DE2941284A1 - Demodulator fuer ein amplitudenmoduliertes signal - Google Patents
Demodulator fuer ein amplitudenmoduliertes signalInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Demodulator für ein amplitudenmoduliertes Signal ( im nachfolgenden als
AM-Signal bezeichnet).
Der herkömmliche Demodulator für ein AM-Signal mit 5 einer hohen Eingangsimpedanz weist einen als Emitterfolger
geschalteten Transistor auf, der als B- oder C-Verstärker vorgespannt ist. Ein AM-Bingangssignal wird der Basis des
Transistors zugeführt und an dessen Emitter wird ein Ausgangssignal abgenommen. Ein derartiger Demodulator ist Je-10
doch ein Einweggleichrichter und hat damit einen niedrigen Demodulationsgrad bzw. Demodulationsverstärkungsgrad. Um
einen einstellungsfreien Zwischenfrequenz (ZF)-Verstärker in einem Rundfunkempfänger zu erhalten wurde außerdem vorgeschlagen,
die ZF-Wandler durch keramische Filter zu er-
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setzen. Das keramische Filter weist Jedoch eine extrem
hohe Ausgangsimpedanz auf, so daß eine an den Demodulator angelegte Eingangsspannung abnimmt, was zu einem kleinen
Demodulationsausgangsslgnal führt.
Demgegenüber besteht die wesentliche Aufgabe der Erfindung darin, einen Demodulator zu schaffen, der einen
ausreichend hohen Demodulationsgrad bzw. Demodulationsverstärkunggrad selbst dann aufweist, wenn die Impedanz
der Eingangssignalquelle hoch ist, und die für die Herstellung als integrierte Halbleiterschaltung geeignet
ist.
Eine erfindungsgemäße Demodulatorschaltung weist einen Differenzverstärker, dessen Eingang ein amplitudenmoduliertes Eingangssignal zugeführt und an dessen Ausgängen zwei
Zwischenausgangssignale mit zueinander verschiedenen Phasen abgenommen werden, einen ersten Transistor, dessen Basis
das eine Zwischenausgangssignal zugeführt wird, einen zweiten Transistor, dessen Basis das andere Zwischenausgangssignal zugeführt wird, wobei die Emitter des ersten und
zweiten Transistors miteinander verbunden sind, und einen als Emitterfolger geschalteten Transistor auf, dessen Basis
mit den Emittern des ersten und zweiten Transistors und dessen Emitter mit einer Ausgangsklemme verbunden sind.
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Da der erfindungsgemäße Demodulator das AM-Eingangssignal durch den Differenzverstärker empfängt, ist die
Eingangsimpedanz hoch. Damit kann selbst in dem Falle, in
dem die Eingangssignalquelle eine hohe Impedanz aufweist, eine ausreichend hohe Eingangssignalspannung dem Demodulator zugeführt werden. Der erste und zweite Transistor arbeiten als Zweiweggleichrichter und das dadurch demodulierte
Signal wird dem als Emitterfolger geschalteten Transistor mit einer hohen Eingangsimpedanz zugeführt. Daher ist das
demodulierte Ausgangssignal, das am Emitter des als Emitterfolger geschalteten Transistors abnehmbar ist, ausreichend
groß. Da darüber hinaus der als Emitterfolger geschaltete Transistor eine hohe Eingangsimpedanz aufweist, kann die
Trägerkomponente des AM-Eingangssignals durch eine kleine
Kapazität, wie etwa eine Streukapazität infolge der Transistoren Q^, Qc und Qg so in ausreichendem Maße vermindert
werden, daß kein Kondensator oder nur ein kleiner Kondensator erforderlich ist. Damit ist der erfindungsgemäße Demodulator für die Herstellung als integrierte Halbleiterschal-
tung geeignet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung einer bekannten Demodulatorschaltung;
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Fig. 2 eine Schaltungsanordnung eines ersten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Demodulatorschaltung;
Fig. 3 eine Schaltungsanordnung, die teilweise eine gegenüber dem AusfUhrungsbeispiel in Fig. 2
veränderte Demodulatorschaltung zeigt;
Fig. 4 eine Schaltungsanordnung eines weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Demodulatorschaltung.
