DE19816945A1 - Schaltschrank - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaltschrank mit zwei Seitenwänden (1), einer Rückwand (2), einer Boden- und einer Deckseite und mit Rahmenschenkeln (3), die zumindest zum Teil durch mehrfache Abkantung der Seitenwände (1), der Rückwände (2), der Bodenseite und/oder der Deckseite in dem Innenraum des Schaltschrankes gebildet sind, wobei die durch die Abkantungen gebildeten Abschnitte jeweils einen zur Ebene der zugehörigen Seitenwand (1), Rückwand (2), Boden- oder Deckseite beabstandeten schräg verlaufenden oder parallelen Abschnitt (3.5) aufweisen. Erweiterte Montagemöglichkeiten werden dadurch geboten, daß die schrägen oder parallelen Abschnitte (3.5) zweier senkrecht zueinanderstehender aneinandergrenzender Wände oder einer Wand und einer Seite des Schaltschrankes in der Weise zueinander angeordnet sind, daß sie im Innenraum des Schaltschrankes eine vertiefte Innenaufnahme (3.2) bilden (Fig. 1).
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaltschrank mit Wandelementen aus
Seitenwänden, einer Rückwand, einer Boden- und einer Deckseite und mit
Rahmenschenkeln, die zumindest zum Teil durch mehrfache Abkantung der
Wandelemente in dem Innenraum des Schaltschrankes gebildet sind, wobei die
durch die Abkantungen gebildeten Abschnitte jeweils einen zur Ebene des
zugehörigen Wandelementes beabstandeten schräg verlaufenden oder parallelen
Abschnitt aufweisen.
Ein Schaltschrank dieser Art ist in der DE 37 31 547 C3 als bekannt aus
gewiesen. Bei diesem bekannten Schaltschrank sind an den Seitenwänden, der
Rückwand, der Bodenseite und/oder der Deckseite durch mehrfaches Abkanten
Rahmenschenkel gebildet, die zwei senkrecht zueinander stehende, zum In
nenraum des Schrankkorpus gerichtete Abschnitte aufweisen und damit An
baumöglichkeiten in der Tiefe, der Breite und der Höhe des Schrankkorpus
bieten. Zudem sind durch die Abkantungen an den offenen Seiten des Schrank
korpus abstehende Dichtungsstege gebildet, die eine Verbindung zwischen dem
Schrankkorpus und der Rückwand bzw. den Schranktüren erleichtern und ver
bessern. Häufig sind im Innenraum des Schaltschrankes weitere Montagemög
lichkeiten erwünscht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schaltschrank der eingangs
genannten Artbereitzustellen, der bei möglichst einfachem Aufbau erweiterte
Montagemöglichkeiten bietet.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Hiernach ist
vorgesehen, daß die schrägen oder parallelen Abschnitte zweier senkrecht
zueinander stehender aneinandergrenzender Wandelemente oder eines Wandele
mentes und eines anderen Rahmenteils des Schaltschrankes in der Weise zu
einander angeordnet sind, daß sie im Innenraum des Schaltschrankes eine
vertiefte Innenaufnahme bilden.
Die vertiefte Innenaufnahme in den Rahmenschenkeln im Innenraum des Schalt
schrankes bietet die Möglichkeit, die Vertiefung selbst, ergänzend zu den
übrigen in dem Innenraum des Schaltschrankes vorhandenen Abschnitten der
Rahmenschenkel, zum Einfügen und Festlegen von Montageelementen, wie z. B.
von Kabeln und deren Führung, und Einbauten zu nutzen. Beispielsweise er
geben die zu der zugehörigen Seitenwand parallelen Abschnitte die Möglichkeit
einer weiteren Montageebene ergänzend zu einem ebenfalls parallel zu dieser
Seitenwand, aber senkrecht zu der dazu rechtwinklig anschließenden Rückwand
gerichteten weiteren Abschnitt des Rahmenschenkels.
