DE2835635A1 - Maschine zur bodenbearbeitung - Google Patents
Maschine zur bodenbearbeitungInfo
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Description
Maschine zur Bodenbearbeitung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Bodenbearbeitung in einer Ausgestaltung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art ist der Maschinenbalken als über seine Länge durchgehende Baueinheit ausgebildet
und mit einem in seiner Mitte unterseitig angeflanschten Getriebe verbunden, das als Winkelgetriebe
ausgebildet ist und einen horizontal in Fahrtrichtung weisenden Antriebswellenzapfen aufweist, dessen Kegelrad
mit einem auf der Antriebsquerwelle befestigten Gegenkegelrad kämmt.
Bei einer solchen Ausgestaltung bilden der Maschinenbalken, die Antriebsquerwelle und das Getriebe Sonderbauteile,
die in ihren Dimensionierungen auf eine vorgegebene Maschinenauslegung abgestimmt sind. Sollen solche
Maschinen entsprechend den Anforderungen der Landwirtschaft in unterschiedlichen Arbeitsbreiten und für
Schlepper mit unterschiedliehen Ausgangsdrehzahlen an der Schlepperzapfwelle ausgeführt werden, so bedingt dies
eine erhebliche Erschwernis und Verteuerung der Fertigung, der Lagerhaltung etc. Besondere Probleme entstehen bei
der Herstellung von Maschinen mit großer Arbeitsbreite, mit einer entsprechend großen Zahl von Bodenbearbeitungs-
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werkzeugen und mit entsprechend hoher Antriebsleistung für diese. Die bekannte- Ausführung mit ihrem in Bezug
auf den Maschinenbalken verhältnismäßig weit in Fahrtrichtung vorspringenden Antriebswellenzapfen des Getriebes
bedingt einen verhältnismäßig großen Abstand des Schwerpunktes der Maschine zum Schlepper, der bei einer
Kombination der Maschine mit weiteren Arbeitsgeräten unerwünscht ist, weil er das vom Schlepper aufzunehmende,
aus dem Gewicht einer solchen Gerätekombination resultiere de, die Vorderräder entlastende Kippmoment vergrößert.
Die Erfindung schafft hier Abhilfe und ist ausgehend von
einer Maschine der eingangs genannten Art in erster Linie durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
enthaltenen Merkmale gekennzeichnet. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 und 3 verwiesen.
Die Unterteilung des Maschinenbalkens und der Antriebs-'
welle in Halbteile erbringt eine wesentliche Vereinfachung in der Fertigung von Maschinen sowohl verhältnismäßig geringer,
als auch verhältnismäßig großer Arbeitsbreite. Die Maschine kann baukastenartig zusammengesetzt werden, was
nicht nur die Ausgestaltung und Fertigung der Teile selbst, sondern auch die Montage der Maschine erleichtert
und verbilligt. Auch erleichtert die Ausgestaltung die Transportprobleme, da sie in teilmontiertem Zustand vom
Hersteller zum Abnehmer bzw. Händler geliefert und erst
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an Ort und Stelle in betriebsfertigen Zustand zusammengesetzt werden kann. Neben einer Vereinfachung und Verbilligung
der Ersatzteilhaltung verringern sich auch die Ersatzteilkosten im Falle von Beschädigungen an den Bestandteilen.
Durch die Zwischenordnung des zentralen Getriebes zwischen die Halbteile des Maschinenbalkens und
die der Antriebsquerwelle ergibt sich in Verbindung mit der Getriebegestaltung selbst eine Zurückverlegung das
Antriebswellenzapfens, der für eine Verbindung mit der SchlepperzapfTwelle vorgesehen ist, in Bezug auf den Maschinenbalken
mit der Folge einer Verringerung des Schwerpunktabstands der Gesamtmaschine zum Schlepper.
Die Getriebsgestaltung selbst ermöglicht es, bei Verwendung
von nur zwei unterschiedlichen Typen von Getriebeoberteilen das Maschinengetriebe an unterschiedliche
Zapf~wellendrehzahlen des jeweils in Betracht kommenden Schleppers anzupassen. Dabei kann das Getriebe als Ölbadgetriebe
ausgeführt sein, eine Ausgestaltung, die bei Getrieben mit Wechselrädern in der Regel nicht möglich
ist. Die Aufteilung des Getriebes in zwei Winkelgetriebeeinheiten ermöglicht es ferner, auf einfache Weise einen
Wellendurchtrieb zu schaffen, von dem der Antrieb für Kombinationsgeräte, Nachlaufgeräte etc. abnehmbar ist. Dies
erbringt eine wesentliche Vereinfachung bei der Anwendung der Maschine im Rahmen einer Gerätekombination.
