DE2611633A1 - Verfahren zur herstellung einer statischen konvergenzeinrichtung und farbfernsehbildroehre mit einer derartigen konvergenzeinrichtung - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer statischen konvergenzeinrichtung und farbfernsehbildroehre mit einer derartigen konvergenzeinrichtungInfo
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Description
PJK 7975 Br-Tnf;. n3as.Die»r!d feite ■ 29 *2· 197<6
1'ιιΙι.Ίΐί: ·ι·.ι.·ιΙί
A-ncU.r: N. V. Ph^cs1 Glo^cmp
Akte No. PHN 7975
Anmeldung vom: 18 „ ΜαΓΖ
Verfahren zur Herstellung einer statischen
Konvergenzeinrichttuig und Farbfernsehbildröhre
mit einer derartigen Konvergenzeinrichtung.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer magnetischen Konvergenzeinrichtung
zum statischen Konvergieren von Elektronenstrahlen, die in etwa einer Ebene in einem Hals einer Farbfernsehbildröhre verlaufen,
und eine Farbfernsehbildröhre, die mit einer
dauermagnetischen Einrichtung zum statischen Konvergieren
von Elektronenstrahlen in dieser Farbfernsehbildröhre
ausgerüstet ist.
Es ist aus der U.S.A.-Patentschrift 3,725,831 eine Anordnung, bestehend aus
mindestens vier dauermagnetischen Ringen, bekannt,
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die paarweise ein hinsichtlich der Lage und Stärke einstellbares Magnetfeld erzeugen. Die
Einstellbarkeit wird dadurch erhalten, dass die
beiden Ringe eines Paares in der gleichen Richtung in Bezug auf den Elektronenstrahl verdreht und ein
Ring in bezug auf den anderen in entgegengesetzter Richtung verdreht wird. Diese Einstellmögliclikeir
erfordert das Anordnen der Ringe auf einem Träger, der um den Hals der Farbfernsehbildrohre
angeordnet ist und derartige Einrichtungen aufweisen, dass die Einstellbarkeit jedes Ringenpaares
unabhängig von der Stellung der übrigen Ringe gewährleistet ist. Die Aufgabe der Erfindung
besteht darin, ein Verfahren anzugeben, mit dem zum Konvergieren von Elektronenstrahlen eine
Einrichtung hergestellt werden kann, die nicht mechanisch einstellbar zu sein braucht, also
.baulich sehr einfach sein kann. Ferner besteht
die Aufgabe nach der Erfindung darin, eine Farbfex-nsehbildröhre
mit einer derartigen Einrichtung zu schaffen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei
einem Verfahren der eingangs genannten Art nach der Erfindung die Farbfernsehbildröhre in Betrieb
genommen, wonach die Grosse und Richtung des Konvergenzfehlers jedes Elektronenstrahles
betreffende Daten festgestellt werden, dadurch ~ 609 8 43/07 27
-3- * ΡΠΝ 1/975
29.2.19?
dass um den Hals der Farbfernsehbildröhre eine
Hilfseinrichtung zum Erzeugen regelbarer
Magnetfelder im Hals der Farbfernsehbildröhre
angeordnet wird, wonach, die Hilfseinrichtung
derart eingestellt wird, dass ein die Elektronenstrahlen konvergierendes Magnetfeld erzeugt wird
und einer auf diese Weise erhaltenen Einstellung der Hilfseinrichtung Daten entnommen werden, mit
denen Polarität und Stärke magnetischer Pole eine Struktur festgelegt werden, die ein mehrpohliges
statisches Dauermagnetfeld erzeugt umdie auftretenden Konvergenzfehler der Farbfernsehbildröhre
zu korrigieren.
Mit dem oben angegebenen Verfahren
lässt sich eine Einrichtung herstellen, die ein der Fax"bfernsehbildröhre angepasstes Magnetfeld erzeugt
und also gleichsam ein Ganzes mit der Farbfernsehbildröhre bildet. Nach Bedarf lassen sich mit
diesem Verfahren ausser den Konvergenzfehlern auch die Farbreinheitsfehler beheben. Die am Schirm
sichtbaren Konvergenzfehler weisen Grössenordnungen in mm auf und können gemessen werden. Es
gibt horizontale und vertikale Fehler. Die auf eine derartige Weise gemessenen Fehler sind Daten,
durch die mit magnetischen Polen einer aus den Fehlern abzuleitenden Stärke ein Struktur eines
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magnetischen Mehrpoles bestimmt werden kann, der ein den festgelegten Konvergenzfehlern angepasstes
Dauermagnetfeld erzeugt.
