DE2940469A1 - In eine fluessigkeit eingetauchter stossdaempfer - Google Patents
In eine fluessigkeit eingetauchter stossdaempferInfo
- Publication number
- DE2940469A1 DE2940469A1 DE19792940469 DE2940469A DE2940469A1 DE 2940469 A1 DE2940469 A1 DE 2940469A1 DE 19792940469 DE19792940469 DE 19792940469 DE 2940469 A DE2940469 A DE 2940469A DE 2940469 A1 DE2940469 A1 DE 2940469A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piston
- cylinder
- shock absorber
- liquid
- container
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000035939 shock Effects 0.000 title claims description 41
- 239000006096 absorbing agent Substances 0.000 title claims description 38
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 19
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 15
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 4
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 4
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 206010044565 Tremor Diseases 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 230000002427 irreversible effect Effects 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 240000003291 Armoracia rusticana Species 0.000 description 1
- 231100000681 Certain safety factor Toxicity 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 235000015107 ale Nutrition 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000001186 cumulative effect Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000003758 nuclear fuel Substances 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
- 239000002915 spent fuel radioactive waste Substances 0.000 description 1
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21D—NUCLEAR POWER PLANT
- G21D1/00—Details of nuclear power plant
- G21D1/02—Arrangements of auxiliary equipment
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E30/00—Energy generation of nuclear origin
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- High Energy & Nuclear Physics (AREA)
- Fluid-Damping Devices (AREA)
- Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
Description
29A0A69
FRAMATOME
924oo Courbevoie, Frankreich
924oo Courbevoie, Frankreich
In eine Flüssigkeit eingetauchter Stoßdämpfer
Die Erfindung bezieht sich auf einen in eine Flüssigkeit eingetauchten Stoßdämpfer, der die langsamen Bewegungen zuläßt,
jedoch eine Blockierung gegenüber taschen Bewegungen eines beweglichen oder verformbaren, in die Flüssigkeit
eingetauchten Elements hervorruft.
Im Fall der Kernreaktoren verwendet man mechanisch geschweißte Einheiten, die in das Lagerungsbassin des verbrauchten
Kernbrennstoffs eingetaucht sind, um die Brennelemente zu haltern, die man im Bassin beispielsweise bei
Wiederladungen des Reaktors abgelegt hat.
Es ist erforderlich, diese geschweißten Einheiten gegenüber den Wänden des Bassina aus Beton derart zu halten, daß
die langsamen Verformungen dieser Gebilde aufgrund von Dehnungen stattfinden können, daß jedoch die raschen Verschiebungen
030016/08
aufgrund beispielsweise seismischer Ursachen begrenzt werden.
Diese raschen Verschiebungen aufgrund seismischer Effekte können nämlich Resonanzerscheinungen zwischen dem Lagerbehälter
der Brennelemente und den Wänden des Bassins bewirken, wenn sich ihre Eigenfrequenzen vereinigen.
Die Rolle der Stoßdämpfereinrichtung ist also im Fall von Erdbebenerschütterungen, die Bewegungen des Behälters
sehr rasch zu blockieren, um eine sehr rasche Vermehrung der Verformungen zu verhindern, die zu Brüchen und Zerstörungen
führen können.
Es sind Vorrichtungen zum Halten solcher Behälter in den Lagerungsbassins von Kernreaktoren bekannt, die starre
angelenkte Haltearme aufweisen, jedoch ermöglichen diese Einrichtungen keine Dämpfung der durch die Ausdehnungen des
Behälters erzeugten Kräfte.
Es sind auch Vorrichtungen begannt, die fernsteuerbare
Stoßdämpfer aufweisen, die mit Stoßabsorbern versehen sind, doch auch diese Vorrichtungen lassen keine Absorption der
durch die Ausdehnungen erzeugten Kräfte zu, auch wenn man die Möglichkeit der Aufbringung einer Vorspannung vorsieht.
Es sind schließlich Dämpfungsvorrichtungen bekannt, die einen Zylinder, der am zu haltenden Behälter oder an den
Wänden des Lagerungsbassins befestigt ist, und einen Massivkolben aufweisen, der mit seinem nicht in den Zylinder
eingreifenden Ende an der Hand des Lagerungsbassins oder
030016/0841
29A0A69
am Behälter anliegt.
