DE2839053C2 - - Google Patents
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- DE2839053C2 DE2839053C2 DE2839053A DE2839053A DE2839053C2 DE 2839053 C2 DE2839053 C2 DE 2839053C2 DE 2839053 A DE2839053 A DE 2839053A DE 2839053 A DE2839053 A DE 2839053A DE 2839053 C2 DE2839053 C2 DE 2839053C2
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C45/00—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
- C07C45/61—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups
- C07C45/64—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by introduction of functional groups containing oxygen only in singly bound form
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
p-Hydroxybenzaldehyd durch Umsetzung von p-Nitrotoluol
mit Natriumpolysulfid in einem Lösungsmittelgemisch aus
mindestens einem Alkohol und mindestens einer wäßrigen
Alkalilösung unter Bildung von p-Aminobenzaldehyd und
anschließende Diazotierung des gebildeten p-Aminobenz
aldehyds und nachfolgende Hydrolyse des diazotierten p-
Aminobenzaldehyds.
p-Hydroxybenzaldehyd stellt ein wertvolles Zwischenpro
dukt für Arzneimittel, landwirtschaftliche Chemikalien
und Parfüms dar und die Nachfrage nach dieser Verbindung
steigt von Jahr zu Jahr. Es sind bereits verschiedene
Verfahren zu seiner Herstellung bekannt.
Aus der US-PS 33 65 500 ist das sog. Reimer-Tiemann-
Verfahren bekannt, bei dem Phenol mit Chloroform in
Gegenwart eines Alkali umgesetzt wird unter Bildung
von Salicylaldehyd und p-Hydroxybenzaldehyd. Die da
bei gebildete Menge an p-Hydroxybenzaldehyd liegt
jedoch innerhalb des Bereiches von nur 20 bis 25%
Gesamtgewicht der beiden Aldehyde und die Ausbeute
liegt innerhalb des Bereiches von 50 bis höchstens
20%, bezogen auf die Menge des eingesetzten Phenols,
weil das in der Reaktionsmischung enthaltene Haupt
produkt Salicylaldehyd ist.
Aus der japanischen Patentgazette 3 828/73 ist
ein Phosphorsäureesterverfahren bekannt, bei dem
Tri-p-cresylphosphat in Gegenwart von Azobisisobu
tyronitril als Katalysator chloriert und die dabei
erhaltene chlorierte Verbindung hydrolysiert wird
unter Bildung von p-Hydroxybenzalehyd. Dieses be
kannte Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß Tri-
p-cresylphosphat als Ausgangsmaterial eine für die
großtechnische Handhabung außerordentlich unangeneh
me Verbindung darstellt, weil sie bei Umgebungstem
peratur fest ist und die Hydrolyse der chlorierten
Verbindung wegen ihrer geringen Hydrosierbarkeit
lange dauert.
Aus "Organic Synthesis", Sammelband 4, Seite 31,
ist ein Verfahren zur Herstellung von p-Aminobenz
aldehyd bekannt, bei dem p-Nitrotoluol mit Natrium
polysulfid umgesetzt wird. Die Ausbeute an p-Amino
benzaldehyd beträgt bei diesem Verfahren jedoch nur
40 bis 50%. Dies gilt auch dann, wenn man das aus
"Experimental Organic Chemistry", dritte revidierte
Auflage von S. Yamaguchi, publiziert 1934 von Nan
kodo Bookstore, Japan, Seite 339, bekannte Verfahren zur
Herstellung von Guaiacol aus o-Anisidin durch Auflösen
von o-Anisidin in eisgekühltem Wasser und Schwefelsäure
unter Bildung einer Lösung, Zugabe von Natriumnitrit zu
der dabei erhaltenen Lösung zum Diazotieren des o-Anisi
dins und anschließende Hydrolyse der diazotierten Verbin
dung in einer gemischten Flüssigkeit aus konzentrierter
Schwefelsäure und wasserfreiem Natriumsulfat bei 135 bis
140°C unter Bildung von Guaiacol auf die Herstellung von
p-Hydroxybenzaldehyd aus p-Aminobenzaldehyd anwendet.
Auch in diesem Falle erhält man p-Hydroxybenzaldehyd nur
in einer sehr geringen Ausbeute (vgl. das weiter unten
folgende Vergleichsbeispiel).
