DE29500478U1 - Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse - Google Patents
Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, LamellenbremseInfo
- Publication number
- DE29500478U1 DE29500478U1 DE29500478U DE29500478U DE29500478U1 DE 29500478 U1 DE29500478 U1 DE 29500478U1 DE 29500478 U DE29500478 U DE 29500478U DE 29500478 U DE29500478 U DE 29500478U DE 29500478 U1 DE29500478 U1 DE 29500478U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- disk
- support disk
- ring
- screw
- ring gear
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 description 8
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D55/00—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
- F16D55/24—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member
- F16D55/26—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member without self-tightening action
- F16D55/36—Brakes with a plurality of rotating discs all lying side by side
- F16D55/40—Brakes with a plurality of rotating discs all lying side by side actuated by a fluid-pressure device arranged in or one the brake
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/38—Slack adjusters
- F16D65/40—Slack adjusters mechanical
- F16D65/42—Slack adjusters mechanical non-automatic
- F16D65/46—Slack adjusters mechanical non-automatic with screw-thread and nut
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D55/00—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
- F16D2055/0004—Parts or details of disc brakes
- F16D2055/0058—Fully lined, i.e. braking surface extending over the entire disc circumference
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse
Die Neuerung betrifft eine Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere
in Öl laufenden, Lamellenbremse, die in einer, insbesondere mit mindestens eines Planetenradvorgelege ausgerüsteten Achse angeordnet ist.
Die DE-A 43 38 468 betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Verschleißmessung
an Lamellenbremsen, indem in eine vorgegebene Bohrung in der Radnabe eine eine Meßeinrichtung beinhaltende Schraube eingeführt
wird. Die Meßeinrichtung weist eine konzentrisch innerhalb der Verstellschraube
geführte Spindel auf, die nach dem Betätigen der Bremse ohne weitere Drehung der Radnabe bis zur die Lamellen abstützenden Scheibe
zugestellt und dieser Abstand als erster Meßwert festgestellt wird. Anschließend
wird die Bremse gelöst und die Spindel solange weiter zugestellt, bis sie erneut an der Stützscheibe zur Anlage kommt, wobei dieser
Abstand als zweiter Meßwert ebenfalls festgestellt wird. Die Differenz
der beiden Meßwerte ergibt den Kolbenhub, d.h. den Verschleiß der Reibbeläge.
Der GB-A 2 024 345 ist eine Scheibenbremse zu entnehmen, bei welcher der
Verschleiß des Scheibenpaketes ohne Demontage der Bremse ermittelt werden kann. Im Bereich eines stirnseitig am Radgehäuse vorgesehenen Verschlußelementes
wird eine Tiefenmeßlehre eingeführt, deren Meßeinrichtung bis zu einem vorgegebenen Bauteil innerhalb des Radgehäuses zugestellt wird.
Durch Vergleich des Meßwertes mit einem vorgegebenen Grenzwert wird der Verschleiß ermittelt und somit festgestellt, inwieweit der Austausch des
Lamellenpaketes vonnöten ist.
Beide Druckschriften befassen sich somit ausschließlich mit der Vei—
schleißmessung, wobei festzustellen ist, daß durch die hierin angegebenen
Mittel eine Nachstellung der Lamellenbremse nicht möglich ist.
Durch die DE-A 39 32 719 ist eine Reibscheiben-Nachstel!vorrichtung bekannt.
Die Nachstellvorrichtung für hydraulisch betätigbare Mehrscheibenbremsen weist im Ringkolben mittels einer Befestigung gehalterte Haltebolzen
auf. Die Bolzen greifen vom Kolben her mit radialem Spiel in eine glatte Bohrung der den Kolben auf der bremsenabgewandten Seite radial
überdeckenden Gehäusezwischenwand hinein. Dort sind - geschützt vor Er-
PAT2321A
wärmungs- und Verschmutzungseinflüssen aus der Bremse - axial innerhalb
einer Umfangsnut des Mitnahmebolzens Klemmelerne&eegr;te an sich bekannter Art
gegen die Innenwand der Bohrungen aufgespreizt. Die Breite der Nut ist um das Lüftspiel größer als die axiale Länge der Klemmelemente, wobei deren
Klemmkraft verhindert, daß der Kolben nach Wegfall des Betätigungsdruckes
durch die Rückstellfedern von der Anlagefläche um mehr als ein SoIl-Lüftspiel
bis zum Anschlag der Klemmelemente zurückgezogen wird. Das Soll-Lüftspiel ist mindestens gleich oder wenig größer als die Summe
aller Reibscheibendistanzen bei gelüfteter Bremse und entspricht nach seiner erstmaligen Justage dem Hub des Kolbens durch einfache Betätigung,
unabhängig von der jeweiligen axialen Effektivlänge der zusammengedrückten Reibscheiben.