Durch die Erzeugung eines gewünschten magnetischen Feldes mit einer Hilfseinrichtung
und die anschliessende Datenentnahme entsteht die Möglichkeit, eine Einrichtung zu
bestimmen, die der betreffenden Parbfernsehbild·- röhre angepasst ist. Gleichzeitig hat man die
Bestätigung, dass das Konvergieren der Elektronenstrahle verwirklichbar ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform
des erfindungsgemässen Verfahrens ist dadurch
gekennzeichnet, dass als Hilfseinrichtung eine
elektromagnetische Konvergenzeinheit benutzt
wird, die eine Anzahl von Spulen enthält, die von elektrischen Strömen zum Erzeugen eines für
die Konvergenz der Elektronenstralilen erforderlichen Magnetfeldes durchfliessen. werden, wobei
die Werte der elektrischen Ströme die Daten zum Bestimmen der x^ingförmigen dauermagnetischen
Struktur ergeben Da die elektrischen Ströme, mit denen die Hilfseinrichtung erregt wird, für
das erzeugte Magnetfeld kennzeichnend sind, liegen durch die Bestimmung der Werte der elektrischen
Ströme Stärke und Lage der Pole der
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bei der Farbfernsehbildröhre zu verwendenden
magnetischen Mehrpole fest.
Die gewonnenen Daten der Hilfseinrichtung können auf verschiedene Weisen verwendet
werden. Es ist möglich, dass die Daten der Hilfseinrichtung in einem Speicher geschrieben
werden, oder dass die Daten der Hilfseinrichtung sofort zum Steuern einer Magnetisierungseinheit benutzt werden, die eine ringförmige
magnetisierbare Struktur magnetisiert. Weiter ist es möglich, dass die Daten in einen Kode
umgewandelt werden, mit dem eine ringförmige dauermagnetische Struktur mit einer gewünschten
magnetischen Feldstärke aus einer Sammlung bereits magnetisierter Strukturteile herausgenommen
oder zusammengestellt werden kann. Selbstverständlich können die letztgenannten zwei Möglichkeiten
ausgeführt werden, nachdem die Daten in einem Speicher geschrieben worden sind.
Eine Vereinfachung des Verfahrens wird dadurch erhalten, dass die Einrichtung aus
einer magnetisierbaren Masse gebildet wird, die ringförmig auf mindestens einer Wand des
Halses der Farbfernsehbildröhre angebracht wird. Die zu magnetisierende Einrichtung wird also um
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2$/'. 2, 1y~/
die zu erzeugenden Elektronen-tralilen angeordnet.
Aiischliessend wird ein Aufbau, der die Hilfseinrichtung·
und die Magnetisierimgseinheit enthält,
um den Hals dev Farbfernsehbildröhre angeordnet.
Die Hilfseinrichtung wird abgeglichen, wonach der Aufbau gegebenenfalls verschoben wird, so dass die
Magnetisierungseinheit die Einrichtung umfasst. Die Magnetisierungseinheit wird an Hand der Daten
der Hilfseinrichtung erregt und magnetisiert die Einrichtung.
Zum möglichst einfachen und
leichten Gestalten des Aufbaus einer Magnetisierungseinheit ist es vorteilhaft, mit der
Magnetisierungseinheit zu magnetisierendes Material der Struktur Stelle für Stelle zu polarisieren.
Eine geeignete Form des Verfahrens, bei dem der oben angegebene Aufbau der Magnetisierungseinheit verwendet werden kann, ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Einrichtung aus einem nicht magnetisierbaren Träger und einer Anzahl dauermagnetischen
Dipole aufgebaut wird.
