DE2831276A1 - Selbsttaetige frequenzsuch- und leitschaltung - Google Patents
Selbsttaetige frequenzsuch- und leitschaltungInfo
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Description
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230024 SPERRY RAND CORPORATION, New York, N. Y./U. S. A.
Selbsttätige Frequenzsuch- und Leitschaltung
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum selbsttätigen Suchen und
Leiten eines frequenzmodulierten Hochfrequenzsignals im Breitband, bei der eine phasenstarre Schleife eine Kompensation der Frequenzdrift
des Signals vorsieht, um die Schleife auf das Signal festzulegen.
Wenn ein Hochfrequenz-Trägersignal frequenzmoduliert wird, nimmt
seine Frequenz in Abhängigkeit von den Amplitudenschwankungen eines modulierenden Signals gegenüber der ursprünglichen Trägersignalfrequenz,
der sog. Mittelfrequenz zu oder ab. Während des Vorganges der Frequenzmodulation werden somit neue Frequenzen, die sog. Seitenband-Frequenzen
ober- und unterhalb der Mittelfrequenz des unmodulierten
Trägersignals hervorgerufen. Diese Seitenband-Frequenzen sind Vielfache der Frequenz des modulierenden Signals und
stellen den Nachrichteninhalt dar, um in Kombination mit dem unmodulierten Trägersignal das frequenzmodulierte Signal zu bilden.
Die Bandbreite eines frequenzmodulierten Signals ist der Frequenzbereich
nur zwischen den äußersten oberen und unteren Seitenbandfrequenzen, deren Amplituden bezüglich der die Nachricht führenden
Kapazität als bedeutsam betrachtet werden; diese Seitenband-Frequenzen können sich eben stark von der Mittelfrequenz des frequenzmodulierten
Signals entfernen. Zum Suchen und Leiten der Frequenz des frequenzmodulierten Signals zwecks Wiedergewinnung oder
Herausziehen der Nachricht (also des modulierenden Signals) aus dem
frequenzmodulierten Signal werden Demodulatoren (oder Detektoren) angewendet. Diese Demodulatoren der Frequenzmodulation benutzen
häufig phasenstarre Schleifen.
S09823/0502
Im Grunde weist eine phasenstarre Schleife drei Bestandteile auf, nämlich einen Phasendetektor, einen Schleifenverstärker und einen
spannungsgesteuerten Oszillator. Der Phasendetektor empfängt das frequenzmodulierte Signal und ein vom genannten Oszillator erzeugtes
lokales Signal, vergleicht ihre Phasen und bringt eine Gleichspannung hervor, die ein Maß für die Phasendifferenz zwischen den beiden
Signalen darstellt; diese Phasendifferenz wird von der Differenz zwischen den Frequenzen des frequenzmodulierten Signals und des
vom spannungsgesteuerten Oszillator erzeugten Signals, sowie von einer der Schleife eigentümlichen Verzögerung hervorgerufen. Durch
den Schleifenverstärker wird die Gleichspannung gefiltert und verstärkt und dann dem spannungsgesteuerten Oszillator zugeleitet,
um das von diesem erzeugte Signal in einer Richtung zu treiben, die die Phasendifferenz (und somit die Frequenzdifferenz) zwischen dem
frequenzmodulierten und vom Oszillator erzeugten Signal zu vermindern.
Wenn die Schleife phasenstarr wird, ist die dem spannungsgesteuerten Oszillator zugeleitete Gleichspannung derart bemessen,
daß die Frequenz des vom Oszillator erzeugten Signals der Durchschnittsfrequenz des frequenzmodulierten Signals, also der Mittelfrequenz
des unmodulierten Trägersignalanteiles des letzteren Signals entspricht. Die gefilterte und verstärkte Gleichspannung
stellt daher die aus dem frequenzmodulierten Signal herausgezogene Nachricht, also das ursprüngliche, die Frequenz modulierende Signal
dar, das eine sich ändernde Videospannung sein kann, die von einer anderen, mit dem Demodulator gekoppelten Schaltung zur Erzeugung eines
Fernsehbildes verwertet wird.
