DE2948365A1 - Ruecklauftransformator - Google Patents
RuecklauftransformatorInfo
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Description
RCA 72,974
U.S. Ser. No. 965,109
vom 30. November 1978
RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.)
Rücklauftransformator
Die Erfindung bezieht sich auf Hochspannungs- oder Rücklauftransformatoren
für Kathodenstrahlröhren.
Um die Endanodenspannung für eine Kathodenstrahlröhre in einem Fernsehempfänger zu erzeugen, koppelt man die Primärwicklung
eines Rücklauftransformators an eine Horizontalablenkschaltung. Mit der Primärwicklung ist magnetisch eine Hochspannungswicklung
gekoppelt. Die in der Hochspannungswicklung entstehenden Rücklaufimpulse werden durch eine Hochspannungsdiode zur Erzeugung
der Endanodenspannung gleichgerichtet.
Will man mittlere Gleichspannungen haben, wie sie beispielsweise für die Fokus- oder Schirmgitterelektrode der Kathodenstrahlröhre
benötigt werden, dann kann man die Hochspannung herunterteilen oder die Rücklaufimpulse in einer anderen Rücklaufwicklung
oder an einen Zwischenanzapfungspunkt der Hochspannungswicklung gleichrichten und sieben. Andere Hochspannungsschaltungen enthalten
einen zweiten Zwischengleichrichter, der zwischen die Masserückleitung und die Masseleitung der Hochspannungswicklung geschaltet
ist. Dieser zwischengeschaltete (Masse-) Gleichrichter ist in gleicher Richtung wie der Hochspannungsgleichrichter gepolt.
Durch kapazitive Spannungsgleichrichtung wird eine Zwischengleichspannung erzeugt, die als Bezugswert für die Hochspannungswicklung
dient. Wenn der Fokusspannungsanzapfungspunkt an einem
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Wechselspannungsnullpunkt für die Rücklaufimpulse liegt, dann
ist keine Gleichrichtung notwendig, um eine Fokusgleichspannung zu erhalten, die etwa gleich der Zwischengleichspannung ist.
Pokusgleichspannungen haben jedoch typischerweise ein Viertel bis
ein Drittel der Spannung der Hochspannungsrücklaufimpulse. Zur Veränderung der Zwischengleichspannung auf den gewünschten Wert
hat man externe diskrete Kondensatoren verwendet, um die kapazitive Spannungsteilung und damit den Wechselspannungsnullpunkt zu
verändern. Zwischen den Fokusanzapfungspunkt und die gemeinsame Masserückleitung kann ein externer Kondensator gekoppelt werden,
oder man koppelt einen externen Kondensator über die Zwischenelektroden
des Gleichrichters am masseseitigen Ende der Hochspannungswicklung. Der zuerst erwähnte externe Kondensator muß Gleichspannung
sbeanspruchungen am Fokuspunkt aushalten und der zweitgenannte externe Kondensator muß die Wechselspannungsbelastung
der über den Elektroden des Zwischengleichrichters entstehenden Rücklaufimpulse aushalten. Beide Kondensatoren sind relativ groß
und teuer. Es besteht daher ein Bedürfnis nach einem Hochspannungstransformator,
bei welchem solche externen Kondensatoren überhaupt überflüssig sind.
