DE2829749C2 - - Google Patents
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- DE2829749C2 DE2829749C2 DE2829749A DE2829749A DE2829749C2 DE 2829749 C2 DE2829749 C2 DE 2829749C2 DE 2829749 A DE2829749 A DE 2829749A DE 2829749 A DE2829749 A DE 2829749A DE 2829749 C2 DE2829749 C2 DE 2829749C2
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B47/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
- A47B47/02—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements made of metal only
- A47B47/021—Racks or shelf units
- A47B47/025—Racks or shelf units with panels connected together without three dimensional frames
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- Cabinets, Racks, Or The Like Of Rigid Construction (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus mehreren Metall
platten zusammensetzbaren und wieder zerlegbaren schrank-
oder regalartigen Möbelkörper gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Durch die US-PS 37 91 707 ist ein Möbelkörper der vor
stehend genannten Art bekannt. Hierbei befindet sich an
der einen Platte eine Ausnehmung, in die ein Vorsprung an
der anzuschließenden anderen Platte eingreift, wobei Wand
öffnungen in der Ausnehmung und am Vorsprung zur Deckung
kommen, in die zur Verbindung der beiden Platten ein
Bolzen eingreift. Bei einer derartigen Technik ist das
Zusammenfügen mehrerer Platten zu einem Möbelkörper hoher
Stabilität mit einem hohen Aufwand verbunden. So ist
auch der für eine hohe Stabilität erforderliche spielfreie
Anschluß von Wandteilen an den Platten nicht sichergestellt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen aus mehreren Metall
platten zusammensetzbaren Möbelkörper der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem bei hoher Stabilität ohne Aufwand
ein leichtes Zusammenfügen der verschiedenen Einheiten
ermöglicht ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen
nach der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unter
ansprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung
beispielsweise dargestellten Gegenstandes der Erfindung
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht
des metallenen Möbelstücks aus Segmenteinheiten;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Einzelheit in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2;
Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht von zwei Einzel
heiten in Fig. 1;
Fig. 5 eine teilweise Draufsicht auf die Einzelheiten
in Fig. 4;
Fig. 6 eine teilweise Stirnansicht einer Einzelheit in
Fig. 4;
Fig. 7 eine teilweise Seitenansicht der Einzelheiten
in Fig. 4 in einer Arbeitsstellung;
Fig. 8 eine teilweise Seitenansicht von zwei anderen
Einzelheiten in Fig. 1;
Fig. 9 eine teilweise Draufsicht auf die Einzelheiten
in Fig. 8;
Fig. 10 eine Teilansicht einer Einzelheit in Fig. 8;
Fig. 11 eine teilweise Seitenansicht der Einzelheiten
in Fig. 8 in einer Arbeitsstellung;
Fig. 12 eine teilweise Stirnansicht einer Einzelheit in
Fig. 1;
Fig. 13 eine teilweise Seitenansicht von zwei weiteren
Einzelheiten in Fig. 1 in einer Arbeitsstellung;
Fig. 14 eine teilweise Stirnansicht einer weiteren Einzel
heit in Fig. 1;
Fig. 15 eine teilweise Draufsicht auf zwei weitere Einzel
heiten in Fig. 1;
Fig. 16 eine teilweise Seitenansicht von zwei Einzelheiten
in Fig. 1 in einer Arbeitsstellung;
Fig. 17 einen Teilschnitt durch Fig. 16;
Fig. 18 eine teilweise Draufsicht auf einige Einzelheiten
in Fig. 1 in einer Arbeitsstellung;
Fig. 19 eine teilweise Draufsicht auf die Einzelheiten in
Fig. 18 in einer zweiten Arbeitsstellung;
Fig. 20 eine teilweise Draufsicht auf die Einzelheiten in
Fig. 18 in einer dritten Arbeitsstellung und
Fig. 21 eine teilweise perspektivische Ansicht der Einzel
heiten in Fig. 18 und 20.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist das allgemein mit 26
bezeichnete metallene Möbelstück aus Segmenteinheiten
eine Bodenplatte 27, zwei Seitenplatten 28 und 29, eine
Reihe von miteinander verbundenen hinteren Platten 31, eine
Decke 32, ein zwischen den Platten 31 und der Decke 32 ange
brachtes Verbindungsquerstück 33 und eine teilweise
dargestellte Tür 34 bekannter Art auf, die auf Anlenk
zapfen 36 (von denen nur einer zu sehen ist) in den
Bohrungen 37 in der Bodenplatte 27 und (nicht sichtbar)
in der Decke 32 verschwenkbar ist.
Die Bodenplatte 27 besteht aus einem Metallblech, das
eine Fläche 38 bildet und an den vier Seiten zwecks
Markierens der Begrenzungen von zwei verschiedenen
Einheiten oder Seitenwänden 39 und 41 (Fig. 3) in Form
eines L umgebogen ist, einer Stirnwand 42 (Fig. 1) und
einer Rückwand 43 (Fig. 2 und 3) in U-Form. Die Stirn
wand 42 und die Rückwand 43 markieren die Begrenzungen
einer unteren Kante 44 bzw. 46, mittels der die Boden
platte 27 auf dem Boden ruht. Die Bodenplatte 27 ist von
einem Paar von Kreuzrippen 47 verstärkt, die im wesent
lichen Z-förmig ausgebildet und in Form eines V unter
der Fläche 38 angeordnet sind, so daß der obere Teil
des V sich im mittleren Teil der Stirnwand 42 befindet,
während die Enden des V gegen die Rückwand 43 anliegen.
Eine dritte ebenfalls im wesentlichen Z-förmig ausge
bildete Kreuzrippe 48 verbindet die Mitte des V mit der
Mitte der Rückwand 43. Die Bodenplatte 27 besitzt zwei
vordere Ecken 49 und 51 und zwei hintere Ecken 52 und 53
neben den Enden des V der Kreuzrippen 47. Die Bodenplatte
27 weist schließlich eine Trägereinheit 54 in U-Form auf,
die an der Fläche 38 in Übereinstimmung mit der Rückwand
43 angebracht ist.
Die Wände 39, 41, 42 und 43 sind in Übereinstimmung mit
den Ecken 49, 51, 52 und 53 unterbrochen. Die vorderen
Ecken 49 und 51 sind ebenso wie die hinteren Ecken 52 und
53 miteinander identisch. Folglich werden der Einfachheit
halber nur die Ecken 49 und 52 beschrieben.
Die Ecke 49 weist als Verriegelungseinrichtung eine U-förmig
ausgebildete Einheit 56 (Fig. 4 und 5) auf, die gegen die
inneren Teile der Fläche 38 und der Stirnwand 42 festge
stellt ist, die zwei identische, bezüglich der Fläche 38
vorspringende Haken 57 und 58 und eine Blattfeder 59 hat,
deren eines Ende an der Innenseite des unteren Randes 44
befestigt ist. Die Blattfeder 59 wird üblicherweise gegen
die Innenseite des unteren Randes 44 gehalten und kann
entweder manuell oder mittels eines Schraubenziehers oder
eines anderen einfachen Geräts auf die Haken 57 und 58 zu
gebogen werden. Die Feder 59 hat einen mittleren Teil 61,
der mit Bezug auf den festgestellten Teil abgeschrägt ist.
Er ist im wesentlichen rechteckig ausgebildet und endet
in einem erweiterten Ende 62 von Trapezform; in der Richtung
der Dicke bietet er eine Biegung von ungefähr 45° mit Bezug
auf den mittleren Teil 61 auf die Haken 57 und 58 zu dar.
Die Ecke 52 (Fig. 8 und 9) besitzt einen Haken 63, der mit
Bezug auf die Fläche 38 vorspringt, und eine untere Zunge 64.
Sowohl der Haken 63 als auch die Zunge 64 sind aus der
Fortsetzung der unteren Wand 43 herausgezogen.
Eine der Seitenplatten 28 (Fig. 1) und 29 ist rechts und
die andere links; sie sind jedoch hinsichtlich ihrer Aus
führung identisch, und demzufolge wird nur eine beschrieben.
Die Platte 28 besteht aus einem Metallblech, das die Seiten
fläche des Möbelstücks bildet und an den vier Seiten zwecks
Markierens der Begrenzungen einer oberen Kante 66, einer
unteren Kante 67, mittels der sie auf dem Fußboden ruht,
und zwei Seitenwänden 68 und 69 umgebogen ist. Die Seiten
wand 68 (Fig. 5) liegt im wesentlichen rechtwinklig zur
Platte 28, während das Ende des Metallblechs wiederum
gegen die Wand 68 umgebogen ist, wodurch ein Kasten 71
gebildet wird, der aus einer im wesentlich parallel
zur Platte 28 verlaufenden Wand 72, einer zweiten im
wesentlichen rechtwinklig zur Platte 28 liegenden Wand 73
und einem dicht an die Platte selbst anliegenden Rand 74
besteht.
