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DE2839525B2 - Anzeigevorrichtung - Google Patents

Anzeigevorrichtung

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Publication number
DE2839525B2
DE2839525B2 DE19782839525 DE2839525A DE2839525B2 DE 2839525 B2 DE2839525 B2 DE 2839525B2 DE 19782839525 DE19782839525 DE 19782839525 DE 2839525 A DE2839525 A DE 2839525A DE 2839525 B2 DE2839525 B2 DE 2839525B2
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DE
Germany
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film
sheet
stack
supply magazine
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Application number
DE19782839525
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English (en)
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DE2839525C3 (de
DE2839525A1 (de
Inventor
Arthur Dipl.-Ing. Gall
Alfred Ing.(Grad.) Hahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
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Priority to NL7906742A priority patent/NL7906742A/nl
Publication of DE2839525A1 publication Critical patent/DE2839525A1/de
Publication of DE2839525B2 publication Critical patent/DE2839525B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2839525C3 publication Critical patent/DE2839525C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • G03B42/021Apparatus for direct X-ray cinematography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung für den Vorrat von im Vorratsbehälter eines Blattfilmvorratsmagazins gespeicherten Filmblättern, mit einer Auflagefläche für den Stapel Filmblätter und mit einer Blattfilmentnahmevorrichtung.
Es ist bei Röntgenuntersuchungsgeräten üblich, den wahrend der Durchleuchtung ermittelten Befund auf einer Röntgenaufnahme festzuhalten. Hierzu wird bei Auslösung der Aufnahme eine Röntgenfilmkassette oder ein loses FOImblatt in die Aufnahmeposition eingefahren. Solche Röntgenuntcrr.uehungsgeräte werden heui/ulage im allgemeinen für den Betrieb mit einem Blaltfilmvorratsmaga/in ausgerüstet. Das mit frischen Filmblättern aufgefüllte Blntifilmvorra'.smaga-
zin wird vor Untersuchungsbeginn an das Röntgenzielgerät angekuppelt. Während der Röntgendurchleuchtung kann dann bei Bedarf ein Filmblatt von der Blaufilmentnahmevorrichtung vom Stapel Filmblätter entnommen und in die Aufnahmeposition befördert werden. Be; solchen Röntgenuntersuchungsgeräten kommt es immer wieder vor, daß die während der Röntgenu-ttersuchung ausgelöste Röntgenaufnahme nicht zustande kommt, weil der Vorratsbehälter des Blattfilmvorratsmagazins leer ist Dies führt immer wieder zu unangenehmen Unterbrechungen der Untersuchung, die insbesondere dann, wenn beispielsweise Kontrastmittel geschluckt worden ist, einen völligen Abbruch der Untersuchung und ihre Wiederholung an einem anderen Tage zur Folge haben.
Es sind bereits Blattfilmvorratsmagazine auf dem Markt, bei denen ein Fühler, der die Höhe des Stapels Filmblätter abtastet, durch eine Bohrung im Deckel hindurchgeführt ist Diese Anzeigevorrichtung ist jedoch von verhältnismäßig geringem Wert, weil das Blattfilmvorratsmagazin bei Obertisch-Zielgeräten vor der Bereitschaftssteiiung des Zieigerätes angekuppelt werden muß und dort durch den Röntgenbildverstärker von Blicken des auf der anderen Seite desselben stehenden Arztes entzogen ist Bei Untertisch-Zielgeräten hilft diese Anzeige nicht weil dort das Blattfilmvorratsmagazin von der Tischplatte verdeckt ist Und bei den sich heute mehr und mehr durchsetzenden Fernsteuergeräten hilft diese Anzeige allein schon deshalb nicht weil sich dort das Bedienungspersonal während der Untersuchung meist in einem anderen, strahlengeschützten Raum aufhält. Darüber hinaus ist eine solche Anzeige wegen der geringen Dicke eines Filmblattes recht ungenau.