Ein Ausführungsbeispxel des Gegenstands der Erfindung ist in der Zeichnung näher veranschaulicht. Im einzelnen
zeigen:
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Pig. 1 eine schematische GesamtVorderansicht einer Maschine
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht in einem vereinfachten Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine abgebrochene Ansicht in einem Teilschnitt
nach der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. Jj eine vergrößerte Vorderansicht des Zentralgetriebes
im Ausschnitt,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Einzeldarstellung eines abgewandelten Getriebeoberteils
in einer Schnittdarstellung ähnlic Fig. 5, und
Fig. 7 einen Schnitt durch den Getriebeunterteil nach
der Linie TII-VII in Fig. 5. Die in Fig. 1 in einer Ansicht von vorne veranschaulichte
faschine umfaßt einen sich im wesentlichen horizontal und luer zur Fahrtrichtung erstreckenden, im Abstand oberhalb
iner Bodenebene verlaufenden Maschinenbalken, der aus wei Halbteilen 1,2 besteht. Zwischen die einander zugewandten
Enden der Halbteile 1,2 des Maschinenbalkens ist »in zentrales Getriebe 3 zxvischengef!anseht, das seinerseits
aus einem Getriebeoberteil 4 und einem Getriebeunter- ;eil 5 besteht. Der Maschinenbalken 1,2 ist mit einem
Inschlußbock 6 für den Anbau an die Dreipunkthydraulik ;ines lanwirtschaftlichen Schleppers od. dgl. verbinden.
~.m Abstand unter und parallel zu dem Maschinenbalken 1S2
.st eine Antriebsquerwelle angeordnet, die ihrerseits aus zwei Halbteilen 7S8 besteht. Die Wellenhalbteile 7
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bzw. 8 sind jeweils in Außenlagern an ihren Außenenden sowie in Zwischenlagern 9 drehbar gelagert und erhalten
ihre Antriebsdrehbewegung vom Zentralgetriebe 3, an desser Getriebeunterteil 5 die einander zugewandten inneren
Enden der Wellenhalbteile angeschlossen sind.
Auf der Antriebsquerwelle 7,8 sind im Abstand nebeneinander
Werkzeugeinheiten 10 angebracht. Diese bestehen jeweils im wesentlichen aus einem hebelartig ausgebildeten
Werkzeugträger 11, der auf einem von der Antriebsquerwelle durchgriffenen Taumellager 12 gelagert?ist. Jeder
Werkzeughalter 11 der Werkzeugeinheiten umfaßt einen Ringkörper 13 mit einem nach oben weisenden Hebelansatz
l4 und einem sich vom Ringkörper abwärts erstreckenden Fußteil 15 und ist bei dem dargestellten Beispiel als
einsfcückiges Gußformteil ausgebildet.
Am oberen freien Ende des Hebelansatzes I1J des Werkzeughalters
11 ist eine Führungsrolle 16 um eine Mittelachse 17 frei drehbar gelagert, welche bei dem dargestellten
Beispiel von dem Außenlagerring eines mit seinem Innenlagerring 18 auf dem Hebelansatz Ik festgelegten Kugellagers
gebildet ist. Die Außenfläche der Führungsrolle ist ballig geformt und wälzt sich in einer Führungsrinne
19 ab, welche in besonders einfacher Ausgestaltung in der Unterseite des Maschinenbalkens 1,2 ausgeformt ist. Diese
Führungsrinne 19 erstreckt sich entlang dem Maschinenbalken parallel und mittig oberhalb der Antriebsquer-
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welle 7,8. Die gegenüberliegenden Führungsflächen der
Führungsrinne 19 werden von eingesetzten Leisten 20 gebildet, die als Verschleißteile auswechselbar sind.