Man sieht ein Radialspiel zwischen dem Kolben und dem Zylinder oder eine Auslaßöffnung im Zylinder derart vor,
daß bei Verschiebungen des Massivkolbens das Wasser des Lagerungsbassins, das den Zylinder des Stoßdämpfers füllt,
in das Bassin entleert wird, wobei dieser Ausfluß durch eine Öffnung geringer Abmessungen eine Dämpfung bei Relativbewegungen des Behälters gegenüber der Wand des Lagerungsbassins schafft.
Bei langsamen Bewegungen aufgrund der Dehnungen des Behälters gegenüber der Wand ergibt sich also eine Verschiebung des
Kolbens im Zylinder mit geringer Geschwindigkeit, so daß sich der Behälter praktisch frei ausdehnen kann und keine
Kraft in der Dämpfungsvorrichtung erzeugt wird.
Im Fall einer raschen Verschiebung des Behälters gegenüber der Wand bietet der Stoßdämpfer bei der Verschiebung des
Kolbens im Zylinder gegenüber der Bewegung einen starken Widerstand.
Im Fall von Erdbebenerschütterungen übt der Behälter
bei jeder Halbperiode der Schwingung eine Wirkung auf den zwischen diesen Behälter und die Wand des Lagerungsbassins
eingefügten Stoßdämpfer derart aus, daß der Kolben in den Zylinder eintritt, wobei diese Bewegung nicht reversibel ist.
Am Ende einer gewissen Zeit kann die Amplitude der Deformationen des Behälters sehr groß werden, da die Bahn
des Stoßdämpfers nicht beschränkt ist, so daß das für die
030016/0848
29A0A69
Vorrichtung angestrebte Ziel nicht erreicht wird.
Es sind auch andere Vorrichtungen bekannt, die das Auftreten langsamer Bewegungen ermöglichen, die raschen
Bewegungen dagegen kräftig bremsen, doch ist bei allen diesen Vorrichtungen die Bahn des Stoßdämpfers nicht begrenzt,
so daß Bewegungen auftreten können, die zur Verformung der Behälter führen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen in eine Flüssigkeit eingeta. uchten Stoßdämpfer zu entwickeln,
der langsame Bewegungen zuläßt, jedoch eine Blockierung eines beweglichen oder verformbaren, in die Flüssigkeit
eingetauchten Elements gegenüber raschen Bewegungen relativ zu einem anderen, festen und starren Element bewirkt, der
einen Zylinder in Anlage an dem einen der beiden Elemente, der längs einer möglichen Verschiebungsrichtung des beweglichen
Elements gerichtet ist, und einen Kolben mit einem seiner Enden in Anlage am anderen Element enthält, der
im Zylinder beweglich ist, der mit Flüssigkeit gefüllt ist und wenigstens eine Auslaßöffnung aufweist, die die
Kammer des Zylinders mit der diesen umgebenden Flüssigkeit verbindet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zylinder eine dicke Wand großer Steifheit hat und daß
der Kolben, der im Zylinder mit einem geringen Radialspiel aufgenommen ist, das die Kammer des Zylinders in Verbindung
mit der Flüssigkeit bringt, in die er eingetaucht ist, hohl und an seinem Ende, das nicht in Anlage ist, offen ist und
eine zylindrische Wand geringer Dicke aufweist, die radial
030016/084»
unter der Wirkung eines solchen Drucks, wie er von einer
schnellen Relativbewegung zwischen dem Zylinder und dem Kolben erzeugt wird, mit einer Amplitude elastischer
Deformation nahe dem RadialspiJ^e zwischen dem Kolben und
dem Zylinder verformbar ist.
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Stoßdämpfers sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher erläutert; darin
zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Stoßdämpfers gemäß der Erfindung, der im Lagerungsbassin eines
Kernreaktors zum Halten des Stützbehälters der BrennelementbUnde1 verwendet wird;
Stoßdämpfern in ihrer Lage um den Stützbehälter herum im Lagerungsbassin des verbrauchten Kernbrennstoffs;
Fig. 3 eine erste Ausführungsart des Kolbens des Stoßdämpfers in einer Fig. 1 analogen Schnittansicht;
Fig. 4 eine zweite htmführungsart dieses Kolbens in einer
der Fig. 3 analogen Schnittansicht; und
Fig. 5 eine dritte Ausführungsart des Kolbens des Stoßdämpfers in einer den Fig.3 und 4 analogen Schnittansicht.
