DE3924971A1 - Schliesszylinder, insbesondere fuer kraftfahrzeugtuerschloesser - Google Patents
Schliesszylinder, insbesondere fuer kraftfahrzeugtuerschloesserInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
- E05B21/06—Cylinder locks, e.g. protector locks
- E05B21/066—Cylinder locks, e.g. protector locks of the rotary-disc tumbler type
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schließzylinder, insbesondere für Kraft
fahrzeugtürschlösser, der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Gattung.
Derartige Schließzylinder sind bekannt (DE-PS 35 26 173). Dabei muß der
Zylinderkern nur zum Drehen in einer Richtung aus der Mittelstellung im
Zylindergehäuse vorher entsperrt werden, indem seine Drehzuhaltungen nach
dem Einstecken des zugehörigen Schlüssels mittels desselben jeweils so weit
in der betreffenden Richtung gedreht werden, daß die jeweilige Umfangs
ausnehmung auf die Sperrleiste des Zylinderkerns ausgerichtet ist, und werden
die Drehzuhaltungen nach dem Rückdrehen des Zylinderkerns in seine Mittel
stellung mittels mindestens einer von zwei Längsrippen des Schlüsselschaftes,
welche sich parallel zu dessen Längsachse erstrecken und einander diametral
gegenüberliegen, wieder in ihre ursprünglichen Stellungen rückgedreht, wenn
der Schlüssel in seine Ausgangsstellung rückgedreht wird, um abgezogen
werden zu können. Dagegen kann der Zylinderkern in der entgegengesetzten
Richtung aus seiner Mittelstellung im Zylindergehäuse herausgedreht werden,
ohne zuvor entsperrt werden zu müssen, da die innere Längsnut des Zylinder
gehäuses so breit gehalten ist, daß der Zylinderkern auch bei vorstehender
und in die Längsnut eingreifender Sperrleiste in der betreffenden Richtung
gedreht und auch wieder rückgedreht werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schließzylinder der im Ober
begriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art zu schaffen, dessen Zylinder
kern aus seiner Mittelstellung im Zylindergehäuse sowohl in der einen als
auch in der anderen Richtung nur herausgedreht werden kann, wenn er zuvor
entsperrt worden ist, wobei dennoch ein zuverlässiges Rückdrehen der Dreh
zuhaltungen in ihre ursprünglichen Stellungen im Zylinderkern in beiden Fäl
len und ein einfacher sowie kostengünstiger Schließzylinderaufbau gewähr
leistet sein sollen.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungs
gemäßen Schließzylinders sind in den Patentansprüchen 2 und 3 angegeben.
Der erfindungsgemäße Schließzylinder ist insbesondere zur Betätigung von
Kraftfahrzeugtürschlössern geeignet und bestimmt, wobei er sicherstellt,
daß die Kraftfahrzeugtürschlösser nur mittels des richtigen Schlüssels ent
riegelt und auch verriegelt werden können, so daß nicht nur ein unbefugtes
Entriegeln, sondern auch ein unbefugtes Verriegeln verhindert ist. Die Mög
lichkeit des unbefugten Verriegelns wird insbesondere bei Kraftfahrzeugen
mit Zentralverriegelungsanlage als nachteilig empfunden.
Nachstehend ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schließzylin
ders anhand von Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Darin zeigt sche
matisch:
Fig. 1 eine teilweise längsgeschnittene Seitenansicht;
Fig. 2 den Querschnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 den Querschnitt gemäß Fig. 2, wobei die betreffende Drehzuhal
tung im Uhrzeigersinn in die Entsperrstellung gedreht ist;
Fig. 4 den Querschnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 1; und
Fig. 5 den Querschnitt gemäß Fig. 4, wobei die betreffende Drehzuhal
tung im Uhrzeigersinn in die Entsperrstellung gedreht ist.
Der dargestellte Schließzylinder dient zur Betätigung eines Kraftfahrzeug
türschlosses, ist selbst mittels eines Schlüssels 1 betätigbar und weist einen
Zylinderkern 2 auf, welcher in einem Zylindergehäuse 3 drehbar gelagert,
mittels einer Schraubenfeder 4 in die zeichnerisch wiedergegebene Mittel
stellung bezüglich des Zylindergehäuses 3 belastet und mit mehreren scheiben
förmigen Drehzuhaltungen 5, einer Schraubenfeder 6 sowie einer Sperrleiste 7
versehen ist.