Der gegenseitige Abstand der Führungsflächen der Führungsleisten 20 entspricht im wesentlichen dem größten Außendurchmesser
der Führungsrolle 16, überschreitet in diesen jedoch gerade um ein solches Maß, daß beim Abwälzen der
Führungsrolle 16 an der in Fahrtrichtung 21 vorderen oder hinteren Führungsleiste 20 gerade keine die jeweils freie
Abwälzbewegung beeinträchtigende Klemmung eintritt.
Die Taumellager 12 umfassen jeweils eine Taumelbüchse 22, die mittels Befestigungsteilen 23 unverdrehbar sowie
8 axial unverschieblich auf der Antriebswelle 7/festgelegt
ist. Jede Taumelbüchse hat eine Schrägbohrung 24 für die
Aufnahme der Antriebsquerwelle, bietet jedoch eine zylindr sehe Umfangsflache 25 dar, die koaxial im Abstand innerhalb
der Innenfläche des Ringkörpers 13 des Werkzeughalters 11 verläuft. Zwischen der Umfangsflache 25 der
Taumelbüchse 22 und der Innenfläche des Ringkörpers 13 des Werkzeughalters 11 ist ein Wälzlager, bei dem dargestellten
Beispiel ein Kegelrollenlager 26, vorgesehen. Die Quermittelebene 27 des Werkzeughalters 11
veHäuft senkrecht zur Umfangsflache 25 der Taumelbüchse
22.
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Wenngleich die Werkzeugeinheiten 10 in ihrer konstruktive
Gestaltung untereinander gleich sind, so unterscheiden sie sich doch hinsichtlich,ihrer Abstützung auf der Antrieb
squerwe He in der Weise voneinander, daß die Taumelbüchsen
22 benachbarter Werkzeugeinheiten in Umfangsrichtung der Antriebsquerwelle gegeneinander winklig
versetzt sind. Dies veranschaulicht mit der daraus resultierenden versetzten Ausrichtung der jeweiligen
Quermittelebenen 27 der Werkzeughalter 11 die Fig. 1, aus der sich ferner entnehmen läßt, daß die Maschine bei
dem dargestellten Beispiel mit insgesamt zwölf Werkzeugeinheiten ausgerüstet iäb. Der Versatzwinkel der Taumelbüchsen
22 wird so abgestimmt, daß bei Umlaufen der Halbteile 7,8 der Antriebsquerwelle die Werkzeugeinheiten 10
untereinander einen kinetischen Massenausgleich bedingen. Im Betrieb der Maschine führen'die Werkzeugeinheiten 10
eine im wesentlichen quer zur Fahrtrichtung 21 verlaufende Pendelbewegung aus, bei der die Spitzen von an der
Unterseite der Werkzeugträger 11 befestigten Zinken 27, 28 eine geschlossene Bahnkurve durchlaufen, die in Draufsicht
einer Ellipse gleicht, deren Hauptachse parallel zur Antriebsquerwelle ausgerichtet und verhältnismäßig
groß ist und deren Nebenachse parallel zur Fahrtrichtung 21 verläuft und vergleichsweise klein ist. Wie der Fig.3
entnommen werden kann, ergibt sich bei der dargestellten Ausgestaltung der Taumelbüchsen 22 ein maximaler Pendelausschlag
quer zur Fahrtrichtung, der dem Abstand der
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Zinkenspitzen zwischen der in ausgezogenen Linien veranschaulichten
einen Endstellung und der in gestrichelten Linien veranschaulichten anderen Endstellung entspricht.
Dieser Pendelausschlag ist auf den gegenseitigen Abstand der Werkzeugeinheiten 10 zweckmäßig so abgestimmt, daß di
Arbeitsbereiche der Zinken 27,28 benachbarter Werkzeugeinheiten 10 sich im Boden überlappen, zumindest aber
aneinandergrenzen.
Die zweckmäßig untereinander gleichen Zinken 27,28 bestehen
vorzugsweise aus Pederstahl und können einstückig geschmiedet sein. Sie haben einen abgekanteten unteren
Spitzenbereich 29, der je nach Montage entweder in Fahrtrichtung 21 oder entgegengesetzt zu dieser gerichtet ist.
Im ersteren Falle wird ein Einziehen der Zinken in den Boden begünstigt,während im letzteren Falle ein Eindrücken
von Bodenbewuchs in den Boden verstärkt wird. Sie haben ferner jeweils ein oberes Ende, das als nach oben hin
konisch zulaufender Kopfzapfen ausgebildet sfc.Der konische
Kopfzapfen 30 hat zumindest eine radial vorstehende Riegelnase 31, die zweckmäßig einstückig angeformt ist.
