DE2833701B2 - Vorrichtung zum SZ-Verseilen von Verseilelementen elektrischer oder optischer Kabel und Leitungen - Google Patents
Vorrichtung zum SZ-Verseilen von Verseilelementen elektrischer oder optischer Kabel und LeitungenInfo
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Description
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der SZ-Verseilung von Verseilelementen elektrischer oder optischer Kabel
und Leitungen und behandelt die konstruktive Ausgestaltung entsprechender Verseilwerkzeuge im Hinblick
auf möglichst geringe rotierende Massen sowie mit Blick auf die räumliche Ausdehnung der Umkehrstellen
der Drallrichiiing im SZ-verseilten Verseilgut
Zur SZ-Verseilung elektrischer Kabel und Leitungen können Vorrichtungen verwendet werden, die aus einer
ersten und einer zweiten Torsionssperre bzw. einem Verseilpunkt oder Verseilnippel und wenigstens einem
zwischen den Torsionssperren angeordneten Verseilkopf bestehen und denen die zu verseilende.! Verseilelemente
von raumfest angeordneten Vorratseinrichtungen zugeführt werden und denen im übrigen eine
Abzug- und Aufwickelvorrichtung zugeordnet ist Die SZ-Verseilung bietet den Vorteil, daß sie mit anderen
Arbeitsgängen kombiniert werden kann, beispielsweise mit der Extrusion der Aderisolierung, mit der Verseilung
mehrerer SZ-verseilter Verseileinheiten oder mit der Extrusion einer äußeren Umhüllung.
Die bisher zur SZ-Verseilung eingesetzten Werkzeuge bestehen in aller Regel aus um die Verseilachse
rotierenden Verseilköpfen, die das Verseilgut von außen in Umfangsrichtung kraftschlüssig erfassen. Dabei wird
entweder die Drehbewegung der Verseilköpfe in Abständen geändert (DE-OS 15 15 730, DE-AS
17 65 452, DE-AS 22 30 972) oder es wird der Abstand
der Verseilköpfe und/oder der Torsionssperren bzw. Verseilnippel zueinander kontinuierlich abwechselnd
vergrößert und verkleinert (DE-AS 21 38 239, DE-AS 22 32 329).
Bei einer hiervon abweichenden bekannten Vorrichtung zur SZ-Verseilung von Verseilementen elektrischer
Kabel wird als Verseilwerkzeug bzw. als Teil eines Verseilwerkzeuges ein Rollenpaar verwendet, das
bezüglich der Verseilachse stillsteht. Die angetriebenen Rollen sind beiderseits des geradlinig geführten
Verseilgutes angeordnet und üben infolge einer Schrägstellung ihrer Achsen gegenüber der Achse des
Verseilgutes sowohl eine Längs- als auch eine Drehbewegung auf das Verseilgut aus. Zum Zwecke der
SZ-Verseilung mehrerer Adern kann die Schrägstellung der Rollenachsen gewechselt werden, d. h. der zwischen
den sich kreuzenden Rollenachsen eingeschlossene Winkel wechselt sein Vorzeichen (DE-OS 25 08 385).
Bei einer anderen bekannten gleichartig wirkenden SZ-Verseilvorrichtung werden anstelle der angetriebenen Rollen angetriebene Raupenbänder verwendet
(US-PS 36 59 407). Bei diesen bekannten Vorrichtungen ergibt sich die Schwierigkeit, daß während der
SZ-Vortorsion bzw. der SZ-Verseilung Umkehrstellen der Drallrichtung bzw. der Torsionsrichtung auftreten,
die sich unter dem Einfluß von Zugspannungen leicht aufseilen können. Im übrigen besteht bei der Verseilung
mehrerer Verseilelemente die Gefahr, daß sich die einzelnen Verseilelemente an den Umkehrstellen der
Drallrichtung einfach parallel zwischen die Walzenpaare legen und auf diese Weise nur hin und her verschoben
werden, ohne daß sich der beabsichtigte Verseileffekt ergibt
An sich sind im übrigen Verseilmaschinen bekannt, bei denen die Verseilelemente mit Hilfe eines
Verseilbügels im Doppelschlag verseilt werden und bei denen das Verseilgut innerhalb des Verseilbügels mit
einer Einrichtung um einen Winkel von etwa 180° umgelenkt wird, die aus mehreren im Zuge des
Verseilbügels hintereinander angeordneten, gegenüber der Führungsachse des Verseilgutes schräggestellten
Rollen oder Rollenpaaren besteht (DE-AS 15 10091). Ähnliche Umlenkeinrichtungen können dazu verwendet
werden, um in Verseilmaschinen, bei denen die Verseilelemente während der Zuführung zum Verseilnippel rückgedreht werden, zu gewährleisten, daß sich
