[go: up one dir, main page]

DE479192C - Verfahren zur Herstellung einer Spruehfluessigkeit zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Spruehfluessigkeit zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen

Info

Publication number
DE479192C
DE479192C DEC38719D DEC0038719D DE479192C DE 479192 C DE479192 C DE 479192C DE C38719 D DEC38719 D DE C38719D DE C0038719 D DEC0038719 D DE C0038719D DE 479192 C DE479192 C DE 479192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray liquid
pectin
production
plant pests
combating plant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC38719D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
California Fruit Growers Exchange
Original Assignee
California Fruit Growers Exchange
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by California Fruit Growers Exchange filed Critical California Fruit Growers Exchange
Application granted granted Critical
Publication of DE479192C publication Critical patent/DE479192C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing solids as carriers or diluents
    • A01N25/10Macromolecular compounds

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren
zur Herstellung einer Sprühflüssigkeit, welche zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und zur Vernichtung der pflanzenschädlichen Insekten und ihrer Brut benutzt wird.
Sprühflüssigkeiten dieser Art bestehen gewöhnlich aus einem insektentötenden Mittel, z. B. bestimmten Mineral- oder Pflanzenölen, sowie Bestandteilen, die im Wasser unlöslich sind. Diese Mittel müssen so dünnflüssig gemacht werden, daß man sie in äußerst dünnen Schichten auf die Blätter und Zweige der zu behandelnden Pflanzen und Bäume aufbringen kann, und zu diesem Zwecke versieht man sie mit Wasser. Eine derartige Spritzflüssigkeit stellt demnach eine Emulsion dar, und um diese Emulsion für lange Zeit stetig zu erhalten, muß man derselben Stetigkeitsmittel, wie Leim, Gelatine, Harz, Kasein u. dgl., hinzusetzen.
Diese bekannten Stetigungsmittel gestatten die Aufbringung der insektenschädlichen Bestandteile auf die Blätter und Zweige der Pflanzen und Bäume in dünnen Schichten und sorgen dafür, daß die insektenschädlichen Bestandteile für längere Zeit an Blättern und Pflanzen haftenbleiben, so daß die Insekten als auch deren Brut vernichtet wird.
Gemäß der Erfindung wird nun zwecks Herstellung einer Sprühflüssigkeit dem insektenschädlichen, in Emulsion mit Wasser befindliehen Mittel als Stetigungsstoff Pektin zugesetzt, wie es bisher lediglich zur Herstellung von Fruchtgelee u. dgl. benutzt worden ist. Pektin hat im Gegensatz zu anderen Stetigungsstoffen, wie Leim, Gelatine, Harz, Kasein u. dgl., den Vorteil, daß ein bedeutend kleinerer Prozentsatz von Pektin notwendig ist, um die gewünschte Stetigkeit der Spritzflüssigkeit zu erzeugen. Durch die Benutzung von Pektin als Stetigungsmittel ist es möglich, eine bedeutend höhere Konzentration von Öl in der Spritzbrühe zu verwenden, als wie es die bekannten Stetigungsmittel gestatten, so daß dadurch der Schutz gegen Insekten bedeutend erhöht wird, ohne daß die Pflanzen dabei beschädigt oder in ihrem Wachstum gehemmt werden. Die Benutzung von Spritzbrühen, die als Λ Stetigungsmittel Pektin enthalten, empfiehlt sich namentlich an solchen Pflanzen, welche ein sehr empfindliches Laub haben, wie Orangenbäume und Zitronenbäume.
Gemäß der Erfindung ist es unwesentlich, .welche Art von Pektin benutzt wird und in welchemiZustand das Pektin der Spritzflüssigkeit hinzugesetzt! wird. Bei der Herstellung der Sprühflüssigkeit gemäß der Erfindung ist es belanglos, ob eine einzelne Pektinart oder verschiedene Pektinarten zusammen verwendet
werden. Pektin ist kein Protein, ist jedoch ein organischer Stoff, der in den Pflanzen vorkommt, und gehört zu jener Klasse von organischen Stoffen, die als Halbcellulose bezeichnet werden. Diese Halbcellulosen oder Pektine oder deren Mischungen werden gemäß der Erfindung benutzt, da sie im Wasser leicht löslich sind, wobei die Löslichkeit durch Zugabe von Säure oder Alkalin erhöht werden kann. to Zwecks Herstellung einer Sprühflüssigkeit gemäß der Erfindung werden ungefähr 30 g Pektinpulver oder eine entsprechende Menge einer Pektinlösung in ungefähr 4 1 Wasser hineingeschüttet. Benutzt man Pektinpulver, dann streut man dasselbe langsam in das Wasser hinein, welches dabei ununterbrochen umgerührt wird. Hat man jedoch eine Pektinlösung, dann kann man diese Lösung dem Wasser unter Rühren hinzuschütten. Dieser wässerigen Lösung des Pektins fügt man dann ebenfalls unter Rühren ungefähr 4 1 Mineralöl oder ein Destillat desselben oder ein Destillat eines Pflanzenöles hinzu. So entsteht eine Emulsion, die in jedem Verhältnis mit Wasser mischbar ist.
Diese Emulsion ist äußerst stetig, und eine schichtenweise Absetzung der Bestandteile findet selbst bei längerem Stehen nicht statt, wie es bei den bekannten Emulsionen, die Leim, Gelatine, Harz, Kasein u. dgl. als Stetigungsmittel enthalten, der FaE ist.
Um einen Vergleich einer gemäß dem Verfahren der Erfindung hergestellten Sprühflüssigkeit mit einer der bekannten Sprühflüssigkeiten herzustellen, sei erwähnt, daß bei Benutzung des sehr wirksamen Stetigungsmittels Kasein ungefähr 240 g Kasein notwendig sind, um 12 1 Sprühflüssigkeit herzustellen, wobei sich in dieser Sprühflüssigkeit 81 Öl befinden. Benutzt man jedoch 240 g Pektin, dann kann man mit dieser Pektinmasse 60 1 Sprühflüssigkeit erzeugen, welche 32 1 Öl oder sogar noch mehr enthalten kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung einer Sprühflüssigkeit zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen, dadurch gekennzeichnet, daß einer wässerigen Lösung von Pektin ein insektenschädliches, abtötendes Mittel zügesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als insektenschädliches, abtötendes Mittel der Pektinlösung Öl zusetzt und die Mischung in Emulsion erhält.
DEC38719D 1926-03-17 1926-09-17 Verfahren zur Herstellung einer Spruehfluessigkeit zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen Expired DE479192C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US479192XA 1926-03-17 1926-03-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE479192C true DE479192C (de) 1929-07-13

Family

ID=21951747

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC38719D Expired DE479192C (de) 1926-03-17 1926-09-17 Verfahren zur Herstellung einer Spruehfluessigkeit zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE479192C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE639132C (de) Mittel zur selektiven Vernichtung von Unkraeutern in Getreidefeldern o. dgl.
DE69824813T2 (de) D-limonen enthaltendes ameisenspray und verfahren zu seiner herstellung und verwendung
DE479192C (de) Verfahren zur Herstellung einer Spruehfluessigkeit zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen
DE484489C (de) Verfahren zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen
DE448446C (de) Mittel zur Bekaempfung tierischer Pflanzenschaedlinge
DE1300335B (de) Mittel gegen das Welken von Pflanzen und Fruechten
DE2433700A1 (de) Verfahren zur herstellung von gefaerbtem maneb
DE161266C (de)
DE415550C (de) Mittel mit insektizider und fungizider Wirkung
DE489032C (de) Insektenvertilgungsmittel
DE562672C (de) Insektenvertilgungsmittel
DE1140391B (de) Fungizide Mittel
DE321317C (de) Mittel zur Vertilgung von Insekten und sonstigen auf Tieren oder Pflanzen wohnenden Parasiten
AT32615B (de) Verfahren zur Herstellung eines eine Quecksilberemulsion bildenden Insekten-vertilgungsmittels.
DE863567C (de) Parasitenvertilgungsmittel fuer Kleinhaustiere, insbesondere Gefluegel
DE653124C (de) Verfahren zur Herstellung von hochviscosen Erzeugnissen von Schwefelkohlenstoff, insbesondere zur Herstellung von zur Schaedlingsbekaempfung geeigneten Emulsionen
DE4129759C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines zootechnischen Mittels für die Anwendung in der Schafzucht
DE541593C (de) Verfahren zur Herstellung eines Mittels gegen Blutlaeuse
DE2104852A1 (de) Insecticide Zusammensetzungen auf der Grundlage von Chrysanthemumsaureestern
DE389324C (de) Mittel zur Vertilgung von Bodeninsekten
DE726644C (de) Abwehrmittel gegen Holz beschaedigende Insekten, insbesondere gegen den Nutzholzborkenkaefer
DE970348C (de) Mittel zur Abschreckung von Saeugetieren von schutzbeduerftigen Objekten
DE709716C (de) Mittel zur Vertilgung von Pflanzenwachstumsschaedlingen
AT240645B (de) Mittel zur Bodenbehandlung zum Schutz von Weinstöcken gegen Rebläuse
DE483695C (de) Mittel zur Bekaempfung von Insekten