Fig. 1 zeigt einen bekannten AM-Demodulator, bei dem
ein AM-Eingangssignal einer Eingangsklemme a über einen
Kopplungskondensator C1 von einer Eingangssignale zugeführt
wird, die von einer Reihenschaltung aus AM-Signalspannungsquelle
V. und einer Signalquellenimpedanz R gebildet wird. Dieses AM-Eingangssignal wird durch einen
Transistor Q11 verstärkt. Ein an dessen Lastwiderstand R^
erhaltenes Ausgangssignal wird den Transistoren Q12 und Q1,
zugeführt, um vom Transistor CL, einer Detektion unterzogen zu werden. Ein am Emitterwiderstand R-,η des Transistors
Q erhaltenes Signal wird über ein Filter, das aus einem
Widerstand R20 und Kondensatoren C2 und C besteht, an einer
Klemme b als demoduliertes Signal abgenommen. Ein am Emitter des Transistors Q12 erhaltenes Zwischenausgangssignal wird
mittels der Widerstände R1^ und R18 einer Spannungeteilung
unterzogen und dann der BadLs des Transistors Q11 gegenge-
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koppelt. Darüber hinaus wird das demodulierte Signal mittels eines Widerstands Rp1 und eines Kondensators C^ geglättet
und es wird eine Gleichstromspannung zur Durchführung der automatischen Verstärkungsregelung (im nachfolgenden als
AVR bezeichnet) an einer Klemme C erzeugt. Ein aus den Transistoren Qq, Qq und Q1Q sowie den Widerständen R12*
R15, R1^ und R1C gebildeter Verstärker ist ein AVR-Verstärker
und die Ausgangsklemme dieses AVR-Verstärkers ist mit d bezeichnet. Die Spannung an der Klemme d wird einer
Verstärkungsstufe vor der Eingangsklemme a zugeführt, um die Verstärkung des Verstärkers der vorhergehenden Stufe
so zu regeln, daß ein Ausgangssignal mit konstantem Pegel abnehmbar ist. Wenn kein Eingangssignal anliegt, wird die
Gleichstromspannung an der Klemme c bestimmt durch die Spannung, die durch die Widerstandswerte der Widerstände
R17 und R1e und die Basis-Emitter-Spannung des Transistors
Q11 bestimmt wird. Diese Spannung an der Klemme c nimmt
einen Wert an, der proportional zur Basis-Emitterspannung des Transistors Q11 ist und sich in einer solchen Richtung
ändert, daß er die Gleichstromspannung an der Klemme e kompensiert, die sich durcl/die Temperaturänderungen in den
Basis-Emitterspannungen der Transistoren QQf Qq und Q10
ändert. Damit wird eine AVR-Spannung erhalten, die nicht
von der Temperaturänderung beeinflußt wird.
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Der oben beschriebene bekannte AM-Demodulator weist jedoch den Nachteil auf, daß,da die Widerstände R1- und
R18 das vom Transistor Q11 verstärkte Signal zur Basis
des Transistors Q11 gegenkoppeln, wenn das Eingangssignal
auftritt, zusätzlich zum Vorgang der Ausbildung einer Vorspannung der Betrag der Gegenkopplung durch die hohe Impedanz
R der Eingangssignalquelle erhöht wird und danLt der
Verstärkungsfaktor des durch den Transistor Q11 gebildeten
Verstärkers vermindert wird. Dies führt zu einer Herabsetzung des Demodulationsgrades, so daß nur ein kleines
Demodulationsausgangssignal abnehmbar ist. In der letzten Zeit wurden bei nicht einstellbaren Anlagen von AM-Rundfunkempfängern
Fortschritte gemacht durch Verwendung von keramischen Elementen, wie etwa keramischen Filtern oder
dergleichen, anstelle von ZF-Spulen. Wenn nun ein derartiges keramisches Filter derart einem bekannten Demodulator
vorgeschaltet wird, so wird, da das keramische Filter eine hohe Ausgangsimpedanz von etwa 3K1JL aufweist, der Verstärkungsfaktor
beträchtlich gesenkt und die scharfe Selektionsfähigkeit eines keramischen Filters kann nicht erhalten
werden. Da darüber hinaus eine große Anzahl von Kondensatoren benötigt wird, weist der bekannte AM-Demodulator
eine Schaltungskonstruktion auf, die nicht für integrierte Halbleiterschaltungen geeignet ist.