die Rückdrehung auch über eine für die Verseilelemente vorgesehene Umlenkeinrichtung bis in den Verseilnip- jo
pel fortpflanzen kann (DE-AS 15 10 136 = US-PS 31 96 601, DE-OS 27 34 398).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur SZ-Verseilung von Verseilelementen elektrischer oder
optischer Kabel und Leitungen eine Vorrichtung zu schaffen, die keine um die Verseilachse rotierenden
Teile aufweist die konstruktiv einfach aufgebaut ist und die gewährleistet, daß sich möglichst kurze Umkehrstellen der Drallrichtung im behandelten Verseilgut
ergeben.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer Vorrichtung aus, die aus raumfest angeordneten
Vorratseinrichtungen für die Verseilelemente, aus einer Verseileinrichtung und aus einer Abzug- und Aufwickeleinrichtung besteht und bei der als Verseileinrichtung
eine Verseilstrecke vorgesehen ist die aus einem ersten und einem zweiten Verseilpunkt oder Verseilnippel und
wenigstens einem zwischen den beiden Verseilpunkten angeordneten Verseilkopf besteht, der die zu einem
Strang zusammengefaßten Verseilelemente erfaßt und so verdreht. Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß der
Verseilkopf aus wenigstens einer in Umfangsrichtung des Verseilgutes stillstehenden Umlenkrolle oder
Umlenkwalze besteht, an der das Verseilgut wenigstens über einen Teil des Umfanges anliegt und deren Achse
gegenüber der Achse des gestreckt geführten Vtrseilgutes schräggestellt ist und mit dieser einen spitzen Winkel
einschließt und daß entweder die Schrägstellung der Achse der Umlenkrolle oder der Umlenkwalze in einem
Winkelbereich von 0 bis 90° in Abständen enderbar ist oder daß die örtliche Lage der Umlenkrolle oder
Umlenkwalze zum Verseilgut bzw. die örtliche Lage des Verseilgutes zur UmleiiKrolle oder Umlenkwalze in
oder quer zur FührungSac-'hse des Verseilgutes abschnittsweise änderbar ist,
Bei einer derart ausgebildeten SZ-Verseilvorrichtung
wird der notwendige Kraftschluß zwischen dem Verseilgut und dem Verseilwerkzeug aus der auf das
Verseilgut ausgeübten Zugkraft und aus wenigstens einer Umlenkung des Verseilgu'es gewonnen. Durch die
Schrägstellung des Verseilwerkzeuges gegenüber der Führungsachse des Verseilgutes wird auf dieses eine
Kraftkomponente in tangentialer Richtung ausgeübt, die zur Verseilung des Verseilgates führt Für die
Erfindung ist dabei wesentlich, daß die tangential Kraftkomponente — gegebenenfalls gemeinsam mit
einer axialen Kraftkomponente — in Abständen änderbar ist; aus der abschnittsweise wechselnden
tangentialen Kraftkomponente ergibt sich dann die resultierende SZ-Verseilung des Verseilgutes. Weiterhin
ist wesentlich, daß die tangentiale Kraftkomponente nur in ihrer Amplitude, nicht aber auch in ihrer Richtung
änderbar ist; hierdurch wird sichergestellt daß das Verseilgut im Bereich der Verseilstrecke mit stets
gleichbleibender Richtung verseilt ist so daß die Umkehrstellen der Drallrichtung erst am Ausgang der
Verseilstrecke, also beim Durchlaufen des zweiten Verseilpunktes gebildet werden. Im Bereich der
Verseilstrecke ergeben sich somit im Verseilgut nur Abschnitte, in denen die Verseilschlaglänge ihre Größe,
nicht jedoch ihre Richtung wechselt Derartige Abschnitte neigen unter dem Einfluß von Zugspannungen
sehr viel weniger zum Aufdrallen.
Dadurch, daß die tangentiale Kraftkomponente nur in ihrer Amplitude, nicht aber auch in ihrer Richtung
änderbar ist wird weiterhin gewährleistet daß das Verseilgut in das Verseilwerkzeug stets verseilt einläuft
so daß die tangential vom Verseilwerkzeug ausgeübten Kräfte bereits auf einen bestehenden Verseilverband
einwirken. Dadurch wird verhindert daß sich die Verseilelemente des Verseilgutes auf der oder den
Umlenkrollen oder Umlenkwalzen des Verseilwerkzeuges parallel legen und durch die tangentiale Kraftkomponente nur axial auf den Umlenkrollen oder Umlenkwalzen verschoben werden.
