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DE29500478U1 - Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse - Google Patents

Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse

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DE29500478U1
DE29500478U1 DE29500478U DE29500478U DE29500478U1 DE 29500478 U1 DE29500478 U1 DE 29500478U1 DE 29500478 U DE29500478 U DE 29500478U DE 29500478 U DE29500478 U DE 29500478U DE 29500478 U1 DE29500478 U1 DE 29500478U1
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DE
Germany
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disk
support disk
ring
screw
ring gear
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DE29500478U
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CNH Industrial Baumaschinen GmbH
Original Assignee
O&K Orenstein and Koppel GmbH
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Publication date
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Priority to DE29500478U priority Critical patent/DE29500478U1/de
Publication of DE29500478U1 publication Critical patent/DE29500478U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/24Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member
    • F16D55/26Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member without self-tightening action
    • F16D55/36Brakes with a plurality of rotating discs all lying side by side
    • F16D55/40Brakes with a plurality of rotating discs all lying side by side actuated by a fluid-pressure device arranged in or one the brake
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/42Slack adjusters mechanical non-automatic
    • F16D65/46Slack adjusters mechanical non-automatic with screw-thread and nut
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D2055/0004Parts or details of disc brakes
    • F16D2055/0058Fully lined, i.e. braking surface extending over the entire disc circumference

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse
Die Neuerung betrifft eine Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse, die in einer, insbesondere mit mindestens eines Planetenradvorgelege ausgerüsteten Achse angeordnet ist.
Die DE-A 43 38 468 betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Verschleißmessung an Lamellenbremsen, indem in eine vorgegebene Bohrung in der Radnabe eine eine Meßeinrichtung beinhaltende Schraube eingeführt wird. Die Meßeinrichtung weist eine konzentrisch innerhalb der Verstellschraube geführte Spindel auf, die nach dem Betätigen der Bremse ohne weitere Drehung der Radnabe bis zur die Lamellen abstützenden Scheibe zugestellt und dieser Abstand als erster Meßwert festgestellt wird. Anschließend wird die Bremse gelöst und die Spindel solange weiter zugestellt, bis sie erneut an der Stützscheibe zur Anlage kommt, wobei dieser Abstand als zweiter Meßwert ebenfalls festgestellt wird. Die Differenz der beiden Meßwerte ergibt den Kolbenhub, d.h. den Verschleiß der Reibbeläge.
Der GB-A 2 024 345 ist eine Scheibenbremse zu entnehmen, bei welcher der Verschleiß des Scheibenpaketes ohne Demontage der Bremse ermittelt werden kann. Im Bereich eines stirnseitig am Radgehäuse vorgesehenen Verschlußelementes wird eine Tiefenmeßlehre eingeführt, deren Meßeinrichtung bis zu einem vorgegebenen Bauteil innerhalb des Radgehäuses zugestellt wird. Durch Vergleich des Meßwertes mit einem vorgegebenen Grenzwert wird der Verschleiß ermittelt und somit festgestellt, inwieweit der Austausch des Lamellenpaketes vonnöten ist.
Beide Druckschriften befassen sich somit ausschließlich mit der Vei— schleißmessung, wobei festzustellen ist, daß durch die hierin angegebenen Mittel eine Nachstellung der Lamellenbremse nicht möglich ist.
Durch die DE-A 39 32 719 ist eine Reibscheiben-Nachstel!vorrichtung bekannt. Die Nachstellvorrichtung für hydraulisch betätigbare Mehrscheibenbremsen weist im Ringkolben mittels einer Befestigung gehalterte Haltebolzen auf. Die Bolzen greifen vom Kolben her mit radialem Spiel in eine glatte Bohrung der den Kolben auf der bremsenabgewandten Seite radial überdeckenden Gehäusezwischenwand hinein. Dort sind - geschützt vor Er-
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wärmungs- und Verschmutzungseinflüssen aus der Bremse - axial innerhalb einer Umfangsnut des Mitnahmebolzens Klemmelerne&eegr;te an sich bekannter Art gegen die Innenwand der Bohrungen aufgespreizt. Die Breite der Nut ist um das Lüftspiel größer als die axiale Länge der Klemmelemente, wobei deren Klemmkraft verhindert, daß der Kolben nach Wegfall des Betätigungsdruckes durch die Rückstellfedern von der Anlagefläche um mehr als ein SoIl-Lüftspiel bis zum Anschlag der Klemmelemente zurückgezogen wird. Das Soll-Lüftspiel ist mindestens gleich oder wenig größer als die Summe aller Reibscheibendistanzen bei gelüfteter Bremse und entspricht nach seiner erstmaligen Justage dem Hub des Kolbens durch einfache Betätigung, unabhängig von der jeweiligen axialen Effektivlänge der zusammengedrückten Reibscheiben.
