DE29714749U1 - Rohrverbindung - Google Patents
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Description
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Firma HUPFER Metallwerke GmbH & Co., Dieselstr. 20, 48653 Coesfeld
"Rohrverbindung"
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Die Neuerung betrifft eine Rohrverbindung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Derartige Rohrverbindungen sind vielfach aus der Praxis bekannt. Beispielsweise im Regalbau ist es bekannt,
aus runden oder Vierkant-Rohren vertikale Stützen zu bilden und zwei derartige Stützen durch horizontale Rohre oder
durch horizontal verlaufende Flacheisen zu einer Regalwange zu verbinden. Zwei derartige Regalwangen können im Abstand
voneinander aufgestellt und durch Regalböden miteinander verbunden werden.
Bei Regalen, die für größere Belastungen ausgelegt sind, erfolgt eine feste Verbindung der horizontalen Streben, also der zusätzlichen
Bauelemente mit den Rohren, weiche die Regalstützen ausbilden, beispielsweise kann eine Verschweißung erfolgen.
Die Verschweißung bedingt aufgrund ihrer Materialer
wärmung außer einer Gefügeveränderung im negativen Sinne auch eine Verfärbung von Stütze und Strebe, so daß diese beiden
Bauteile anschließend oberfiächenbehandelt werden müssen, beispielsweise geschliffen, poliert oder lackiert. Diese
Nachbehandlung verursacht zusätzliche Fertigungskosten.
Wenn Bauelemente mit einem Rohr verschraubt werden, um eine feste Verbindung dieser Bauelemente mit dem Rohr zu ermöglichen
und die Nachteile des Schweißens zu vermeiden, so ist entweder auf der den Bauelementen gegenüberliegenden
Rohrseite eine Bohrung erforderlich, damit die Verschraubung zugänglich ist, oder es müssen vergleichsweise teure speziell
angefertige Verschraubungselemente im Rohr positioniert sein, beispielsweise dort gelagerte Muttern. In jedem Fall ist eine
vergleichsweise umständliche Fertigung mit mehreren Ferti
gungsschritten erforderlich, um eine derartige Verschraubung zu
ermöglichen, und ggf. stellen die zusätzlich erforderlichen Bohrungen
einen hygienischen Nachteil dar, wenn beispielsweise ein derartiges Rohr beispielsweise an einem Regal im Lebensmittelbereich
vorgesehen ist.
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Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Rohrverbindung dahingehend zu verbessern, daß diese
preisgünstig und hygienisch hersteilbar ist und eine hohe Belastbarkeit
ermöglicht.
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Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch eine Rohrverbindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, das an das Rohr anzuschließende Bauteil mit vorstehenden Zungen zu versehen,
welche in am Rohr vorgesehene Schlitze eingesteckt werden. Diese Anbindung legt das zusätzliche Bauteil verdrehsicher am
Rohr fest. Bei Anordnung mehrerer Zungen, sei es nebeneinander oder übereinander, ergibt sich eine besonders verdrehfeste
Anbindung des zusätzlichen Bauteils an das Rohr.
Die Zungen können sich entweder durch das Rohrinnere erstrecken und an einer von der Anschlußstelle des zusätzlichen
Bauteils entfernten Stelle durch Punktschweißung mit geringer Wärmebelastung unter Vermeidung der genannten schweißtypi
schen Nachteile mit dem Rohr verbunden sein. Alternativ können die Zungen jedoch auch in dem Rohr abgewinkeit verlaufen
und die Verbindung hauptsächlich aufgrund des Formschlusses sichern.
Gegenüber Verschraubungen ergibt sich in beiden Fällen der Vorteil, daß keine zusätzlichen Bauelemente wie Schrauben,
Muttern o. dgl. erforderlich sind, so daß sowohl reine Materialkosten als auch Handhabungskosten und Fertigungsschritte
eingespart werden können, so daß insgesamt eine neuerungs
gemäße Rohrverbindung sehr preisgünstig herstellbar ist.
