DE294407A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 43«. GRUPPE
Fahrkartendruck- und -ausgabevorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28, April 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Fahrkartendruck- und -ausgabevorrichtung.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Organe, durch welche der Ortsname
und die laufende Nummer auf die Fahrkarte gedruckt werden und der Preis derselben auf
das Addierwerk übertragen wird, auf dem Umfang einer drehbar und achsial verschiebbar
gelagerten Trommel angeordnet sind. Zweckmäßig erfolgt die Anordnung der genannten
Organe auf dem Trommelmantel in einer Schraubenlinie, und die Trommel wird mit einer Schraubenspindel verbunden, deren
Steigung jener Schraubenlinie entspricht.
Die Zeichnungen zeigen die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht, teilweise in senkrechtem Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab den unteren Teil der Vorrichtung mit der Fahrkartenausgabevorrichtung
;
Fig. 2a zeigt einen Teil hiervon;
Fig. 3 zeigt die Einstellvorrichtung in Vorderansicht
;
Fig. 4 bis 20 zeigen Einzelheiten der Maschine, teilweise in vergrößertem Maßstabe.
Die Trommel i, welche mit einer Schraubenspindel 2 versehen ist, ist in einem Gehäuserahmen
3 drehbar gelagert. An dem Umfang der Trommel ist in einer Schraubenlinie
eine größere Anzahl von Druckvorrichtungen 4 angeordnet. Beim Drehen der Trommel
schraubt sich dieselbe mit der Schraubenspindel 2 vor oder zurück, d. h. sie erhält bei
ihrer Verdrehung eine Verstellung in der Achsrichtung, wodurch es möglich wird, jede
der auf dem Umfang der Trommel angeordneten Druckvorrichtungen 4 in die Druckstellung,
d. h. in eine bestimmte Lage zu bringen.
Jede Druckvorrichtung ist mit einem Druckstock 5 (Fig. 7) versehen, an dem eine Druckvorrichtung
6 für die laufende Nummer und Registrierorgane 7 angeordnet sind. Jede
Druckvorrichtung 4 wird durch zwei Stangen 8, die in einer Platte 9 (Fig. 1) bzw. den
Aussparungen 10 der Trommel geführt sind, gehalten. Die Stangen sind mit einem Bund
11 versehen, gegen den sich eine Feder 12 legt,
deren äußeres Ende sich gegen die Innenwandung der Trommel 1 stützt (vgl. Fig. 1).
Außerdem ist jede Druckvorrichtung mit einer Stange 13 versehen, die mit einem unter
Federdruck stehenden Druckbolzen 14 zusammenarbeitet. Letzterer ist in einem Ansatz
15 eines Armes 16 des Gehäuses 3 befestigt. Beim Beginn des Antriebes der Maschine wird
der Bolzen 14 und damit die gerade mit ihm zusammenarbeitende Druckvorrichtung um
ein geringes Stück verstellt, während die vollständige Verschiebung dieser Teile erst am
Ende der Bewegung des Getriebes erfolgt. Die Trommel 1 ist an der einen Seite mit einem
vorstehenden Rand 17 versehen, mit dem sie von Hand verstellt werden kann. Der Arm 16
ist mit einem nach oben gerichteten Arm 18 versehen, der sich mit einem Kugellager 19
gegen ein achsiales Rohr 20 der Trommel legt.
Ein Kugellager 21 des Rahmens 3 trägt die hintere Trommelwandüng, so daß die auf Kugeln
gelagerte Trommel 1 leicht verdreht werden kann.
*> Die Schraubenspindel 2 läuft in eine Welle
22 aus, auf der ein Zahnrad 23 befestigt ist. Letzteres kämmt mit einem Rad 24 einer in
dem Rahmen 3 gelagerten Welle 25. Diese trägt ein weiteres Zahnrad 26, das wiederum
mit einem an der lose auf der Welle 22 gelagerten Anzeigescheibe 28 befestigten Zahnrad
27 in Eingriff steht. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß bei einer vollen Umdrehung
der Trommel 1 die Anzeigescheibe 28 eine Viertelumdrehung ausführt. An dem äußeren
Rand ist die Scheibe mit Ortsnamen versehen, die mit den Druckstöcken 5 übereinstimmen.