Fernsehempfänger können verschiedene Typen von Kathodenstrahlröhren
benutzen, an deren Fokuselektrode je nach Typ unterschiedliche Fokusspannungen anzulegen sind. Es ist daher wünschenswert,
einen Hochspannungstransformator bauen zu können, der sich für jede der verschiedenen Kathodenstrahlröhrentypen eignet und so
aufgebaut ist, daß er selektive Einstellungen der Fokusspannung erlaubt, ohne unterschiedliche oder anders gestaltete Gehäuse zu
erfordern.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält
ein Hochspannungstransformator für einen Fernsehempfänger eine Hochspannungswicklung, die an eine Wechselstromquelle anschließbar
ist, so daß in der Hochspannungswicklung eine Hochspannung entsteht. Eine Einrichtung zur Bestimmung der Hochspannung ver-
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bindet einen ersten Gleichrichter und eine Hochspannungsleitung der Hochspannungswicklung. Um für eine elektrische Kontinuität
zwischen der Hochspannungswicklung und dem ersten Gleichrichter zu sorgen, ist ein zweiter Gleichrichter so gepolt, daß er in derselben
Richtung wie der erste Gleichrichter Strom führt. Der erste und der zweite Gleichrichter blockieren den Gleichstrompfad in der
Hochspannungswicklung während eines ersten Polaritätsintervalls der Wechselspannung zur Erzeugung einer Zwischengleichspannung
in der Hochspannungswicklung völlig mit Hilfe einer Spannungsteilung in Folge verteilter Kapazitäten, so daß ein Wechselspannungsnullpunkt
an einem Zwischengleichspannungsanschluß der Hochspannungswicklung entsteht. Eine zusätzliche Einrichtung, welche
eine verteilte Kapazität bewirkt, verbindet den zweiten Gleichrichter und eine zweite Leitung der Hochspannungswicklung, um genügend
zusätzliche verteilte Kapazität zu bewirken, so daß die kapazitive Spannungsteilung und damit der Wert der Zwischengleichspannung
wunschgemäß eingestellt werden können.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein elektrisches Schaltbild einer Rücklaufspannungsschaltung;
Fig. 2 eine teilweise gebrochene Seitenansicht eines Rücklauftransformators
gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine Seitenansicht von links längs der Linien 3-3 des Rücklauftransformators gemäß Fig. 2;
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie 4-4 des in Fig. 2 dargestellten
Rücklauftransformators und
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 aus Fig. 2.
Fig. 1 zeigt das elektrische Schaltbild eines Rücklauf- oder Horizontalendtransformators 21 gemäß dem Stande der Technik mit
der zugehörigen Hochspannungserzeugungsschaltung. Der Rücklauftransformator 21 enthält eine Primärwicklungsanordnung 222 mit
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einer Primärwicklung 22, deren Zuleitungen mit 22a und 22b bezeichnet
sind, und zugehörigen Sekundärwicklungen 23 und 24 mit entsprechenden Leitungsdrähten 23a, 23b, 24a und 24b. Die üblichen
Anschlüsse der Leitungsdrähte der Wicklungen 22 bis 24 zu anderen Schaltungsteilen der Kathodenstrahlröhre und des Fernsehempfängers
sind durch Lötanschlüsse 102 bis 106 und 112 veranschaulicht. Die Sekundärwicklung 24 enthält beispielsweise eine Anzapfungsleitung
24c, die in üblicher Weise an die geroeinsame Masserückleitung 30
angeschlossen ist, wie der Lötanschluß 124c veranschaulicht. Die Masserückleitung 30 kann beispielsweise das Metallchassis des Fernsehempfängers
sein, welches beispielsweise elektrisch isoliert von der Wechselstromnetzzuleitung ist.
Der Rücklauftransformator 21 enthält eine Hochspannungsanordnung
225 zur Erzeugung eines Endanoden-Beschleunigungspotentials für den Strahlstrom. Die Hochspannungsanordnung 225 umfaßt eine Hochspannungswicklung
25, die magnetisch mit der Primärwicklung 22 mittels eines Magnetkerns 26 gekoppelt ist.
Ein erster Hochspannungsgleichrichter 27 mit Dioden 28 und 29 ist so gepolt, daß er während des Horizontalrücklaufintervalls die
Horizontalrücklaufimpulse gleichrichtet und über einen Widerstand
37 an einen Endanodenanschluß U gelangen läßt, wo eine Endanoden-Beschleunigungsgleichspannung
durch Aufladung und Siebung mittels einer nicht dargestellten Endanodenkapazität entsteht. Ein HochspannungsanschluB,
der eine elektrische Kontinuität zwischen dem Hochspannungsleitungsdraht 25a der Hochspannungswicklung 25 und
dem Anodenleitungsdraht der Diode 28 des ersten Gleichrichters 27 bewirkt, ist durch den Lötanschluß 116 dargestellt. Die Anschlüsse
zwischen den beiden Dioden, zwischen der Diode 29 und dem Widerstand 30 und am Endanodenanschluß U sind durch die Lötanschlüsse
119, 120 bzw.U angedeutet.
