DE2948991A1 - Gleitbahneinrichtung und vortriebsmaschine zum vortreiben von strecken im bergbau und von tunnels - Google Patents
Gleitbahneinrichtung und vortriebsmaschine zum vortreiben von strecken im bergbau und von tunnelsInfo
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Description
Case 4041
COAL INDUSTRY (PATENTS) LIMITED, Hobart House, Grosvenor Place, London SW 1X7 A England
Gleitbahneinrichtung und Vortriebsmaschine zum Vortreiben von Strecken im Bergbau und von Tunnels.
Die Erfindung betrifft insbesondere eine Gestein abbauende Vortriebsmaschine,
die Gestein von einem Ortsstoß schneidet zum Vortreiben einer Strecke im Bergbau oder eines Tunnels, und die
zwischen einer Schrämeinheitanordnung und einer Aussteifanordnung
eine Gleitbahneinrichtung aufweist.
Bei den bisher bekannten Vortriebsmaschinen besteht die Gleitbahneinrichtung
aus einer an einer Aussteifanordnung unbeweglich befestigten stationären Gleitbahn und einem Gleitglied, das unter
der Wirkung eines hydraulischen Stellzylinders längs der Gleitbahn geführt verschiebbar ist. Bei einer derartigen Gleitbahneinrichtung
kann das Gleitglied in nachteiliger Weise während des Schneidens nicht fest in Eingriff mit Führungen an der Gleitbahn
gehalten werden, sondern kann sich innerhalb der benötigten Verschiebungstoleranzen frei bewegen. Da die Schrämeinheitanordnung
vom Gleitglied aus nach vorn ragt, wird jegliche Bewegung des Gleitglieds innerhalb der Gleitbahnführungen vergrößert, was
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eine genaue Steuerung eines am vorderen Ende der Schrämeinheitanordnung
befestigten Schrämkopfs insbesondere beim Schneiden von verhältnismäßig hartem Gestein erschwert.
Eine Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Gleitbahneinrichtung,
die das genannte Problem vermeidet.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vortriebsmaschine
mit einer Gleitbahneinrichtung, die das genannte Problem vermeidet.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung enthält die Gleitbahneinrichtung:
ein Gleitbahnteil, ein längs des GleitbahnteiIs geführt
verschiebbares Gleitteil, wenigstens eine von wenigstens einem der Teile getragene Keilanordnung und eine Stellzylindereinrichtung
zum Beaufschlagen der Keilanordnung zum lösbaren Verkeilen eines der Teile am anderen Teil.
Vorzugsweise enthält die Gleitbahneinrichtung zwei am Gleitteil angeordnete Keilanordnungen.
Zweckmäßig ist der Gleitteil zwischen wenigstens zwei Gleitbahnteil-Flächen
längs des Gleitbahnteils verschiebbar geführt, wobei wenigstens eine der Keilanordnungen den Gleitteil zwischen
den beiden Flächen lösbar verkeilt.
Vorteilhaft ist in Längsrichtung des Gleitbahnteils gesehen wenigstens
eine Fläche quer zu wenigstens einer weiteren Fläche angeordnet, wobei wenigstens eine der Keilanordnungen den Gleitteil
zwischen der weiteren Fläche und der querverlaufenden Fläche verkeilt.
Vorteilhaft wird das Gleitteil unter der Wirkung einer hydraulischen
Stellzylindereinrichtung längs des Gleitbahnteils verschoben.
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Zweckmäßig ist die hydraulische Stellzylindereinrichtung betätigbar
zum lösbaren Verankern des Gleitteils gegenüber dem Gleitbahnteil.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung enthält eine Vortriebsmaschine
eine Schrämeinheitanordnung, eine Aussteifanordnung und eine Gleitbahnteinrichtung der oben definierten Art.
Vorzugsweise wird die oder jede Keilanordnung beaufschlagt zum lösbaren Verkeilen des Gleitteiles am Gleitbahnteil während des
Schneidvorgangs der Schrämeinheitanordnung.
Zweckmäßig wird das Gleitteil durch eine hydraulische Stellzylindereinheit
längs des Gleitbahnteils beaufschlagt, wobei die Stellzylindereinrichtung
betätigbar ist zum lösbaren Verankern des Gleitteils gegenüber dem Gleitbahnteil.
Vorteilhaft enthält die Vortriebsmaschine zwei Gleitbahneinrichtungen,
zwischen denen die Schrämeinheitanordnung angebracht ist.
Zweckmäßig besteht die Aussteifeinrichtung aus einer äußeren Schildanordnung zum Stützen der durch die Vortriebsmaschine freigelegten
Streckenfläche.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeichnungen
beispielsweise beschrieben.
Darin zeigt:
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Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer gemäß der Erfindung
aufgebauten Vortriebsmaschine mit einer Schrämeinheitanordnung und einer äußeren Schildanordnung,
wobei die Maschine in einer Betriebsstellung dargestellt ist;
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche schematische Seitenansicht der Maschine in einer zweiten Betriebsstellung;
Fig. 3 eine vergrößerte teilweise Seitenansicht der Schrämeinheitanordnung
von Fig. 1 und 2 mit einer Darstellung einer Gleiteinrichtung zum Vorschieben der
Schrämeinheitanordnung;
Fig. 4 einen vergrößerten Schnitt IV-IV von Fig. 3 durch die Gleiteinrichtung;
Fig. 5 eine Vorderansicht der Schrämeinheitanordnung von Fig. 3 einschließlich einer auf jeder Seite der
Schrämeinheit angeordneten Gleiteinrichtung;
Fig. 6 eine Rückansicht der Schrämeinheitanordnung von Fig. 3;
Fig. 7 einen vergrößerten teilweisen Schnitt VII-VII von Fig. 5;
Fig. 8 einen Längsschnitt VIII-VIII von Fig. 6 durch einen Teil der Schrämeinheitanordnung;
Fig. 9 eine vergrößerte Seitenansicht der Gleiteinrichtung von Fig. 3;
Fig. 10 eine teilweise Draufsicht der Gleiteinrichtung von
Fig. 9, wobei zur deutlichen Darstellung Teile weggelassen sind;
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Fig. 11 eine in Richtung eines Pfeils B gesehene Endansicht
der Gleiteinrichtung von Fig. 9;
Fig. 12 einen teilweisen Schnitt XII-XII von Fig. 11; Fig. 13 einen Schnitt XIII-XIII von Fig. 9;
Fig. 14 eine teilweise Draufsicht eines zweiten Teils der Vortriebsmaschine
mit einer Darstellung der Gleiteinrichtung und des angrenzenden Teils der äußeren Schildanordnung;
Fig. 15 eine teilweise Seitenansicht von Fig. 14, wobei die
Gleiteinrichtung in einer zur Fig. 14 alternativen Betriebsstellung
dargestellt ist;
Fig. 16 einen teilweisen Schnitt XVI-XVI von Fig. 15;
Fig. 17 einen teilweisen Schnitt XVII-XVII von Fig. 14;
Fig. 18 eine teilweise Seitenansicht der äußeren Schildanordnung, wobei die Schrämeinheitanordnung zur deutlichen
Darstellung weggelassen ist;
Fig. 19 eine teilweise Rückansicht der äußeren Schildanordnung von Fig. 18, wobei die linke Hälfte im Querschnitt
dargestellt ist;
Fig. 20 eine teilweise Vorderansicht der äußeren Schildanordnung von Fig. 18, wobei die rechte Hälfte als Querschnitt
dargestellt ist;
Fig. 21 einen teilweisen Schnitt eines Teils einer Seite der äußeren Schildanordnung von Fig. 18, wobei der Schnitt
waagrecht durch die Längsachse erfolgt;
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- Ii -
Fig. 22 eine teilweise Seitenansicht eines Details der äußeren Schildanordnung;
Fig. 23 eine Draufsicht des Details von Fig. 22;
Fig. 24 einen Schnitt XIV-XIV von Fig. 22;
Fig. 25 einen Schnitt XV-XV von Fig. 22;
Fig. 26 einen Schnitt XXVI-XXVI von Fig. 22;
Fig. 27 einen Schnitt XXVII-XXVII von Fig. 29 mit einer Darstellung
eines vergrößerten Details von Fig. 18;
Fig. 28 eine Draufsicht des Details von Fig. 27; Fig. 29 eine Vorderansicht des Details von Fig. 27;
Fig. 30 einen vergrößerten teilweisen Schnitt durch den linken Seitenteil von Fig. 29;
Fig. 31 einen vergrößerten teilweisen Schnitt durch einen rechten Seitenteil von Fig. 29;
Fig. 32 einen stark vergrößerten teilweisen Schnitt durch ein Detail von Fig. 1.
