DE19620391C2 - Bearbeitungsvorrichtung für flache Gegenstände - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Be
arbeiten von flachen Gegenständen, die aus einem nichtmetal
lenen Trägermaterial, wie z. B. Papier, Karton oder Kunst
stoff, bestehen, mit einer Bearbeitungsebene, in der ein me
chanisch zu bearbeitender Gegenstand angeordnet ist, mit ei
nem Arm, der die Bearbeitungsebene übergreift und der über
die gesamte Bearbeitungsebene in einer Richtung verschiebbar
geführt ist, und mit mehreren Bearbeitungsköpfen an dem Arm
zum mechanischen Bearbeiten des Gegenstandes, wobei die Be
arbeitungsköpfe an dem Arm rechtwinklig zu dessen Bewegungs
richtung verschiebbar geführt sind.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise durch die
DE 94 11 020 U1 bekannt geworden.
Aus der DE 94 11 020 U1 ist eine Mehrkopfwasserstrahl
schneidmaschine mit einem Maschinenportal bekannt, an dem
mehrere nebeneinander stehende Schneidköpfe verfahrbar gela
gert sind. Dabei ist nur ein Schneidkopf aktiv angetrieben,
während die anderen Schneidköpfe mit diesem ersten Schneid
kopf mittels einer Verbindungsstange in fest eingestelltem
Abstand bewegungsgekoppelt sind. Über eine spezielle Ein
stellstation kann der jeweilige Abstand der Schneidköpfe zum
ersten Schneidkopf bei Bedarf jeweils neu, dann aber zur Be
arbeitung wieder fest eingestellt werden. Durch diese syn
chrone Bewegung der beiden Schneidköpfe können nebeneinander
identische Bewegungsvorgänge durchgeführt werden, so daß
identische Teile nebeneinander gefertigt werden können. Al
lerdings ist es mit dieser bekannten Bearbeitungsvorrichtung
nich möglich, daß sich zur Bearbeitung eines Gegenstands die
Bearbeitungsvorgänge von Schneidköpfen zu einer gemeinsamen
Bearbeitung ergänzen.
Weiterhin ist aus der DE 40 39 827 C2 eine Schneidvorrich
tung mit zwei Schneidportalen bekannt, die jeweils einen
querverschiebbar gelagerten Schneidkopfträger mit Schneid
kopf tragen. Um eine synchrone Bewegung der Schneidköpfe zu
gewährleisten, können die Schneidkopfträger über eine Welle
miteinander gekoppelt werden. Auch mit dieser Schneidvor
richtung können synchron mehrere Gegenstände mittels im par
allelen Abstand zueinander geführter Werkzeuge gleichzeitig
bearbeitet werden.
Die FR 1.454.928 beschreibt ferner eine Schreibvorrichtung,
bei der drei unabhängig voneinander verfahrbare Schreiber
Meßkurven auf eine abrollbare Papierbahn aufzeichnen. Eine
mechanische Bearbeitung der abgezogenen Papierbahn findet
dabei nicht statt.
Die US 4,186,404 offenbart einen Zeichnungstisch mit zwei
Zeichnungsarmen, die gleichzeitig und unabhängig voneinander
in der gleichen Zeichnungsebene zeichnen können, wobei die
beiden Arme aneinander vorbeiführbar sind.
Aus der US 3,196,446 ist außerdem eine Plottervorrichtung
mit zwei Plotterstiften bekannt, mit denen zweidimensionale
Informationen simultan und ohne Gefahr von gegenseitiger In
terenz aufgezeichnet werden können.
Die US 4,994,008 offenbart noch eine Maschine zum automati
schen Herstellen eines Kartonzuschnitts aus Flachmaterial.
Dazu wird das Flachmaterial in einer Bearbeitungsstraße mit
tels hintereinander angeordneter Schneid- und Rillköpfen be
arbeitet.
Außerdem ist mit der Bearbeitungsvorrichtung "Marbaplot" der
Marbach Werkzeugbau GmbH, Heilbronn, ein rechnergesteuerter
Plotter bekannt, der zum Zeichnen, Schneiden, Rillen oder
Fräsen von flachen Gegenständen wie Filme, Holz, Karton,
Wellpappe, Vollpappe geeignet ist. Der zu bearbeitende Ge
genstand ist auf einer Vakuum-Arbeitsplatte angeordnet und
wird mit einem Bearbeitungskopf bearbeitet, welcher an einem
die Arbeitsplatte übergreifenden verschiebbaren Arm ver
schiebbar gelagert ist. Dadurch ist jeder Punkt auf der Ar
beitsplatte von dem Bearbeitungskopf anfahrbar, wobei die
Steuerung des Arms und des Bearbeitungskopfes mit entspre
chender Computer-Software erfolgt.
