DE68903653T2 - Elastische huelse. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine elastische Hülse und insbesondere eine elastische Hülse, die dafür vorgesehen ist, Vibrationen niedriger Frequenz und großer Amplitude, die auf sie wirken, hydraulisch zu dämpfen.
- Wie bekannt, weist eine Hülse im wesentlichen zwei konzentrische zylindrische Elemente auf, die mittels eines elastomeren Körpers miteinander verbunden sind. Das erste zylindrische Element ist üblicherweise an einem Schaft befestigt, der durch es hindurchgeht, während das zweite Element an einem dauerhaften Gebilde befestigt ist. Beispielsweise kann das erste Element an einer Verbindungsstange und das zweite Element an dem Körper eines Fahrzeugs befestigt sein.
- Als Folge der Verformbarkeit des elastorneren Körpers, der in dem Raum auf der Innenseite der beiden zylindrischen Elemente angeordnet ist, hat der Schaft, wenn er sich im belasteten Zustand befindet - einen gewissen Grad an Freiheit mit Bezug auf das ortsfeste Gebilde, welchem das äußere Element der Hülse zugeordnet ist.
- Jedoch sind Hülsen der oben beschriebenen Art nicht in der Lage, Vibrationen als Folge von oszillierenden Belastungen großer Amplitude und niedriger Frequenz, denen sie unterworfen werden, zu dämpfen.
- Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind Hülsen bekannt, die zwei zylindrische Elemente, einen zwischen diesen Elementen angeordneten elastomeren Körper und zwei Kammern aufweisen, die durch das elastomere Material voneinander getrennt und mit einem Fluid gefüllt sind. Die beiden Kammern sind durch einen zweckentsprechenden Kanal oder Durchgang miteinander verbunden.
- Bei dieser Anordnung sind die beiden Kammern mit Bezug auf die axiale Ebene in einander gegenüberliegender Position derart angeordnet, daß bei Vorhandensein einer Laständerung, die auf den Schaft wirkt, eine der Kammern Kompression oder Zusammendrücken unterworfen wird und das darin befindliche Fluid gezwungen wird, durch den Durchgang oder Kanal in die zweite Kammer zu gelangen, die ihrerseits gezwungen wird, sich auszudehnen. Insbesondere im Fall von Schwingungen niedriger Frequenz und großer Amplitude wird das Fluid veranlaßt, langsam durch den Kanal zwischen den beiden Kammern zu fließen mit einer sich daraus ergebenden Auf zehrung von Energie, welcher eine Dämpfung der dem System erteilten Vibrationen oder Schwingungen entspricht.
- Unglücklicherweise führt diese Lösung zu einer Versteifung des Systems in Gegenwart von Vibrationen oder Schwingungen hoher Frequenz und kleiner Amplitude.
- Tatsächlich ist als Folge der Geschwindigkeit der Oszillationen das Fluid - allgemein eine Flüssigkeit mit niedriger Viskosität - nicht in der Lage, durch den Kanal zu gelangen, der die beiden Kammern in Verbindung miteinander bringt, so daß irgendeine Druckänderung in der Flüssigkeit von dem System nicht absorbiert werden kann und in Form von nicht zulässigen Schwingungen auf das permanente Gebilde übertragen wird, welches der Hülse zugeordnet ist.
- Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind Hülsen ausgeführt worden, die auch zwei Lufthohlräume haben, die einander gegenüberliegend angeordnet sind. Die Hohlräume sind durch die genannten zweiten Elemente und durch biegsame Membranen bestimmt, welche die Lufthohlräume von Fluidkammern trennen.
- Diese Art von Hülsen ist offenbart in GB-A-2192968, JP-A-60184740, JP-A-62118133 und US-A-4728086.
- Als Folge der oben beschriebenen Struktur werden jedoch die Schwingungen nicht vollständig absorbiert.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine elastische Hülse des Typs zur hydraulischen Dämpfung zu schaffen, die in der Lage ist, die obengenannten Nachteile zu überwinden, und insbesondere in der Lage ist, Schwingungen niedriger Frequenz und großer Amplitude zu dämpfen und geringe Versteifungswerte aufrechtzuerhalten, wenn mit Oszillationen oder Schwingungen hoher Frequenz und kleiner Amplitude gearbeitet wird, beispielsweise in der Größenordnung von Zehntelmillimeter.
- Insbesondere bezweckt die vorliegende Erfindung, ein System zu schaffen, welches in der Lage ist, irgendeine Übertragung von Schwingungen hoher Frequenz und kleiner Amplitude zu dem permanenten Gebilde, welches der Hülse zugeordnet ist, unmittelbar zu verhindern.
- Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, gute Ergebnisse bei der Beseitigung von Übertragungen von Schwingungen hoher Frequenz zu dem permanenten oder dauerhaften Gebilde zu erhalten, ohne die Gefahr der Beeinträchtigung der Leistung und der Funktion der Tragelemente, welche die Hülse bilden, und insbesondere ohne in irgendeiner Weise die Wirkung hydraulischer Dämpfung von Schwingungen niedriger Frequenz und großer Amplitude in Frage zu stellen.
- Dementsprechend ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine elastische Hülse, wie sie im Anspruch 1 beschrieben ist.
- Die vorliegende Erfindung wird aus der nachstehenden Einzelbeschreibung besser verständlich, die unter Bezugnahme auf die Figuren der beigefügten Zeichnungsblätter erfolgt, in denen:
- Figur 1 eine Längsschnittansicht der Hülse gemäß der Erfindung darstellt,
- Figur 2 einen Schnitt der Hülse darstellt, genommen in einem Winkel von 90º mit Bezug auf die Schnittansicht der Figur 1,
- Figur 3 in ihrem oberen Teil eine Querschnittsansicht der Hülse nach Linie III-III der Figur 1, und ihrem unteren Teil eine Draufsicht gemäß Figur 1 zeigt,
- Figur 4 im Querschnitt das zylindrische zentrale Element der Hülse zeigt,
- Figur 5 eine Querschnittsansicht des mittleren Teiles der Hülse gemäß Figur 1 ist, wobei der radial innerste zylindrische Abschnitt fortgelassen ist, und zwar vor dem Einsetzen in das äußere zylindrische Element,
- Figur 6 eine Schnittansicht nach Linie VI-VI der Figur 5 ist,
- Figur 7 im Längsschnitt die zylindrische Hülse oder Buchse zeigt, in welche der mittlere Teil der Hülse gemäß Figur 6 gezwungen wird, und
- Fig. 8 im Längsschnitt einen rohrförmigen Teil zeigt, in den die zylindrische Buchse gemäß Figur 7 eingesetzt wird.
- Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine elastische Hülse (1), die zwei im wesentlichen konzentrische zylindrische Elemente (2), (3) aufweist, von denen das innere Element mit einem Schaft oder einem ähnlichen Element verbunden ist, welches in es hineingeht, während das äußere Element einem Gebilde zugeordnet ist, welches dadurch mit dem Schaft verbunden wird.
- Seinerseits weist das zylindrische Element (2) einen Teil (2') großer Dicke und ein Abdeckmetallteil (2") geringerer Dicke auf.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Erfindung auf ein System Bezug nehmen, welches zwei gleiche Hülsen aufweist, wobei in der ersten Hülse das erste Element mit einem Schaft verbunden ist, der dem Motor eines Fahrzeugs zugeordnet ist, und wobei das zweite Element an einer Verbindungsstange befestigt ist, während in der zweiten Hülse das erste Element mit der Körperhülle bzw. dem Körpermantel verbunden ist und das zweite Element mit der Verbindungsstange sicher verbunden ist.
- Ein elastomerer Körper (4) ist zwischen den beiden zylindrischen Elementen (2) und (3) angeordnet, um diese miteinander zu verbinden. Dieser Körper ist durch zwei massive Teile (5), (6) gebildet, die mit Bezug auf eine axiale Ebene sich in gegenüberliegender Position befinden und die mit Hohlräumen (7), (8) abwechseln, die an den beiden Enden der Hülse durch zwei Flächen (9), (10) des elastomeren Körpers geschlossen sind.
- Die Flächen (9) und (10) sind an ihrer äußeren Oberfläche mit kreisförmigen Ausnehmungen (11) und (12) versehen, um dem elastomeren Körper eine hochelastische Verformbarkeit in Gegenwart von Lasten oder Belastungen zu verleihen, die so gerichtet sind, wie es in den Figuren 1 und 3 den Pfeil F angegeben ist.
- Räume (7), (8), die durch die Flächen (9), (10) begrenzt sind, bilden in Kombination mit den beiden zylindrischen Elementen der Hülse zwei Kammern (13), (14), die mit einem Fluid gefüllt sind, vorzugsweise einer Flüssigkeit mit niedriger Viskosität von 1,5 x 10&supmin;&sup4; bis 2,5 x 10&supmin;&sup4; m²s&supmin;¹ (150 bis 250 Centistokes), beispielsweise mit einer Wasser- Glykol-Lösung in gleichem Prozentsatz.