Ein zweiter Gleichrichter 31, der beispielsweise eine Diode umfaßt,
ist mit einem Anodenleitungsdraht elektrisch an einen Lötanschluß 101 und mit einem Kathodenleitungsdraht elektrisch an
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einen Lötanschluß 115 angeschlossen. Der Anschluß 115 ist auch mit
dem zweiten Leitungsdraht 25b der Hochspannungswicklung 25 verbunden. Die Anschlüsse für den zweiten Gleichrichter 31 und die Hochspannungswicklung
25 sind allgemein durch Lötanschlüsse 101 und 115 veranschaulicht.
Der Anschluß 101 kann an die Masserückleitung 30 oder eine Gleichspannungsquelle
galvanisch angeschlossen sein. Ist der Gleichrichter 31 in derselben Richtung wie der Hochspannungsgleichrichter
27 gepolt, dann fließt während des Rücklaufs ein Ladegleichstrom, wenn die beiden Gleichrichter leiten, vom Anschluß 101 über
den Gleichrichter 31, die Hochspannungswicklung 25, den Gleichrichter 27, den Widerstand 37 und schließlich zum Anodenanschluß
U zur Aufladung der Kapazität der Kathodenstrahlröhre.
Zwischen dem Anschluß 101 und dem Anodenanschluß U besteht ein kapazitiver Spannungsteiler. Gemäß Fig. 1 ist ein diskreter externer
Kondensator 32 zwischen einen Anschluß 113 und die Masserückleitung 30 gekoppelt. Der Anschluß 113 liegt an einem Zwischenanzapfungsdraht
25c der Hochspannungswicklung 25. Der Anschluß 113 ist dadurch über den Wicklungsabschnitt 325 mit dem Anschluß 115
und über den Wicklungsabschnitt 425 mit dem Anschluß 116 jeweils galvanisch verbunden. Zusätzlich oder alternativ kann ein diskreter
externer Kondensator 33 über die Diode 31 geschaltet sein. Die Streukapazität zwischen dem Anschluß 16 und dem Anodenanschluß U
vervollständigt den kapazitiven Spannungsteiler.
Während des Hinlaufs sind die Gleichrichter 27 und 31 in Sperrrichtung
gepolt und blockieren den Gleichstrompfad in der Hochspannungswicklung 25. Die Anodenspannung am Anschluß U entsteht
nun über dem erwähnten kapazitiven Spannungsteiler, der zwischen den Anschlüssen 101 und U liegt. Dieser wirkt sich so aus, daß
während des Hinlaufs eine Zwischengleichspannung über den Kondensatoren
32 und 33 entsteht, die gleichstrommäßig parallel liegen. So wird also eine Zwischengleichspannung an die Hochspannungswicklung
25 gekoppelt.
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Die Stelle der Zwischenanzapfung 25c bestimmt die Amplituden der Hin- und Rücklaufspannungen, welche in den Wicklungsteilen 325 und
4 25 erzeugt werden, entsprechend dem Windungsverhältnis dieser beiden Teile, wobei Rücklaufimpulse 34 und 35 entgegengesetzter
Polarität an den Anschlüssen 115 bzw. 116, bezogen auf die Spannung
am Zwischenanschluß 113, entstehen. Bei geeigneter Wahl der Lage der Anzapfung 25c und der Werte der Kondensatoren 32 und 33
sind die Spannungen am Anzapfungspunkt während des Hin- und Rücklaufes gleich, wobei die Hinlaufspannung und die Zwischengleichspannung
etwa gleich groß wie die Rücklaufspannung sind. Die Lage der Anzapfung 25c bildet daher einen WechselSpannungsnullpunkt
für die in der Hochspannungswicklung 25 erzeugte Wechselspannung, wobei im wesentlichen nur eine Zwischengleichspannung am Anschluß
113 entsteht.
