[go: up one dir, main page]

DE2835635A1 - Maschine zur bodenbearbeitung - Google Patents

Maschine zur bodenbearbeitung

Info

Publication number
DE2835635A1
DE2835635A1 DE19782835635 DE2835635A DE2835635A1 DE 2835635 A1 DE2835635 A1 DE 2835635A1 DE 19782835635 DE19782835635 DE 19782835635 DE 2835635 A DE2835635 A DE 2835635A DE 2835635 A1 DE2835635 A1 DE 2835635A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
drive
machine
travel
transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782835635
Other languages
English (en)
Other versions
DE2835635C2 (de
Inventor
Bruno Ing Grad Barlage
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Niemeyer Soehne GmbH and Co KG
Original Assignee
H Niemeyer Soehne GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Niemeyer Soehne GmbH and Co KG filed Critical H Niemeyer Soehne GmbH and Co KG
Priority to DE19782835635 priority Critical patent/DE2835635A1/de
Priority to GB7838602A priority patent/GB2027572B/en
Priority to FR7828407A priority patent/FR2433273A1/fr
Priority to US05/966,727 priority patent/US4202415A/en
Publication of DE2835635A1 publication Critical patent/DE2835635A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2835635C2 publication Critical patent/DE2835635C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B19/00Harrows with non-rotating tools
    • A01B19/02Harrows with non-rotating tools with tools rigidly or elastically attached to a tool-frame
    • A01B19/06Harrows with non-rotating tools with tools rigidly or elastically attached to a tool-frame with tools or tool-frames moved to-and-fro mechanically