Die Scheibe 28 trägt die Ortsnamen zweimal, und zwar ist die eine Hälfte der Scheibe für
»halbe Fahrpreise« und die andere Hälfte derselben für »volle Fahrpreise« bestimmt. An
dem Ständer 30 ist ein Arm bzw. Zeiger 31 (Fig. 3) befestigt, welcher angibt, welcher
Druckstock sich in der Druckstellung befindet.
Die Scheibe 28 ist an ihrem Umfang mit einer Verzahnung 32 versehen, in die ein unter Federdruck
stehender Stift 33 eingreift (Fig. 3). Letzterer ist in einem an dem Rahmen 3 befestigten
Arm 34 gelagert und dient dazu, die Scheibe in der eingestellten Lage festzuhalten.
Ist die Trommel richtig eingestellt, wobei der gewünschte Druckstock 5 sich unterhalb des
Bolzens 14 befindet, so wird die Stange 35 (Fig. 1) nach außen gezogen. Hierbei wird
der Hebel 36 in dem Sinne eines Uhrzeigers verstellt, wobei die Kontakte 37 der Platte 38
mit den Kontakten 39 der Platte 40 in Berührung kommen. Die Kontakte werden durch
einen federnden Stift 41, der in Aussparungen 42 des Hebels '36 eingreift, in der Schlußstellung
gehalten. Sobald die Kontakte 37,39 sich berühren, wird der Strom für den Motor
43 (Fig. 16) geschlossen. Die Welle 44 des Motors ist mit:einer Schnecke 45 versehen, die
in ein Schneckenrad 46 der Welle 47 eingreift. Auf letzterer ist ein Kegelrad 48 befestigt, das
mit einem Kegelrad 49 der Welle 50 '■ in Eingriff steht. Die Welle 50 trägt ein Rad 51
(Fig. 1), das mit einem.Rad 52 der Welle 53 kämmt. Letztere trägt an ihrem vorderen
Ende eine Scheibe 54 (Fig. 12 und 13) mit
einer Rolle 55, die in einen Schlitz 56 des den Bolzen 14 tragenden Gleitstückes eingreift.
Auf der Welle 47 (Fig. 16) ist ein Arm 57 befestigt, der sich für gewöhnlich auf das
obere Ende eines auf der Welle 59 befestigten Armes 58 legt. Auf der Welle 59 ist noch ein
weiterer Arm 60 befestigt, an dessen Ende eine Stange 61 angelenkt ist. Letztere ist mit
ihrem oberen Ende an einem Arm 62 des Kontakthebels 36 befestigt (Fig. 1). Beim Stromschluß
wird der Arm 62 und damit die Stange aufwärts verstellt. Dies hat zur Folge, daß
die Arme 58 und 60 in der Richtung eines Uhrzeigers verstellt werden (Fig. 16). Hierbei
wird der Arm 58 außer Eingriff mit dem Arm 57 gebracht, wodurch die Welle 47 entsperrt
wird. Die Welle 50 trägt eine Scheibe 63 (Fig. 1), die mit einem Ansatz versehen
ist, der am Ende einer Drehung der Welle 50 gegen einen Vorsprung 65 des Armes 62 trifft
und diesen abwärts bewegt, wodurch die Kontakte 37,39 auseinander bewegt werden, so
daß der Strom unterbrochen wird. Gleichzeitig wird die Stange 61 wieder abwärts bewegt
und damit die Welle 47 durch den Arm 58 gesperrt. Das Rad 48 (Fig. 16) ist nur an einem
Teil seines Umfanges mit einer Verzahnung versehen, welche iri bezug auf die Zähnezahl
so bemessen ist, daß bei der Drehung das Rad 49 eine volle Umdrehung ausführt. Der Teil
des Rades 48, an dem die Zahnung weggeschnitten ist, dient zur Sperrung des Rades 49.