Bei dieser Druckschrift kann eine automatische Nachstellung der Reibscheiben
durch die vorab angeführte Vorgehensweise herbeigeführt werden,
die jedoch relativ bauaufwendig und somit kostenintensiv erscheint und nicht in jedem dafür vorgesehenen Anwendungsfall sinnvoll und notwendig
ist.
Ziel der Neuerung ist es, eine Einrichtung zu konzipieren, mittels welchen
ein auf den Bedarfsfall abgestelltes Nachstellen von insbesondere in Öl laufenden Lamellenbremsen möglich ist, um auf diese Art und Weise auf
eine Forderung von Fahrzeugherstellern reagieren zu können.
Dieses Ziel wird erreicht mit einem in einem Planetenträger vorgesehenen
Verschlußelement sowie einer neutralisierbaren Verdrehsicherung zwischen
einem das Lamellenpaket axial stützenden Bauteil und einem Hohl radträger,
wobei das Bauteil eine Stützscheibe mit einem Außengewinde und der sie umgebende Hohlradträger mit einem Innengewinde versehen ist, und wobei
die Verdrehsicherung der Stützscheibe gegenüber dem Hohl radträger mittel-
oder unmittelbar durch eine Schraube herbeiführbar ist.
Dieses Ziel wird alternativ ebenfalls erreicht mit einem in einem Planetenträger
vorgesehenen Verschlußelement sowie einer neutralisierbaren
Verdrehsicherung zwischen das Lamellenpaket axial stützenden Bauteilen
und einem Hohl radträger, wobei die Bauteile aus zwei radial ineinander liegenden Ringen gebildet sind, von denen der eine gegenüber dem ihn
PAT2321A
~ &ogr; —
umgebenden Hohlradträger verdrehsicher angeordnet ist, beide Ringe mit
korrespondierenden Gewinden versehen sind und wobei die Verdrehsicherung des einen Ringes gegenüber einem diesen axial abschließenden Sicherungsring
mittel- oder unmittelbar durch eine Schraube herbeiführbar ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen des neuerungsgemäßen Verfahrens sind den
zugehörigen Unteransprüchen zu entnehmen.
Neuerungsgemäße Weiterbildungen der alternativen Einrichtungen sind den
zugehörigen Unteransprüchen zu entnehmen.
Zum Zwecke der Nachstellung der Lamellenbremsen einer Achse wird das
zugehörige Fahrzeug vorzugsweise aufgebockt, so daß die Räder, an denen die Bremse nachgestellt werden soll, frei drehbar sind. Bei sogenannten
naßlaufenden Lamellenbremsen wird zunächst einmal das Öl aus dem zugehörigen
Radkopf abgelassen. Das als Schraube ausgebildete Verschlußelement
wird aus der Stirnseite des Planetenträgers entfernt. Der Planetenträger wird anschließend solange gedreht, bis das vorzugsweise ebenfalls als
Schraube ausgebildete Sicherungselement in der Öffnung der Verschlußschraube
erscheint. Die Sicherungsschraube ist hierbei dergestalt geformt, daß sie die Stützscheibe mittel- oder unmittelbar gegen Verdrehen
sichert, wobei deren Entfernung mit einem geeigneten Werkzeug aus Radkopf vorgenommen wird. Anschließend wird die vorzugsweise mit einer Durchgangsbohrung
versehene Verschlußschraube wieder in den Planetenträger eingeführt und ein Metallstab wird durch die Durchgangsbohrung so weit
hindurchgeführt, daß er die Verschlußschraube und die Stützscheibe formschlüssig
miteinander verbindet.