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Maschine zur Bodenbearbeitung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Bodenbearbeitung in einer Ausgestaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art ist der Maschinenbalken als über seine Länge durchgehende Baueinheit ausgebildet und mit einem in seiner Mitte unterseitig angeflanschten Getriebe verbunden, das als Winkelgetriebe ausgebildet ist und einen horizontal in Fahrtrichtung weisenden Antriebswellenzapfen aufweist, dessen Kegelrad mit einem auf der Antriebsquerwelle befestigten Gegenkegelrad kämmt.
Bei einer solchen Ausgestaltung bilden der Maschinenbalken, die Antriebsquerwelle und das Getriebe Sonderbauteile, die in ihren Dimensionierungen auf eine vorgegebene Maschinenauslegung abgestimmt sind. Sollen solche Maschinen entsprechend den Anforderungen der Landwirtschaft in unterschiedlichen Arbeitsbreiten und für Schlepper mit unterschiedliehen Ausgangsdrehzahlen an der Schlepperzapfwelle ausgeführt werden, so bedingt dies eine erhebliche Erschwernis und Verteuerung der Fertigung, der Lagerhaltung etc. Besondere Probleme entstehen bei der Herstellung von Maschinen mit großer Arbeitsbreite, mit einer entsprechend großen Zahl von Bodenbearbeitungs-
030009/0 201
283563!,
werkzeugen und mit entsprechend hoher Antriebsleistung für diese. Die bekannte- Ausführung mit ihrem in Bezug auf den Maschinenbalken verhältnismäßig weit in Fahrtrichtung vorspringenden Antriebswellenzapfen des Getriebes bedingt einen verhältnismäßig großen Abstand des Schwerpunktes der Maschine zum Schlepper, der bei einer Kombination der Maschine mit weiteren Arbeitsgeräten unerwünscht ist, weil er das vom Schlepper aufzunehmende, aus dem Gewicht einer solchen Gerätekombination resultiere de, die Vorderräder entlastende Kippmoment vergrößert.
Die Erfindung schafft hier Abhilfe und ist ausgehend von einer Maschine der eingangs genannten Art in erster Linie durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltenen Merkmale gekennzeichnet. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 und 3 verwiesen.
Die Unterteilung des Maschinenbalkens und der Antriebs-' welle in Halbteile erbringt eine wesentliche Vereinfachung in der Fertigung von Maschinen sowohl verhältnismäßig geringer, als auch verhältnismäßig großer Arbeitsbreite. Die Maschine kann baukastenartig zusammengesetzt werden, was nicht nur die Ausgestaltung und Fertigung der Teile selbst, sondern auch die Montage der Maschine erleichtert und verbilligt. Auch erleichtert die Ausgestaltung die Transportprobleme, da sie in teilmontiertem Zustand vom Hersteller zum Abnehmer bzw. Händler geliefert und erst
03ÖO0Ö/Ö201
ORIGINAL INSPECTED
- 5 - 283563$
an Ort und Stelle in betriebsfertigen Zustand zusammengesetzt werden kann. Neben einer Vereinfachung und Verbilligung der Ersatzteilhaltung verringern sich auch die Ersatzteilkosten im Falle von Beschädigungen an den Bestandteilen. Durch die Zwischenordnung des zentralen Getriebes zwischen die Halbteile des Maschinenbalkens und die der Antriebsquerwelle ergibt sich in Verbindung mit der Getriebegestaltung selbst eine Zurückverlegung das Antriebswellenzapfens, der für eine Verbindung mit der SchlepperzapfTwelle vorgesehen ist, in Bezug auf den Maschinenbalken mit der Folge einer Verringerung des Schwerpunktabstands der Gesamtmaschine zum Schlepper. Die Getriebsgestaltung selbst ermöglicht es, bei Verwendung von nur zwei unterschiedlichen Typen von Getriebeoberteilen das Maschinengetriebe an unterschiedliche Zapf~wellendrehzahlen des jeweils in Betracht kommenden Schleppers anzupassen. Dabei kann das Getriebe als Ölbadgetriebe ausgeführt sein, eine Ausgestaltung, die bei Getrieben mit Wechselrädern in der Regel nicht möglich ist. Die Aufteilung des Getriebes in zwei Winkelgetriebeeinheiten ermöglicht es ferner, auf einfache Weise einen Wellendurchtrieb zu schaffen, von dem der Antrieb für Kombinationsgeräte, Nachlaufgeräte etc. abnehmbar ist. Dies erbringt eine wesentliche Vereinfachung bei der Anwendung der Maschine im Rahmen einer Gerätekombination.
Ein Ausführungsbeispxel des Gegenstands der Erfindung ist in der Zeichnung näher veranschaulicht. Im einzelnen zeigen:
030009/0201
Pig. 1 eine schematische GesamtVorderansicht einer Maschine nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht in einem vereinfachten Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine abgebrochene Ansicht in einem Teilschnitt nach der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. Jj eine vergrößerte Vorderansicht des Zentralgetriebes im Ausschnitt,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Einzeldarstellung eines abgewandelten Getriebeoberteils in einer Schnittdarstellung ähnlic Fig. 5, und