Die Änderung der tangentialen Kraftkomponente des Verseilwerkzeuges kann entweder durch eine Veränderung der Schrägstellung der Achse der Umlenkrolle
oder Umlenkwalze des Verseilwerkzeuges oder durch eine Änderung der örtlichen Lage der Umlenkrolle oder
Umlenkwalze zum Verseilgut bzw. der örtlichen Lage des Verseilgutes zur Umlenkrolle oder Umlenkwalze
erfolgen. Die Änderung der örtlichen Lage kann hierbei entweder eint axiale Verschiebung der Umlenkrolle
oder Umlenkwalze sein, bei der das Verseilgut in seiner örtlichen Position durch entsprechende Führungsnippel
fixiert wird, oder umgekehrt eine seitliche Verschiebung des Verseilgutes mit Hilfe entsprechender Führungsnippel; die Veränderung der örtlichen Lage kann aber auch
durch eine kontinuierliche Verschiebung des Verseilwerkzeuges in Längsrichtung des Verseilgutes erfolgen.
In allen Fällen wird der bei einer bestimmten Position des Verseilwerkzeuges vorhandenen tangentialen
Kraftkomponente eine zusätzliche tangentiale Kraftkomponente überlagert die in Abhängigkeit von ihrem
Vorzeichen zu einer Vergrößerung oder Verkleinerung der ursprünglichen tangentialen Kraftkotnponente
führt Hierzu muß die Änderung der Schrägstellung der Umlenkrollen oder Umlenkwalzen in Abständen
sprungartig erfolgen, während die Veränderung der örtlichen Lage der Umlenkrollen oder Umlenkwalzen
gleichförmig abschnittsweise in der einen und in der anderen Richtung erfolgt.
Um mit dem neuen Verseilwerkzeug einen hinreichend großen Kraftschluß zwischen den Umlenkrollen
bzw. Umlenkwalzen und dem Verseilgut zu erzeugen,
empfiehlt es sich, wenn der Verseilkopf aus mehreren Umlenkrollen oder Umlenkwalzen besteht. Hierzu
können beispielsweise wenigstens drei Umlenkrollen oder Umlenkwalzen mit Abstand zueinander und in
wenigstens zwei verschiedenen Ebenen angeordnet sein. Das Verseilgut wird dann nacheinander zunächst
um die eine, dann um die zweite und anschließend um die dritte Umlenkrolle oder Umlenkwalze herumgeführt bzw. von diesen umgelenkt. Diese Anordnung
bietet die Möglichkeit, die Verseilstrecke im wesentlichen geradlinig auszugestalten.
Bei Anordnung mehrerer Umlenkrollen oder Umlenkwalzen in verschiedenen Ebenen können diese
Ebenen parallel oder nichtparallel zueinander verlaufen. Die Anordnung in nichtparallelen Ebenen führt dazu,
daß aufeinanderfolgende Umlenkrollen auf das Verseilgut eine unterschiedliche Torsion ausüben.
Eine besonders zweckmäßige, weil in verschiedener Richtung ausbaufähige Variante besteht aber darin,
mehrere Umlenkrollen oder Umlenkwalzen auf einem Teilkreis anzuordnen, so daß das Verseilgut insgesamt
über einen größeren Winkel umgelenkt wird. Besonders zweckmäßig ist es hierbei, wenn das Verseilgut auf den
Umlenkrollen oder Umlenkwalzen des Verseilkopfes über einen Winkel von etwa 180° oder 360° aufliegt.
Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, die SZ-Verseilstrecke parallel zu einer Isolierstrecke oder Wasserkühlstrecke oder parallel zu einer zweiten Verseilstufe
anzuordnen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, das Verseilgut in mehreren Windungen innerhalb der
eigentlichen Verseileinrichtung zu führen und somit der Verseilstrecke eine möglichst große Speicherkapazität
zu verleihen. Diese Möglichkeit ist insbesondere dann gegeben, wenn innerhalb der Verseilstrecke zwei
Verseilköpfe vorgesehen sind, von denen der eine unmittelbar hinter dem ersten Verseilpunkt und der
andere unmittelbar vor dem zweiten Verseilpunkt angeordnet ist
Hinsichtlich der praktischen Ausgestaltung eines Verseilkopfes mit mehreren auf einem Kreisbogen
angeordneten Umlenkrollen oder Umlenkwalzen empfiehlt es sich, die Umlenkrollen oder Umlenkwalzen auf
einem zylindrischen Tragkörper anzuordnen. Dabei kann man derart vorgehen, daß die Umlenkrollen oder
Umlenkwalzen in zwei die Lager enthaltenden Kreisringen gelagert sind, die entweder zur Veränderung der
Schrägstellung der Achsen der Umlenkrollen oder Umlenkwalzen unabhängig voneinander verdrehbar
sind oder die zur Veränderung der örtlichen Position der Umlenkrollen oder Umlenkwalzen gemeinsam um
ihre Achse drehbar sind. Bei Verwendung von zwei Verseilköpfen innerhalb der Verseilstrecke kann man
auch derart vorgehen, daß der Abstand der Verseilköpfe
zueinander, gegebenenfalls gemeinsam mit den zugeordneten Verseilpunkten, — im Sinne eines »atmenden Speichers« — veränderbar ist
Um bei Verwendung von zwei Verseilköpfen innerhalb der Verseilstrecke die Speicherkapazität der
Verseilstrecke möglichst groß zn gestalten, empfiehlt es sich, daB das Verseilgut in mehreren Windungen
wendelförmig auf den Verseilköpfen aufliegt In diesem Fall sind die Umlenkrollen oder Umlenkwalzen
besonders lang ausgebildet, damit auf einer Umlenkrolle oder Umlenkwalze jeweils mehrere Windungen nebeneinander angeordnet werden können. Ganz allgemein,
speziell jedoch auch für diesen Fall, empfiehlt es sich
dabei, die Umlenkrollen oder Umlenkwalzen konkav zu profilieren, so daB jede Windung in einem speziellen
Profil der Umlenkrolle oder Umlenkwalzen geführt wird. Die konkave Profilierung der Umlenkrollen oder
Umlenkwalzen begünstigt im übrigen die Umsetzung der tangentialen Kraftkomponente in die gewünschte
Eine möglichst große Speicherkapazität der Verseilstrecke kann auch dahingehend ausgenutzt werden, daß
ein einzelner Strang des Verseilgutes nicht mehrfach über zwei Verseilköpfe hinweggeführt wird, sondern
K) daß innerhalb der Verseilstrecke mehrere Verseilgutstränge parallel zueinander behandelt, werden, indem
den Verseilköpfen mehrere jeweils parallel angeordnete erste und zweite Verseilpunkte bzw. Verseilnippel zur
parallelen Zu- und Abführung mehrerer Verseilgut-
<-, stränge zugeordnet sind.
Wenn im Interesse einer möglichst großen Speicherkapazität der Verseilstrecke diese aus zwei Verseilköpfen besteht, deren Abstand mehr als 10 m beträgt, so
empfiehlt es sich, zwischen den beiden Verseilköpfen
zusätzliche Verseilköpfe anzuordnen, mit denen die
Drehbewegung des Verseilgutes im Bereich zwischen den Verseilköpfen aufrechterhalten wird. Hierzu können an sich um die Verseilachse rotierende Verseilköpfe
verwendet werden; mit Rücksicht auf das der Erfindung
zugrunde liegende Verseilprinzip empfehlen sich aber
Verseilköpfe, die aus jeweils zwei Rollen oder Walzenpaaren bestehen, zwischen denen das Verseilgut
hindurchläuft und deren Achsen gegenüber der Achse des Verseilgutes schräggestellt und in ihrer Schrägstel
lung veränderbar sind, insbesondere Verseilköpfe, wie
sie in den am gleichen Tage eingereichten Patentanmeldungen P 27 40 1643 und P 27 41 650.8 beschrieben sind.
Insbesondere bei Verseilstrecken mit derart großer Speicherkapazität empfiehlt es sich mit Rücksicht auf
j5 die große Menge des gespeicherten Verseilgutes, daß
eine oder mehrere der Umlenkrollen oder Umlenkwalzen der Verseilköpfe direkt oder über eine Schlupfkupplung antreibbar sind.
