einen Absatz 4 auf etwa halber Tiefe auf, es handelt
sich dabei nämlich um Stufenbohrungen mit einem unteren im Durchmesser engeren Bohrungsabschnitt 5 und einem oberen
im Durchmesser weiteren Bohrungsabschnitt 6. Die Aufnahmelöcher 3 entsprechen somit im wesentlichen in ihrer negativen
Hohlkontur Auflagerstöpseln 7, die in den Aufnahmelöchern 3 versenkt angeordnet werden können.
Die Auflagerstöpsel 7 weisen an ihrem Unterende einen Steckzapfen
8 auf, dessen Durchmesser bis auf ein Spielmaß dem Durchmesser des verengten Bohrungsabschnittes 5 der Aufnahmelöcher
3 entspricht. Nach ob hin haben die Auflagerstöpsel 7 einen im Durchmesser breiteren Kopf 9, der in den oberen,
erweiterten Bohrungsabschnitt 6 der Aufnahmelöcher 3 paßt. Zwischen dem Kopf 9 und dem Steckzapfen 8 der Auflagerstöpsel
7 besteht somit eine Schulter 10, mit der die Auflagerstöpsel 7 auf dem Absatz 4 in den Aufnahmelöchern 3 aufsitzen,
sofern sie darin angeordnet sind. Die Oberseite der Köpfe 9 der Auflagerstöpsel 7 bildet eine Auflagerstirnseite
• ·
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11, die eben ist, und in in die Aufnahmelöcher 3 eingesenkter
Lage der Auflagerstöpsel 7 mit der Oberseite 12 der Steckplatte 1 bündig ist.
Jeder der Auflagerstöpsel 7 ist einem der Stecklöcher 2
sowie einem der Aufnahmelöcher 3 der Steckplatte 1 zugeordnet
und zwischen diesen beiden Löchern 2, 3 austauschbar. Dabei nimmt jeder der Auflagerstöpsel 7, sofern er sich in
dem Aufnahmeloch 3 befindet, die in Figur 2 ersichtliche abgesenkte Lage ein, während er in das zugehörige Steckloch
2 der Steckplatte 1 so einsetzbar ist, daß er mit der Schulter 10 am Übergang zwischen seinem Kopf 9 und dem Steckzapfen
8 auf der Oberseite 12 der Steckplatte 1 aufliegt. Diese zweite, angehobene Position der Auflagerstöpsel 7 ist
in Figur 2 rechts dargestellt. Entsprechend haben die Stecklöcher 2 einen Durchmesser, der bis auf ein Spielmaß dem
Durchmesser der Steckzapfen 8 am Unterende der Auflagerstöpsel 7 entspricht.
Um von dem Aufnahmeloch 3 in das zugehörige Steckloch 2 zu wechseln, muß der betreffende Auflagerstöpsel· 7 senkrecht zu
der X-Y-Ebene zunächst angehoben, dann um die in Figur 1 deutlich gemachten Wegstrecken X, und Y-, verfahren und danach
wieder abgesenkt werden. Wie Figur 3 dazu deutlich macht, wird dies maschinell· über eine Greifervorrichtung 15
bewerkstelligt, die sich an einem Rüstplatz befindet. Der Rüstplatz ist über eine in der Zeichnung nicht dargestellte
Fördervorrichtung mit der ebenfalls nicht wiedergegebenen Presse verbunden, in der plattenförmige Werkstücke von der
Oberseite her mit einer Kunststoffolie überzogen werden, wobei diese Werkstücke auf den in angehobener Position befindlichen
Auflagerstöpseln 7 aufgelagert werden, die nach vorgegebenen Belegungsbildern für die Gesamtfläche der
•&ngr; ·
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Steckplatte 1 entsprechend dem Format der aufzulagernden
Werkstücke in notwendiger Anzahl und Konfiguration von der
eingesenkten Lage in den Aufnahmelöchern 3 in die angehobene Lage in den Stecklöchern 2 maschinell überführt werden. Dies
geschieht am Rüstplatz, wo die betreffenden Steckplatten 1 auf einem Rollentisch 13 mit Förderrollen 14 angeordnet
sind.