Fig. 7 einen Schnitt durch den Getriebeunterteil nach
der Linie TII-VII in Fig. 5. Die in Fig. 1 in einer Ansicht von vorne veranschaulichte faschine umfaßt einen sich im wesentlichen horizontal und luer zur Fahrtrichtung erstreckenden, im Abstand oberhalb iner Bodenebene verlaufenden Maschinenbalken, der aus wei Halbteilen 1,2 besteht. Zwischen die einander zugewandten Enden der Halbteile 1,2 des Maschinenbalkens ist »in zentrales Getriebe 3 zxvischengef!anseht, das seinerseits aus einem Getriebeoberteil 4 und einem Getriebeunter- ;eil 5 besteht. Der Maschinenbalken 1,2 ist mit einem Inschlußbock 6 für den Anbau an die Dreipunkthydraulik ;ines lanwirtschaftlichen Schleppers od. dgl. verbinden.
~.m Abstand unter und parallel zu dem Maschinenbalken 1S2 .st eine Antriebsquerwelle angeordnet, die ihrerseits aus zwei Halbteilen 7S8 besteht. Die Wellenhalbteile 7
Q30009/OS01
283563b
bzw. 8 sind jeweils in Außenlagern an ihren Außenenden sowie in Zwischenlagern 9 drehbar gelagert und erhalten ihre Antriebsdrehbewegung vom Zentralgetriebe 3, an desser Getriebeunterteil 5 die einander zugewandten inneren Enden der Wellenhalbteile angeschlossen sind.
Auf der Antriebsquerwelle 7,8 sind im Abstand nebeneinander Werkzeugeinheiten 10 angebracht. Diese bestehen jeweils im wesentlichen aus einem hebelartig ausgebildeten Werkzeugträger 11, der auf einem von der Antriebsquerwelle durchgriffenen Taumellager 12 gelagert?ist. Jeder Werkzeughalter 11 der Werkzeugeinheiten umfaßt einen Ringkörper 13 mit einem nach oben weisenden Hebelansatz l4 und einem sich vom Ringkörper abwärts erstreckenden Fußteil 15 und ist bei dem dargestellten Beispiel als einsfcückiges Gußformteil ausgebildet.
Am oberen freien Ende des Hebelansatzes I1J des Werkzeughalters 11 ist eine Führungsrolle 16 um eine Mittelachse 17 frei drehbar gelagert, welche bei dem dargestellten Beispiel von dem Außenlagerring eines mit seinem Innenlagerring 18 auf dem Hebelansatz Ik festgelegten Kugellagers gebildet ist. Die Außenfläche der Führungsrolle ist ballig geformt und wälzt sich in einer Führungsrinne 19 ab, welche in besonders einfacher Ausgestaltung in der Unterseite des Maschinenbalkens 1,2 ausgeformt ist. Diese Führungsrinne 19 erstreckt sich entlang dem Maschinenbalken parallel und mittig oberhalb der Antriebsquer-
030009/0201
ORIGINAL INSPECTED
283563b - & -
welle 7,8. Die gegenüberliegenden Führungsflächen der Führungsrinne 19 werden von eingesetzten Leisten 20 gebildet, die als Verschleißteile auswechselbar sind.
Der gegenseitige Abstand der Führungsflächen der Führungsleisten 20 entspricht im wesentlichen dem größten Außendurchmesser der Führungsrolle 16, überschreitet in diesen jedoch gerade um ein solches Maß, daß beim Abwälzen der Führungsrolle 16 an der in Fahrtrichtung 21 vorderen oder hinteren Führungsleiste 20 gerade keine die jeweils freie Abwälzbewegung beeinträchtigende Klemmung eintritt.
Die Taumellager 12 umfassen jeweils eine Taumelbüchse 22, die mittels Befestigungsteilen 23 unverdrehbar sowie
8 axial unverschieblich auf der Antriebswelle 7/festgelegt ist. Jede Taumelbüchse hat eine Schrägbohrung 24 für die Aufnahme der Antriebsquerwelle, bietet jedoch eine zylindr sehe Umfangsflache 25 dar, die koaxial im Abstand innerhalb der Innenfläche des Ringkörpers 13 des Werkzeughalters 11 verläuft. Zwischen der Umfangsflache 25 der Taumelbüchse 22 und der Innenfläche des Ringkörpers 13 des Werkzeughalters 11 ist ein Wälzlager, bei dem dargestellten Beispiel ein Kegelrollenlager 26, vorgesehen. Die Quermittelebene 27 des Werkzeughalters 11 veHäuft senkrecht zur Umfangsflache 25 der Taumelbüchse 22.
00-^-
ORlGlNAL INSPECTED
_9 _ 283563b