Ausführungsbeispiele der neuen Verseilvorrichtung
sind in den F i g. 1 bis 12 schematisch dargestellt Hierbei
wird davon ausgegangen, daß der Fachmann mit der detaillierten konstruktiven Ausgestaltung einer entsprechenden Vorrichtung durch den einschlägigen Stand der
Technik vertraut ist
F i g. 1 zeigt eine Einrichtung zur SZ-Verseilung von vier Adern 1 zu einer Verseileinheit 2 und zum
anschließenden Aufbringen einer äußeren Umhüllung mit Hilfe eines Extruders 10 und einer nachgeschalteten
Wasserkühlstrecke 11 und somit zur Herstellung einer
Leitung oder eines Kabels 3, das von der Abzug- und
Aufwickeleinrichtung 12 aufgenommen wird.
Die eigentliche Einrichtung zur SZ-Verseilung der Adern besteht aus dem Verseilnippel 6, in den die Adern
von Vorratseinrichtungen 4 über Umlenkrollen 5
einlaufen, aus dem zweiten Verseilpunkt in Form einer
Umlenkrolle 7 und aus wenigstens einem unmittelbar vor dem zweiten Verseilpunkt angeordneten Verseilkopf & Gegebenenfalls ist zwischen den beiden
Verseilpunkten ein zweiter Verseilkopf 9 unmitelbar
en hinter dem ersten Verseilpunkt angeordnet
Der zur SZ-Verseilung vorgesehene Verseilkopf 8
bzw. jeder der beiden Verseflköpfe 8 und 9 besteht im
einfachsten Fall gemäß den Darstellungen in den F i g. 2 bis 4 aas einer Umlenkrolle oder Umlenkwalze 13, deren
Achse gegenüber der Führtmgsachse des Verseilgutes 2 schräggestellt ist Vor und hinter der Umlenkrolle wird
das Verseilgut mit Hufe von Fühl uiigsnippein 14 und 15
seitlich geführt
Infolge der Schrägstellung der Achse der Umlenkrolle
13 gegenüber der Führungsachse des Verseilgutes wird bei einer Längsbewegung des Verseilgutes von der
Umlenkrolle auf das Verseilgut eine Kraftkomponente quer zur Führungsrichtung des Verseilgutes ausgeübt,
die — da das Verseilgut mittels der Führungsnippel 14/15 seitlich fixiert ist — zu einer Drehbewegung des
Verseilgutes führt. Diese Querkomponente oder tangentiale Kraftkomponente kann dadurch variiert
werden, daß man, wie in F i g. 2 dargestellt, die Schrägstellung der Achse der Umlenkrolle gegenüber
der Führungsachse des Verseilgutes ändert oder, wie in Fig.3 dargestellt, indem man die Umlenkrolle oder
Umlenkwalze 16 in Achsrichtung hin- und herbewegt oder indem man gemäß Fig.4 die örtliche Lage der
Umlenkwalze 17 in Längsrichtung des Verseilgutes in der einen oder anderen oder abwechselnd in beiden
Richtungen verändert. Anstelle der in F i g. 3 vorgesehenen seitlichen Verschiebung der Umlenkrolle kann bei
feststehender Umlenkrolle auch eine seitliche Verschiebung des Verseilgutes in Betracht kommen.
Da mit einer einzigen Umlenkrolle oder Umlenkwalze relativ geringe Kräfte quer bzw. tangential zur
Führungsachse des Verseilgutes ausgeübt werden, ist es zweckmäßig, wenn der Verseilkopf aus mehreren
Umlenkrollen oder Umlenkwalzen besteht. Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigt F i g. 5, bei dem das
Verseilgut nacheinander über drei mit Abstand zueinander angeordnete Umlenkrollen 18, 19, 20 geführt wird,
wobei die Schrägstellung der Achsen der Umlenkrollen änderbar ist. Zur seitlichen Fixierung des Verseilgutes 5
sind hierbei dem Verseilkopf ebenfalls zwei Führungsnippel 14 und 15 zugeordnet.
Ein konstruktiv besonders einfaches und daher besonders zweckmäßiges Ausführungsbeispiel eines
Verseilkopfes zeigt F i g. 6. Der Verseilkopf 21 besteht aus fünf Umlenkrollen 23 bis 27, die an beiden Enden mit
ihren Achsen gemeinsam jeweils in einem Kreisring 22 gelagert sind. Der Verseilkopf als Ganzes ist stationär
angeordnet. Einer oder beide Kreisringe werden jedoch in Zeitabständen, die für die SZ-Verseilung charakteristisch
sind, derart um ihre Achse um einen bestimmten Winkel verdreht, daß die einzelnen Umlenkrollen ihre
Winkelposition gegenüber dem über die Umlenkrollen geführten Verseilgut sprungweise ändern. Da hierbei
nur sehr kleine Massen beschleunigt werden müssen, kann die Änderung der Winkelposition in sehr kurzer
Zeit erfolgen. Bei dem in Fig. 6 dargestellten Verseilkopf werden die Verseilelemente dem Verseilkopf
über die Lochscheibe 28 und den Verseilnippel 29 zugeführt.