Um die eingangs erwähnten unvorhergesehenen Unterbrechungen bei Röntgenuntersuchungen zu vermeiden, ist es bereits bei einem Blattfilmvorratsmagazin bekannt einen langen Fotowiderstand im Vorratsbehälter unmittelbar neben dem Stapel Filmblätter senkrecht zur Ebene derselben auszurichten. Da::u trägt eine auf dem Stapel aufliegende Andruckplatte an ihrer dem Fotowiderstand zugewandten Kante einen Spiegel, der das Licht einer Infrarotlichtquelle auf den Fotowiderstand reflektiert. Je nach Stellung der Andruckplatte werden unterschiedlich lange Streckenbereiche des Fotowiderstandes abgedeckt. Der jeweilige ohmsche Widerstand des Fotowiderstandes wird gemessen. Der Meßausschlag entspricht der Stapelhöhe. Bei diesem Blattfilmvorratsmagazin ist es zwar möglich, dem untersuchenden Arzt den noch vorhandenen Vorrat an Filmblättern an seinem Arbeitsplatz, beispielsweise am Bedienungspult des Röntgenuntersuchungsgerätes, anzuzeigen. Der dazu erforderliche technische Aufwand, wie z. B. der besonders ausgebildete und speziell für diesen Zweck anzufertigende Fotowiderstand sowie die für sich recht komplizierte Einstrahlung von Infrarotlicht in das im übrigen lichtdicht verschlossene Blattfilmvorratsmagazin, wird hierbei jedoch als recht störend empfunden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anzeigevorrichtung für den in einem lichtdicht verschlossenen Blattiilmvorratsmagazin befindlichen Vorrat an Filmblättern zu schaffen, die mit möglichst geringem zusätzlichem Aufwand verbunden ist. Sie soll eine Anzeige an einem in einem anderen Raum befindlichen Bedienungspult odrr Schalttisch sowie an beliebiger Stelle des Röiitgenuntersuchungsgcrätes selbst ermöglichen. Darüber hinaus soll der
Vorrat an Filmblättern genau angezeigt werden, damit der vorhandene Filmvorrat ganz ausgenutzt werden kann.
Bei einer Anzeigevorrichtung der eingangs genannten Art taucht daher erfindungsgemäO ein von einer Feder in Eingriff mit der der Auflagefläche abgewandten Seite des Stapels gehaltener Fühlerstab mit seinem anderen Ende je nach Stellung unterschiedlich tief in eine von Wechselstrom durchflossene und an ein Meßgerät angeschlossene Spule ein. Diese Konstruktion hat den besonderen Vorteil, daß an dem Blattfilmvorratsmagazin so gut wie kein zusätzlicher Aufwand getrieben werden muß. Insbesondere brauchen im Blattfilmvorratsmagazin keine elektrischen Bauelemente eingebaut zu werden, die dann in irgend einer Weise an das Röntgenuntersuchungsgerät anzuschließen wären. Das Meßgerät kann im Sichtbereich des Arztes an beliebiger Stelle des Röntgenuntersuchungsgerätes selbst oder auch in dem im strahlengeschützten Nebenraum aufgestellten Schalttisch eingebaut werden.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung kann der Fühlerstab an einer den Stapel Filmblätte; gegen die Auflagefläche drückenden Andruckplatte anliegen. Diese Konstruktion vermeidet jeden direkten Kontakt des Fühlerstabes mit den Filmblättern und somit jegliche Beschädigung der Filmblätter durch den Fühlerstab. Zugleich ermöglicht es diese Konstruktion, das Blattfilmvorratsmagazin mit dem Boden, an dem die Filmblätter anliegen und an dem sich die Bla'tfilmentnahmevorrichtung anschließt, an das Röntgenzielgerät anzukuppeln, ohne daß zusätzliche Hilfsmittel benötigt werden, um das oberste auf der gegenüberliegenden Seite des Stapels befindliche Filmblatt abtasten zu können.
