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DE283311C - - Google Patents

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Publication number
DE283311C
DE283311C DENDAT283311D DE283311DA DE283311C DE 283311 C DE283311 C DE 283311C DE NDAT283311 D DENDAT283311 D DE NDAT283311D DE 283311D A DE283311D A DE 283311DA DE 283311 C DE283311 C DE 283311C
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DE
Germany
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carbon disulfide
glue
liquid
pests
substances
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Application number
DENDAT283311D
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English (en)
Publication of DE283311C publication Critical patent/DE283311C/de
Active legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing solids as carriers or diluents
    • A01N25/10Macromolecular compounds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/02Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing liquids as carriers, diluents or solvents
    • A01N25/04Dispersions, emulsions, suspoemulsions, suspension concentrates or gels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01N59/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing elements or inorganic compounds
    • A01N59/04Carbon disulfide; Carbon monoxide; Carbon dioxide

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vertilgung von Schädlingen, insbesondere solcher von Pflanzen, unter Anwendung von flüssigen, flüchtigen Insekticiden, wie Schwefelkohlenstoff, Tetrachloräthan u. dgl.
Zur Zeit benutzt man für die Zwecke der Bekämpfung im wesentlichen flüssigen Schwefelkohlenstoff. Er besitzt einerseits die Eigenschaft, rasch zu verdunsten, und ist andererseits sehr schwer. Diese physikalischen Eigenschaften des Bekämpfungsmittels machen sich in der Praxis äußerst störend und nachteilig bemerkbar, so wirksam es in theoretischer Beziehung für die Zwecke der Schädlingsvernichtung ist. Infolge seines hohen spezifischen Gewichtes fließt der Schwefelkohlenstoff rasch an den Wurzeln des Weinstockes vorbei in tiefere Bodenschichten; hier vermag auch der schwere Schwefelkohlenstoffdampf, der nicht nach aufwärts steigt, aber am sichersten die in mikroskopischer Feinheit unter der Wurzelrinde vorhandenen Schädlinge vernichtet, keine Wirkung mehr auszuüben. Es ist auch vorgekommen, daß der flüssige Schwefelkohlenstoff an steilen Hängeh von infizierten Stöcken abwärts geflossen: ist und an anderen Stellen gesunde Rebstöcke zum Absterben gebracht hat. Man versuchte diesen nachteiligen Erscheinungen, bei der Anwendung des Schwefelkohlenstoffes dadurch entgegenzuwirken, daß ein aufsaugendes Mittel, wie z. B. Moostorf, mit dem Schwefelkohlenstoff getränkt und an den Wurzeln aufgestreut bzw. eingegraben wurde. Auf diese Weise verhinderte man zwar das Abfließen, aber es wurde dem Schwefelkohlenstoff auch gleichzeitig eine derart große Oberfläche dargeboten, daß er in kürzester Zeit verdunstete.; die zeitliche Wirksamkeit ist derart beschränkt, daß die vernichtende Wirkung unterbunden wurde. Es wurde auch der Vorschlag gemacht, Schwefelkohlenstoff mit Dextrin, Zucker, Gummi und ähnlichen Stoffen zu emulgieren. Diese Emulsion wurde jedoch nur hergestellt, um dieselbe zum Gebrauch mit Wasser zu verdünnen. Auf diese Weise erhielt man eine wässerige Lösung, genau genommen eine Suspension feinster Teilchen von Schwefelkohlenstoff im Wasser. Diese Verwendungsform des Schwefelkohlenstoffes hat zunächst ebenso wie bei der Verwendung in konzentriertem Zustande den Nachteil, daß die Flüssigkeit bei Unebenheiten des Bodens an Stellen fließen kann, an welchen sich gesunde Stöcke befinden. Dann wird aber auch das Eindringen in tiefere Bodenschichten, in denen sich keine Wurzeln befinden, nicht verhindert. Auch gelangt, wie leicht einzusehen ist, bei der Verdünnung des Gemisches auf die Flächeneinheit ein geringeres Quantum des verdunstbaren Schwefelkohlenstoffes, und auf diese Weise ist eine Verlangsamung der Verdunstung nicht möglich.
Die Erfindung will die Nachteile dkr flüssigen, flüchtigen Bekämpfungsstoffe vermeiden, und zwar gelingt das dadurch,, daß das Insekticid mit Hilfe von Gelatine, Leim oder sonstigen leimähnlichen Substanzen und Wasser in feste' Form übergeführt und in dieser Form unmittel-
bar auf die zu behandelnden Stellen aufgebracht wird.
Die Herstellung des Mittels vollzieht sich verhältnismäßig einfach. Als neutraler Stoff 5, wird zweckmäßig Leim benutzt, er wird aufgelöst. Eine zweckmäßige Verdünnung des Leims entsteht durch Auflösen von einem Teil Leim in zehn Teilen Wasser; der Leimlösung gibt man unter sanftem Rühren allmählich und ' in kleinen Quantitäten den Schwefelkohlenstoff zu. Der letztere verteilt sich auf diese Weise in molekularer Feinheit in dem Leim, ohne daß eine wirklich homogene Mischung, etwa wie bei der Auflösung von Zucker in Wasser, entsteht. Es läßt sich ein außerordentlich hohes Quantum von Schwefelkohlenstoff in den Leim einführen und von diesem mechanisch festhalten. Bei den Versuchen hat sich ergeben, daß 90 und noch
ao mehr Teile Schwefelkohlenstoff von einem Teil Leim . mechanisch festgehalten werden können. Das gallertartige ode.r feste Endprodukt wird an den mit Rebläusen behafteten Weinstock gebracht, und zwar in einem
solchen Verhältnis, daß auf die Flächeneinheit des infizierten Bodens ein genügendes Quantum reinen Schwefelkohlenstoffes entfällt. Die Verdampfung geht ganz allmählich vor sich, weil immer nur die äußerste mit der äußeren Luft unmittelbar in'Berühning stehende Oberflächenschicht der Masse den Dampf nach außen abgeben kann. Diese gewissermaßen stufenweise Entleerung der nicht fließfähigen Masse begünstigt auch die weitere Ausbreitung des Schwefelkohlenstoffes auf die nähere Umgebung des Weinstockes. Dieses Ergebnis ist besonders wichtig für die zuverlässige Vernichtung der-Schädlinge des ganzen Stockes, dessen Wurzelerstreckung radial nach allen Seiten von dem Stamme aus stattfindet. \Bei rascher Verdunstung des Bekämpfungsmititels in seiner bekannten Anwendungsform sinkt der Gaskörper gewissermaßen als geschlossenes Ganzes und ohne eine seitliche Verbreiterung in den Erdboden, so daß abgesehen von der kurzen Dauer der Wirkung die letztere auch lediglich auf dasjenige Bodengebiet beschränkt ist, mit dem der Schwefelkohlenstoff unmittelbar in Berührung konimt. In dem hiervon durchaus abweichenden Verhalten des neuen Mittels liegt auch gleichzeitig die Gewähr für eine außerordentliche Sparsamkeit, die durch die Erfindung ermöglicht wird. Welche neutralen Stoffe an Stelle von Leim benutzt werden, ist für das Wesen der Erfindung gleichgültig; ebenso lassen sich andere flüssige, flüchtige Stoffe, wie Schwefelkohlenstoff, sofern sie nur für die Schädlingsbekämpfung an sich geeignet sind, verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Vertilgung von Schädlingen, insbesondere solcher von Pflanzen, unter Anwendung von flüssigen, flüchtigen Insekticiden, dadurch gekennzeichnet, daß das Irisekticid mit Hilfe von Gelatine; Leim oder sonstigen leimähnlichen Substanzen und Wasser in feste Form übergeführt und in dieser Form unmittelbar auf die zu behandelnden Stellen aufgebracht wird.
DENDAT283311D Active DE283311C (de)

Publications (1)

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