Die Greifervorrichtung 15 umfaßt eine Verfahrbrücke 18, die
über seitliche Supporte 16 auf Geradführungen 17 angeordnet ist.
Im einzelnen erkennt man dazu in Figur 4, daß die Verfahrbrücke 18 auf einem Gestell 20 angeordnet ist, welches auch
die Rollen 14 des Rollentisches 13 trägt. Seitlich sitzen an diesem Gestell 20 Konsolen 21, auf denen oberseitig die Geradführungen
17 montiert sind. Darauf ist die Verfahrbrücke 18 mit inen Konsolen 16, wie in Figur 3 angedeutet in
X-Richtung, verfahrbar, und entsprechend erstreckt sich die den Rüstplatz überspannende Verfahrbrücke 18 in der Y-Richtung.
Die Konsolen 16 haben an ihren Innenseiten Vertikalführungen 22, an denen die Verfahrbrücke 18 senkrecht zur
X-Y-Ebene, nämlich in der Z-Richtung, verfahrbar ist.
An der Unterseite der Verfahrbrücke 18 befindet sich eine
Vielzahl von Greifern 19 in Gestalt von Elektromagneten, die je für sich durch Zu- oder Abschalten aktiviert oder desaktiviert
werden können. Die Greifer 19 sind in einer oder in mehreren Reihen in Y-Richtung in einem Abstand angeordnet,
der jeweils dem Abstand der Stecklöcher 2 bzw. dem Abstand der Aufnahmelöcher 3 auf der Steckplatte 1 in der Y-Richtung
entspricht. Die Auflagerstöpsel 7 bestehen zumindest im Bereich ihrer oberen Auflagerstirnseiten 11 aus einem ferro-
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magnetischen Werkstoff, wie Stahl, sie können deshalb bei aktivierten Greifern 19 aufgrund der Magnetkraft haften und
bei abgeschalteten Greifern 19 von diesen losgelassen werden.
Die Greifer 19 können einzeln an der Verfahrbrücke 18 in
Z-Richtung verfahrbar oder an der Verfahrbrücke 18 fest angeordnet
sein, wobei sich der letztere Fall dann anbietet, wenn das Format der Magnet-Greifer 19 so klein dimensioniert
ist, daß beim Absenken der Verfahrbrücke 18 die Greifer 19
entlang einer Reihe der Aufnahmelöcher 3 zwischen benachbart hochstehenden Auflagerstöpseln 7 in danebenliegenden Reihen
der Stecklöcher 2 bis auf die vertieft liegenden Auflagerstirnseiten 11 der eingesenkten Auflagerstöpsel 7 abgesenkt
werden können. Damit braucht die Verfahrbrücke 18 beim Überspannen
einer Y-Reihe von Stecklöchern 2 lediglich bis auf das Niveau der hochliegenden Auflagerstirnseiten 11 der betreffenden
Auflagerstöpsel 7 mit den Unterseiten ihrer Magnet-Greifer
19 abgesenkt zu werden, während bei Überdeckung einer Y-Reihe von Aufnahmelöchern 3 die Absenkung der Verfahrbrücke
18 in Z-Richtung soweit zu erfolgen hat, daß die Magnet-Greifer 19 mit ihren Unterseiten bis auf die dort
vertieft liegenden Auflagerstirnseiten 11 der betreffenden
Auflagerstöpsel 7 aufgefahren sind.