Wenn das frequenzmodulierte Signal gerade dem Phasendetektor der Schleife zugeleitet wird, verschiebt sich seine Frequenz ständig
zwischen den äußersten oberen und unteren Seitenbändern, während das vom spannungsgesteuerten Oszillator hervorgerufene Signal,
das gerade dem Phasendetektor der Schleife zugeführt wird, konstant (gleich Durchschnittsfrequenz des frequenzmodulierten Signals) zu
bleiben sucht, die ja die Mittelfrequenz des unmodulierten Antei-
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les des frequenzmodulierten Signals ist. Der Phasendetektor gibt
jedoch die Phasendifferenz zwischen den Signalen aus, die eine Gleichspannung ist, die sich ständig zwischen den positiven und negativen
Amplituden bewegt und die ununterbrochene Verschiebung der Frequenz des frequenzmodulierten Signals zwischen ihren äußersten
oberen und unteren Seitenbändern in bezug auf die verhältnismäßig konstante Frequenz des vom spannungsgesteuerten Oszillator erzeugten
Signals zurückgibt. Die schwankende Gleichspannung wird verstärkt
und dem spannungsgesteuerten Oszillator zugeführt, damit er sein Ausgangssignal in eine Richtung treibt, die die Größe der vom Phasendetektor
abgegebenen Phasendifferenz zu vermindern sucht. Auf diese Weise sucht die an den genannten Oszillator angelegte Spannung
diesen so vorzuspannen, daß er die Frequenz herangezogen wird.
Falls das frequenzmodulierte Signal, das gerade von der Schleife demoduliert
wird, das eine sehr große Bandbreite hat, also eine sog. Breitband-Frequenzmodulation vorliegt, ist die Frequenzverschiebung
derart extrem, daß häufig das Ausgangssignal des Phasendetektörs, das an den Schleifenverstärker angelegt wird, damit der
spannungsgesteuerte Oszillator zur entsprechenden Verschiebung der Frequenz seines Ausgangssignals angetrieben wird, derart weite Amplitudenausschläge
zeigt, daß der Schleifenverstärker nicht mehr in seiner Fähigkeit begünstigt wird, ins Positive und Negative zu
schwingen, um den Verschiebungen der Eingangsfrequenz zu folgen. Sobald die Grenzen des Schleifenverstärkers überschritten werden,
setzt folglich eine Störung des Nachrichteninhaltes ein. Hier liegt demnach eine Konstrüktionsbegrenzung nach dem bekannten Stand der
Technik vor. Wenn die Verstärkergrenzen überschritten werden, geht
er vom Linearbetrieb zu einer nichtlinearen· Arbeitsweise über, bei der zugleich der von seinem Ausgangssignal wiedergegebene Nachrichteninhalt
gestört wird, er also nicht mehr dem Eingangssignal des Verstärkers proportional ist. Dabei geht nicht nur die Linearität
der verstärkten Spannung verloren, sondern es wird ein Punkt erreicht, an dem das Festhalten des vom spannungsgesteuerten Oszilla-
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tor erzeugten Signals am frequenzmodulierten Signal tatsächlich aufhört und der Oszillator Zyklen zu überspringen beginnt.
Auch .in dein Fall, daß die Mittelfrequenz des gerade demodulierten,
frequenzmodulierten Signals z. B. infolge einer Drift des Übertragers von der durchschnittlichen Frequenz wegläuft, folgt die mittlere
Höhe der vom Schleifendetektor erzeugten Gleichspannung der Frequenzdrift. Dies fuhrt zu einem mangelnden Abgleich des Verstärkers,
der den wirksamen Bereich seiner linearen Arbeitsweise vermindert. Folglich muß bei Vorhandensein einer Frequenzdrift des übertragenen
Signals der Modulationsausschlag des Systems verringert werden, damit auf dem Empfangsende des Systems ein ungestörtes, demoduliertes
Signal erhalten bleibt.
Gegenstand der Erfindung sind Hilfsmittel zum Ausfiltern der Niederfrequenz-Anteile
der Gleichspannungs-Verschiebung, die vom Phasendetektor in der Schleife der Frequenzsuch- und Leitschaltung
hervorgerufen wird, da die Frequenzdrift normalerweise langsam vor sich geht, und ferner ein Integrator für die Niederfrequenzkomponenten
der Gleichspannung. Der Integrator korrigiert dann die Gleichspannungs-Verschiebung und nicht den Schleifenverstärker
selbst, der die Kompensation verbessert, so daß er seine besonders günstige Fähigkeit der Ausführung von Spannungsausschlägen beibehält.
