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DE2839342A1 - Teilbelagscheibenbremse mit einer bremsbelagfeder - Google Patents

Teilbelagscheibenbremse mit einer bremsbelagfeder

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Publication number
DE2839342A1
DE2839342A1 DE19782839342 DE2839342A DE2839342A1 DE 2839342 A1 DE2839342 A1 DE 2839342A1 DE 19782839342 DE19782839342 DE 19782839342 DE 2839342 A DE2839342 A DE 2839342A DE 2839342 A1 DE2839342 A1 DE 2839342A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
brake
section
lining
carrier plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782839342
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Dipl Ing Burgdorf
Jakob Dipl Ing Gehlen
Milovan Milicevic
Hajo Dipl Ing Pickel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Teves AG and Co OHG
Original Assignee
Alfred Teves GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Teves GmbH filed Critical Alfred Teves GmbH
Priority to DE19782839342 priority Critical patent/DE2839342A1/de
Publication of DE2839342A1 publication Critical patent/DE2839342A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/54Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play by means of direct linear adjustment
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/092Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for axially-engaging brakes, e.g. disc brakes
    • F16D65/095Pivots or supporting members therefor
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D65/0977Springs made from sheet metal
    • F16D65/0978Springs made from sheet metal acting on one pad only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Teilbelagscheibenbremse mit einer Bremsbel agfed er Die Erfindung bezieht sich auf eine Teilbelagscheibenbremse mit einer Bremsbelagfeder, welche an zumindest einem Haltestift der Teilbelagscheibenbremse abgestützt ist und mit einem Federarm derart an der Belagträgerplatte anliegt, daß diese zur Vermeidung von Klappergeräuschen in radialer Richtung und zur Erzeugung einer Rückstellkraft in axialer Richtunq kraftbeaufschlagt ist.
  • Solche Teilbelascheibenbremsen sind in der Praxis als Schwimmrahmen-Scheibenbremse bekannt geworden und beispielsweise im Bremsenhandbuch, 5. Auflage 1977, Bartsch-Verlaq KG, 8012 Ottobrunn, Seite 129, beschrieben. Die Bremsbelaqfeder dient dem Zweck, das Klappern der Bremsbacken zu verhindern und auf die bremskolbenseitige Bremsbacke eine Rückstellkraft auszuüben. Die vorbekannte Bremsbelagfeder greift mit einem Federarm unter beide Haltestifte und stützt sich mit einem quer hierzu verlaufenden Federarm schräg auf jeweils eine bremsscheibenseitiqe Kante der Belagträgerplatte ab.
  • Bei der beschriebenen und in der Praxis verwendeten Schwimmrahmen-Scheibenbremse sind die Haltestifte am ortsfest mit einem Teil der Fahrzeugradaufhängung verbundenen Bremsträger angeordnet. Bei Bremsbetätigung verschieben sich beide Belagträgerplatten um den gleichen Betrag in Bremsbetätigungsrichtung. Der maximal notwendige Verschiebeweg ist die Summe aus Lüftspiel und Reibbelagdicke. Er ist klein genug, um an dem querverlaufenden Federarm Schrägen vorsehen zu können, welche in jeder Lage der Belagträgerplatte ausreichende Kräfte auf die Belagträgerplatte in radialer und axialer Richtung ausüben.
  • In der letzten Zeit sind auch Teilbelagscheibenbremsen bekannt geworden, bei denen die Belagträgerplatten an einem axial verschieblichen, die Bremsscheibe übergreifenden Bremssattel auf Führungen verschieblich befestigt sind. Zum Stand der Technik sei auf die DE-OS 2545748 und die DE-OS 2334232 verwiesen.
  • Auch bei Teilbelagscheibenbremsen dieser Bauart ist es erforderlich, die Belagträgerplatten durch Bremsbelagfedern in Bezug auf die Führungen am Bremssattel zu verspannen, um Klappergeräusche zu vermeiden. Das geschieht gemäß der DE-OS 2334232 durch jeweils eine Drahtfeder, welche mit jeweils einer Umschlingung auf jeder Seite der Belagträgerplatte den Haltestift der Belagträgerplatte umschließt und mit u-förmig gebogenen Verbindungsstücken vom Haltestift aus nach zwei Seiten hin sich erstreckt und auf der Belagträgerplatte aufliegt. Eine Rückstellkraft wird von der Bremsbelagfeder nach dieser Schrift nicht ausgeübt.