Bei dieser Druckschrift kann eine automatische Nachstellung der Reibscheiben durch die vorab angeführte Vorgehensweise herbeigeführt werden, die jedoch relativ bauaufwendig und somit kostenintensiv erscheint und nicht in jedem dafür vorgesehenen Anwendungsfall sinnvoll und notwendig ist.
Ziel der Neuerung ist es, eine Einrichtung zu konzipieren, mittels welchen ein auf den Bedarfsfall abgestelltes Nachstellen von insbesondere in Öl laufenden Lamellenbremsen möglich ist, um auf diese Art und Weise auf eine Forderung von Fahrzeugherstellern reagieren zu können.
Dieses Ziel wird erreicht mit einem in einem Planetenträger vorgesehenen Verschlußelement sowie einer neutralisierbaren Verdrehsicherung zwischen einem das Lamellenpaket axial stützenden Bauteil und einem Hohl radträger, wobei das Bauteil eine Stützscheibe mit einem Außengewinde und der sie umgebende Hohlradträger mit einem Innengewinde versehen ist, und wobei die Verdrehsicherung der Stützscheibe gegenüber dem Hohl radträger mittel- oder unmittelbar durch eine Schraube herbeiführbar ist.
Dieses Ziel wird alternativ ebenfalls erreicht mit einem in einem Planetenträger vorgesehenen Verschlußelement sowie einer neutralisierbaren Verdrehsicherung zwischen das Lamellenpaket axial stützenden Bauteilen und einem Hohl radträger, wobei die Bauteile aus zwei radial ineinander liegenden Ringen gebildet sind, von denen der eine gegenüber dem ihn
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~ &ogr; —
umgebenden Hohlradträger verdrehsicher angeordnet ist, beide Ringe mit korrespondierenden Gewinden versehen sind und wobei die Verdrehsicherung des einen Ringes gegenüber einem diesen axial abschließenden Sicherungsring mittel- oder unmittelbar durch eine Schraube herbeiführbar ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen des neuerungsgemäßen Verfahrens sind den zugehörigen Unteransprüchen zu entnehmen.
Neuerungsgemäße Weiterbildungen der alternativen Einrichtungen sind den zugehörigen Unteransprüchen zu entnehmen.
Zum Zwecke der Nachstellung der Lamellenbremsen einer Achse wird das zugehörige Fahrzeug vorzugsweise aufgebockt, so daß die Räder, an denen die Bremse nachgestellt werden soll, frei drehbar sind. Bei sogenannten naßlaufenden Lamellenbremsen wird zunächst einmal das Öl aus dem zugehörigen Radkopf abgelassen. Das als Schraube ausgebildete Verschlußelement wird aus der Stirnseite des Planetenträgers entfernt. Der Planetenträger wird anschließend solange gedreht, bis das vorzugsweise ebenfalls als Schraube ausgebildete Sicherungselement in der Öffnung der Verschlußschraube erscheint. Die Sicherungsschraube ist hierbei dergestalt geformt, daß sie die Stützscheibe mittel- oder unmittelbar gegen Verdrehen sichert, wobei deren Entfernung mit einem geeigneten Werkzeug aus Radkopf vorgenommen wird. Anschließend wird die vorzugsweise mit einer Durchgangsbohrung versehene Verschlußschraube wieder in den Planetenträger eingeführt und ein Metallstab wird durch die Durchgangsbohrung so weit hindurchgeführt, daß er die Verschlußschraube und die Stützscheibe formschlüssig miteinander verbindet.
Unabhängig von der Art und Ausbildung bzw. Anordnung der Sicherheitsschraube wird der Planetenträger nun soweit gedreht, bis die Stützscheibe, welche mit dem Hohl radträger über ein Gewinde verbunden ist, auf dem Lamellenpaket auftrifft. Anschließend wird der Planetenträger um eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen (Drehwinkel) zurückgedreht. Die Anzahl der Umdrehungen multipliziert mit der Steigung des Gewindes entspricht hierbei dem neu einzustellenden Lüftspiel.