Fig. 1 und 2 zeigen schematisch eine Gesteinsvortriebsmaschine 1 ,
die zum Vortreiben einer kreisförmigen Strecke oder eines Tunnels 3 in einer untertageliegenden Grube Gestein von einem Ortsstoß
2 schneidet. Die Vortriebsmaschine enthält eine Schrämeinheitanordnung 4 mit einem Körper 5, mit einem Ausleger 6, der an der
Vorderseite des Körpers angelenkt und unter der Wirkung zweier hydraulischer Stellzylinder 7 und 8 (es ist nur die Längsachse
eines Stellzylinders von jedem Paar in Fig. 1 und 2 dargestellt) schwenkbar ist, und mit einem am vorderen Ende des Auslegers be-
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festigten rotierenden Schrämkopf 9. Die Vortriebsmaschine enthält
auch eine Absteifeinheit, gebildet durch eine äußere Schildanordnung
10 (es sind nur die untersten und obersten Teile hiervon in Fig. 1 und 2 gezeigt), die sich um die gesamte und gerade
freigelegte kreisförmige Wand der Strecke oder des Tunnels erstreckt und die zwei (in Fig. 1 und 2 nicht dargestellte) Gleitbahnen
für zwei (ebenfalls nicht dargestellte) Gleitstücke trägt, die jeweils an den Seiten des Körpers der Schrämeinheitanordnung
befestigt sind zum Vorschieben der Schrämeinheitanordnung gegenüber der äußeren Schildanordnung.
Eine an der äußeren Schildanordnung befestigte Aufrichtvorrichtung
11 richtet in einem Raum links unmittelbar an der Rückseite der äußeren Schildanordnung Ausbauabschnitte 12 auf. Dies erfolgt
beim Fortschreiten der Schildanordnung unter der Wirkung mehrerer hydraulischer Stellzylinder 14, die um den Bodenteil
der Schildanordnung angeordnet sind und den vorher gesetzten Ring der Ausbauabschnitte 12 als Widerlager, das gegen die zum
Vorschieben der Schildanordnung benötigte Kraft reagiert.
In Fig. 1 ist ein Schrämkopf 9 in verschiedenen alternativen Betriebsstellungen
angegeben, die mit seinem Schneiden des Gesteins vom Ortsstoß 2 verbunden sind. Wenn alle Gesteinsstreifen abgebaut
sind, wird der Schrämkopf, wie bei 9' angegeben, in das neu freiliegende Gestein gesenkt und der gesamte Schneidvorgang zum
Abbauen des nächsten Gesteinsstreifens vom Ortsstoß wiederholt. Während dieses letzteren Schneidvorgangs wird das neu freigelegte
Hangende der Strecke oder des Tunnels durch Getriebszimmerungsträgeranordnungen 15 abgeschirmt, die durch hydraulische Stellzylinder
16 zum neu freigelegten Gesteinsortstoß gedrückt werden.
Die Trägeranordnungen 15 schirmen die oberen Abschnitte des neu freigelegten Gesteinsortstoßes und der Wand ab, bis die übrige
äußere Schildanordnung weiter vorgeschoben ist. Während des Vorschiebens der äußeren Schildanordnung ermöglichen es die äußeren
Stellzylirider 16, daß die Reaktion der langgestreckten Träger
mit dem Ortsstoß 2 die Träger in ihre zurückgezogenen Stellungen drückt.
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Einzelheiten der Vortriebsmaschine zusammen mit ihrem Betrieb werden im folgenden in Verbindung mit Fig. 3 bis 37 gegeben.
Es wird die Schrämeinheitanordnung im einzelnen in Verbindung mit Fig. 3 und 5 bis 8 beschrieben, die den Körper 5 mit einem hinteren
Gehäuse 18 einschließlich an jeder Seite der Schrauben 21 befestigten
Gleiteinrichtungen . 20 zeigen. Die Gleiteinrichtung wird später im einzelnen beschrieben. Das hintere Gehäuse
1 8 ist zur Erleichterung des Transports zum Arbeitsort in zwei Abschnitten aufgebaut. Die beiden Abschnitte sind durch Schrauben
19 aneinander befestigt. Jeder Abschnitt enthält: ein zentrales
Rohr 22, mehrere radiale Platten 23 und eine äußere Abdeckung 24, die für den Zugang während des Zusammenbaus mit entfernbaren
Luken 25 versehen ist. Vier Hydraulikmotoren 27 mit langgestreckten Antriebswellen 28 sind am hinteren Abschnitt befestigt.
Die Antriebswellen erstrecken sich durch das Gehäuse 18 und stehen jeweils antriebsmäßig im Eingriff mit
vier Zahnrädern 30, die in Lagern 31 und 32 gelagert sind (vergl. insbes. Fig. 8) und die antriebsmäßig mit einem drehbaren Zahnring
34 im Eingriff stehen, der durch Schrauben 35 fest an einem rotierenden vorderen Gehäuse 36 befestigt sind, das den vorauseilenden
Teil des den Ausleger 6 tragenden Körpers 5 bilden wird. Das vordere Gehäuse enthält eine kreisförmige Frontplatte 38, die
einstückig mit einem äußeren zylindrischen Mantel 40 ausgebildet ist, der sich als ringförmiger Randfortsatz 14 über einen Lagerring
42 erstreckt, der den Zahnring 34 drehbar lagert, zum Eingriff mit einem zusammenwirkenden ringförmigen Randfortsatz 44,
der einen Teil der Abdeckung 24 des vorauseilenden Abschnitts des hinteren Gehäuses 18 bildet. In der Verbindung zwischen dem Mantel
40 und dem Randfortsatz 44 befinden sich Dichtungen 46, zwischen denen zur Verhinderung des Eintritts von Verunreinigungen
Fett verwendet wird. Der Lagerring 42 ist durch Tragglieder 48 und Schrauben 50 an der Abdeckung 24 befestigt. Eine weitere
Dichtung 52 befindet sich auf dem radialinneren Rand der Frontplatte 38, wo sie das zentrale Rohr 22 gleitend berührt.