Aus der US-PS 27 95 614 ist ein Verfahren zur Herstellung
von p-Aminobenzaldehyd aus p-Nitroluol bekannt, bei dem
elementarer Schwefel in eine erhitzte Mischung aus p-Ni
trotoluol, einem Alkalimetallsulfid der Formel M 2S x , worin
M ein Alkalimetall und x eine ganze Zahl bedeuten, und ei
ner wäßrigen Lösung eines Alkalimetallhydroxids eingeführt
wird, wobei die Schwefelzugaberate so eingestellt wird, daß
das Atomverhältnis von als Sulfid eingesetztem Alkalimetall
zu Schwefel während der gesamten Reaktion bei 1 : 1 bis 2 ge
halten wird. Aber auch bei diesem bekannten Verfahren sind
die erzielbaren Ausbeuten an p-Aminobenzaldehyd noch unbe
friedigend und liegen in dem Bereich von 23 bis 56% (vgl.
die weiter unten folgenden Vergleichsbeispiele 1 bis 3).
Aufgabe der Erfindung war es daher, ein Verfahren zur Her
stellung von p-Hydroxybenzaldehyd zu finden, das in groß
technischem Maßstabe wirtschaftlich durchgeführt werden
kann und den gewünschten p-Hydroxybenzaldehyd in deutlich
höherer Ausbeute liefert.
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe erfindungsge
mäß dadurch gelöst werden kann, daß bei einem Verfahren
der eingangs genannten Art die Umsetzung des p-Nitroto
luols mit dem Natriumpolysulfid in Gegenwart eines apro
tischen polaren Lösungsmittels durchgeführt wird und daß
als Natriumpolysulfid eine Verbindung der Formel Na2S x
verwendet wird, worin x für eine Zahl von 2 bis 5 steht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstel
lung von p-Hydroxybenzaldehyd durch Umsetzung von p-Ni
trotoluol mit Natriumpolysulfid in einem Lösungsmittel
gemisch aus mindestens einem Alkohol und mindestens ei
ner wäßrigen Alkalilösung unter Bildung von p-Aminobenz
aldehyd und anschließende Diazotierung des gebildeten
p-Aminobenzaldehyds und nachfolgende Hydrolyse des di
azotierte p-Aminobenzaldehyds, das dadurch gekennzeich
net ist, daß die Umsetzung von p-Nitrotoluol mit dem Na
triumpolysulfid in Gegenwart einer aprotischen polaren
Verbindung durchgeführt wird und daß als Natriumpolysul
fid eine Verbindung der Formel Na2S x verwendet wird, wo
rin x für eine Zahl von 2 bis 5 steht.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ver
wendet man als aprotische polare Verbindung N,N-Dimethyl
formamid, N,N-Diethylformamid, N,N-Diphenylformamid, Di
methylsulfoxid, Tris(trimethylamino)phosphat, Tetrahydro
furan oder Acetonitril. Diese aprotische polare Verbin
dung wird vorzugsweise in einer Menge von 0,01 bis 10
Gew.-%, bezogen auf das eingesetzte p-Nitrotoluol, ver
wendet.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfin
dung wird als Alkohol Methanol, Ethanol, Ethylenglycol,
Ethylenglycolmonomethyläther, Ethylenglycolmonoethyläther
oder eine Mischung davon verwendet. Gemäß einer weiteren
bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Alkohol
verwendet, der mindestens 80 Gew.-%Ethanol enthält.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfin
dung wird als Natriumpolysulfid ein solches verwendet,
das hergestellt worden ist durch Umsetzung von Natriumhy
droxid in wäßriger Lösung mit Schwefelwasserstoff unter
Bildung von Natriumhydrogensulfid, Umsetzung des dabei er
haltenen Natriumhydrogensulfids mit Natriumhydroxid unter
Bildung von Natriumsulfid und anschließende Umsetzung des
gebildeten Natriumsulfids mit Schwefel unter Bildung des
Natriumpolysulfids. Die Umsetzung von Natriumhydroxid in
wäßriger Lösung mit Schwefelwasserstoff wird vorzugsweise
bei einer Temperatur von 10 bis 60°C durchgeführt und ge
mäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
werden das Natriumhydrogensulfid und das Natriumhydroxid
in einem Molverhältnis von 1,0 bis 3,0 verwendet.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfin
dung erfolgt die Diazotierung von p-Aminobenzaldehyd
durch schnelle Umsetzung des p-Aminobenzaldehyds mit Schwe
felsäure in wäßriger Lösung bei 60 bis 100°C und Diazo
tieren des nach dem Abkühlen erhaltenen Sulfats von p-Ami
nobenzaldehyd unter Bildung eines Diazoniumsalzes und die
Hydrolyse des dabei gebildeten Diazoniumsalzes wird vor
zugsweise bei 70 bis 100°C durchgeführt. Dabei verwendet
man zur Durchführung der Hydrolyse vorzugsweise eine wäß
rige Schwefelsäurelösung, die 2 bis 50 Gew.-% Schwefel
säure, bezogen auf das Gewicht der Lösung, enthält. Die
Hydrolyse kann aber auch mit Wasser durchgeführt werden.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
werden der Alkohol und die wäßrige Alkalilösung vorzugs
weise in einem Gewichtsverhältnis von 0,1 bis 2 : 1 in dem
Lösungsmittelgemisch eingesetzt und die wäßrige Alkali
lösung enthält vorzugsweise ein Alkali in einer Konzen
tration von 1 bis 50 Gew.-%. Das Lösungsmittelgemisch
wird vorzugsweise in einer Menge von 4 bis 100 Gew.-Tei
len pro Gew.-Teil p-Nitrotoluol verwendet.