Da nur eine Gleichspannung entsteht, kann der Anschluß 113 als
Fokusanzapfungsanschluß F zur Lieferung einer Fokuszwischengleichspannung für die Fokuselektrode einer Kathodenstrahlröhre
dienen. Wie Fig. 1 veranschaulicht, wird diese Spannung vom Anschluß 113 über einen Widerstand 36 zum Anschluß 114 gekoppelt,
der über einen Schleifer eines nicht dargestellten Potentiometers, welches an den Anschluß 114 angeschlossen ist, mit der Fokuselektrode
verbunden sein kann.
Die Verwendung diskreter Kondensatoren für die selektive Einstellung
des kapazitiven Spannungsteilers zur Erzeugung einer Fokuszwischengleichspannung
ist eine relativ teure Lösung, um sicherzustellen, daß die richtige Fokusgleichspannung am Anschluß 113
erscheint. Der Kondensator 32 muß relativ hohe Gleichspannungen aushalten, und am Kondensator 33 liegt außer einer Gleichspannung
die ihn noch stärker beanspruchende Wechselspannung der Rücklaufimpulse 34. Diese Wechselspannung ist dafür verantwortlich, daß
der Kondensator 33 relativ empfindlich gegen ein Durchschlagen ist.
Würde man die beiden Kondensatoren 32 und 33 weglassen, dann würde
zwischen den Anschlüssen 101 und U ein kapazitiver Spannungs-
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teiler gebildet, der von den vorhandenen Streukapazitäten des in üblicher Weise aufgebauten Rücklauftransformators 21 abhängt. Solche
Streukapazitäten lassen sich schwierig genau kontrollieren, und man kann die am Anschluß 113 erforderliche relativ genaue
Fokusgleichspannung nur schwierig erhalten oder für verschiedene Kathodenstrahlröhren einzeln einstellen.
Der Aufbau eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Rücklauftransformators
21 ist in den Fig. 2 bis 5 veranschaulicht. Hierbei werden keine diskreten externen Kondensatoren, wie die Kondensatoren
32 und 33 in Fig. 1 benötigt, und die erzeugte Fokuszwischengleichspannung läßt sich genau und gezielt einstellen.
Wie aus den verschiedenen Darstellungen der Fig. 2 bis 5 ersichtlich
ist, enthält der Rücklauftransformator 21 einen Primärwickelkörper
522, auf dem eine Primärwicklung 22 und Sekundärwicklungen 23 und 24 beispielsweise in Lagen gewickelt sind. Ein erstes Komponentengehäuse
537 ist in einem Stück mit dem Primärwickelkörper 522 ausgebildet und beherbergt die verschiedenen elektrischen
Komponenten und Anschlüsse an einem Gehäuseende, wie Fig. 3 erkennen läßt.
Ein Hochspannungswickelkörper 525 enthält eine Hochspannungswicklung
25, die beispielsweise in Lagenwicklung um den Wickelkörper herum aufgebaut ist. Ein zweites Komponentengehäuse 538 ist in
einem Stück mit dem Hochspannungswickelkörper 525 ausgebildet und beherbergt noch andere elektrische Komponenten und Anschlüsse an
einem Gehäuseende, wie Fig. 4 zeigt.