Es hat sich gezeigt, dass mit
mindestens einer achtpoligen elektromagnetischen. Magnetisierungseinheit jedes mögliche Magnetfeld,
das zum statischen Konvergieren von Elektronenstrahlen in einem Hals einer Farbfernsehbildröhre
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benötigt ist, Aerhältnismässig einfach, erzeugbar
ist. Gleichfalls lässt sich mit einer zwölfpoligen elektromagnetischen Magnetisierungseinlieit jedes
gewünschte Magnetfeld erzeugen. Es sei. bemerkt, dass eine elektromagnetische Einheit schon fi-üher
in der deutschen Patentanmeldung P 2.5^9»05^.'l
;. " vorgeschlagen worden ist.
Die Erfindung wird nachstehend
an Hand einiger in den Zeichnungen dai-gestellter
Beispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 schematisch ein erstes
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens
,
Fig. 2 schematisch ein zweites
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens
,
Fig. 3 eine bevorzugte Ausführungsform einer Hilfseinrichtung,
Fig. h eine erste Ausführung einer
nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten
Einrichtung in Seitenansicht,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Ausführung nach Fig. k,
Fig. 6 eine weitere Ausführung
einer nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten
Einrichtung in Seitenansicht,
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Eg. 7 einen Querschnitt durch die in Fig. 6 dargestellte Einrichtung,
Fig. 8 skizziert in der Perspektive eine Ansicht einer Magnetisierungseinrichtung
und einer darin angeordneten Konvergenzeinrichtung,
Fig. 9a einen Querschnitt durch
eine nach einem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte
Konvergenzeinrichtung,
Fig. 9t> eine teilweise Seitenansicht
eines Teiles eines Trägers der Konvergenzeinrichtung nach Fig. 9a, und
Fig. 9c einen dauermagnetischen Strukturteil der Einrichtung nach Fig. 9a.
An Hand der Fig. 1 wird eine Beschreibung des erfindungsgeniässen Verfahrens gegeben.
Eine elektromagnetische Hilfseinrichtung 5
wird um den Hals 'J der Färb fernsehbildröhre 1 angeordnet.
¥eiter unten wird an Hand der Fig. 3 die Hilfseinrichtung 5 näher erläutert. Der Hilfseinrichtung
5 werden elektrische Ströme zugeführt,
die ein Magnetfeld erzeugen. Durch Einstellung der elektrischen Ströme auf den entsprechenden Wert
wird ein in der Farbfernsehbildröhre 1 hinsichtlich der Lage und Stärke angepasstes Magnetfeld erzeugt.
Mit der Messeinheit 9 werden die elektrischen Ströme
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gemessen. Die elektrischen Ströme sind Daten, die das von der Hilfseinrichtung 5 erzeugte
Magnetfeld vollständig beschreiben. Die Daten werden in angepasster Form z.B. digital, in
einem Speicher 19, z.B. in einem Ringkernspeicher, geschrieben. Aus dem Speichel' 19 können die Daten
zum Speisen einer Steuereinheit 11 herangezogen
werden. Die Steuereinheit 11 erregt eine Magnetisierungseinheit 13. In der Einrichtung 15
in Fig. 1 ausserhalb der Einheit 13 gezeichnet, in der Magnetisierungseinheit 13 wird ein Magnetfeld
aufgedruckt, das gleich dem von der Hilfseinrichtung^ an der Stelle der Elektronenstrahlen
erzeugten Magnetfeld ist. Danach wird die Hilfseinrichtung 5 vom Hals 3 abgenommen und die Einrichtung
15 an seiner Stelle gebracht.
