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DE474853C - Antriebswerk fuer schreibende Rechenmaschinen - Google Patents

Antriebswerk fuer schreibende Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE474853C
DE474853C DER67090D DER0067090D DE474853C DE 474853 C DE474853 C DE 474853C DE R67090 D DER67090 D DE R67090D DE R0067090 D DER0067090 D DE R0067090D DE 474853 C DE474853 C DE 474853C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
drive mechanism
stops
counter
calculators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER67090D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER67090D priority Critical patent/DE474853C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE474853C publication Critical patent/DE474853C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/08Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Antriebswerk für schreibende Rechenmaschinen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Antriebswerk für eine schreibende Rechenmaschine mit zehn Tasten. Das Antriebswerk besteht hauptsächlich aus einem an sich bekannten revolverartigen Anschlagträger, in welchem in radialen Nuten Schieber (Anschläge) untergebracht sind, die bei der schrittweisen - Drehbewegung des Anschlagträgers durch einen von der Tastatur der Maschine betätigten Richtschieber dem Zahlenwert der einzelnen Tasten entsprechend verschoben und dann mittels einer geeigneten Arretierung, beispielsweise Verzahnung, festgehalten werden. Gegen diese Anschläge «-erden Zahnstangen gezogen, die sich mit entsprechend geformten Füßen an den Anschlägen abstützen, wobei die Zahnstangen den verschiedenen- Anschlagstellungen entsprechende Wege zurücklegen und dabei mittels ihrer Zahnungen die Schreib- und Zählräder bewegen.
  • Das denGegenstand derErfindung Bildende ist durch die schematisch gehaltene Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es ist darin Abb. i ein Längsschnitt durch das Antriebswerk, Abb. 2 ein Ouerschnitt durch dieses, A:bb. 3 ein Grundriß, Abb. ,4 eine Seitenansicht desselben, Abb. 5 und 6 eine Veranschaulichung der Bewegung und Stellungen der Anschläge, Abb.7 eine Ansicht der Antriebs- und Schreibeinrichtung, Abb. 8 bis i i Einzelheiten zur Antriebseinrichtung.
  • Auf der Achse i ist ein kreisförmig ausgebildeter Anschlagträger 2 drehbar gelagert, der mit radialen Nuten versehen ist, in welche schieberartige Anschläge 3 eingelegt sind, die beispielsweise durch eine bandartig umgelegte endlose Feder 4 nach innen gezogen werden (A-bb. i bis 4). Die Anschläge 3 werden durch einen von der Tastatur der :Maschine aus betätigten Richtschieber 5 in axialer Richtung an eine Stelle ;geschoben, die dem Zahlenwert der jeweils gedrückten Taste entspricht, und dort festgehalten. Für die Festhaltung der Anschläge3 können diese auf ihrer Innenseite beispielsweise eine Verzahnung tragen; mittels der sie sich an einer kreisförmig ausgebildeten Rastenscheibe 6 während des Rechenvorganges abstützen. Sooft eine Taste gdrückt wird, wird der Anschlagträger 2 um eine Teilung weitergeschaltet und ein neuer Anschlag 3 in entsprechende Stellung gebracht. Sind sämtliche Ziffern des aufzurechnenden Postens auf diese Weise eingestellt, so wird der an Bügel 7 im Drehpunkt 7a schwingend aufgehängte Rahmen 8, an welchem die Zahnstangen 9, unter Zwischenschaltung von Zugfedern io,- befestigt sind, durch Schubstange i i und Hebel 12 (Abb. 7 und 9) nach vorne bewegt, wobei die Zahnstangen 9 durch die Federn io so weit vorgezogen werden, biss sie mit ihren Füßen 13 an Nasen rd. der ihnen jeweils zugeordneten Anschläge 3 anliegen (Abb. i und 2). Die verschiedenen Strecken, welche die Zahnstangen 9 bis zu den Nasen 14 der Anschläge 3 zurücklegen, werden auf die mit den Zahnstangen 9 im Eingriff stehenden Postenschreibräder 15 übertragen.
