DE294420C - - Google Patents
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- DE294420C DE294420C DENDAT294420D DE294420DA DE294420C DE 294420 C DE294420 C DE 294420C DE NDAT294420 D DENDAT294420 D DE NDAT294420D DE 294420D A DE294420D A DE 294420DA DE 294420 C DE294420 C DE 294420C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
- E05B21/06—Cylinder locks, e.g. protector locks
- E05B21/063—Cylinder locks, e.g. protector locks of the sliding-plate tumbler type
Landscapes
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■.-Λί 294420 KLASSE
68«. GRUPPE
Firma LAURENT FRAIGNEUX in LÜTTICH.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Schlösser mit einer vom Schlüssel gedrehten,
in einem festen Zylinder gelagerten Trommel, bei denen die Trommel durch in den äußeren
Zylinder eingreifende Sperrkörper am Drehen verhindert wird und erst gedreht werden kann,
wenn in der Trommel gelagerte Zuhaltungsscheiben derartig eingestellt werden, daß in
deren Nuten eine Sperrleiste eintreten kann.
ίο Von bekannten Schlössern dieser Art unterscheidet
sich das Schloß nach dieser Erfindung dadurch, daß die durch die Sperrscheiben (Zuhaltungen) in der Sperrlage des Schlosses
festgehaltenen Leisten nicht unmittelbar diejenigen Körper bilden, welche die Trommel
am Außenzylinder festhalten, sondern durch Vermittlung von Kolben auf Stahlkugeln einwirken,
Welche die eigentlichen Sperrkörper bilden, so daß das Schloß durch Anbohren
von außen und Aufbrechen nicht geöffnet werden kann. Dabei können die Sperrscheiben
so gelagert sein, daß sie in verschiedenen Richtungen oder in verschiedenem Sinne verschoben
werden müssen, wenn das Schloß geöffnet werden soll.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Schlosses dargestellt, und zwar in
Fig. ι im Querschnitt nach A-B der Fig. s,!
Fig. 2 im Querschnitt nach C-D der Fig. 3, und in
Fig. 3 im Grundriß nach Entfernung der beiden Deckel.
Das Schloß besteht in der Hauptsache aus der feststehenden Trommel oder dem zylindrischen
Gehäuse α und der im Innern derselben drehbaren konzentrischen Trommel c.
Die Trommel c trägt in bekannter Weise die 40
beiden Stifte e, die auf den Riegel des Schlosses
wirken und ihn vor- und zurückschieben, je nachdem die Trommel c im einen oder im
anderen Sinne gedreht wird.
Die beiden Trommeln α und c sind in der normalen Schlußstellung gegeneinander gesperrt
durch eine gewisse Anzahl von Kugeln b aus gehärtetem Stahl, deren in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel vier vorhanden sind, die in der beweglichen Trommel c untergebracht
sind und in kugelige Ausnehmungen d der festen Trommel α eingreifen und in dieser
Lage durch Kolben r abgestützt werden, die mittels Stangen mit einer Leiste f fest verbunden
sind, welche durch kleine Hilfskolben i in der beweglichen Trommel c geführt ist.
Federn s, die auf die Kolben r wirken und die sich gegen den Boden der Höhlungen in
der Trommel c abstützen, drängen stets die Kugeln b in die Ausnehmungen d der äußeren
Trommel a. Um die innere Trommel c drehen zu können, müssen die Kugeln b in die dazu
vorgesehenen Höhlungen unter Zusammendrückung der Federn s zurückgedrängt werden.
Hierzu ist aber erforderlich, daß die Leisten f sich der Trommelachse nähern können.
In der Schließstellung bilden sämtliche Scheiben g des Schlosses Anschläge für die
Leisten f, welche dadurch die Kolben in den Ausnehmungen der äußeren Trommel festhalten.
■ Wenn aber mit dem Schlüssel die verschiedenen Scheiben bestimmte Strecken
verschoben worden sind, werden die Leisten f frei, so daß sie sich nach der Trommelachse
hin bewegen können.