Das "Verfahren eignet sich zum
Anwenden eines Prozesssteuerautomaten 17· ^ie
Eingabe der Daten in den Speicher 19 wie auch
die Ausgabe dieser Daten und die Bestimmung und Speisung der Daten zur Steuereinheit 11 sind
Vorgänge, die sich hervorragend zum Ausführen durch einen Steuerautomaten eignen. Ebenso kann
der Prozessteuerautomat 17 zum entsprechenden
Zeitpunkt Mechanismen Befehle geben, welche Mechanismen unter anderen die Hilfseinrichtung
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29.2.197ο
auf die Bildröhre 1 anordnen, die zu magnetisierende
Einrichtung 15 in die Magnetisierungseinheit 13 bringen, die Hilfseinrichtung 5 von
der Bildröhre 1 entfernen und die Einrichtung 15 um den JIaIs 3 der Bildröhre 1 anordnen. Neben
diesen Steuerfunktionen kann der Prozessteuerautomat 17 auch Kontrollfunktionen durchführen,
wie die Kontrolle
- der Position der Bildröhre 1 ±n bezug auf die Hilfseinrichtung 5j
- der Bestimmung der Datenanzahl durch die Messeinheit 9>
- der Erregung der Magnetisierungseinheit 13»
- der Lage der Einrichtung 15 in bezug auf
die Bildröhre 1.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausfiäh-
rungsform ist eine Alternative für das für Fig. 1 beschriebene Verfahren. Die Hilfseinrichtung 5 und
die Magnetisierungseinheit 13 sind zusammen in einem Aufbau 6 angeordnet. Bevor die Hilfseinrichtung 5
und die Magnetisierungseinheit 13 um den Hals 3
der Farbfernsehbildröhre 1 angeordnet werden, wird die noch nicht magnetisierte Einrichtung 15 an eine
gewünschte Stelle angeordnet. Die Hilfseinrichtung 5 wird erregt und derart abgeglichen, dass ein die
Elektronenstrahlen konvergierendes Magnetfeld entsteht. Anschliessend bestimmt die Messeinheit 9
die erforderlichen Daten, mit denen die Steuereinheit 11 eingestellt wird. Die Hilfseinrichtung 5
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wird gegebenenfalls derart verschoben, dass
die Magnetisierungseinheit 13 -die Einrichtung 15 enthält. Nach der Stromwegnahme bei der
Hilfseinrichtung 5 erregt die Steueranordnung
die Magnetisierungseinheit 13· Nach der Magnetisierung
der Einrichtung 15 werden die Hilfseinrichtung 5 und die Magnetisierungseinhext 13 ·
entfernt. Am Hals 31 der Röhre· 1 ist jetzt eine
hinsichtlich der Lage und Stärke genau abgeglichene Konvergenzexnrxchtung angeordnet.
In.Fig. 3 ist mehr oder weniger schematisch ein Ausführungsbeispiel einer
Hilfseinrichtung 5 dargestellt. Die Hilfseinrichtung
5 enthält einen ringförmigen Ferromagnetkern 21,-an dem acht Polschuhe a, b, c, d, e, f, g, h
gebildet sind, die in einer Ebene liegen und radial gerichtet sind. Um jeden Polschuh ist
eine Wicklung verlegt, durch die ein einzustellender Gleichstrom I gesteuert werden kann.
In dem vom Kern 21 umschlossenen
Raum wird ein achtpoliges statisches Magnetfeld erzeugt, dessen Polarität und Stärke regelbar ist.
Die Grosse und Richtung der Gleichströme Ia, Ib, Ic, Id, Ie, If, Ig und Ih können an Hand der
Grosse und Richtung der Abweichungen der zu konvergierenden Elektronenstrahlen eingestellt
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werden. Mit den Gleichströmen la bis Ih sind die
zum Erhalt von Farbreinheit und Konvergenz erforderlichen Korrekturen verwirklichbar, wobei die
Grosse und Richtung der Gleichabrome Ia bis Ih
Daten sind, mit denen die erforderlichen Korrekturen bestimmt sind.
Als Magnetisierungseinheit kann
eine gleichartige Ausführungsform benutzt werden,
aber, weil die zum Konvergieren von Elektronenstrahlen erforderlichen elektrischen Ströme schwächer
sind als die zum Magnetisieren der Einrichtung erforderlichen Ströme, müssen die Leiter der Spulen
der Magnetisierungseinheit auf eine den grösseren Stromstärken angepasste Weise ausgeführt sein.
Wenn eine gleichartige Ausführungsform der Hilfseinrichtung
für grössere Stromstärken geeignet gemacht ist, kann sie auch mit schwächeren Stromstärken gesteuert
werden. Daraus geht hervor, dass die Möglichkeit besteht, die Magnetisierungseinheit
gleichfalls als Hilfseinrichtung zu verwenden, die
im einen Fall an die Messeinheit und im anderen Fall an die Steuereinheit angeschlossen wird.
Fig. h zeigt einen teilweise aufgeschnittenen
Hals 3 einer Farbfernsehbildröhre. Am Ende des Halses 3 befirefen sich Kontaktstifte 33»
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an den die Kathoden und Elektroden der Elektronenstrahl er zeugungs systeme 35 angeschlossen sind.