  • Beim weiteren Vorlauf des Rahmens 8 wird durch :die an demselben angelenkte Schublasche 16 der um die Achse 17 schwingende Stützhebel i8 nach vorn bewegt, wodurch vermittels eines am oberen Ende des Hebels befindlichen gekrümmten Schlitzes 19 (Abb.9) und eines in diesem geführten, am Zahnstangenlager 2o befestigten Zapfens 21 die Zahnstangen mit dem Zählwerk 22 in Eingriff gebracht werden. Gleichzeitig wird die ebenfalls am Rahmen 8 mittels Lasche angelenkte Schreibeinrichtung 23 (Abb.7) gegen die Schreibräder 15 gedrückt und hierdurch der Posten geschrieben, außerdem legt sich eine Nase 24 der am Rahmen 8 angelenkten Schublasche 25 (Abb. io, gestrichelte Lage, und Abb. 3) hinter den Arm 26 des Zurückbringers 27 und eine Nase 28 der ebenfalls am Rahmen 8 angelenkten Schublasche 29 hinter den Nocken 3o einer Zahnstange 31, die den Zehnerschaltwerksantrieb 32 betätigt (Abb. ii, gestrichelte Lage). Der Zurückbringer27 ist als Schieber ausgebildet (Abb. i, 3, .a.), der an seinem Ende einen segmentartig geformten Mitnehmer trägt, durch den beim Rücklauf des Rahmens 8 die eingestellten Anschläge in ihre Ausgangslage zurückgeführt werzlen. Die weiteren Bewegungsvorgänge der Anschläge werden weiter unten besonders erläutert. Nachdem die Anschläge zurückgeführt sind, wird die Schublasche 25 durch ihren Nocken 33, der auf eine Rolle 34 aufläuft, angehoben (Abb. io), wodurch der Zurückbringer 27 abgehängt und durch eine Feder 34d in seine Ausgangsstellung zurückgezogen wird.
  • Soll mit derMaschine nach dem Additionsprinzip multipliziert wer-den, so dürfen die Anschläge nicht zurückgeführt werden. Zu diesem Zweck wird der Zurückbringer 27 dadurch ausgeschaltet, daß ein Hebel 35, der vor der Rolle 34 gelagert ist (Abb. io), so verdreht wird, daß eine daran vorgesehene Nase 36 die Schublasche 25 hochhält.
  • Durch die obenerwähnte Einrichtung zur Einschaltung des Zehnerschaltwerkes wird bei dem Rücklauf des Rahmens 8 eine Feder 37 gespannt. Kurz vor ,dem Hubende des Rahmens 8 wird Schublasche 29 :durch Rolle 38 angehoben, wodurch ,die Zahnstange 31 freigegeben und durch die Feder 37 zurückgezogen und dadurch das Zehnerschaltwerk geschaltet wird. Sollte die Feder 37 aus irgendeinem Grunde die Zehnerschaltung nicht vollführen, so wird diese beim nächsten Vorlauf der Schublasche 29 dadurch zu Ende geschaltet, daß :eine Nase 39 auf den Nocken 30 der Zahnstange 31 .auftrifft und die Zahnstange zwangläufig mitnimmt.
  • Eine weitere Aufgabe,des Rahmens 8 beim Rücklauf ist die zwangläufige Zurückführung der Zahnstangen 9. Dies wird dadurch eingeleitet"daß der Verbindungssteg 40 (Abb. i) des am Rahmen 8 angelenkten Bügels 7 die Zahnstangen 9 an ihren Nasen 41 anfaßt. Nachdem :die Zahnstangen den für den Rechenvorgang erforderlichen Weg zurückgelegt haben, müssen dieselben im Stillstand außer Eingriff mit dem Zählwerk gebracht werden. Zu diesem Zweck ist -der an Bügel 7 schwingend aufgehängte Rahmen 8 (wie früher erwähnt) mit einem Schlitz 42 versehen (Abb. 8), der auf eine gewisse Länge als Kreisbogen um Drehpunkt 7- ,ausgebildet ist. In den Schlitz 42 greift eine örtlich feststehende Leitrolle 43, durch die dem Rahmen 8 eine der Form des Schlitzes entsprechende Schwingung erteilt wird. Der Schlitz 42 ist am Rahmen 8 so gelegt, daß der kreisbogenförmige Teil die Leitrolle dann erreicht, wenn die Zahnstangen 9 den aufzur echnenden Posten auf das Zählwerk übertragen haben. Während sich der kreisförmige Teil des Schlitzes 42 um die Leitrolle 43 bewegt, wird der Rahmen 8 in seinem Drehpunkt 7d am weiteren Rücklauf verhindert und gleichzeitig durch Schublasche 16 (Abb. 9) die früher beschriebene Einrichtung zum Einrücken der Zahnstangen 9 rückläufig bewegt, d. h. das Zählwerk abgeschaltet.