In Fig. 2 ist ein bevorzugtes AusfUhrungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Dabei weisen die gleichen Bauele-
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mente wie in Fig. 1 die gleichen Bezugszeichen auf. Ein aus den Transistoren Q2 und CU und den Widerständen R5
(220Sl), R6 (220Jl), R7 (9Kt/ty und Rq (9K1A) gebildeter
Differenzverstärker wird von einer Konstantstromquelle angesteuert, die aus Dioden D1 bis D,, einem Transistor Q1
und einem Widerstand R2 mit 680J^ besteht. Die Basisvorspannungen für die Transistoren Q2 und Q, werden von einer
Reihenschaltung aus einem Widerstand R1 und Dioden D1 bis
D5 über Widerstände R, (2,7Kj2>
) und R^ (2,7KJl) zugeführt.
Durch Verwendung der Widerstände R, und R^ mit hohem Widerstandswert kann die Eingangsimpedanz des Differenzverstärkers angehoben werden. Ein Eingangssignal wird über einen
Kondensator C1 der Basis des Transistors Q2 des Differenzverstärkers zugeführt, dessen Ausgangssignale jeweils von
einem Ende der Lastwiderstände R7 und Rg den Basen der
Transistoren Q^ bzw. Qe zugeführt werden, um von diesen
einer AM-Demodulation unterzogen zu werden. Das demodulierte
Ausgangssignal wird dann der Basis des Transistors Qg zugeführt. Das Ausgangssignal am Emitter des Transistors Qg
durchläuft ein Tiefpaßfilter aus einem Wideretand R10 von
3K.JL und einer Kapazität C, von 0,022yUF und wird an der
Klemme b als demoduliertes Signal abgenommen. Die Transistoren Q^ und Qc sind durchäie Widerstände R7 und RQ und den
als Emitterfolger geschalteten Transistor Qg als B- oder
C-Verstärker vorgespannt und dienen als Gleichrichter. Eine Emitterlast für den Transistor Qg ist gegeben durch eine
Konstantstromlast, die aus einem Traneistor Q7 und einem
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Wideretand Rg und 3Κι/2* besteht. Die hohe Eingangeimpedanz
des als Emitterfolger geschalteten Transistors Qg und die
Streukapazitäten der Transistoren Q^, Qc und Qg bilden eine
Glättungsschaltung für die Trägerkomponente des AM-Elngangssignals.
Das demodulierte Ausgangssignal an der Klemme d durchläuft daraufhin eine Glättungsschaltung aus Widerstand R21
(9kJ2* ) und Kondensator C^ (3,3yw F) und liefert eine AVR-Spannung an der Klemme c. Die AVR-Spannung an der Klemme c
wird durch eine Schaltung aus Transistoren Q8, Qq und Q10
und den Widerständen R12 (470i/c), R13 (1,6K4Zi), R14 (5K Jl )
und R1R (200t/l») verstärkt und von der Klemme d abgenommen,
um den Verstärkungsfaktor der Verstärker in den Stufen vor
dem Demodulator zu regeln.
Wenn kein Eingangssignal anliegt, ist die an der Kl«
c auftretende AVR-Spannung gleich der Differenzspannung der Spannung am Widerstand Ry (oder R8) minus den Basis-Emitterspannung der Spannung am Widerstand Ry (oder R8) minus den
Basis-Emitterspannungen der Transistoren Q^ (oder Qe) und
Qg). Da die Spannung am Widerstand Ry (oder R8) durch den
von der KOnsstantatromquelle, die vom TranLstor Q1, den
Dioden D und D2 und den Widerstand R2 gebildet wird, zugefUhrten Strom bestimmt wird, ist die Spannung am Widerstand Ry (oder R8) proportional zur DurchlaBspannung der
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Diode D1. Bei der Herstellung einer Schaltung als integrier-Halbleiterschaltung wird eine Diode üblicherweise als Transistor mit kurzgeschlossener Kollektor-Basis-Verbindung realisiert, so daß die Spannung am Widerstand R» proportional
zu den Basis-Emitter-Spannungen der in der integrierten Schaltung enthaltenen Transistoren ist. Damit ändert sich
die an der Klemme d auftretende AVR-Spannung derart, daß sie gegenüber Temperaturänderungen der Basis-Emitter-Spannungen der Transistoren Q8, Q9 und Q10 des AVR-Verstärkers
kompensiert wird, und die AVR-Ausgangsspannung an der
Klemme d weist eine konstante Gleichstromspannung auf, unabhängig von der Temperaturänderung.