- Die Kammern (13), (14) stehen in hydraulischer Verbindung miteinander mittels eines Durchgangs oder Kanals, der in der Lage ist, Schwingungen großer Amplitude und niedriger Frequenz zu dämpfen, die gemäß dem Pfeil F oder in entgegengesetztem Sinn gerichtet sind.
- Bei der allgemeinsten Lösung ist die Hülse (1) dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel zum Absorbieren von Schwingungen hoher Frequenz und kleiner Amplitude aufweist, und diese Mittel sind im wesentlichen gebildet durch die beiden Hohlräume variablen Volumens, die hermetisch abgeschlossen oder abgedichtet sind, um ein kompressibles Fluid zu enthalten, beispielsweise Luft.
- Die beiden Hohlräume befinden sich in den Kammern (13) und (14), und jeder von ihnen ist zwischen einer starren Fläche der Hülse und einer biegsamen Membran begrenzt, die rechtwinklig zur Richtung der zu absorbierenden Last angeordnet ist.
- Bei einer bevorzugten Lösung ist die Hülse (1) dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Hohlräume (16), (17) (Figuren 1, 3, 4) aufweist, die durch Verringern der Querabmessungen des dicken Teils (2') des ersten Elementes (2) von einem Durchmesser D zu einem Durchmesser d erhalten sind. Der durch die Verringerung hervorgerufene Raum ist durch je eine biegsame Membran (18), (19) aus elastomerem Material dicht abgeschlossen, die eine Dicke im Bereich zwischen 0,5 und 2 mm und insbesondere eine Dicke von kleiner als 1 mm haben.
- Die Enden der Membranen (18) und (19) sind dem abdekkenden metallenen zylindrischen Teil (2") des ersten Elementes (2) zugeordnet mittels einer Kautschuk/Metall-Bindung.
- Für diesen Zweck ist der zylindrische Teil mit zweckentsprechenden Öffnungen versehen, und zwar entsprechend den Hohlräumen des Teils (2') und durch die Membranen dicht geschlossen.
- Bei einer Ausführungsform sind die beiden Hohlräume (16), (17) in einer axialen Ebene durch einen rechteckigen Abschnitt bestimmt, dessen längere Seite sich in Längsrichtung zur Hülse erstreckt mit Werten vorzugsweise im Bereich zwischen 8 mm und 25 mm.
- Weiterhin kann jeder Hohlraum (16), (17) eine Tiefe gemessen in einer radialen Ebene, haben im Bereich zwischen 0,5 und 3 mm.
- Die Breite jedes Hohlraums kann der Breite entsprechen, die durch einen Bogen an dem ersten Element (2) dargestellt ist, dessen Winkel sich zwischen 90º bis 150º ändert. Insbesondere ist die Hülse dadurch gekennzeichnet, daß die Membranen (18), (19) und der elastomere Körper (4) ein monolithisches Stück bzw. einen monolithischen Teil aus elastomerem Material bilden.
- Das äußere zylindrische Element (3) ist im wesentlichen durch eine starre Hülse bzw. Buchse (Figuren 1, 2, 7) gebildet, die beispielsweise aus Kunststoffmaterial hergestellt ist und auf ihrer Innenseite einen Durchgang oder Kanal (15) enthält, um die beiden Kammern (13), (14) in Verbindung miteinander zu bringen.
- Vorzugsweise ist dieser Dämpfungskanal (15) durch mehrere Windungen gebildet, die in der Wand der Buchse (20) derart angeordnet sind, daß das Eingangsende (21) und das Ausgangsende (22) sich im größtmöglichen Abstand in Richtung der axialen Länge der Hülse befinden. Insbesondere kann der Kanal (15) sich entlang einer und einer halben Windung erstrecken, entsprechend einem Gesamtwinkel von 540º.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform betreffend einen Kanal mit quadratischem, rechteckigem oder kreisförmigem Querschnitt liegt das Verhältnis zwischen der maximalen Querabmessung und der Länge des Kanals vorzugsweise im Bereich zwischen 0,02 und 0,06.
- Die starre Hülse oder Buchse (20) enthält, in ihr Inneres gezwungen, den mittleren Teil der Hülse, dargestellt durch den Abdeckteil (2") des Elementes (2) mit den Membranen (18), (19), durch den elastomeren Körper (4), einen starren Mantel (23), der dem Körper (4) durch eine Kautschuk/Metall- Bindung zugeordnet ist, und schließlich durch den radial inneren zylindrischen Teil (2'), des Elementes (2), der bereits mit den Hohlräumen (16), (17) versehen und dann in den Abdeckteil (2") eingesetzt ist, wie es in den Figuren 5 und 6 dargestellt ist.