  • Das gleiche gilt für die Bremsbelagfeder nach der DE-OS 2545748, welche ebenfalls einerseits auf der Belagträgerplatte, andererseits am Bremssattel abgestützt ist.
  • Eine Rückstellkraft kann zwar durch eine auf solche Weise angeordnete Bremsbelagfeder auf diejenige Bremsbacke, welche auf der dem Betätigungskolben gegenüberliegenden Seite der Bremsscheibe angeordnet ist; nicht ausgeübt werden, weil zum Rückstellen dieser Bremsbacke der Bremssattel verschoben werden müsste und die Bremsbelagfeder hierzu am Bremsträger abgestützt werden müßte. Bei der am Betätigungskolben anliegenden Bremsbacke kann eine solche Rückstellkraft aber prinzipiell von der Bremsbelagfeder erzeugt werden. Konstruktiv ist das allerdings schwierig, weil diese Bremsbacke einen Ver- schiebeweg in Bezug auf ihre Führung am Bremssattel ausführen können muß, der der Summe aus den beiden Lüftspielen und der Stärke beider Reibbeläge entspricht. Dies kommt daher, weil nach dem Anlegen der bremskolbenseitigen Bremsbacke der Schwimmsattel sich soweit verschieben muß bis auch die gegenüberliegende Bremsbacke an der Bremsscheibe anliegt.
  • Um trotz dieses großen Verschiebeweges der bremskolbenseitigen Bremsbacke ausreichende radiale und axiale Kräfte auf sie ausüben zu können, müßte die Schräge, welche auf der Kante der Belagträgerplatte aufliegt, sehr lang werden. Das führte dazu, daß sich die auf die Bremsbacke übertragenen Kräfte mit zunehmendem Belagverschleiß erheblich ändern würden. Außerdem stünde die Schräge der Bremsscheibe im Wege.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teilbelagscheibenbremse der eingangs genannten Art zu entwickeln, bei der die Bremsbelagfeder wenig Platz beansprucht und unabhängig vom Belagverschleiß stets gleiche Rückstellkräfte auf die Bremsbacke ausüben kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bremsbelagfeder einen u-förmig gebogenen Abschnitt hat, welcher die Belagträgerplatte umgreift, wobei auf der Seite des Reibbelages der Belagträgerplatte zwischen der Belagträgerplatte und dem u-förmig gebogenen Abschnitt in Bremsbetätigungsrichtung ein Spiel vorgesehen ist.
  • Durch dieses Spiel ist ein sogenannter Funktionsweg vorgegeben. Sobald das Spiel durch Verschiebung der betätigungskolbenseitigen Bremsbacke und des Bremssattels überwunden ist, gelangt die Belagträgerplatte gegen den u-förmig gebogenen Abschnitt und verschiebt die Bremsbelagfeder.
  • Dadurch ändern sich die durch den Federarm in radialer und axialer Richtung auf die Belagträgerplatte ausgeübten Kräfte mit zunehmendem Belagverschleiß nicht. Die Bremsbelagfeder wird von der Belagträgerplatte immer soweit verschoben, daß der freie Federarm in optimaler Weise gegen die Belagträgerplatte anliegen kann.
  • Dieser Vorteil kommt vor allem bei Schwimmsattel-Teilbelagscheibenbremsen zum tragen, bei denen die Bremsbacken an Haltestiften aufgehangen und geführt sind, welche sich ihrer- seits am axial verschieblichen Schwimmsattel abstützen, da bei solchen Scheibenbremsen die bremskolbenseitige Bremsbacke sich bei Bremsbetätigung stets um das doppelte Lüftspiel verschiebt. Durch die Erfindung ist sichergestellt, daß trotz dieses großen Verschiebeweges die Bremsbelagfeder keinen großen Federarm haben muß, mit dem sie auf die Bremsbacke drückt.
  • Dadurch beansprucht die Bremsbelagfeder wenig Platz und steht der Bremsscheibe nicht im Wege.
  • Vorteilhaft ist es, wenn das Spiel zwischen der Belagträgerplatte und dem u-förmig gebogenen Abschnitt dem doppelten Lüftspiel entspricht. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß sich die Bremsbelagfeder immer dann verschiebt, wenn Reibbelagverschleiß eintritt. Dadurch kann die Bremsbelagfeder unabhängig vom Belagverschleiß immer völlig gleich auf den zugeordneten Bremsbelagträger einwirken.
  • Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Bremsbelagfeder eine Drahtfeder ist, welche an einer Seite der Belagträgerplatte einen ersten Federabschnitt hat, der parallel zur Bremsbetätigungsplatte unterhalb der Halte- stifte verläuft, daß sich diesem ersten Federabschnitt der u-förmig gebogene, die Belagträgerplatte umgreifende Abschnitt anschließt, und daß von diesem Abschnitt ein freier Federarm in Anlage an die Belagträgerplatte geführt ist, durch den die radiale und die axiale Kraft auf die Belagträgerplatte ausgeübt wird. Diese Ausgestaltung stellt die einfachst mögliche Ausführungsform dar. Die Bremsbelagfeder ist zum einen äußerst billig herstellbar, zum anderen kann sie einfach und rasch in die Teilbelagscheibenbremse eingebaut werden.
  • Die erfindungsgemäße Bremsbelagfeder kann auf einfache Weise gegen eine Verschiebung quer zu den Haltestiften gesichert werden, wenn gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung der freie Federarm mit einer Umbiegung in ein Loch der Belagträgerplatte greift.
  • Günstig ist es auch, wenn die Umbiegung schräg auf eine reibbelagseitige Kante der Belagträgerplatte aufliegt. Durch eine solche Gestaltung wird die radial gerichtete Kraft dieses freien Federarmes zerlegt, so daß eine axial gerichtete Rückstellkraft auf die Bremsbacke ausgeübt wird. Der freie Federarm braucht dann nicht in axialer Richtung vorgespannt zu seine Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß sich dem parallel zur Belagträgerplatte verlaufenden ersten Federabschnitt zu beiden Seiten hin jeweils ein u-förmig gebogener, die Belagträgerplatte umgreifender Abschnitt anschließt, wobei von einem Abschnitt aus ein kurzer Federarm bis unter dem ihm benachbarten Haltestift verläuft und vom anderen Abschnitt der Federarm zur Belagträgerplatte geführt ist. Durch diese Ausgestaltung untergreift die Bremsbelagfeder beide Haltestifte auf beiden Seiten der Belagträgerplatte. Dadurch ist die Bremsbelagfeder gut an den Haltestiften gehalten, so daß auf leichte Weise sicherzustellen ist, daß die Reibung der Bremsbelagfeder an den Haltestiften größer ist als die Reibung, welche zur Verschiebung der Bremsbacke zu überwinden ist. Diese Reibverhältnisse sind eine Voraussetzung für die Funktion der erfindungemaRen Teilbei ag scheibenbremse.
  • Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß sich dem parallel zur Belagträgerplatte verlaufenden ersten Federabschnitt zu beiden Seiten hin jeweils ein u-förmig gebogener, die Belagträgerplatte umgreifender Abschnitt anschließt und von beiden Abschnitten jeweils ein, die radiale und axiale Kraft auf die Belagträgerplatte ausübender freier Federarm zur Belagträgerplatte geführt ist.
  • Durch diese Ausgestaltung vermag die Bremsbelagfeder größere axiale Kräfte auf die Belagträgerplatte auszuüben als bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen. Die Kraftbeanspruchung der Bremsbelagfeder ist symmetrisch, so daß sie besonders gut und gleichmäßig an den Haltestiften anliegt.
  • Um die Reibkraft zwischen den Haltestiften und der Bremsbelagfeder noch zu vergrößern, kann es gemäß einer in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsform zweckmäßig sein, daß die Bremsbelagfeder die Haltestifte zangenartig mit Vorspannung umgreift.
  • Eine andere günstige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Bremsbelagfeder eine Blattfeder ist, welche einen Federabschnitt hat, der an einer Seite der Belagträgerplatte parallel zu ihr unterhalb der Haltestifte geführt ist, von dem aus ein Federarm schräg auf eine reibbelagseitige Kante der Belagträgerplatte aufliegt, daß die Blattfeder die Belagträgerplatte an beiden Enden des ersten Federabschnitts mit einem u-förmigen Abschnitt umgreift und auf der gegenüberliegenden Seite der Belagträgerplatte mit zwei zu dem ersten Federabschnitt parallel verlaufenden Endstücken unter die Haltestifte geführt ist.