Wenngleich die Werkzeugeinheiten 10 in ihrer konstruktive Gestaltung untereinander gleich sind, so unterscheiden sie sich doch hinsichtlich,ihrer Abstützung auf der Antrieb squerwe He in der Weise voneinander, daß die Taumelbüchsen 22 benachbarter Werkzeugeinheiten in Umfangsrichtung der Antriebsquerwelle gegeneinander winklig versetzt sind. Dies veranschaulicht mit der daraus resultierenden versetzten Ausrichtung der jeweiligen Quermittelebenen 27 der Werkzeughalter 11 die Fig. 1, aus der sich ferner entnehmen läßt, daß die Maschine bei dem dargestellten Beispiel mit insgesamt zwölf Werkzeugeinheiten ausgerüstet iäb. Der Versatzwinkel der Taumelbüchsen 22 wird so abgestimmt, daß bei Umlaufen der Halbteile 7,8 der Antriebsquerwelle die Werkzeugeinheiten 10 untereinander einen kinetischen Massenausgleich bedingen. Im Betrieb der Maschine führen'die Werkzeugeinheiten 10 eine im wesentlichen quer zur Fahrtrichtung 21 verlaufende Pendelbewegung aus, bei der die Spitzen von an der Unterseite der Werkzeugträger 11 befestigten Zinken 27, 28 eine geschlossene Bahnkurve durchlaufen, die in Draufsicht einer Ellipse gleicht, deren Hauptachse parallel zur Antriebsquerwelle ausgerichtet und verhältnismäßig groß ist und deren Nebenachse parallel zur Fahrtrichtung 21 verläuft und vergleichsweise klein ist. Wie der Fig.3 entnommen werden kann, ergibt sich bei der dargestellten Ausgestaltung der Taumelbüchsen 22 ein maximaler Pendelausschlag quer zur Fahrtrichtung, der dem Abstand der
ORlGiHAL INSPECTED
- 10 - 283563h
Zinkenspitzen zwischen der in ausgezogenen Linien veranschaulichten einen Endstellung und der in gestrichelten Linien veranschaulichten anderen Endstellung entspricht. Dieser Pendelausschlag ist auf den gegenseitigen Abstand der Werkzeugeinheiten 10 zweckmäßig so abgestimmt, daß di Arbeitsbereiche der Zinken 27,28 benachbarter Werkzeugeinheiten 10 sich im Boden überlappen, zumindest aber aneinandergrenzen.
Die zweckmäßig untereinander gleichen Zinken 27,28 bestehen vorzugsweise aus Pederstahl und können einstückig geschmiedet sein. Sie haben einen abgekanteten unteren Spitzenbereich 29, der je nach Montage entweder in Fahrtrichtung 21 oder entgegengesetzt zu dieser gerichtet ist. Im ersteren Falle wird ein Einziehen der Zinken in den Boden begünstigt,während im letzteren Falle ein Eindrücken von Bodenbewuchs in den Boden verstärkt wird. Sie haben ferner jeweils ein oberes Ende, das als nach oben hin konisch zulaufender Kopfzapfen ausgebildet sfc.Der konische Kopfzapfen 30 hat zumindest eine radial vorstehende Riegelnase 31, die zweckmäßig einstückig angeformt ist. Jeder Zinken 27,28 ist direkt am Werkzeughalter 11 befestigt. Zu diesem Zweck weist der Pußteil 15 des Werkzeughalters 11 in verdickten Bereichen vorgesehenes nach unten offene und sich nach oben hin entsprechend den Kopfzapfen 30 konisch verjüngende Bohrungen 32 auf s die eine Nut bzw. Nuten zur Aufnahme der Riegelnase(n) 31 am Kopfzapfen 30 der Zinken 27S28 besitzen. Die Bohrungen 32 sind (Figo 2) als Sackbohrungen ausgeführt und haben nach oben hin eine Durchgangsbohrung 33 verringerten Durchmessers; durch die der Gewindeschaft 14
2835^35
eines Schraubenbolzens 35 von oben her einführbar ist. Dieser Gewindeschaft J>k ist in eine koaxial im Kopfzapfen 30 eines jeden Zinkens 27,28 vorgesehene Innengewindebohrung 36 einschraubbar. Der Kopf 37 des Schrau-" benbolzens 35 stützt sich auf eineir oberen Widerlagerfläche >8 des Werkzeughalters 11 ab mit der Folge, daß beim Pestziehen des Schraubenbolzens 35 der Kopfzapfen 30 form- und kräftschlüssig inder Bohrung 32 festgelegt wird. Die Riegelnase(n) 31 bildet eine zusätzliche Verdrehsicherung sowie eine Ausrichthilfe beim Einsetzen des Kopfzapfens 30 in eine Bohrung 32.
Unterhalb des Kopfzapfens 30 eines jeden Zinkens 27,28 ist eine als umlaufende Rille ausgebildete Kerbe 39 vorgesehen, welche eine Sollbruchstelle definiert. Die Bruchkraft .der Sollbruchstelle wird, durch entsprechende Abmessung der Kerbrille 39 so bemessen, daß der Zinken bei einer vorgegebenen Belastung abbrechen kann. Er ist schnell und einfach durch einen Ersatzzinken ersetzbar.
In jedem Werkzeughalter 11 ist ein Paar Bohrungen 32 vorgesehen und die Bohrungen sind dabei in der Quermittelebene 27 der jeweiligen Werkzeughalter in Fahrtrichtung 21 im Abstand hintereinander angeordnet. Die vordere Bohrung 32 ist.dabei in Fahrtrichtung 21 vor und die hintere Bohrung 32 in Fahrtrichtung 21 hinter der Antriebs-
030009/0201
querwelle 7,8 und zugleich unterhalb dieser gelegen, wie dies der Fig. 2 entnehmbar ist. Die Werkzeughalter 11 sind vorzugsweise so montiert, daß abwechselnd die vordere und die hintere Bohrung jeweils den größeren Abstand zur Antriebsquerwelle aufweisen. Dadurch vergrößert sich nochmals der Durchgang zwischen den Werkzeugeinheiten 10.
Die Höhenregulierung der Maschine in Bezug auf den zu bearbeitenden Boden erfolgt über die Dreipunkthydraulik des Schleppers, von dem auch über eine Gelenkwelle od. dgl. der Antrieb zu einem vorderen Antriebswellenzapfen 40 des Zentralgetriebes 3 erfolgt. Die Maschine kann sich jedochals Ganzes auch unmittelbar über Stützräder oder beispielsweise über eine bei kl in Fig. 1 angedeutete nachlaufende Nivellierwalze auf dem Boden abstützen, die über einen Stelltrieb k2 höhenverstellbar an den Enden des Maschinenbalkens abgestützt und im Abstand hinter den Werkzeugeinheiten um eine horizontale Drehachse frei drehbar gelagert ist.