Die Konzentration der wäßrigen Natriumhydroxidlösung,
die gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
zur Herstellung des Natriumpolysulfids mit Schwefelwas
serstoff umgesetzt wird, liegt vorzugsweise innerhalb
des Bereiches von 1 bis 30 Gew.-%.
Bei der Herstellung von p-Aminobenzaldehyd nach dem er
findungsgemäßen Verfahren wird p-Nitrotoluol vorzugs
weise mit dem Natriumpolysulfid in einem Molverhältnis
von 2 bis 8 : 1 bei einer Temperatur von 50 bis 120°C in
nerhalb einer Zeitspanne umgesetzt, die für die Bildung
von p-Aminobenzaldehyd ausreicht.
Auch wenn nach einem konventionellen Verfahren herge
stelltes Natriumpolysulfid Na2S x mit p-Nitrotoluol zur
Herstellung von p-Aminobenzaldehyd aus p-Nitrotoluol
umgesetzt wird, wird nach dem erfindungsgemäßen Verfah
ren der p-Aminobenzaldehyd in deutlich höherer Ausbeute
erhalten.
Zu den Alkoholen, die erfindungsgemäß verwendet werden können,
gehören Methanol, Äthanol, Äthylenglykol, Äthylenglykolmonomethyl
äther, Äthylenglykolmonoäthyläther und Mischungen davon, unter
denen alkoholische Mischungen, die mindestens 80 Gew.-% Äthanol
enthalten (wobei der Rest ein anderer Alkohol oder Wasser
oder eine Mischung davon ist), bevorzugt sind zur Erhöhung der
Ausbeute an erhaltenem p-Aminobenzaldehyd.
Zu den erfindungsgemäß verwendbaren aprotischen polaren Verbindungen
gehören N,N-Dimethylformamid, N,N-Diäthylformamid, N,N-Diphenylform
amid, Dimethylsulfoxid, Tris(trimethylamino)phosphat, Tetrahydrofuran,
Acetonitril und andere polare Verbindungen, die kein H⁺ daraus
freisetzen. Die Verwendung der aprotischen polaren Verbindung
in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht
von p-Nitrotoluol, führt zur Bildung von p-Aminobenzaldehyd
in einer deutlich höheren Ausbeute. Die Verwendung desselben
in einer Menge von weniger als 0,01 Gew.-% führt zu keiner
Erhöhung der Ausbeute und die Verwendung desselben in einer
Menge von mehr als 10 Gew.-% führt, weit entfernt von einer Er
höhung der Ausbeute, zu einer Senkung derselben. Unter diesen
aprotischen polaren Verbindungen ist N.N-Dimethylformamid beson
ders bevorzugt.
Es ist überraschend, daß die Umsetzung des spezifischen Natrium
polysulfids, das nach dem obenerwähnten neuen Verfahren, das
von den konventionellen Verfahren verschieden ist, hergestellt
worden ist, mit p-Nitrotoluol zur Bildung von p-Aminobenzaldehyd
in einer viel höheren Ausbeute (von beispielsweise 55 bis 60%)
führt als sie bisher möglich war.
Die Temperatur bei der Herstellung von Na2S x , bei der
Schwefelwasserstoff mit Natriumhydroxid in wäßriger
Lösung umgesetzt wird, unterliegt keinen speziellen
Beschränkungen, es kann sich dabei jedoch vorzugswei
se um eine vergleichsweise niedrige Temperatur handeln,
die innerhalb des Bereiches von 10 bis 60°C liegt. Durch
die Anwendung einer niedrigeren Temperatur dauert die
Reaktion länger, während durch Anwendung einer höheren
Temperatur der Reaktionswirkungsgrad des Schwefelwas
serstoffs abnimmt.