Schließlich ist aus dem Sonderdruck "NEWS, Sonderausgabe
DRUPA '86, Informationen für die Verpackungsindustrie" der
Firma ELCEDE GmbH, Kirchheim/Teck ein Laser-Bearbeitungsy
stem für das automatische Schneiden von Wellpappenmustern
bekanntgeworden. Der Bearbeitungskopf dieses Systems verfügt
neben den Werkzeugen zum Schneiden, Rillen, Fräsen und
Zeichnen zusätzlich über einen Laser, der speziell für das
Schneiden von Wellpappenmustern entwickelt wurde. Entspre
chend der gewünschten Bearbeitungsart wird der Bearbeitungs
kopf mit entsprechenden Bearbeitungswerkzeugen wie Messer,
Fräsköpfe oder Laser zur Bearbeitung eines Gegenstandes aus
Wellpappe bestückt.
Bei den beiden letztgenannten Bearbeitungsvorrichtungen ist
zwar jeder Punkt auf der Arbeitsplatte von dem Bearbeitungs
kopf anfahrbar, jedoch sind lange Bearbeitungszeiten erfor
derlich, bis der Bearbeitungskopf die gesamte Arbeitsplatte
zur Bearbeitung eines aufliegenden Gegenstandes abgefahren
hat. Bei vielen unterschiedlichen Bearbeitungsvorgängen wie
Schneiden und Rillen ist gegebenenfalls ein Wechseln der Be
arbeitungswerkzeuge am Bearbeitungskopf und damit ein Unter
brechen des Bearbeitungsvorganges erforderlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Bearbeitungsvorrichtung der eingangs genannten Art da
hingehend weiterzubilden, daß sich die mehreren Bearbei
tungsköpfe dieser Vorrichtung zum gemeinsamen mechanischen
Bearbeiten eines Gegenstandes ergänzen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß überraschend einfach da
durch gelöst, daß die an dem Arm als Bearbeitungsköpfe vor
gesehenen mehreren Rill-, Ritz-, Perforier- und/oder
Schneidköpfe unabhängig voneinander sowohl über die gesamte
Breite des Arms verschiebbar als auch zur mechanischen Bear
beitung des Gegenstands ansteuerbar sind.
Die erfindungsgemäße Bearbeitungsvorrichtung hat damit den
wesentlichen Vorteil, daß mehrere Bearbeitungsköpfe, d. h.
mindestens zwei, den in der Bearbeitungsebene angeordneten
Gegenstand gleichzeitig bearbeiten können. Beispielsweise
kann einer der Bearbeitungsköpfe zeichnen, ein zweiter
schneiden, ein dritter Rillen etc.. Eine geeignete Steuer-
Software übernimmt die Steuerung der einzelnen Bearbeitungs
köpfe und stellt insbesondere sicher, daß die einzelnen Be
arbeitungsköpfe sich nicht gegenseitig im Wege stehen. Ent
sprechend der Anzahl der vorgesehenen Bearbeitungsköpfe verringert
sich die zur Bearbeitung eines Gegenstands erforder
liche Bearbeitungszeit.
Mit der erfindungsgemäßen Bearbeitungsvorrichtung ist es
möglich zu zeichnen, zu rillen, zu ritzen, zu perforieren,
zu schneiden, zu beschichten etc. Ein Muster für eine Falt
schachtel kann so in einem einzigen Bearbeitungsvorgang aus
einer Pappe geschnitten, gefalzt und ggf. beschriftet oder
beschichtet werden.
Durch die mehreren Bearbeitungsköpfe ist auch eine größere
Anzahl an Bearbeitungswerkzeugen gleichzeitig einsetzbar, so
daß ein sonst erforderlicher Wechsel von Bearbeitungswerk
zeugen während eines Bearbeitungsvorgangs nicht nötig ist.
Mit der erfindungsgemäßen Bearbeitungsvorrichtung kann jede
Art von Flachmaterial, insbesondere nicht aus metallenem
Trägermaterial bestehendes Flachmaterial, Kunststoff- oder
Papierflachmaterial etc. bearbeitet werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet,
daß Rill-, Ritz-, Perforier- und/oder Schneidköpfe zu beiden
Seiten des Arms vorgesehen sind. Somit sind mindestens zwei
Bearbeitungsköpfe, jeweils mindestens einer auf einer Seite
des Arms, vorgesehen, die gleichzeitig und im wesentlichen
unabhängig voneinander den in der Bearbeitungsebene angeord
neten Gegenstand bearbeiten können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind mehrere Rill-,
Ritz-, Perforier- und/oder Schneidköpfe auf einer Seite des
Arms jeweils aneinander vorbeiführbar, so daß zwischen den
einzelnen Bearbeitungsköpfen keine Kollision stattfindet und
sie unabhängig voneinander über die gesamte Breite des Arms
verschiebbar und einsatzbereit sind.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform kennzeichnet sich
dadurch, daß mehrere parallele Arme vorgesehen sind, so daß
sich der Bearbeitungsvorgang noch weiter beschleunigt.
In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung dieser Aus
führungsform sind die mehreren Arme aneinander vorbeiführ
bar, wodurch auch zwischen den einzelnen Armen keine Kolli
sionen auftreten können. Gegebenenfalls müssen dabei die Be
arbeitungsköpfe der vorbeigeführten Arme weggeklappt oder
sonstwie aus der Bewegungsebene des anderen Armes entfernt
werden, um das Vorbeiführen zu ermöglichen.
Bei einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform sind
ein oder mehrere weitere Arme vorgesehen, die die Bearbei
tungsebene rechtwinklig zu dem oder den Armen übergreifen
und rechtwinklig zu der Bewegungsrichtung des oder der Arme
verschiebbar geführt sind. Eine geeignete Steuer-Software
optimiert die Bewegung der einzelnen Arme und ihrer Bearbei
tungsköpfe und stimmt sie aufeinander ab.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausfüh
rungsform kennzeichnet sich dadurch, daß auch der oder die
mehreren Arme aneinander vorbeiführbar sind. Auch hier sind
ggf. geeignete Maßnahmen zu treffen, um das Vorbeiführen der
Arme zu ermöglichen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind der oder die Arme
oberhalb und unterhalb der Bearbeitungsebene angeordnet, so
daß beispielsweise neben einer beschleunigten beidseitigen
Bearbeitung eines Gegenstandes wie z. B. Schneiden auch eine
separate Bearbeitung der Unter- und Oberseite des Gegen
stands, z. B. einseitiges Falzen oder Beschichten, möglich
ist. So kann der Gegenstand gleichzeitig jeweils von oben
und unten beschriftet werden und können entsprechende Falze
auf beiden Seiten des Gegenstandes ausgebildet werden.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform kennzeichnet
sich dadurch, daß die Bearbeitungsebene durch eine laser
durchlässige Auflagefläche gebildet ist. Mit einem Laser un
terhalb der Auflagefläche lassen sich so Schnitte an einem
auf der Auflagefläche aufliegenden Gegenstand ausführen.
Eine Auflagefläche kann auch ganz entfallen, wenn in weite
rer bevorzugter Ausführungsform ein oder mehrere Rill-,
Ritz-, Perforier- und/oder Schneidköpfe den zu bearbeitenden
Gegenstand zumindest zeitweise in der Bearbeitungsfläche
halten. Dazu kann jeder Bearbeitungskopf z. B. ein Haltewerk
zeug in Form eines Vakuum-Saugkopfes aufweisen.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Be
schreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend
genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfin
dungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in be
liebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und
beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende
Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaf
ten Charakter für die Schilderung der Erfindung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht von oben auf eine Aus
führungsform einer Bearbeitungsvorrichtung mit
einem Arm und mit je einem Bearbeitungskopf auf
beiden Seiten des Arms;
Fig. 2 in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht eine
Ausführungsform mit einem Arm und mit jeweils
mehreren Bearbeitungsköpfen auf beiden Seiten des
Arms;
Fig. 3 in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht eine
Ausführungsform mit mehreren parallelen Armen und
jeweils mehreren Bearbeitungsköpfen auf ihren
beiden Seiten;
Fig. 4 in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht eine
Ausführungsform mit zwei, rechtwinklig zueinander
angeordneten und verschiebbaren Armen mit jeweils
einem Befestigungskopf auf ihren beiden Sei
ten; und
Fig. 5 in einer perspektivischen, teilgebrochenen An
sicht eine Ausführungsform mit Armen und mit Be
festigungsköpfen auf ihren beiden Seiten oberhalb
und unterhalb einer Bearbeitungsebene.