Man sieht In Fig. 1 die Betonwand 1 des Lagerungsbassins,,
an der die mit dem Kolben 3 des Stoßdämpfers fest verbundene Fußplatte 2 befestigt ist.
Die Gesamtheit des Stoßdämpfers ist unter die Oberfläche des Lagerungsbassins eingetaucht und bleibt mittels der
Fußplatte 2 und des Kolbens 3 gegen die Wand 1 dieses Bassins gehalten.
Der Stoßdämpfer weist an seinem der Fußplatte 2 entgegengesetzten Ende ein Anlagestück 6 auf, das mit einem Sockel 7
fest verbunden ist, der seinerseits mit dem Zylinder 8 des Stoßdämpfers fest verbunden ist.
Das Anlagestück 6 ist dazu bestimmt, mit dem in das Bassin eingetauchten Behälter 9 in Kontakt zu kommen, dessen
rasche Bewegungen man zu begrenzen wünscht, wobei jedoch die freie Ausdehnung dieses Behälters unter der Wirkung
von Temperaturunterschieden ohne weiteres ermöglicht bleiben soll.
Der Zylinder 8 weist eine Wand starker Dicke aus nichtrostendem Stahl, z. B. eine Wand von 40 mm Dicke im Fall
eines Zylinders von 40 cm Durchmesser auf. Dieser massive Zylinder ist daher auch bei Drücken erheblicher Höhe der
Flüssigkeit im Inneren der durch die dicke Wand begrenzten Kammer 10 nicht verformbar.
Der Kolben 3 weist eine -zylindrische Wand geringer Dicke auf, und das Ende des Kolbens 3, das in den Zylinder 8
eingeführt und dem an der Fußplatte 2 befestigten Ende des Kolbens entgegengesetzt ist, ist offen, so daß die gleiche
Flüssigkeit das Innere der Kammer 10 des Zylinders 8 und das Innere des Kolbens 3 einnimmt.
Der Kolben 3 greift in die Kammer 10 des Zylinders 8 mit einem geringen Radialspiel in der Größenordnung von 1/10 mm
ein.
Das offene Ende des Kolbens 3 ist mit dem Boden des Zylinders 8 mittels einer Feder 12 verbunden, die einerseits
eine gegenseitige Befestigung des Zylinders und des Kolbens unter gleichzeitiger Ermöglichung von Relativbewegungen und
andererseits ein Zurückstoßen des Zylinders 8 und damit des Anlagestücks 6 an die Anlagewand des Behälters 9
bei der Lageeinstellung des Stoßdämpfers zuläßt.
Flüssigkeitsablaßschrauben 14 und 15 sind am Kolben 3 bzw. am Zylinder 8 vorgesehen.
Diese Schrauben dienen während der Montage dazu, das Innere der Kammer 10 des Zylinders 8 oder das Innere des
Kolbens 3 mit dem Lagerungsbassin unabhängig vom zwischen dem Kolben 3 und dem Zylinder 8 vorliegenden Spiel 16
zu verbinden, um die Luftblasen auszutreiben, die eine Störung des Betriebs verursachen könnten. Diese Schrauben 14,
15 werden anschließend hermetisch geschlossen.
Die Kammer 10 des Zylinders 8 sowie das Innere des hohlen Kolbens 3 werden mit Wasser des Lagerungsbassins gefüllt,
das bei Relativbewegungen des Kolbens und des Zylinders durch das zwischen dem Kolben und dem Zylinder vorgesehene
Spiel 16 ausfließen kann.
030016/0849
In Flg. 2 ist schematisch ein Lagerungsbassin 20 dargestellt, das in seiner Mitte einen in das Wasser 22 des
Bassins eingetauchten Behälter 21 enthält. Vier Stoßdämpfer 23,
24, 25 und 26 sind zwischen jeder der Wände des Bassins und jeder der entsprechenden Seitenflächen des Behälters angeordnet, um diesen Behälter festzuhalten und gleichzeitig
dessen freie Ausdehnung unter der Einwirkung von Temperaturunterschieden zu ermöglichen.