Da die Eingangsimpedanz des aus den Transistoren Q2 und
Q, gebildeten Differenzverstärkers hoch ist und da diese
durch Erhöhung der Widerstandswerte der Widerstände R, und
R^ erhöht werden kann, wird die Eingangssignalspannung an
der Eingangsklemme a durch die hohe Impedanz der Eingangssignalquelle nicht herabgesetzt. Selbst in dem Falle, indem
ein AM-Eingangsignal über ein keramisches Filter der EIn
gangsklemme a zugeführt wird, kann die Herabsetzung der
Eingangssignalspannung und die Herabsetzung des Demodulationsgrades dadurch auf ein Minimum vermindert werden, daß
die Widerstandswerte der Widerstände R, und R^ entsprechend
dimensioniert werden.
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Oa darüber hinaus die Transistoren Q^ und Q- eine
Gleichrichterwirkung dahingehend ausüben, daß sie abwechselnd in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen der
Transistoren Q2 und Q, leitend gemacht werden, und ihr
Ausgangssignal durch die parasitären Kapazitäten im Zusammenhang mit den Emittern der Transistoren Q^ und Qc und
der hohen Eingangsimpedanz des als Emitterfolger geschalteten Transistors Qg geklettet wird, weist die im demodulierten Ausgangssignal enthaltene Trägerkomponente einen
extrem kleinen Wert auf. Der Kondensator zur Glättung der Trägerkomponente erfordert eine kleine Kapazität und wird
in ausreichender Weise durch die parasitären Kapazitäten im Zusammenhang mit den Emittern der Transistoren Q und Qe
und der Basis des Transistors Qg gebildet. Dies führt zu
einer Eliminierung des im Demodulators nach Fig. 1 erforderlichen Kondensators C2 und damit zu einer Schaltung,
die als integrierte Halbleiterschaltung hergestellt werden kann. In dem Falle, indem der Demodulator nach Fig. 2 in
einem Rundfunkempfänger verwendet wird, ist, da die LeI-
stung der Trägerkomponente der ZF-Frequenz an den Emittern
der Transistoren Q^ und Qc sehr klein ist aufgrund des
kleinen Wertes der Streukapazität und der hohen Eingangsimpedanz des Transistors Qg , die Ausstrahlung der Trägerkomponente klein. Die Pfelfstörung aufgrund der Interferenz
zwischen Rundfunkeingangsfrequenzsignal und ausgestrahltem Trägerkomponentensignal ist sehr gering.
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Es 1st hler anzumerken, daß das oben beschriebene bevorzugte AusfUhrungsbeispiel offensichtlich die gleiche
Wirkung erzielt, wenn die Polaritäten aller Transistoren umgekehrt werden. Werden lediglich die Transistoren Q^ und
Qe in der Polarität umgekehrt, so kann eine negative Detektorschaltung konstruiert werden. Darüber hinaus können die
gleichen Wirkungen und Vorteile selbst dann erzielt werden, wenn die Transistoren Q^ und Qe in Dioden mit kurzgeschlossener Kollektor-Basis-Verbindung verändert werden,wie es
in Fig. 3 durch die Transistoren Q1^ und Q'e, dargestellt
ist.
Fig. 4 zeigt eine Detektorschaltung gemäB einem weiteren
bevorzugten AusfUhrungsbeispiels der Erfindung. Die Beuelemente mit der gleichen Funktion wie in Fig. 2 weisen die
gleichen Bezugszeichen auf. Bei der in Fig. 4 dargestellten Schaltung ist der links angeordnete gestrichelte Schaltungsabschnitt A ein AN-Demodulator zur Abgabe eines normalen
demodulierten Signals. Dieser Schaltungsabschnitt weist die gleiche Konstruktion wie der Teil der Schaltung linke
von der Klemme b in Fig. 2 auf. Ein rechts gestrichelt
dargestellter Schaltungsabschnitt B stellt eine Schaltung
zur Abgabe einer AVR-Spannung dar. Dieser Schaltungsabschnitt entspricht der in Fig. 2 dargestellten Schaltung,
wobei die Widerstände R10 und der Kondensator C, eliminiert
sind. Die Transistoren Q101 - Q110, die Dioden D101 - D1Oc»
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-Ab-
die Widerstände R1O1~ R115 und die Kondensatoren
C1Q, entsprechen den Transistoren Q1 - Q10, den Dioden
D1 - Dc, den Widerständen R1 - R1C und den Kondensatoren
C1 - C, in Fig. 2. Ein von der Eingangssignalquelle mit
einer Signalquellenspannung V^ und einer Impedanz R erzeugtes Eingangssignal wird über ein keramisches Filter D
der Eingangsklemme a des AM-Demodulators A und über den
Kondensator C101 der Eingangsklemme a zugeführt.