Die Schraubenfeder 6 belastet die Drehzuhaltungen 5 in die aus Fig. 1, 2
und 4 ersichtlichen Stellungen bezüglich des Zylinderkerns 2, ist auf einen
koaxialen Innenzapfen 8 desselben aufgesteckt und weist zwei rechtwinklig
abgebogene Schenkel 9 auf, welche in Längsrichtung des Zylinderkerns 2
verlaufen und sich beiderseits einer radialen Nase 10 einer Scheibe 11 er
strecken, die zwischen dem Innenzapfen 8 und den Drehzuhaltungen 5 ange
ordnet und mit dem Zylinderkern 2 drehfest verbunden ist, so daß die Schrau
benfeder 6 sich bezüglich des Zylinderkerns 2 nicht drehen kann.
Die als rollenartige, zylindrische Stange ausgebildete Sperrleiste 7 dient
zum Sperren des Zylinderkerns 2 in seiner Mittelstellung im Zylindergehäuse 3
durch Eingriff in eine innere Längsnut 12 entsprechender Breite und Quer
schnittsgestalt des Zylindergehäuses 3, wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich,
ist in einem Längsschlitz 13 des Zylinderkerns 2 radial beweglich und wirkt
mit den Drehzuhaltungen 5 zusammen.
Die Drehzuhaltungen 5 sind jeweils als kreisrunde Scheibe mit einer ersten
Umfangsausnehmung 14 und einer zweiten Umfangsausnehmung 15 zur Auf
nahme der Sperrleiste 7, einer sektorförmigen Umfangsausnehmung 16, in
welche ein innerer Längsvorsprung 17 mit sektorförmigem Querschnitt gleich
bleibender Breite des Zylinderkerns 2 eingreift, zwei sektorförmigen Umfangs
ausnehmungen 18, welche eine radiale Nase 19 begrenzen und in welchen
sich die beiden Schenkel 9 der Schraubenfeder 6 beiderseits der Nase 19
erstrecken, und einer mittleren Öffnung 20 zur Aufnahme des Schaftes
21 des Schlüssels 1 ausgebildet, wobei allerdings unterschiedliche Positionen
sowohl für die erste Umfangsausnehmung 14 als auch für die zweite Umfangs
ausnehmung 15 zur Aufnahme der Sperrleiste 7, welche jeweils eine entspre
chende Breite und Querschnittsgestalt aufweisen, und unterschiedliche Brei
ten für die den Längsvorsprung 17 einschließende sektorförmige Umfangs
ausnehmung 16 vorgesehen sind.
Bei den beiden Drehzuhaltungen 5 gemäß Fig. 2, 3 bzw. 4, 5 ist sowohl
die erste Umfangsausnehmung 14 als auch die zweite Umfangsausnehmung
15 zur Aufnahme der Sperrleiste 7 im größten bzw. kleinsten Abstand von
demjenigen Radius 22 der jeweiligen Drehzuhaltung 5 angeordnet, welcher
in der Mittelebene 23 des Längsschlitzes 13 des Zylinderkerns 2 liegt, wenn
die Drehzuhaltung 5 im Zylinderkern 2 die Stellung gemäß Fig. 2 bzw. 4
einnimmt. Die jeweilige sektorförmige Umfangsausnehmung 16 für den inne
ren Längsvorsprung 17 des Zylinderkerns 2 ist sowohl auf der einen als auch
auf der anderen Seite des Längsvorsprungs 17 am breitesten bzw. schmalsten,
wenn die betreffende Drehzuhaltung 5 im Zylinderkern 2 die Stellung gemäß
Fig. 2 bzw. 4 einnimmt.
Im Falle der Drehzuhaltung 5 nach Fig. 2, 3 gehen die erste Umfangsaus
nehmung 14 zur Aufnahme der Sperrleiste 7 und die benachbarte sektor
förmige Umfangsausnehmung 18 für den einen Schenkel 9 der Schrauben
feder 6 ineinander über, ebenso wie die zweite Umfangsausnehmung 15 zur
Aufnahme der Sperrleiste 7, die sektorförmige Umfangsausnehmung 16 für
den inneren Längsvorsprung 17 des Zylinderkerns 2 und die derselben benach
barte sektorförmige Umfangsausnehmung 18 für den anderen Schenkel 9
der Schraubenfeder 6.