Wie die Darstellung der Fig. 5, entsprechend dem Schnitt 5-5 in Fig. 2, zeigt, sind der Hochspannungswickelkörper 525 und das
Gehäuse 538 im Winkel zum Primärwickelkörper 522 und Gehäuse 537 mit Hilfe einer im Gehäuse 538 geformten Zunge 544 und einer in
einem Ende des Primärwickelkörpers 522 geformten entsprechenden Ausnehmung 562 orientiert. Die Seitenansicht gemäß Fig. 2 läßt
erkennen, daß eine korrekte seitliche Lage des Primärwickelkör-
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pers 522 gegenüber dem Hochspannungswickelkörper 525 durch Abstandsstücke
545 sichergestellt wird, die im Primärwickelkörper 522 ausgebildet sind und an ein Ende des Hochspannungswickelkörpers
525 anstoßen. Ein rechteckiger ferromagnetischer Kern 26, der zwei C-förmige Kernteile aufweist, ragt durch Öffnungen im
Primär- und im Hochspannungswickelkörper 522 und 525 und in den Gehäusen 537 und 538. Ein U-förmiger Metallbügel 539 enthält
Kanäle entlang sowohl des linken als auch des rechten Schenkels 539a bzw. 539b, und in diesen Kanälen sitzt der Kern 26. Der Kern
26 ist gegen die Schenkel 539a und 539b und eine Bodenplatte 539c des Metallbügels 539 mit Hilfe von Kissen 540 verkeilt, welche
zwischen Kern 26 und Bügel 539 sitzen. Der Kern 26 ist am Bügel 539 durch einen Metallstreifen 541 festgelegt, welcher über dem
oberen Kernschenkel liegt. Der Metallbügel 539 ist an dem Gehäuse 537 mittels einer Preßpassung befestigt und durch Einleimen des
linken Schenkels 539a des Bügels 539 in die Wände eines in einem Gehäuseende ausgebildeten Kanals 54 3.
Klumpen aus einem elektrisch leitenden Klebmaterial 542 sorgen für eine elektrische Verbindung zwischen Kern 26 und Metallbügel
539. Im linken Schenkel 539a und in der Bodenplatte 539c sind Schraubenlöcher 546 ausgebildet, mit Hilfe deren der Rücklauftransformator
21 an ein Metallchassis des Fernsehempfängers mittels nicht dargestellter Blechschrauben angeschraubt werden kann.
Ist der Metallbügel 539 am Metallchassis befestigt, dann wirkt er als gegen die Netzwechselspannung isolierte Masserückleitung
30.
Fig. 4 läßt erkennen, daß metallische elektrische Anschlüsse 116, 119, 120 und U in einer inneren Ausnehmung 547 des Gehäuses 538
vorhanden sind. Ein Hochspannungsgleichrichter 27 liegt zwischen den Anschlüssen 116 und 120; er enthält eine Diode 28, deren
Anodenleitungsdraht um den Anschluß 116 und deren Kathodenleitungsdraht
um den Anschluß 119 herumgewickelt ist, und eine Anode 29, deren Anodenleitungsdraht um den Anschluß 119 gewickelt ist. Ein
Widerstand 37 ist mit Zuleitungsdrähten um die Anschlüsse 120 bzw.
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U gewickelt. Ein Endanodenleitungsdraht 548 ist mit einem Ende um den Anschluß U gewickelt. Das andere Ende des Anodenleitungsdrahtes
548 ragt durch ein Auge 549 und eine Öffnung 550 im Gehäuse 538 und endet in einem üblichen Endanodenklipp, der hier aber
nicht dargestellt ist. Der Hochspannungsleitungsdraht 25a der Hochspannungswicklung 25 ist aus dem Wicklungsaufbau in nicht dargestellter
Weise herausgeführt und um den Anschluß 116 gewickelt.
Gemäß Fig. 3 sind Leitungsdrähte 22a, 22b, 23a, 23b, 24a und 24b
der Primär- und Sekundärwicklungen 22, 23 und 24 aus den Wicklungsaufbauflächen herausgeführt und um die rechtwinkligen Flansche
der metallischen Lötösenanschlüsse 102 bis 106 bzw. 112 gewickelt. Ein Masseanzapfungsleitungsdraht 24c der Wicklung 24 ist
durch eine Öffnung 551 im Primärgehäuse 53 7 herausgeführt und an einen Flanschanschluß 124c angelötet, der im Metallbügelschenkel
539a ausgebildet ist.
In einer Ausnehmung 552 des Primärgehäuses 537 ist ein Zwischengleichspannungsanschluß
113 angeordnet. Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ragt ein Ende eines Leitungsdrahtes 554 durch eine Öffnung
555 im Gehäuse 537 und durch ein Auge 556 und ist um den Anschluß 113 gewickelt. Das andere Ende des Drahtleiters 554 ist
an die Zwischengleichspannungsanzapfung 25c der Hochspannungswicklung 25 angeschlossen, wie Fig. 2 erkennen läßt.
Gemäß Fig. 3 ist ein Widerstand 36 mit seinen Enden um die Anschlüsse
113 bzw. 114 gewickelt und kann dann mit der Fokuselektrode
der Kathodenstrahlröhre elektrisch verbunden sein.
Ein zweiter Gleichrichter 31 sitzt in einer Ausnehmung 553 im Gehäuse
537. Die Anodenleitung des Gleichrichters 31 ist um einen Anschluß 101, seine Kathodenleitung um einen Anschluß 115 gewickelt.
Der Anschluß 101 kann galvanisch und an Masse oder eine Gleichspannungsquelle angeschlossen sein.
Ist der Rücklauftransformator 21 in der oben beschriebenen Weise
aufgebaut und sind die elektrischen Komponenten ebenso angeschlos-
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sen, dann sind die Gleichrichter 27 und 31 in derselben Richtung gepolt und führen einen Gleichstrom zur Aufladung der Anodenkapazität
beim Rücklauf. Während des HinlaufIntervalls sind die Gleichrichter
27 und 31 in Sperrichtung gepolt. Wenn mit dem Rücklauftrans formator keine externen Spannungsteilerkondensatoren verbunden
sind, dann erfolgt die zur Ableitung einer Fokuszwischengleichspannung oder Schirmgitterspannung am Anschluß 113 erforderliche
kapazitive Spannungsteilung vollständig mit Hilfe der verteilten Kapazität des Transformatoraufbaus gemäß der Fig. 2
bis 5.
Ein Merkmal der Erfindung liegt darin, den Rücklauftransformator
21 mit zusätzlicher verteilter Kapazität zu versehen, indem ein Aufbau gebildet wird, infolgedessen die Fokuszwischengleichspannung
oder Schirmgitterspannung selektiv und genau über einen genügend großen Bereich einstellbar ist, um die Verwendung eines
einzigen Rücklauftransformatoraufbaus bei unterschiedlichen Kathodenstrahlröhren zu erlauben. Wie nun Fig. 3 zeigt, umfaßt
der die zusätzliche Kapazität bildende Aufbau eine verlängerte Leiterschleife 558, von der ein Ende um den Anschluß 115 gewickelt
ist, an welchen die Kathodenleitung des Gleichrichters 31 ebenfalls angeschlossen ist. Die Fig. 2 und 3 zeigen, daß das andere
Ende der vergrößerten Leiterschleife 558 durch eine öffnung 559 im Gehäuse 537 und durch ein Auge 560 geführt ist und an den
Leitungsdraht 25b der Hochspannungswicklung 25 angeschlossen ist. Eine Büchse 561 um die Leiterschleife 558 herum verhindert, daß
diese andere elektrische Komponenten und Teile im Gehäuse 537 berührt. Die vergrößerte Leiterschleife 558 ist zur Veranschaulichung
beispielsweise aus einem inneren Kupferleiter mit einer äußeren Isolierhülle aus Silikongummi gebildet.
Die zusätzliche verteilte Kapazität gegen Masse, welche durch die vergrößerte Leiterschleife gebildet wird, hängt von der Länge des
verwendeten Kupferdrahtes ab. Diese zusätzliche Kapazität ist an einen Anschluß 115 an der Kathode der Diode 31 angekoppelt, wo
auch ein Wechselspannungsrücklaufimpuls entsteht. An dieser Stelle
ist die Fokussierspannung relativ empfindlich gegen Kapazitäts-
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änderungen. Durch selektive Einstellung der Länge der vergrößerten
Leiterschleife 558 läßt sich die Fokusspannung typischerweise um bis zu 800 V verändern. Würde man am Anschluß 115 einen externen
Kondensator verwenden, dann wäre dieser wegen der am Anschluß 115 anstehenden Wechselspannung einer erhöhten Durchbruchsbelastung
ausgesetzt. Bei Verwendung der vergrößerten Leiterschleife 558 besteht jedoch nur wenig Wahrscheinlichkeit eines Durchbruchs der
Leiterisolationshülse.