Jeder Zinken 27,28 ist direkt am Werkzeughalter 11 befestigt. Zu diesem Zweck weist der Pußteil 15 des Werkzeughalters
11 in verdickten Bereichen vorgesehenes nach unten offene und sich nach oben hin entsprechend den
Kopfzapfen 30 konisch verjüngende Bohrungen 32 auf s die
eine Nut bzw. Nuten zur Aufnahme der Riegelnase(n) 31
am Kopfzapfen 30 der Zinken 27S28 besitzen. Die Bohrungen
32 sind (Figo 2) als Sackbohrungen ausgeführt und haben nach oben hin eine Durchgangsbohrung 33 verringerten Durchmessers; durch die der Gewindeschaft 14
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eines Schraubenbolzens 35 von oben her einführbar ist. Dieser Gewindeschaft J>k ist in eine koaxial im Kopfzapfen
30 eines jeden Zinkens 27,28 vorgesehene Innengewindebohrung 36 einschraubbar. Der Kopf 37 des Schrau-"
benbolzens 35 stützt sich auf eineir oberen Widerlagerfläche
>8 des Werkzeughalters 11 ab mit der Folge, daß beim Pestziehen des Schraubenbolzens 35 der Kopfzapfen
30 form- und kräftschlüssig inder Bohrung 32 festgelegt
wird. Die Riegelnase(n) 31 bildet eine zusätzliche Verdrehsicherung
sowie eine Ausrichthilfe beim Einsetzen des Kopfzapfens 30 in eine Bohrung 32.
Unterhalb des Kopfzapfens 30 eines jeden Zinkens 27,28
ist eine als umlaufende Rille ausgebildete Kerbe 39 vorgesehen, welche eine Sollbruchstelle definiert. Die
Bruchkraft .der Sollbruchstelle wird, durch entsprechende
Abmessung der Kerbrille 39 so bemessen, daß der Zinken bei einer vorgegebenen Belastung abbrechen kann. Er ist
schnell und einfach durch einen Ersatzzinken ersetzbar.
In jedem Werkzeughalter 11 ist ein Paar Bohrungen 32 vorgesehen und die Bohrungen sind dabei in der Quermittelebene
27 der jeweiligen Werkzeughalter in Fahrtrichtung 21 im Abstand hintereinander angeordnet. Die vordere
Bohrung 32 ist.dabei in Fahrtrichtung 21 vor und die
hintere Bohrung 32 in Fahrtrichtung 21 hinter der Antriebs-
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querwelle 7,8 und zugleich unterhalb dieser gelegen, wie
dies der Fig. 2 entnehmbar ist. Die Werkzeughalter 11 sind vorzugsweise so montiert, daß abwechselnd die
vordere und die hintere Bohrung jeweils den größeren Abstand zur Antriebsquerwelle aufweisen. Dadurch vergrößert
sich nochmals der Durchgang zwischen den Werkzeugeinheiten 10.
Die Höhenregulierung der Maschine in Bezug auf den zu bearbeitenden
Boden erfolgt über die Dreipunkthydraulik des Schleppers, von dem auch über eine Gelenkwelle od.
dgl. der Antrieb zu einem vorderen Antriebswellenzapfen 40 des Zentralgetriebes 3 erfolgt. Die Maschine kann
sich jedochals Ganzes auch unmittelbar über Stützräder oder beispielsweise über eine bei kl in Fig. 1 angedeutete
nachlaufende Nivellierwalze auf dem Boden abstützen, die über einen Stelltrieb k2 höhenverstellbar
an den Enden des Maschinenbalkens abgestützt und im Abstand hinter den Werkzeugeinheiten um eine horizontale
Drehachse frei drehbar gelagert ist.
Wie die Fig. k bis 7 näher erkennen lassen, bilden der
Getriebeoberteil 4 und der Getriebeunterteil 5 zusammenbau
und trennbare Baueinheiten, deren Gehäuse 43,44 in Höhe
einer horizontalen Trennfuge 45 aneinandergrenzen und
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mittels Sehrauben 46 untereinander fest verbindbar sind. Das Gehäuse 43 des Getriebeoberteils 4 weist einen angesehraubten
Deckel 47 mit öleinfüllschraube 48 auf. Der
Getriebeoberteil nach Pig. 5 unterscheidet sich von dem nach Fig. S lediglieh durch sein Untersetzungsverhältnis,
weshalb für beide Ausbildungen bei gleichen oder analogen Teilen gleiche Bezugszeichen Verwendung finden.