Bei diesem AusfUhrungsbeispiel wird das Signal an der
Eingangsklemme des keramischen Filters D so geregelt, daß es durch die AVR-Spannung an der Klemme b des Schaltungsabschnitts B einen konstanten Wert aufweist. Wenn ein AM-Rundfunkempfänger in der oben beschriebenen Weise konstruiert
wird und die Empfangsfrequenz des Empfängers durch Drehen eines Abstimmknopfes auf die Frequenz der gewünschten Rundfunkstation eingestellt wird, so kann das modulierte Signal
der gewünschten Station leicht und geglättet empfangen werden. Dies rührt daher, weil die Trennschärfe bzw. Selektivität des
keramischen Filters D nicht durch die AVR-Wirkung beeinträchtigt wird.
Demanch sieht die Erfindung einen Demodulator vor, der
als integrierte Halbleiterschaltung hergestellt werden kann, eine extrem hohe Eingangsimpedanz, einen hohen Verstärkungsfaktor und lediglich eine kleine Anzahl von Kondensatoren
aufweist.
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ι **♦ Leerseite
Claims (1)
- Patentansprüche4. , Demodulator, gekennzeichnet durcheine Eingangsklemme, der das Eingangssignal zugeführt wird,eine Einrichtung zur Abnahme von zwei ZwischenausgangsSignalen mit zueinander verschiedenen Phasen in Abhängigkeit 5 von dem Eingangssignal,einen ersten und zweiten Transistor, deren Emitter miteinan-ver^
der bunden sind, wobei der Basis des ersten Transistors das eine Zwischenausgangssignal und der Basis des zweiten Transistors das zweite Zwischenausgangssignal zugeführt werden,10 eine Emitterfolgerschaltung, deren Eingang mit den Emittern von erstem und zweitem Transistor verbunden ist,- 1 030024/0603und eine Ausgangsklemme, die mit dem Ausgang der Emitterfolgerschaltung verbunden ist.2. Demodulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Abnahme von zwei Zwischenausgangssignalen einen Differenzverstärker aufweist.3. Demodulator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e kennzeichnet , daß sie eine Vorspannungseinrichtung für den ersten und zweiten Transistor derart aufweist, daß diese als B- bzw. C-Verstärker betrieben werden.4. Demodulator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsklemme mit dem Ausgang der Emitterfolgerschaltung mittels einer Glättungsschaltung verbunden ist.5. Demodulator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Kollektoren des ersten und zweiten Transistors miteinander verbunden sind.6. Demodulator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Kollektor und die Basis des ersten und zweiten Transistors jeweils miteinander kurzgeschlossen sind.- 2 030024/06037. Demodulator, gekennzeichnet durcheine Eingangsklemme, der ein amplitudenmoduliertes Signal zugeführt wird,einen Differenzverstärker, dessen Eingang mit der Eingangsklemme verbunden ist und an dessen erstem bzw. zweitem Ausgang ein erstes bzw. zweites Zwischensignal abnehmbar sind, deren Phasen zueinander umgekehrt sind,eine erste Gleichrichtereinrichtung mit einem das erste Zwischensignal empfangenden Eingang und einem Ausgang,eine zweite Gleichrichtereinrichtung mit einem das zweite Zwischensignal empfangenden Eingang und einem Ausgang,eine Einrichtung zum Verbinden der Ausgänge der ersten und zweiten Gleichrichtereinrichtung,eine Emitterfolgerschaltung mit einem mit der Verbindungseinrichtung verbundenen Eingang und einem Ausgang undeine mit dem Ausgang der Emitterfolgerschaltung verbundene Ausgangsklemme.8. Demodulator nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß die erste und zweite Gleichrichter-030024/0603einrichtlang Transistoren sind, deren Eingänge von den Basen lind deren Ausgänge von den Emittern der Transistoren gebildet werden.03QQ24/06Q3
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