Zwei gemäß Fig.6 ausgebildete Verseilköpfe 21
können auch gemeinsam eine SZ-Verseilvorrichtung bilden, wobei der eine Verseilkopf am Eingang und der
andere am Ausgang der SZ-Verseilvorrichtung angeordnet ist Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigt
F i g. 7, bei dem die Adern 1 dem Verseilkopf 21 über den Verseilnippel 30 zugeführt werden und bei dem das
Verseflgut den Verseilkopf 21' über die den zweiten Verseilpunkt bildende Umlenkrolle 31 verläßt Bei einer
derartigen Ausgestaltung einer SZ-Verseilvorrichtung besteht insbesondere die Möglichkeit, daß das Verseflgut
in mehreren Windungen innerhalb der SZ-Verseflemrichtung geführt wird, womit bei begrenzter Baulänge
der SZ-Verseilvorrichtung relativ große Speicherlängen realisiert werden könnea Hierbei kann man derart
vorgehen, daß für jede Umlenkung des Verseilgutes um
180° innerhalb des Speichers getrennte Führungsrollen und somit getrennte Verseilköpfe vorgesehen werden;
besonders zweckmäßig ist es jedoch, die Windungen des Verseilgutes stets über denselben Verseilkopf zu führen,
wie es in Fig.8 schematisch für den Verseilkopf 32 dargestellt ist. Führungsnippel 33 bis 35 bzw. 36 bis 38
sorgen dafür, daß die parallelen Stränge des Verseilgutes im Stillstand der Maschine nicht durcheinanderfallen.
Mit geringem baulichem Aufwand lassen sich so in mehreren Schleifen Speicherlängen von einigen 100 m
ίο erzielen. In ähnlicher Weise ist es möglich, mit Hilfe von
zwei Verseilköpfen gemäß F i g. 7 mehrere verschiedene Stränge von Verseilgut parallel zu verseilen.
Durch eine geeignete Ausgestaltung der Umlenkrollen oder Umlenkwalzen kann der durch die Schrägstellung
der Umlenkrollen oder Umlenkwalzen erzielte Verseileffekt unterstützt werden. Ausführungsbeispiele
hierfür zeigen die Fig. 10 und 12. in Fig. 10 ist eine
Umlenkrolle 48 dargestellt, die konkav profiliert bzw. verjüngt ist. Dadurch wird der Wälzvorgang der Adern
1 auf der Umlenkrolle begünstigt. Fig. 12 zeigt eine Umlenkwalze 49, die zur Führung mehrerer Windungen
desselben Verseilgutes bzw. mehrerer Windungen verschiedener Verseilgutstränge vorgesehen ist und
nebeneinander mehrere konkave Verjüngungen aufweist.
Die in Fig.9 dargestellte Vorrichtung dient zur
SZ-Verseilung von drei Adern 1 zu einer Verseileinheit und zur anschließenden Ummantelung der SZ-verseilten
Adern. Die Adern 1 laufen hierzu von Vorratseinrichtungen 39 ab und werden über Hysteresebremsen
40, mit denen eine gleichmäßige Abbremsung der Adern erfolgt, dem Verseilnippel 41 zugeführt. Von dort laufen
sie auf die Umlenkrollen des Verseilkopfes 21 auf, der von dem Verseilgut um etwa 180° umschlungen wird.
Ein zweiter Verseilkopf 2Γ ist unmittelbar vor dem
Extruder 42 angeordnet, in dessen Spritzkopf 43 die miteinander verseilten Adern ummantelt werden. An
den Extruder schließt sich die Wasserkühlstrecke 44 an, in deren Eingangsbereich eine Torsionssperre 45
angeordnet ist, die den zweiten Verseilpunkt für den Verseilkopf 21' bildet. Am Ende der Wasserkühlstrecke
ist die Abzugeinrichtung 46 angeordnet, der die Aufwickeleinrichtung 47 nachgeschaltet ist
Bei den Verseilköpfen 21 und 2Γ handelt es sich um
nichtrotierende Schräg-Rollen-Twister, die jeweils fünf schräg zur Abzugrichtung des Verseilgutes angebrachte
kleine Führungsrollen oder Führungswalzen enthalten. Diese können mittels einer entsprechenden Lagerscheibe
gemeinsam in ihrer Winkelposition zwischen zwei
so festen Werten geändert werden. Dies kann beispielsweise durch einen Elektromagneten erfolgen, dessen
Erregung in Abhängigkeit von der Durchlaufzeit des Verseilgutes vom Verseilkopf 21 zum Verseilkopf 21'
an- und abgeschaltet wird.