Wie die Fig. k bis 7 näher erkennen lassen, bilden der Getriebeoberteil 4 und der Getriebeunterteil 5 zusammenbau und trennbare Baueinheiten, deren Gehäuse 43,44 in Höhe einer horizontalen Trennfuge 45 aneinandergrenzen und
030009/0201
2635635
mittels Sehrauben 46 untereinander fest verbindbar sind. Das Gehäuse 43 des Getriebeoberteils 4 weist einen angesehraubten Deckel 47 mit öleinfüllschraube 48 auf. Der Getriebeoberteil nach Pig. 5 unterscheidet sich von dem nach Fig. S lediglieh durch sein Untersetzungsverhältnis, weshalb für beide Ausbildungen bei gleichen oder analogen Teilen gleiche Bezugszeichen Verwendung finden.
Der Getriebeoberteil umfaßt eine fahrtrichtungsparallele horizontale Antriebswelle 49 mit einem Antriebswellenzapfen 50 für den Anschluß einer Schlepperzapfwelle. Die Antriebswelle 49 ist als Durchtriebswelle ausgebildet und umfaßt dementsprechend eine'n zusätzlichen Abtriebswellenzapfen 51 auf der Rückseite des Getriebegehäuses 43, an den beispielsweise eine Gelenkwelle zu einem Nachlaufoder Kombinationsgerät anschließbar ist. Die Wellenzapfen 50,51 haben üblicherweise ein Keilprofil. Auf dem in Fahrt richtung rückwärtigen Teil der Antriebswelle 49 befindet sich ein Kegelrad 52, das auf der Antriebswelle unverdrehbar und axial unverschieblich, z.B. durch eine Feder 53, festgelegt ist. Die Lager für die Antriebswelle 49 sind bei 54 und 55 veranschaulicht. Im Gehäuse 43 des Getriebeoberteils ist ferner mittels eines Lagers 56 eine vertikal Abtriebswelle 57 gelagert, die ihrerseits verdrehfest und axial unverschieblich ein Gegenkegelrad 58 trägt. Diese kämmt mit dem Kegelrad 52. Die Abtriebswelle 57 weist einen unteren, sich über die Trennebene 45 abwärts vorerstrecken-
030009/0201
den Abtriebswellenzapfen 59 auf, der beim Zusammenbau der Getriebeteile in den' Getriebeunterteil 5 eingreift. Dieser kann ein Vielkeilprofil aufweisen oder aber mit zumindest einer Nut 59' zur Aufnahme einer Feder 60 versehen sein.
Im Gehäuse 44 des Getriebeunterteils 5 ist eine vertikale obere Hohlwelle 6l mittels eines Lagers 62 gelagert, in die beim Zusammenbau der Getriebeteile der Abtriebswellenzapfen 59 eingreift und mit der dieser über die Feder 60 gekuppelt wird. Bei dem dargestellten Beispiel ist die obere Hohlwelle 6l zugleich als Kegelrad 63 ausgebildet. Dieses Kegelrad 63 kämmt mit einem Gegenkegelrad 64, das auf einer eine Abtriebswelle bildenden horizontalen, quer zur Fahrtrichtung 21 ausgerichteten Hohlwelle 65 verdrehfest und axial unverschieblich angeordnet, bei dem dargestellten Beispiel mit dieser einstückig ausgebildet ist. Die Hohlwelle 65 weist ein Innenkeilprofil auf und mündet beidseits offen aus. In ihre Anschlußenden werden die entsprechenden Antriebsenden der Halbteile 7S8 der Antriebsquerwelle eingesetzt s die ein entsprechendes Gegenkeilprofil besitzen. Die Hohlwelle 65 ist im Gehäuse 44 durch Lager 66S67 gelagerts die sich in einem von einer Seite her über einen Teil der Getriebetiefe erstre-ckenden Hülsenbereich 68 abstützen. Dieser ist über Radialstreben 69 mit dem Hauptteil des Gehäuses 44 verbunden» Das Gehäuse 44 weist im -übrigen eine unteres von einer ölablaßschraube 70
verschlossene Ablaßöffnung 71 auf.
Der Getriebeunterteil besitzt eine Ausbildung, die ungeachtet seiner Vereinigung mit einem Getriebeoberteil nach Fig. 5 oder einem solchen nach Fig. 6 unverändert bleibt. Die Getriebeoberteil-Ausführung nach Fig. 6 unterscheidet sich von der nach Fig. 5 lediglich, durch das Vorsehen eines abgewandelten Gegenkegelrades 58', das auf eine nur geringfügig abgewandelte Abtriebswelle 57' aufgeschraubt ist. Während das Getriebeoberteil nach Fig. 5 ein Untersetzungsverhältnis von etwa 1:1 besitzt, hat das Getriebeoberteil ein solches von -etwa 2:1. Dies berücksichtigt die Abtriebsdrehzahlen von Schlepperzapfweifen,
—1 —1
die 1000 min bzw. 51JO min betragen. Sowohl das Gehäuse 43 als auch das Gehäuse 44 weisen auf beiden Seiten quer zur Fahrtrichtung ausgerichtete Durchgangsbohrungen 72 auf, die zur Durchführung von Schraubenbolzen 73 dienen, mit deren Hilfe die Halbteile 7,8 des Maschinenbalkens an das aus seinen Teilen 43,44 bestehende Gehäuse des Zentralgetriebes 3 angeflanscht werden.
030009/0201