  • Die Blattfeder hat gegenüber der Drahtfeder den Vorteil , daß sie mit einer größeren Fläche gegen die Haltestifte anliegt. Dadurch sind zur Verschiebung der Blattfeder in Bezug auf die Haltestifte größere Reibkräfte zu überwinden. Es ist deshalb leichter sicherzustellen, daß sich die Bremsbacke mit weniger Reibung verschieben läßt als die Bremsbelagfeder.
  • Durch scharfe Kanten in der Blattfeder kann man zudem noch erreichen, daß sich die Blattfeder krallenartig an den Haltestiften festhält und dadurch gegen unbeabsichtigtes Verschieben besonders gut gesichert ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Bremsbelagfeder eine Drahtfeder ist, welche mit jeweils einer Umschlingung auf beiden Seiten der Belagträgerplatte an einem Haltestift befestigt ist, wobei die Umschlingungen durch ein die Belagträgerplatte übergreifendesß u-förmiges, sich auf dem Bremssattel abstützendes Federteil miteinander verbunden sind und an der reibbelagseitigen Umschlingung der die Bremsbacke in axialer und radialer Richtung vorspannende Federarm vorgesehen ist.
  • Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß der Federarm die beiden Umschlangungen auf dem Haltestift verkantet und dadurch für eine hohe Reibung zwischen der Bremsbelagfeder und den Haltestiften sorgt. Wenn das Lüftspiel überschritten ist, gelangt der Belagträger gegen die Umschlingung, so daß die Verkantung aufgehoben wird und die Bremsbelagfeder verschoben werden kann.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann dieses Ziel auch durch eine Blattfeder erreicht werden, welche ein Mittelstück hat, das die Belagträgerplatte mit zwei Schenkeln u-förmig umgreift, in denen jeweils ein Loch vorgesehen ist, durch welches der Haltestift verläuft, daß von dem Mittelstück aus einerseits ein Federabschnitt quer zum Haltestift verläuft, welcher sich auf dem Bremssattel von oben her abstützt, und daß von dem reibbelagseitigen Schenkel ein Federabschnitt zur Belagträgerplattenmitte verläuft, welcher dorf gegen die Belagträgerplatte mit in Bezug auf die Bremsscheibe axialer und radialer Vorspannung anliegt.
  • Wenn gemäß einer anderen Ausgestaltung die Bremsbelagfeder zumindest im Bereich der Haltestifte eine Oberflächenbeschichtung mit hohem Reibwert hat, dann ist auf einfache Weise das Erfordernis zu erfüllen, daß sich die Bremsbacke leichter verschieben muß als die Bremsbelagfeder.
  • Vorteilhaft ist es auch, wenn die Bremsbelagfeder einen die Lösebewegung der Bremsbacken begrenzenden Anschlag hat.
  • Bei den bisher bekannten Bremsbelagfedern wird die Lösebewegung der Bremsbacken durch den Bremskolben begrenzt, der seinerseits durch einen Dichtring in axialer Richtung gehalten wird. Dabei dürfen von der Bremsbelagfeder nur geringe Rückstellkräfte ausgeübt werden, weil anderenfalls die Haltekraft des Bremskolbens überschritten würde.
  • Durch die erfindungemäße Gestaltung der Bremsbelagfeder kann eine hohe Federkraft zum Lösen der Bremsbacken verwirklicht werden, weil die Bremsbelagfeder selbst die Lösebewegung der Bremsbacke begrenzt.
  • Durch die höhere Federkraft in Rückstellrichtung ist eine schnelle und sichere Lüftspieleinstellung gewährleistet, ohne daß die Gefahr einer zu weiten Rückstellung der Bremsbacken besteht.
  • Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsmöglichkeiten zu. Mehrere davon sind in der Zeichnung schematisch dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Es zeigen Figur 1 eine Draufsicht auf eine Bremsbacke mit Haltestiften und einer Bremsbelagfeder, Figur 2 einen Schnitt durch die in Figur 1 dargestellte Anordnung entlang der Linie II-II, Figur 3 eine Vorderansicht einer Bremsbacke mit Haltestiften und einer zweiten Ausführungsform einer Bremsbelagfeder, Figur 4 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Figur 3, Figur 5 eine Vorderansicht einer Bremsbacke mit Haltestiften und einer dritten Ausführungsform der Bremsbelagfeder, Figur 6 eine Draufsicht auf eine Bremsbacke mit Haltestiften und einer vierten Ausführungsform der Bremsbelagfeder, Figur 7 eine Vorderansicht der Anordnung gemäß Figur 6 Figur 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII-in Figur 7, Figur 9 eine Vorderansicht einer fünften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bremsbelagfeder, Figur lo eine Draufsicht auf die Bremsbelagfeder gemäß Figur 9, Figur 11 eine Vorderansicht einer sechsten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bremsbelagfeder, Figur 12 eine Seitenansicht der Bremsbelagfeder gemäß Figur 11, Figur 13 eine Draufsicht auf die Bremsbelagfeder gemäß den Figuren 11 und 12.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung.
  • Von einer Schwimmsattel-Teilbelagscheibenbremse sind zwei Haltestifte 1 und 2 dargestellt, welche am nicht dargestellten axial verschiebbaren Bremssattel befestigt sind. Auf diesen Haltestiften 1, 2 ist axial verschiebbar eine Bremsbacke 3 angeordnet, welche in üblicher Weise aus einer Belagträgerplatte 4 und dem Reibbelag 5 besteht.
  • Die Belagträgerplatte 4 hat oberhalb des Reibbelages 5 zwei Löcher 6, 7, durch welche die Haltestifte 1, 2 mit Spiel greifen.
  • Zwischen den beiden Löchern 6, 7 ist etwas unterhalb der Verbindungslinie dieser Löcher 6, 7 ein weiteres Loch 8 in der Belagträgerplatte -4 vorgesehen.
  • Eine Bremsbelagfeder 9 dient dazu, die Bremsbacke 3 in Bezug auf die Haltestifte 1, 2 zu verspannen und eine axiale Rückstellkraft auf die Bremsbacke 3 auszuüben.
  • Die Bremsbelagfeder 9 ist bei dieser Ausführungsform eine Drahtfeder. Sie hat einen ersten Federabschnitt 10, der parallel zur Belagträgerplatte 4 unterhalb der Haltestifte 1 und 2 in geringem Abstand zur Belagträgerplatte verläuft. Dieser erste Federabschnitt 10 geht auf der Seite des Haltestiftes 2 in einen u-förmig gebogenen Abschnitt 11 über, welcher die Belagträgerplatte 4 mit Spiel umgreift. Dem u-förmig gebogenen Abschnitt 11 schließt sich ein freier Federarm 12 an, welcher mit einer Umbiegung 13 in das Loch- 8 greift. Dabei ist der Federarm 12 so vorgespannt, daß er die Bremsbacke 3 in Bezug auf die Bremsscheibe radial und axial kraftbeaufschlagt.
  • Wie Figur 2 zeigt, kann der freie Federarm 12 jedoch auch mit einer Umbiegung 13 schräg auf einer reibbelagseitigen Kante 14 der Belagträgerplatte 4 aufliegen, so daß er nur in radialer Richtung vorgespannt sein muß und durch Kräftezerlegung eine axiale Kraft auf die Belagträgerplate 4 ausgeübt wird.
  • Für die Funktion der erfindungsgemäßen Teilbelagscheibenbremse ist es notwendig, daß die Bremsbelagfeder 9 so montiert ist, daß der freie Federarm 12 auf der dem Betätigungskolben abgewandten Seite der Belagträgerplatte 4 verläuft. Der u-förmig gebogene Abschnitt 11 muß dabei auf der Seite des freien Federarmes 12 ein solches Spiel zur Belagträgerplatte 4 haben, daß diese sich zumindest um das zweifach Lüftspiel relativ zum Haltestift verschieben kann.
  • Es ist vorteilhaft, wenn auch der erste Federabschnitt 10 mit geringem Abstand zur Belagträgerplatte 4 verläuft. Dadurch wird sichergestellt, daß durch Scheibenschlag die Bremsbacke nicht übermäßig weit zurückgeschoben werden kann, so daß bei der nächstfolgenden Bremsbetätigung der Pedalweg zu groß wird.