Die Umlenkrollen der Verseilköpfe 21 und 21' haben eine konkave Form und sind nicht angetrieben. Durch
die von der Abzugeinrichtung 46 aufgebrachten und den Hysteresebremsen 40 aufgenommenen Zugkräfte ergibt
sich ein Anpreßdruck der Adern 1 auf den schräggestellten Führungsrollen der Verseilköpfe. Anpreßdruck und
Schrägstellung der Umlenkrollen bewirken eine Querbewegung der Adern auf den von den Adern
mitgenommenen UmlenkroHen. Die konkave Form der Umlenkrollen sorgt dafür, daß die jeweils an einem
Flansch liegende Ader über die mittlere Ader hinwegkippt und sich die Adern so fortlaufend
umschlingen. Beim Durchlaufen des stationären Verseflkopfes
21 bzw. 21' werden die Adern deshalb ebenso
verteilt, wie es mit Hilfe eines rotierenden Verseilkopfes bekannter Bauart geschehen würde.
Der Winkel, den die Achsen der Umlenkrollen mit der Führungsachse des Verseilgutes einschließen, ist stets
größer bzw. kleiner als 90°. Damit ist gewährleistet, daß die Adern 1, wenn sie auf den Verseilkopf 21 auflaufen,
stets miteinander in der gleichen Richtung verseilt sind.
Nach Verlassen des Verseilkopfes 21 läuft das Verseilgut beispielsweise über eine Strecke von 10 m
frei durch die Luft und gelangt schließlich zu dem zweiten Verseilkopf 2Γ, der baugleich mit dem
Verseilkopf 21 ist Die Umlenkrollen des Verseilkopfes 21 sind synchron mit den Umlenkrollen des Verseilkopfes
21' in ihrer Winkellage verstellbar. Der Torsionszustand des Verseilgutes bleibt demnach zwischen den
beiden Verseüköpfen unverändert.
Das in F i g. 11 dargestellte Ausführungsbeispiel einer
SZ-Verseilvorrichtung dient ebenfalls zur Verseilung von Adern 1 zu einer Verseileinheit 2. Die Adern
werden hierzu über eine Lochscheibe 28 einem ersten Verseilnippel 29 zugeführt und von dort über Führungsrollen 50 und 51 den beiden Verseilköpfen 52 und 53.
Nach Verlassen der Verseilköpfe wird das Verseilgut über die Umlenkscheibe 54 geführt, die gleichzeitig den
zweiten Verseilpunkt darstellt.
Die Verseilköpfe 52 und 53 bestehen ebenfalls aus mehreren Umlenkwalzen 49, die in diesem Ausführungsbeispiel über den ganzen Umfang eines Tragkörpers
verteilt angeordnet sind. Der käfigartige Tragkörper führt eine Drehbewegung um seine eigene Achse aus,
die nach Größe und/oder Richtung in Abständen geändert wird. Dies bedeutet, daß die Umlenkwalzen 49
abschnittsweise ihre örtliche Position gegenüber dem Verseilgut in Längsrichtung verändern. Hierbei können
die käfigartigen Tragkörper mit stets gleichbleibender Drehrichtung, aber wechselnder Drehzahl umlaufen,
wobei die eine Drehzahl auch Null sein kann, sie können aber auch die Drehrichtung wechseln. Wenn die
Drehbewegung der Verseilköpfe in Abzugrichtung des
ίο Verseilgutes erfolgt, muß jedoch gewährleistet sein, daß
die Umfangsgeschwindigkeit der Verseilköpfe stets kleiner als die Abzugsgeschwindigkeit des Verseilgutes
ist, damit sich innerhalb der SZ-Verseileinrichtung keine Umkehrstellen der Drallrichtung im Verseilgut ergeben.
Bei den anhand der Fig.7, 9 und 11 beschriebenen
Ausfühnjngsbeispielen, bei denen die SZ-Verseileinrichtung
jeweils zwei Verseilköpfe enthält, kann die zur SZ-Verseilung notwendige Änderung der Verdrillung
des Verseilgutes auch dadurch erreicht werden, daß man den gegenseitigen Abstand der beiden Verseilköpfe und
gegebenenfalls der zugeordneten Verseilnippel und Führungseinrichtungen in Abständen kontinuierlich
verkleinert und vergrößert.