Der Rahmen 3 ist mit einer Platte 66 versehen (Fig. 1), an der ein Hilfsrahmen 67
befestigt ist, welcher die Fahrkartenausgabevorrichtung trägt (Fig. 2). Die Papierbandrolle
68, von welcher die Fahrkarten abgeschnitten werden, ist auf einer Welle 69 in dem
Rahmen 67 gelagert. Der Papierstreifen läuft über die Rollen 70· bzw. zwischen die Walzen
71, 72 und 73, 74 hindurch. Die Walze 71 ist mit einem Klischee versehen, durch welches
teilweise der in Fig. 18 gezeigte -Wortlaut auf die Fahrkarte gedruckt wird. Durch'die Walze
72 wird das Datum und der Name des Anfangsortes, an welchem die Fahrkarte gelöst
worden ist, auf die Rückseite der letzteren gedruckt. Durch die Walze 73 wird die laufende
Nummer auf die Karte gedruckt, wie es bei 75 auf der Fahrkarte j6 in der Fig. 18 veranschaulicht
ist. Die Druckvorrichtung für die laufende Nummer besteht aus den Zahlenscheiben
1J1/, die in der Walze 73 gelagert sind
(Fig. 14 und 15). In dem Rahmen 67 ist eine Platte 78 befestigt, in deren Kurvennut 79
eine Rolle 80 (Fig. 14) eines Armes 81 eingreift. Letzterer ist an einem Arm 82 der
Welle 83 befestigt. An dem Ende des Armes 82 ist eine Klinke 84 befestigt, die mit einem
an dem Einerrad 86 des Zählwerkes befestigten Schaltrad 85 in Eingriff steht. Diese Anordnung
bewirkt, daß bei jedem Antrieb der Maschine, bei welchem die Walze 73 eine Umdrehung
ausführt, durch die Kurvennut 79, Rolle 80, Arme 81, 82, Klinke 84, das Zählwerk
yj um eine Zahl weitergeschaltet wird. Die Zehnerschaltung kann dabei beliebiger
Ausführung sein.
Die Förderwalzen sind mit Zahnrädern 87 versehen, von denen die der Walzen 71, 72 sowie
die der Walzen 73, 74 miteinander in Ein-
griff stehen. Die Räder 87 der Walzen 72, 74 kämmen wiederum mit einem Zahnrad 88
(Fig. 2), das mit einem Kegelrad 89 verbunden ist, das mit einem an der schräg gelagerten
Welle 91 befestigten Kegelrad 90 in Eingriff steht. Die Welle 91 trägt an ihrem unteren
Ende ein Kegelrad 92, das mit einem an einem Zahnrad 94 befestigten Kegelrad 93 in
Eingriff steht. Das Rad 94 kämmt wiederum mit einem Rad 95 (Fig. 1) der Welle 96, die'
■ ihren Antrieb durch die Räder 97, 98 (Fig. 2) von der Welle 47 erhält. Die Anordnung ist
derart, daß bei jedem Antrieb der Maschine die Walzen 71 bis 74 eine volle Umdrehung
ausführen. Wie die Fig. 14 erkennen läßt, sind die Walzen 71 und 74 je mit einer Verstärkung
99 versehen, durch welche die Mit-, nähme des Streifens erfolgt, indem derselbe
gegen die Walzen 72 bzw: 73 gepreßt wird.
Von den Walzen wird der Streifen der Abschneidevorrichtung,
welche aus den Messern 100,101 (Fig. 2 und. 9) besteht, zugeführt,
wobei die abgeschnittene Fahrkarte auf die Platte 102- zu liegen kommt. Vor dem Abschneiden
wird die auf der Platte 102 liegende Fahrkarte von der eingestellten Druckvorrichtung
4, welche den Ortsnamen usw. enthält, bedruckt.
Das Messer 101 ist starr auf dem Rahmen
67 befestigt (Fig. 9), während das Messer 100 um den Zapfen 103 drehbar gelagert ist. An
seinem Ende ist eine Stange 104 angelenkt, die an dem oberen Ende einer Stange 105
(Fig. 2) befestigt ist. Letztere ist-mit einer Scheibe 106 versehen, gegen deren Unterseite
eine Rolle 107 eines an der schrägen Welle 91 befestigten Armes 108 trifft, sobald die Welle
in Drehung versetzt wird. Hierdurch wird die Stange 105, 104 angehoben und damit das
Messer 100 abwärts bewegt, wobei die Fahrkarte von dem Streifen abgeschnitten wird.