Bei zwei anderen Drehzuhaltungen 5 des Zylinderkerns 2 sind jeweils die
beiden Umfangsausnehmungen 14 und 15 zur Aufnahme der Sperrleiste 7
näher bzw. noch näher zusammengerückt als im Falle der Drehzuhaltung
5 nach Fig. 2, 3 und in größerem bzw. geringerem Ausmaß weiter auseinan
dergerückt als im Falle der Drehzuhaltung 5 nach Fig. 4, 5. Dementsprechend
ist die jeweilige sektorförmige Umfangsausnehmung 16 für den inneren Längs
vorsprung 17 des Zylinderkerns 2 schmaler bzw. noch schmaler als im Falle
der Drehzuhaltung 5 gemäß Fig. 2, 3 und in größerem bzw. geringerem Aus
maß breiter als im Falle der Drehzuhaltung 5 gemäß Fig. 4, 5.
Die beiden restlichen Drehzuhaltungen 5 des Zylinderkerns 2 sind so ausge
bildet, wie zwei der geschilderten Drehzuhaltungen 5, und stellen also je
weils ein Duplikat dieser einen bzw. anderen Drehzuhaltung 5 dar, beispiels
weise der Drehzuhaltung 5 gemäß Fig. 2, 3 bzw. der Drehzuhaltung 5 nach
Fig. 4, 5.
Der Schließzylinder funktioniert folgendermaßen.
Im Zustand gemäß Fig. 1, 2 und 4 ist der durch die Schraubenfeder 4 in
seiner Mittelstellung im Zylindergehäuse 3 gehaltene Zylinderkern 2 gesperrt,
so daß er nicht gedreht werden kann. Seine Sperrleiste 7 ist in der inneren
Längsnut 12 des Zylindergehäuses 3 aufgenommen und wird darin durch die
Drehzuhaltungen 5 des Zylinderkerns 2 gehalten, welche durch dessen Schrau
benfeder 6 mittels der beiden die zylinderkernfeste Nase 10 und die Nasen
19 der Drehzuhaltungen 5 einschließenden Schenkel 9 der Schraubenfeder 6
so positioniert sind, daß sämtliche Nasen 10, 19 miteinander fluchten, eben
so wie die identischen mittleren Öffnungen 20 aller Drehzuhaltungen 5,
die also einen Schlüsselkanal bilden, in den der Schlüsselschaft 21 ungehindert
eingeführt werden kann.
Wenn dieses geschehen ist, kann der Zylinderkern 2 mittels des Schlüssels 1
sowohl im Uhrzeigersinn als auch entgegen dem Uhrzeigersinn aus seiner
Mittelstellung im Zylindergehäuse 3 entgegen der Wirkung der Schrauben
feder 4 herausgedreht werden, um ein Kraftfahrzeugtürschloß zu betätigen,
beispielsweise das Schloß einer in Fahrtrichtung gesehen linken Kraftfahrzeug
tür zu verriegeln bzw. zu entriegeln, wonach der Zylinderkern 2 sich unter
der Wirkung der Schraubenfeder 4 wieder in die Mittelstellung rückdrehen
kann. Vor dem Herausdrehen aus der Mittelstellung wird der Zylinderkern 2 je
weils entsperrt, indem der Schlüssel 1 dann, wenn er aus seiner Ausgangs
stellung gemäß Fig. 1, 2 und 4 im Uhrzeigersinn bzw. entgegen dem Uhr
zeigersinn herausgedreht wird, zunächst die Drehzuhaltungen 5 entgegen
der Wirkung der Schraubenfeder 6 des Zylinderkerns 2 derart in der betref
fenden Richtung dreht, daß die zweiten Umfangsausnehmungen 15 bzw.