Die Einrichtung 15 zum statischen Konvergieren der von den Elektronenstrahlerzeugungssystemen
35 erzeugten Elektronenstrahlen besteht aus einem ausserhalb der Glaswand 31 des Halses 3 liegenden
Kunststoffträger 15A und einem Ferritring 15B.
Der Träger 15A weist auf der Manteloberfläche eine in Längsrichtung verlaufende Rippe 15C auf
und der Ferritring 15B einen damit zusammenarbeitenden
Schlitz, der nur an einer Seite in den Rand des Ringes mündet, so dass der Ring 15B nur auf
eine Weise auf dem Träger 15A befestigt werden kann. Deutlichkeitshalber ist in Fig. 5 ein Querschnitt
dargestellt, der deutlich die Rippe 15C und den Schlitz der Einrichtung 15 zeigt. Die Fig. 5
entsprechenden Ziffern stimmen mit den Ziffern in Fig. k überein.
In Fig. 6 ist ein gleicher Teil des Halses 3 einer Farbfernsehbildröh.re wie in Fig. 4
dargestellt. Statt eines Trägers mit einem darauf befestigten Ferritring besteht die Einrichtung
nur aus einer innerhalb der Glaswand 31 des Halses 3 angeordneten Ferritschicht 15, die mit einem
Bindemittel direkt auf der Innenwand 37 des Halses 3 angebracht ist. Der Vorteil dabei ist, dass ein
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= .? i 1970
Träger, der Raum und Material fordert, überflüssig ist. Fig. 7 stellt einen
Querschnitt dar und zeigt die Einfachheit der Einrichtung 15. Die dabei erwähnten ^
Ziffern entsprechen den Ziffern nach Fig. 6. Die Einrichtung 15 kann gleichfalls, was jedoch
nicht in einer Figur dargestellt ist, auf der Hinterseite einer Ablenkeinheit der Färb—
fernsehbildröhre montiert werden. Weiter ist es möglich, die Einrichtung auf Gittern oder
auf den Kathoden im Hals 3 der Farbfernsehbildröhre anzuordnen.
In Fig. 8 ist skizziert eine Magnetisierungseinheit 13 dargestellt, mit der die
darauf im Umfangsrichtung verschiebbare Einrichtung
15 Stelle für Stelle magnetisch polarisiert wird. Die Stärke der Polarisierung ist von der Anzahl von Amperewindungen der
Spule 41 abhängig, die um den Kern der Magnetisierungseinheit
11 liegen. Der Kern besteht aus zwei Teilen 43 und 45» die einen nahezu
geschlossenen magnetischen Kreis bilden. Zwischen einem Iconlcaven Polschuh 47 und einem
konvexen Polschuh 49 gibt es einen Luftspalt,
in dem sich ein Teil der zu magnetisierenden
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Einrichtung 15 befindet. Die konkaven und konvexen Polschuhe 47 und 49 haben vorzugsweise
eine Formgebung, die nahezu vollständig den gebogenen Flächen 51 und 53 der Einrichtung 15
folgen.
Um die Einrichtung 15 leicht
zwischen den Polscliuhen 47 und 49 anordnen und
verschieben zu können, sind die Kernteile 43 und 45 mit senkrecht aufeinander stehenden geschliffenen
Berührungsflachen 35 und 57 versehen.
Die Polschuhe 47 und 49 können voneinander
weg und aufeinander zubewegt werden, wobei durch die senkrecht aufeinander stellenden
Flächen die Teile 43 und 45 immer in gleicher
Lage in bezug aufeinander zurückkehren. Gleichzeitig ist der magnetische Übergangswiderstand in
den Flächen 55 und 57 klein und konstant, wodurch das erforderliche eindeutige Verhältnis zwischen
dem Strom Im und dem erzeugten magnetischen Feld im Kex-n gewährleistet ist.