Vorteilhaft können die Zungen umgebogen werden, so daß das zusätzliche Bauteil ohne Schweißen am Rohr fixiert ist. Auf diese
Weise ist eine feste Verbindung möglich. Im Gegensatz zum Schweißen erfolgt keine Erwärmung, so daß weder eine Verfär
bung noch eine Gefügeänderung der beiden miteinander zu verbindenden Werkstoffe erfolgt. Demzufolge ist keine Nachbehandlung
der Bauteile erforderlich.
Da die Schlitze vorteilhaft möglichst eng an die Abmaße der
Zungen angepaßt sind, ergeben sich auch unter hygienischen Gesichtspunkten Vorteile, da keine zusätzlichen Öffnungen in
das Rohr oder in das Bauelement eingebracht werden müssen und winklige Schmutzecken, die schlecht zu reinigen sind, wie
sie sich beispielsweise um Schraubenköpfe herum ergeben
können, neuerungsgemäß vermieden werden.
Vorteilhaft werden die Zungen so stark umgeformt, daß sie der Rohrwandung innen anliegen. Auf diese Weise wird eine besonders
sichere Verbindung zwischen dem Bauteil und dem
Rohr erzielt, und aufgrund der Verformung der Zunge in ihrem Knickbereich wird ggf. nicht nur ein Formschluß zwischen dem
Bauelement und dem Rohr bewirkt, sondern zudem ein Kraftschluß.
Vorteilhaft kann das Bauelement nicht nur eine, sondern zwei oder mehrere Zungen aufweisen, die quer zur Längsrichtung
des Rohrs voneinander beabstandet sind. Auf diese Weise sind die beiden Zungen Seicht zugänglich, um in gegensätzliche
Richtungen gespreizt zu werden, so daß für Belastungen in un
terschiedlichster Richtung das Bauteil sicher am Rohr festgelegt ist.
Ein Anwendungsbeispiel für eine neuerungsgemäße Rohrverbindung besteht in einem Regal, an welches horizontale Streben
an ein vertikales, die Regalstütze bildendes Rohr in Form der
neuerungsgemäßen Rohrverbindung anschließen. Ggf. können nicht nur derartige Stützen, sondern auch die Regalauflagen auf
diese Weise an das Rohr anschließen. Werden herkömmlicherweise Rundstifte als derartige Regalauflagen verwendet, welche
sich in Bohrungen der Regalstützen hinein erstrecken, so kann
neuerungsgemäß vorgesehen sein, an Stelle derartiger Rundstifte U-förmig gebogene Flacheisen zu verwenden, deren beiden
freie Enden in Schlitze des Rohrs eingesteckt und anschließend umgebogen werden.
Abweichend von diesem Anwendungsbeispiei können selbstverständlich
auch andere Konstruktionen mit der neuerungsgemäßen Rohrverbindung ausgebildet sein, beispielsweise Transportwagen,
die einen aus Rohren gebildeten Rahmen aufweisen, wobei weitere Bauelemente an diesen Rahmen anschlie
ßen.
Zudem kann vorgesehen sein, bei der Verbindung von zwei Rohren das eine Rohr im Sinne eines neuerungsgemäßen
Bauelementes an das andere Rohr mit Hilfe zweier Zungen an
schließen zu lassen, die sich in das andere Rohr erstrecken und dort umgebogen sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird anhand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine neuerungsgemäße Rohrverbindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Rohr von Fig. 1 vor der
Verbindung und
Fig. 3 eine Ansicht gemäß Fig. 3 nach der Verbindung.
Fig. 3 eine Ansicht gemäß Fig. 3 nach der Verbindung.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Rohr bezeichnet, an welches ein Bauelement
2 in Form eines mehrfach abgewinkelten Flacheisens anschließt. Das Bauelement 2 weist dabei zwei in einer Ebene
übereinander angeordnete vertikale Flächen 3 auf sowie eine
gegenüber diesen beiden Flächen 3 horizontal versetzt ange-
ordnete ebenfalls vertikale Fläche 4, wobei die beiden Flächen 3 und 4 durch jeweils eine Schrägfläche 5 miteinander verbunden
sind.