Der Integrator ist somit derjenige Bestandteil, der der Frequenzdrift
folgt und an die Stelle des Schleifenverstärkers tritt; er arbeitet bei sehr geringen Frequenzen mit einem sehr hohen Gütefaktor,
der das Ansprechen des Schleifenverstärkers in einem gewissen Maße bei der Korrektur der Frequenzdrift übersteuert.
Da die Möglichkeit ausgeschaltet ist, daß in Gegenwart einer Drift
der Eingangsfrequenz der Schleifenverstärker über seine optimalen Grenzen hinaus in den nichtlinearen Betrieb hineingetrieben wird,
ist die Schleife verbessert; hierzu ist ein Niederfrequenz-Integrator zwischen dem Phasendetektor der Schleife und einer Stromversor-
-A-
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gungsklemme für den Schleifenverstärker angeschlossen. Er wirkt dabei
auf die durchschnittliche Gleichspannung an der Ausgangsklemme des Phasendetektors ein und ändert innerhalb vorgeschriebener Grenzen
die Gleichvorspannung ab, die von der Versorgungsklemme an den Schleifenverstärker geschaltet ist, um die lineare Arbeitsweise des
letzteren aufrechterhalten zu können. Auf eine solche Weise entfällt die Notwendigkeit einer Änderung oder Einstellung an der inneren
Charakteristik des Schleifenverstärkers, z. B. mit Hilfe einer Abstimmung von Hand.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden ausführlich erläutert. Es stellen dar:
Figur 1 ein vereinfachtes Schaltbild der selbsttätigen Frequenzsuch-
und Leitschaltung gemäß der Erfindung und
Figur 2 einen Abschnitt aus der Schaltung der Figur 1.
Eine Schaltung 10 zum Auffinden und Führen von Frequenzen wird beispielsweise
in einem Frequenzmodulations-Empfänger oder Demodulator zum Aufsuchen des die ursprüngliche Frequenz modulierenden Signals
angewendet, das den Nachrichteninhalt wiedergibt, der im frequenzmodulierten Signal enthalten war. Das modulierende Signal kann eine
sich ändernde Videospannung sein, die von einer anderen Schaltung 12 verwertet werden kann, die zur Erzeugung eines Fernsehbildes
mit der Schaltung 10 verbunden ist.
Zur Wiedergewinnung des modulierenden Signals benutzt die Schaltung
10 eine übliche phasenstarre Schleife, die aus einem Mischgerät oder Phasenkomparator oder -detektor 14, einem Schleifenverstärker
16 und einem in Reihe liegenden, spannungsgesteuerten Oszillator 18 besteht. Obwohl die Arbeitsweise einer phasenstarren Schleife an
sich bekannt ist, sei sie kurz betrachtet. Der Phasendetektor 14 empfängt das frequenzmodulierte Signal und ein lokales, vom span-
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nungsgesteuerten Oszillator 18 erzeugtes Signal, vergleicht die Phase
dieser Signale und ruft eine Gleichspannung hervor, die ein Maß der Phasendifferenz zwischen den beiden Signalen ist; sie wird von
der Differenz zwischen den Frequenzen der beiden Signale, sowie von einer der Schleife eigentümlichen Verzögerung hervorgerufen.
Vom Schleifenverstärker 16 wird die Gleichspannung gefiltert und verstärkt, worauf sie am Oszillator 18 angelegt wird, um das von
ihm erzeugte Signal in eine Richtung zu treiben, in der sich die Phasendifferenz (und somit die Frequenzdifferenz) vermindert, die
zwischen dem frequenzmodulierten und vom Oszillator 18 erzeugten Signal besteht. Sobald die Schleife starr arbeitet, ist die am
Oszillator 18 angelegte Gleichspannung derart bemessen, daß die Frequenz des vom Oszillator 18 erzeugten Signals gleich der Durchschnitt
sfrequenz des frequenzmodulierten Signals, also der Mittelfrequenz
des unmodulierten Anteiles des Trägersignals im frequenzmodulierten Signal ist. Das gefilterte und verstärkte Gleichspannungssignal
stellt daher die aus dem frequenzmodulierten Signal herausgezogene Nachricht dar, also das ursprünglich die Frequenz
modulierende Signal.