Claims (3)

  1. Busse & Busse Patentanwälte
    2835835-
    Firma H. Niemeyer Söhne GmbH & Co. KG Dipi.-ing. Dr. lur. v. Busse
    Dlpl.-Ing. Dietrich Busse
    Riesenbeck i.W.
    D-4 500 Osnabrück
    Großhandelsring 6 ■ Postfach 1225 Fernsprecher (0541) 586081 U. 586082 Telegramme: patgewar Osnabrück
    DB/Ka
    11. Aug. 1978
    Ansprüche:
    lJ Maschine zur Bodenbearbeitung, mit einem an die Dreipunkthydraulik eines landwirtschaftlichen Schleppers od. dgl. anbaubaren, sich im wesentlichen horizontal und quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Maschinenbalken, einer parallel zu und im Abstand unter diesem gelagerten Antriebsquerwelle und einer Anzahl auf der Antriebsquerwelle im Abstand nebeneinander angeordneten Taumellagern, auf denen jeweils Werkzeughalter abgestützt sind, die eine hebelartige Ausbildung aufweisen, lediglich auf ihrer dem Boden zugewandten Seite ein Zinken als Bodenbearbeitungswerkzeuge abstützen und jeweils einen am Maschinenbalken quer zur Fahrtrichtung beweglich ©führten, jedoch gegen ein Mitdrehen mit der Antriebswelle gesicherten Hebelansatz aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenbalken und die Antriebsquerwelle in zwei Halbteile unterteilt und zwischen die Halbteile (1,2) des Maschinenbalkens und die (7,8) der Antriebswelle das Gehäuse (43,42O eines Zentralgetriebes (3) zwischengeflanscht ist, das seinerseits horizontal in einen Getriebeoberteil (4) und einen Getriebeunterteil (5) unterteil ist, von denen der Getriebeoberteilt ein Winkelgetriebe (49,52,57,59) mit einem horizontal in Fahrtrichtung weisenden Antriebswellenzapfen (50) und einem vertikalen, in
    030009/0201
    ~2~ 283553b
    den Getriebeunterteil eingreifenden Abtriebswellenzapfen (58) aufweist und von denen der Getriebeunterteil ein Winkelgetriebe (6l363,64,65) mit einer vertikalen oberen Hohlwelle (6l) die Aufnahme des Abtriebswellenzapfens des Getriebeoberteils und einer horizontalen
    . quer zur Fahrtrichtung (21) ausgerichteten Hohlwelle (65) zur Aufnahme der inneren Enden der Halbteile der Antriebsquerwelle umfaßt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebeoberteil (4) als Ganzes gegen einen solchen mit unterschiedlichem Untersetzungsverhältnis austauschbar ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet j daß das Getriebeoberteil (4) eine Durchtriebswelle (49) aufweist, die einen dem Antriebswellenzapfen (50) gegenüberliegenden rückwärts aus dem Getriebegehäuse (43) vorstehenden Abtriebswellenzapfen (51) aufweist.
    ORIGINAL INSPECTEQ
DE19782835635 1978-08-14 1978-08-14 Maschine zur bodenbearbeitung Granted DE2835635A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782835635 DE2835635A1 (de) 1978-08-14 1978-08-14 Maschine zur bodenbearbeitung
GB7838602A GB2027572B (en) 1978-08-14 1978-09-29 Soil cultivating machine tool frame drive
FR7828407A FR2433273A1 (fr) 1978-08-14 1978-10-04 Machine pour le travail du sol
US05/966,727 US4202415A (en) 1978-08-14 1978-12-05 Soil cultivating machine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782835635 DE2835635A1 (de) 1978-08-14 1978-08-14 Maschine zur bodenbearbeitung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2835635A1 true DE2835635A1 (de) 1980-02-28
DE2835635C2 DE2835635C2 (de) 1987-10-15