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Anschließend werden die Verschlußschraube und der Metallstab wieder entfernt und die Sicherungsschraube in der zugehörigen Bohrung plaziert. Schließlich wird der Planetenträger mittels des Verschlußelementes wieder abgedichtet und bei einer naßlaufenden Lamellenbremse der Radkopf mit Öl gefüllt.
Durch die neuerungsgemäßen Merkmale wird ein einfaches und manuelles Nächste!!verfahren sowie danach arbeitende alternative Einrichtungen konzipiert, die im Gegensatz zu automatischen Nachstellverfahren nur bei Bedarf aktiviert werden müssen, zumal der Verschleiß, insbesondere naßlaufender Lamellenbremsen, relativ gering ist und somit ein automatisches Nachstellverfahren mit den damit verbundenen aufwendigen konstruktiven und baulichen Gegebenheiten nicht notwendig erscheint.
Die Neuerung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 - Seitenansicht eines Radkopfes mit naßlaufender Lamellenbremse
Figur 2 - Teildarstellung der Verdrehsicherung der Stützscheibe gegenüber dem Höh!radträger gemäß Figur 1
Figur 3 - alternativer Radkopf zu Figur 1
Figur 4 - Tei!darstellung einer ebenfalls alternativen Verdrehsicherung gemäß Figur 2
Figur 5 - alternativer Radkopf zu den Figuren 1 und 3
Figur 6 - Tei!darstellung einer ebenfalls alternativen Verdrehsicherung gemäß Figur 5.
Figur 1 zeigt einen Radkopf 1 einer nicht weiter dargestellten Antriebsachse, die im wesentlichen folgende Bauteile beinhaltet: einen Planetenträger 2, ein Planetenradvorgelege 3, eine als Lamellenpaket ausgebildete, in diesem Beispiel in Öl laufende, Lamellenbremse 4,
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eine Stützscheibe 5, einen das Lamellenpaket 4 und die Stützscheibe 5 übergreifenden Hohlradträger 6, eine im Planetenträger 2 stirnseitig eingebrachte Verschlußschraube 7 sowie eine als Verdrehsicherung wirkende Schraube 8 im Bereich der Stützscheibe 5. Eine von einem nicht weiter dargestellten Differential der Achse abgezweigte Welle 9 treibt das PIanetenradvorgelege 3. Die Lamellenbremse 4 wird im Betriebszustand durch einen mit Druckmittel beaufschlagbaren Kolben 10 axial gegen die im Betriebszustand verdrehgesicherte und somit stationäre Stützscheibe 5 zugestellt. Neuerungsgemäß ist die Lamellenbremse 4 nachstellbar ausgebildet, was im folgenden näher beschrieben wird:
Die Nachstellung der Lamellenbremse 4 erfolgt beispielsweise bei aufgebocktem Fahrzeug, so daß die nicht weiter dargestellten Räder, an denen die Bremse 4 nachgestellt werden soll, frei drehbar sind. Wie bereits dargelegt, wird in diesem Beispiel eine in Öl laufende Lamellenbremse 4 beschrieben, so daß vor dem eigentlichen Nachstel1 Vorgang, beispielsweise durch Entfernen der Verschlußschraube 7 (oder einer beliebigen Ölablaßschraube im Bereich des Radkopfes 1), das Öl aus dem Radkopf 1 abgelassen wird. Der Planetenträger 2 wird daraufhin solange in Umfangsrichtung gedreht, bis die Sicherungsschraube 8 in der Öffnung 11 der Verschlußschraube 7 sichtbar wird. Mittels eines geeigneten Werkzeuges wird die Sicherungsschraube 8 durch die Öffnung 11 entfernt, so daß die Verdrehsicherung zwischen der Stützscheibe 5 und dem Hohl radträger 6 nunmehr neutralisiert ist. Die Stützscheibe 5 und der Hohlradträger 6 sind hierbei mit korrespondierenden Gewinden (siehe Figur 2) versehen. Im Anschluß daran wird die Verschlußschraube 7 wieder in die Öffnung 11 eingebracht, wobei ein Metallstab 12 durch eine in der Verschlußschraube 7 vorgesehene Durchgangsbohrung 13 hindurchgeführt und formschlüssig mit der Stützscheibe 5 verbunden wird. Diese kann beispielsweise durch eine enge Bohrung oder aber eine Schraubverbindung realisiert werden. Nun wird der Planetenträger 2 in Umfangsrichtung gedreht, bis die Stützscheibe 5, die mit dem Hohl radträger 6 über das vorab angesprochene Gewinde verbunden ist, auf dem Lamellenpaket 4 bei Überwindung des in demselben vorhandenen Axialspieles auftrifft. Anschließend wird der Planetenträger 2 um eine gewisse Zahl an Umdrehungen bzw. einen vorgegebenen Drehwinkel zurückgedreht. Die Anzahl der Umdrehungen multipliziert mit der Steigung des Gewindes entspricht dem erwünschten Lüftspiel. Nach Beendigung dieses