die ersten Umfangsausnehmungen 14 zur Aufnahme der Sperrleiste 7 aller
Drehzuhaltungen 5 auf die Sperrleiste 7 ausgerichtet sind und diejenigen
Drehzuhaltungen 5, welche jeweils mit einer gesonderten sektorförmigen
Umfangsausnehmung 16 für den inneren Längsvorsprung 17 des Zylinderkerns 2
versehen sind, mit der in Fig. 4, 5 oberen Seitenflanke 24 bzw. unteren Sei
tenflanke 25 der Umfangsausnehmung 16 an der benachbarten Seitenflanke
26 bzw. 27 des Längsvorsprungs 17 zur Anlage kommen, wie in Fig. 3 und
5 für den Fall der Drehung des Schlüssels 1 im Uhrzeigersinn dargestellt,
welcher am Schaft 21 zu diesem Zweck im Bereich jeder Drehzuhaltung 5
mit vier entsprechend geneigten Steuerflächen 28 versehen ist, welche paar
weise mit den beiden zueinander parallelen Seitenkanten 29 der mittleren
Öffnung 20 der Drehzuhaltung 5 zusammenwirken, nämlich das eine Paar
einander diametral gegenüberliegender Steuerflächen 28 beim Drehen des
Schlüssels 1 in der einen Richtung und das andere Paar einander diametral
gegenüberliegender Steuerflächen 28 beim Drehen des Schlüssels 1 in der
anderen Richtung.
Nach dem Entsperren wird der Zylinderkern 2 beim weiteren Drehen des
Schlüssels 1 im Uhrzeigersinn bzw. entgegen dem Uhrzeigersinn über die
am inneren Längsvorsprung I7 des Zylinderkerns 2 angreifenden Drehzuhal
tungen 5 mitgenommen, wobei die Sperrleiste 7 durch die eine bzw. andere
entsprechend geneigte Seitenflanke der inneren Längsnut 12 des Zylinder
gehäuses 3 in den Zylinderkern 2 zurückgedrängt wird, wie für das Schlüssel
drehen im Uhrzeigersinn dargestellt, wobei sich die Sperrleiste 7 aus der
Stellung gemäß Fig. 2, 4 in diejenige nach Fig. 3, 5 bewegt, in der sie voll
ständig im Längsschlitz 13 des Zylinderkerns 2 sowie der angrenzenden Längs
nut aufgenommen ist, welche die zweiten Umfangsausnehmungen 15 der
Drehzuhaltungen 5 bilden. Die umgekehrte Bewegung der Sperrleiste 7 zum
neuerlichen Sperren des Zylinderkerns 2 erfolgt dann, wenn er wieder in
seine Mittelstellung im Zylindergehäuse 3 rückgedreht worden ist, so daß
die Sperrleiste 7 wieder mit der inneren Längsnut 12 des Zylindergehäuses 3
fluchtet, und danach der Schlüssel 1 wieder in seine Ausgangsstellung gemäß
Fig. 1, 2 und 4 rückgedreht wird, wobei die Drehzuhaltungen 5 durch den
in Fig. 3, 5 rechten Schenkel 9 bzw. den anderen Schenkel 9 der Schrauben
feder 6 des Zylinderkerns 2 in ihre ursprünglichen Stellungen gemäß Fig.
2, 4 rückgedreht werden und die Sperrleiste 7 in die Längsnut 12 bewegen
sowie dann darin blockieren.
Abwandlungen von der geschilderten Ausführungsform sind möglich. So kann
der Zylinderkern 2 jede beliebige Kombination der erläuterten vier verschie
denen Drehzuhaltungen 5 aufweisen, um mittels eines Schlüssels 1 mit ent
sprechend angeordneten Steuerflächen 28 betätigt werden zu können, muß
der Schlüssel 1 nicht unbedingt als Wendeschlüssel ausgebildet sein und ist
es ebenfalls nicht unbedingt erforderlich, die beiden Umfangsausnehmungen
14, 15 der Drehzuhaltungen 5 zur Aufnahme der Sperrleiste 7 sowie deren
sektorförmige Umfangsausnehmung 16 für den inneren Längsvorsprung 17 des
Zylinderkerns 2 so anzuordnen, daß sie in der Drehzuhaltungsstellung gemäß
Fig. 2, 4 symmetrisch zur Sperrleiste 7 bzw. zum Längsvorsprung 17 liegen
und die Drehzuhaltungen 5 also allesamt jeweils um denselben Winkel im
Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden müssen, um
den Zylinderkern 2 zu entsperren.