Es ist zweckmäßig, dem erhaltenen Natriumhydrogensulfid
Natriumhydroxid in einem Molverhältnis von 1,0 bis 3,0
zuzusetzen zur Herstellung von Natriumsulfid. Die Zugabe von Na
triumhydroxid in einem Molverhältnis von weniger als 1,0 führt zur
Bildung von p-Aminobenzaldehyd in einer gringen Ausbeute, während
die Zugabe desselben in einem Molverhältnis von mehr als 3,0 nicht
zu einer Erhöhung der Ausbeute in einem merklichen Ausmaße führt,
was wirtschaftlich nachteilig ist.
Bei der Herstellung von Natriumpolysulfid durch
Zugabe von Schwefel ist es zweckmäßig, den Schwefel in einer solchen
Menge zuzugeben, daß ein Natriumpolysulfid der Formel Na2S x gebildet
wird, worin x eine Zahl von 2 bis 5 bedeutet; wenn der Schwefel
nicht in einer solchen Menge, wie oben erwähnt, zugegeben wird,
entstehen Nebenprodukte in großen Mengen und das erwünschte Produkt
wird in einer geringeren Ausbeute erhalten. Wenn das dabei erhal
tene Natriumpolysulfid erfindungsgemäß umgesetzt wird mit p-Nitro
toluol in einem gemischten Lösungsmittel, das aus einer wäßrigen
Alkalilösung und einer alkoholischen Mischung besteht, die min
destens 80 Gew.-% Äthanol enthält, dann erhält man p-Aminobenzal
dehyd in guter Ausbeute.
Erfindungsgemäß muß der p-Aminobenzaldehyd innerhalb eines möglichst
kurzen Zeitraumes mit Schwefelsäure umgesetzt werden unter Bildung
des Sulfats davon durch Erhitzen der Ausgangsreaktanten auf 60
bis 100°C. Wenn man versucht, p-Hydroxybenzaldehyd aus dem Sulfat
von p-Aminobenzaldehyd herzustellen, ob nun die Umsetzung zur
Herstellung des Sulfats von p-Aminobenzaldehyd bei niedrigerer
Temperatur als 60°C für einen langen Zeitraum oder bei höherer
Temperatur als 100°C für einen extrem kurzen Zeitraum durchgeführt
wird, so ergibt das Sulfat von p-Aminobenzaldehyd, das bei der
niedrigeren Reaktionstemperatur erhalten worden ist, p-Hydroxy
benzaldehyd in einer niedrigen Ausbeute, während dasjenige, das
bei der höheren Reaktionstemperatur erhalten worden ist, den Nachteil
hat, daß es eine niedrige Ausbeute ergibt, die von der Bildung von
teerartigen Materialien begleitet ist.
Deshalb werden erfindungsgemäß eine Schwefelsäurelösung und p-
Aminobenzaldehyd, der zugegeben wird, unter 10- bis 30minütigem
Rühren bei 60 bis 100°C, vorzugsweise 75 bis 90°C, miteinander
umgesetzt. Die Schwefelsäurekonzentration der Lösung unterliegt
keinen speziellen Beschränkungen, vorzugsweise liegt sie jedoch
innerhalb des Bereiches von normalerweise 2 bis 50 Gew.-%.
Das dabei erhaltene Sulfat von p-Aminobenzaldehyd wird sofort
abgekühlt (bis auf eine tiefe Temperatur, wie z. B. 10 bs 0°C)
durch gekühltes oder eisgekühltes Wasser und dann diazotiert
unter Verwendung eines üblichen Diazotierungsmittels, wie z. B.
einer wäßrigen Lösung von Natriumnitrit, wobei das Agens zu dem
gekühlten Sulfat zugetropft wird. In diesem Falle ist es wirksam
oder bevorzugt, der auf diese Weise diazotierten Verbindung
ein Zersetzungsmittel, wie z. B. Sulfamidsäure oder Harnstoff,
in einer Menge zuzusetzen, die erforderlich ist, um einen Überschuß
des zugegebenen Natriumnitrits zu zersetzen. Zu den hier verwen
deten Diazotierungsmitteln können gehören: Natriumnitrit, Kalium
nitrit, Ammoniumnitrit und Nitrosylschwefelsäure und sie können
in einer Konzentration von 5 bis 50 Gew.-% bei einer Temperatur
unterhalb 10°C für die Diazotierung verwendet werden.