Der Getriebeoberteil umfaßt eine fahrtrichtungsparallele horizontale Antriebswelle 49 mit einem Antriebswellenzapfen
50 für den Anschluß einer Schlepperzapfwelle. Die Antriebswelle 49 ist als Durchtriebswelle ausgebildet
und umfaßt dementsprechend eine'n zusätzlichen Abtriebswellenzapfen 51 auf der Rückseite des Getriebegehäuses 43,
an den beispielsweise eine Gelenkwelle zu einem Nachlaufoder Kombinationsgerät anschließbar ist. Die Wellenzapfen
50,51 haben üblicherweise ein Keilprofil. Auf dem in Fahrt richtung rückwärtigen Teil der Antriebswelle 49 befindet
sich ein Kegelrad 52, das auf der Antriebswelle unverdrehbar und axial unverschieblich, z.B. durch eine Feder 53,
festgelegt ist. Die Lager für die Antriebswelle 49 sind
bei 54 und 55 veranschaulicht. Im Gehäuse 43 des Getriebeoberteils
ist ferner mittels eines Lagers 56 eine vertikal Abtriebswelle 57 gelagert, die ihrerseits verdrehfest
und axial unverschieblich ein Gegenkegelrad 58 trägt. Diese
kämmt mit dem Kegelrad 52. Die Abtriebswelle 57 weist einen unteren, sich über die Trennebene 45 abwärts vorerstrecken-
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den Abtriebswellenzapfen 59 auf, der beim Zusammenbau der Getriebeteile in den' Getriebeunterteil 5 eingreift.
Dieser kann ein Vielkeilprofil aufweisen oder aber mit
zumindest einer Nut 59' zur Aufnahme einer Feder 60 versehen sein.
Im Gehäuse 44 des Getriebeunterteils 5 ist eine vertikale obere Hohlwelle 6l mittels eines Lagers 62 gelagert, in
die beim Zusammenbau der Getriebeteile der Abtriebswellenzapfen 59 eingreift und mit der dieser über die
Feder 60 gekuppelt wird. Bei dem dargestellten Beispiel ist die obere Hohlwelle 6l zugleich als Kegelrad 63 ausgebildet.
Dieses Kegelrad 63 kämmt mit einem Gegenkegelrad 64, das auf einer eine Abtriebswelle bildenden
horizontalen, quer zur Fahrtrichtung 21 ausgerichteten Hohlwelle 65 verdrehfest und axial unverschieblich angeordnet,
bei dem dargestellten Beispiel mit dieser einstückig ausgebildet ist. Die Hohlwelle 65 weist ein
Innenkeilprofil auf und mündet beidseits offen aus. In
ihre Anschlußenden werden die entsprechenden Antriebsenden der Halbteile 7S8 der Antriebsquerwelle eingesetzt
s die ein entsprechendes Gegenkeilprofil besitzen. Die Hohlwelle 65 ist im Gehäuse 44 durch Lager 66S67
gelagerts die sich in einem von einer Seite her über
einen Teil der Getriebetiefe erstre-ckenden Hülsenbereich 68 abstützen. Dieser ist über Radialstreben 69 mit dem
Hauptteil des Gehäuses 44 verbunden» Das Gehäuse 44 weist im -übrigen eine unteres von einer ölablaßschraube 70
verschlossene Ablaßöffnung 71 auf.
Der Getriebeunterteil besitzt eine Ausbildung, die ungeachtet seiner Vereinigung mit einem Getriebeoberteil nach
Fig. 5 oder einem solchen nach Fig. 6 unverändert bleibt.