In den F^g. 9a, 9b und1 9c sind
eine bevorzugte Ausführungsform und ihre Einzelheiten
einer-statischen Konvergenzeinrichtung
15 dargestellt. Die Einrichtung 15 besteht aus einem Kunststoffträger 61, beispielsweise aus
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Polykarbonat, in dem an äqtii distant en
Stellen am Umfang acht ferromagnetische Kapseln 63 befestigt sind. Es ist deutlich,
dass sich gerade diese Ausführungsform zum
Erregen einer in Fig. 8 dargestellten Magnetisierungseinlieit besonders eignet. Die
im Träger 6i angebrachten Löcher 63 sind etwas
elliptisch, um eine gute Befestigung der Kapseln 63 in den Löchern 63 zu erhalten. Dazu
±ώ die Breite b etwas kleiner als die Höhe
h, die g3.eich dem Durchmesser d der runden Kapseln 63 ist. Die schmalen Teile 67 des
Trägers 61 klemmen durch ihre elastische ¥ir·*·
kung die Kapsel 63 im Loch 63 fest. Es ist
selbstverständlich möglich, die Kapseln 63 zu magnetisieren, bevor sie im Träger 61 angebracht
werden, dabei soll eine gute Kontrolle hinsichtlich der Reihenfolge der Kapseln 63 erfolgen,
in der sie in den Träger 61 gebracht werden.
Wirddas Verfahren angewandt,
bei dem an Hand der Einstelldaten aus einer .
Reihe dauermagnetischer Stx-ukturen^die geeigneteste
ausgewählt wird,, so ist es vorteilhaft, diese Struktur aus einer Anzahl von
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Dauermagnetringeri aufzubauen. Dies wird an
Hand eine's Beispiels mit einer Überlagerung eines Vierpol- und eines Sechspolfeldes erläutert.
Es sei angenommen, dass die Felder je M verschiedene Stärken haben Mjnnen und
ein Feld in"bezug auf das andere N verschiedene Positionen einnehmen kann. Besteht die
magnetische Struktur aus einem e.inzigen dauermagnetischen Ring, so besteht die Reihe, aus
der ausgewählt wird, aus MxMxN Ringen.
Besteht die Struktur aus zwei Ringen, so enthält die Reihe M + M Ringe, jedoch muss dabei
einer Ring in bezug auf den anderen in N verschiedenen Positionen angebracht werden
können. Wird die statische Konvergenzeinrichtung gemäss einer Ausführungsform oder einer
gleichartigen Ausführungsform wie in Fig. 9a,
9b und 9c dargestellt zusammengestellt, so
sind nur M in Stärke verschiedene Strukturteile (Kapseln) notwendig, um jede gewünschte
Struktur erhalten zu können.
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Claims (1)
18- PHN 7975
29.2.1976"
PATENTAWSPRUECHE:
1. Verfahren zum Herstellen einer
magnetischen Konvergenzeinrichtung zum statischen Konvergieren von Elektronenstiipahlen,
die etwa in einer Ebene in einem Hals einer Farbfernsehbildröhre verlaufen, der in einen
trompetenförmig aufweitenden Teil übergeht, an den ein Bildschirm anschliesst", dadurch
gekennzeichnet, dass die Farbfernsehbildröhre in Betrieb genommen wird, wonach hinsichtlich
der Grosse und Richtung des Konvergenzfehlers
jedes Elektronenstrahls betreffende Daten festgestellt werden, dadurch dass um den Hals der
Farbfernsehbildröhre eine Hilfseinrichtung zum
Erzeugen einstellbarer Magnetfelder im Hals der Farbfernsehbildröhre angeordnet wird, wonach die
Hilfseinrichtung derart eingestellt wird, dass ein die Elektronenstrahlen konvergierendes
Magnetfeld erzeugt wird und einer so erhaltenen Einstellung der Hilfseinrichtung Daten entnommen
werden, mit denen Polarität und Stärke magnetischer Pole einer Struktur festgelegt werden,
die ein mehrpoliges statisches Dauermagnetfeld erzeugt, um die auftretenden Konvergenzfehler
der Farbfernsehbildröhre zu korrigieren. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
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OC 1 1 coo PIIN 7975
£0 I IDOO 29.2.1976
gekennzeichnet, dass als Hilfseinrichtung
eine elektromagnetische Konvergenzeinheit
benutzt wird, die eine Anzahl von Spulen enthält, die elektrische Ströme zum Erzeugen
eines für die Konvergenz der Elektronenstrahlen erforderlichen Magnetfeldes durchfliessen,
wobei die Werte der elektrischen Ströme die Daten zur Bestirnmung der dauermagnetischen
Struktur ergeben. 3· Verfahren nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten der Hilfseinrichtung in einem Speicher geschrieben
werden.