Wenn ein solcher Behälter 21 eine Ausdehnung durchmacht, wird jeder der Stoßdämpfer 23, 24, 25 und 26, der mit
dem in Fig. 1 dargestellten Stoßdämpfer identisch und zwischen dem Behälter und der Wand des Bassins, an der er
befestigt ist, eingefügt ist, durch die Relativbewegung geringer Geschwindigkeit des Behälters gegenüber der Wand
komprimiert.
Während dieser Bewegung mit geringer Geschwindigkeit dringt der Kolben langsam in den Zylinder ein, die Feder
wird komprimiert, und eine gewisse Wassermenge wird aus der Kammer 10 des Zylinders 8 zum Bassin durch das
zwischen dem Kolben und dem Zylinder angebrachte Spiel 16 ausgetrieben.
Die Bewegung des Kolbens im Inneren des Zylinders erfolgt mit geringer Geschwindigkeit, so daß diese Bewegung
praktisch auf keinen Widerstand stößt. Der Behälter kann sich daher frei ausdehnen.
Wenn dagegen das Lagerungsbassin 20 und der Behälter 22, der darin angeordnet ist, eine Erdbebenerschütterung durchmachen,
030016/Od
entstehen rasche und abwechselnde Verschiebungen des Behälters gegenüber den Wänden des Lagerungsbassins bei jeder der
Halbperloden der Schwingungsbewegung, die vom Behälter und
vom Lagerungsbassin ausgeführt wird.
Die zwischen dem Behälter und den Wänden des Lagerungsbassins eingefügten Stoßdämpfer erfahren also Druckkräfte,
die eine Irreversible Verschiebung des Kolbens Im Zylinder
derart hervorrufen, daß sich die Gesamtlänge des Stoßdämpfers verringert.
Bei jeder Halbperiode erhöht sich also die Amplitude der Bewegung des Behälters.
Jedoch erzeugt bei einer raschen Verschiebung die Bewegung des im Inneren der Kammer des Zylinders sehr rasch
vorrückenden Kolbens eine sehr rasche und sehr erhebliche Erhöhung des Drucks der Flüssigkeit, die sich in der Kammer
befindet, so daß das Innere des Kolbens 3 diesem erheblichen Druck unterworfen wird, der eine radiale Dehnung des
zylindrischen Teils geringer Dicke dieses Kolbens 3 hervorruft.
Da die Dicke dieser Wand so bemessen ist, daß die Verformung des Kolbens unter einem Druck dieser Größenordnung
in der gleichen Größenordnung wie das zwischei^lem
Zylinder und dem Kolben vorgesehene Spiel ist, wird die Bewegung des Stoßdämpfers durch die radiale Ausdehnung des
Kolbens im Inneren des Zylinders sehr rasch blockiert.
030016/0841
Um eine wirksame Blockierung zu erhalten, ist es erforderlich, daß es der vordere, in den Zylinder eingreifende
Teil des Kolbens ist,der zuerst mit der Innenwand der Kammer/des Zylinders 8 in Kontakt kommt.
So wird ein erheblicher Druckunterschied zwischen dem Äußeren des Kolbens und dem Inneren desselben derart geschaffen,
daß das Blockierungssystem stabil bleibt.
Um diese Blockierung durch den vorderen Teil des Kolbens zu begünstigen, kann man eine der in den Fig. 3, 4 und 5
dargestellten Formen des Kolbens verwenden. In Fig. 3 ist beispielsweise der vordere Teil 30 des Kolbens derart
maschinell bearbeitet, daß eine verdünnte Lippe geschaffen
ist, deren Verformung unter Wirkung des Drucks stärker als die Verformung des Rests der Wand dieses Kolbens ist.
In Fig.4 sieht man eine andere Form des Kolbens 3, wo der
vordere Teil 30 entsprechend einer konischen Fläche maschinell bearbeitet ist, so daß eine ebenfalls verdünnte
Lippe im vorderen Teil des Kolbens übrigbleibt.
Schließlich sieht man in Fig. 5 einen Kolben, der Auslaßnuten 32 am ganzen hinteren Teil des Kolbens aufweist,
während der vordere Teil/ dieses Kolbens keine solchen Auslaßnuten aufweist.
In dieser Weise wird bei der Verformung der Wand des Kolbens der Zylinder nicht mehr dem starken Druck, der in der
Kammer 10 herrscht, auf Höhe der Nuten Ales Kolbens 3 aus
gesetzt, sobald der vordere Teil/dieses Kolbens in Kontakt mit der Innenoberfläche der Kammer 10 des Zylinders 8 gekommen
ist.