Family

ID=6047032

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782835635 Granted DE2835635A1 (de) 1978-08-14 1978-08-14 Maschine zur bodenbearbeitung

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4202415A (de)
DE (1) DE2835635A1 (de)
FR (1) FR2433273A1 (de)
GB (1) GB2027572B (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2513480A1 (fr) * 1981-09-29 1983-04-01 Howard Machinery Ltd Herse vibrante
NL8303468A (nl) * 1983-10-10 1985-05-01 Lely Nv C Van Der Grondbewerkingsmachine.
US5029652A (en) * 1990-03-05 1991-07-09 Whitfield Carroll J Turf aerator with lateral tine movement
US5078216A (en) * 1990-12-24 1992-01-07 Virgil Dick Combination tillage apparatus
US5209306A (en) * 1992-04-06 1993-05-11 Whitfield Carroll J Turf aerator with improved bearings for lateral tine movement
US5623996A (en) * 1994-06-02 1997-04-29 Postema; Leonard F. Aerator
US5586604A (en) * 1994-06-02 1996-12-24 Postema; Leonard F. Aerator
FR2872994B1 (fr) * 2004-07-16 2007-11-02 Gregoire Besson Et Cie Sa Ets Dent de cultivateur pour chassis porte-dents de travail du sol
US7677324B2 (en) * 2006-08-08 2010-03-16 First Products, Inc. Turf slicer with vertical oscillator
CN106105426A (zh) * 2016-07-05 2016-11-16 宿州市航宇塑胶贸易有限公司 一种农用松土机