Die Getriebeoberteil-Ausführung nach Fig. 6 unterscheidet sich von der nach Fig. 5 lediglich, durch das Vorsehen
eines abgewandelten Gegenkegelrades 58', das auf eine
nur geringfügig abgewandelte Abtriebswelle 57' aufgeschraubt ist. Während das Getriebeoberteil nach Fig. 5 ein
Untersetzungsverhältnis von etwa 1:1 besitzt, hat das Getriebeoberteil
ein solches von -etwa 2:1. Dies berücksichtigt die Abtriebsdrehzahlen von Schlepperzapfweifen,
—1 —1
die 1000 min bzw. 51JO min betragen. Sowohl das Gehäuse
43 als auch das Gehäuse 44 weisen auf beiden Seiten quer zur Fahrtrichtung ausgerichtete Durchgangsbohrungen
72 auf, die zur Durchführung von Schraubenbolzen 73 dienen, mit deren Hilfe die Halbteile 7,8 des Maschinenbalkens
an das aus seinen Teilen 43,44 bestehende Gehäuse des Zentralgetriebes 3 angeflanscht werden.
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Claims (3)
- Busse & Busse Patentanwälte2835835-Firma H. Niemeyer Söhne GmbH & Co. KG Dipi.-ing. Dr. lur. v. BusseDlpl.-Ing. Dietrich BusseRiesenbeck i.W.D-4 500 OsnabrückGroßhandelsring 6 ■ Postfach 1225 Fernsprecher (0541) 586081 U. 586082 Telegramme: patgewar OsnabrückDB/Ka11. Aug. 1978Ansprüche:lJ Maschine zur Bodenbearbeitung, mit einem an die Dreipunkthydraulik eines landwirtschaftlichen Schleppers od. dgl. anbaubaren, sich im wesentlichen horizontal und quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Maschinenbalken, einer parallel zu und im Abstand unter diesem gelagerten Antriebsquerwelle und einer Anzahl auf der Antriebsquerwelle im Abstand nebeneinander angeordneten Taumellagern, auf denen jeweils Werkzeughalter abgestützt sind, die eine hebelartige Ausbildung aufweisen, lediglich auf ihrer dem Boden zugewandten Seite ein Zinken als Bodenbearbeitungswerkzeuge abstützen und jeweils einen am Maschinenbalken quer zur Fahrtrichtung beweglich ©führten, jedoch gegen ein Mitdrehen mit der Antriebswelle gesicherten Hebelansatz aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenbalken und die Antriebsquerwelle in zwei Halbteile unterteilt und zwischen die Halbteile (1,2) des Maschinenbalkens und die (7,8) der Antriebswelle das Gehäuse (43,42O eines Zentralgetriebes (3) zwischengeflanscht ist, das seinerseits horizontal in einen Getriebeoberteil (4) und einen Getriebeunterteil (5) unterteil ist, von denen der Getriebeoberteilt ein Winkelgetriebe (49,52,57,59) mit einem horizontal in Fahrtrichtung weisenden Antriebswellenzapfen (50) und einem vertikalen, in030009/0201~2~ 283553bden Getriebeunterteil eingreifenden Abtriebswellenzapfen (58) aufweist und von denen der Getriebeunterteil ein Winkelgetriebe (6l363,64,65) mit einer vertikalen oberen Hohlwelle (6l) die Aufnahme des Abtriebswellenzapfens des Getriebeoberteils und einer horizontalen. quer zur Fahrtrichtung (21) ausgerichteten Hohlwelle (65) zur Aufnahme der inneren Enden der Halbteile der Antriebsquerwelle umfaßt.
- 2. Maschine nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebeoberteil (4) als Ganzes gegen einen solchen mit unterschiedlichem Untersetzungsverhältnis austauschbar ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet j daß das Getriebeoberteil (4) eine Durchtriebswelle (49) aufweist, die einen dem Antriebswellenzapfen (50) gegenüberliegenden rückwärts aus dem Getriebegehäuse (43) vorstehenden Abtriebswellenzapfen (51) aufweist.ORIGINAL INSPECTEQ
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1978
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- 1978-09-29 GB GB7838602A patent/GB2027572B/en not_active Expired
- 1978-10-04 FR FR7828407A patent/FR2433273A1/fr active Granted
- 1978-12-05 US US05/966,727 patent/US4202415A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
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| DE2640190A1 (de) * | 1975-09-08 | 1977-03-24 | Lely Nv C Van Der | Landmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2835635C2 (de) | 1987-10-15 |
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| GB2027572B (en) | 1982-07-21 |
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| GB2027572A (en) | 1980-02-27 |
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Legal Events
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Ipc: A01B 19/06 |
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