  • Die erfindungsgemäXeTeilbelagscheibenbremse gemäß den Figuren 1 und 2 wirkt wie folgt: Bei Bremsbetätigung verschiebt sich die Belagträgerplatte 4 relativ zu den Haltestiften 1 und 2, während die Bremsbelagfeder 9 normalerweise als relativ zu den Haltestiften 1 und 2 ortsfest angesehen werden kann. Durch die Verschiebung der Belagträgerplatte 4 wird der freie Federarm 12 geringfügig verschwenkt, so daß er mit zunehmend¢ Kraft auf die Belagträgerplatte 4 drückt. Dies führt dazu, daß beim Lösen der Bremse der freie Federarm 12 die Belagträgerplatte 4 wieder zurück in ihre ursprüngliche Stellung schieben kann. Wenn durch Verschleiß des Reibbelages die Verschiebung der Bremsbacke 3 größer ist als das Spiel zwischen der Belagträgerplatte 4 und dem u-förmigen Abschnitt 11 auf der Seite des freien Federarmes 12, dann gelangt die Belagträgerplatte 4 gegen diesen u-förmigen Abschnitt und verschiebt die Bremsbelagfeder 9 als Ganzes auf den Halte- stiften. Für die zuvor beschriebene Funktion ist es erforderlich, daß die Reibverhältnisse so gestaltet werden, daß sich die Belagträgerplatte 4 leichter verschieben läßt als die Bremsbelagfeder 9.
  • Die Ausführungsform gemäß den Figuren 3 und 4 unterscheidet sich von der zuvor beschriebenen dadurch, daß die Bremsbelagfeder 9 zu beiden Seiten des ersten Federabschnittes lo hin mit einem u-förmig gebogenen Abschnitt 11, 15 die Belagträgerplatte 4 umgreift, und daß vom u-förmig gebogenen Abschnitt 15 aus ein kurzer Federarm 16 bis unter den ihm benachbarten Haltestift 1 verläuft und vom anderen Abschnitt 11 derFederarm 12 zur Belagträgerplatte 4 geführt ist. Dieser freie Federarm 12 kann genau wie der freie Federarm gemäß den Figuren 1 und 2 gestaltet sein.
  • Er kann in axialer Richtung Vorspannung haben und dadurch die Belagträgerplatte 4 in Rückstellrichtung kraftbeaufschlagen.
  • Er kann jedoch auch, wie bei der Ausführungsform gemäß Figur 2, mit einer Umbiegung schräg auf eine reibbelagseitige Kante der Belagträgerplatte aufliegen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Figur 5 ist die Bremsbelagfeder statt mit einem kurzen Federarm 16 auch an dieser Seite des u-förmig gebogenen Abschnittes 15 mit einem freien Federarm 16 ausgestattet, der in ein Loch 8 der Belagträgerplatte eingreift. Durch diese Ausgestaltung wird die Bremsbelagfeder 9 symmetrisch Die Figuren 6, 7 und 8 zeigen, daß der Erfindungsgedanke auch mit einer Blattfeder zu verwirklichen ist. Wie die Figur 6 zeigt, besteht die Bremsbelagfeder 9 aus einem ersten Federabschnitt 20 der parallel zur Belagträgerplatte 4 unterhalb der Haltestifte 1 und 2 verläuft. Dieser erste Federabschnitt 20 hat in der Mitte zwischen den Haltestiften 1 und 2 einen Federarm 21, der ähnlich der Kreuzfeder bei Festsattel-Scheibenbremsen, schräg auf eine reibbelagseitige Kante 22 der Belagträgerplatte 4 aufliegt. An beiden Seiten des ersten Federabschnittes 20 schließt sich ein u-förmig gebogener Abschnitt 23, 24 an welcher die Belagträgerplatte 4 mit Spiel umgreift und auf der gegenüberliegenden Seite der Belagträgerplatte 4 mit zwei zu dem ersten Federabschnitt 20 parallel verlaufenden Endstücken 25, 26 unter die Haltestifte 1, 2 geführt ist. Die Funktion der Ausführungsform gemäß den Figuren 6, 7 und 8 entspricht der bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen. In Figur 8 ist zu Verdeutlichung der Funktion eine zum Federarm 21 in einem rechten Winkel verlaufende Gerade eingezeichnet. Hierbei handelt es sich um die Kraftwirkungslinie.
  • Sie soll zeigen, daß sie innerhalb der Kolbenandrückfläche die scheibenparallele Ebene zwischen Kolben und Belagträgerplatte durchdringt. Das ist erforderlich, damit die Anlage zwischen Belagträgerplatte und Kolben stets erhalten bleibt.