- Der starre Mantel (23) umgibt die gegenüberliegenden Seitenflächen (9), (10) und die massiven Teile (5), (6) des elastomeren Körpers vollständig und ist mit großen Fenstern entlang der Räume (7), (8) versehen, um das freie Fließen der Dämpfungsflüssigkeit zwischen den Kammern und dem Kanal (15) zu ermöglichen.
- Weiterhin weist, wie in Fig. 5 klar dargestellt ist, jeder massive Teil (5), (6) des elastomeren Körpers (4) eine Öffnung (24) von im wesentlichen dreieckförmiger Gestalt auf, die sich über die gesamte Länge der Hülse erstreckt.
- Der mittlere Teil der Hülse, der die Öffnung (24) aufweist, wird ins Innere der zylindrischen Buchse (20) gezwungen, wodurch der elastomere Körper (4) zusammengedrück wird derart, daß die Öffnungen (24) geschlossen werden. Die Vorzusammendrückung oder Vorkompression von Kautschuk in dem elastomeren Körper (4) wirkt dahingehend, die Lebensdauer des elastomeren Materials zu verlängern, welches die Hülse bildet und zyklischen Beanspruchungen unterworfen wird.
- Die den mittleren Teil der Hülse aufweisende Buchse wird dann in den in Fig. 7 dargestellten rohrförmigen Teil (25) eingesetzt, und das Ganze wird blockiert bzw. festgelegt durch Drehen der Endwände (26) der rohrförmigen Teile an den Endfrontflächen der Buchse und an den Frontwänden oder Vorderwänden des Mantels (23).
- Die Arbeitsweise der Hülse ist wie folgt:
- - Bei Vorhandensein von Schwingungen in Richtung des Pfeiles F gemäß den Figuren 1 und 3 mit niedrigen Frequenzwerten im Bereich zwischen 3 und 25 Hertz und großen Amplitudenwerten zwischen 1 mm und 4 mm wird eine der Kammern (13), (14) Kompression unterworfen und die andere Kammer wird Expansion unterworfen mit einem sich daraus ergebenden Durchgang von Flüssigkeit von einer Kammer zu der anderen Kammer durch den Kanal (15) hindurch. Die Flüssigkeit, die im Kanal (15) fließt, dessen Querschnitt und Länge in zweckentsprechender Weise ausgewählt sind, wird einer Verengungswirkung bzw. Drosselwirkung unterworfen mit einer sich daraus ergebenden Aufzehrung von Energie und Dämpfung der dem System erteilten Schwingung.
- Bei Vorhandensein von Schwingungen in Richtung des Pfeiles F gemäß den Figuren 1 und 3 mit hohen Frequenzwerten im Bereich zwischen 25 und 250 Hertz und kleinen Amplitudenwerten zwischen 0,05 und 0,2 mm ist die Geschwindigkeit der Schwingung derart, daß ein Durchgang von Flüssigkeit durch den verkleinerten Raum des Dämpfungskanals (15) verhindert ist, und die Änderungen des Drucks der Flüssigkeit werden durch die Verformung einer der beiden Membranen (18), (19) und durch die entsprechende Verdichtung von Luft in der durch diese Membranen geschlossenen Ausnehmung absorbiert.
- Die Erfindung ist in der Lage alle beabsichtigten Zwecke zu erreichen.
- Tatsächlich werden, wie es aus den Figuren klar ersichtlich ist, die Schwingungen hoher Frequenz und kleiner Amplitude rechtwinklig zu den Flächen der Membranen (18), (19) angelegt, welche durch direkte Einwirkung unmittelbar einer Biegeverformung unterworfen werden, so daß das in jedem Hohlraum (16), (17) enthaltene Fluid zusammengedrückt wird. Demgemäß kann das System prompt und richtig Schwingungen hoher Frequenz und kleiner Amplitude absorbieren, wobei die Übertragung von Reaktionskräften in Richtung gegen das dauerhafte Gebilde vermieden ist, welches der Hülse zugeordnet ist.