Die in Fig. 1 gezeigte Bearbeitungsvorrichtung 1 weist eine
Bearbeitungsfläche 2 auf, auf der Gegenstände 3 aus Flachma
terial bearbeitet werden. Seitlich der Bearbeitungsfläche 2
verlaufen zwei Führungsschienen 4, in denen ein die Bearbei
tungsfläche 2 übergreifender Arm 5 in Bewegungsrichtung 6
auf nicht näher gezeigte Art verschiebbar geführt ist. An
beiden, die Bearbeitungsfläche 2 übergreifenden Seiten des
Armes 5 ist jeweils ein Bearbeitungskopf 7 bzw. 8 angeord
net, der jeweils in Bewegungsrichtung 9 rechtwinklig zur Be
wegungsrichtung 6 des Armes 5 verschiebbar am Arm 5 geführt
ist. Über einen geeigneten Antrieb (nicht gezeigt) und eine
geeignete Steuer-Software können der Arm 5 in Bewegungsrich
tung 6 und die Bearbeitungsköpfe 7, 8 in Bewegungsrichtung 9
bewegt werden, so daß jeder Punkt der Bearbeitungsfläche 2
von einem Bearbeitungskopf 7, 8 angefahren werden kann.
Jeder Bearbeitungskopf trägt ein oder mehrere Werkzeuge zum
Schneiden, Falzen, Beschriften, Fräsen, Rillen etc. eines
auf der Bearbeitungsfläche 2 aufliegenden Gegenstandes 3
oder zum Halten eines Gegenstandes 3 in der Bearbeitungsebe
ne 2.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sind mehrere Be
arbeitungsköpfe 7a, 7b, 7c bzw. 8a, 8b, 8c zu beiden Seiten
des Armes 5 in Bewegungsrichtung 9 verschiebbar geführt. Da
die Bewegung z. B. des mittleren Bewegungskopfes 7b sonst
durch die benachbarten Bewegungsköpfe 7a, 7c begrenzt wäre,
sind die Bewegungsköpfe 7a, 7b, 7c bzw. 8a, 8b, 8c aneinan
der vorbeiführbar, beispielsweise indem die einzelnen Bear
beitungsköpfe 7a, 7b, 7c bzw. 8a, 8b, 8c in verschiedenen
Führungen (nicht gezeigt) am Arm 5 geführt sind.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Bearbeitungsvorrichtung 10 sind
mehrere, in Bewegungsrichtung 6 verschiebbar geführte Arme
5, 5', 5" mit mehreren Bearbeitungsköpfen 7a, 7b, 7c und
8a, 8b, 8c gezeigt. Um die Bewegung der einzelnen Arme 5,
5', 5", 8a, 8b, 8c nicht gegenseitig zu begrenzen, sind
auch hier die Arme 5, 5', 5" aneinander vorbeiführbar. Dazu
sind die Arme 5, 5', 5" in getrennten Führungen 4, 4', 4"
geführt und nimmt die Breite und Höhe der Arme (5, 5', 5") von innen
nach außen zu. Gegebenenfalls sind die Bearbeitungsköpfe ei
nes Armes beim Vorbeiführen aus der Bewegungsebene herauszu
klappen, um das Vorbeiführen zu ermöglichen.
Bei der Bearbeitungsvorrichtung 20 nach Fig. 4 wird der Arm
5 rechtwinklig von einem weiteren Arm 11 übergriffen, der in
Führungen 12 seitlich der Bearbeitungsfläche 2 rechtwinklig
zur Bewegungsrichtung 6 des Arms 5 verschiebbar (13) geführt
ist. Zu beiden Seiten des Armes 11 sind Bearbeitungsköpfe
14, 15 in Bewegungsrichtung 16 rechtwinklig zur Bewegungs
richtung 9 der Befestigungsköpfe 7, 8 verschiebbar geführt.
Über eine geeignete Steuer-Software wird eine optimale Zu
sammenarbeit zwischen den einzelnen Bearbeitungsköpfen 7, 8
und 14, 15 sichergestellt.