Die beschriebenen Verseilwerkzeuge und Verseileinrichtungen
können in gleicher Weise zur SZ-Vortorsion einer einzelnen Ader eingesetzt werden, wie es bei der
Verseilung von Adern für Nachrichtenkabel üblich ist, wenn der jeweiligen Vorrichtung anstelle mehrerer
Adern nur eine einzelne Ader zugeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Vorrichtung zum SZ-Verseilen von Verseilelementen
elektrischer oder optischer Kabel und Leitungen, bestehend aus raumfest angeordneten
Vorratseinrichtungen für die Verseilelemente, aus einer Verseileinrichtung und aus einer Abzug- und
Aufwickeleinrichtung, bei der als Verseileinrichtung eine Verseilstrecke vorgesehen ist, die aus einem
ersten und einem zweiten Verseilpunkt/Verseilnippel und wenigstens einem zwischen den beiden
Verseilpunkten angeordneten Verseilkopf besteht, der die zu einem Strang zusammengefaßten
Verseilelemente erfaßt und verdreht, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verseilkopf (8) aus wenigstens einer in Umfangsrichtung des Verseilgutes
stillstehenden Umlenkrolle (13, 16, 17) oder Umlenkwalze besteht, an der das Verseilgut
wenigstens Über einen Teil des Umfanges anliegt und deren Achse gegenüber der Achse des gestreckt
geführten Verseilgutes schräggestellt ist und mit dieser einen spitzen Winkel « einschließt, und daß
entweder die Schrägstellung der Achse der Umlenkrolle oder Umlenkwalze in einem Winkelbereich von
0 bis 90° in Abständen änderbar ist oder die örtliche Lage der Umlenkrolle oder Umlenkwalze zum
Verseilgut bzw. die örtliche Lage des Verseilgutes zur Umlenkrolle in oder quer zur Führungsachse des
Verseilgutes abschnittsweise änderbar ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verseilkopf aus wenigstens drei
mit Abstand zueinander angeordneten Umlenkrollen oder Umlenkwalzen (18, 19, 20) besteht, die in
wenigstens zwei verschiedenen Ebenen angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Umlenkrollen oder Umlenkwalzen
(23—27) auf einem Teilkreis angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verseilgut auf den Umlenkrollen
oder Umlenkwalzen des Verseilkopfes Ober einen Winkel von etwa 180° oder 360° aufliegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen oder Umlenkwalzen
(23—27) auf einem zylindrischen Tragkörper (22) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (52, 53) um seine
Achse mit wechselnder Drehzahl drehbar ist
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Verseilkopf ein-
oder beidseitig ein Führungsnippel (14, 15) für das Verseilgut zugeordnet ist
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7 mit zwei Verseilköpfen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verseilgut in mehreren Windungen wendelförmig auf den Verseilköpfen aufliegt (Fig.8,
Fig. 11).
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8 mit zwei Verseilköpfen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand der Verseilköpfe zueinander veränderbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (48) oder Umlenkwalzen (49) ein- oder mehrfach konkav
profiliert sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10 mit zwei Verseilköpfen, dadurch gekennzeichnet, daß dem oder den Verseilköpfen mehrere jeweils
parallel angeordnete erste und zweite Verseilpunkte/Verseilnippel zum parallelen Zu- und Abführen
mehrerer Verseilgutstränge zugeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 11 mit zwei
Verseilköpfen, deren Abstand mehr als 10 m beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden
Verseilköpfen zusätzliche Verseilköpfe zur Aufrechterhaltung der Drehbewegung des Verseilgutes
ίο angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere
der Umlenkrollen oder Umlenkwalzen eines Verseilkopfes direkt oder über eine Schlupfkupplung
antreibbar sind.
14. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zur SZ-Vortorsion einer oder
mehrerer Adern für Nachrichtenkabel.
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Publications (3)
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| DE2833701B2 true DE2833701B2 (de) | 1981-07-30 |
| DE2833701C3 DE2833701C3 (de) | 1982-03-25 |
Family
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Family Applications (1)
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| DE2833701A Expired DE2833701C3 (de) | 1978-03-23 | 1978-07-28 | Vorrichtung zum SZ-Verseilen von Verseilelementen elektrischer oder optischer Kabel und Leitungen |
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