  • Die Figuren 9 und 1o zeigen eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bremsbelagfeder 9. Diese hat zwei Umschlingungen 30, 31, mit denen sie zu beiden Seiten einer Belagträgerplatte an einem Haltestift befestigt ist. Mit einem u-förmiq gebogenen Federteil 32 liegt die Bremsbelagfeder 9 auf dem nicht dargestellten Bremssattel auf, während sie mit einem freien Federarm 33 auf der Bremsbacke abgestützt ist und die Bremsbacke dadurch in radialer und axialer Richtung vorspannt.
  • Die Figuren 11, 12 und 13 zeigen, daß eine der Bremsbelagfedern aus den Figuren 9 und 10 entsprechende Bremsbelagfeder auch als Blechteil hergestellt werden kann. Die in den Figuren 11, 12 und 13 dargestellte Bremsbelagfeder hat ein Mittelstück 40, welches sattelförmig ausgebildet ist und zu beiden Seiten der Bremsbacke Schenkel 41 und 42 hat, in denen jeweils ein Loch 43 vorgesehen ist. Durch dieses Loch ist der Haltestift zu führen, an dem die Bremsbelagfeder 9 zu befestigen ist. Von dem Mittelstück 40 aus verläuft ein Federabschnitt 44 quer zum Haltestift, welcher auf dem nicht dargestellten Bremssattel von oben her aufzusetzen ist. Ein freier Federabschnitt 45 verläuft von dem Schenkel 42 aus derart, daß er sich auf die Bremsbacke aufsetzen kann und diese in axialer und radialer Richtung kraftbeaufschlagt. Der Federabschnitt 45 braucht dabei nur in axialer Richtung Vorspannung zu haben, weil die radiale Kraftkomponente durch Verschwenken der Bremsbelagfeder auf dem Haltestift zustande kommt, d.h. durch die federnde Wirkung des Federabschnittes 44.
  • Da die Bremsbelagfeder 9 bei allen Ausführungsformen die Belagträgerplatte mit einem u-förmig gebogenen Abschnitt umgreift, kann dieser Abschnitt oder ein anderer auf der dem Bremskolben zugewandten Seite der Belagträgerplatte verlaufender Abschnitt der Bremsbelagfeder 9 einen Anschlag bilden, durch den die Lösebewegung der jeweiligen Bremsbacke begrenzt ist. Die Bremsbacke läge dann in Lösestellung gegen diesen Anschlag an. Dadurch braucht der Bremskolben nicht mehr Anschlag für die Bremsbacke zu sein, so daß mit der Bremsbelagfeder 9 Rückstellkräfte erzeugt werden können, die größer sind als die durch die Haltekraft des Dichtringes des Bremskolbens erzeugten Kräfte.

Claims (13)

  1. Ansprüche Teilbelagscheibenbremsemit einer Bremsbelagfeder, welche an zumindest einem Haltestift der Teilbelagscheibenbremse abgestützt ist und mit einem Federarm derart an der Belagträgerplatte anliegt, daß diese zur Vermeidung von Klappergeräuschen in radialer Richtung und zur Erzeugung einer Rückstellkraft in axialer Richtung kraftbeaufschlagt ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Bremsbelagfeder (9) einen u-förmig gebogenen Abschnitt (11, 15, 23, 24, 32, 40) hat, welcher die Belagträgerplatte (4) umgreift, wobei auf der Seite des Reibbelages (5) der Belagträgerplatte (4) zwischen der Belagträgerplatte (4) und dem u-förmig gebogenen Abschnitt (11, 15, 23, 24, 32, 40) in Bremsbetätigungsrichtung ein Spiel vorgesehen ist.
  2. 2o Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Spiel dem doppelten Lüftspiel entspricht.
  3. 3. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1, aad u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Bremsbelagfeder (9) eine Drahtfeder ist welche an einer Seite der Belagträgerplatte (4) einen ersten Federabschnitt (lo) hat, der parallel zur Belagträgerplatte (4) unterhalb der Haltestifte (1, 2) verläuft, daß sich diesem ersten Federabschnitt (lo) der u-förmig gebogene, die Belagträgerplatte (4) umgreifende Abschnitt (11) anschließt, und daß von diesem Abschnitt (11) ein freier Federarm (12) in Anlage an die Belagträgerplatte (4) geführt ist, durch den die radiale und axiale Kraft auf die Belagträgerplatte (4) ausgeübt wird.