Der Kasten 71 ist im Abstand von der oberen Kante 66 (Fig. 14)
und der unteren Kante 67 (Fig. 6) angeordnet und weist
an jedem Ende eine Reihe von vier Schlitzfenstern 76, 77, 78
und 79 auf. Eine Einhakeinheit 81 ist zwischen der unteren
Kante 67 und dem Ende des Kastens 71, wenn die Platte 28
rechts ist, oder zwischen der Kante 66 und dem Ende des
Kastens 71 eingepaßt, wenn die Platte links ist. Es ist
klar, daß der Arbeitszyklus für die Platten 28 und 29
der Gleiche ist, so daß es genügt, nur die Platte um 180°
zu verschwenken und die Einhakeinheit 81 anzubringen, um
die rechte Platte 28 von der linken Platte 29 zu unter
scheiden.
Die Einhakeinheit 81 (Fig. 4, 5, 6 und 7) besteht aus einer
Metallplatte, deren eines Ende 82 an die untere Kante 67
geschweißt ist, und einem geradlinigen Teil 83, der in
den Kasten 71 eindringt und gegen die Wand 72 zum Ver
stärken derselben zur Anlage kommt. Die Einhakeinheit 81
ist bezüglich der Platte 28 leicht gebogen und besitzt
ein T-förmig ausgebildetes Schlitzfenster 84, das mit der
Blattfeder 59 während des Zusammenbaus des Möbelstücks 26,
wie nachstehend beschrieben, in Eingriff kommen kann. In
Übereinstimmung mit den Schlitzfenstern 76 und 77 der Wand
72 weist der geradlinige Teil 83 zwei Aussparungen 86 und 87
auf, die mit den Haken 57 und 58 in der Bodenplatte 27 in
Eingriff kommen können. Zusätzlich ist zwischen der Wand 73
und dem Rand 74 eine Reihe von Rinnen 88 ausgebildet, um die
(in der Zeichnung nicht dargestellten) Fächerhalter aufzu
nehmen.
Die Seitenwand 69 (Fig. 8, 9, 10 und 11) liegt im wesentlichen
rechtwinklig zur Platte 28, besitzt einen um 180° umgebogenen
Teil und endet in einem Rand 91, der im wesentlichen parallel
zur Platte 28 verläuft. Der Rand 91 ist im Abstand von der
oberen Kante 66 und der unteren Kante 67 angeordnet; er
weist an jedem Ende zwei Schlitzfenster 92 und 93 und eine
Fuge 94 auf. Zusätzlich weist der Rand 91 eine Reihe von
Nuten 96 auf, die auf der gleichen waagerechten Ebene wie
die Rinnen 88 (Fig. 6) angeordnet sind, um die (in der
Zeichnung nicht dargestellten) Fächer aufzunehmen. Die
hinteren Platten 31 (Fig. 1) bestehen aus zwecks Bildens
einer einzigen Rückwand miteinander verbundenen Modul
platten. Die Breite der Rückwand beträgt deshalb ein Vielfaches
der Abmessung des Basismoduls. Jede Platte 31 (Fig. 18 und
19) besteht aus einem einzigen und umgebogenen Metallblech
und besitzt einen mittleren Teil, der im wesentlichen ge
rade ist und mittels einer abfallenden Wand 98 und einer
geraden Wand 99, die zur mittleren Wand parallel verlaufen,
an einem L-förmig ausgebildeten Ende 102 befestigt ist, das
von einer im wesentlichen rechtwinklig zum mittleren Teil
31 verlaufenden Wand 103 begrenzt wird. Schließlich weist
das Ende 102 einen Rand auf, der über die Wand 103 zum Ver
stärken des Endes gebogen ist. Die mittlere Wand 31 ist
durch eine zweite abfallende Wand 104 und eine gerade Wand
106 mit dem anderen Ende 107 verbunden, das seinerseits
eine erste Wand 108 und eine zweite Wand 109, die recht
winklig zueinander verlaufen, und eine Wand 111 einschließt,
die mit ungefähr 45° bezüglich der mittleren Wand abfällt.
Schließlich besitzt das Ende 107 einen Rand, der den Wänden
111, 109 und 108 zwecks Verstärkens des Endes selbst folgt.
Die Decke 32 (Fig. 1) besteht aus einem einzigen Metall
blech, das an der flachen Seite und an der hinteren Seite
zwecks Markierens der Begrenzung einer Stirnwand 116 und
einer Rückwand 117 umgebogen ist, welche beide U-Form be
sitzen. Jede der Wände 116 und 117 markiert die Begren
zung einer Kante 118 bzw. 119. Die Stirnwand 116 (Fig. 15)
und die Kante 118 enden jeweils in einer Zunge 121 und
122. Die Rückwand 117 (Fig. 13) endet ebenfalls in einer
Zunge 123. Die Enden 126 und 127 (Fig. 1) der Decke 32
springen über die Zungen 121, 122 und 123 hinaus vor und
greifen, wenn das Möbelstück 26 gerade zusammengebaut
wird, in die oberen Teile der Seitenwände 28 und 29 ein.
Das Verbindungsquerstück 33 besteht aus einer H-förmig
ausgebildeten Platte mit einem oberen Sitzlager 128, das
die hintere Kante 119 der Decke 32 aufnehmen kann, und
einem unteren Sitzlager 129, das die oberen Kanten der
hinteren Platten 31 aufnehmen kann. Die Enden 130 (Fig. 20)
des Verbindungsquerstücks 33 sind L-förmig ausgebildet, um
mit der Seitenwand in Eingriff zu kommen und dadurch den
hinteren Teil des Möbelstücks 26 zu schließen.
Das Möbelstück (Fig. 1) wird wie folgt zusammengebaut:
Die Bodenplatte 27 wird auf den Fußboden gelegt, und dann
werden die Seitenplatten 28 und 29 eingepaßt. Da die Ein
paßvorgänge der beiden Platten ähnlich sind, wird zum
Zwecke der Vereinfachung nur der Einpaßvorgang der rechten
Platte 28 beschrieben.
Die Platte 28 wird senkrecht aufgestellt, wobei sich die
Schlitzfenster 76 (Fig. 5 und 6) und 77 mit den Haken 57
und 58 in einer Linie befinden, wobei das T-förmig ausge
bildete Schlitzfenster 84 sich in Übereinstimmung mit
dem Ende 62 der Blattfeder 59 befindet und wobei das
Schlitzfenster 92 (Fig. 8 und 10) des Hakens 63 und
die Fuge 94 sich in Übereinstimmung mit der Zunge 64
befinden. Die Platte 28 wird im Gegenuhrzeigersinn um
ungefähr 45° verschwenkt, bis die Haken 57, 58 und 63
in die jeweiligen Schlitzfenster 76, 77 und 92 eingreifen.
Dann wird die Platte 28 im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Während dieser Schwenkbewegung greift das Ende 62 (Fig. 5
und 7) der Blattfeder 59 in das T-förmig ausgebildete Schlitz
fenster 84 ein und paßt sich in den vom Einhakelement 81 und
der Innenwand der Platte 28 begrenzten Raum ein. Mit dem
Verschwenken wird fortgefahren, bis die Zunge 64 mit der
Fuge 94 in Eingriff kommt und die Platte 28 rechtwinklig
mit Bezug auf die Bodenplatte 27, wie in Fig. 7 und 11
dargestellt, liegt. Die Blattfeder 59 paßt sich dann in
den kleinen Raum des T-förmig ausgebildeten Schlitzfensters
84 ein und, da die Einhakeinheit 81 mit Bezug auf die Platte
28 geneigt ist, zieht die Blattfeder 59 die Platte selbst,
wodurch jedes Spiel zwischen den Haken 57, 58 und 63 und
den jeweiligen Schlitzfenstern 76, 77 und 92 wiederer
langt wird. Die Platte 28 ist daher an der Bodenplatte 27
unverrückbar befestigt, wobei die untere Kante 67 auf dem
Fußboden ruht. Die linke Platte 29 wird auf die gleiche
Weise wie vorstehend beschrieben eingepaßt.
Die Stellung des Winkels der Seitenplatte 28, 29 bezüg
lich der Bodenplatte 27 ist durch den Unterschied zwischen
der L-förmigen Wand 39 und dem inneren Teil der Platte
selbst bestimmt, und daher liegen die Bodenplatte 27 und
die Seitenplatte 28, 29 auf zwei im wesentlichen senk
rechten Ebenen. Wenn versucht wird, diese Stellung des
Winkels durch Drücken auf die Seitenplatte 28, 29 zu ver
ändern, wodurch die Seitenplatte 28, 29 im Uhrzeiger- oder
im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird, so wird dies so
wohl durch die Kupplung mit den Haken 57, 58, 63 und
den Schlitzfenstern 76, 77, 92 als auch durch die
Kontrastteile der L-förmig ausgebildeten Wand 39 und
der Innenwand der Platte verhindert. Des weiteren
positioniert sich die Blattfeder 59 mit dem geradlinigen
Teil 61 tiefer und tiefer in dem schmalen Teil des T-
förmig ausgebildeten Schlitzfensters 84, wodurch belie
bige weitere Spiele wiedererlangt werden und auf diese
Weise die Reaktion des Einbettens zwischen den beiden
Teilen erhöht wird.
Nun werden die hinteren Platten 31 (Fig. 1) eingepaßt.
Eine Platte 31 wird genommen und in die Nut in der Trä
gereinheit 54 der Zunge 27 entweder mit dem Ende 102
(Fig. 18 und 19) oder mit dem Ende 107 gegen den Rand 91
entweder der Platte 28 oder der Platte 29 derart einge
paßt, daß die Ränder der Enden 102 und 107, wie in
Fig. 18 und 19 dargestellt, auf die Innenseite des Möbelstücks
26 zu geschwenkt sind. Zwecks größerer Klarheit sei an
genommen, daß die erste hintere Platte 31 wie in Fig. 18
gezeigt eingepaßt ist, nämlich mit dem Ende 107 gegen den
Rand 91. Eine zweite Platte 31 wird genommen und mit dem
mit dem Ende 102 verbundenen Ende 107 angeordnet; dann wird
sie in die U-förmig ausgebildete Nut der Trägereinheit 54
(Fig. 1) eingepaßt. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis
sämtliche Platten 31 eingepaßt sind. Das Verbindungsquer
stück 33 wird über den Platten 31 in Stellung gebracht,
wobei die am Ende befindlichen Kanten der Platten in das
untere Sitzlager 129, wie in Fig. 21 dargestellt, einge
paßt werden.
Die Decke 32 (Fig. 1) wird mit der hinteren Kante 119 im
oberen Sitzlager 128 des Verbindungsquerstücks 33 und mit
den Enden 126 und 127 über den oberen Kanten 66 der Seiten
platten 28 und 29 positioniert. Die Platte 28 wird leicht
im Uhrzeigersinn auf die Platte 29 im Gegenuhrzeigersinn
verschwenkt, bis die Zungen 121, 122 und 123 sich in
Übereinstimmung mit Schlitzfenstern 78, 79 und 93 be
finden. Die Platten 28 und 29 werden in eine Senkrecht
stellung zurückverbracht, und die Decke ist mit den in
die Schlitzfenster 78, 79 und 93 eingepaßten Zungen 121,
122 und 123 eingepaßt.
Um die Möglichkeit eines Verschiebens der Decke 32 als
Folge von Bewegungen oder Stößen, die verschiedene Ur
sachen haben können, auszuschließen, sind in derselben
und in den oberen Kanten 66 der Seitenplatten 28 und
29 Schlitzfenster 131 ausgebildet; diese Schlitzfenster
können Verbindungsstifte 133 (Fig. 16 und 17) aufnehmen,
die, wie in Fig. 17 dargestellt, von Hand eingepaßt werden
und ein Verschieben der Decke 32 verhindern.
Um zu verhindern, daß sich die hinteren Platten 31 als
Folge von Stößen oder aus anderen Ursachen verschieben
können, und um somit die Montagefestigkeit des Möbel
stücks 26 zu verbessern, ist eine Feder 136 (Fig. 18,
19 und 21) zwischen den Enden 102 und 107 und dem Rand
91, wie in Fig. 18, 19 und 21 gezeigt, angebracht. Die
Feder 136 besitzt die Arme 137, von denen jeder zwei
Zähne 138 und 139 hat, die auf dem äußeren Ende der Arme
selbst ausgebildet sind. Jeder Arm 137 endet in einem
Ende 141, das mit dem inneren Teil der Wand 69 verbunden
ist und an diesem in Eingriff kommen kann. Fig. 18 und
19 zeigen die Anbringung der Feder 136 an den beiden En
den 102 und 107 der hinteren Platte 31. Zwecks Einpassens
der Feder 136 wird wie folgt vorgegangen:
Die Feder 136 (Fig. 21) wird in Übereinstimmung mit zwei
Nuten 96 gebracht, und dann wird ein Druck angelegt, um
die Feder 136 auf die Wand 69 zu zu drücken, bis sie mit
den Zähnen 138 gegen den Rand 91 und mit dem Ende 141
gegen die Wand 69 in Eingriff kommt, die die Feder selbst
umbiegt. Auf diese Weise wird die Platte 31 gegen den
Rand 91 mittels des Drucks festgehalten, der durch die
Ecke 142 (Fig. 18) gegen die Wand 108 und durch die Zähne
138 gegen den Rand 91 ausgeübt wird, wenn die Feder 136
gegen das Ende 107 der Platte 31 angelegt ist. Wenn die
Feder 136 jedoch gegen das Ende 102 (Fig. 19) angelegt
ist, wird die Platte 31 gegen den Rand 91 durch den Druck
festgehalten, der von der verbundenen Ecke 143 gegen das
Ende 102 der Platte 31 und durch die Zähne 139 gegen
den Rand 91 ausgeübt wird.
Es ist somit klar, daß eine einzige Art von Feder 136
eine stabile Verriegelungswirkung zwischen der vollen
hinteren Wand 31 und den Seitenwänden 28 und 29 erzeugen
kann. Insbesondere verriegelt die Feder 136 zwischen den
Enden 102, 107 und dem Rand 91 der linken Platte 29 die
hintere Platte auf der linken Seite, während die zwischen
den Enden 107, 102 und dem Rand 91 der rechten Seiten
platte 28 angebrachte Feder 136 die Platte auf der rechten
Seite verriegelt.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich wurde,
ist der Zusammenbau des Möbelstücks 26 sehr einfach und
kann von Laien und ohne die Verwendung von irgendwelchen
Spezialwerkzeugen oder -geräten vorgenommen werden.
Weiterhin nehmen die das Möbelstück 26 bildenden Einheiten,
da sie sämtlich eine im wesentlichen parallelepipedische
Form aufweisen, weniger Raum ein, was entweder für die
Lagerung oder den Transport von Vorteil ist. Schließlich
ergeben sich beträchtliche Einsparungen bei den Her
stellungskosten, weil alle das Möbelstück 26 bildenden
Einheiten - Bodenplatte 27, Seitenplatten 28 und 29,
hintere Platten 31 und Decke 32 - durch die Verwendung
von Metallblechen beschränkter Größe erhalten werden.
Der Arbeitszyklus ist einfach; es wird lediglich von
Schneidvorgängen für Löcher, Nuten und Schlitzfenster
Gebrauch gemacht, während das darauffolgende Umbiegen
bzw. Falten auf automatischen Maschinen erfolgen kann.
Um das Möbelstück auseinanderzunehmen, wird entgegengesetzt
zu dem vorstehend beschriebenen Verfahren vorgegangen.
Zuerst werden die Verbindungszapfen 133 (Fig. 17) heraus
gezogen. Dann wird die rechte Platte 28 (Fig. 1) im Uhr
zeigersinn und die linke Platte 29 im Gegenuhrzeigersinn
verschwenkt, um die Zungen 121, 122 und 123 der Decke 32
aus den jeweiligen Schlitzfenstern 78, 79 und 93 zu
lösen, und die Decke 32 wird abgenommen. Anschließend
wird das Verbindungsquerstück 33 entfernt, und die Federn
136 werden mit einem Schraubenzieher oder einem ähnlichen
Gerät herausgezogen. Die hinteren Platten 31 sind jetzt
frei zum Hochheben und Entfernen von der Trägereinheit 54.
Die Bodenplatte 27 mit den Seitenplatten 28 und 29 wird
leicht angehoben, und der für die Federn 136 verwendete
Schraubenzieher oder das Gerät wird zwischen den Rand
44 (Fig. 7) und die eine der beiden Platten haltende
Blattfeder 59 geschoben, um sie auf die Haken 57 und
58 zu zu biegen. Das Ende 62 der Feder 59 wird im breiten
Teil des T-förmig ausgebildeten Schlitzfenster 84 positio
niert, was zur Folge hat, daß, wenn die linke Platte 29
im Uhrzeigersinn und die rechte Platte 28 im Gegenuhrzeiger
sinn verschwenkt werden, die betreffende Platte aus der
Einhakeinheit 81 der Feder 59 gelöst wird. Die Seitenplatte
28 oder 29 kann daher abgenommen werden, wodurch das Aus
einandernehmen des Möbelstücks 26 beendet ist.
Claims (9)
1. Aus mehreren Metallplatten zusammensetzbarer und wieder zer
legbarer schrank- oder regalartiger Möbelkörper, wobei jeweils
zwei benachbart liegende Platten entlang Anschlußseiten recht
winklig aneinander angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens an einer von zwei benachbart liegenden Platten
(27, 28; 27, 29) hakenförmige Anschlußteile (57, 58, 63) vorhanden
sind, die Wandteile (76, 77, 92) an der anderen Platte (28; 29)
hintergreifen, daß zusätzlich an einer der beiden Platten
(27) wenigstens eine Blattfeder (59; 61, 62) befestigt ist,
die an ihrem freien Ende (61) einen ankerartigen Kopf (62)
aufweist, der in einen T-förmigen Wandschlitz (84) der
anderen Platte (28; 29) unter Vorspannung eingreift und in
den verengten Abschnitt des Wandschlitzes (84) hineinfedert,
wobei der ankerartige Kopf (62) Wandteile des verengten
Wandschlitzabschnitts in eine Lage hintergreift, in der die
beiden rechtwinklig zueinander liegenden Platten unter Feder
spannung spielfrei verriegelt sind.
2. Möbelkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte (27) mit den hakenförmigen Anschlußteilen eine
Bodenplatte und die andere Platte eine Seitenwandplatte
(28; 29) ist und daß die Blattfeder (59) an der Boden
platte (27) befestigt ist.
3. Möbelkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bodenplatte abgewinkelte Abschnitte (39) aufweist,
die in der vorbestimmten Anschlußstellung der Seitenwand
platte (28; 29) zur Lagefixierung sich an Wandteilen der
Seitenwandplatte (28; 29) abstützen.
4. Möbelkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die hakenförmigen Anschlußteile (57, 58, 63) an den beiden
Anschlußecken (44, 52) der Bodenplatte (27) angeordnet
sind.
5. Möbelkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die hakenförmigen Anschlußteile (57, 58,
63) an der einen Platte (27) in einer schrägen Montagelage
der anderen Platte (28; 29) in ihre Eingriffstellung hinter
die Wandteile (76, 77, 92) der anderen Platte bringbar sind.
6. Möbelkörper nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß die abgewinkelten Abschnitte (39) zwischen den
hakenförmigen Anschlußteilen (57, 58, 63) angeordnet sind.
7. Möbelkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattfeder (59, 61, 62) zusammen mit
hakenförmigen Anschlußteilen (57, 58) an der einen Anschluß
ecke (49) der einen Platte (27) angeordnet ist und daß an
der anderen Ecke ein hakenförmiges Anschlußteil (63) ge
meinsam mit einem zungenartig vorspringenden Teil (64)
vorhanden ist, das in einen Schlitz (94) in der anderen
Platte eingreift.
8. Möbelkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bodenplatte (27) an ihren gegenüberliegenden Anschluß
seiten (39) zum Anschluß von Seitenwandplatten (28, 29)
jeweils einander entsprechende hakenförmige Anschlußteile
(57, 58, 63), Blattfedern (59, 61, 62) und abgewinkelte Ab
schnitte (39) aufweist und daß an den Seitenwandteilen
(28; 29) einander entsprechende, von den Anschlußteilen
(57, 58, 63) zu hintergreifende Wandteile (76, 77, 92) und
T-förmige Wandschlitze (84) zum Eingriff der ankerartigen
Blattfederköpfe (62) vorhanden sind.
9. Möbelkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der den T-förmigen Wandschlitz
(84) aufweisende Wandabschnitt (81) zum Ausgleich von
Plattenanschlußspielen gegenüber der den Wandabschnitt
tragenden Platte (28; 29) einwärts geneigt verläuft.
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