030016/08^8
Die Vorteile der Erfindung zeigen sich daher klar, da im Fall einer Erdbebenerschütterung der mit einem Anlagestück
an dem festzuhaltenden Behälter fest verbundenen Zylinder eine plötzliche, der Masse des gehaltenen Behälters
und der horizontalen Beschleunigung proportionale Kraft erfährt und daß dann die Druckerhöhung im Hohlkolben erheblich ist und die Ausdehnung dieses Kolbens verursacht,
was eine Blockierung des Kolbens im Zylinder bewirkt, der aufgrund seiner Steifigkeit bei der gleichen Druckerhöhung nicht die gleiche Ausdehnung erleidet.
Die Verschiebung^ des Kolbens im Zylinder wird daher
auf einer/annehmbaren Wert verringert.
Im Fall einer Gruppe von Stoßdämpfern, wie sie in Fig. dargestellt ist, kann man die Berechnung der Gesamtverschiebung des Behälters vornehmen, um diese Verschiebung in
vernünftigen Grenzen zu halten. Diese Berechnung ermöalicht, das Spiel zwischen dem Kolben und dem Zylinder und die
erforderlichen Eigenschaften jedes Stoßdämpfers als Funktion der in Betracht gezogenen Kraft des Erdbebens unter Berücksichtigung eines gewissen Sicherheitsfaktors zu bestimmen.
Da die geringen Verschiebungen der Kolben vor ihrer Blockierung sich für jede Halbperiode summieren, berechnet
man diese Eigenschaften, um die Stöße nach einer für ein tatsächliches Erdbeben repräsentativen Zahl von Halbperioden zu vermeiden.
Man muß auch den reversiblen, also nicht-kumulativen
Verschiebungen aufgrund der Kompressibilität des Wassers
030016/0848
im Zylinder Rechnung tragen. Unter den sehr starken einwirkenden Drücken komprimiert sich nämlich das im hohlen
Kolben und in der Kammer des Zylinders eingeschlossene Wasser derart, daß es eine Verschiebung gibt, die man berücksichtigen
muß und zweckmäßig möglichst niedrig hält. Zu diesem Zweck verringert man soweit wie möglich das Innenvolumen des
Zylinders, um das dieser Kompression ausgesetzte Wasservolumen zu verringern.
Allgemein bestimmt man die Eigenschaften des Stoßdämpfers,
damit bei einer raschen Verschiebung der Kontakt zwischen der Außenoberfläche des Kolbens und der Innenoberfläche der
Kammer des Zylinders möglichst schnell und möglichst nahe am vorderen Teil des Kolbens auftritt. So sinkt, wie man
gesehen hat, der.Druck rasch über die gemeinsame Länge des
Kolbens und des Zylinders, und man vermeidet eine Ausdehnung des Zylinders, der keinem erheblichen Innendruck über
diese ganze Zone mehr unterworfen ist.
Man sieht insbesondere, daß die Ausführungsarten nach den Fig. 3, 4 und 5 ermöglichten, zu diesem Ergebnis zu
gelangen.
Die Erfindung ist auf die beschriebenen Ausführungsarten nicht beschränkt; sie umfaßt dagegen alle Varianten derselben.
So ist es möglich, die den Kolben mit dem Zylinder verbindende Feder 12 durch ei Einheit von verformbaren Scheiben
zu ersetzen oder völlig und einfach diese Feder wegzulassen, falls der Kolben an der der Verformung widerstehenden Wand 1
befestigt werden kann, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
030016/0848
Falls nämlich eine ausreichende in den Zylinder eingreifende Länge des Kolbens existiert, sind die Führung des
Kolbens gegenüber dem Zylinder und die Verbindung dieser beiden Teile auch ohne Anbringung einer Feder ausreichend.
Umgekehrt kann ein Bauteil vorgesehen werden, daß die Zentrierung des Kolbens im Zylinder innerhalb der Kammer des
Zylinders 8 ermöglicht.