Das Diazoniumsalz von p-Aminobenzaldehyd kann vorzugsweise bei
einer Temperatur innerhalb des Bereiches von 70 bis 100°C hydroly
siert werden; wenn die Hydrolyse bei einer Temperatur oberhalb
100°C durchgeführt wird, dann entstehen teerartige Materialien,
während dann, wenn sie bei einer Temperatur unterhalb 70°C durch
geführt wird, diese nicht glatt abläuft. Bei der praktischen
Durchführung der Erfindung ist es daher erforderlich, die Hydrolyse
bei einer Temperatur innerhalb des Bereiches von 70 bis 100°C
in Wasser oder in einer wäßrigen Schwefelsäurelösung durchzuführen.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele und Vergleichs
beispiele näher erläutert.
Alle darin angegebenen Prozentsätze beziehen sich, wenn nichts
anderes angegeben ist, auf das Gewicht.
Eine Lösung von 5 g (0,125 Mol) Natriumhydroxid in 10 g Wasser
wurde in einen auf 45°C gehaltenen 100 ml-Kolben eingeführt und
dann mit 4,1 g (0,121 Mol) Schwefelwasserstoff umgesetzt durch
1stündiges Hindurchleiten durch die Lösung unter Bildung einer
wäßrigen Lösung von Natriumhydrogensulfid.
Die dabei erhaltene wäßrige Natriumhydrogensulfidlösung wurde in einen
1 l-Kolben eingeführt und mit 9,1 g (0,228 Mol) Natriumhydroxid
und 547 g Wasser versetzt unter Bildung einer wäßrigen Natrium
sulfidlösung. Die dabei erhaltene wäßrige Natriumsulfidlösung
wirde mit 14,5 g (0,45 Mol) Schwefel versetzt und 1 Stunde lang
bei 80°C damit umgesetzt unter Bildung einer wäßrigen Lösung von
Natriumpolysulfid, das durch die Formel Na2S x dargestellt wird,
worin x einen Wert von 3,24 hat.
In einen 1 l-Kolben wurden 66,7 g (0,487 Mol) p-Nitrotoluol,
223 g Äthanol und 2,7 g (4,1 Gew.-%, bezogen auf das p-Nitro
toluol) N,N-Dimethylformamid gegeben unter Bildung einer Mischung,
die gelöst, bei 80°C gehalten und dann über einen Zeitraum von
2 Stunden durch Zutropfen mit einer wäßrigen Alkalilösung versetzt
wurde, die durch Zugabe von 51,5 g einer 50%igen wäßrigen Natrium
hydroxidlösung zu der wäßrigen Natriumpolysulfidlösung hergestellt
worden war. Nach Beendigung der Zugabe der wäßrigen Alkalilösung
wurde die gesamte Masse weitere 2 Stunden lang unter Rückfluß
erhitzt, um die Reaktion zu vervollständigen. Das dabei erhaltene
Reaktionsgemisch wurde einer Wasserdampfdestillation unterworfen,
wobei man 42,3 g (0,350 Mol) p-Aminobenzahldehyd in gereinigter
Form erhielt. Die dabei erhaltene Ausbeute an p-Aminobenzalhedyd
betrug 71,8%, bezogen auf das Gewicht des verwendeten p-Nitro
toluols.
In den gleichen 1 l-Kolben wie oben wurden 292,5 g einer 40%igen
wäßrigen Schwefelsäurelösung und 42,3 g (0,350 Mol) p-Aminobenz
aldehyd gegeben unter Bildung einer Mischung, die auf 80°C erhitzt
und unter 15minütigem Rühren bei dieser Temperatur zur Reaktion
gebracht wurde, bald danach wurden 158,6 g Eiswasser zugegeben,
um die dabei erhaltene Reaktionsmischung zu kühlen. Die auf diese
Weise gekühlte Reaktionsmischung wurde über einen Zeitraum von
30 Minuten durch Zutropfen mit einer Lösung von 28,2 g (0,41
Mol) Natriumnitrit in 79,3 g Wasser versetzt, wobei die
Lösung bei einer Temperatur unterhalb 5°C gehalten wurde, es
wurden 2,6 g (0,06 Mol) Harnstoff zugegeben, um den Überschuß
an verwendetem Natriumnitrit zu zerstören, und außerdem wurden
529 g Eiswasser zur Verdünnung zugegeben, wobei man 1132 g
einer wäßrigen Lösung eines Diazoniumsalzes von p-Aminobenzaldehyd
erhielt.