Claims (3)
1. Schließzylinder, insbesondere für Kraftfahrzeugtürschlösser, dessen Zy
linderkern im Zylindergehäuse mittels eines Schlüssels in beiden Richtungen
aus einer Mittelstellung herausdrehbar und jeweils in die Mittelstellung rück
drehbar sowie mittels einer radial beweglichen, mit scheibenförmigen Dreh
zuhaltungen zusammenwirkenden und in eine innere Längsnut des Zylinder
gehäuses eingreifenden Sperrleiste in der Mittelstellung sperrbar ist, wobei
die mit je einer Umfangsausnehmung zur Aufnahme der Sperrleiste versehe
nen Drehzuhaltungen im Zylinderkern zum Entsperren desselben derart mit
tels des Schlüssels drehbar sind, daß ihre Umfangsausnehmungen mit der
Sperrleiste fluchten, und zum neuerlichen Sperren des Zylinderkerns beim
Rückdrehen des Schlüssels in die Ausgangsstellung in ihre ursprünglichen
Stellungen rückgedreht werden, so daß die Sperrleiste wieder aus dem Zy
linderkern vor- und in die Längsnut des Zylindergehäuses eintritt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Breite der Längsnut (12) des Zylinder
gehäuses (3) derjenigen der Sperrleiste (7) des Zylinderkerns (2) entspricht
und dessen Drehzuhaltungen (5) jeweils eine zweite Umfangsausnehmung
(15) zur Aufnahme der Sperrleiste (7) aufweisen, zum Entsperren des Zylin
derkerns (2) beim Drehen des Schlüssels (1) in der anderen Richtung aus
seiner Ausgangsstellung derart mittels des Schlüssels (1) gedreht werden
können, daß die zweiten Umfangsausnehmungen (15) mit der Sperrleiste
(7) fluchten, und mittels einer Feder (6) in ihre ursprünglichen Stellungen
rückdrehbar sind, welche im Zylinderkern (2) drehfest angeordnet ist und
mit zwei in Längsrichtung des Zylinderkerns (2) verlaufenden Schenkeln (9)
eine radiale Nase (19) jeder Drehzuhaltung (5) einschließt.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (6) als Schraubenfeder ausgebildet ist, welche koaxial zum
Zylinderkern (2) angeordnet ist und von welcher die beiden Schenkel (9)
abgebogen sind, die sich beiderseits einer zwischen den Schraubenfederwin
dungen und den Drehzuhaltungen (5) vorgesehenen zylinderkernfesten Nase
(10) erstrecken.
3. Schließzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schraubenfeder (6) auf einen koaxialen Innenzapfen (8) des Zylinder
kerns (2) aufgesteckt und die zylinderkernfeste Nase (10) an einer Scheibe
(11) vorgesehen ist, welche zwischen dem Innenzapfen (8) und den Drehzu
haltungen (5) angeordnet und mit dem Zylinderkern (2) drehfest verbunden
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893924971 DE3924971A1 (de) | 1989-07-27 | 1989-07-27 | Schliesszylinder, insbesondere fuer kraftfahrzeugtuerschloesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893924971 DE3924971A1 (de) | 1989-07-27 | 1989-07-27 | Schliesszylinder, insbesondere fuer kraftfahrzeugtuerschloesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3924971A1 true DE3924971A1 (de) | 1991-01-31 |
Family
ID=6386012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893924971 Ceased DE3924971A1 (de) | 1989-07-27 | 1989-07-27 | Schliesszylinder, insbesondere fuer kraftfahrzeugtuerschloesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3924971A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0657605A1 (de) * | 1993-11-19 | 1995-06-14 | Abloy Security Ltd. Oy | Zylinderschloss-Schlüsselkombination |
| RU2129645C1 (ru) * | 1993-04-30 | 1999-04-27 | Дом-Зихерхайтстехник ГмбХ унд Ко.КГ | Запорное устройство |
| DE19844593C1 (de) * | 1998-09-29 | 2000-03-02 | Huf Huelsbeck & Fuerst Gmbh | Schließzylinder, insbesondere für Fahrzeuge |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2338152A1 (de) * | 1972-07-28 | 1974-02-07 | Locking Systems Inc | Sicherheitsschloss mit drehscheibenzuhaltungen |
| DE2436756A1 (de) * | 1973-07-31 | 1975-02-20 | Eaton Corp | Schluesselbetaetigbares schloss |
| DE3033247A1 (de) * | 1979-09-07 | 1981-03-19 | Osakeyhtiö Wärtsilä Ab, 00101 Helsinki | Scheibenzylinderschloss mit schluessel |
-
1989
- 1989-07-27 DE DE19893924971 patent/DE3924971A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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