Unabhängig von der Art und Ausbildung bzw. Anordnung der Sicherheitsschraube
wird der Planetenträger nun soweit gedreht, bis die Stützscheibe, welche mit dem Hohl radträger über ein Gewinde verbunden ist, auf dem
Lamellenpaket auftrifft. Anschließend wird der Planetenträger um eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen (Drehwinkel) zurückgedreht. Die Anzahl
der Umdrehungen multipliziert mit der Steigung des Gewindes entspricht
hierbei dem neu einzustellenden Lüftspiel.
PAT2321A
Anschließend werden die Verschlußschraube und der Metallstab wieder entfernt
und die Sicherungsschraube in der zugehörigen Bohrung plaziert. Schließlich wird der Planetenträger mittels des Verschlußelementes wieder
abgedichtet und bei einer naßlaufenden Lamellenbremse der Radkopf mit Öl gefüllt.
Durch die neuerungsgemäßen Merkmale wird ein einfaches und manuelles
Nächste!!verfahren sowie danach arbeitende alternative Einrichtungen
konzipiert, die im Gegensatz zu automatischen Nachstellverfahren nur bei
Bedarf aktiviert werden müssen, zumal der Verschleiß, insbesondere naßlaufender Lamellenbremsen, relativ gering ist und somit ein automatisches
Nachstellverfahren mit den damit verbundenen aufwendigen konstruktiven
und baulichen Gegebenheiten nicht notwendig erscheint.
Die Neuerung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung
dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 - Seitenansicht eines Radkopfes mit naßlaufender Lamellenbremse
Figur 2 - Teildarstellung der Verdrehsicherung der Stützscheibe gegenüber
dem Höh!radträger gemäß Figur 1
Figur 3 - alternativer Radkopf zu Figur 1
Figur 4 - Tei!darstellung einer ebenfalls alternativen Verdrehsicherung
gemäß Figur 2
Figur 5 - alternativer Radkopf zu den Figuren 1 und 3
Figur 6 - Tei!darstellung einer ebenfalls alternativen Verdrehsicherung
gemäß Figur 5.
Figur 1 zeigt einen Radkopf 1 einer nicht weiter dargestellten Antriebsachse,
die im wesentlichen folgende Bauteile beinhaltet: einen Planetenträger 2, ein Planetenradvorgelege 3, eine als Lamellenpaket
ausgebildete, in diesem Beispiel in Öl laufende, Lamellenbremse 4,
PAT2321A · :: ::.. : :: : :>:#
eine Stützscheibe 5, einen das Lamellenpaket 4 und die Stützscheibe 5
übergreifenden Hohlradträger 6, eine im Planetenträger 2 stirnseitig
eingebrachte Verschlußschraube 7 sowie eine als Verdrehsicherung wirkende
Schraube 8 im Bereich der Stützscheibe 5. Eine von einem nicht weiter dargestellten Differential der Achse abgezweigte Welle 9 treibt das PIanetenradvorgelege
3. Die Lamellenbremse 4 wird im Betriebszustand durch einen mit Druckmittel beaufschlagbaren Kolben 10 axial gegen die im Betriebszustand
verdrehgesicherte und somit stationäre Stützscheibe 5 zugestellt. Neuerungsgemäß ist die Lamellenbremse 4 nachstellbar ausgebildet,
was im folgenden näher beschrieben wird:
Die Nachstellung der Lamellenbremse 4 erfolgt beispielsweise bei aufgebocktem
Fahrzeug, so daß die nicht weiter dargestellten Räder, an denen
die Bremse 4 nachgestellt werden soll, frei drehbar sind. Wie bereits dargelegt, wird in diesem Beispiel eine in Öl laufende Lamellenbremse 4
beschrieben, so daß vor dem eigentlichen Nachstel1 Vorgang, beispielsweise
durch Entfernen der Verschlußschraube 7 (oder einer beliebigen Ölablaßschraube
im Bereich des Radkopfes 1), das Öl aus dem Radkopf 1 abgelassen wird. Der Planetenträger 2 wird daraufhin solange in Umfangsrichtung
gedreht, bis die Sicherungsschraube 8 in der Öffnung 11 der Verschlußschraube
7 sichtbar wird. Mittels eines geeigneten Werkzeuges wird die Sicherungsschraube 8 durch die Öffnung 11 entfernt, so daß die Verdrehsicherung
zwischen der Stützscheibe 5 und dem Hohl radträger 6 nunmehr neutralisiert ist. Die Stützscheibe 5 und der Hohlradträger 6 sind hierbei
mit korrespondierenden Gewinden (siehe Figur 2) versehen. Im Anschluß daran wird die Verschlußschraube 7 wieder in die Öffnung 11 eingebracht,
wobei ein Metallstab 12 durch eine in der Verschlußschraube 7 vorgesehene
Durchgangsbohrung 13 hindurchgeführt und formschlüssig mit der Stützscheibe 5 verbunden wird. Diese kann beispielsweise durch eine enge Bohrung
oder aber eine Schraubverbindung realisiert werden. Nun wird der
Planetenträger 2 in Umfangsrichtung gedreht, bis die Stützscheibe 5, die mit dem Hohl radträger 6 über das vorab angesprochene Gewinde verbunden
ist, auf dem Lamellenpaket 4 bei Überwindung des in demselben vorhandenen
Axialspieles auftrifft. Anschließend wird der Planetenträger 2 um eine
gewisse Zahl an Umdrehungen bzw. einen vorgegebenen Drehwinkel zurückgedreht. Die Anzahl der Umdrehungen multipliziert mit der Steigung des
Gewindes entspricht dem erwünschten Lüftspiel. Nach Beendigung dieses
PAT2321A
Nächste!!Vorganges wird die Verschlußschraube 7 in Verbindung mit dem
Metallstab 12 aus dem Radkopf 1 entnommen. Die Sicherungsschraube 8 wird mit dem bereits angesprochenen Werkzeug wieder in die zugehörige Bohrung
eingesetzt und anschließend wird der Planetenträger 2 verschlossen und der Radkopf 1 wieder mit Öl befüllt.
Figur 2 zeigt in vergrößerter Darstellung den Bereich X, d.h. den Bereich
der Verdrehsicherung. Erkennbar sind folgende Bauteile: die StUtzscheibe 5, das Lamellenpaket 4, der Metallstab 12, der in einer
Bohrung 14 in der Stirnfläche 15 der Stützscheibe 5 geführt ist. Zu diesem Zweck ist der Metallstab 12 mit einem Anschlag 16 ausgerüstet, der
auf der Stirnfläche 15 zur Anlage kommt. Desweiteren erkennbar ist die Sicherungsschraube 8, die in diesem Beispiel mit einem Scheibenelement 17
zusammenwirkt. Die Sicherungsschraube 8 wird unter einem vorgegebenen
Neigungswinkel in eine zugehörige in den abgesetzten Stirnflächenbereich 18 der Stützscheibe 5 eingebrachte Bohrung 19 eingesetzt, wobei das
Scheibenelement 17 einerseits auf dem abgesetzten Bereich 18 der Stützscheibe 5 und andererseits in einer Nut 20 des Hohlradträgers 6 eingreift.
Hier in der vergrößerten Darstellung ist nun auch das Außengewinde 21 der Stützscheibe 5 sowie das Innengewinde 22 des Hohlradträgers 6
erkennbar.
Figur 3 zeigt einen alternativen Radkopf I1, wobei gleiche Bauteile auch
mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Unterschiede zwischen den Figuren 1 und 3 sind im wesentlichen im Bereich der Stützscheibe sowie der
Verdrehsicherung zwischen derselben und dem Hohl radträger 6 gegeben. Die Verdrehsicherung wird in diesem Beispiel durch eine achsparallel zur
Weüe 9 verlaufende Sicherungsschraube 23 bewirkt. Die Stützscheibe ist
in diesem Beispiel aus zwei radial ineinander liegenden ringförmigen Bauteilen 5',5" gebildet, wobei diese Bauteile 5! und 5" mit korrespondierenden
Gewinden (nicht dargestellt) versehen sind. Ein axial außerhalb des Bauteils 51 vorgesehener Sicherungsring 24 verhindert eine ungewollte
Axialverschiebung der Bauteile 5',5" beim Betätigen der Bremse. Der
äußere Ring 5" ist gegenüber dem Hohlradträger 6, der in diesem Beispiel
kein Gewinde aufweist, durch eine Madenschraube 25 verdrehsicher geführt, während der Sicherungsring 24 gegenüber dem Hohlradträger mittels Metanstiften
26 verdrehsicher vorgesehen ist. Die Herstellung der formschlüs-
PAT2321A
sigen Verbindung zwischen dem Planetenträger 2 und der Stützscheibe erfolgt
im wesentlichen analog zur Figur 1, nämlich durch die Verschlußschraube
7 in Verbindung mit dem Metallstab 12, der in diesem Beispiel am
relativ zum äußeren Ring 5" bewegbaren inneren Ring 51 zur Anlage kommt.
Im Anschluß an die Herstellung der formschlüssigen Verbindung der beiden Teile 2 und 5 wird der Planetenträger 2 gedreht. Dadurch bewegt sich der
innere Ring 5' in Richtung des Lamellenpaketes 4. Nachdem der innere Ring
5' das Lamellenpaket 4 nach Überwindung des darin vorhandenen Axialspieles
berührt hat, wird der Planetenträger 2 um die bereits angedeutete Anzahl Umdrehungen bzw. den vorgegebenen Drehwinkel zurückgedreht. Auch
hier ergibt die Anzahl der Umdrehungen multipliziert mit der Steigung des
Gewindes zwischen innerem 51 und äußerem Ring 5" das einzustellende
Lüftspiel. Anschließend wird die Verschlußschraube 7 und der Metallstab
12 aus dem Radkopf I1 entnommen und die Sicherungsschraube 23 mittels des
geeigneten Werkzeuges wieder an die dafür vorgesehene Stelle eingebracht. Dann wird der Radkopf 1! verschlossen und wieder mit öl befüllt.
Die Ansichten X und Z sind vergrößert dargestellt, wobei in der Ansicht Z
die Madenschraube 25 zwischen dem äußeren Ring 5" der Stützscheibe und
dem Hohl radträger 6 bezeichnet ist.
In der Ansicht X gemäß Figur 4 sind folgende Bauteile erkennbar: der innere Ring 51 der Stützscheibe, der Hohlradträger 6, das Lamellenpaket
4, der Metallstab 12, der in einer Bohrung 14 des inneren Ringes 5'
geführt und mit einem Anschlag 16 versehen ist. Ferner erkennbar ist die Sicherungsschraube 23 sowie der Metall stift 26 zur Fixierung des Sicherungsringes
24 gegenüber dem Hohlradträger 6, wobei die Sicherungsschraube 23 in einer Ausnehmung 27 des Sicherungsringes 24 eingreift und mit
dem inneren Ring 51 der Stützscheibe verbindbar ist.
Figur 5 zeigt einen weiteren Radkopf 1", der im wesentlichen analog zu
Figur 3 aufgebaut ist, so daß gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen yersehen werden, wobei die Stützscheibe 5 analog zu Figur 1 wieder einteilig
ausgebildet und mit einem Außengewinde (siehe Figur 6) versehen ist. Unterschiede zu Figur 3 sind im wesentlichen im konstruktiven Aufbau
der Verdrehsicherung zu sehen. Bis zur Herstellung der formschlüssigen
Verbindung der Teile 2 und 5 sind die Verfahrensschritte analog zu den
PAT2321A
bereits dargelegten durchzuführen. Die Stützscheibe 5 wird analog zu
Figur 3 axial von einem Sicherungsring 24 gehalten, der durch Metall stifte 26 gegenüber dem Hohl radträger 6 verdrehsicher angeordnet ist. Nachdem
die achsparallel zur Welle 9 verlaufende Sicherungsschraube 28 entfernt
und die formschlüssige Verbindung zwischen Planetenträger 2 und Stützscheibe 5 mittels der Verschlußschraube 7 und dem Metallstab 12 hergestellt
worden ist, wird der Planetenträger 2 gedreht, bis die Stützscheibe 5 das Lamellenpaket 4 unter Überwindung des darin vorhandenen Axialspieles
berührt. Die Stützscheibe 5 ist mit dem Hohlradträger 6 über das bereits angesprochene Gewinde verbunden. Nun wird der Planetenträger 2 um
eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen bzw. über einen vorgegebenen Drehwinkel zurückgedreht. Die Anzahl der Umdrehungen multipliziert mit der
Steigung des Gewindes zwischen Stützscheibe 5 und Hohl radträger 6 entspricht dem einzustellenden Lüftspiel. Anschließend wird die Verschlußschraube
7 und der Metallstab 12 aus dem Radkopf 1" entfernt. Dann wird
die Sicherungsschraube 28 wieder in die Stützscheibe 5 eingesetzt, und zwar mit dem bereits angesprochenen geeigneten Werkzeug. Anschließend
wird der Planetenträger 2 verschlossen und der Radkopf 1" wieder mit Öl befällt.