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Zwei Paare von Stützträgern 54 und 55 befinden sich auf der vorauseilenden
Seite der vorderen Platte 38 zur schwenkbaren Lagerung der hintersten Enden der Stellzylinder 7 bzw. 8. Auf der
vorauseilenden Seite der vorderen Platte 38 befinden sich auch zwei Drehzapfen 58 zur schwenkbaren Lagerung einer Wellenanordnung
59, die sich von den Seiten des Auslegers 6 auswärts erstreckt. Gemäß Fig. 7 weist jeder Drehzapfen zwei Blöcke 61 und
62 auf, die durch Schrauben 63 aneinander befestigt sind, wobei der Block 61 an der vorderen Platte 38 befestigt ist.
Der Ausleger 6 enthält ein Hauptgehäuse 65, in dem eine nicht gezeigte
Schrämkopfantriebsanordnung angeordnet ist. Diese enthält einen Antriebsmotor und ein Getriebe mit einer in einem Gehäusefortsatz
66 untergebrachten angetriebenen Ausgangswelle 64 (vergl. Fig. 5), die antreibbar mit dem nicht gezeigten,Gesteinsschneidwerkzeuge aufweisenden, rotierenden Schrämkopf 9 verbunden
ist. Der vorauseilende Teil des Hauptgehäuses 65 ist mit einem Jochträger 67 einschließlich Schwenklagern 68 und 69 für die
vorderen Enden der Stellzylinder 7 bzw. 8 versehen. Das rückwärtige Ende des Hauptgehäuses 65 ist mit der Wellenanordnung 59
versehen, die in den Drehzapfen 58 schwenkbar gelagert sind. Fig. 3 zeigt den Ausleger 6 in zwei Betriebsstellungen.
Die an jeder Seite des Körpers 5 der Schrämeinheitanordnung vorgesehene
Gleitbahneinrichtung 20 enthält einen Gleitteil 70 mit einer senkrechten Platte 72, die durch die Schrauben 21 fest an
der am Körper 5 befindlichen Platte 73 befestigt ist, und eine einstellbare Verankerung 75 mit Platten 76, die durch Schrauben
78 am hinteren Ende eines Gleitbahnteils 82 fest befestigt sind, das an der äußeren Schildanordnung 10 fest befestigt ist. Die
Verankerung enthält auch ein rohrförmiges Gleitbandelement 79 mit einem zylindrischen Verschleißklotz zum führenden Eingriff
mit einer noch zu beschreibenden Stange 93.
Das Gleitelement 70 enthält ein Gleitglied, das sich im Querschnitt
(vergl. insbes. Fig. 4) verjüngt und führend sowie glei-
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tend mit dem Gleitbahnteil 82 im Eingriff steht, das an der äußeren
Schildanordnung 10 fest befestigt ist. Das Gleitglied besteht aus mehreren Platten 81, 83, 84 und 59, die zur Bildung einer
kastenähnlichen Konstruktion mit der senkrechten Platte 72 zusammengeschweißt sind. Die Platten 83 und 89 sind mit Gleitauflagen
85 versehen zum gleitenden Eingriff mit dem Gleitbahnteil. Innerhalb des kastenförmigen Gleitglieds ist das freie Ende einer Kolbenstange
86 eines hydraulischen Stellzylinders 87 befestigt, wobei ein Zapfen 88 die Kolbenstange 86 am Gleitglied befestigt.
Der Zylinder 90 des Stellzylinders 87 ist durch einen Zapfen an einer Stange 93 der Verankerung 75 befestigt, die normalerweise
durch einen Verriegelungsstift 95 in ihrer Stellung gegenüber der verankerten Platte 76 verriegelt ist. Der Verriegelungsstift
95 steht alternativ mit einer von drei Bohrungen 96, 97 oder in der Stange 93 im Eingriff. Die Wahl der Bohrung 97 zur Einstellung
des wirksamen Hubs des Stellzylinders 87 wird später beschrieben. Die Bohrung 98 steht im Eingriff mit dem Verriegelungsstift
95, wenn ein weiteres Vorschieben des Gleitteils 70 als der normale Betriebsvorschub erwünscht ist zum Erleichtern
des Entfernens des Zapfens 88 zum Lösen des Hydraulikzylinders für die Wartung. Die Wahl der Bohrung 96 ermöglicht dem Stellzylinder
87 ein Zurückziehen der Schrämanordnung in einen verhältnismäßig sicheren Bereich, der vom Ortsstoß weiter als normal
während dfes Schneidens entfernt ist, zur Ermöglichung der Wartung
der am Schrämkopf befindlichen Schneidwerkzeuge.
Das Gleitteil 70 ist mit zwei Ksilanordnungen 100 und 102 versehen,
die an entgegengesetzten Enden des Gleitteils befestigt sind und mit angrenzenden Flächen am Gleitteil 82 in Eingriff
kommen können zur Aufnahme jeglicher Toleranzspiele, was noch zu erläutern ist. Die Keilanordnung 100 enthält ein keilförmiges
Auflageglied 104, das längs der unteren waagrechten Fläche des Gleitbahnglieds verschiebbar und gegen ein zusammenwirkendes
Reaktionskeilglied 105 geführt bewegbar ist, das unter der Wirkung eines hydraulischen Stellzylinders 106 steht, der zwischen
dem keilförmigen Auflageglied 104 und dem übrigen Gleitteil 70
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- 16 durch Zapfen 107 angelenkt ist.
Die Keilanordnung 102 enthält ein keilförmiges Auflageglied 1O8,
das längs der oberen geneigten Fläche des Gleitbahnteils verschiebbar und gegen ein zusammenwirkendes Reaktionskeilglied
gleitend bewegbar ist, und zwar unter der Wirkung eines hydraulischen Stellzylinders 110, der zwischen dem keilförmigen Auflageglied
108 und dem übrigen Gleitteil 70 durch Zapfen 111 angelenkt ist.
Die Keilanordnungen 100 und 102 sind von ähnlicher Konstruktion. Insbesondere Fig. 10, in der das keilförmige Auflageglied 108 und
der Stellzylinder weggelassen sind, zeigt zusammen mit Fig. 12 Einzelheiten der Keilanordnung 102 einschließlich der zusammenarbeitenden
Keilflächen 120 und 122 und der Führungsflansche 124,
die zur Längsführung des bewegbaren keilförmigen Auflageglieds am Reaktionskeilglied 109 vorgesehen sind.
Der Betrieb aller hydraulischen Stellzylinder an der Vortriebsmaschine,
einschließlich solcher an der im einzelnen noch zu beschreibenden äußeren Schildanordnung vorgesehenen, werden von einem
nicht gezeigten Steuerpult aus gesteuert, das mit mehreren hydraulischen Steuerventilen versehen ist. In einigen Figuren
sind die unmittelbar an einige Steuerzylinder angrenzenden hydraulischen Rohrleitungen dargestellt.
Die äußere Schildanordnung 10 und die Gleitbahnteile 82 werden nun im einzelnen beschrieben in Verbindung mit Fig. 4 und 5, die
gewisse Einzelheiten der Konstruktion der Gleitbahnteile 82 zeigen, und insbes. in Verbindung mit Fig. 15 bis 32.
Fig. 18, 19 und 20 zeigen die äußere Schildanordnung 10 in geschlitzter,
hohler und im allgemeinen zylindrischer Form mit einer oberen Schildanordnung 150 und einer unteren Schildanordnung
152, die längs jeder Seite durch drei senkrechte und über Bcfestigungszapfen 155 an den oberen und unteren Schildanordnun-
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gen angelenkte hydraulische Stellzylinder 154 miteinander verbunden
und durch mehrere nach unten ragende verjüngte Zapfen 156 miteinander gleitend geführt im Eingriff stehen. Die Zapfen 156 sind
an der oberen Schildanordnung 150 vorgesehen und stehen in gleitendem
Eingriff mit verjüngten Ausnehmungen 159 an der unteren
Schildanordnung 152. Der Zweck der verjüngten Zapfen wird noch
erläutert. Die Zapfen und die Ausnehmungen sind auch in Fig. 22, 23 und 25 dargestellt. Insgesamt sind wenigstens zwei Zapfen und
zwei Ausnehmungen auf jeder Seite der Maschine vorhanden. Jedoch sind nicht in jeder Zeichnung alle Ausnehmungen und Zapfen dieselben.
Die untere Schildanordnung 152 ist hergestellt aus mehreren Abschnitten
mit gekrümmten Außenflächen zur Berührung mit der Gesteinsfläche. Die untersten Abschnitte bilden eine Bahn 160 (vgl.
Fig. 19), die einen nicht gezeigten Kratzkettenförderer tragen kann, der das vom Schrämkopf 9 geschnittene Gestein durch die
Maschine zu einer weiteren nicht gezeigten Fördereinrichtung fördert, z.B. zu einem Bandförderer oder zu Grubenwagen, zum Transportieren
des geschnittenen Gesteins längs der Strecke oder des Tunnels und weg vom Ortsstoß. Die Abschnitte der unteren Schildanordnung
sind mit einem nach hinten ragenden Schildteil 153 versehen, der zusammen mit einem ähnlichen nach hinten ragenden
Schildteil 149 an der oberen Schildanordnung 150 einen durchlaufenden
Schildring bildet, in dem die Ausbauringe 12 aufgerichtet werden. Die Abschnitte der unteren Schildanordnung sind mit den
genannten hydraulischen Stellzylindern (vgl. Fig. 1, 2, 20, 32) versehen, die in den nach hinten weisenden Teilen der Abschnitte
untergebracht und so angeordnet sind, daß sie am zuletzt errichteten Ausbauteil 12 innerhalb der nach hinten ragenden Schildteile
153, 149 anstoßen, die dann ein Wiederlager bilden, gegen das die Vortriebsmaschine einschließlich der gesamten äußeren Schildanordnung
10 längs der Strecke zum neu freigelegten Ortsstoß 2 vorgetrieben werden kann.
Während des Vortriebs der äußeren Schildanordnung 10 kann die Vortriebsmaschine
durch die Wirkung zweier Paare von gegenüberlie-
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genden Schubklötzen 162 gelenkt werden, die durch hydraulische
Stellzylinder 164 in Berührung mit der Gesteinsfläche gedrückt
werden können und in Ausnehmungen 165 in den Seiten der unteren Schildanordnung geführt und gleitend verschiebbar angebracht sind.
Die Maschine wird unter der Wirkung der beiden Schubklötze 167 (in Fig. 18 weggelassen, jedoch in Fig. 20 gezeigt) senkrecht gelenkt,
die in Ausnehmungen 166 (vgl. insbes. Fig. 18) geführt und gleitend verschiebbar angebracht sind. Diese Ausnehmungen befinden
sich in der Basis der unteren Schildanordnung. Die Schubklötze 167 werden ähnlich der Wirkung der Stellzylinder 164 auf
die Schubklötze 162 durch nicht gezeigte hydraulische Pressen zum Liegenden der Strecke oder des Tunnels gedrückt.
Der vorderste Teil der unteren Schildanordnung 152 ist mit mehreren
sich nach vorn verjüngenden starren Rampenabschnitten 170 versehen,
die so angeordnet sind, daß sie sich beim Vortreiben der Maschine über das Liegende des Gesteins und die unteren Wandflächen
bewegen und vom Ortsstoß geschnittenes Gestein zur Förderbahn 160 führen.
Die Figuren 19 und 20 zeigen, wie die beiden Gleitbahnteile 82 an der unteren Schildanordnung 152 befestigt sind, wobei die in
waagrechter Richtung äußerste senkrechte Platte 172 jedes Gleitbahnteils durch Schrauben 173 (vgl. Fig. 22 - 26) an einem entsprechenden
senkrechten Plattenelement 174 befestigt ist, das am obersten Abschnitt 175 der unteren Schildanordnung unbeweglich
befestigt ist. Jedes Gleitbahnteil 82 enthält auch mehrere Platten
181 - 187, die zur Bildung einer als seitlich offene Wanne ausgebildeten Führung zusairanengeschweißt sind, die mit dem zugehörigen
Gleitteil 70 im Eingriff steht. Die untere waagrechte Platte 187 ist durch Schrauben 169 an der unteren Schildanordnung
befestigt. Fig. 4, 5 und 16 zeigen den Eingriff des Gleitteils und der Gleitbahnteile. Die Gleitauflage 85 am Gleitteil 20 steht
in gleitend verschiebbarem Eingriff mit den Gleitauflagen 188 am
Gleitbahnteil 82. Die beiden geneigten Platten 83 der beiden Gleitbahnteile und die beiden offenen Seiten der beiden Gleit-
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bahnteile sind einander derart zugewandt, daß die beiden fest an der Schrämeinheitanordnung befestigten Gleitteile sich unter der
Wirkung der Keilanordnungen 100, 102 fest in die Gleitbahnteile verteilen können. Diese Keilanordnungen nehmen, wie bereits erwähnt,
bei Betätigung jegliche Toleranzspiele auf.
Die hintersten Abschnitte der Gleitbahnteile 82 sind durch eine
stützende Strebe 200 (vgl. Fig. 19 und 20) miteinander verbunden, die die Gleitbahnteile im Bereich der Verankerung 75 überbrückt. Die Strebe ist durch nicht gezeigte Schrauben an der obersten
Platte 181 des Gleitbahnteils befestigt.
stützende Strebe 200 (vgl. Fig. 19 und 20) miteinander verbunden, die die Gleitbahnteile im Bereich der Verankerung 75 überbrückt. Die Strebe ist durch nicht gezeigte Schrauben an der obersten
Platte 181 des Gleitbahnteils befestigt.
Fig. 19, 20, 24 und 25 zeigen, daß der oberste äußerste Rand 201 der unteren Schildanordnung 152 und der angrenzende unterste äussere
Rand 202 der oberen Schildanordnung 150 derart abgeschnitten sind, daß sich die äußere Schildanordnung 10 längs ihres mittleren
Seitenteils nach innen verjüngt. Diese Form der Konstruktion dient zum Unterstützen des waagrechten Lenkens der Vortriebsmaschine
und zum Verhindern des Verkeilens der äußeren Schildanordnung 10 in der Strecke oder im Tunnel, wenn die obere Schildanordnung
wiederholt in ihre Ausbau- und Aussteifstellung rückgesetzt
wird, wenn die Vortriebsmaschine schrittweise zum neu freigelegten Ortsstoß 2 vorgeschoben wird.
und zum Verhindern des Verkeilens der äußeren Schildanordnung 10 in der Strecke oder im Tunnel, wenn die obere Schildanordnung
wiederholt in ihre Ausbau- und Aussteifstellung rückgesetzt
wird, wenn die Vortriebsmaschine schrittweise zum neu freigelegten Ortsstoß 2 vorgeschoben wird.
Die obere Schildanordnung 150 enthält mehrere zusammengebaute Abschnitte,
die durch Schrauben,(z.B. Schrauben 206 in Fig. 31)
starr aneinander befestigt sind. Die übrigen Befestigungsschrauben sind der Klarheit wegen nicht dargestellt. Jeder Abschnitt
enthält eine äußere gekrümmte Platte 210 und mehrere sich radial einwärts erstreckende Platten 212, die zusammen mehrere Tastenabteile 214 bilden. Die oberste Platte 210 erstreckt sich über
zwei Kastenabteile an entgegengesetzten Seiten einer senkrechten Ebene durch die Längsachse der äußeren Schildanordnung. Die angrenzenden radialen Platten 212 dieser beiden Kastenabteile sind nicht aneinandergeschraubt und befinden sich im Abstand zueinander, was eine begrenzte Gelenkigkeit zwischen den beiden Hälften
starr aneinander befestigt sind. Die übrigen Befestigungsschrauben sind der Klarheit wegen nicht dargestellt. Jeder Abschnitt
enthält eine äußere gekrümmte Platte 210 und mehrere sich radial einwärts erstreckende Platten 212, die zusammen mehrere Tastenabteile 214 bilden. Die oberste Platte 210 erstreckt sich über
zwei Kastenabteile an entgegengesetzten Seiten einer senkrechten Ebene durch die Längsachse der äußeren Schildanordnung. Die angrenzenden radialen Platten 212 dieser beiden Kastenabteile sind nicht aneinandergeschraubt und befinden sich im Abstand zueinander, was eine begrenzte Gelenkigkeit zwischen den beiden Hälften
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der oberen Schildanordnung 150 an entgegengesetzten Seiten der
senkrechten Ebene durch die Längsachse der äußeren Schildanordnung ermöglicht. Wie noch zu erläutern, ist diese Anlenkung erforderlich,
damit die obere Schildanordnung 150 eine ausreichende Abstützung der neu freigelegten Oberfläche der Strecke oder des
Tunnels aufbringt.
Die am vorauseilenden Teil der oberen Schildanordnung 150 vorgesehenen
Kastenabteile bilden ein nach vorn gerichtetes Vordach. Jedes dieser Kastenabteile ist an der Vorderseite offen und ermöglicht,
daß die Vorpfänderkappenanordnungen 15 zum neugebildeten
Ortsstoß 2 verlängert werden können zur Bildung einer schnellen Abdeckung der neu freigelegten Gesteinsflächen. Jede Vorpfänderkappenanordnung
enthält drei sich in Längsrichtung erstreckende Platten 220, 221 und 222, die zur Bildung eines einen
offenen Boden aufweisenden wannenförmigen Glieds miteinander verschweißt sind. Gemäß Fig. 29 ist die radial äußere Platte 220
gekrümmt und arbeitet mit der angrenzenden äußeren gekrümmten Platte 210 zusammen. Die beiden radialen Platten 221 und 222 grenzen
an die radialen Platten 212 an und sind an Führungselementen
224 gleitend verschiebbar getragen, die durch Schrauben 226 an den radialen Platten 212 befestigt sind. Die radialen Platten
222 sind mit zwei längsgerichteten Ausnehmungen 228 versehen (vgl. Fig. 31), um Platz für die Schrauben 206 zu schaffen, die benachbarte
Abschnitte der oberen Schildanordnung befestigen.
Das Vorderteil der Vorpfänderkappenanordnung 15 hat eine Querplatte 230, die mit einer an der Platte 220 befestigten Klinge
232 zusammenarbeitet zur Bildung einer Gesteinsmeißelanordnung zum Abbrechen jeglicher Gesteinssäume, die durch den Schrämkopf
9 unvermeidlich am Gestein zurückbleiben können. Jede Vorpfänderkappenanordnung
15 wird gegenüber dem übrigen Vordach durch zwei hydraulische Stellzylinder 16 vorgeschoben, die in Schwenklagerungen
233 und 234 am zugehörigen Kastenabteil bzw. an der äusseren Platte 220 befestigt sind. In Fig. 27 ist die Vorpfänderkappenanordnung
15 in ihrer innerhalb des Kastenabteils zurück-
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gezogenen Stellung voll ausgezogen und in ihrer die neu freiliegende
Gesteinsfläche abschirmenden ausgefahrenen Stellung gestrichelt dargestellt. Jede Vorpfänderkappenanordnung 15 enthält
auch eine Klappenplatte 240, die an einem Schwenklager 241 angelenkt
ist zur Bewegung im allgemeinen waagrechte Achse, wobei
die Schwenkbewegung Klappenplatte durch die Wirkung eines hydraulischen Stellzylinders 242 gesteuert wird, der in Schwenklagern
243 und 244 an der Klappenplatte bzw. an der äußeren gekrümmten
Platte 220 festgelegt ist. Die Klappenplatte kann zum Vordach hin geschlossen werden (wie in Fig. 27 voll ausgezogen dargestellt), um ein volles Durchqueren des Ortsstoßes durch den Ausleger 6 zu ermöglichen, und kann in eine im allgemeinen senkrechte Stellung geöffnet werden (wie in Fig. 27 gestrichelt und auch in Fig. 29
dargestellt), wo sie den neu freigelegten senkrechten Ortsstoß 2 stützt.
die Schwenkbewegung Klappenplatte durch die Wirkung eines hydraulischen Stellzylinders 242 gesteuert wird, der in Schwenklagern
243 und 244 an der Klappenplatte bzw. an der äußeren gekrümmten
Platte 220 festgelegt ist. Die Klappenplatte kann zum Vordach hin geschlossen werden (wie in Fig. 27 voll ausgezogen dargestellt), um ein volles Durchqueren des Ortsstoßes durch den Ausleger 6 zu ermöglichen, und kann in eine im allgemeinen senkrechte Stellung geöffnet werden (wie in Fig. 27 gestrichelt und auch in Fig. 29
dargestellt), wo sie den neu freigelegten senkrechten Ortsstoß 2 stützt.
Wenn alle Klappenplatten offen sind, bilden sie einen wirksamen
durchlaufenden Schild, der sich im wesentlichen über die gesamte obere Hälfte des freigelegten Ortsstoßes erstreckt.
durchlaufenden Schild, der sich im wesentlichen über die gesamte obere Hälfte des freigelegten Ortsstoßes erstreckt.
Im Betrieb wird die äußere Schildanordnung 10 in die Strecke oder das Tunnel eingebaut, das mit dem Schrämkopf 9 der am Ortsstoß 2
angeordneten, waagrecht fortschreitenden Schrämeinheitanordnung
vorgetrieben werden. Befindet sich der Zapfen 95 der einstellbaren Verankerung 75 im Eingriff mit der Bohrung 97 in der Stange 93 und ist der Stellzylinder 87 ganz zurückgezogen, so werden die Stellzylinder 154 zwischen den oberen und unteren Schildanordnungen 150 und 152 unter Druck gesetzt, um den obersten Teil der oberen Schildanordnung zum Hangenden der Gesteinsfläche der
Strecke oder des Tunnels hu drücken. Berührt einmal der obere
Teil das Hangende des Gesteins, so werden die Stellzylinder 154
weiter unter Druck gesetzt, was ein Schwenken der beiden Hälften der oberen Schildanordnung um ihre zentrale Achse derart bewirkt, daß die beiden äußeren Endränder 201 nach außen in Berührung mit den Gesteinswänden der Strecke oder des Tunnels gedrückt werden. Während der Bewegung der oberen Schildanordnung bewegen sich zu-
vorgetrieben werden. Befindet sich der Zapfen 95 der einstellbaren Verankerung 75 im Eingriff mit der Bohrung 97 in der Stange 93 und ist der Stellzylinder 87 ganz zurückgezogen, so werden die Stellzylinder 154 zwischen den oberen und unteren Schildanordnungen 150 und 152 unter Druck gesetzt, um den obersten Teil der oberen Schildanordnung zum Hangenden der Gesteinsfläche der
Strecke oder des Tunnels hu drücken. Berührt einmal der obere
Teil das Hangende des Gesteins, so werden die Stellzylinder 154
weiter unter Druck gesetzt, was ein Schwenken der beiden Hälften der oberen Schildanordnung um ihre zentrale Achse derart bewirkt, daß die beiden äußeren Endränder 201 nach außen in Berührung mit den Gesteinswänden der Strecke oder des Tunnels gedrückt werden. Während der Bewegung der oberen Schildanordnung bewegen sich zu-
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erst die verjüngten Zapfen 156 innerhalb der verjüngten Ausnehmungen
158 nach oben, bis der oberste Teil das Hangende berührt. Dann bewegen sich die Zapfen 156 innerhalb der Ausnehmungen 159
nach außen, bis die Wände durch die Endränder 201 berührt werden und im wesentlichen die gesamte Gesteinsfläche durch die äußere
Schildanordnung 10 ergriffen wird. Während der gesamten derartigen Bewegung werden die Zapfen, hierdurch die äußere Schildanordnung,
in den Ausnehmungen in Längsrichtung derart geführt, daß sich die obere Schildanordnung senkrecht gegenüber der unteren
Schildanordnung bewegt. Sind einmal die Stellzylinder 154 ganz unter Druck gesetzt, so ist die äußere Schildanordnung 10
fest in der Strecke oder im Tunnel verankert zur Bildung einer Absteifung für die Schrämeinheitanordnung, die dann durch die
Wirkung der ausfahrenden Stellzylinder 87 längs der Gleitbahnteile 82 vorgeschoben wird. Während des Vorschubs der Schrämeinheitanordnung
wird der Schrämkopf 9 derart gedreht, daß er in den angrenzenden Teil des Ortsstoßes 2 eintaucht. Sind einmal die
Stellzylinder 87 um die Hälfte ihres ganzen Hubs ausgefahren, und ist der Schrämkopf vollständig in den Ortsstoß eingetaucht, so
werden die Stellzylinder 106 und 110 der Keilanordnungen 1OO und 102 unter Druck gesetzt, um die Keilklötze 104 und 108 gegenüber
den Reaktionskeilgliedern 105 und 109 zu bewegen, bis sie die Verschleißauflagen 188 an den Flächen 185 bzw. 183 berühren zur
Aufnahme jeglichen Toleranzspiels zwischen den Gleitteilen 70 und den zugehörigen Gleitbahnteilen 82. Hierdurch wird die Schrämeinheitanordnung
gegenüber den Gleitbahnteilen 82, folglich der äußeren Schildanordnung, festgelegt. Die Schrämeinheitanordnung
ist derart aufgebaut und auf den Gleitbahnteilen 82 angeordnet, daß die Gleitteile 70 derart nach vorn kippen, daß sie bei Unterdrucksetzung
der Stellzylinder 106 die zugehörigen Keilklötze in die Spalte an den unteren Rändern der hintersten Abschnitte
der gekippten Gleitteile drücken. Auf diese Weise nehmen die Keilklötze 104 die gesamten Toleranzspiele am hintersten Abschnitt
der Gleitteile auf. In ähnlicher Weise bewegt die Unterdrucksetzung der Stellzylinder 110 die Keilklötze 108 in die
Spalte an den oberen Rändern der vordersten Abschnitte der gekippten Gleitteile 70. Auf diese Weise nehmen die Keilklötze 108
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die gesamten an den vordersten Rändern der Gleitteile bestehenden Toleranzspiele auf.
Die Stellzylinder 106 und 110 werden unter Druck gesetzt zum Bewegen
der Keilklötze 104 und 108 bei einem verhältnismäßig nied-
2
rigen Druck von zum Beispiel 21 kg/cm . Dieselben Stellzylinder können zum Herausziehen der Keilklötze 104 und 106 mit einem viel höheren
rigen Druck von zum Beispiel 21 kg/cm . Dieselben Stellzylinder können zum Herausziehen der Keilklötze 104 und 106 mit einem viel höheren
werden.
2
rigen Druck von zum Beispiel 21 kg/cm . Dieselben Stellzylinder
rigen Druck von zum Beispiel 21 kg/cm . Dieselben Stellzylinder
I0'
2
höheren Druck von zum Beispiel 140 kg/cm unter Druck gesetzt
2
höheren Druck von zum Beispiel 140 kg/cm unter Druck gesetzt
Die Keilklötze 108 bewegen sich zur Aufnahme von Spielen derart, daß die Keilanordnungen 102 auf die entgegengesetzt geneigten
Platten 183 wirken und die Gleitteile 70 und hierdurch die
Schrämeinheitanordnung gegen waagrechte Bewegung verankern. Wenn auch die Keilanordnungen 100 und 102 die Gleitteile 70 an den
Gleitbahnteil 82 festlegen, wird jeglichen Schneidreaktionskräften, die die Schrämeinheitanordnung in Längsrichtung längs der
Gleitbahnteile 82 bewegen wollen, durch die Stellzylinder 87 Widerstand geleistet, die während des Schneidens einer hydraulischen Verriegelung unterworfen sind. Ist einmal der Körper 5
durch die Absteifwirkung der hydraulisch verriegelten Stellzylinder 87 und der Keilbauteile fest verankert, so werden die beiden Stellzylinder 7 und 8 betätigt zum Schwenken des Auslegers 6 um
den waagrechten Drehzapfen 58 zum Anheben des eingesenkten rotierenden Schrämkopfes 9 halbwegs bis zur obersten Erstreckung des
Ortsstoßes 2. Die Hydraulikmotoren 70 werden dann aktiviert zum
Drehen der Zahnräder 30, die den Zahnring 34 und hierdurch den
vorauseilenden Teil 36 des Körpers 5 beaufschlagen zum Drehen um das Lager 42 und zum Schwenken des Auslegers 6 sowie des Schrämkopfs 9 in einem Bogen von 360°, bis der Schrämkopf wieder seine anfängliche halbe Zwischenstellung erreicht. Die Stellzylinder 7 und 8 werden dann betätigt zum Anheben des Schrämkopfs 9 bis zur gewünschten obersten Erstreckung des Ortsstoßes 2. Die Hydraulikmotoren 27 werden dann umgesteuert zum Drehen des vorauseilenden Teils 36 des Körpers um 360° in der entgegengesetzten Richtung,
bis der Schrämkopf wiederum die oberste Erstreckung des Ortsstoßes 2 erreicht.
Platten 183 wirken und die Gleitteile 70 und hierdurch die
Schrämeinheitanordnung gegen waagrechte Bewegung verankern. Wenn auch die Keilanordnungen 100 und 102 die Gleitteile 70 an den
Gleitbahnteil 82 festlegen, wird jeglichen Schneidreaktionskräften, die die Schrämeinheitanordnung in Längsrichtung längs der
Gleitbahnteile 82 bewegen wollen, durch die Stellzylinder 87 Widerstand geleistet, die während des Schneidens einer hydraulischen Verriegelung unterworfen sind. Ist einmal der Körper 5
durch die Absteifwirkung der hydraulisch verriegelten Stellzylinder 87 und der Keilbauteile fest verankert, so werden die beiden Stellzylinder 7 und 8 betätigt zum Schwenken des Auslegers 6 um
den waagrechten Drehzapfen 58 zum Anheben des eingesenkten rotierenden Schrämkopfes 9 halbwegs bis zur obersten Erstreckung des
Ortsstoßes 2. Die Hydraulikmotoren 70 werden dann aktiviert zum
Drehen der Zahnräder 30, die den Zahnring 34 und hierdurch den
vorauseilenden Teil 36 des Körpers 5 beaufschlagen zum Drehen um das Lager 42 und zum Schwenken des Auslegers 6 sowie des Schrämkopfs 9 in einem Bogen von 360°, bis der Schrämkopf wieder seine anfängliche halbe Zwischenstellung erreicht. Die Stellzylinder 7 und 8 werden dann betätigt zum Anheben des Schrämkopfs 9 bis zur gewünschten obersten Erstreckung des Ortsstoßes 2. Die Hydraulikmotoren 27 werden dann umgesteuert zum Drehen des vorauseilenden Teils 36 des Körpers um 360° in der entgegengesetzten Richtung,
bis der Schrämkopf wiederum die oberste Erstreckung des Ortsstoßes 2 erreicht.
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Der Schrämkopf 9 wird dann in seine Mittelstellung mit sich waagrecht
erstreckendem Ausleger 6 zurückgeführt,bevor die Stellzylinder
242 und 16 zum öffnen der Klappenplatten 240 und zum Drücken der Vorpfänderkappenanordnungen 15 zum Arbeitsstoß 2 unter Druck
gesetzt werden. Auf diese Weise werden das Oberteil der neu freigelegten Arbeitsfläche und das Hangende der Strecke oder des
Tunnels abgeschirmt und geeignet ausgebaut.
Die Keilanordnungen 100 und 102 werden dann, falls erforderlich, mit einem verstärkten Druck betätigt zum Lösen der Gleitteile
was dem Stellzylinder 87 ein volles Ausfahren ermöglicht zum weiteren Vorschieben der Gleitteile 70 längs der Gleitbahnteile 82,
um den rotierenden Schrämkopf 9 erneut in die neu geformte Arbeitsfläche einzusenken. Die Klappenplatten 240 werden geschlossen,
wobei der gesamte oben beschriebene Schneidvorgang wiederholt wird zum Schneiden eines weiteren Streifens vom Ortsstoß 2
zum weiteren Vortreiben der Strecke oder des Tunnels. Es sei darauf hingewiesen, daß dem im Gehäuse 85 befindlichen elektrischen
Stromversorgungskabel für den Schrämkopfantriebsmotor ein anfänglicher Drall von 180 derart erteilt wird, daß das Kabel
während des Schneidens niemals einem Gesamtdrall in beiden Drehrichtungen von mehr als 180° ausgesetzt ist.
Ist einmal der Streifen vollständig vom Ortsstoß geschnitten, so werden die Klappenplatten 240 wieder geöffnet und die Vorpfänderkappenanordnungen
15 weiter vorgeschoben zum Abschirmen des neu freigelegten Hangenden und zum Herstellen eines geeigneten Ausbaus.
Die Keilanordnungen 100 und 102 werden betätigt zum Lösen des Gleitteils 70 vom Gleitbahnteil, was den Stellzylindern 87 ein
vollständiges Zurückziehen der Schrämeinheitanordnung ermöglicht. Bei diesem Vorgang wird der Schrämkopf 9 aus dem neu freigelegten
Ortsstoß um eine Strecke zurückgezogen, die gleich zwei Arbeitshüben der vortreibenden Stellzylinder 87 ist.
Die äußere Schildanordnung 150 wird dann durch die einfahrenden
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Stellzylinder 154 aus ihrer das Hangende stützenden Stellung gelöst,
wobei die verjüngten Zapfen 156 zuerst ein Einwärtsbewegen der äußeren Ränder 201 von der Gesteinsfläche ermöglichen, wobei
die oberste äußere gekrümmte Platte die notwendige Gelenkigkeit zwischen den beiden Hälften der oberen Schirmanordnung ermöglicht.
Ein weiteres Einfahren der Stellzylinder 154 löst den obersten Teil der oberen Schildanordnung vom Hangenden der Strekke
oder des Tunnels.
Die gesamte Vortriebsmaschine wird dann durch Unterdrucksetzung der Stellzylinder 14 vorgeschoben, die um die Rückseite der unteren
Schildanordnung 152 angeordnet sind, die am vorher festgesetzten
Ring der Ausbauabschnitte 12 für das Hangende anstößt, die ein Widerlager für die Stellzylinder 14 bilden. Die Vortriebsmaschine
wird dann vorgeschoben, bis der Schrämkopf am neu freigelegten Ortsstoß anstößt. Wenn die äußere Schildanordnung
mit dem Rest der Vortriebsmaschine vorgeschoben wird, bleiben die teleskopischen Vorpfänderkappenanordnungen 15 in Anlage am Ortsstoß und werden gegen die Wirkung der Stellzylinder 16 in eine
zurückgezogene Stellung gedrückt. Auf diese Weise werden der neu freigelegte obere Ortsstoß und das Hangende auf dem gesamten
Vorschub der Vortriebsmaschine geeignet abgeschirmt.
Stößt der Schrämkopf an, so wird der Vorschub der Vortriebsmaschine
angehalten, und wird die äußere Schildanordnung unter der Wirkung der ausfahrenden Stellzylinder 154 wieder in ihrer das
Hangende ausbauenden Verweilstellung festgesetzt. Der gesamte oben beschriebene Schneidvorgang wird dann wiederholt.
Wenn die äußere Schildanordnung in ihrer Verweilstellung wieder
festgesetzt ist, werden die Stellzylinder 14 in die untere Schildanordnung 152 zurückgezogen und wird ein weiterer Ring der
Ausbauabschnitte 12 für das Hangende innerhalb der nach hinten
überstehenden Schildteile 149 und 150 errichtet, die sich an der
Rückseite der äußeren Schildanordnung befinden und am vorher errichteten Ring von Ausbauabschnitten anstoßen. Die aus Stahlbeton
bestehenden Ausbauabschnitte werden längs der Strecke oder des
jr. 03 0027/0638
Tunnels zur Aufrichtvorrichtung 11 (vergl. Fig. 1 und 2) an der ·
Vortriebsmaschine durch nicht dargestellte Schienen befestigte Laufkatzen gefördert. Die Ausbauabschnitte werden dann von der
Laufkatze von der Aufrichtvorrichtung angehoben, die eine Windenanordnung enthält und die Ausbauabschnitte um die Streckenoder
Tunnelwand zieht, bis der Ring vollständig ist. Das Aufrichten findet innerhalb der geschützten Zone statt, die durch
die nach hinten überstehenden Schildteile 149, 153 gebildet ist. Der Ring enthält in typischer Weise etwa 7 oder 8 Abschnitte,
die durch ein zentrales Keilelement in ihrer Lage verriegelt werden. Ist einmal der aus den Abschnitten bestehende
Ring vollständig und die äußere Schildanordnung vorgeschoben, so wird ein schnell abbindender Zement hinter die
Abschnitte gepumpt, um einen guten Ausbaueingriff zwischen der Gesteinsfläche und den Ausbauabschnitten zu gewährleisten.
Die gesamten Schneid-, Vorschub- und Abschnitterrichtungsvorgänge werden wiederholt, bis die Strecke oder das Tunnel bis
zur gewünschten Länge ausgehöhlt bzw. vorgetrieben ist.
Sämtliche aus der Beschreibung den Ansprüchen und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich
konstruktiver Einzelheiten und räumlicher Anordnungen, können sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination
erfindungswesentlich sein.
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Claims (26)
1. Gleitbahneinrichtung mit einem Gleitbahnteil und einem Gleitteil,
das unter der Wirkung einer Stellzylindereinrichtung gegenüber dem Gleitbahnteil geführt verschiebbar ist, dadurch
gekennzeichnet , daß wenigstens eine Keilanordnung (100) vom Gleitteil (70) getragen ist, und daß eine weitere
Stellzylindereinrichtung (110) die Keilanordnung (100) beaufschlagt zum lösbaren Verkeilen des Gleitteils (70) am
Gleitbahnteil (82).
2. Gleitbahneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gleitbahnteil (70) zwei Keilanordnungen (100, 102) vorgesehen
sind.
3. Gleitbahneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gleitteil (70) zwischen wenigstens zwei Gleitbahnteil-Flächen (183, 185) längs des Gleitbahnteils (82)
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verschiebbar geführt ist, wobei wenigstens eine der Teilanordnungen
(100, 102) den Gleitteil (70) zwischen den beiden Flächen (183, 185) lösbar verkeilt.
4. Gleitbahneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß,in Längsrichtung des Gleitbahnteils (82) gesehen, wenigstens
eine Fläche (183) quer zu wenigstens einer weiteren Fläche (185) angeordnet ist, wobei wenigstens eine der Keilanordnungen
(100, 102) den Gleitteil (70) zwischen der weiteren Fläche (185) und der querverlaufenden Fläche (183) verkeilt.
5. Gleitbahneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stellzylindereinrichtung
(87) eine hydraulische Stellzylindereinrichtung aufweist.
6. Gleitbahneinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Stellzylindereinrichtung (87) betätigbar
ist zum lösbaren Verankern des Gleitteils (70) gegenüber dem Gleitbahnteil (82) .
7. Gleitbahneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gleitbahnteile (82) vorgesehen
sind, längs welchen jeweils zwei Gleitteile (70) geführt verschiebbar sind, daß wenigstens eine Keilanordnung (102)
von wenigstens einem der beiden zusammenarbeitenden Gleit- und Gleitbahnteile (70, 82) getragen ist, und daß eine Stellzylindereinrichtung
(110) die Keilanordnung (102) beaufschlagt zum lösbaren Verkeilen eines der beiden zusammenarbeitenden Gleit-
und Gleitbahnteile (70, 82) am anderen Teil.
8. Gleitbahneinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gleitbahnteile (82) offenseitige Gebilde sind,
wobei die offenen Seiten einander zugewandt sind.
9. Gleitbahneinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
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daß die beiden Gleitteile (70) unbeweglich an einem Körperteil (50) befestigt sind, und daß die Anordnung der verschiebbaren
Teile die beiden offenseitigen Gleitbahnteile (82) überbrückt.
10. Gleitbahneinrichtung nach Anspruch 9 in Abhängigkeit von Anspruch
2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die querverlaufende Fläche (183) jedes offenseitigen Gleitbahnteils (82) derart
zur offenen Seite gerichtet ist, daß im Betrieb, wenn die mit den beiden querverlaufenden Flächen in Eingriff bringbaren Keilanordnungen
(102) betätigt sind, die Anordnung der Gleitteile (70) gegenüber Bewegung in beliebiger Richtung quer zum Gleitbahnteil
(82) verkeilt ist.
11. Vortriebsmaschine mit einer Schrämeinheitanordnung, mit einer Aussteifanordnung und mit einer Gleitbahneinrichtung einschließlich
eines an einer der Anordnungen unbeweglich befestigten Gleitbahnteils und eines Gleitteils, der unter der Wirkung
einer Stellzylindereinrichtung gegenüber dem Gleitbahnteil geführt verschiebbar und an der anderen Anordnung unbeweglich
befestigt ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Gleitbahneinrichtung (82) wenigstens eine vom Gleitteil (70)
getragene Keilanordnung (100, 102) aufweist, und daß eine Stellzylindereinrichtung
(110) die Keilanordnung (100, 102) beaufschlagt zum lösbaren Verkeilen des Gleitteiles (70) am Gleitbahnteil.
12. Vortriebsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gleitbahneinrichtung (82) zwei Gleitbahnteile aufweist, die angrenzend an die jeweiligen Seiten der Schrämeinheitanordnung
(4) angeordnet sind, und daß eine Gleitteilanordnung (70) gegenüber den beiden Gleitbahnteilen geführt verschiebbar ist.
13. Vortriebsmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Gleitbahnteile (82) unbeweglich an der Aussteifeinheit (10) befestigt sind, und daß die Gleitteilanordnung (70)
fest an der Schrameinheitanordnung (4) befestigt ist.
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14. Vortriebsmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet»
daß die Gleitteilanordnung (70) wenigstens einen Teil der Schrämeinheitanordnung (4) umfaßt.
15. Vortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitbahnteile (82) offenseitig sind,und daß die Gleitteilanordnung (70) die Gleitbahnteile
(82) überbrückt.
16. Vortriebsmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden offenen Seiten einander wenigstens teilweise zugewandt sind.
17. Vortriebsmaschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Gleitbahnteil (82) aus mehreren Flächenelementen (183, 184, 185) aufgebaut ist, die die Gleitflächen
des Gleitbahnteils (82) bilden.
18. Vortriebsmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß,in Richtung längs des Gleitbahnteils (82) gesehen, wenigstens
eine der Gleitflächen (183) quer zu wenigstens einer weiteren Fläche (185) angeordnet ist.
19. Vortriebsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche
12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitteilanordnung (70) zwei Gleitteile umfaßt, die jeweils mit den beiden
Gleitbahnteilen (82) zusammenarbeiten können.
20. Vortriebsmachine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Gleitteil zwei Keilanordnungen (100, 102) aufweist.
21. Vortriebsmaschine nach Anspruch 19 oder 20 in Abhängigkeit
von Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine Keilanordnung (102) jedes Gleitteils (70) mit der querverlaufenden Fläche (183) in Eingriff bringbar ist, die
durch den zusammenwirkenden Gleitbahnteil (82) gebildet ist.
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22. Vortriebsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifanordnung
(100) eine äußere Schildanordnung aufweist.
23. Vortriebsmaschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Schildanordnung (10) zwei Teile (150, 182)
aufweist, die durch eine Stellzylindereinrichtung (154) verbunden sind, die zur Bewegung eines Teils gegenüber dem anderen
derart betätigbar ist, daß im Betrieb, wenn die Vortriebsmaschine zur Bildung einer Strecke im Bergbau oder
eines Tunnels Gestein aushöhlt, die äußere Schildanordnung in der Strecke oder im Tunnel verankerbar ist.
24. Vortriebsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche
11 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Gleitteil
(70) gegenüber dem oder jedem gleitbaren Teil (82) unter der Wirkung einer hydraulischen Stellzylindereinrichtung
(87) bewegbar ist.
25. Vortriebsmaschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Stellzylindereinrichtung (87) betätigbar
ist zum lösbaren Verankern des Gleitteils (70) gegenüber dem gleitbaren Teil (82).
26. Vortriebsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jeder Keilanordnung
(100, 102), einen Keilklotz (108) und ein Reaktionskeilglied (109) einschließlich einer Führungsbahn für
den Keilklotz (108) aufweist.
030027/0638
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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