  • Um zu erreichen, daß die Einstellwege der Anschläge 3 und damit der Richtschieber .5 möglichst klein bleiben, werden die Anschläge aus ihrer früher erwähnten Ausgangslage, in die sie von dem Zurückbringer gebracht wurden, durch eine hinter dem Anschlagträger und unterhalb der Rechenzone liegende schraubenförmige Kurve 44 (Abb. 5) nach einer mittleren Stellung geschoben, in der sie mit ihrer Nase 14 in einen Schlitz 46 des Richtschiebers 5 einlaufen, der sie dann teils vor-, teils rückwärts bewegt. Da die Anschläge in der Rastenscheibe 6 eingehängt sind, ist eine Verschiebung derselben zunächst nicht möglich; es ist daher ein vor dem Anschlagträger liegendes, mit einem entsprechenden Anlauf versehenes kreisförmiges Kurvenstück 45 (Abb. 6) vorgesehen, durch welches die Anschläge während der Drehung des Anschlagträgers aus der Rastenscheibe 6 ausgehoben werden. Um ein Überschieben der Anschläge 3, nach vorn zu vermeiden, ist auf der vorderen Seite des Anschlagträgers eine schraubenförmige Gegenkurve 47 vorgesehen, die den Hub der Anschläge begrenzt.
  • Beim Schreiben solcher--Posten, die weniger Ziffern haben als die Maschine Stellen besitzt, würden an den nicht getasteten Stellen lauter Nullen geschrieben werden. Um dies zu vermeiden, sind i i Anschlagstellen erforderlich, von denen die erste keine Ziffer, die zweite die Zahl Null, die dritte die Zahl i usw. bis 9 darstellen. Entsprechend diesen Anschlagstellungen sind auch an den Anschlägen i i Teilungen, beispielsweise Zähne, vorgesehen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebswerk für schreibende Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem an sich bekannten drehbaren Anschlagträger (2) radial angeordnete Anschläge (3) axial verschoben und festgehalten werden und daß gegen diese Anschlüge das Zählwerk (22) und die Postenschreibräder (15) betätigende Zahnstangen(9) federnd. gezogen werden, die erst in ihrer vorgezogenen Lage mit dem Zählwerk in Eingriff gebracht und auf ihrem Rücklauf, nachdem sie den aufzurechnenden Posten auf das Zählwerk übertragen haben, vorübergehend stillgehalten und, wenn der Eingriff mit dem Zählwerk gelöst ist, in ihre Ausgangslage geführt werden.
  2. 2. Antriebswerk für schreibende Rechenmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (3) nach dem Niederschreiben des. Postens in ihre Ausgangslage geschoben und im Verlauf der des Anschlagträgers, d. h. nach Verlassen des Rechenfeldes, entgegengesetzt bewegt und in eine mittlere Lage gebracht werden, von der aus sie von dem Richtschieber (5) den einzelnen Tastenwerten entsprechend teils vor-, teils rückwärts bewegt werden.
  3. 3. Antriebswerk für schreibende Rechenmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen getneinsamen Rahmen: (8) unter Zwischenschaltung geeigneter Übertragungselemente die Zahnstangen, das Posten(schreibwerk, der Anschlagzurückbringer, das Zehnerschalt-,verk bewegt werden und der Eingriff der Zahnstangen (9) in das Zählwerk eingeleitet und gelöst wird.
  4. Antriebswerk für schreibende Rechenmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge zum Zwecke ihrer Einstellung verzahnt sind.
  5. 5. Antriebswerk für schreibende Rechenmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge elf Zähne tragen, von denen der erste so gelegt ist, daß bei seiner Einstellung an der Schreibstelle des entsprechenden Postenschreibrades keine Ziffer, bei der Einstellung des nächsten Zahnes eine Null usw. bis Zahl g erscheint. 6. - Antriebswerk für schreibende Rechenmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zurückbringer (J7), der bei der Addition nach dem Schreiben des Postens die Anschläge (3) automatisch zurückführt, zum Zwecke der Multiplikation unwirksam gemacht (abgekuppelt) werten kann, wodurch die Anschläge stehenbleiben.
DER67090D 1926-03-27 1926-03-27 Antriebswerk fuer schreibende Rechenmaschinen Expired DE474853C (de)

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