- Weiterhin basieren die Absorptionsmittel im wesentlichen auf der Verwendung einer biegsamen Membran, die mit Bezug auf die beiden Seitenflächen (9), (10) der Hülse einen getrennten Teil bilden. Daher kann den beiden Flächen des elastomeren Körpers die am meisten zweckentsprechende Dicke gegeben werden, um ohne Nachteile die statische Last zu tragen, die auf die Hülse wirkt, während die Dicke der Membran viel kleinere Werte haben kann und allgemein kleiner als 1 mm ist, um durch höhere Flexibilität das Fehlen oder Nichtvorhandensein irgendeiner Versteifung des Hochfrequenzsystems zu gewährleisten.
- Weiterhin sind alle die weiteren Zwecke, die durch die bevorzugten Ausführungsformen erreicht werden, aus der vorhergehenden Beschreibung klar ersichtlich. Tatsächlich ermöglicht es das Merkmal der Verwendung der Membran als einen Dekkel, um einen Hohlraum abzudecken, der durch Verringerung der Querschnittsdicke des inneren zylindrischen Elementes (2) erhalten ist, die Membran weit weg von dem Eingangsende (21) und dem Ausgangsende (22) des Dämpfungskanals (15) zu halten.
- Durch diese Lösung werden die Membranen (18), (19) gegen mechanische Schubwirkung der durch den Dämpfungskanal (15) hindurchgehenden Flüssigkeit geschützt. Auf diese Weise bleibt die Membran, die keinen starken Schubkräften unterworfen wird, in ihrer Dauerhaftigkeit nicht beeinträchtigt und sie wirkt darin mit, den Mitteln eine lange Lebensdauer zu erteilen, welche die Hochfrequenzschwingungen der Hülse absorbieren.
- Zusätzlich findet in der Anordnung, welche einen Dämpfungskanal aufweist, der in einer starren Buchse gebildet ist, als Folge des Merkmals invariabler oder unveränderlicher Abmessung, der Dämpfungseffekt mit Bezug auf die Schwingungen statt, die vorbestimmte oder voreingestellte Frequenzwerte haben.
- Insbesondere kann ein Kanal, der in der Wand der Buchse (20) gebildet ist, verlängert werden derart, daß er im wesentlichen schraubenlinienförmige Gestalt einnimmt, die durch mehr als eine Windung gekennzeichnet ist, so daß ein Verhältnis zwischen seinem Durchmesser und seiner Länge erzeugt ist, welches die besten Ergebnisse hinsichtlich einer Dämpfung gewährleistet. Weiterhin ist der Dämpfungskanal zweckmäßig gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die behandelte Flüssigkeit ausfließt und in Richtung gegen die Kammer (13) oder (14) in einer Richtung tangential zur Hülse gefördert wird.
- Daher sind Reaktionen in der gleichen Richtung wie der schwingenden Last ausgeschlossen. In der Praxis ist das System in der Lage, Energie durch tangentiale Zirkulation von Flüssigkeit aufzuzehren und daher kann es Schwingungen in Richtung der angelegten Last nicht in Richtung gegen das Gebilde übertragen.
Claims (13)
1. Elastische Hülse (1), die einer oszillierenden Last
unterworfen wird, umfassend:
- ein inneres hohles im wesentlichen zylindrisches Element (2),
welches an einem Schaft oder einem ähnlichen Teil befestigt
ist, der in seinem Inneren enthalten ist,
- ein äußeres hohles im wesentlichen zylindrisches Element (3),
welches zu dem inneren Element (2) konzentrisch und einem
Gebilde zugeordnet ist, welches dadurch mit dem Schaft verbunden
wird,
- einen elastomeren Körper (4), der zwischen den Elementen
(2,3) für deren gegenseitige Verbindung angeordnet und durch
zwei massive Teile (5,6) gebildet ist, die mit Bezug auf eine
axiale Ebene einander gegenüberliegen und sich mit Hohlräumen
(7,8) abwechseln, die an den beiden Hülsenenden durch zwei
Flächen (9,10) des elastomeren Körpers geschlossen sind, wobei die
genannten Räume durch die genannten Flächen begrenzt sind,
welche zwei Kammern (13,14) bilden, die mit einem Fluid gefüllt
sind,
- einen Kanal (15), der in dem äußeren Element (3) enthalten
ist und die beiden Kammern (13,14) in gegenseitige Verbindung
bringt sowie in der Lage ist, Schwingungen großer Amplitude und
niedriger Frequenz zwischen dem Schaft und dem befestigten
Gebilde zu dämpfen, und
- zwei hermetisch abgeschlossene Hohlräume (16,17) variablen
Volumens zum Absorbieren von Schwingungen hoher Frequenz und
kleiner Amplitude, wobei jeder Hohlraum (16,17) von der
betreffenden Kammer (13,14) durch eine biegsame Membran (18,19)
getrennt ist und das Innere der Hohlräume mit einem kompressiblen
Fluid gefüllt und die Membran jedes Hohlraumes rechtwinkelig zu
der Richtung der zu absorbierenden oszillierenden bzw.
schwingenden Last orientiert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlraum
(16,17) durch die äußere zylindrische Fläche des inneren
Elementes (2) und die entsprechende biegsame Membran (18,19)
bestimmt ist.