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Nächste!!Vorganges wird die Verschlußschraube 7 in Verbindung mit dem Metallstab 12 aus dem Radkopf 1 entnommen. Die Sicherungsschraube 8 wird mit dem bereits angesprochenen Werkzeug wieder in die zugehörige Bohrung eingesetzt und anschließend wird der Planetenträger 2 verschlossen und der Radkopf 1 wieder mit Öl befüllt.
Figur 2 zeigt in vergrößerter Darstellung den Bereich X, d.h. den Bereich der Verdrehsicherung. Erkennbar sind folgende Bauteile: die StUtzscheibe 5, das Lamellenpaket 4, der Metallstab 12, der in einer Bohrung 14 in der Stirnfläche 15 der Stützscheibe 5 geführt ist. Zu diesem Zweck ist der Metallstab 12 mit einem Anschlag 16 ausgerüstet, der auf der Stirnfläche 15 zur Anlage kommt. Desweiteren erkennbar ist die Sicherungsschraube 8, die in diesem Beispiel mit einem Scheibenelement 17 zusammenwirkt. Die Sicherungsschraube 8 wird unter einem vorgegebenen Neigungswinkel in eine zugehörige in den abgesetzten Stirnflächenbereich 18 der Stützscheibe 5 eingebrachte Bohrung 19 eingesetzt, wobei das Scheibenelement 17 einerseits auf dem abgesetzten Bereich 18 der Stützscheibe 5 und andererseits in einer Nut 20 des Hohlradträgers 6 eingreift. Hier in der vergrößerten Darstellung ist nun auch das Außengewinde 21 der Stützscheibe 5 sowie das Innengewinde 22 des Hohlradträgers 6 erkennbar.
Figur 3 zeigt einen alternativen Radkopf I1, wobei gleiche Bauteile auch mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Unterschiede zwischen den Figuren 1 und 3 sind im wesentlichen im Bereich der Stützscheibe sowie der Verdrehsicherung zwischen derselben und dem Hohl radträger 6 gegeben. Die Verdrehsicherung wird in diesem Beispiel durch eine achsparallel zur Weüe 9 verlaufende Sicherungsschraube 23 bewirkt. Die Stützscheibe ist in diesem Beispiel aus zwei radial ineinander liegenden ringförmigen Bauteilen 5',5" gebildet, wobei diese Bauteile 5! und 5" mit korrespondierenden Gewinden (nicht dargestellt) versehen sind. Ein axial außerhalb des Bauteils 51 vorgesehener Sicherungsring 24 verhindert eine ungewollte Axialverschiebung der Bauteile 5',5" beim Betätigen der Bremse. Der äußere Ring 5" ist gegenüber dem Hohlradträger 6, der in diesem Beispiel kein Gewinde aufweist, durch eine Madenschraube 25 verdrehsicher geführt, während der Sicherungsring 24 gegenüber dem Hohlradträger mittels Metanstiften 26 verdrehsicher vorgesehen ist. Die Herstellung der formschlüs-
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sigen Verbindung zwischen dem Planetenträger 2 und der Stützscheibe erfolgt im wesentlichen analog zur Figur 1, nämlich durch die Verschlußschraube 7 in Verbindung mit dem Metallstab 12, der in diesem Beispiel am relativ zum äußeren Ring 5" bewegbaren inneren Ring 51 zur Anlage kommt. Im Anschluß an die Herstellung der formschlüssigen Verbindung der beiden Teile 2 und 5 wird der Planetenträger 2 gedreht. Dadurch bewegt sich der innere Ring 5' in Richtung des Lamellenpaketes 4. Nachdem der innere Ring 5' das Lamellenpaket 4 nach Überwindung des darin vorhandenen Axialspieles berührt hat, wird der Planetenträger 2 um die bereits angedeutete Anzahl Umdrehungen bzw. den vorgegebenen Drehwinkel zurückgedreht. Auch hier ergibt die Anzahl der Umdrehungen multipliziert mit der Steigung des Gewindes zwischen innerem 51 und äußerem Ring 5" das einzustellende Lüftspiel. Anschließend wird die Verschlußschraube 7 und der Metallstab 12 aus dem Radkopf I1 entnommen und die Sicherungsschraube 23 mittels des geeigneten Werkzeuges wieder an die dafür vorgesehene Stelle eingebracht. Dann wird der Radkopf 1! verschlossen und wieder mit öl befüllt.