In vorteilhafter Aussgestaltung der Erfindung kann der Fühlerstab durch die Kraft einer Feder in Eingriff mit der der Auflagefläche abgewandten Seite des Stapels Filmblätter gedrückt werden. Hierdurch wird es möglich, die Anzeigevorrichtung in beliebiger Orientierung zur Schwerkraft einzusetzen. Dies ist besonders bei Röntgenuntersuchungsgeräten, die um eine horizontale Achse kippbar sind, von Vorteil.
Eine bedeutende Vereinfachung und Verbilligung der Konstruktion ergibt sich, wenn der Fühlerstab im Röntgenuntersuchungsgerät eingebaut ist und an einem bei der Ankupplung an das Röntgenuntersuchungsgerät aufgedrückten Schieber vorbei in das Innere des Vorratsmagazins eingreift. Hierdurch entfallen besondere Maßnahmen am Blattfilmvorratsmagazin. Da die Blattfilmentnahmevorricittung ohnedies meist am Antrieb des Röntgenzielgerätes angekuppelt und zu diesem Zweck meist ein Schieber vorhanden ist, der beim Ankuppeln des Bla'tfilmvorratsmagazins an das Röntgenuntersuchungsgerät aufgedrückt wird, kann dies für einen Durchgriff ins Innere des Blattfilmvorrats· magazine genutzt werden.
In Weiterbildung der Erfindung kann die Skala des Meßgerätes in Anzahl Filmblätter geeicht sein. Dies hat den Vorteil, daß jegliche Umrechnung der Meßskala überflüssig wird.
Eine noch weitergehende Vereinfachung der Ablesung des Meßwertes wird erreicht, wenn das Meßgerät in Weiterbildung der Erfindung mit einer Vorspannung zur Nullpunktverschiebung beaufschlagt ist. Hierdurch kann der Nullpu.ik· so eingestellt werden, daß die Anzeige des Meßgerätes beim Verbrauch des ietzien Filmblattes auf den Skal·. nwert Null zurückgeht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt
F i g, 1 eine Aufsicht auf ein teilweise aufgebrochenes Röntgenzielgerät mit angekuppeltem Blattfilmvorratsmagazin, und
F i g, 2 eine schematische Darstellung der Schaltanordnung für die Anzeigevorrichtung,
in der F i g. 1 erkennt man in der Aufsicht einen vor
ίο einem teilweise aufgebrochenen Röntgenzielgerät 1 stehenden Patienten 2, eine hinter dem Patienten angeordnete, auf diesen ausgerichtete Röntgenröhre 3 und einen an der der Röntgenröhre abgewandien Seite des Röntgenzielgerätes angekuppelten, zum Strahlen-
Ii feld 4 der Röntgenröhre zentrierten Röntgenbildverstärker 5. Neben dem Röntgenbildverstärker 5. d.h. außerhalb des Strahlenfeldes 4, ist ein Blattfilmvorratsmagazin 6 am Röntgenzielgerät in der Übersichtlichkeit halber nicht weiter dargestellten Weise angekuppelt Das Blattfilmvorratsmagazin 6 ist in der Fig. 1 der Übersichtlichtkeit halber übertrieber hoch und weitgehend aufgebrochen gezeichnet im Innern des Blattfilmvorratsmagazins erkennt man einen in einem durch eine durchbrochene Zwischenwand 7 abgetrennten Vorrats-
2"> behälter 8 eingesetzten Stapel 9 Filmblätter, der durch eine federbelastete Andruckplatte 10 gegen den Boden il des Blattfilmvorratsmagazins 6 und weitere in der Ebene des Bodens angeordnete (nicht dargestellte) Auflageflächen gedruckt gehalten ist Der Boden 11 des
Ji) Vorratsbehälters 8 und di° eine Seitenwand 12 desselben bilden zusammen die beiden einander gegenüberliegenden Kanten eines kalibrierten, ca. Ί.5 Filinstärken weiten Entnahmeschlitzes 13. Durch diesen kalibrierten Entnahmeschlitz hindurch können
Jr> die Filmblätter einzeln zwischen angetriebenen Transportrollenpaare 14 (nur eines dargestellt) des Röntgenzielgerätes 1 geschoben und in eine in Strahlenrichtung unmittelbar vor dem Eingangsleuchtschirm 15 des Röntgenbildverstärkers 5 befindliche At'fnahmeposi-
■«> tion 16 transportiert werden. Nach der Aufnahme können die Filmblätter in der F i g. 1 nach links in ein hie~ nicht dargestelltes Auffangmagazin transportiert werden.
Unmittelbar hinter dem kalibrierten Entnahmeschlitz
·»'> 13 zwischen der entsprechenden Seitenwand 12 des Vorratsbehälters 8 und der Seitenwand 17 des Blattfilmvorratsmagazins 6 ist eine Verschlußplatte 18 senkrecht zum Boden 11 des Vorratsbehälters 8 verschiebbar gelagert. Durch diese Verschlußplatte, die
r>o durch eine Feder 19 gegen den Boden des Vorratsbehälters gedrückt wird, kann der kalibrierte Entnahmeschlitz 13 lichtdient verschlossen werden. Die Verschlußplatte ist auf beiden Seiten mit je einem aus dem Gehäuse des Blattfilmvorratsmagazins 6 herausragen-
r>r' den Stift 20 (nur einer dargestellt) versehen, die beim Ankuppeln an das Röntgenzielgerät mit jeweils einer Anschlagkante 21 in Eingriff gelangen. Der Boden des Vorratsbehältet'S ist auf der dem Entnahmeschlitz 13 abgewandten Spite mit einem nahezu über die gesamte
wl Breite des Vorraü'jehälters 8 hinwegreichenden Durchbruch 22 versehen, der bei nicht angekuppeltem Vorratsmagazin von einem federbelasteten Schieber 23 lichtdicht verschlossen 'st. Der Schieber 23 ist auf der Außenseite mit einer über seine gesamte Breite hinwegreichenden Stufe 24 versehen.
An der Stelle des Röntgenzielgerätes 1, an der sich bei angekuppeltem Blattfilmvorratsmagazin 6 der Durchbruch 22 im Boden 11 des Vorratsmaga/ins 8 befindet,
ist eine parallel zum Boden des Vorratsbehälters 8 und zum kalibrierten Entnahmeschlitz 13 ausgerichtete, bei angekuppeltem Blattfilmvorratsmagazin bis in die Ebene des am Boden 11 anliegenden untersten Filmblattes des Filmstapels 9 aufragende, angetriebene Stufenwalze 25 drehbar gelagert. Außerdem ist am Röntgenzielgerät 1 zu beiden Seiten der Stufenwalze 25 je ein schwenkbarer Hebelarm 26 vorgesehen. Diese :ind durch je eine Torsionsfeder 27 derart gegen je einen Anschlag 28 gedrückt gehalten (in der F i g. 1 gestrichelt angedeutet), daß sie in einem Winkel von 45° aus dem Röntgenzielgerät 1 vorspießen und beim Aufsetzen des Blattfilmvorratsmagazins 6 mit der Stufe 24 des Schiebers 23 in Eingriff gelangen.
Im Röntgenzielgerät 1 erkennt man auch einen seitlich der Stufenwalze 25 und senkrecht zum Boden 11 des angekuppelten Blattfilmvorratsmagazins 6 verschiebbar gelagerten Fühlerstab 29. Dieser wird durch eine Druckfeder 30 in den Durchbruch 22 im Boden 11 des Blattfilmvorratsmagazins 6 hineingedrückt. Bei angekuppeltem Blattfilmvorratsmagazin liegt er mit seinem einen Ende an der Andruckplatte 10 an und taucht mit seinem anderen Ende in eine Tauchspule 31 ein. Dabei stützt sich die Druckfeder 30 auf der einen Seite an der Halterung 32 der Tauchspule 31 und mit ihrem anderen Ende an einer Erweiterung 33 des Fühlerstabes 29 ab.
Die Fig. 2 zeigt wie die Tauchspule 31 in Serie zu einem Arbeitswiderstand 34 an eine durch eine Zenerdiode 35 stabilisierte Wechselspannungsquelle 36 angeschlossen ist. Zur Begrenzung des Stromes ist der Zenerdiode ein Vorwiderstand 37 vorgeschaltet. Die Meßanordnung für die Eintauchtiefe des Fühlerstabes 29 in die Spule besteht aus einem Strommeßgerät 38. das dem Arbeitswiderstand 34 als Spannungsmesser parallelgeschaltet ist. Parallel zur Zenerdiode 35 ist ein Potentiometer 39 geschaltet, dessen variabler Abgriff 40 mit dem einen Pol des Strommeßgerätes 38 verbunden ist. Da es sich um ein Gleichstrominstrument handelt, sind sowohl in den Strompfad des Potentiometers 39 als auch des Meßinstrumentes 38 je eine Gleichrichterdiode 41,42 eingeschaltet. Zur Dämpfung der Anzeige ist dem Strommeßgerät ein Kondensator 43 parallelgeschaltet.
Beim Ankuppeln eines mit einem Stapel neuer Filmblätter aufgefüllten Blattfilmvorratsmagazins 6 an das Röntgenzielgerät I gelangen zunächst die schwenkbaren Hebelarme 26 mit der Stufe 24 des Schiebers 23 in Eingriff. Die schwenkbaren Hebelarme drücken dann beim weiteren Annähern des Blattfilmvorratsmagazins 6 den Schieber 23 in seine in der F i g. 1 dargestellte Endlage. In den so freigegebenen Durchbruch 22 im Boden 11 des Vorratsbehälters 8 tauchen dann sowohl die Stufenwalze 25 des Röntgenzieigerätes ais auch der Fühlerstab 29 ein. Im angekuppelten Zustand lic-gi die Stufenwalze 25 an der in Entnahmerichtung rückwärtigen Kante des untersten am Boden 11 des Vorratsbehälters 8 anliegenden Filmblattes an. Die Federn der Andruckplatte 10 pressen den Stapel 9 Filmblätter gegen den Boden 11 des Vorratsbehälters 8 und gegen die Stufenwalze 25. Zugleich liegt der Fühlerstab 29, durch die Kraft der Druckfeder 30 unterstützt, an der in Eninahmerichuing rückwärtigen vorstehenden Kante der Andruckplatte 10 an. Beim Annähern des Blattfilmvorratsmaga/ins6 an das Röntgenzielgerät 1 legen sich ·. auch die beiden beidseitig des Blattfilmvorratsbehällers vorhandenen Stifte 20 der Verschlußplatte 18 an die Anschlagkanten 21 des Röntgenzieigerätes 1 an und verschieben beim weiteren Annähern die Verschlußplatte 18 entgegen der Kraft der Feder 19, so daß der
in kalibrierte Entnahmeschlitz 13 freigegeben wird.
Beobachtet der untersuchende Arzt während der Durchleuchtung einen festzuhaltenden Befund, so kann er durch Auslösen der Aufnahmetaste (nicht dargestellt) die Stufenwalze 25 und das Transportrollenpaar 14 in
ι *> Betrieb setzen. Sobald die Stufe der Stufenwalze hinter die rückwärtige Kante des untersten, am Boden 11 des Vorratsbehälters 8 anliegenden Filmblattes greift, druckt sie dieses durch den kaiibriterten Entnahmeschlitz 13 zwischen das Transportrollenpaar 14. Durch
>n dieses Transportrollenpaar wird das Filmblatt vollends aus dem Vorratsmagazin herausgezogen und in hier nicht weiter dargestellter Weise in die Aufnahmeposition 16 transportiert.
Die jeweilige Stellung der Andruckplatte 10, die dem
y, im Blattfilmvorratsmagazin 6 vorhandenen Vorrat an Filmblättern entspricht, wird durch den Fühlerstab 29 abgeti.iiet. Je mehr sich der Vorratsbehälter entleert, d. h. je tiefer der Fühlerstab von der Andruckplatte 10 in die Tauchspule 31 hineingedrückt wird, je größer ist der
in induktive Widerstand derselben. Der elektrische Strom durch die Tauchspule und somit auch der Spannungsabfall am Arbeitswiderstand 34 verringern sich beim Entleeren des Vorratsbehälters 8. Sobald der Fühlerslab 29 bei geleertem Vorratsbehälter seine größte Eintauch-
i"i tiefe erreicht hat, zeigt das Strommeßgerät 38 einen minimalen Zeigerausschlag. Durch Verschieben des variablen Abgriffs 40 am Potentiometer 39 kann die dem Strommeßgerät 38 vorgegebene Vorspannung so gewählt werden, daß der Zeigerausschlag bei dieser
4" Extremstellung des Fühlerstabes 29 auf Null zurückgeht. Wird jetzt der Fühlerstab aus der Tauchspule 31 herausgezogen, so wächst die Anzeige am Strommeßgerät annähernd linear mit dem Hub des Fühlerstabes. 1st die Skala des Strommeßgerätes in Anzahl Filmblät-
i'i ter geeicht, so kann der Arzt stets den im Blattfilmvorratsmagazin befindlichen Vorrat an Filmblättern unmittelbar am Strommeßgerät 38 ablesen.
Es ist ein großer Vorteil dieser Anordnung, daß das Strommeßgerät 38 und damit die Anzeige für den
"in Filmvorrat an beliebiger Stelle des Röntgenuntersuchungsgerätes oder auch des Bedienungspultes angezeigt werden kann. Dadurch wird rechtzeitig bemerkt, wenn der Fümvorrat zur Neige geht Die kurze Unterbrechung der Untersuchung, die beim Patientenwechsel zwangsläufig stattfindet, kann so zum Auswechseln des Blattfilmvorratsmagazins benutzt werden. Die Tauchspule könnte auch im Blattfilmvorratsmagazin eingebaut und über einen Steckkontakt beim Ankuppeln an das Röntgenzielgerät an die Stromver-
M> sorgung angeschlossen werden. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. Patentansprüche;
    lr Anzeigevorrichtung für den Vorrat im Vorratsbehälter eines Blattfilmvorratsmagazins gespeicherten Filmblättern, mit einer Auflagefläche für den Stapel Filmblätter und mit einer Blaufilmentnahmevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Feder (30) in Eingriff mit der der Auflagefläche (U) abgewandten Seite des Stapels (9) gehaltener Fühlerstab (29) mit seinem anderen Ende je nach Stellung unterschiedlich tief in eine von Wechselstrom durchflossen und an ein Meßgerät (38) angeschlossene Spule (31) eintaucht
  2. 2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Fühlerstab (29) an einer den Stapel (9) Filmblätter gegen die Auflagefläche (U) drückende Andruckplatte (10) anliegt
  3. 3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlerstab (29) durch die Kraft einer Feder (30) in Eingriff mit der der Auflageflä(5>^(l I) abgewandten Seite des Stapels (9) gedrückt wird.
  4. 4. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Fühlerstab (29) im Röntgenuntersuchungsgerät eingebaut ist und an einem bei der Ankupplung an das Röntgenuntersuchungsgerät aufgedrückten Schieber (23) vorbei in das Innere des Blattfilmvorratsmagazins (6) eingreift.
  5. 5. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Skala des Meßgerätes (38) in Anzahl Filmblätter geeicht ist
  6. 6. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das MeP^erät (38) mit einer Vorspannung zur Null.nunktverschiebung beaufschlagt ist
  7. 7. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlerslab unmittelbar an dem der Auflagefläche (U) abgewandten obersten Filmblatt des Stapels anliegt.
  8. 8. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler beim Ankuppeln des Blattfilmvorratsmagazins an das Röntgenuntersuchungsgerät mit einem speziellen, mit der Andruckplatte gekuppelten Stellglied des Blattfilmvorratsmagazins in Eingriff gelangt
  9. 9. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchspule im Blattfilmvorratsmagazin eingebaut und über einen Steckkontakt beim Ankuppeln an das Röntgenzielgerät an dessen Stromversorgung anschließbar ist.
DE19782839525 1978-09-11 1978-09-11 Anzeigevorrichtung Expired DE2839525C3 (de)

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