DE1022920B - Gleitbackenbremse fuer Fahrzeuge - Google Patents
Gleitbackenbremse fuer FahrzeugeInfo
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- DE1022920B DE1022920B DEB26908A DEB0026908A DE1022920B DE 1022920 B DE1022920 B DE 1022920B DE B26908 A DEB26908 A DE B26908A DE B0026908 A DEB0026908 A DE B0026908A DE 1022920 B DE1022920 B DE 1022920B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/14—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position
- F16D65/16—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake
- F16D65/22—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake adapted for pressing members apart, e.g. for drum brakes
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D2125/00—Components of actuators
- F16D2125/18—Mechanical mechanisms
- F16D2125/58—Mechanical mechanisms transmitting linear movement
- F16D2125/68—Lever-link mechanisms, e.g. toggles with change of force ratio
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Description
- Gleitbackenbremse für Fahrzeuge Die Erfindung betrifft Gleitbackenbremsen für Fahrzeuge, insbesondere Spreizhebelbremsen mit schwimmend gelagerten -Gleitbacken.
- Während bei ortsfest gelagerten Bremsbacken eine sichere Führung der Bremsbacken durch die Lagerbolzen gegeben ist, besteht bei Gleitbackenbremsen die Gefahr, daß die Bremsbacken beim Bremsen verkanten und die Bremsbeläge demzufolge einseitig abgenutzt werden.
- Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Bremsbacken durch zusätzliche Führungsorgane abzustützen, welche das Verkanten der Bremsbacken verhindern sollen. So ist es bekannt, die Bremsbacken in einer Schlitzführung zu führen deren Schlitze in am Bremsbackenträger befestigten Auflagern angeordnet sind.
- Es wird nun für eine Gleitbackenbremse an Fahrzeugen, bei welcher die Bremsbacken zwecks Verhinderung des Verkantens mit ihren Stegen in Schlitzen geführt sind, vorgeschlagen, daß die Schlitze erfindungsgemäß in den Enden des parallel zum Bremsschild verschieblich gelagerten Spreizelementes angeordnet sind. Bei einer Spreizhebelbremse kann dabei die erfindungsgemäße Anordnung derart ausgebildet werden, daß der Steg der einen Bremsbacke am Ende des ihn aufnehmenden Schlitzes und der Steg der anderen Bremsbacke an der Nase des in den Bereich des zweiten Schlitzes hineinragenden Spreizhebels anliegt.
- Durch diese Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß für die kipp- und verkantungssichere Führung der Bremsbacken keine zusätzlichen Mittel benötigt werden, daß vielmehr ein Bestandteil der Bremse, nämlich das Spreizelement, für diesen Zweck nutzbar gemacht wird. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß wegen der Beweglichkeit des Spreizelementes die relative Verschiebung zwischen Bremsbacken und den Begrenzungsflächen der Schlitzführung und damit die auftretende Reibung nur gering ist und daß infolge der Beweglichkeit des Spreizelementes auch die freie Beweglichkeit der Bremsbacken besser gewährleistet ist und somit die bekannten Vorzüge der Gleitbackenbremse besser erhalten. bleiben, als wenn sich die Backen gegenüber einer am Bremsschild fest angebrachten geschlitzten Abstützung bewegen müssen. Auch ist die Abnutzung der Führungs-und Anschlagflächen zwischen Bremsbacken und Spreizelement erheblich verringert, so daß, im ganzen gesehen, durch die Erfindung eine gegenüber den bekannten Ausführungen vereinfachte und betriebssicherere Lösung angegeben ist.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Fig. 1 zeigt die Ansicht der Spreizhebelbremse; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1. Die in bekannter Weise mit T-förmigem Querschnitt ausgeführten Bremsbacken bestehen aus den mit Bremsbelägen ausgerüsteten eigentlichen Bremsbacken 1, 2 und den radial in die Mitte der Bremse hineinragenden Stegen 3, 4. Letztere sind an der einen Seite mit leicht bogenförmigen Enden 5, 6 an einem am Bremsschild 7 befestigten, nachstellbaren Wider-Lager abgestützt und wirken auf der anderen Seite mit ihren Enden, an denen V-förmige Einschnitte 9, 10 gebildet sind, mit einem Spreizorgan zusammen. Durch eine oder mehrere Rückzugsfedern 8 werden die beiden Bremsbacken in der Ruhelage festgehalten.
- Im Ausführungsbeispiel ist als Spreizorgan ein Spreizhebel mit Spreizschloß vorgesehen. Das Spreizschloß ist aus zwei Blechplatten 11, 12 gefertigt, die an ihren unmittelbar aufeinanderliegenden Enden an der in Fig. 1 linken Seite durch mehrere Niete 13 starr verbunden sind. Die zwischen den beiden Bremsbacken 1, 2 befindlichen Abschnitte der beiden Blechplatten sind auseinandergebogen, so daß der Spreizhebel 14 zwischen ihnen Platz findet. Die einander wieder genäherten, aber ebenfalls im freien Abstand voneinander liegenden Enden der Blechplatten 11, 12 bilden auf der anderen Seite die Lagerstelle für den Spreizhebel 14, der um den an den beiden Enden der Blechplatten befestigten Bolzen 15 schwenkbar gelagert ist.