Wie schon erwähnt, wird' beim Beginn des
. Ingangsetzens der Maschine die eingestellte Druckvorrichtung 4 durch den Bolzen 14 nur
um ein geringes Stück abwärts bewegt. Diese Bewegungszeit wird zum Einfärben der
Druckvorrichtung benutzt. Die Einfärbevorrichtung besteht aus der Walze 109 (Fig. 2
und 6), die von den Armen 110 getragen wird, die durch die Querstange in mit den Armen
112 verbunden sind. Letztere sind durch Zapfen 113 an den Rahmen 67 angelenkt. In
der Ruhelage liegt die Walze 109 auf dem mit Farbstoff versehener! Teller 114, der von dem
Zapfen 115 getragen wird. An der Scheibe ist ein Zahnrad 116 befestigt, das durch eine
Klinke 117 (Fig. 6), die von einem auf dem Zapfen 115 drehbar gelagerten Arm 118 getragen
wird, in Drehung versetzt wird. An dem Arm 118 ist eine Stange 119 angelenkt, deren
anderes Ende in einem Ansatz 300 eines der Arme 112 gelagert ist. Die Stange 119 ist mit
zwei Bunden 301, 302 (Fig. 6) versehen, zwischen denen der Ansatz 300 der Stange 112
angeordnet ist. Bei dem Vor- und Zurückbewegen des Armes 112 wird nun die Stange
119, indem der Ansatz 300 wechselweise gegen die Bunde 301, 302 anläuft, vor- und zurückbewegt,
was eine Schaltung des Rades 116 durch die Klinke 117 und damit Drehung des
Farbtellers 114 zur Folge hat, wodurch eine gleichmäßige Verteilung des Farbstoffes erreicht
wird.
Der eine der Arme 112 ist durch eine Stange
120 (Fig. 2 und 2a) mit einem Ring 121 verbunden,
der an dem Umfang einer exzentrisch auf der Welle 91 befestigten Scheibe 122 drehbar
gelagert ist. Durch diese Anordnung wird bewirkt, daß beim Ingangsetzen der Maschine
die Arme 112 und damit die Farbwalze 109
gegen die Walzen 71,73 bewegt werden, wobei sie in Berührung mit der bereits teilweise
abwärts bewegten Druckvorrichtung 4, 123 (Fig. 2) gelangt, und dieselbe einfärbt. Die
Klischees der Walzen 71 und 73 sowie die Nummerdruckvorrichtung der letzteren werden
hierbei gleichfalls eingefärbt. Die Walze 109 ist auf einer Welle 124 gelagert, deren
eines Ende beim Einfärben der Druckvorrichtung 123 in einen Schlitz 125 eines Führungsrahmens
126 eintreten kann, wodurch die Farbwalze 109 an dieser Stelle zwangläufig
geführt ist.
Jeder der Arme 110 ist mit einem Ansatz 127 versehen, an dem ein Zapfen 128 angelenkt
ist (Fig. 2), der in einem Ansatz 129 des zugehörigen Armes 112 geführt ist. Zwischen
diesem Ansatz und einem Bund 130 des Zapfens 128 isf eine Feder 131 gelagert, durch
welche die Farbwalze 109 gegen den Teller 114 gepreßt wird.
In dem Rahmen 67 ist ein Registrierstrei-•fen 131 angeordnet, der in der Kasse verbleibt
und von dem Inhaber der Maschine herausgenommen werden kann. Dieser Streifen
läuft von der Papierrolle 132 über die Förderwalze 133 zwischen den Walzen 73,74,
Walze 134, Platte 102 zu der Aufwickelrolle 135. Das Farbband 136 läuft von der Farbbandrolle
137 über die Walze 138, zwischen den Walzen 71,72 und 73,74, Walze 134,
Platte 102 auf die Rolle 139, so daß der von der eingestellten Druckvorrichtung auf die
Fahrkarte gedruckte Vermerk, wie Stationsname, laufende Nummer usw., gleichzeitig auf X15
den Streifen 131 gedruckt wird.
Bei jeder Betätigung einer der einstellbaren Druckvorrichtungen 4 zwecks Bedrückens einer
Fahrkarte wird das in derselben angeordnete Zählwerk 6 durch eine Klinke 200 (Fig. 11),
die an der Wandung der Trommel 1 befestigt ist, um eine Zahl weitergeschaltet. Die Klinke
steht mit einem an dem Einerrad des Zählwerkes befestigten Schaltrad 201 in Eingriff,
dessen Lage durch die. Sperrklinke 202 gesichert wird. Die Maschine ist außerdem noch
mit einem Handstempel 140 versehen, der auf dem Arm 141 angeordnet ist (Fig. 2). Mit
diesem Stempel kann noch auf die abgeschnittene Fahrkarte ein Zeichen der die Maschine
jeweilig bedienenden Person sowie die Nummer der Maschine u.dgl. gedruckt werden
(Fig. 17).
In nachstehendem ist die Registriervorrichtung beschrieben, durch welche die Preise der
Fahrkarten auf das in der Maschine befind-
*5 liehe Addierwerk übertragen werden.