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2121869A1 (de) * 1970-05-19 1971-12-02 Texas Industries Inc., Willemstad, Curacao (Niederländische Antillen) Bodenbearbeitungsvorrichtung
DE2640190A1 (de) * 1975-09-08 1977-03-24 Lely Nv C Van Der Landmaschine
DE2206433C3 (de) * 1972-02-11 1981-11-05 H. Niemeyer Söhne GmbH & Co KG, 4441 Riesenbeck Maschine zur Bodenbearbeitung

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1506755A (en) * 1919-07-15 1924-09-02 R D Nuttall Company Transmission mechanism
US2299334A (en) * 1939-05-29 1942-10-20 Gustave O Matter Rotary plow
US2638830A (en) * 1947-12-18 1953-05-19 Kropp Forge Company Soil conditioner
US3971445A (en) * 1971-03-12 1976-07-27 Lely Cornelis V D Cultivators
US4042040A (en) * 1974-03-13 1977-08-16 Lely Cornelis V D Cultivators
FR2300494A1 (fr) * 1975-02-13 1976-09-10 Guelennec Emile Le Machine rotative de broyage des engrais et de malaxage des terres pour l'ensemencement

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2121869A1 (de) * 1970-05-19 1971-12-02 Texas Industries Inc., Willemstad, Curacao (Niederländische Antillen) Bodenbearbeitungsvorrichtung
DE2206433C3 (de) * 1972-02-11 1981-11-05 H. Niemeyer Söhne GmbH & Co KG, 4441 Riesenbeck Maschine zur Bodenbearbeitung
DE2640190A1 (de) * 1975-09-08 1977-03-24 Lely Nv C Van Der Landmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
FR2433273B3 (de) 1981-07-31
DE2835635C2 (de) 1987-10-15
US4202415A (en) 1980-05-13
GB2027572B (en) 1982-07-21
FR2433273A1 (fr) 1980-03-14
GB2027572A (en) 1980-02-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2814399A1 (de) Erntemaschine
DE2426209B2 (de) Landmaschine
DE2835635A1 (de) Maschine zur bodenbearbeitung
AT390543B (de) Zinken einer bodenbearbeitungsmaschine
DE68916191T2 (de) Landmaschine, insbesondere für die Heuwerbung mit einem mehrteiligen schwenkbaren Rahmen.
DE3218385C2 (de)
DE4322263C5 (de) Verfahren zur Vorbereitung eines auf einer Bodenfläche fahrenden Arbeitsfahrzeuges mit einem Arbeitsgerät für den Straßenbetrieb und Arbeitsgerät zur Anordnung an einem solchen Arbeitsfahrzeug
EP0764397B1 (de) Drillmaschine zum Ausbringen von Saatgut in vorbereitetem und nicht vorbereitetem Boden
EP0133710A2 (de) Untergrundpacker
DE2835634C2 (de) Maschine zur Bodenbearbeitung
DE2529176A1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
EP3649841B1 (de) Landwirtschaftliche maschine zur bodenbearbeitung
DE3320780A1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE2806960A1 (de) Landwirtschaftliche maschine
DE102020115314B4 (de) Verteilgestänge für landwirtschaftliches Verteilfahrzeug mit einer Schwenkeinrichtung, die eine Konusverbindung aufweist
DE2206433C3 (de) Maschine zur Bodenbearbeitung
DE19543429B4 (de) Heuwerbungsmaschine
EP0340539A2 (de) Landwirtschaftliche Bestellkombination und Verfahren zu ihrem Ausheben
EP0068477B1 (de) Langgestreckter Lenker oder dgl. in Form eines Hohlprofils, insb. für landwirtschaftliche Geräte
DE4235123C2 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE3784107T2 (de) Maehmaschine.
DE69010070T2 (de) Mähmaschine.
DE69102167T2 (de) Landwirtschaftliche Maschine zur Bodenbearbeitung mit leicht auswechselbarem Rotor.
DE3320775A1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE69805872T2 (de) Bodenbearbeitungsvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8120 Willingness to grant licences paragraph 23
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: A01B 19/06

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee