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DE2831772A1 - Verfahren zur polymerisation von aethylen - Google Patents

Verfahren zur polymerisation von aethylen

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Publication number
DE2831772A1
DE2831772A1 DE19782831772 DE2831772A DE2831772A1 DE 2831772 A1 DE2831772 A1 DE 2831772A1 DE 19782831772 DE19782831772 DE 19782831772 DE 2831772 A DE2831772 A DE 2831772A DE 2831772 A1 DE2831772 A1 DE 2831772A1
Authority
DE
Germany
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component
reactor
injected
polymerization
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782831772
Other languages
English (en)
Inventor
Jean-Pierre Machon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Orkem SA
Original Assignee
Chimique des Charbonnages SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Chimique des Charbonnages SA filed Critical Chimique des Charbonnages SA
Publication of DE2831772A1 publication Critical patent/DE2831772A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F110/00Homopolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • C08F110/02Ethene
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S526/00Synthetic resins or natural rubbers -- part of the class 520 series
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  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
D R. WALTER KRAUS D IPLOM C H EM IKER ■ D R.-l N G. AN N EKÄTEWEIS ERT DIPL.-ING. FACHRICHTUNe CHEMIE IRMGARDSTRASSE 15 · D-BOOO MÜNCHEN 71 ■ TELEFON Ο89/7Θ 70 77-7 θ 7O 78 · TELEX Ο5-212156 kpat d
TELEGRAMM KRAUSPATENT
1941 WK/rm
SOCIETE CHIMIQUE DES CHARBONNAGES Paris / Frankreich
Verfahren zur Polymerisation von Äthylen
90 9807/0765
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Polyäthylen hoher Dichte und insbesondere ein Verfahren zur kontrollierten Polymerisation von Äthylen, bei dem die katalytischen Bestandteile gesondert eingespritzt werden.
Zur Verformung von Polyäthylen hoher Dichte durch Strangpressen-Blasformen ist es insbesondere notwendig, daß das zu verformende Polymere eine breite Verteilung des Molekulargewichts hat und einen Anteil mit sehr hohem Molekulargewicht enthält. Bei der Herstellung von Polyäthylen hoher Dichte nach dem Hochdruckverfahren, wie es beispielsweise in den GB-PS'en 1 441 115, 1 441 117 und 1 482 444 beschrieben wird, war bislang das Problem schwierig zu lösen, welche katalytischen Bestandteile bei der Polymerisation verwendet werden sollen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, durch ein Hochdruckverfahren ein Polyäthylen hoher Dichte herzustellen, dessen Qualität für die Verformung durch Strangpressen-Blasformen geeignet ist. Insbesondere soll durch die Erfindung eine Technik zur Verfügung gestellt werden, durch die die Vielseitigkeit der Funktion dieses Verfahrens beibehalten oder sogar verbessert werden kann, ohne daß wesentliche Investitionen erforderlich sind.
Es wird darauf hingewiesen, daß die komplexbildenden Mittel, die dazu geeignet sind, die Verteilung des Molekulargewichts zu modifizieren, bei der Herstellung von Polyäthylen hoher Dichte durch ein Niederdruckverfahren (weniger als 100 Bar) und bei niedriger Temperatur (weniger als 18O°C) bereits bekannt sind. Bei einem solchen Verfahren wird das komplexbildende Mittel in den Reaktor zusammen mit den anderen katalyti-
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sehen Bestandteilen eingespritzt. Es ist auch die Technik gemäß der US-PS 3 929 754 bekannt, bei der Äthylen unter hohem Druck und bei hoher Temperatur mittels eines Ziegler-Katalysators, der ein Titanalkoholat und/oder ein Siliconöl enthältρ durchgeführt wird.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Polymerisation von Äthylen unter einem Druck von 400 bis 2500 Bar und einer Temperatur von 200 bis 350°C in mindestens einem Reaktor, welcher mindestens eine Reaktionszone enthält und mittels eines Katalysetorsystems, welches (a) ein Aktivierungsmittel aus der Gruppe Trialkylaluminiumverbindungen, Halogendialkylaluminiumverbindungen und Alkylsiloxalane und (b) eine Halogenverbindung eines Übergangsmetalls der Gruppen IV bis VIA enthält, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in den Reaktor ein komplexbildendes Mittel (c) aus der Gruppe Siliconöle und Verbindungen der allgemeinen Formel X(OR)n, in der X für Wasserstoff oder ein Metall steht, η gleich der Wertigkeit von X ist und R für eine Alkylgruppe mit bis zu 20 Kohlenstoffatomen steht, in der Weise einspritzt, daß die Konzentration von (c) in dem Reaktor unabhängig von der Konzentration von (b) in dem Reaktor regelbar ist.
Beispiele für die komplexbildenden Mittel, welche erfindungsgemäß vorgesehen sind, sind schwere Alkohole, die Alkoholate von Magnesium, Natrium, Calcium, Zink, Aluminium«, Germanium, Zinn, Zirkon, Hafnium, Antimon, Tantal, Titan, Thorium und Uran, Alkylsilicate und Alkyl- und Allylsiloxane sowie Alkylcyclosiloxane.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung geht man so vor, daß man das komplexbildende Mittel (c) gesondert von dem Bestandteil (b) des katalytischen Systems einführt. Dies kann in der Weise erhalten werden, daß man das Mittel (c) in eine andere Reaktionszone als in die, in welche der Bestand-
909807/Q76S
- JST -
(b) eingespritzt idrd, oder auch in die gleiche Reaktionszone einspritzt. Im letzteren Falle kann man eine Einspritzeinrichtung verwenden, wie sie in der Figur dargestellt ist» Diese Einrichtung enthält eine Pumpe Bp die mit dem Katalysator gespeist wird, eine Leitung 2, welche die Pumpe B mit einer Zone des Reaktors 3 verbindet, eine Pumpe A, welche mit dem komplexbildenden Mittel gespeist wird, und eine Leitung 15 die die Pumpe A mit der gleichen Zone des Reaktors 3 verbindet und die sich konzentrisch zu der Leitung 2 öffnet. Die Verbindungen (b), welche erfindungsgemäß verwendet werden, können gegebenenfalls auf einem Träger fixiert sein« Als Beispiele für solche Verbindungen können als üblichste Substanzen die Allyl- oder Benzylfr-Komplexe von Chrom, Zirkon und Titan sowie Titantrichlorid, das gegebenenfalls gemeinsam mit Äluminiumchlorid auskristallisiert und/oder auf Magnesiumchlorid niedergeschlagen ist, verwendet werden» Sie können auch in verschiedene Zonen der Reaktoren eingespritzt werden.
Die Erfindung igt auch auf die Copolymerisation von Äthylen mit ec-Olefinen, ifie z.B. Propylen, But en-1, und auf die Terpolymerisation von'Äthylen mit Einern <x-Qlefin9 x«/ie z.B. Propen, und einem nicHt-kore-^ugierten Diolefin anwendbar,
"ft
In an sich bekannter Weise können ^ei dem Verfahren der Erfindung auch ein oder mehrere Kettenübertragungsmittel, wie z.B. Ifasserstoffs verwendet herden, ua ά±ψ Eigenschaften des Polymeren zu regeln und. su kontrollieren„%Das Reaktionsgemisch kann
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auch ein inertes Verdünnungsmittel enthalten, wobei es sich um einen Kohlenwasserstoff, wie z.B. Propan oder Butan, in einer Menge von 1 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Gasgemisch, handeln kann.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren beträgt die Verweilzeit des Äthylens in jeder Reaktionszone in bekannter Weise 1 bis 120 see. Die Stufen der Entspannung des Reaktionsgemisches, der Abtrennung des Äthylens und des Polymeren, der Zurückführung des abgetrennten Äthylens etc. werden, wie bei bekannten Verfahren, durchgeführt.
Die Menge des komplexbildenden Mittels (c), die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet wird, ist beispielsweise wie das Verhältnis der molaren Mengen von (c) zu dem Übergangsmetall des Bestandteils (b) und kann zwischen 0,15 und 4 liegen.
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert. Beispiele 1 und 2 (Vergleichsbeispiele)
Äthylen wird in einem Autoklavenreaktor mit 0,9 1, welcher eine einzige Zone enthält, unter einem Druck von 1500 Bar und bei der in der nachstehenden Tabelle I angegebenen Temperatur T0C polymerisiert. Die Verweilzeit des Äthylens in dem Reaktor beträgt 30 see. Das verwendete katalytische System besteht aus einem Teil der Verbindung TiCl,, 4 AlCl-j, einem weiteren Teil von Trioctylaluminium als Aktivierungsmittel, wobei das Atomverhältnis ra· gleich 3 ist. Die Polymerisation
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wird in Gegenwart einer Volumenmenge h von Wasserstoff gemäß Tabelle I durchgeführt«, Das erhaltene Polymere wird durch seine spezifische Masse ρ (ausgedrückt in g/cnr), dem Fließindex IF (ausgedrückt als g/10 mn und gemessen nach der ASTM-Norm 1238-62 T), seine mittlere molekulare Gewichtsmasse M^ (gemessen durch Gelpermeation), den Anteil B eines Produkts mit kleinerem Molekulargewicht als 5000 und seinem Polydispergierungsindex ϊττ (wobei Mn das zahlendurchschnittliche Molekulargewicht ist) charakterisiert«,
Beispiele 3 bis 6 "
Äthylen wird bei den Bedingungen der Beispiele 1 und 2 polymerisiert. Es wird in jedem Falle eine Einrichtung zur gesonderten Einspritzung gemäß Figur 1 verwendet, um in den Reaktor ein komplexbildendes Mittel C einzuspritzen, dessen Natur und Molverhältnis von Übergangsmetall (%) in der Tabelle II angegeben sind. Die erhaltenen Polymeren werden in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 und 2 charakterisiert.
Es wird festgestellt, daß bei sonst gleichen Polymerisationsbedingungen die gesonderte Einspritzung der komplexbildenden Mittel gemäß der Erfindung es gestattet, den Anteil von B zu vermindern, den Polydispergierungsindex (ausgenommen bei Beispiel 4) zu vermindern und den Wert für Ft um 30 bis 60% zu erhöhen.
Beispiele 7 und 8 (Vergleichsbeispiele)
Äthylen wird in einem Autoklavenreaktor mit 3 1, welcher 3 Zonen enthält, unter einem Druck von 1200 Bar und in Gegenwart der in Tabelle III angegebenen Volumenmenge von Wasserstoff sowie von 3 Gew.-% Propan polymerisiert. Die Temperaturen in den verschiedenen Zonen werden als T^„ T2 und T, bezeichnet,
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und sie sind in Tabelle III angegeben. Der Zufluß von Äthylen für die verschiedenen Zonen beträgt 30%, 35% bzw. 35% des Gesamtäthylenflusses in den Reaktor. In die Zone 1 wird (bei der Temperatur T^) ein katalytisches System, bestehend aus Titantrichlorid TiCl,, 4 AlCl,, gemeinsam kristallisiert mit AIuniumchlorid und Trioctylaluminium als Aktivierungsmittel, wobei das Atomverhältnis m· gleich 3 ist, eingespritzt. In die Zone 2 wird kein Katalysator eingespritzt. In die Zone 3 wird (bei der Temperatur T,) ein katalytisches System, bestehend aus einem Teil der Verbindung TiCl,, 4 AlCl,, 6 MgCl2, erhalten durch gemeinsames Vermählen der wasserfreien Chloride von Titan und von Magnesium, und einem Teil Dimethyläthyldiäthylsiloxalan (CH^)2(C2H5) SiOAl(C2H5)2, wobei das Atomverhältnis ~ gleich 3 ist, eingespritzt.
Die so erhaltenen Polymeren werden in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 und 2 charakterisiert. Eine ergänzende Eigenschaft ist in der Tabelle III angegeben, nämlich das mittlere Molekulargewicht höherer Ordnung M . Die Verteilung der Molekulargewichte C(M) werden experimentell durch Gelpermeationschromatographie erhalten. M2 wird durch folgende Formel definiert:
_ Jf M2.C(M) dM
M = ~o
^M. C(M) dM
Beispiele 9 bis 12
Äthylen wird bei den Bedingungen der Beispiele 7 und 8 polymerisiert. In jedem Falle wird eine Einrichtung für gesonderte Einspritzung gemäß Figur 1 verwendet, um in die Zone 1 des Reaktors ein komplexbildendes Mittel c einzuspritzen, dessen Natur und dessen Verhältnis der molaren Menge zu dem Über-
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gangsmetall {%) in Tabelle IV angegeben sind»
Die erhaltenen Polymeren werden in gleicher Weise wie in den
Beispielen 7 und 8 charakterisiert.
Es wird festgestellt, daß bei sonst gleichen Polymerisationsbedingungen durch die gesonderte Einspritzung der komplexbildenden Mittel gemäß der Erfindung der Anteil von B vermindert wird und der Wert für M_ 45 bis 220?£ erhöht werden kann«,
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Tabelle I
Beispiel T0C h % IF P X Mw/Mn B %
1
2
250
280
0,2
0,1
1,3
4,0
0,961
0,949
94500
57000
17,9
15,8
21,4
33,1
Tabelle II
Beispiel T0C h% 0 C
b
IF P X Mw/Mn B %
3
4
5
6
250
280
250
250
0,2
0,1
0,2
0,2
Mg(OC2H5)2
Mg(0C2H5)2
Ti(OC3H7)4
C18H37OH
0,46
0,46
0,4
0,26
0,47
1,2
0,55
0,17
0,960
0,943
0,959
0,960
127500
92600
126000
129000
10,9
17,5
12,2
10,5
11,2
20,0
10,4
9,2
Tabelle III
Beispiel h % T1 T2 T3 IF ? \ Mz B %
7
8
0,2
0,1
240
240
235
235
260
290
0,8
0,6
0,962
0,961
130000
145000
420000
500000
8,4
11,2
CD· O CO CD CD
OT
Tabelle IV
Beispiel h% T1 T2 T3 C C
b
IF 0,959 Mw Mz B %
9 0,10 240 235 290 Ti(OC3I!^ 0,2 0,2 0,960 150000 720000 9,5
10 0,15 240 235 290 Mg(OC2H5)2 3,4 0,1 0,958 192000 1300000 5,0
11 0,30 240 245 260 Dimethylsiloxan 1,5 0,1 0,960 190000 1360000 9,2
12 0,30 240 245 270 Dimethylsiloxan 1,0 0,2 188000 1000000 10,0

Claims (10)

183177 7 KRAUS & WEISERT
PATENTANWÄLTE
DR. WALTER KRAUS DIPLOMCHEMIKER · DR.-ING. ANNEKÄTE WEISERT DIPL.-ING. FACHRICHTUNG CHEMIE IRMGARDSTRASSE 15 · D-BOOO MÜNCHEN 71 · TELEFON Ο89/7Θ 7O77-79 70 78 · TELEX O5-212156 kpat d
TELEGRAMM KRAUSPATENT
Patentansprüche
i!"ij Verfahren zur Polymerisation von Äthylen unter einem Druck von 400 bis 2500 Bar und einer Temperatur von 200 bis 350°C in mindestens einem Reaktor, welcher mindestens eine Reaktionszone enthält und mittels eines Katalysatorsystems, welches (a) ein Aktivierungsmittel aus der Gruppe Trialkylaluminiumverbindungen, Halogendialkylaluminiumverbindungen und Alkylsiloxalane und (b) eine Halogenverbindung eines Übergangsmetalls der Gruppen IV bis VIA enthalt, dadurch g β kennz e i chnet , daß man in den Reaktor ein komplex= bildendes Mittel (c) aus der Gruppe Siliconöle und Verbindungen der allgemeinen Formel X(OR)n, in der X für Wasserstoff oder ein Metall steht, η gleich der Wertigkeit von X ist und R für eine Alkylgruppe mit bis zu 20 Kohlenstoffatomen steht, in der Weise einspritzt, daß die Konzentration von (c) in dem Reaktor unabhängig von der Konzentration von (b) in dem Reaktor regelbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das komplexbildende Mittel (c) gesondert von dem Bestandteil (b) des katalytischen Systems einspritzt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das komplexbildende Mittel (c) in eine andere Reaktionszone einspritzt,' als diejenige, in die
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ORIGINAL INSPECTED
831772
der Bestandteil (b) des katalytischen Systems eingespritzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß man die Komponenten (b) und (c) in die gleiche Reaktionszone einspritzt und daß sich die Zuführungsleitung für die Komponente (c) im Reaktor konzentrisch zur Zuführungsleitung für die Komponente (b) öffnet.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Verhältnis der molaren Mengen der Komponente (c) zu dem Übergangsmetall der Komponente (b) 0,15 bis 4 beträgt.
6ο Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Silikonöl aus der Gruppe Alkylsilikate, Alkyl- und Arylsiloxane sowie Alkylcyclosiloxane ausgewählt ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß man die Polymerisation in Gegenwart von 1 bis 50 Ge\tf„-9o eines inerten Verdünnungsmittels, beispielsweise eines Kohlenwasserstoffs, durchführt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennz eichnet , daß man die Polymerisation in Gegenwart eines Kettenübertragungsmittels durchführt.
9. Verfahren nach Anspruch 1„ dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (b) des katalytischen Systems Titantrichlorid enthält.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß man als komplexbildendes Mittel (c) eine Verbindung der Formel X(OR) verwendet.
JLJl
909807/076S
DE19782831772 1977-08-01 1978-07-19 Verfahren zur polymerisation von aethylen Withdrawn DE2831772A1 (de)

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FR7723652A FR2399445A1 (fr) 1977-08-01 1977-08-01 Procede controle de polymerisation de l'ethylene par injection separee des constituants catalytiques

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BR (1) BR7804838A (de)
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CS (1) CS207644B2 (de)
DE (1) DE2831772A1 (de)
ES (1) ES471969A1 (de)
FR (1) FR2399445A1 (de)
GB (1) GB2002004B (de)
IT (1) IT1172894B (de)
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