Schließlich kann der Stoßdämpfer, der als brauchbar beschrieben wurde, um starre, in eine Flüssigkeit eingetauchte
Einheiten erheblicher Massen, z. B. Lagerungsbehälter von Krenbrennstoffen im Lagerungsbassin des Reaktors zu halten,
auch Anwendungen finden, die nicht auf dieses Einsatzgebiet beschränkt sind. Es ist nämlich möglich, ihn zum Halten
jedes eingetauchten Gegenstandes zu verwenden, der zum Tragen von zerbrechlichen Elementen dient, an denen man
Schäden bei seismischen Erschütterungen vermeiden will, die erhebliche Verschiebungen durch die Erscheinungen einer
dynamischen Verstärkung, wie z. B. die Resonanz, verursachen können.
030016/0848
Leerseite
Claims (5)
- Ansprücheλ.) Stoßdämpfer, der In eine Flüssigkeit eingetaucht 1st, fie langsame Bewegungen eines ersten, beweglichen oder verformbaren, In die Flüssigkeit eingetauchten Elements relativ zu einem zweiten, festen und starren Element zuläßt, jedoch eine Blockierung des ersten Elements gegenüber seinen raschen Bewegungen bewirkt, einen Zylinder In Anlage an dem einen der beiden Elemente, der längs einer möglichen Verschiebungsrichtung des beweglichen Elements gerichtet 1st, und einen Kolben mit einem seiner Enden In Anlage am anderen Element enthält, der Im Zylinder beweglich 1st, dessen Kammer mit Flüssigkeit gefüllt 1st und wenigstens eine Auslaßöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet; daß der Zylinder (8) eine dicke Wand großer Steifheit hat und daß der Kolben (3), der im Zylinder (8) mit einem geringen Radialspiel (16) aufgenommen ist, das die Kammer/des Zylinders (8) in Verbindung mit der Flüssigkeit (4) bringt, in die er eingetaucht ist, hohl und an seinem Ende (30), das nicht in Anlage ist, offen ist und eine zylindrische Wand geringer Dicke aufweist, die radial unter der Wirkung eines solchen Drucks, wie er von einer schnellen Relativbewegung zwischen dem Zylinder (8) und dem Kolben (3) erzeugt wird, mit einer Amplitude elastischer Deformation nahe dem Radialspiel (16) zwischen dem Kolben (3) und dem Zylinder (8) verformbar ist.310-(78/9O)-TF030016/0849ORIGINAL INSPECTED
- 2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (30) des Kolbens (3), das nicht in Anlage ist, oder Vorderende des Kolbens (3) mit dem Zylinder (8) durch ein elastisches Organ (12) verbunden ist.
- 3. Stoßdämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil (30) des Kolbens (3) eine geringere Wanddicke als der Hinterteil hat und die radiale Verformung dieses Vorderteils (30) unter der Wirkung eines Innendrucks im Kolben (3) größer als die radiale Verformung des Hinterteils ist.
- 4. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet, daß der Hinterteil des Kolbens (3) an seiner Außenseite Längsauslaßnuten (32) für die Flüssigkeit aufweist.
- 5. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (3) einstückig mit einer festen und starren Fußplatte (2) ist, während der Zylinde r (8) mit einem Anlagestück (6) zur Kraftübertragung zwischen dem beweglichen Element (9) und dem mit der Fußplatte (2) fest verbundenen Stoßdämpfer während der Verschiebungen dieses beweglichen Elements (9) verbunden ist.030016/08^8
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7828523A FR2438202A1 (fr) | 1978-10-05 | 1978-10-05 | Amortisseur immerge dans un fluide |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2940469A1 true DE2940469A1 (de) | 1980-04-17 |
Family
ID=9213391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792940469 Withdrawn DE2940469A1 (de) | 1978-10-05 | 1979-10-05 | In eine fluessigkeit eingetauchter stossdaempfer |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5590739A (de) |
| DE (1) | DE2940469A1 (de) |
| FR (1) | FR2438202A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3136681A1 (de) * | 1981-09-16 | 1983-04-28 | Hochtemperatur-Reaktorbau GmbH, 5000 Köln | Stuetzkonstruktion fuer eine stabschutzdecke in kernreaktoren mit druckbehaeltern |
| US4459261A (en) * | 1980-07-19 | 1984-07-10 | Hochtemperatur-Reaktorbau Gmbh. | Support structure for a core of a high temperature reactor |
| US4581199A (en) * | 1981-11-09 | 1986-04-08 | Alsthom-Atlantique | Earthquake resistant hall for a nuclear boiler and its confinement chamber |
| US4755349A (en) * | 1985-12-03 | 1988-07-05 | Jeumont-Schneider Corporation | Mechanism for anti-seismic connection between the pump base and the dome of a nuclear power station |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2199145A (en) * | 1938-09-15 | 1940-04-30 | John Warren Watson Company | Motion controlling mechanism |
| US2511237A (en) * | 1948-06-26 | 1950-06-13 | Goodyear Aircraft Corp | Shock absorbing strut |
| NL267015A (de) * | 1960-08-17 | |||
| DE1430177A1 (de) * | 1962-02-27 | 1969-11-13 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Reibungsschwingungsdaempfer |
| US3690423A (en) * | 1971-03-31 | 1972-09-12 | Miner Enterprises | Combination silastic and friction shock absorber |
-
1978
- 1978-10-05 FR FR7828523A patent/FR2438202A1/fr active Granted
-
1979
- 1979-10-03 JP JP12781779A patent/JPS5590739A/ja active Pending
- 1979-10-05 DE DE19792940469 patent/DE2940469A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4459261A (en) * | 1980-07-19 | 1984-07-10 | Hochtemperatur-Reaktorbau Gmbh. | Support structure for a core of a high temperature reactor |
| DE3136681A1 (de) * | 1981-09-16 | 1983-04-28 | Hochtemperatur-Reaktorbau GmbH, 5000 Köln | Stuetzkonstruktion fuer eine stabschutzdecke in kernreaktoren mit druckbehaeltern |
| US4581199A (en) * | 1981-11-09 | 1986-04-08 | Alsthom-Atlantique | Earthquake resistant hall for a nuclear boiler and its confinement chamber |
| US4755349A (en) * | 1985-12-03 | 1988-07-05 | Jeumont-Schneider Corporation | Mechanism for anti-seismic connection between the pump base and the dome of a nuclear power station |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2438202B1 (de) | 1982-11-19 |
| FR2438202A1 (fr) | 1980-04-30 |
| JPS5590739A (en) | 1980-07-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19638658C2 (de) | Vorrichtung zur druckstoßabsorbierenden Befestigung eines Flächenelementes an einem Wandelement | |
| DE2315138C2 (de) | Stoß- und Schwingungsdämpfer | |
| DE69711447T2 (de) | Behälter für druckflüssigkeit, insbesondere für flüssiggas | |
| DE2808989C2 (de) | ||
| DE102018121694A1 (de) | Systeme und Verfahren zum Dämpfen von Photovoltaikmodulgruppierungen | |
| DE2218952C3 (de) | Aufpralldämpfer für die Abstützung von Stoßstangen an Kraftfahrzeugen | |
| EP2221501B1 (de) | Schockdämpfer | |
| DE1033052B (de) | Schwingungsdaempfer fuer Fahrzeugaufhaengungen | |
| DE4011963C2 (de) | ||
| DE2921828A1 (de) | Auflager mit hoher innerer daempfung fuer bauwerke | |
| EP0084663B1 (de) | Dämpfungseinrichtung für erdbebebengefährdete Gebäude | |
| DE2933726C2 (de) | ||
| DE19631179A1 (de) | Vorrichtung zum Transportieren und Lagern von Kernbrennelementen | |
| DE602004008802T2 (de) | Verfahren zur begrenzung von haltekräften an einem kernreaktor-brennstabbündel und brennstabbündel | |
| DE2929084C2 (de) | Schwingungsdämpfendes Lager | |
| DE1805392U (de) | Fluessigkeitsgedaempfte gummifeder. | |
| DE2940469A1 (de) | In eine fluessigkeit eingetauchter stossdaempfer | |
| DE2850968A1 (de) | Brennstoffaufbau fuer einen kernreaktor | |
| DE3540670C2 (de) | ||
| DE19831708A1 (de) | Stoßfänger-Anordnung für Kraftfahrzeuge | |
| DE2830305B1 (de) | Brennelement-Transportbehaelter | |
| EP0704640A1 (de) | Motorlager für Kraftfahrzeuge | |
| EP2518328A1 (de) | Druckspeicher und Verwendung eines Druckausgleichskörpers dafür | |
| DE2630773B2 (de) | Meß-Anzeigegerät | |
| DE68903653T2 (de) | Elastische huelse. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |