DE2832667A1 - Verfahren zum erzeugen magnetisierter bereiche - Google Patents
Verfahren zum erzeugen magnetisierter bereicheInfo
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Description
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RCA 72 094 RCA 72 094
US-Ser.No. 819,095 Dr.ν.Β/Ε
AT: 26.JuIi 1977
RCA Corporation
New York N.Y. (V.St.A. )
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen magnetisierter Bereiche in Konvergenz- und Farbreinheit-Magnetsystemen
für Farbfernsehbildröhren.
Die statische Konvergenz und/oder die Farbreinheit kann bei einer Mehrstrahl-Fernsehbildröhre, insbesondere einer In-Line-Farbfernsehbildröhre
durch einen lokalisiert magnetisierbaren, hülsenartigen Streifen aus Magnetmaterial eingestellt werden, der am Hals des Kolbens der Kathodenstrahlröhre
angeordnet ist. Wie an anderer Stelle beschrieben ist (gleichrangige Anmeldungen auf der Basis von US-Ser.No. 819,093 und US-Ser.No.
819,094) wird dabei das Magnetmaterial an einem Halsteil einer In-Line-Farbfernsehbildröhre
angebracht und eine Magnetisierungseinrichtung, die in verschiedenartiger Weise angeordnete und geformte Leiter enthält, bei
dem Magnetmaterial angeordnet. Bestimmten Leitern der Magnetisierungseinrichtung
wird dann ein Magnetisierungsstrom geeigneter Richtung und Spitzen-
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amplitude zugeführt, um in dem Magnetmaterial permanent magnetisierte Bereiche
zu erzeugen. Das durch diese permanent magnetisierten Bereiche erzeugte Magnetfeld
verschiebt die Elektronenstrahlen derart, daß sich die gewünschte statische Konvergenz und die Farbreinheit der drei in einer Reihe nebeneinander
verlaufenden ElektronenstrahTen ergibt.
Es wurde festgestellt, daß durch Umgebungseinflüsse, wie Temperaturschwankungen
und Einwirkung von willkürlichen Streumagnetfeldern im
Verlaufe der Zeit kleine aber trotzdem unerwünschte Konvergenzfehler und Farbunreinheiten infolge von unerwünschten Strahl verschiebungen bis zu 0,5mm
und mehr eintreten.
Der vorliegenden Erfindung .1iegt die Aufgabe zugrunde, solche
unerwünschten Strahl bewegungen zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
angegebenen Maßnahmen gelöst.
Durch das Verfahren gemäß der Erfindung werden die magnetisierten Bereiche im Magnetmaterial derart erzeugt, daß praktisch keine unerwünschten
Strahl Verschiebungen durch Alterungserscheinungen und die üblicherweise
vorhandenen magnetischen Streufelder auftreten können.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird also ein geeignetes Magnetisierungsfeld erzeugt, das Magnetzonen innerhalb des Magnetbereiches
magnetisiert um die erforderlichen magnetisierten Bereiche zu bilden und
es werden diejenigen Komponenten der die Elektronenstrahlen verschiebenden Magnetfelder beseitigt, welche von relativ leicht entmagnetisierbaren magnetischen
Zonen innerhalb der magnetisierten Bereiche stammen. Die permanent
magnetisierten Bereiche werden dadurch stabilisiert, so daß keine nennenswerten
Änderungen des die Elektronenstrahlen einstellenden oder verschiebenden
Magnetfeldes auftreten.
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Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Magnetisierungseinrichtung, die bei einer längsgeschlitzten
Magnetmaterial hülse auf einen Hals einer Kathodenstrahlröhre
aufgesetzt ist und für die Durchführung des vorliegenden Verfahrens verwendet werden kann;
Fig. 2 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines ßildschirmbereiches
99 in Fig. 1, anhand derer die statische Konvergenz und Farbreinheit von drei in einer Reihe nebeneinander verlaufenden Elektronenstrahlen
der Kathodenstrahlröhre gemäß Fig. 1 erläutert wird;
Fig. 3 eine Magnetisierungseinrichtung mit einer Anzahl von Leiterwindungen, die den Hals der Kathodenstrahlröhre umfassen und für die
Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung verwendet werden können;
Fig, 4 und 5 etwas schematisierte Querschnittsansichten der
Magnetisierungseinrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des zur Einstellung der Farbreinheit dienenden Teiles der Magnetisierungseinrichtung gemäß Fig. 1
und eines Teiles der Kathodenstrahlröhre und des Magnetmaterials;
Fig. 7 eine schematische Ansicht von magnetischen Feldlinien
und Kräften, die durch den in Fig. 6 dargestellten Teil der Magnetisierungseinrichtung gemäß Fig. 1 erzeugt werden; und
Fig. 8 bis 10 Schaltbilder von Anordnungen zum Erzeugen von Strom für die Magnetisierungseinrichtung gemäß Fig. 1 bei der Durchführung
des Verfahrens gemäß der Erfindung.
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In Fig. 1 ist eine In-Line-Farbfernsehbildröhre 22 mit einem
Hals 21 dargestellt, an dem ein hülsenartiger Streifen 20 aus Magnetmaterial
angebracht ist. Der Streifen 20 ist so lang, daß, wenn er um den Hals 21 gelegt ist, sich mit seinen Enden nicht überlappt, sondern einen nur kleinen
Spalt 23 bildet. Das Magnetmaterial des Streifens 20 kann sich aus konventionellem
Bariumferrit in Mischung mit einem Gummi oder einem Kunststoff als Bindemittel zusammensetzen. Der Streifen 20 kann am Hals 21 durch Kleben
oder Umwickeln mit einem dünnen unmagnetisehen Band fixiert sein.
Die Kathodenstrahlröhre 22 enthält drei in einer Reihe nebeneinander
angeordnete Strahlerzeugungssysteme 24, 25, und 26 zum Erzeugen eines Blau-, Grün- bzw. Rot-Elektronenstrahls. Bei der dargestellten Röhre
ist beispielsweise das Grün-System auf einer Mittelachse 53 der Röhre angeordnet.
Zur Erzeugung eines Rasters ist eine Ablenkeinrichtung 27 auf den
Hals 21 aufgesetzt, welche übliche Horizontal- und Vertikalablenkwicklungen enthalten kann. Eine statische oder Mittel-Konvergenz liegt vor, wenn sich
die drei In-Line-Elektronenstrahlen alle in der Ebene einer Schatten- oder
Lochmaske 61 schneiden und durch ein entsprechendes Loch 62 auf ein gemeinsames Leuchtstofftripel eines Lumineszenzschirmes 67 auftreffen, der auf
einer Frontplatte 63 der Kathodenstrahlröhre 62 aufgebracht ist, wie Fig.2
zeigt. Die Farbreinheit ist gewährleistet, wenn die drei nebeneinander verlaufenden
Elektronenstrahlen nur jeweils auf den zugehörigen Farbleuchtstoffstreifen
64, 65 bzw. 66 auftreffen. Obwohl es in Fig. 2 nicht dargestellt, ist, kann der Strahl auftreffbereich jedes Elektronenstrahls mehr
als einen Farbleuchtstoffstreifen der zugehörigen Farbe überdecken.
Um eine statische Konvergenz aller drei Elektronenstrahlen zu
bewirken, werden in dem Magnetmaterialstreifen 20 permanent magnetisierte
Bereiche geeigneter Polarität und Polstärke erzeugt. Zum Erzeugen dieser Bereiche wird der Magnetmaterialstreifen 20 mit einer Magnetisierungseinrichtung
28 umgeben, wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Die Magnetisierungseinrichtung 28 enthält, wie die Figuren 1, 4 und 5 zeigen, ein ringförmiges
oder hohlzylindrisches Gehäuse 29 aus unmagnetischem Material, das einen
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ersten Satz von Vertiefungen oder Löchern, die in einer ersten, zur Mittelachse
53 senkrechten Ebene liegen und einen zweiten Satz von Vertiefungen oder Löchern 201 bis 208, die in einer zweiten, der ersten Ebene benachbarten
und zu ihr parallelen Ebene angeordnet sind, gebildet sind. In jedem Loch ist eine Solenoidwicklung angeordnet. Diese Wicklungen bilden einen
ersten und einen zweiten Satz von Wicklungen 301 bis 312 bzw. 401 bis 408. Jede Wicklung hat nichtdargestellte Klenmen, über die sie mit einem Magnetisierungsstrom
zum Erzeugen der permanent magnetisieren Bereiche gespeist
werden kann.
Wie die in Fig. 4 dargestellte Querschnittsansicht in der ersten der zur Mittelachse 53 senkrechten Ebenen zeigt, enthält der erste
Satz von Wicklungen zwei Gruppen von Wicklungen. Die erste Gruppe enthält sechs Wicklungen 301 bis 308, die mit gleichen Winkelabständen von 60° um
den Umfang des Halses 21 verteilt sind, wobei die Wicklung 301 auf einer durch die Mittelachse gehenden vertikalen Achse 60 des Halses 21 liegt.
Die zweite Gruppe enthält sechs weitere Wicklungen 307 bis 308, die ebenfalls mit gegenseitigem Winkelabstand von 60° um den Hals 21 verteilt sind;
die Wicklungen der zweiten Gruppe wechseln sich dabei in Umfangsrichtung mit den Wicklungen der ersten Gruppe ab und die Wicklung 307 liegt in einem
Winkelabstand von 30° rechts von der vertikalen Achse 60.
Wie die Querschnittsansicht in Fig. 5 zeigt, enthält der zweite Satz von Wicklungen in der zweiten zur Mittelachse senkrechten Ebene
eine dritte und eine vierte Gruppe von Wicklungen. Die dritte Gruppe enthält vier Wicklungen 401 bis 404, die mit gegenseitigen Winkel abständen
von jeweils 45° um den Hals 21 verteilt sind, wobei die Wicklung 401 in einem Winkelabstand von 45° rechts von der vertikalen Achse 60 angeordnet
ist. Die vierte Gruppe enthält vier weitere Wicklungen 405 bis 408, von denen jeweils eine Wicklung in einem Winkelabstand von +15° und -15° von der
linken bzw. rechten Seite einer horizontalen oder In-Line-Achse 51 angeordnet
sind.
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Wie das Schaltbild in Fig. 9 zeigt, sind die Wicklungen 301 bis 306, 307 bis 312 und 401 bis 404 der ersten drei Gruppen so miteinander
verbunden, daß der Strom aufeinanderfolgende Wicklungen einer Gruppe
jeweils in entgegengesetzten Richtungen durchfließt, während er die Wicklungen
405 bis 408 der vierten Gruppe alle in der gleichen Richtung durchfließt.
Wenn die Wicklungen 301 bis 306 der ersten Gruppe mit einem
Magnetisierungsstrom gespeist werden, erzeugen sie im Streifen 20 permanent magnetisierte Bereiche, welche im Inneren des Röhrenhalses ein dritte-Harmonische-
oder Sechspol-Magnetfeld liefern, welches eine gleich gerichtete horizontale Verschiebung der beiden äußeren der drei nebeneinander verlaufenden
Elektronenstrahlen erzeugt. In entsprechender Weise erzeugt ein Magnetisierungsstrom
in den Wicklungen 307 bis 312 der zweiten Gruppe ein inneres Sechspol-Magnetfeld, das bezüglich des durch die erste Gruppe erzeugten
Magnetfeldes um 30° gedreht ist und eine gleich gerichtete vertikale Verschiebung der beiden äußeren In-Line-Elektronenstrahlen bewirkt.
Bei Erregung der Wicklungen 401 bis 404 der dritten Gruppe durch einen Magnetisierungsstrom werden im Streifen 20 permanent magnetisierte
Bereiche erzeugt, die ein inneres zweite-Harmonische- oder Vierpolmagnetfeld ergeben, das eine entgegengesetzt gerichtete horizontale Verschiebung
der beiden äußeren Elektronenstrahlen bewirkt. Die Speisung der Wicklungen 405 bis 408 der vierten Gruppe mit einem Magnetisierungsstrom liefert
ein inneres gerade-Harmonische -Magnetfeld, das eine entgegengesetzt
gerichtete vertikale Verschiebung der beiden äußeren der drei in einer Reihe nebeneinander verlaufenden Elektronenstrahlen bewirkt.
Mit der Magnetisierungseinrichtung 28, die gleich und entgegengesetzt
gerichtete horizontale und vertikale Bewegungen oder Verschiebungen der beiden äußeren Elektronenstrahlen zu erzeugen gestattet,
lassen sich die beiden äußeren Elektronenstrahlen bezüglich des Mittel Strahles
statisch zur Konvergenz bringen.
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Zur Einstellung der Farbreinheit aller drei In-Line-Elektronenstrahlen
enthält die Magnetisierungseinrichtung 28 eine in einer dritten,
zur Mittelachse 53 senkrechten Ebene angeordnete Leiteranordnung. Wie die Figuren 1 und 6 zeigen, sind in das ringförmige Gehäuse 29 vier
Leiterdrähte 30 bis 33 solcher Form eingebettet, daß sie tangential oder azimutal zum Umfang des Halses 21 verlaufen. Die Drähte können einen kreisförmigen
oder rechteckigen Querschnitt haben. Die Drähte 30 und 31 sind durch Abstandshalter 97 und 98 von den Drähten 32 und 33 getrennt.
Die Enden der Drähte 30 und 33 bzw. 31 und 32 sind durch Verbindungsdrähte
34 und 35 miteinander gekoppelt. Die anderen Enden der Drähte 30 und 31 sind durch einen Verbindungsdraht 36 miteinander gekoppelt.
Die anderen Drähte 32 und 33 sind mit Anschlußdrähten 37 bzw. 38 verbunden, denen ein Magnetisierungsstrom zuführbar ist, um permanent magnetisierte
Bereiche zur Einstellung der Farbreinheit zu erzeugen.
Die in der beschriebenen Weise miteinander verbundenen vier Drähte bilden zwei langgestreckte Leiterschleifen 39 und 40, wie sie in
Fig. 7 schematisch dargestellt sind. Jede Leiterschleife hat also eine solche Form, daß sie tangential entlang des Umfanges des Halses 21 verläuft.
Wenn die Leiterschleifen durch einen Magnetisierungsstrom I erregt
werden, der in der durch die Pfeile in Fig. 6 angegebenen Richtung fließt, fließt in jeder der Leiterschleifen ein Strom I in Richtung der Pfeile,
die in Fig. 7 dargestellt sind, in welcher die Verbindungs- und Anschlußdrähte 34 bis 38 durch wirkungsgleiche Windungsköpfe 41 bis 44 dargestellt
sind.
Der Magnetisierungsstrom erzeugt im Magnetmaterial des Streifens 20 permanent magnetisierte Bereiche, von denen, wie Fig. 7 zeigt,
vertikale Feldlinien 45 bis 47 ausgehen, die die Elektronenstrahlen von
dem System in 24 bis 26 längs der horizontalen oder In-Line-Achse 51
schneiden. Ein solches Feld erzeugt horizontale Kräfte und Verschiebungen zur Einstellung der Farbreinheit der drei nebeneinander verlaufenden Elektronenstrahlen.
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Zur Erzeugung der Magnetisierungsströme kann eine Impulsstromquelle
70 mit Ausgangsklemmen 501 und 502 verwendet werden, wie sie in Fig.
8 dargestellt ist. Die Impulsstromquelle 70 enthält einen Ladekreis mit
einem Auflade/Entlade-Schalter 71, einer als Batterie dargestellten Spannungsquelle
mit einstellbarer Ausgangsspannung, einen Widerstand 73 und einen Kondensator 74. Die Impulsstromquelle enthält ferner einen Entladekreis, der
einen Widerstand 75 und einen als Polwender geschalteten zweipoligen Umschalter 76 enthält.
Die Magnetisierungsstromimpulse werden einem Ausgangskreis
zugeführt, wie er in Fig. 9 dargestellt ist. Der Ausgangskreis enthält einen mehrpoligen Drehschalter 85, dessen bewegliches Kontaktstück an die Ausgangsklemme
501 der Impulsstromquelle gemäß Fig. 8 angeschlossen ist, eine Anzahl von Leiteranordnungen mit den Wicklungsgruppen 301 bis 306, 307 bis
312, 401 bis 404 bzw. 405 bis 408 und die langgestreckten Leiterschleifen 39 und 40 der Magnetisierungseinrichtung 28, die jeweils mit einem festen
Kontaktstück des Drehschalters 85 und mit der Ausgangsklemme 502 der Impulsstromquelle
gekoppelt sind.
Beim Abgleich wird die Kathodenstrahlröhre 22 in Betrieb genommen
und die Strahlfehler, wie Konvergenzfehler und Farbreinheitsfehler
werden ermittelt. Mit dem Drehschalter 25 wird dann eine entsprechende Leiteranordnung
eingeschaltet. Die Spannungsquelle 72 wird dann so eingestellt,
daß sich für die eingeschaltete Leiteranordnung ein Magnetisierungsstrom
eines solchen Spitzenwertes ergibt, daß im Streifen 20 magnetisierte Bereiche
erzeugt werden, die die zur Korrektur erforderliche Strahl bewegung ergibt.
Es wurde, wie erwähnt, festgestellt, daß nach einer in der oben beschriebenen Weise vorgenommenen Einjustierung im Verlaufe der Zeit zusätzlich
zu der gewünschten, der Fehlerkorrektur dienenden Strahl verschiebung auch noch kleine unerwünschte Verschiebungen auftreten können, die zwar geringe
aber doch unerwünschte Landefehler der Elektronenstrahlen ergeben.
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Ein erheblicher Teil dieser unerwünschten Strahlverschiebungen rührt vermutlich von einer Entmagnetisierung von Magnetbezirken oder -zonen
in den permanent magnetisierten Bereichen des Streifens 20 her, die eine
Änderung der Werte der magnetischen Flußdichte am Ort der ETektronenstrahlen
zur Folge hat.
Der Magnetisierungsstrom, der durch eine ausgewählte Leiteranordnung
fließt, ist die Quelle für eine Magnetisierungskraft, die im Streifen 20 bei der Leiteranordnung ein magnetisierendes Kraftfeld H erzeugt.
Das magnet!sierende Feld polarisiert die Magnetbezirke oder -zonen des
Streifens 20, indem es die magnetischen Momente der Elementarbezirke in die
Richtung des magnetisierenden Feldes ausrichtet.
Die magnetisierende Kraft erzeugt eine magnetische Induktion
oder Flußdichte B, deren Wert von der Permeabilität des Magnetmaterials
abhängt. Nach dem Abschalten des Magnetisierungsstromes und der Magnetisierungskraft,
verbleibt im Streifen 20 eine remanente Induktion oder Flußdichte B., die die erwähnten permanent magnetisierten Bereiche ergibt. Ein
Teil des durch die remanente Induktion erzeugten Flusses verläuft durch die Luft auf einem Weg, der die Elektronenstrahlen schneidet und ein Magnetfeld
bestimmter Flußdichte ergibt, das die Elektronenstrahlen in der gewünschten
Weise verschiebt.
Der Wert der remanenten Induktion und dementsprechend auch der der strahl verschiebenden Flußdichte ist durch den Schnittpunkt der magnetischen
Arbeitskennlinie des magnetisierten Streifens mit der B-H-Induktionskennlinie
des Magnetmaterials des Streifens bestimmt. Dieser Schnittoder
Arbeitspunkt bestimmt den Wert der remanenten Induktion und der die Strahl bewegung bestimmenden Flußdichte. Man erhält einen gewünschten Arbeitspunkt
durch die Wahl eines geeigneten Spitzenwertes des Magnetisierungsstromes, der zusammen mit der Hysterese des Materials die Induktionskurvenwerte
bestimmt.
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Ein Betracht1 icher Teil der festgestellten unerwünschten
Strahl verschiebungen dürfte von Änderungen des Arbeitspunktes herrühren, die
durch Umgebungseinflüsse und innere Beanspruchungen verursacht werden, wie
durch Streumagnetfelder, Temperaturschwankungen, zyklische Änderungen des
magnetischen Widerstandes des durch die Luft verlaufenden Fl-ußweges und
durch Undefinierte strukturelle Instabilitäten im Material selbst. Biese
Beanspruchungen haben zur Folge, daß die Induktionskurve kleine flysteresisschTeifen
durchläuft. Uenn der anfangs unmagnetisierte Magnetmate rial st reifen nur durch einen oder eine kleine Anzahl von-Magnetisierungss-t-romTnipulsen
magnetisiert wird, werden die kleinen Hysteresisschleifen, die von
der Induktionskurve durchlaufen werden ,nicht gleich sein., da diese Schleifen
sich nur asymptotisch einem stabilen Zustand nähern. Hach der Einwirkung
der erwähnten Einflüsse wird also <ler Arbeitspunkt des magnetisierten
Materials vom anfänglichen Arbeitspunkt, der sich unmittelbar nach dem
Magnetisierungsvorgang ergeben hatte, verschieden sein. Diese Arbeitspunktänderungen
dürften die Ursache für die beobachteten störenden Auswanderungen der Elektronenstrahlen sein.
Anders ausgedrückt dürfte ein erheblicher Teil der störenden Auswanderungen der Elektronenstrahlen auf eine Entmagnetisierung von instabilen
magnetischen Bezirken oder Domänen innerhalb der permanent maxjnetisierten
Bereiche des Streifens zurückzuführen sein. Die remanente Induktion, die nach der Magnetisierung verbleibt, rührt von den polarisierten Zonen
der magnetisierten Bereiche her. Ein Teil der remanenten Induktion wird
durch die relativ leicht polarisierbaren Gebiete in den magnetisierten Bereichen
erzeugt, oder mit anderen Worten gesagt, durch den Teil des Magnetmaterials, der mit einer verhältnismäßig kleinen Magnetisierungskraft magnetisiert
werden kann. Eine Komponente der die Elektronenstrahlen verschiebenden
Flußdichteverteilung stammt von diesen verhältnismäßig leicht polarisierbaren Zonen.
Die verhältnismäßig leicht polarisierbaren Zonen sind auch
entsprechend leicht entmatjnetisierbar. D.h. daß diese Massen unter dem
Einfluß der oben erwähnten Beanspruchungen entmagnetisiert werden, wobei
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die Ausrichtung ihrer magnetischen Momente verlorengeht. Die remanente
Induktion und die die Verschiebung der ElektronenstraJilen bewirkende Flußdichteverteilung
wird sich dadurch ändern und es tritt die unerwünschte Auswanderung der "Elektronenstrahlen auf.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun ein Verfahren zum
Erzeugen magnet!sierter Bereiche geschaffen, die gegen eine Entmagnetisierung
durch interne und aus der Umgebung stammende Beanspruchungen stabilisiert sind. Die magnetisieren Bereiche werden so erzeugt, daß die relativ
leicht .polarisierbaren oder demagnetisierbaren Bezirke oder Domänen keinen
wesentlichen Beitrag zu der die Elektronenstrahlen verschiebenden Flußdichteverteilung
leisten^
Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann eine
Stromerzeugungseinrichtung 770 verwendet werden, wie sie in Fig. 10 dargestellt ist. Als erstes werden wieder die Strahlfehler aus dem -Bildschirm
der Kathodenstrahlröhre 22 festgestellt und die Art sowie der Betrag der
zur Korrektur erforderlichen Strahl verschiebungen werden bestimmt. "Mit dem
Drehschalter 85 (Fig. 9) wird dann eine entsprechende Leiteranordnung eingeschaltet.
Der erforderliche Spitzenwert des Magnetisierungsstromes wird
durch ein Stellglied 581 einer Gleichspannungsquelle 579 (Fic|. 10) veränderlicher
Ausgangsspannung eingestellt. Der Betrag der Einstellung wird noch näher erläutert.
Eine- Eingangsklemme 574 einer Vorspannungs-und Magnetisierungssteuereinheit 503 wird ein "Startsignal zugeführt. Von einer Klemme 588 der
Steuereinheit 503 wird dann ein erstes Schaltsignal Steuerklemmen von gesteuerten
Schaltern 571 bis 573 zugeführt, wodurch Klemmen A und C jedes dieser Schalter miteinander verbunden werden. Ein Vorspannungs- oder Vormagnetisierungskondensator
582 wird von einer Batterie 578 über einen Widerstand 577 aufgeladen; die Polarität der Batterie ist dabei beispielsweise
so gewählt, daß die Ladung der nicht geerdeten Klemme des Kondensators 582, wie dargestellt, positiv bezüglich Masse ist. Ein Magnetisierungskondensator
584 wird von einer Gleichspannurajsquelle (Batterie) 581 veränderlicher Ausgangssoannung
über einen Widerstand 580 mit einer Polarität aufgeladen, die
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der des Kondensators 582 entgegengesetzt ist.
Die Stromerzeugungsschaltung 770 enthält ferner einen Stelltransformator
509 mit einer Primärwicklung 509a, die einen verstellbaren
Abgriff hat und mit einer Wechselspannungsquelle 507, z.B. dem Wechselstromnetz,
gekoppelt ist. Die Anzahl der Windungen der Primärwicklung* die mit
der Wechselspannungsquelle 507 gekoppelt sind, wird durch die Stellung eines
Schleifers 5G8 bestimmt.
Mit der Primärwicklung 509a ist eine angezapfte Sekundärwicklung 509b magnetisch gekoppelt, die zehn feste Abgriffe 521 bis 530 aufweist.
Wie Fig. 10 zeigt, ist jeder Abgriff mit einem zugehörigen von zehn
Stabilisierungskondensatoren 541 bis 550 über einen von zehn Haibweggleichrichterdioden
521 bis 53& und einen von zehn Widerständen 531 bis 540 gekoppelt.
Die Dioden 521 bis 530 sind abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen
gepolt und leiten daher bei abwechselnden Halbwellen der induzierten
Sekundärwechsel spannung, wenn die Klenmen A und C des Schalters 573 miteinander
verbunden sind.
Die zehn Stabilisierungskondensatoreri 541 bis 550 werden auf
Spannungen alternierender Polarität aufgeladen, wobei die Ladung des in
Fig. 10 am weitesten links gelegenen Kondensators 541 die gleiche Polarität wie die des Vormagnetisierungsskondensators 582 hat, nämlich positiv bezüglich
Masse. Das Windungsverhältnis der aufeinanderfolgenden Abgriffe ist
fest und der Betrag der den aufeinanderfolgenden StabiIisierungskondensatoren
zugeführten Spannung nimmt dementsprechend schrittweise um einen festen Prozentsatz ab, wobei der Kondensator 541 auf die höchste Spannung
und der Kondensator 550, der in der Folge am weitesten rechts liegt, auf die niedrigste Spannung aufgeladen werden. Der Betrag der Spannung an den
aufeinanderfolgenden Kondensatoren ist beispielsweise jeweils 92% des Betrages
der Spannung des unmittelbar vorangehenden Kondensators, so daß der Betrag der Spannung am Kondensator 550 gleich 47,2% des Betrages der Spannung
am Kondensator 541 ist. Der Betrag der Spannung am ersten Kondensator 541 wird durch die Einstellung des Schleifers 508 auf der Primärwicklung
509a des Stell transformator^ 509 bestimmt.
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Mit der Ausgangs klemme 501 des Ausgangskreises 80 gemäß Fig.
ist eine Ausgangsleitung 590 gekoppelt und die Ausgangsklemme 502 des Ausgangskreises
80 sowie eine Ausgangsleitung 591 der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 10 sind an Masse angeschlossen. Der Vormagnetisierungskondensator 582, der Magnetisierungskondensator 584 und die Stabilisierungskondensatoren
541 bis 550 sind über die Anoden-Kathodenstrecken von entsprechend gepolten Thyristoren 583, 585 und 551 bis 560 an die Ausgangsleitungen 590
und 591 angeschlossen. Wenn einer der erwähnten Thyristoren durch einen geeigneten Steuerimpuls durchgeschaltet wird fließt von dem zugehörigen
Kondensator ein Entladestromimpuls über die Ausgangsklemmen 501 und 502 zu
der eingeschalteten Leiteranordnung der Magnetisierungseinrichtung 28.
Nachdem die Kondensatoren 582, 584 und 541 bis 550 alle aufgeladen
worden sind, wird den Schaltern 571 bis 573 ein erneutes Umschaltsignal zugeführt, durch das die Klemmen A von den Klemmen C getrennt und mit
den unbeschalteten Klemmen D verbunden werden. Der Steuerelektrode des Thyristors
583 wird dann ein Vorspannungssteuerimpuls von einer Steuerklemme 587 der Steuereinheit 503 zugeführt, der den Thyristor 583 durchschaltet
und die Entladung des Kondensators 582 bewirkt. Der angeschalteten Leiteranordnung
wird ein positiver Vorspannungs- oder Vormagnetisierungsimpuls zugeführt, der im Streifen 20 magnetisierte Bereiche mit magnetischen Bezirken,
die in einer ersten Richtung polarisiert sind, erzeugt. Der Wert der Spannung der Spannungsquelle 578 wird verhältnismäßig groß gewählt, so
daß sich ein verhältnismäßig großer Vormagnetisierungsstroni ergibt, durch
den sowohl die leichter polarisierbaren als auch die shcwerer polarisierbaren magnetischen Bezirke in die erste Richtung polarisiert werden. Hierdurch
wird ein erster Arbeitspunkt eingestellt, in dem die remanente Induktion nach dem Abklingen des Vormagnetisierungsstromes größer ist als
es für die gewünschte Strahljustierung benötigt wird; die Induktion kann sogar die falsche Polarität haben.
Für die richtige Strahl verstellung wird der Steuerelektrode
des Thyristors 585 ein Magnetisierungssteuerimpuls von einer Steuerklemme
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ft'
.586 der Steuereinheit 503 zugeführt, der den Thyristor durchschaltet und
die Entladung des Kondensators 584 bewirkt. Der eingeschalteten Leiteranordnung-,
wird dadurch ein Stromimpuls in einer Richtung zugeführt, die der
des vorangegangenen Vormagnetisierungsstromimpulses entgegengesetzt ist,
d.h. also ein negativer Magnetisierungsstromimpuls. Die vorher polarisierten
Bezirke werden nun einer Magnetisierungskraft ausgesetzt, deren Polarität
der durch den Vormagnetisierungsstroni erzeugten entgegengesetzt ist, und
wenn die Magnetisierungskraft eine genügende Stärke hat, werden die magnetisierten
Zonen sogar in der entgegengesetzten Richtung polarisiert. Infolge der Magnetisierungskraft durchläuft die magnetische Induktion den
Demagnetisierungsteil.der Induktionskennlinie und kehrt auf einer kleineren
Hysteresisschleife zurück, wenn der Magnetisierungsstroni aufhört, wodurch
ein zweiter Arbeitspunkt eingestellt wird. Bei geeigneter Wahl des Betrages
des Magnetisierungsstromes durch entsprechende Einstellung der Spannung der
Spannungsquelle 581 wird der zeite Arbeitspunkt auf eine Remanenzinduktion
eines Betrages eingestellt, der wenigstens ausreicht, um den gewünschten Betrag an korrigierender Strahl bewegung zu bewirken.
Um die polarisierten Magnetbezirke der magnetisierten Bereiche im Streifen 20 zu stabilisieren, wird den Ausgangsklemmen 501 und 502 eine
Folge von zehn aufeinanderfolgenden Stabilisierungsstromimpulsen von den
Kondensatoren 541 bis 550 zugeführt. Die Folge wird durch ein Eingangssignal eingeleitet, die einer Stabilisierungsfolge-Steuereinheit 504 von der
Vormagnetisierungs- und Magnetisierungssteuereinheit 503 zugeführt wird.
Die Stabilisierungsfolge-Steuereinheit liefert an Steuerklemmen 561 bis
der Reihe nach Steuerimpulse für die Steuerelektroden der Thyristoren 551
bis 560, die dadurch der Reihe nach durchgeschaltet werden. Die Steuerimpulse haben eine solche Reihenfolge, daß zuerst der Kondensator 541, dann
der Reihe nach die folgenden Kondensatoren und schließlich der Kondensator 550 entladen werden. Die Steuereinheiten 503 und 504 können aus bekannten
Taktgeberschaltungen bestehen, wie sie z.B. von der Firma Signetics Corporation
unter der Bezeichnung "Model 555" erhältlich sind. Der der Klemme 574 der Steuereinheit 503 zugeführte Auslöseimpuls kann in der Praxis in
der Einheit 503 durch kurzzeitiges Verbinden der Klemme 574 mit Masse erzeugt werden.
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Der erste Stabilisierungsimpuls wird durch den Kondensator
erzeugt, er hat eine positive Polarität und damit eine Richtung, die der
des vorangegangenen Magnetisierungsstromimpulses vom Kondensator 584 entgegengesetzt
ist. Die Größe der nachfolgenden Stabilisierungsimpulse nimmt
dann, wie erv/ähnt, jeweils um einen festen Prozentsatz ab.
Da die aufeinanderfolgenden Impulse alternierender Polarität
in ihrer Größe abnehmen, bewirkt jeder Impuls zum Ende der Folge hin, daß einige relativ leicht polarisierbare oder entmagnetisierbare Zonen in
einer Richtung polarisiert werden, die der von relativ leicht entmagnetisierbaren
Zonen entgegengesetzt ist, welche durch den vorangegangenen Impuls polarisiert wurden. Nach einer genügenden Anzahl von Entmagnetisierungsimpulsen
sukzessive kleiner werdender Amplitude, z.B. nach einer Folge von zehn Impulsen, ist etwa die Hälfte der relativ leicht entmagnetisierbaren
Zonen in einer Richtung und die andere Hälfte in der anderen Richtung polarisiert.
Die relativ leicht entmagnetisierbaren Zonen leisten daher im Effekt keinen Beitrag zu der remanenten Induktion, d.h. zu dem die Elektronenstrahlen
bewegenden Flußdichtefeld. Nur die relativ schwer zu magnetisierenden Zonen tragen nennenswert zu der die Elektrqnenstrahlen bev/egenden
Flußdichteverteilung bei, so daß die magnetisieren Bereiche gegen innere
und von der Umgebung stammende Einflüsse stabilisert sind. Der Arbeitspunkt
ist daher stabil, da nur die relativ schwierig zu magnetisierenden Zonen
nennenswert zur Remanenzinduktion beitragen.
Da der Stabilisierungsprozess in der Praxis den Beitrag der
leicht entmagnetisierbaren Zonen zur Elektronenstrahlverschiebung beseitigt,
sollte die durch den vorangegangenen Magnetisierungsstromimpuls bewirkte Strahl korrektur oder Strahlverschiebung größer sein als es notwendig ist,
d.h. der Magnetisierungsspitzenstrom sollte so eingestellt werden, daß sich eine Überkorrektur ergibt. Wenn dann die Stabilisierungsfolge durchgeführt
und die Wirkung der leicht entmagnetisierbaren Zonen beseitigt ist, wird dann die subtrahierende "Ausschüttelbewegung", die sich durch die Entmagnetisierung
ergibt, in Kombination mit der Oberkorrektur in der gewünschten
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Korrekturbewegung resultieren-
Der Betrag der Ausschüttel- oder Korrekturbewegung, der erforderlich
ist, hängt von dem Betrag der unerwünschten Strahl bewegung ab, die beobachtet v/erden kann, wenn man den magnetisieren Streifen 20 den erwähnten
Umgebungseinflüssen aussetzt. Je größer die unerwünschte Verschiebung ist, umso größer ist die Ausschüttel- oder Ummagnetisierungsbewegung, die
erforderlich ist, um die Wirkung der leicht magnetisierbaren Zonen im
Streifen 20 zu unterdrücken. Der Betrag der Ausschüttel- oder Ummagnetisierungsbewegung
wird durch die Einstellung des Schleifers 508 auf der Primärwicklung 509a, die Anordnung der Abgriffe 521 bis 530 und die Anzahl
der in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 10 jeweils verwendeten Stabilisierungskondensatoren
bestimmt.
Die Magnetisierungseinrichtung 28 und der Streifen 20 werden
in der Nähe der Strahlerzeugungssysteme, der nicht dargestellten G. bis G^-
Elektrodenstruktur und anderen weichmagnetischen Materialien, die relativ
nahe beim Magnetmaterial des Streifens 20 liegen, angeordnet. Die durch die verschiedenen Leiteranordnungen erzeugten magnetisierenden Felder erstrecken
sich genügend weit vom Streifen 20 weg, um dieses magnetisch
weiche Material zu magnetisieren. Das magnetisch weiche Material ist so
leicht polarisierbar, daß selbst der Stabilisierungsimpuls mit der kleinsten
Amplitude vom Kondensator 550 das Material magnetisiert. Das magnetisch
weiche Material trägt daher ebenfalls einen Anteil zu der die Elektronenstrahlen
verschiebenden magnetischen Flußverteilung bei. Mit der
Zeit tritt dann durch die verschiedenen Einflüsse eine Entmagnetisierung dieses Materials ein und die Flußverteilung, die die Verschiebung der
Elektronenstrahlen bewirkt, ändert sich. Auch diese beträchtliche Fehlerquelle,
die eine unerwünschte Verschiebung der Elektronenstrahlen bewirkt, muß also beseitigt werden.
Durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung läßt sich
auch dieser Fehler beseitigen. Nach der Stabilisierungsfolge liefert die
Stabilisierungsfolge-Steuereinheit 504 ein auslösendes Steuersignal an
einen Entmagnetisierungsoszillator 505. Der Entmagnetisierungsoszillator
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-yr-
. ao·
505 liefert dann einen abklingenden, etwa sinusförmigen Entmagnetisierungswechselstrom
589 über Ausgangsklemmen 575 und 576 an einen Entmagnetisierungsleiter
52. Wie Fig. 3 zeigt, bildet der Entmagnetisierungsleiter 52 eine Anzahl von Windungen, die den Hals 21 der Röhre und das ringförmige
Gehäuse 29 der Magnetisierungseinrichtung 28 umgeben. Die Parameter des
Entmagnetisierungsstromes werden durch die Gleichung I=I sin(wt)e . Der Magnetisierungsstrom reicht aus, die magnetisch weichen Materialien
außerhalb des Streifens 20 zu entmagnetisieren, er ist jedoch nicht groß genug, um die Magnetisierung der stabilisierten magnetisieren Bereiche innerhalb
des Streifens 20 selbst zu beeinflussen.
Die Stromerzeugungsschaltung 70 kann so ausgebildet sein, daß
die erwähnten Verfahrensschritte von dem einleitenden Signal, das der Eingangsklemme
574 zugeführt wird, bis zur Speisung des Entmagnetisierungsleiters
52 mit dem Entmagnetisierungsstrom automatisch und in rascher Aufeinanderfolge
abläuft, so daß die Bedienungsperson nur das Endresultat zu erkennen in der Lage ist; d.h. nur die richtige Strahl justierung oder Strahlbewegung.
Sollten jedoch noch Strahlfehler verbleiben, wird die Spannung der Spannungsquelle 581 neu eingestellt und die ganze Folge wird wiederholt.
Es wurde ein Fernsehempfänger mit einer In-Line-Kathodenstrahlröhre
mit einer Bildschirmdiagonale von 33 cm (13"), 90° Ablenkung und Schlitzlochmaske verwendet, bei der das Grün-System in der Mitte liegt. Die
Endanodenspannung war 25 kV, der Abstand der Strahlerzeugungssysteme war
etwa 6,6 mm. Der Nenndurchmesser des Röhrenhalses betrug 29,1 mm.
Der Magnetmaterialstreifen hatte eine Länge von 96,5mm (3,8"), eine Breite von 17,15 mm (0.675") und eine Dicke von 1,52 mm (0.060").
Die Breite des Zwischenraumes zwischen den Enden des Magnetstreifens 20
betrug maximal 2,54 mm (0.100"). Der Streifen 20 bestand aus magnetisch hartem Bariumferrit in Mischung mit einem Gummibindemittel; das BH-Produkt
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1fh 283266?
• at-
des Bariumferrits hetrug mindestens 1,1 χ 10 Gauß-Oersted. Ein geeigneter
Ferrit ist unter der Bezeichnung General Tire Compound 39900 von der Firma the General Tire and Rubber Company, Evansville, Indiana, V.St.A.
erhältlich.
Die Magnetisierungseinrichtung 28 hatte die folgenden Parameter:
Jede Solenoidwicklung der vier Gruppen hatte sieben Windungen aus 0,8mm
dickem Kupferdraht (A.W.G.20) mit einem Windungsdurchmesser von 5,08 mm
(0.2") und einer Windungslänge von 6,35 mm (0.25"). Die länglichen Leiterschleifen
für die Farbreinheitskorrektur enthielten vier Schleifen; jede
Schleife bestand aus 1,14 mm (0.045") dickem Kupferdraht mit quadratischem Querschnitt,, die Breite längs der Röhrenmittelachse betrug 5,7 mm (225mils)
und die Ausdehnung längs des Halsumfanges betrug 49,3 mm (1.94"), d.h.
sie reichten winkelmäßig bis innerhalb 5° an die In-Line-Achse heran. '
Die Kondensatoren 582, 584 und 541 bis 550 hatten jeweils eine Kapazität von 640 pF.
Die Impedanz R jeder der Leiteranordnungen für jeden positiv
geladenen Kondensator und die Impedanz R_ jeder der Leiteranordnungen für jeden der negativ geladenen Kondensator betrug:
1. Gruppe: R+ =0,124 Ohm; R_ = 0,152 Ohm
2. Gruppe: R+ = 0,124 Ohm; R_ = 0,152 Ohm
3. Gruppe: R+ = 0,116 Ohm; R_ = 0,144 Ohm
4. Gruppe: R+ =0,116 Ohm; R_ = 0,144 Ohm
Fa rbr ei nhei ts ko rrektur-Leiterschleifenanordnung:
R+ = 0,128 Ohm; R = 0,156 Ohm
Entmagnetisierungs - Spitzenstrom I = 7 A;
max
w = 1000 Hz; T = 1 Sekunde.
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. aa.
Die Spannung der Spannungsquelle 578 und die Spannung am
aufgeladenen Kondensator 582 betrugen + 255 V.
Die maximal verfügbare Spannung von der Spannungsquelle 581
und am aufgeladenen Kondensator 584betrug -450 V.
Die Einstellung des Schleifers 508 und die Parameter der Spannungsquelle 507 sowie des Transformators 509 wurden so gewählt, daß
sich am Kondensator 541 eine Spannung von +160 V ergab. Die Lage der Abgriffe 511 bis 520 war so gewählt, daß der Betrag der Spannung an einem
Stabilisierungskondensator konstant 92% der Spannung des unmittelbar vorangehenden
Kondensators war.
Mit dem Fernsehempfänger wurde ein Testbildgenerator verbunden,
der ein Kreuzgitter-Testbild auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre
erzeugt. Die statischen Konvergenzfehler wurden durch Messung der Abstände
der roten und blauen vertikalen und horizontalen Linien bezuglich der grünen vertikalen und horizontalen Linien in der Mitte des Bildschirms
bestimmt. Es wurden folgende Meßergeb-^nisse ermittelt:
Ru . = -0,38 mm (-15 mils), d.h. daß die rote horizontale
H. L.
Linie 0,38 mm über der grünen horizontalen Linie lag.
Bu L = +1,8 mm (+70 mils), d.h. die blaue horizontale Linie
lag etwa 1,8 mm unter der grünen horizontalen Linie.
Rw . = -1,8 mm (-70 mils), d.h. die rote vertikale Linie
lag etwa 1,8 mm links von der grünen vertikalen Linie.
By .= 0,9mm (+35 mils), d.h. die blaue vertikale Linie lag
etwa 0,9 mm rechts von der grünen vertikalen Linie.
Für die verschiedenen Wicklungsgruppen wurden die folgenden Korrekturbewegungen errechnet:
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-2fr-
Vierte Gruppe: (RR L - BR L )/2 = -1,08mm (-42,5 mils)
Dritte Gruppe: (R.. L - By L )/2 = -1T334mm (-52,5 mils)
Zweite Gruppe: -(Rj, L + BH L )/2 = -0,698mm (-27,5 mils)
Erste Gruppe: -(R , + B„ , )/2 = +0,444 mm (+17,5 mils).
Ein positives Vorzeichen bedeutet, daß die vertikale oder horizontale
Linie des Blaustrahles auf dem Schirm nach oben bzw. rechts bewegt wird.
Im folgenden wird nun im einzelnen erläutert, wie die Korrekturbewegung
von-1,08 mm bei der Erregung der vierten Wicklungsgruppe bewirkt wurde. Als erstes wurde der Drehschalter 85 auf die vierte Wicklungsgruppe
eingestellt. Die Spannungsquelle 581 und damit die Spannung am Magnetisie-._.
rungskondensator 584 wurde auf eine Spannung V = -316 V eingestellt. Der
Klemme 574 wurde dann ein Startsignal zugeführt.
Der daraufhin fließende Vormagnetisierungsimpuls hatte einen
Spitzenwert Iß = +2198 A. Die entgegengesetzt gerichtete vertikale Verschiebung,
die durch die vierte Wicklungsgruppe erzeugt wurde, betrug etwa -8mm (-317.5 mils) ,so daß sich ein Abstand Ru , - B1, , zwischen den roten und
H.L. n. L.
blauen horizontalen Linien von -9,24 mm (-360 mils) ergab.
Anschließend wurde ein Magnetisierungsstromimpuls mit einem
Spitzenwert I = -2194 A erzeugt. Die entstehende entgegengesetzt gerichtete Vertikal verschiebung betrug -6,86 mm (-270mils), so daß sich zwischen den
roten und blauen horizontalen Linien ein Abstand von etwa +4,57 mm (+180 mils)
ergab. Da die rote und blaue horizontale Linie einen Abstand von etwa 4,6 mm
haben anstatt zusammenzufallen, hat der Magnetisierungsstromimpuls offensichtlich
eine überkorrigierende Verschiebung bewirkt, was erforderlich ist,
wie oben erläutert wurde; der Betrag der Überkorrektur ist dabei etwa-2",3 mm
(-90 mils).
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Nun wurde die Stabilisierungsimpulsfolge ausgelöst, der erste
Stabilisierungsstromimpuls hatte eine Stromstärke I = +1380 A. Die ganze
Stabilisierungsimpulsfolge änderte den Arbeitspunkt des Magnetmaterialstreifens
20 so, daß eine Entmagnetisierungsbewegung von etwa +2,3 mm(+90 mils) entstand und die rote und blaue horizontale Linie dadurch miteinander
zur Konvergenz gebracht wurden.
Die oben beschriebene Prozedur wurde für jede der drei übrigen Gruppe wiederholt, wodurch eine statische Konvergenz der drei In-Line-Elektronenstrahlen
erreicht wurde.
Bei den übrigen Wicklungs- oder Leitergruppen wurden die folgenden
Werte für I. , I und I verwendet:
Dritte Gruppe: Ifa:+ 2198 A; I : -2375 A; I : +1380 A
Zweite Gruppe: I, :+ 2056 A; I : -1980 A; I : +1290 A Dm s
Erste Gruppe: I5:+ 2056 A; I : -1717 A; I5: -+1290 A
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Leerseite
Claims (5)
- I)R. DIETER v. IiIOZOM) DIPL. ΙΝίί. PETER SCHÜTZ DIPL. ING. WOLEGAN(J HKUSLERMAHIA-TII KIIKSIA-MTKAHSB ϊϊI'OHTFAl'il NIIUIIUMI)-SOOO MUKNCHK.V 80RCA 72 094
US-Ser.No. 819,095
ΛΤ: 26.JuIi 1977RCA CorporationNew York N.Y.(V.St.A.)1siebter BereichePatentansprücheVerfahren zum Erzeugen magnet!sierter Bereiche in einemG)für die Anordnung an einem Hals einer Kathodenstrahlröhre, welche eine vorgegebene Bewegung mindestens eines Elektronenstrahls in der Kathodenstrahlröhre bewirken, dadurch gekennzeich-Π e t, daß als erster Schritt ein geeignetes Magnetisierungsfeld erzeugt wird, daß Magnetzonen innerhalb des Magnetmaterials magnetisiert , um die niagnetisierten Bereiche, die das den Elektronenstrahl bewegende Magnetfeld liefern, zu erzeugen und daß als zweiter Schritt aus dem den Elektronenstrahl bewegenden Magnetfeld eine Komponente, die durch relativ leicht entmagnetisi erbare Magnetzonen innerhalb der magnetischen Bereiche beigetragen wird, entfernt wird und dadurch die magnetisieren Bereiche stabilisiert und eine wesentliche Änderung der Werte des den Elektronenstrahl bewegenden Magnetfeldes verhindert wird. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem das Magnetmaterial umgebenden Bereich ein Cntmagnetisierungsfeld erzeugt wird, um aus dem den Elektronenstrahl be-809886/0930OR/GINAL INSPECTED-,23-·5·wegenden Magnetfeld Komponenten zu entfernen, die durch Magnetmaterial erzeugt werden, das von dem die magnetisieren Bereiche enthaltenden Magnetmaterial verschieden ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge des ersten Verfahrensschrittes in der Nähe des Magnetmaterials ein erstes magnetisierendes Feld einer ersten Intensität erzeugt wird, das ausreicht, um magrietisierte Bereiche zu erzeugen, die magnetische Bezirke enthalten, welche in einer vorgegebenen Richtung polarisiert sind und daß im Zuge des zweiten Verfahrensschrittes in der Nähe des Magnetmaterials ein zweites magnetisierendes Feld einer zweiten Intensität und einer der des ersten magnetisierenden Feldes entgegengesetzten Polarität erzeugt wird; und daß in der Nähe des Magnetniaterials eine Mehrzahl magnetisierender Felder alternierender Polarität nacheinander erzeugt wird, deren Intensitäten schrittweise um einen vorgegebenen Betrag abnehmen, wodurch die stabilisierten magnetisierten Bereiche erzeugt werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e kennzei chnet, daß bei dem Magnetmaterial im Zuge des ersten Verfahrensschrittes eine Magnetisierungseinrichtung angeordnet wird, die bei Erregung ein magnetisierendes Feld erzeugt, das magnetische Bezirke in dem Magnetmaterial in die Richtung des magnetisierenden Feldes ausrichtet und dadurch magnetisierte Bereiche erzeugt; und daß im Zuge des ersten und zweiten Verfahrensschrittes diese Magnetisierungseinrichtung so erregt wird, daß die magnetisierten Bereiche in einer solchen Weise erzeugt werden, daß diejenigen magnetischen Bezirke, die relativ leicht polarisierbar sind, nicht wesentlich zur Erzeugung des elektronenstrahl bewegenden Magnetfeldes beitragen, wodurch die magnetisierten Bereiche stabilisiert und wesentliche Änderungen der Werte des elektronenstrahl bewegenden Magnetfeldes vermieden werden.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge des ersten Verfahrensschrittes bei809886/0930283266?τ24-■ 3·dem Magnetinaterial eine Magnetisierungseinrichtung angeordnet wird, die mindestens eine Leiteranordnung enthält, die zur Erzeugung eines Magnetfeldes für die Bildung der magnetisieren Bereiche mittels eines Magnetisierungsstromes erregbar ist; daß eine Leiteranordnung mit einem Magnetisierungsstrom eines ersten Betrages und einer ersten Richtung erregt wird; und daß die Leiteranordnung im Zuge des zweiten Verfahrensschrittes mit einem Magnetisierungsstrom eines zweiten Betrages und einer der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung erregt wird; und daß die Leiteranordnung nacheinander mit Magnetisierungsströmen erregt werden, deren Beträge in bestimmter Weise abnehmen und deren Richtungen alternieren.8098 8 6/09 3
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