2. Elastische Hülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlraum (16,17) gebildet ist
durch Verringern der Querabmessungen des ersten Elementes (2)
wenigstens in dem Teil relativ zu jeder Kammer (13,14), wobei
der durch die Verringerung hervorgerufene Raum durch die
biegsame Membran (18,19) dicht abgeschlossen ist.
3. Elastische Hülse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (16,17) bestimmt ist
in einer axialen Ebene durch einen rechtwinkeligen Abschnitt,
dessen größere Seite in Richtung der Hülse im Bereich zwischen
8 mm und 25 mm liegt.
4. Elastische Hülse nach irgendeinem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe jedes Hohlraumes,
gemessen in einer radialen Ebene, zwischen 0,5 mm und 3 mm liegt.
5. Elastische Hülse nach irgendeinem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (18,19) und der
elastomere Körper ein monolithisches Stück aus elastomerem Material
bilden, welches zwischen dem ersten Element und einem Mantel
außerhalb des elastomeren Körpers angeordnet ist.
6. Elastische Hülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der elastomere Körper (4)
angeordnet ist durch Einzwingen zwischen die beiden zylindrischen
Elemente (2,3).
7. Elastische Hülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das äußere zylindrische Element (3)
durch eine starre Hülse (20) gebildet ist, die in ihrer
Innenseite den Kanal (15) enthält, der die beiden Kammern (13,14) in
Verbindung miteinander bringt.
8. Elastische Hülse nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (20) in einen
rohrförmigen Teil (25) eingesetzt ist, dessen Enden (26) auf die
Vorderflächen der Hülse umgelegt sind und die Flächen des elastomeren
Körpers (4) festlegen, der zwischen dem ersten und dem zweiten
Element (2,3) der elastischen Hülse liegt.
9. Elastische Hülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sie eine starre Hülse (20), die dem
äußeren zylindrischen Element (3) zugeordnet ist und einen
starren Mantel (23) rund um den elastomeren Körper (4)
aufweist, die starre Hülse in ihrer Innenseite den
Verbindungskanal (15) enthält, der als wenigstens eine Windung mit Einlaß-
und Auslaßenden (21,22) gestaltet ist, die den beiden Kammern
(13,14) zugewandt sind, und der Mantel Fenster wenigstens an
den Enden des Kanales hat.
10. Elastische Hülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (15) einem
schraubenlinienförmigen Weg folgt, der sich über einen Winkel von 540
erstreckt, und die Einlaß-und Auslaßenden (21,22) an dem
maximalen gegenseitigen Abstand, gemessen in der axialen Richtung,
angeordnet sind.
11. Elastische Hülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (9,10) des elastomeren
Körpers an ihrer Außenseite mit kreisförmigen Ausnehmungen
(11,12) versehen sind, um zwischen den beiden zylindrischen
Elementen (23) elastische Verformbarkeit zu erteilen.
12. Elastische Hülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der elastomere Körper (4) mittels
einer Metall/Kautschuk-Bindung dem inneren Element (2)
zugeordnet ist und in jedem der beiden massiven Teile (5,6) eine
Öffnung (24) von im wesentlichen dreieckförmiger Gestalt aufweist,
die sich schließt, wenn der elastomere Körper in das äußere
zylindrische Element (3) eingesetzt wird.
13. Elastische Hülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das innere zylindrische Element (2)
einen zylindrischen Teil (2') großer Dicke (D), der auf
gegenüberliegenden Seiten die durch eine Verringerung des
Durchmessers (d) erhaltenen Hohlräume (16,17) enthält, und einen
äußeren zylindrischen Abdeckteil (2") kleiner Dicke aufweist, der
zwei Öffnungen aufweist, die einander gegenüberliegen und in
Entsprechung zu den Hohlräumen angeordnet sowie durch die
elastomeren Membranen (18,19) dicht verschlossen sind, welche
mittels Kautschuk/Metall-Bindung dem Abdeckteil (2") zugeordnet
sind.
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