Nach dem Zusammenbau des Transformators 21 werden alle Hohlräume und Ausnehmungen des Aufbaus mit einem Isoliermaterial wie Silikongummi
ausgefüllt, um Koronaentladungen und Durchbruchserscheinungen zu verhindern.
Dadurch, daß der Rücklauftransformator 21 mit einer eine zusätzliche
verteilte Kapazität bildenden Anordnung am Anschluß 115 ausgebildet ist, erhält man einen zuverlässigen, wenig kostspieligen
Transformator, der keine externen Spannungsteilerkapazitäten benötigt. Der Transformator läßt sich bei verschiedenen Kathodenstrahlröhren
verwenden, und die Fokusspannung läßt sich leicht und gezielt für einen bestimmten Zweck einstellen.
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Claims (5)
- ι*α γι·:,\">'λν w Ί ι,τκI)R. I)IKTKIi ν. HKZOLD 29 A 8 36 5I)IJM-. lN(i. ΓΚΤΚΗ SCHlT/. IiIPL. 1\<ί. WÜLl'liAN« HKUSLEHMAKIA-TIIKIlKSlANTItASSE 23 ΙΌΝΤΚΛΠΙ MH(IHIlND-HOOO AlUK-NCHKN 80TELEFON Ο80/47β»Οβ 4TUMISTELKX Λ*2»ΛΗ TKLKMHAMM SOMSEZRCA 72,9 74 Sch/Vu
U.S. Ser. NO. 965,109
vom 30. November 19 78RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.) Patentansprüche1} Hochspannungstransformator für einen Fernsehempfänger, mit einer Hochspannungswicklung, die zur Erzeugung einer Hochspannung in dieser Wicklung an eine Wechselstromquelle anschließbar ist, mit einer ersten Gleichrichteranordnung und einer Hochspannungsanschlußeinrichtung, welche den ersten Gleichrichter und eine Hochspannungsleitung der Hochspannungswicklung im Sinne einer elektrischen Kontinuität zwischen der Hochspannungswicklung und dem ersten Gleichrichter verbindet, ferner mit einem zweiten Gleichrichter, der so gepolt ist, daß er Strom in derselben Richtung wie der erste Gleichrichter leitet und der erste und zweite Gleichrichter den Gleichstrompfad durch die Hochspannungswicklung während eines ersten Polaritätsintervalls der Wechselspannung blockieren, derart, daß eine Zwischengleichspannung in der Hochspannungswicklung lediglich durch Spannungsteilung mittels verteilter Kapazitäten entsteht und ein Wechsel-030023/0885ORlGiNAL INSPECTEDspannungsnullpunkt am Zwischengleichspannungsanschluß der Hochspannungswicklung gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Gleichrichter (31) und eine zweite Leitung (25b) der Hochspannungswicklung (25) über eine Struktur (558) miteinander verbunden sind, die eine zusätzliche verteilte Kapazität bildet, welche ausreicht, um die kapazitive Spannungsteilung wahlweise so einzustellen, daß die Zwischengleichspannung einen gewünschten Wert annimmt. - 2) Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß an einem Anschluß (115) des zweiten Gleichrichters (31) eine Wechselspannung entsteht.
- 3) Transformator nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Anschlußelement (114) zum Verbinden des Zwischengleichspannungsanschlusses (113) mit einer Elektrode einer Kathodenstrahlröhre zur Zuführung der Zwischengleichspannung an diese Elektrode.
- 4) Transformator nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselstromquelle eine an eine Horizontalablenkschaltung angekoppelte Primärwicklung (22) aufweist.
- 5) Transformator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die zusätzliche verteilte Kapazität bildende Struktur eine verlängerte Leiterschleife (558) ist.030023/088 5
Applications Claiming Priority (1)
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