Die dabei erhaltene wäßrige Lösung des Diazoniumsalzes, die bei
einer Temperatur unterhalb 5°C gehalten wurde, wurde über einen
Zeitraum von 30 Minuten zu 767 g einer 20%igen wäßrigen Schwefel
säurelösung, die auf 80°C erhitzt worden war, zugetropft und bald
nach Beendigung der Zugabe wurde sie schnell auf 90°C erhitzt,
um die Hydrolyse des Diazoniumsalzes zu vervollständigen, wobei
man 43,2 g (0,354 Mol) p-Hydroxybenzaldehyd erhielt. Die Ausbeute
des dabei erhaltenen p-Hydroxybenzaldehyds war praktisch stöchio
metrisch in bezug auf die Menge des verwendeten p-Aminobenzaldehyds
und sie betrug deshalb 71,8%, bezogen auf das Gewicht des einge
setzten p-Nitrotoluols.
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei man diesmal
2,3 g (3,4 Gew.-%, bezogen auf p-Nitrotoluol) Acetonitril anstelle
des N,N-Dimethylformamids verwendete, wobei man 37,7 g (0,312
Mol) p-Aminobenzaldehyd und danach 38,5 g (0,315 Mol) p-Hydroxy
benzaldehyd erzielt.
Die Ausbeute des auf diese Weise erhaltenen p-Hydroxybenzaldehyds
betrug 64,8%, bezogen auf das Gewicht des eingesetzten p-Nitro
toluols.
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei diesmal
3,2 g (4,8 Gew.-%, bezogen auf das p-Nitrotoluol) Dimethylsulfoxid
anstelle des N,N-Dimethylformamids verwendet wurden, wobei man
38,3 g (0,317 Mol) p-Aminobenzaldehyd und danach 39,1 g (0,320
Mol) p-Hydroxybenzaldehyd erhielt. Die Ausbeute an p-Hydroxy
benzaldehyd betrug somit 65,8%, bezogen auf das Gewicht des
eingesetzten p-Nitrotoluols.
30 g (0,125 Mol) Natriumsulfidnonahydrat wurden in 600 g Wasser
gelöst, mit 15 g (0,47 Mol) Schwefel versetzt, eine Stunde lang
bei 80°C damit umgesetzt zur Herstellung von Natriumpolysulfid
und dann mit 27 g Natriumhydroxid versetzt unter Bildung einer
wäßrigen Alkalilösung. Die dabei erhaltene wäßrige Alkalilösung
wurde über einen Zeitraum von 2 Stunden zu einer Lösung von 50 g
(0,36 Mol) p-Nitrotoluol in einer Mischung aus 232 g Äthanol und
4,2 g (8,4 Gew.-%, bezogen auf p-Nitrotoluol) N,N-Dimethylformamid
zugetropft, während die Lösung bei 82°C gehalten wurde. Nach
Beendigung der Zugabe der wäßrigen Alkalilösung wurde die gesamte
Masse weitere 2 Stunden lang unter Rückfluß erhitzt, um die
Reaktion zu vervollständigen, wobei p-Aminobenzaldehyd gebildet
wurde. Die Menge des gebildeten p-Aminobenzaldehyds betrug 27,9 g
(0,23 Mol) und seine Ausbeute betrug 64%, bezogen auf das Gewicht
des eingesetzten p-Nitrotoluols. Der auf diese Weise hergestellte
p-Aminobenzaldehyd wurde diazotiert und hydrolisiert auf die
gleiche Weise wie in Beispiel 1, wobei man 28,9 g (0,23 Mol)
p-Hydroxybenzaldehyd erhielt. Die Ausbeute an diesem Endprodukt
betrug 64%, bezogen auf das Gewicht des eingesetzten p-Nitro
toluols.
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei diesmal
kein N,N-Dimethylformamid zugegeben wurde, zur Herstellung von
p-Hydroxybenzaldehyd. Die Ausbeute an p-Hydroxybenzaldehyd betrug
56%, bezogen auf das Gewicht des eingesetzten p-Nitrotoluols.
Das Verfahren des Beispiels 4 wurde wiederholt, wobei diesmal
kein N,N-Dimethylformamid zugegeben wurde, wobei man p-Hydroxy
benzaldehyd in einer Ausbeute von 40% erzielt, bezogen auf das
Gewicht des eingesetzten p-Nitrotoluols.
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei diesmal
kein N,N-Dimethylformamid zugegeben wurde und der p-Aminobenz
aldehyd eine Stunde lang bei 40°C mit einer 40%igen wäßrigen
Schwefelsäurelösung umgesetzt wurde, wobei man p-Hydroxy
benzaldehyd in einer Ausbeute von 23% erhielt, bezogen auf das
Gewicht des eingesetzten p-Nitrotoluols.
Eine Lösung von 30 g (1,125 Mol) Natriumsulfidnonahydrat in 600 g
Wasser wurde in einen 1 l-Kolben eingeführt, mit 15 g (0,47 Mol)
Schwefel versetzt und eine Stunde lang bei 80°C damit umgesetzt,
wobei man Natriumpolysulfid in wäßriger Lösung erhielt. Bei
diesem Natriumpolysulfid handelte es sich um eine Verbindung, die
durch die Formel Na2S x dargestellt werden kann, worin x 4,5
beträgt.
Das dabei erhaltene Natriumpolysulfid in wäßriger Lösung wurde
mit 27 g Natriumhydroxid versetzt unter Bildung einer wäßrigen
alkalischen Lösung, die bei 82°C zu einer Lösung von 50 g (0,36
Mol) p-Nitrotoluol in 300 ml 95%igem Äthanol (der Rest war im
wesentlichen Methanol) über einen Zeitraum von 2 Stunden zuge
tropft wurde, danach wurde die gesamte Masse 2 Stunden lang unter
Rückfluß erhitzt, um die Umsetzung zu vervollständigen. Die dabei
erhaltene Reaktionsmischung wurde einer hochempfindlichen Flüssig
chromotographie unterworfen, und es wurde gefunden, daß sie 18,3 g
(0,15 Mol) p-Aminobenzaldehyd und 3,9 g (0,036 Mol) p-Toluidin
enthielt.
Die Reaktionsmischung wurde einer Wasserdampfdestillation unter
worfen, um das Äthanol und das p-Toluidin abzudestillieren, und
dann wurde der p-Aminobenzaldehyd kristallisiert und abfiltriert,
wobei man 17,4 g (0,14 Mol) Kristalle davon erhielt. Die Ausbeute
an dem dabei erhaltenen p-Aminobenzaldehyd betrug 40%, bezogen
auf das Gewicht des eingesetzten p-Nitrotoluols.
Eine Lösung von 14 g (0,35 Mol) Natriumhydroxid in 28 g
Wasser wurde in einen 100 ml-Kolben eingeführt, in dem
die Lösung bei 45°C gehalten wurde, und mit 10,6 g
(0,31 Mol) Schwefelwasserstoff umgesetzt durch 1stün
diges Hindurchleiten desselben durch die Lösung, wobei
man 52,6 g einer wäßrigen Lösung von Natriumhydrogen
sulfid erhielt. Die dabei erhaltene Natriumhydrogensul
fidlösung wurde in einen 2 l-Kolben eingeführt, in dem
sie mit 8 g (0,2 Mol) Natriumhydroxid und 1435 g Wasser
versetzt wurde unter Bildung von 1509,6 g einer wäßri
gen Lösung von Natriumsulfid. Die dabei erhaltene wäß
rige Natriumsulfidlösung wurde mit 37,4 g (1,17 Mol)
Schwefel versetzt, um das Sulfid mit dem Schwefel 1
Stunde lang bei 80°C umzusetzen, wobei man 1547 g ei
ner wäßrigen Lösung von Natriumpolysulfid erhielt, die
durch die Formel Na2S x dargestellt werden kann, worin x
3,29 bedeutet. Die dabei erhaltene wäßrige Natriumsul
fidlösung wurde mit 135 g einer 50%igen wäßrigen Natri
umhydroxidlösung versetzt, um erstere alkalisch zu ma
chen.
Eine Lösung von 175 g (1,28 Mol) p-Nitrotoluol in 590 g
Ethanol wurde in einen 3 l-Kolben eingeführt, bei 82°C
gehalten und dann mit der gesamten wäßrigen alkalischen
Lösung von Natriumpolysulfid über einen Zeitraum von 2
Stunden durch Zutropfen versetzt, danach wurde die gesam
te Masse weitere 2 Stunden lang unter Rückfluß erhitzt,
um die Reaktion zu vervollständigen. Die dabei erhaltene
Reaktionsmischung wurde einer Flüssigchromatographie,
einer Wasserdampfdestillation und einer Kristallisation
unterworfen, wobei man 69,7 g (0,576 Mol) p-Aminobenzal
dehyd, entsprechend einer Ausbeute von 45%, bezogen auf
das Gewicht des eingesetzten p-Nitrotoluols, erhielt.