h. Verfahren nach Anspruch 1, 2
oder 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Daten der Hilfseinrichtung zum Steuern einer Magnetisierungseinheit
benutzt werden, die eine ringförmige magnetisierbare Struktur magnetisiert.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder
3, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten in einen Kode umgewandelt werden, mit dem eine
ringförmige dauermagnetische Struktur mit einer gewünschten magnetischen Feldstärke aus
einer Sammlung bereits magnetisierter Strukturteile herausgenommen oder zusammengestellt
werden kann.
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6. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung aus einer magnetisierbaren Masse gebildet
wird, die ringförmig an mindestens einer1 ¥and des Halses der Parbfernselibildrohre angebracht
wird.
7· Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3
oder 4, dadurch gekennzeichnet", dass die Einrichtung aus einem magnetisierbaren Ring
gebildet wird, der auf dem und/oder in dem Hals der Farbfernsehbildröhre angeordnet
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 >
A oder 5j dadurch gekennzeichnet, dass die
ringförmige Struktur aus einem nicht magnetisierbaren Träger und einer Anzahl dauermagnetischer
Dipole aufgebaut wird.
9·ι Verfahren nach einem der Ansprüche
4, 5 j 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass
mit der Magnetisierungseinheit Stelle für Stelle magnetisierbares Material der ringförmigen
Struktur polarisiert wird. 10. Verfahren nach Anspruch 4, J5 >
6, 7»
8 oder 9> dadurch gekennzeichnet, dass in einem einzigen Aufbau sowohl die Hilfseinrichtung
60984 37 0727
als auch, die Magnetisierungseinrichtung zusammengebaut sind und dass nach der
Bestimmung der Einstelldaten der Aufbau gegebenenfalls in bezug auf die Farbfernsehbildröhre
verschoben wird, wonach die Magnetisierungseinrichtung eine zu magnetisierende
Einrichtung enthält.
11. Farbfernsehbildröhre mit einer
Einrichtung zum statischen Konvergieren im wesentlichen in einer Ebene verlaufender
Elektronenstrahlen in einem Hals der Farbfernsehbildröhre,
welche Einrichtung gemäss dem Verfahren aus einem der voi-angehenden
Ansprüche hergestellt ist.
12. Farbfernsehbildröhre mit einer
Einrichtung zum statischen Konvergieren im wesentlichen in einer Ebene verlaufender
Elektronenstrahlen in einem Hals einer Farbfernsehbildröhre,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung höchstens zwei dauermagnetische Ringe enthält, von denen der
erste Ring wenigstens ein sechspoliges und der zweite Ring wenigstens ein vierpoliges
Magnetfeld erzeugt, wobei eine magnetische Stärke und Polarität auftretenden Konvergenz-
609 8 U/0727
fehlern der zu konvergierenden Elektronenstrahlenfder
Farbfernsehbildröhre angepasst sind.
13. Farbfernsehbildröhre mit einer
Einrichtung zum statischen Konvergieren im wesentlichen in einer Ebene verlaufender Elektronenstrahl
en in einem Hals der Farbfernsehbildröhre, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung nur einen dauermagnetischen Ring
enthält, der an mindestens acht Stellen magnetisiert ist, die magnetische Dipole bilden, von
denen die magnetische Stärke und Polarität auftretenden Konvergenzfehlern der zu konvergierenden Elektronenstrahlen angepasst sind.
14. Farbfernsehbildröhre mit einer
Einrichtung zum statischen Konvergieren im wesentlichen in einer Ebene verlaufender Elektronenstrahlen
in einem Hals einer Farbfernsehbildröhre, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung einen Träger enthält, der mindestens
acht losnehmbare dauermagnetische Dipolelemente enthält, wobei die magnetische Stärke und Polarisationsrichtung
jedes Dipols auftretenden Konvergenzfehlern der zu konvergierenden Elektronenstrahlen
der Farbfernsehbildröhre angepasst sind.
609843/0727
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