Die Schaltung 10 soll für eine Demodulation einer Breitband-Frequenzmodulation
benutzt werden. Bei einer derartigen Anwendung können die Frequenzverschiebung und die Drift des eingehenden frequenzmodulierten
Signals derart extrem sein, daß das vom Phasendetektor 14 abgegebene Gleichspannungssignal, das am Schleifenverstärker
16 angelegt wird, um den spannungsgesteuerten Oszillator 18 zu einer entsprechenden Verschiebung der Frequenz sines Ausgangssignals
anzutreiben, derartig weiten Amplitudenausschlägen und -Versetzungen unterliegt, daß der Schleifenverstärker 16 nicht
mehr hinsichtlich seiner Fähigkeit begünstigt ist, ins Negative und Positive zu schwingen, damit er den Verschiebungen der Breitbandfrequenz
folgen kann. Folglich würde die gerade wahrgenommene Nachricht, die der auswertenden Schaltung 12 zugeleitet wird, gestört
werden.
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Zu der soweit erläuterten phasenstarren Schleife bekannten Aufbaus
ist als Gegenstand der Erfindung ein Kompensations- bzw» Korrektur-Hilfsmittel
vorgesehen, das zu dem mit Gleichspannung betriebenen
Schleifenverstärker 16 der Figur 1 parallel geschaltet ist, damit das von diesem Hilfsmittel 20 erzeugte Signal zu demjenigen addiert
wird, das in den Schleifenverstärker 16 eingespeist wird; dies geschieht
in der Weise, daß vom letzten kein eigentümlicher Signalverlust
oder eine Signalminderung erlitten wird, da von der Frequenzdrift
des eingehenden frequenzmodulierten Signals" die Gleichspannung
kompensiert wird,, die vom Detektor 14 aus herangeführt wird. Auf
diese Weise wird die Fähigkeit der Schleife, ein Breitband zu suchen
und zu führen, bei der optimalen Bandbreite des Verstärkers 16
beibehalten»
Insbesondere ist das Hilfsmittel 20 zur Korrektur parallel zum
Schleifenverstärker 16 an seinem einen Ende an einem Punkt 22 zwischen
ihm und dem Detektor 14 und an seinem anderen Ende an einem Punkt 26 zwischen ihm: und einer Versorgungsklemme 24 angeschlossen.
Dieses Hilfsmittel 20 spricht auf die Niederfrequenz-Komponenten der Gleichspannung an, die vom Phasendetekfcor 14 erzeugt werden, um
die Gleichvorspannung, die von der Versorgungsklemme 24 an den
Schleifenverstärker 16 herangebracht wird, innerhalb festgesetzter
Grenzen abzuändern, wenn durch die Frequenzdrift des eingehenden
frequenzmodulierten Signals Verschiebungen in der vom Detektor hervorgerufenen
Gleichspannung, entstehen. Auf diese Weise wird von dem Hilfsmittel 20 zur Korrektur der Betrieb des Schleifenverstärkers
16 innerhalb seines optimalen Bandbreitenbereiches gehalten.
Gemäß den Figuren 1 und 2 sind die grundlegenden Komponenten dieses
Hilfsmittels 20 ein Miederfrequenzfliter 28, ein Integrator 30, ein
Begrenzer 32 und eine Vorrichtung 34, die dem Schleifenverstärker 16 die Vorspannung zuführt.
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Das Filter 28 aus Widerständen 36 und 38 und einem Kondensator 40
gleicht im wesentlichen alle Frequenzschwankungen aus, die auf die Modulation zurückgehen; daher bildet die Spannung, die über eine
Leitung 41 (Figur 2) der einen Eingangsklemme des Integrators 30 zugeleitet wird, einen Gleichspannungsanteil, der die Verschiebung
oder die Drift der Frequenz des frequenzmodulierten Signals wiedergibt. Die vom Phasendetektor 14 (nicht gezeigt in Figur 2) über das
Filter 28 an den Integrator 30 herangebrachte Gleichspannung ist
sehr niedrig. Da zu dem Integratorglied 42 ein Widerstand 44 parallel geschaltet ist, weist dieses einen hohen Verstärkungsgrad
auf, damit von ihm eine sehr große Niederfrequenz-Ausbeute erreicht wird. Wegen dieses großen Verstärkungsfaktors haben sogar der geringfügigste
Betrag der Frequenzdrift und die entsprechende Verschiebung der Gleichspannung eine sehr direkte Wirkung auf den Schleifenverstärker
16, wenn er als Gleichvorspannung von der Ausgangsklemme eines npn-Transistors 46 in Emitter-Folgeschaltung in den Verstärker
16 eingebracht wird; dieser Transistor 46 der Vorrichtung 34 liegt
am Ausgang des Integratorgliedes 42 zwischen der Versorgungsklemme 24 und dem Punkt 26, der mit den Kollektoren der Transistoren
(nicht gezeigt) des Schleifenverstärkers 16 verbunden ist. Ein parallel zum Integratorglied 42 und zum Widerstand 44 verbundener Kondensator
48 stellt sicher, daß sich das Integratorglied 42 wieder zurückstellt, sobald es zu seiner oberen oder
unteren Grenze getrieben ist. Die Kondensatoren 50 und 52 dienen bloß der Kompensation und unterstützen das Integratorglied 42, bei
der Niederfrequenz richtig zu arbeiten. Zwischen Erde und einer Ausgangsleitung 56 des Infcegratorglledes 42 stellt eine Diode 54
sicher, daß die vom Integratorglied 42 abgegebene Spannung niemals
negativ wird. Die negative Spannung wird also abgeklemmt, damit
sie stets positiv ist und der Emitter-Basis-Übergang des Transistors
46 geschützt wird. Ein Widerstand 58 und ein Kondensator 60 wirken als Filter, damit Stör- und Rauschsignale nicht die Basis
des Transistors 46 erreichen. Weitere Kondensatoren 62 und 64
dienen demselben Zweck t nämlich das Rauschen vom Emitter des Tran-
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sistors 46 fernzuhalten, da die Vorrichtung 34 scheinbar eine Stromversorgung für den Schleifenverstärker
16 ist. Der Emitter des Transistors 46 liefert natürlich die Vorspannung an den Schleifenverstärker 16 über Widerstände 66,
68, die durch Drähte 70, 72 mit den Kollektoren seiner Transistoren (nicht gezeigt) verbunden sind. Somit bilden die Widerstände 66, 68
einen Teil einer dem Schleifenverstärker 16 zugeordneten Schaltung 74.
Die obere und untere Grenze der vom Integratorglied 42 abgegebenen
Spannung wird vom Begrenzer 32 aufgebaut. Diese Grenzen stellen ihrerseits
die obere und untere Grenze der Vorspannung dar, die von der Versorgungsklemme 24 aus am Schleifenverstärker 16 angelegt
wird. In Abhängigkeit von der Lage ihrer beweglichen Zapfstellen 80, 82, an denen die beiden Eingangsklemmen des Begrenzergliedes
84 angeschlossen sind, setzen Widerstände 76, 78 die obere und untere Grenze derjenigen Spannung fest, die über eine Leitung 86 an
die Steuerklemme des Integratorgliedes 42 angelegt wird. Von dieser Steuerklemme des Integratorgliedes 42 wird außerdem über die Leitung
56 dessen Ausgangsspannung zwischen diesen Grenzen festgelegt.
Diese Art Klemmwirkung wird von ; Rückkopplungsdioden 88, 90 erreicht,
die zwischen dem Ausgangsende des Begrenzergliedes 84 und der Leitung 86 liegen. Da die Spannung an der Steuerklemme des Integratorgliedes
42 schwingt, erreicht sie die äußeren Punkte, an denen die eine der beiden Rückkopplungsdioden 88, 90 die Klemmwirkung einleitet
und ausführt, damit die Größe der Spannung nicht über die Grenze hinausgeht, die von der eingeschalteten Diode aufgestellt
ist.
Eine weitere Eingangsleitung 92 des Integratorgliedes 42 ist mit einem Mittelabgriff 94 an einem Widerstand 96 verbunden, der in
Reihe zwischen Widerständen 98, 100 liegt, die ihrerseits mit einer positiven bzw. negativen Spannung +V bzw. -V gespeist werden.
An dieser Eingangsleitung 92 kann der Schwellwert des Integrator-
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gliedes 42 in typischer Weise auf einen Wert nahe dem Erdpotential
eingestellt werden. Einem Zweck ähnlich dem des Mittelabgriffes 94
und des Widerstandes 96 dient ein Widerstand 102, dessen Mittelabgriff 104 mit dem Ausgang des Phasendetektors 14 (nicht gezeigt in
Figur 2) verbünden ist.Durch eine Einstellung dieses Mittelab-; griffes 104 kann der gewünschte Gleichspannungsabgleich, also eine
Anpassung zwischen den beiden Dioden (nicht gezeigt) des Detektors 14 erreicht werden, die an den beiden Enden des Widerstandes 102
liegen; bei dieser Einstellung läßt sich eine optimale Arbeitsweise des Schleifenverstärkers 16 erreichen. Ein Kondensator 106 und
ein Widerstand 108, der zwischen dem Mittelabgriff 104 und dem Punkt 22 geschaltet ist, dienen nur als Kompensations-Komponenten,
die den Betrieb der Schleife stabilisieren, während ein weiterer Widerstand 110 für die Dioden des Detektors einen Abschluß bildet,
um die Spannungsbegrenzung an einer mit Erde verbundenen Impedanz zu unterstützen.
Für einen wirkungsvollen Betrieb des Schleifenverstärkers 16 müssen
die Kollektoren der beiden Transistoren (nicht gezeigt) innerhalb des Verstärkers 16 über die Drähte 70, 72 abgeglichen werden. Der
Schleifenverstärker 16 arbeitet als Differenz-Verstärker und einziger Ausgangsteil, da der Eingang zur Basis eines puffernden Stromtransistors
122 in Emitter-Folgeschaltung an einem Punkt 112 von nur einem der zweifachen Ausgangsenden des Schleifenverstärkers 16
abgegriffen wird. Dadurch daß man das Integratorglied 42 mit Hilfe der Vorrichtung 34 die Gleichvorspannung der Kollektoren des Differenz-Verstärkers
über die Widerstände 66, 68 verschieben läßt, wird nur die Gleichspannung am Schleifenverstärker 16 abgeändert,
ohne daß die inneren Eigenschaften des Verstärkers selbst verändert zu werden brauchen. Die Kollektoren bleiben also abgeglichen, wenn
die von der Vorrichtung 34 zugeführte Vorspannung zwischen der vom Begrenzer 32 festgelegten oberen und unteren Grenze der Spannungszufuhr schwankt . Dadurch daß der Abgleich der Kollektoren während
der Änderung der Vorspannung zwischen den festgesetzten Grenzen
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aufrechterhalten wird, ist eine lineare Arbeitsweise des Schleifenverstärkers
16 sichergestellt, wenn dieser von der Gleichspannung des Phasendetektors 14 über eine Leitung 114 angetrieben wird.
Die Kombination aus Widerständen 116, 118 und aus einem Kondensator
120, durch die der weitere npn-Transistor 122 in Emitter-Folgeschaltung
/getrieben wird, unterstützt die Stabilität der Schaltung 10 und sucht alle Streukapazitäten zu kompensieren, die am
Basis-Emitter-CJbergang des npn-Transistors 122 auftreten können.
Die bezeichnete Kombination liefert also eine Kompensation für die Eingangskapazität des spannungsgesteuerten Oszillators 18. Von
weiteren Widerständen 130, 132, 134, 136, 138, 140, einem Kondensator 142, einer Zener-Diode 144 und einer negativen Spannung -V,
die dem Schleifenverstärker 16 zugeordnet sind, werden an den Kollektoren der Transistoren dieses Verstärkers gerade die normalen
Zustände der Gleichvorspannung aufgebaut. Auch unterstützen sie die Herstellung des Verstärkungsfaktors beim Schleifenverstärker
In Verbindung mit der Figur 2, die den Abschnitt der Schleife gemäß
der Erfindung ausführlich wiedergibt, seien die Werte für die Widerstände, Kondensatoren und Spannungen gemeinsam mit der speziellen
Art der Dioden, Transistoren und anderer Komponenten als Ausführungsbeispiel
in der folgenden Tabelle zusammengefaßt:
| Widerstand | 110.000 | 0hm | Widerstand | 5.000 | 0hm |
| 36 | 110.000 | 0hm | 96 | 30.000 | 0hm |
| 38 | 22.000.000 | 0hm | 98 | 30.000 | 0hm |
| 44 | 1.000 | 0hm | 100 | 100 | 0hm |
| 58 | 51 | 0hm | 102 | 24 | 0hm |
| 66 | 51 | 0hm | 108 | 27 | 0hm |
| 68 | 5.000 | 0hm | 110 | 51 | 0hm |
| 76 | 5.000 | 0hm | 116 | 1.000 | 0hm |
| 78 | 118 | ||||
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| Widerstand | Transistor | 1.000 | Ohm | Kondensator | 0,01 Farad | Begrenzer sjl led | 84 747IM |
| 124 | 51 | Ohm | 40 | l,5xlO~6 Farad | ratorerlied | ||
| 126 | 46 | 10 | Ohm | 48 | 0,01 Farad | Intes | |
| 130 | 122 | 110 | Ohm | 50 | 0,01 Farad | ||
| 132 | Verstärker | 100 | Ohm | 52 | 0,01 Farad | ||
| 134 | 16 | 62 | Ohm | 60 | 0.01 Farad | ||
| 136 | 180 | Ohm | 62 | 15xlO~6 Farad | |||
| 138 | 180 | Ohm | 64 | 4700xl0~6 Farad | |||
| 140 | 106 | 120xl0~12 Farad | |||||
| 120 | 68OxIO"12 Farad | ||||||
| Spannungsquelle | 128 | 15xlO"18 Farad | |||||
| 12 | Volt | 142 | |||||
| +V | 12 | Volt | |||||
| -V | Diode | 1N4148 | |||||
| 54, 88, 90 | 1N151 (5,1 V) | ||||||
| 2N2219 | 144 | ||||||
| 2N5109 | |||||||
| CA3049 | |||||||
42
2600
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Claims (4)
1.J Schaltung zur Wiedergewinnung des Nachrichteninhaltes aus
einem der Frequenzdrift unterliegenden, frequenzmodulierten Signal von großer Bandbreite im Hochfrequenzbereich in Form einer phasenstarren
Schleife aus einem Phasendetektor, einem nachgeschalteten Verstärker und einem in Reihe liegenden spannungsgesteuerten Oszillator,
von dem ein lokales Signal erzeugbar und zum Phasendetektor zurückführbar ist, der die Phase des lokalen Signales mit der des
frequenzmodulierten Signales vergleicht und eine den Nachrichteninhalt mitführende Gleichspannung dem Verstärker zuleitet, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingangspunkt
(22) des Verstärkers (16) eine Korrekturschaltung (20) angeschlossen ist, von der eine an der Steuerklemme des Verstärkers (16) angelegte
Gleichvorspannung durch eine Summation mit der aus dem Phasendetektor (14) austretenden Gleichspannung steuerbar ist.
2. Schaltung nach dem Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß die Korrekturschaltung (20) einen Integrator (30) und eine Vorspannungsquelle (24) aufweist, zwischen
denen ein Transistor (46) mit seiner Basis am Integrator (30), mit seinem Kollektor an der Vorspannungsquelle (24) und mit seinem
Emitter an der Steuerklemme dos Verstärkers (16) liegt.
3. Schaltung nach dem Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet,
daß der Integrator (30) mit einem Begrenzer (32) derart zusammenwirkt, daß über die vom Integrator (30) gelieferte
Spannung die obere und untere Grenze der Gleichvorspannung einstellbar ist, die an der Steuerklemme des Verstärkers (16) angelegt
ist.
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ORIGINAL INSPECTED
PATENTANWALT
H. F. E L L M E R 627 IDSTEfN FRIEDENSSTUASSE 29/31
TELEFON: IDSTEIN 8237
SPERRIRANDCORPORATION ο 14.JuIi 1978 28 31 97 ß
SL-133 P 23OO24
4. Schaltung nach dem Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Eingangspunkt (22) des Verstärkers (16) und dem Integrator (30) ein Niederfrequenzfilter
(28) angeschlossen ist, von dem alle auf die Modulation zurückgehenden FrequenzSchwankungen ausmittelbar sind.
9 0 ■} 8 7 Ί I 0 Γ>
Π
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/816,419 US4107624A (en) | 1977-07-18 | 1977-07-18 | Automatic frequency-tracking circuit |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2831276A1 true DE2831276A1 (de) | 1979-06-07 |
| DE2831276C2 DE2831276C2 (de) | 1983-04-07 |
Family
ID=25220545
Family Applications (1)
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Also Published As
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