Zu diesem Zweck sind an jeder der auf der Trommel 1 verschiebbar gelagerten Druckvorrichtungen
Registrierorgane vorgesehen, die aus stabförmigen Ansätzen 7 bestehen (Fig. 1,
2, 7 und 8). Diese sind dem jeweiligen Preise der Fahrkarte entsprechend verschieden lang
ausgebildet, so daß die mit dem Addierwerk in Verbindung stehenden Schieber 142 (Fig. 2)
0. dgl. in bekannter Weise dem zu registrierenden Betrag entsprechend verstellt werden
können. Die Schieber 142 werden von den Armen 143, 144 getragen. Der Arm 143 ist
an einem Ständer 145 des Rahmens 146 (Fig. 5) drehbar befestigt und wir'd durch
eine Feder 149, die an dem Teil 147 des Armes 143 befestigt ist, gegen einen Anschlag
148 des Ständers gezogen (Fig. 2 und 5). Die Arme 144 sind mit dem Ende einer Welle 150
bzw. mit den Enden der Hohlwellen 151 verbunden, an deren anderen Enden die Arme
152 befestigt sind, welche eine Klinke 153 tragen, die in je ein lose auf der Welle 150 bzw.
den Röhren 151 gelagertes Zahnfad 154 eingreifen.
Die Räder 154 stehen wiederum mit den Zahnrädern 155 der Addierräder 156 in
Eingriff. ·
Beim Abwärtsbewegen der eingestellten Druckvorrichtung stoßen die Registrierorgane
7 gegen die Stangen 142 und verstellen
dieselben mehr oder weniger; die Verschiebung der Stangen 142 wird wiederum durch
die Klinken 153 und Räder 154, 155 auf die
Addierräder 156 übertragen. Sobald die Registrierorgane 7 wieder in ihre Normallage zurückgehen,
werden die Antriebsorgane für das Addierwerk gleichfalls durch die Federn 149
wieder in ihre Normallage zurückbewegt.
Die Addierräder werden in der eingestellten Lage durch unter Federdruck stehende Stifte
157, welche in Aussparungen 158 der Addierräder eingreifen, in der jeweilig eingestellten
Lage gesperrt gehalten. Die Zehnerübertragungsvorrichtung kann bekannter Ausführung
sein Und ist daher nicht näher beschrieben. Die Antriebsvorrichtung für das Addierwerk
ist in einem Gehäuse 159 angeordnet, welches mit einem verschließbaren Deckel 160 versehen
ist, durch den das Addierwerk nach außen hin abgeschlossen ist. Außerdem sind die Addierräder . noch durch eine Kappe1' 162
abgedeckt, die mit einer Öffnung 163 versehen ist, vermittels welcher nach. Anheben des
Deckels 160 der jeweilige Stand des Addierwerkes abgelesen werden kann.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i., Fahrkartendruck- und -ausgabevorrichtung", dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur die Druckorgane für die veränderlichen Angaben, sondern auch die 7^ Organe, durch welche der Preis der Fahrkarten auf das Addierwerk übertragen wird, auf dem Umfang einer drehbar und achsial verschiebbar gelagerten Trommel angeordnet sind..
- 2. Fahrkartendruck- und -ausgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe zum Übertragen des Preises auf das Addierwerk auf dem Umfang der Trommel in einer Schraubenlinie angeordnet sind und die Trommel durch eine Schraubenspindel (2) verstellbar ist, deren Steigung der Schraubenlinie entspricht.
- 3. Fahrkartendruck- und -ausgabevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Innere der Trommel ein (aus den Teilen 53, 54, 55, 56, 14 bestehendes) Getriebe hineinragt, durch welches das in die Druckstellung gebrachte Organ zwecks Bedrückens der Fahrkarte bzw. zum Antrieb des Addierwerkes radial zum Trömmelumfang verschoben wird.Hierzu 3 Blatt Z eichnungen.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3304041A1 (de) * | 1982-02-05 | 1983-08-11 | Janome Sewing Machine Co., Ltd., Tokyo | Musterwahlvorrichtung fuer eine elektronisch gesteuerte naehmaschine |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3304041A1 (de) * | 1982-02-05 | 1983-08-11 | Janome Sewing Machine Co., Ltd., Tokyo | Musterwahlvorrichtung fuer eine elektronisch gesteuerte naehmaschine |
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