In einen mit einem Rührer ausgestatteten 500 ml-Glaskolben wurden
33,2 g einer 40%igen wäßrigen Schwefelsäurelösung und 4,8 g
(0,04 Mol) p-Aminobenzaldehyd eingeführt zur Herstellung einer
Mischung. Die so hergestellte Mischung wurde auf 80°C erhitzt,
unter Rühren bei dieser Temperatur 15 Minuten lang zur Reaktion
gebracht, mit 18 g Eiswasser versetzt, um die dabei erhaltene
Reaktionsmischung schnell abzukühlen, dann wurde über einen
Zeitraum von 30 Minuten eine Lösung von 3,2 g (0,047 Mol) Na
triumnitrit in 9 g Wasser zugetropft, während die Lösung bei
einer Temperatur unterhalb 5°C gehalten wurde, danach wurde sie
mit 0,3 g (0,005 Mol) Harnstoff versetzt, um das überschüssige
Natriumnitrit zu zersetzen, und danach wurde sie mit 60 g Eis
wasser zur Verdünnung versetzt, wobei man 128,5 g einer wäßrigen
Lösung eines Diazoniumsalzes von p-Amiobenzaldehyd erhielt.
Die auf diese Weise erhaltene Diazoniumsalzlösung, die bei einer
Temperatur unterhalb 5°C gehalten wurde, wurde über einen Zeitraum
von 30 Minuten zu 87 g einer 20%igen wäßrigen Schwefelsäurelösung,
die auf 80°C erwärmt worden war, zugegeben, danach wurde die
gesamte Masse schnell auf 90°C erhitzt, um die Hydrolyse des
Diozoniumsalzes zu vervollständigen. Die dabei erhaltene p-
Hydroxybenzaldehydmenge betrug 4,9 g (0,04 Mol) und die Ausbeute
an p-Hydroxybenzaldehyd war im wesentlichen stöchiometrisch,
bezogen auf die Menge des eingesetzten p-Aminobenzaldehyds.
Das Verfahren des Beispiels 5 wurde wiederholt, wobei diesmal
87 g Wasser anstelle der 20%igen wäßrigen Schwefelsäurelösung
als Zersetzungsflüssigkeit verwendet wurden, wobei man 4,5 g
(0,037 Mol) p-Hydroxbenzaldehyd erhielt. Die Ausbeute betrug
92%, bezogen auf das Gewicht des eingesetzten p-Aminobenzaldehyds.
Das Verfahren des Beispiels 5 wurde wiederholt, wobei diesmal
das Sulfat von p-Aminobenzaldehyd durch Umsetzung mit einer
40%igen wäßrigen Schwefelsäurelösung eine Stunde lang bei
40°C hergestellt wurde, wobei man 2,0 g (0,016 Mol) p-Hydroxy
benzaldehyd erhielt. Die Ausbeute betrug 41%, bezogen auf das
Gewicht des eingesetzten p-Aminobenzaldehyds.
Das Verfahren des Beispiels 5 wurde wiederholt, wobei diesmal
die Umsetzung von p-Aminobenzaldehyd mit einer 40%igen wäßrigen
Schwefelsäurelösung 15 Minuten lang bei 120°C durchgeführt wurde,
wobei man 2,6 g (0,021 Mol) p-Hydroxybenzaldehyd erhielt,
begleitet von der Bildung von teerartigen Materialien in großen
Mengen. Die Ausbeute an auf diese Weise erhaltenem p-Hydroxybenz
aldehyd betrug 53%, bezogen auf das Gewicht des eingesetzten
p-Aminobenzaldehyds.
Das Verfahren des Beispiels 5 wurde wiederholt, wobei diesmal
eine Mischung aus 15 g Natriumsulfat und 30 g einer 60%igen
wäßrigen Schwefelsäurelösung anstelle der 20%igen wäßrigen
Schwefelsäurelösung als Zersetzungsflüssigkeit verwendet wurde
und eine Hydrolysetemperatur von 130°C angewendet wurde, wobei
man 2,0 g (0,016 Mol) p-Hydroxybenzaldehyd erhielt. Die Ausbeute
an erhaltenem p-Hydroxybenzaldehyd betrug 42%, bezogen auf das
Gewicht des p-Aminobenzaldehyds und in diesem Falle wurden
teerartige Materialien in großen Mengen gebildet.
Claims (1)
- Verfahren zur Herstellung von p-Hydroxybenzaldehyd durch Umsetzung von p-Nitrotoluol mit Natriumpolysulfid in einem Lösungsmittelgemisch aus mindestens einem Alkohol und min destens einer wäßrigen Alkalilösung unter Bildung von p- Aminobenzaldehyd und anschließende Diazotierung des gebil deten p-Aminobenzaldehyds und nachfolgende Hydrolyse des diazotierten p-Aminobenzaldehyds, dadurch gekenn zeichnet, daß die Umsetzung von p-Nitrotoluol mit dem Natriumpolysulfid in Gegenwart einer aprotischen pola ren Verbindung durchgeführt wird und daß als Natriumpoly sulfid eine Verbindung der Formel Na2S x verwendet wird, worin x für eine Zahl von 2 bis 5 steht.
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