Die Ansichten X und Z sind vergrößert dargestellt, wobei in der Ansicht Z die Madenschraube 25 zwischen dem äußeren Ring 5" der Stützscheibe und dem Hohl radträger 6 bezeichnet ist.
In der Ansicht X gemäß Figur 4 sind folgende Bauteile erkennbar: der innere Ring 51 der Stützscheibe, der Hohlradträger 6, das Lamellenpaket 4, der Metallstab 12, der in einer Bohrung 14 des inneren Ringes 5' geführt und mit einem Anschlag 16 versehen ist. Ferner erkennbar ist die Sicherungsschraube 23 sowie der Metall stift 26 zur Fixierung des Sicherungsringes 24 gegenüber dem Hohlradträger 6, wobei die Sicherungsschraube 23 in einer Ausnehmung 27 des Sicherungsringes 24 eingreift und mit dem inneren Ring 51 der Stützscheibe verbindbar ist.
Figur 5 zeigt einen weiteren Radkopf 1", der im wesentlichen analog zu Figur 3 aufgebaut ist, so daß gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen yersehen werden, wobei die Stützscheibe 5 analog zu Figur 1 wieder einteilig ausgebildet und mit einem Außengewinde (siehe Figur 6) versehen ist. Unterschiede zu Figur 3 sind im wesentlichen im konstruktiven Aufbau der Verdrehsicherung zu sehen. Bis zur Herstellung der formschlüssigen Verbindung der Teile 2 und 5 sind die Verfahrensschritte analog zu den
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bereits dargelegten durchzuführen. Die Stützscheibe 5 wird analog zu Figur 3 axial von einem Sicherungsring 24 gehalten, der durch Metall stifte 26 gegenüber dem Hohl radträger 6 verdrehsicher angeordnet ist. Nachdem die achsparallel zur Welle 9 verlaufende Sicherungsschraube 28 entfernt und die formschlüssige Verbindung zwischen Planetenträger 2 und Stützscheibe 5 mittels der Verschlußschraube 7 und dem Metallstab 12 hergestellt worden ist, wird der Planetenträger 2 gedreht, bis die Stützscheibe 5 das Lamellenpaket 4 unter Überwindung des darin vorhandenen Axialspieles berührt. Die Stützscheibe 5 ist mit dem Hohlradträger 6 über das bereits angesprochene Gewinde verbunden. Nun wird der Planetenträger 2 um eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen bzw. über einen vorgegebenen Drehwinkel zurückgedreht. Die Anzahl der Umdrehungen multipliziert mit der Steigung des Gewindes zwischen Stützscheibe 5 und Hohl radträger 6 entspricht dem einzustellenden Lüftspiel. Anschließend wird die Verschlußschraube 7 und der Metallstab 12 aus dem Radkopf 1" entfernt. Dann wird die Sicherungsschraube 28 wieder in die Stützscheibe 5 eingesetzt, und zwar mit dem bereits angesprochenen geeigneten Werkzeug. Anschließend wird der Planetenträger 2 verschlossen und der Radkopf 1" wieder mit Öl befällt.