Wie die Bearbeitungsvorrichtung 30 der Fig. 5 zeigt, kann
die in Fig. 4 gezeigte Bearbeitungsvorrichtung 30 oberhalb
und unterhalb der Bearbeitungsfläche 2 angeordnet sein. Wenn
es sich bei der Bearbeitungsfläche um eine Vakuum-Halteplat
te handelt, so kann diese z. B. für Laserlicht durchlässig
sein, so daß ein auf der Bearbeitungsfläche 2 aufliegender
Gegenstand von unten mit einem an einem Bearbeitungskopf
vorgesehenen Laser geschnitten oder sonstwie bearbeitet wer
den kann. Es ist aber auch eine zentrale Haltevorrichtung in
der Mitte der Bearbeitungsfläche 2 denkbar, ohne daß die Be
wegung der Arme 5, 11 und der Bearbeitungsköpfe 7, 8, 14, 15
eingeschränkt wird, beispielsweise indem der Gegenstand 3
in der Bearbeitungsebene 2 nicht aufliegt, sondern, von ei
nem oder mehreren Bearbeitungsköpfen frei hängend zumindest
zeitweise gehalten wird.
Claims (10)
1. Vorrichtung (1; 10; 20; 30) zum mechanischen Bearbei
ten von flachen Gegenständen (3), die aus einem
nichtmetallenen Trägermaterial, wie z. B. Papier, Kar
ton oder Kunststoff, bestehen, mit einer Bearbei
tungsebene (2), in der ein mechanisch zu bearbeiten
der Gegenstand (3) angeordnet ist, mit einem Arm (5,
5', 5"; 11), der die Bearbeitungsebene (2) über
greift und der über die gesamte Bearbeitungsebene (2)
in einer Richtung (6) verschiebbar geführt ist, und
mit mehreren Bearbeitungsköpfen an dem Arm (5, 5',
5"; 11) zum mechanischen Bearbeiten des Gegenstandes
(3), wobei die Bearbeitungsköpfe (7) an dem Arm (5,
5', 5"; 11) rechtwinklig (9) zu dessen Bewegungs
richtung (6) verschiebbar geführt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die an dem Arm (5, 5', 5"; 11) als Bearbeitungs
köpfe vorgesehenen mehreren Rill-, Ritz-, Perforier-
und/oder Schneidköpfe (7a, 7b, 7c; 8a, 8b, 8c; 14, 15)
unabhängig voneinander sowohl über die gesamte Breite des
Arms (5, 5', 5"; 11) verschiebbar als auch zur mechani
schen Bearbeitung des Gegenstands (3) ansteuerbar sind.
2. Bearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß Rill-, Ritz-, Perforier- und/oder
Schneidköpfe (7a, 7b, 7c; 8a, 8b, 8c; 14, 15) zu bei
den Seiten des Arms (5, 5', 5"; 11) vorgesehen sind.
3. Bearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere Rill-, Ritz-, Per
forier- und/oder Schneidköpfe (7a, 7b, 7c; 8a, 8b,
8c) auf einer Seite des Arms (5, 5', 5"; 11) jeweils
aneinander vorbeiführbar sind.
4. Bearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere paral
lele Arme (5, 5', 5") vorgesehen sind.
5. Bearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die mehreren Arme (5, 5', 5") an
einander vorbeiführbar sind.
6. Bearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder meh
rere weitere Arme (11) vorgesehen sind, die die Bear
beitungsebene (2) rechtwinklig zu dem oder den Armen
(5, 5', 5") übergreifen und rechtwinklig zu der Be
wegungsrichtung (6) des oder der Arme (5, 5', 5")
verschiebbar (13) geführt sind.
7. Bearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der oder die mehreren weiteren Arme
(11) aneinander vorbeiführbar sind.
8. Bearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die
Arme (5, 5', 5"; 11) oberhalb und unterhalb der Be
arbeitungsebene (2) angeordnet sind.
9. Bearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbei
tungsebene (2) durch eine laserdurchlässige Auflage
fläche gebildet ist.
10. Bearbeitungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder meh
rere Rill-, Ritz-, Perforier- und/oder Schneidköpfe
(7a, 7b, 7c; 8a, 8b, 8c; 14, 15) den zu bearbeitenden
Gegenstand (3) zumindest zeitweise in der Bearbei
tungsebene (2) halten.
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