Aus Fig. 2 ist eine Zunge 3z ersichtlich, die sich in das Rohr 1 erstreckt, und die von der Fläche 3 ausgebildet ist, wobei beide
Flächen 3 jeweils eine derartige Zunge 3z ausbilden. Auch die Fläche 4 weist eine derartige Zunge 4z auf, die sich ebenfalls in
das Rohr 1 erstreckt. Die Zungen 3z und 4z sind quer zur Längsrichtung des Rohres 1 voneinander beabstandet.
Fig. 3 zeigt, daß die beiden Zungen 3z und 4z zu entgegengesetzten
Seiten umgebogen sind, wobei sie an der Rohrwandung anliegen. Diese Verformung ist so stark, daß ein spielfreier An-Schluß
des Bauelementes 2 an das Rohr 1 und die Aufnahme
hoher Lasten ermöglicht wird.
Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Umformung der Zungen 3z und 4z auch weniger stark erfolgen,
so daß ein gewisser Spielraum zwischen den Zungen und
der Rohrwandung verbleibt. Eine endgültige Festlegung des Bauelementes 2 am Rohr 1 kann durch eine zusätzliche Verklebung
oder Verschweißung erfolgen, wobei diese Verschweißung oder Verklebung aufgrund der Verformung der Zungen weniger
belastet wird als bei einer Rohrverbindung, bei der das Bauele
ment 2 ausschließlich mittels einer Verschweißung oder einer Verklebung an das Rohr 1 anschließt.
Sollte eine derartige zusätzliche Verschweißung vorgesehen sein, so kann eine erhebliche Einsparung an Schweißenergie
ermöglicht werden, so daß auch dann die Rohrverbindung erstens wirtschaftlicher wird und zweitens die nachteilge Erwärmung
nicht in dem unerwünschten Ausmaß auftritt. Auch der Einsatz von Klebstoffen kann durch geringere Dosierung oder
geringere Klebkraft preisgünstiger gestaltet werden, so daß ins
gesamt durch die neuerungsgemäße Rohrverbindung, ob sie als
ausschließliche oder als eine von zwei oder mehreren Verbindungstechniken
in der Rohrverbindung verwendet wird, eine besonders preisgünstige Ausgestaltung der Rohrverbindung ermöglicht
wird.
Claims (1)
- 2.Rohrverbindung, wobei ein Bauelement winklig an ein Rohr anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (1) wenigstens einen Schlitz aufweist, der sich in Längsrichtung des Rohrs (1) erstreckt, und daß das Bauelement (2) wenigstens eine Zunge (3z, 4z) aufweist, die sich in den Schlitz erstrecktRohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (3z, 4z) im Rohrinneren quer zur Rohriängsachse abgewinkelt ist.• ·3. Rohrverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (3z, 4z) der Rohrwandung anliegt.4. Rohrverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schlitze und Zungen {3z,4z) vorgesehen sind.5. Rohrverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (2) zwei quer zur Längsrichtung des Rohrs (1) voneinander beabstandete Zungen (3z, 4z) aufweist.6. Regal mit aus Rohren gebildeten vertikalen Stützen und mit horizontalen Streben, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben als Bauelemente (2) mittels einer Rohrverbindung nach einem derAnsprüche 1 bis 3 an die Stützen anschließen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29714749U DE29714749U1 (de) | 1997-08-18 | 1997-08-18 | Rohrverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29714749U DE29714749U1 (de) | 1997-08-18 | 1997-08-18 | Rohrverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29714749U1 true DE29714749U1 (de) | 1997-11-06 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29714749U Expired - Lifetime DE29714749U1 (de) | 1997-08-18 | 1997-08-18 | Rohrverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29714749U1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19971218 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19971222 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20001123 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20040302 |