Zu diesem Zweck besitzt die bewegliche Trommel c einen Satz Bronzescheiben g recht-
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Claims (5)
- eckiger Form, die zwischen geraden Führungen liegen. Federn h streben ständig, diese Scheiben in die der Sperrsteliung entsprechende Lage zurückzuführen, d. i. diejenige Lage, in der diese Scheiben als Stütze oder Widerlager für die Leisten f wirken.Jede der Scheiben g hat am Rand einen Einschnitt m, in den die entsprechende Leiste f sich einlegen kann, wenn die Scheibe durchίο den bei k eingeführten Spezialschlüssel genau um den erforderlichen Betrag verschoben worden ist.Wenn jede der Scheiben g um einen anderen bestimmten Betrag verschoben ist, können sämtliche Kugeln b in ihre Höhlung zurückgedrängt werden, was bei nunmehr erfolgender Weiterdrehung des Schlüssels und dabei erfolgender Drehung der Trommel c geschieht. Diese Drehung bewirkt die Verschiebung des Riegels und das öffnen des Schlosses.Das Schloß ist mit Scheiben g verschiedener Ausbildung versehen, deren Zahl der Anzahl und der Anordnung der Kugeln b entspricht. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel läßt sich eine Reihe Scheiben, zu der die oberste Scheibe gehört, von rechts nach links verschieben, eine andere Reihe von links nach rechts und eine dritte von unten nach oben. Diese verschiedenen Verschiebungen der Scheiben g werden erzielt durch besondere Ausbildung von nicht dargestellten Schlüsselangriffen. Eine Hilfsscheibe, nämlich die unterste Scheibe I des Ausführungsbeispieles, ist kreisrund und ist an ihrem Umfang mit Einschnitten η versehen, die den Einschnitten m der rechteckigen Scheiben entsprechen, deren Kanten aber schräge Flächen bilden, welche in-. folge der durch den Schlüssel ausgeübten Pressung die Kolben r zwingen, ihre normale Schließstellung im Falle eines Bruches einer der Federn s der Kolben r wieder einzunehmen, wenn die Kugeln den Ausnehmungen d wieder gegenüberstehen.Die Kugeln b sind zweckmäßig in verschiedenen Höhenlagen in der Trommel c angeordnet. Sie können auch durch Rollen gleicher Zusammensetzung ersetzt werden, die weniger oder' ebenso dick sind als die bewegliche Innentrommel.Die Einrichtung ist durch einen Deckel φ aus gehärtetem Stahl geschützt, der mit ebenfalls gehärteten Schrauben befestigt wird.Die sichere Sperrung, welche durch die so angeordneten Kugeln oder Rollen erzielt wird, verhindert jedes Anbohren der Sperrorgane des Schlosses von außen; denn das Werkzeug würde beim Auftreffen auf die Sperrkugeln oder -rollen zerbrechen.Pat en τ-Ansprüche:ι. Sicherheitsschloß mit scheibenförmigen Zuhaltungen und zwei konzentrischen Trommeln, -deren eine feststeht und deren andere, den Riegel verschiebende, beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Trommeln in der normalen Schlußstellung durch Kugeln oder Rollen gegeneinander gesperrt gehalten werden, welche in der beweglichen Trommel gelagert sind und in entsprechende Aussparungen der festen Trommel eingreifen.
- 2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln oder Rollen der beweglichen Trommel in den Aussparungen der festen Trommel" (in dpr normalen Schlußstellung) durch Kolben (r) festgehalten werden, die sich durch Vermittlung von Leisten (f) gegen den vollen Rand der Sperrscheiben (g) abstützen, wobei die vorgeschriebene Verschiebung jeder dieser Scheiben durch den Spezialschlüssel des Schlosses zur Folge hat, daß bei beginnender Drehung der Trommel die Kolben die Kugeln oder Rollen freigeben. „
- 3. Schloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben der Kugeln oder Rollen mit Leisten (f) verbunden sind, die sich parallel zur Trommelachse über die ganze Höhe des Scheibensatzes erstrecken, gegen den sie sich in der normalen Schlußstellung abstützen, so daß, wenn durch das Verschieben dieser Scheiben durch den Spezialschlüssel Einschnitte, die in diesen Scheiben vorgesehen sind, vor die Leisten gebracht werden, diese letzteren frei werden und die Drehung der beweglichen Trommel ermöglicht wird.
- 4. Schloß nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch mehrere Sätze Schei- ich ben, die zwischen Führungen angeordnet sind und durch den Spezialschlüssel teils von rechts nach links, teils von links nach rechts, teils von unten nach oben oder von oben nach unten derart verschoben 10; werden können, daß die in ihren Rändern vorgesehenen Einschnitte (m) vor die Leisten der Kolben der Kugeln oder Rollen zu liegen kommen.
- 5. Schloß nach Anspruch 4, gekennzeich- n< net durch eine kreisrunde Hilfsscheibe, die an ihrem Umfang schräge Flächen (n) be^· sitzt, welche die Kugeln oder Rollen in die Schlußstellung zurückführen, wenn eine der auf diese Kugeln oder Rollen drücken- n: den Federn bricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294420C true DE294420C (de) |
Family
ID=548978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294420D Active DE294420C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294420C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE872323C (de) * | 1950-06-24 | 1953-03-30 | Martin Korff | Sicherheitsschloss mit Schluessel |
| US5052205A (en) * | 1990-08-17 | 1991-10-01 | Julio Poli | Lock cylinder having a slide plate with one or more rows of pin tumblers and key therefor |
| US10828362B2 (en) | 2012-12-07 | 2020-11-10 | Elanco Tiergesundheit Ag | Preparation of live vaccines |
-
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- DE DENDAT294420D patent/DE294420C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE872323C (de) * | 1950-06-24 | 1953-03-30 | Martin Korff | Sicherheitsschloss mit Schluessel |
| US5052205A (en) * | 1990-08-17 | 1991-10-01 | Julio Poli | Lock cylinder having a slide plate with one or more rows of pin tumblers and key therefor |
| US10828362B2 (en) | 2012-12-07 | 2020-11-10 | Elanco Tiergesundheit Ag | Preparation of live vaccines |
| US11904008B2 (en) | 2012-12-07 | 2024-02-20 | Elanco Tiergesundheit Ag | Preparation of live vaccines |
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