  4. 4. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der freie Federarm (12) mit einer Umbiegung (13) in ein Loch (8) der Belagträgerplatte (4) greift.
  5. 5. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Umbiegung (13) schräg auf eine reibbelagseitige Kante (14) der Belagträgerplatte (4) aufliegt.
  6. 6. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sich dem parallel zur Belagträgerplatte (4) verlaufenden ersten Federabschnitt (1o) zu.
    beiden Seiten hin jeweils ein u-förmig gebogener, die Belagträgerplatte (4) umgreifender Abschnitt (11, 15) anschließt, wobei von einem Abschnitt (15) aus ein kurzer Federarm (16) bis unter dem ihm benachbarten Haltestift (1) verläuft und vom anderen Abschnitt (11) der Federarm (12) zur Belagträgerplatte (4) geführt ist.
  7. 7. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sich dem parallel zur Belagträgerplatte (4) verlaufenden ersten Federabschnitt (lo) zu beiden Seiten hin jeweils ein u-förmig gebogener, die Belagträgerplatte (4) umgreifender Abschnitt (11, 15) anschließt und von beiden Abschnitten (11, 15) jeweils ein die radiale und axiale Kraft auf die Belagträgerplatte (4) ausübender freier Federarm (12, 16) zur Belagträgerplatte (4) geführt ist.
  8. 89 Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Bremsbelagfeder (9) die Haltestifte (1, 2) zangenartig mit Vorspannung umgreift.
  9. 9. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Brems- belagfeder (9) eine Blattfeder ist, welche einen ersten Federabschnitt (20) hat, der an einer Seite der Belagträgerplatte (4) parallel zu ihr unterhalb der Haltestifte (1, 2) geführt ist, von dem aus ein Federarm (21) schräg auf eine reibseitige Kante (22) der Belagträgerplatte (4) aufliegt, daß die Blattfeder die Belagträgerplatte (4) an beiden Enden des ersten Federabschnittes (20) mit einem u-förmigen Abschnitt (23, 24) umgreift, und auf der gegenüberliegenden Seite der Belagträgerplatte (4) mit zwei zu dem ersten Federabschnitt (20) parallel verlaufenden Endstücken (25, 26) unter die Haltestifte (1, 2) geführt ist.
  10. 10. Teilbelaqscheibenbremse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Bremsbelagfeder eine Drahtfeder ist, welche mit jeweils einer Umschlingung (~30, 31) auf beiden Seiten der Belagträgerplatte (4) an einem Haltestift befestigt ist, wobei die Umschlingungen (30, 31) durch ein die Belagträgerplatte übergreifendes, u-förmiges, sich auf dem Bremssattel abstützendes Federteil (32) miteinander verbunden sind und an der reibbelagseitigen Umschlingung (31) der die Bremsbacke in axialer und radialer Richtung verspannende Federarm (33) vorgesehen ist.
  11. 11. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ? daß die Bremsbelagfeder (9) eine Blattfeder ist, welche ein Mittelstück (40) hat, das die Belagträgerplatte (4) mit zwei Schenkeln (41, 42) u-förmig umgreift, in denen jeweils ein Loch (43) vorgesehen ist durch welches der Haltestift verläuft, daß von dem Mittelstück (40) aus einerseits ein Federabschnitt (44) quer zum Haltestift verläuft, welcher sich auf dem Bremssattel von oben her abstützt, und daß von dem reibbelagseitigen Schenkel (42) ein Federabschnitt (45) zur Slatträgerplattenmitt*verläuft, welcher dort gegen die Belagträqerplatte (4) mit in Bezug auf die Bremsscheibe axialer und radialer Vorspannung anliegt.
  12. 12. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Bremsbelagfeder (9) zumindest im Bereich der Haltestifte eine Oberflächenbeschichtung mit hohem Reibwert hat.
  13. 13. Teilbelagscheibenbremse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h cj e k e n n z e i c h n e t , daß die Bremsbelagfeder (3) einen die Lösebewegung der Bremsbacken (3) begrenzenden Anschlag (z.B.
    Abschnitt 11 oder Federabschnitt o) hat
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