Das Einsetzen und Ausheben der Auflagerstöpsel 7 aus den
Aufnahmelöchern 3 sowie den Stecklöchern 2 heraus bzw. in
diese hinein erfolgt somit durch Zustellung der Verfahrbrücke 18 in der Z-Richtung, während das Verfahren der
Auflagerstöpsel 7 in der von den Greifern 19 angehobenen, kollisionsfreien oberen Endlage in der X-Richtung durch
Verstellen der Verfahrbrücke 18 in der X-Richtung um die Wegstrecke X, (Fig.l) entlang der geradlinigen Führungen 17
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erfolgt. Für das Verschieben der aufgenommenen Auflagerstöpsel 7 in der Y-Richtung jeweils um die Wegstrecke Y,
(Fig.l) sind die gesamten Greifer 19 als Einheit an der Verfahrbrücke 18 in Y-Richtung verstellbar, wozu grundsätzlich
gleichermaßen auch die Verfahrbrücke 18 gegenüber den Supporten 16 in Y-Richtung verschieblich ausgebildet
sein kann.
Claims (12)
1. Auflagersystem für plattenförmige Werkstücke, wie Platten
für Möbeltüren oder dergl., die von einer Seite her bis
um die Schmalflächenseiten herum mit einer Kunststofffolie
in einer Presse, wie einer Membranpresse, überzogen werden, bestehend aus einer Steckplatte mit einer Vielzahl
von Stecklöchern sowie aus dazugehörenden Auflagerstöpseln, die einen Steckzapfen am Unterende sowie eine
obere Auflagerstirnseite haben, wobei an einem Rüstplatz die Auflagerstöpsel nach vorgegebenen Belegungsbildern in
die Stecklöcher der Steckplatte mit überstand ihrer Auflagerstirnseiten über die Oberseite der Steckplatte
von oben her einsetzbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem der Stecklöcher (2) ein benachbartes Aufnahmeloch {3) in der Steckplatte (1) zugeordnet ist, in das
jeweils ein mit dem zugeordneten Steckloch (2) austauschbarer Auflagerstöpsel (7) mit seiner Auflagerstirnseite
(11) gegenüber seiner Anordnung im Steckloch (2) vertieft liegend von oben her einsetzbar ist.
2. Auflagersystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in die Aufnahmelöcher (3) eingesetzten Auflagerstöpsel
(7) mit ihren Auf lagerstirnseiten (11) mit der Oberseite (12) der Steckplatte (1) flächenbündig sind.
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3. Auflagersystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmelöcher (3) der Steckplatte (1) eine im wesentlichen der Form der Auflagerstöpsel (7) entsprechende,
negative Hohlkontur haben.
4. Auflagersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagerstöpsel (7) gestuft sind und einem im Durchmesser den Stecklöchern (2) der Steckplatte (1)
entsprechenden Steckzapfen (8) am Unterende sowie einen demgegenüber im Durchmesser größeren Kopf (9) haben,
dessen Oberseite die Auflagerstirnseite (11) der Auflagerstöpsel
(7) bildet.
5. Auflagersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stecklöcher (2) in geradlinigen Längs- und Querreihen
in der Steckplatte (1) angeordnet sind und die Aufnahmelöcher (3) jeweils auf der Verbindungslinie
zweier diagonal zueinander angeordneter Stecklöcher (2) liegen.
6. Auflagersystem nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstände der Stecklöcher (2) und somit die Abstände der Aufnahmelöcher (3) in den Längs- und Querreihen
gleich sind.
7. Auflagersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Rüstplatz eine Greifervorrichtung (15) mit einer Mehr- oder Vielzahl von von oben her die Auflagerstöpsel
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{7) von den Stecklöchern (2) oder den Aufnahmelöchern (3) der Steckplatte (1) aufnehmenden und darin absetzenden
Greifern (19) angeordnet ist, die jeweils zwischen einem Steckloch (2) und dem zugeordneten Aufnahmeloch
(3) verfahrbar sind.