Figur &dgr; zeigt eine Vergrößerung des mit X bezeichneten Verdrehsicherungsbereiches. Erkennbar sind folgende Bauteile:
die Stützscheibe 5, der Hohlradträger 6, das Lamellenpaket 4, der Metallstab 12, der in einer Bohrung 14 in der Stirnfläche 15 der Stützscheibe eingebracht und mit einem Anschlag 16 versehen ist. Die Sicherungsschraube 28 ist in einer Ausnehmung 27 des Sicherungsringes 24 vorgesehen und ist mit der Stützscheibe 5 verschraubt.
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Claims (8)

Schutzansprüche
1. Einrichtung zur Nachstellung einer insbesondere in Öl laufenden Lamellenbremse, die in einer insbesondere mit mindestens einem PIanetenradvorgelege ausgerüsteten Achse angeordnet ist, mit einem in einem Planetenträger (2) vorgesehenen Verschlußelement (7) sowie einer neutralisierbaren Verdrehsicherung (X) zwischen einem das Lamellenpaket (4) axial stützenden Bauteil (5) und einem Hohl radträger (6), wobei das Bauteil (6) eine Stützscheibe mit einem Außengewinde (21) und der sie umgebende Hohl radträger (6) mit einem Innengewinde (22) versehen ist, und wobei die Verdrehsicherung (X) der Stützscheibe (5) gegenüber dem Hohl radträger (6) mittel- oder unmittelbar durch eine Schraube (8,28) herbeiführbar ist.
2. Einrichtung zur Nachstellung einer insbesondere in Öl laufenden Lamellenbremse, die in einer insbesondere mit mindestens einem PIanetenradvorgelege ausgerüsteten Achse angeordnet ist, mit einem in einem Planetenträger (2) vorgesehenen Verschlußelement (7) sowie einer neutralisierbaren Verdrehsicherung (X) zwischen das Lamellenpaket (4) axial stützenden Bauteilen (5',5") und einem Hohlradträger (6), wobei die Bauteile (5',5") aus zwei radial ineinander liegenden Ringen gebildet sind, von denen der eine (5M) gegenüber dem ihn umgebenden Hohl radträger (6) verdrehsicher angeordnet ist, beide Ringe (5',5") mit korrespondierenden Gewinden versehen sind, und wobei die Verdrehsicherung (X) des einen Ringes (5') gegenüber einem diesen axial abschließenden Sicherungsring (24) mittel- oder unmittelbar durch eine Schraube (23) herbeiführbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (8) mit einem Radialansatz versehen ist bzw. mit einem Scheibenelement (17) zusammenwirkt, daß die Schraube (8) unter einem vorgegebenen Neigungswinkel in eine im äußeren Stirnflächenbereich (18) der Stützscheibe (5) vorgesehene Bohrung (19) eingebracht ist, und daß der Radialansatz bzw. das Scheibenelement (17) in einen korrespondierenden Bereich des Hohlradträgers (6), insbesondere in eine Nut (20) einbringbar ist.
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4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (24,28) achsparallel zur Stützscheibe (5) in deren äußeren Stirnflächenbereich (15) eingebracht und in einer Ausnehmung (27) des Sicherungsringes (24) vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung durch einen in einer Passung radial sich erstreckenden Stift (26) herbeiführbar ist.
6. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung zwischen dem Planetenträger (2) und der Stützscheibe (5) durch einen sich zwischen beiden erstreckenden Stab (12) herbeiführbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stab (12) durch eine in dem Verschlußelement (7) vorgesehene Durchgangsbohrung (13) hindurcherstreckt und in einer korrespondierenden Ausnehmung (14) im Bereich der Stirnfläche (15) der Stützscheibe (5) bzw. des Ringes (51) zumindest geführt wird.
8. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüftspiel des Lamellenpaketes (4) dadurch einstellbar ist, daß die Anzahl der Umdrehungen der Stützscheibe (5) bzw. des Ringes (5') bzw. ein vorgegebener Drehwinkel bei ihrer Zurückstellung mit der Gewindesteigung multipliziert wird.
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DE29500478U 1995-01-13 1995-01-13 Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse Expired - Lifetime DE29500478U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8118876B2 (en) 2003-07-22 2012-02-21 Avanta Orthopaedics, Llc Prosthetic wrist implant
DE102024202109A1 (de) * 2024-03-06 2025-09-11 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Lamellenbremse zur radnahen Anordnung an einem Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeug

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