- Der Spreizhebel 14 ist im gezeichneten Beispiel als einarmiger Hebel mit einer die Bremskraft auf die Bremsbacken übertragenden Nase 16 und einer Öse 17 ausgeführt, an welcher das die Bremskraft ausübende Element, z. B. ein Seil, ein Gestänge oder der Kolben eines hydraulischen Bremszylinders, in Richtung des Pfeiles x der Fig. 2 angreift. Es sind jedoch auch andere Ausführungen und Anordnungen des Spreizhebels möglich; dieser kann beispielsweise auch als doppelarmiger Hebel ausgebildet und so angeordnet werden, daß er nicht durch eine quer, sondern durch eine parallel oder annähernd parallel zum Bremsschild 7 wirkende Kraft betätigt wird.
- Die Führung der Bremsbacken 1, 2 wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Bremsbackenstege 3, 4 von geschlitzten Enden des Spreizschlosses 11, 12 umfaßt werden. Die Schlitze 18, 19 an den beiden Enden der Blechplatten 11, 12 haben, wie aus Fig. 2 ersichtlich, eine solche Länge und Breite, daß die Blechplatten die Bremsbackenstege etwa bis zur halben Steghöhe oder darüber hinaus überragen und die Stege eng schließend gegen die Flanken der Schlitze anliegen. Die beiderseits der Schlitze liegenden Schenkel der Blechplatten sind so breit gehalten, daß sie sich unter dem Einfluß der auftretenden Querkräfte nicht verbiegen oder abbrechen können.
- Wenn der Spreizhebel 14 in Richtung des Pfeiles x verschwenkt wird, drückt die Nase 16 den Steg 4 der Bremsbacke 2 in Richtung des Pfeiles y nach außen, bis die Bremsbacke 2 gegen die Bremstrommel zur Anlage kommt. Die andere Bremsbacke 1 wird dann durch das Spreizschloß 11, 12 in Richtung des Pfeiles s gegen die gegenüberliegende Seite der Bremstrommel mit gleicher Kraft angepreßt. Zur Vermeidung einer unmittelbaren Reibung des verschiebbaren Spreizschlosses am Bremsschild 7 sind an diesem zwei Scheiben 20 angeordnet, an welchen das Spreizschloß hin- und hergleitet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Gleitbackenbremse für Fahrzeuge, bei der die Bremsbacken zwecks Verhinderung des Verkantens mit ihren Stegen in Schlitzen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze in den Enden des parallel zum Bretnsschild verschieblich gelagerten Spreizelementes angeordnet sind.
- 2. Gleitbackenbremse nach Anspruch 1 mit einen Spreizhebel enthaltendem Spreizelement, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (3) der einen Bremsbacke (1) gegen das Ende des ihn aufnehmenden Schlitzes (18), der Steg (4) der anderen Bremsbacke (2) gegen die Nase (16) des in den Bereich des zweiten Schlitzes (19) hineinragenden Spreizhebels (14) anliegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 844 715; schweizerische Patentschrift Nr. 234 008.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB26908A DE1022920B (de) | 1953-08-07 | 1953-08-07 | Gleitbackenbremse fuer Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB26908A DE1022920B (de) | 1953-08-07 | 1953-08-07 | Gleitbackenbremse fuer Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1022920B true DE1022920B (de) | 1958-01-16 |
Family
ID=6962176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB26908A Pending DE1022920B (de) | 1953-08-07 | 1953-08-07 | Gleitbackenbremse fuer Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1022920B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2220483A1 (de) * | 1971-04-27 | 1972-11-02 | Girling Ltd., Birmingham, Warwickshire (Grossbritannien) | Bremsbetätigungsvorrichtung mit Querzug |
| US5400882A (en) * | 1991-07-09 | 1995-03-28 | Alfred Teves Gmbh | Duo-servo drum brake |
| WO2015082206A2 (de) | 2013-12-06 | 2015-06-11 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Elektromotorisch betreibbares trommelbremsmodul |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH234008A (de) * | 1943-03-17 | 1944-08-31 | Teves Maschinen & Armaturenfab | Backenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
| DE844715C (de) * | 1951-07-18 | 1952-07-24 | Bergische Achsen Kotz Soehne | Vorrichtung zum Abstuetzen der Bremsbacken fuer Backenbremsen, insbesondere Gleitbackenbremsen an Kraftfahrzeugen |
-
1953
- 1953-08-07 DE DEB26908A patent/DE1022920B/de active Pending
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| US9915309B2 (en) | 2013-12-06 | 2018-03-13 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Drum brake module which can be operated by electric motor |
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