8. Auflagersystem nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifervorrichtung (15) eine den Rüstplatz überspannende Verfahrbrücke (18) aufweist, die in Richtung
der Längsreihen oder Querreihen der Steck- und Aufnahmelöcher (2, 3) der Steckplatte (1) am Rüstplatz verfahrbar
ist und sich quer zu den betreffenden Lochreihen erstreckt, wobei die Greifer (19) in zumindest einer Reihe
im Abstand der Stecklöcher (2) bzw. der Aufnahmelöcher (3) in Richtung der betreffenden Lochreihen an der Verfahrbrücke
(18) angeordnet und zusammen mit dieser oder daran in dieser Querreihenrichtung um den Weg zwischen
den Stecklöchern (2) und den zugehörigen Aufnahmelöchern (3) verfahrbar sind.
9. Auflagersystem nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verfahrbrücke (18) auf Führungen (17) eines Gestells
(20) mittels Supporten (16) gelagert ist, an denen die Verfahrbrücke (18) senkrecht zur Aufnahmeebene
der Steckplatte (1) am Rüstplatz an Vertikalführungen (22) angeordnet ist.
10. Auflagersystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifer (19) an der Verfahrbrücke (18) fest angeordnet
sind und die Vertikalzustellung der Verfahr-
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brücke (18) in Abhängigkeit von der Höhenlage der Auflagerstirnsseiten
(11) der von der Verfahrbrücke jeweils überspannten Auflagerstöpsel (7) gesteuert ist.
11. Auflagersystem nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagerstöpsel (7) aus einem ferromagnetischen
Werkstoff zumindest an ihren Auflagerstirnseiten (11) bestehen und die Greifer (19) der Greifervorrichtung
(15) einzeln steuerbare Magnete sind.
12. Auflagersystem nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Rüstplatz zur Auflagerung der jeweiligen Steckplatte (1) ein Rollentisch (13) vorgesehen ist, der
mittels einer Fördervorrichtung für eine oder mehrere Steckplatten (1) mit der Presse verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500248U DE29500248U1 (de) | 1995-01-09 | 1995-01-09 | Auflagersystem für mit Kunststoffolie zu überziehende plattenförmige Werkstücke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500248U DE29500248U1 (de) | 1995-01-09 | 1995-01-09 | Auflagersystem für mit Kunststoffolie zu überziehende plattenförmige Werkstücke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29500248U1 true DE29500248U1 (de) | 1995-03-09 |
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ID=8002288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29500248U Expired - Lifetime DE29500248U1 (de) | 1995-01-09 | 1995-01-09 | Auflagersystem für mit Kunststoffolie zu überziehende plattenförmige Werkstücke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29500248U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0744280A3 (de) * | 1995-05-23 | 1997-09-10 | Smartech Llc | Membranpresse, Werkstückauflage und Verfahren zum Heben eines Werkstückes |
| WO1997035709A1 (de) * | 1996-03-25 | 1997-10-02 | Heinrich Wemhöner Gmbh & Co.Kg Maschinenfabrik | Beschichtungspresse |
| EP1063082A1 (de) * | 1999-05-25 | 2000-12-27 | Firma Kochberger Renate | Beschichtungspresse |
-
1995
- 1995-01-09 DE DE29500248U patent/DE29500248U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0744280A3 (de) * | 1995-05-23 | 1997-09-10 | Smartech Llc | Membranpresse, Werkstückauflage und Verfahren zum Heben eines Werkstückes |
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| DE19611754A1 (de) * | 1996-03-25 | 1997-10-09 | Wemhoener Heinrich Gmbh Co | Beschichtungspresse |
| DE19611754C2 (de) * | 1996-03-25 | 1998-03-19 | Wemhoener Heinrich Gmbh Co | Beschichtungspresse |
| EP1063082A1 (de) * | 1999-05-25 | 2000-12-27 | Firma Kochberger Renate | Beschichtungspresse |
| US6626225B1 (en) | 1999-05-25 | 2003-09-30 | Renate Kochberger | Coating press |
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