Figur &dgr; zeigt eine Vergrößerung des mit X bezeichneten Verdrehsicherungsbereiches.
Erkennbar sind folgende Bauteile:
die Stützscheibe 5, der Hohlradträger 6, das Lamellenpaket 4, der Metallstab
12, der in einer Bohrung 14 in der Stirnfläche 15 der Stützscheibe eingebracht und mit einem Anschlag 16 versehen ist. Die Sicherungsschraube
28 ist in einer Ausnehmung 27 des Sicherungsringes 24 vorgesehen und ist mit der Stützscheibe 5 verschraubt.
PAT2321A
Claims (8)
1. Einrichtung zur Nachstellung einer insbesondere in Öl laufenden
Lamellenbremse, die in einer insbesondere mit mindestens einem PIanetenradvorgelege
ausgerüsteten Achse angeordnet ist, mit einem in einem Planetenträger (2) vorgesehenen Verschlußelement (7) sowie
einer neutralisierbaren Verdrehsicherung (X) zwischen einem das Lamellenpaket (4) axial stützenden Bauteil (5) und einem Hohl radträger
(6), wobei das Bauteil (6) eine Stützscheibe mit einem Außengewinde (21) und der sie umgebende Hohl radträger (6) mit einem Innengewinde
(22) versehen ist, und wobei die Verdrehsicherung (X) der Stützscheibe (5) gegenüber dem Hohl radträger (6) mittel- oder unmittelbar
durch eine Schraube (8,28) herbeiführbar ist.
2. Einrichtung zur Nachstellung einer insbesondere in Öl laufenden
Lamellenbremse, die in einer insbesondere mit mindestens einem PIanetenradvorgelege
ausgerüsteten Achse angeordnet ist, mit einem in einem Planetenträger (2) vorgesehenen Verschlußelement (7) sowie
einer neutralisierbaren Verdrehsicherung (X) zwischen das Lamellenpaket
(4) axial stützenden Bauteilen (5',5") und einem Hohlradträger
(6), wobei die Bauteile (5',5") aus zwei radial ineinander liegenden
Ringen gebildet sind, von denen der eine (5M) gegenüber dem ihn
umgebenden Hohl radträger (6) verdrehsicher angeordnet ist, beide Ringe (5',5") mit korrespondierenden Gewinden versehen sind, und
wobei die Verdrehsicherung (X) des einen Ringes (5') gegenüber einem diesen axial abschließenden Sicherungsring (24) mittel- oder unmittelbar
durch eine Schraube (23) herbeiführbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube
(8) mit einem Radialansatz versehen ist bzw. mit einem Scheibenelement (17) zusammenwirkt, daß die Schraube (8) unter einem vorgegebenen
Neigungswinkel in eine im äußeren Stirnflächenbereich (18) der Stützscheibe (5) vorgesehene Bohrung (19) eingebracht ist, und
daß der Radialansatz bzw. das Scheibenelement (17) in einen korrespondierenden Bereich des Hohlradträgers (6), insbesondere in eine
Nut (20) einbringbar ist.
PAT2321A
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube
(24,28) achsparallel zur Stützscheibe (5) in deren äußeren Stirnflächenbereich
(15) eingebracht und in einer Ausnehmung (27) des Sicherungsringes (24) vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige
Verbindung durch einen in einer Passung radial sich erstreckenden Stift (26) herbeiführbar ist.
6. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung zwischen dem Planetenträger (2) und der Stützscheibe (5) durch einen sich zwischen
beiden erstreckenden Stab (12) herbeiführbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
Stab (12) durch eine in dem Verschlußelement (7) vorgesehene Durchgangsbohrung
(13) hindurcherstreckt und in einer korrespondierenden Ausnehmung (14) im Bereich der Stirnfläche (15) der Stützscheibe (5)
bzw. des Ringes (51) zumindest geführt wird.
8. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lüftspiel des Lamellenpaketes (4) dadurch
einstellbar ist, daß die Anzahl der Umdrehungen der Stützscheibe (5) bzw. des Ringes (5') bzw. ein vorgegebener Drehwinkel bei ihrer
Zurückstellung mit der Gewindesteigung multipliziert wird.
PAT2321A
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500478U DE29500478U1 (de) | 1995-01-13 | 1995-01-13 | Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500478U DE29500478U1 (de) | 1995-01-13 | 1995-01-13 | Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29500478U1 true DE29500478U1 (de) | 1996-05-09 |
Family
ID=8002455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29500478U Expired - Lifetime DE29500478U1 (de) | 1995-01-13 | 1995-01-13 | Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29500478U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8118876B2 (en) | 2003-07-22 | 2012-02-21 | Avanta Orthopaedics, Llc | Prosthetic wrist implant |
| DE102024202109A1 (de) * | 2024-03-06 | 2025-09-11 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Lamellenbremse zur radnahen Anordnung an einem Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeug |
-
1995
- 1995-01-13 DE DE29500478U patent/DE29500478U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8118876B2 (en) | 2003-07-22 | 2012-02-21 | Avanta Orthopaedics, Llc | Prosthetic wrist implant |
| DE102024202109A1 (de) * | 2024-03-06 | 2025-09-11 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Lamellenbremse zur radnahen Anordnung an einem Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeug |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2619011C3 (de) | Planetenwechselgetriebe für Fahrzeuge | |
| EP3027928B1 (de) | Scheibenbremse für ein kraftfahrzeug mit für elektronische parkbremse ausgelegter dichtungsanordnung | |
| EP0368140B1 (de) | Verfahren zum Verstellen von Reibungskupplungen oder -bremsen | |
| DE3046680A1 (de) | Aufspannvorrichtung fuer ein schneidrad an einer stossmaschine | |
| DE19704552A1 (de) | Verschleißanzeigevorrichtung | |
| DE3508039C2 (de) | Innen umgriffene Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| DE4023636A1 (de) | Armatur zum absperren einer stroemung | |
| EP0722051B1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse | |
| DE1941990C3 (de) | Vorderrad-Bremsbetätigungseinrichtung für ein mit einer hydraulischen Zweikreisbremsanlage ausgestattetes Fahrzeug | |
| EP0705419B1 (de) | Verfahren und einrichtung zur verschleissmessung an lamellenbremsen | |
| DE102017207674A1 (de) | Arretierstift mit Fuss für Haltefeder in Scheibenbremsenpaket Reaktionsplatte bei der Montage und zum Betrieb einer Statorscheibe | |
| DE69406652T2 (de) | Sicherungsmutter mit verriegelungsschraube | |
| DE3640659A1 (de) | Selbstnachstellender rad(brems)zylinder fuer trommelbremse | |
| DE1550680B2 (de) | Ausgleichsgetriebe mit Konuskupplungen | |
| DE8129380U1 (de) | Vorrichtung zur verbindung von maschinenteilen | |
| DE69202570T2 (de) | Scheibenbremse mit variabler breite des sattels. | |
| DE60033843T2 (de) | Rampe mit kugeln sowie bremszylinder mit einer solchen rampe | |
| DE2547083A1 (de) | Scheibenbremse | |
| DE29500478U1 (de) | Einrichtung zur Nachstellung einer, insbesondere in Öl laufenden, Lamellenbremse | |
| DE69100727T2 (de) | Fahrzeugbremsen. | |
| DE69902374T2 (de) | Werkzeugwechselgerät | |
| DE4315895B4 (de) | Lenkkraftverstärker | |
| EP1181178A1 (de) | Radantrieb für ein mobilfahrzeug | |
| DE10151162A1 (de) | Drehmomentbegrenzungskupplung | |
| DE2651539A1 (de) | Scheibenbremse fuer fahrzeuge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960620 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19980408 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20011101 |