Ein geeigneter weiterer parallel zu dem parallelen Abschnitt gerichteter,
gegenüber diesem stufig versetzter Montageabschnitt wird auf einfache Weise
dadurch erhalten, daß der schräge oder parallele Abschnitt mit einem zu der
zugehörigen Seitenwand, Rückwand, Boden- oder Deckseite senkrechten Ab
schnitt verbunden ist. Dabei ist die Innenaufnahme auch leicht zugänglich.
Der vorteilhafte Rahmenschenkel kann mit nur wenigen Abkantungen dadurch
gebildet werden, daß die Seitenwand, die Rückwand, die Bodenseite oder die
Deckseite von der zugeordneten Kante des Schaltschrankes aus zunächst mit
einem Zwischenabschnitt zum Innenraum des Schaltschrankes hin abgekantet
ist und daß der schräge oder parallele Abschnitt an den Zwischenabschnitt
angeschlossen ist und in den senkrechten Abschnitt übergeht. Beispielsweise ist
dabei der Zwischenabschnitt um 135° abgebogen, so daß er in Richtung der
Winkelhalbierenden der zugehörigen Schaltschrankkante verläuft. Der parallele
Abschnitt ist dann von dem Zwischenabschnitt durch weiteres Abbiegen um
45° gebildet, während der senkrechte Abschnitt durch nochmaliges Abbiegen
um 90° an den parallelen Abschnitt angeschlossen ist. Der Anschluß des
parallelen Abschnittes an den Zwischenabschnitt und des senkrechten Ab
schnittes an den parallelen Abschnitt kann aber auch über andere geeignete
Übergangsabschnitte erfolgen.
Eine andere Möglichkeit, den Rahmenschenkel abzukanten, besteht darin, daß
die Seitenwand, die Rückwand, die Bodenseite oder die Deckseite von der
zugeordneten Kante des Schaltschrankes aus zunächst um 180° nach innen als
an der Innenseite der Seitenwand, der Rückwand, der Bodenseite oder der
Deckseite anliegendes Anschlußstück umgebogen ist und daß das Anschluß
stück in den senkrechten Abschnitt übergeht, an den der schräge oder parallele
Abschnitt angeschlossen ist. Mit der Abwinkelung um 180° und die dadurch
gebildete doppelte Lage wird eine Verstärkung des Rahmenschenkels erzielt,
und zudem wird ermöglicht, über den parallelen Abschnitt einen Anschluß an
den parallelen Abschnitt der Abkantungen der benachbarten anderen Wand
herzustellen. Dabei kann z. B. vorgesehen sein, daß der schräge oder parallele
Abschnitt in einen zur zugeordneten Kante des Schaltschrankes gerichteten
Zwischenabschnitt übergeht, so daß die Zwischenabschnitte der Abkantungen
der beiden benachbarten Wände miteinander zur Anlage gebracht und abge
dichtet werden können. Weiterhin besteht die Möglichkeit eines fortlaufenden
Überganges in das benachbarte Wandelement mit den Maßnahmen, daß die bei
den gegeneinander gerichteten, eine Innenaufnahme bildenden parallelen
Abschnitte durch weiteres Abkanten einstückig ineinander übergehen. Ohne
separate Rahmenschenkel wird dadurch ein einstückiger, stabiler Aufbau z. B.
der Seitenwände in Verbindung mit der Rückwand erzielt, wobei vielfältige
Montagemöglichkeiten im Innenraum bestehen.
Der Übergang zwischen den schrägen oder parallelen Abschnitten im Bereich
der Innenaufnahme ist vorteilhaft in der Weise ausgebildet, daß die beiden eine
Innenaufnahme bildenden schrägen oder parallelen Abschnitte mit ihren
gegeneinandergerichteten Bereichen oder über einen senkrecht zur Winkel
halbierenden der zugehörigen Schaltschrankkante verlaufenden oder über einen
schwalbenschwanzförmigen Abschnitt aneinandergrenzen.
Für die Montagemöglichkeiten ist vorteilhaft vorgesehen, daß die die Innen
aufnahme bildenden schrägen oder parallelen Abschnitte einerseits und die
senkrechten Abschnitte andererseits zumindest abschnittsweise mit Lochreihen
gleichen oder unterschiedlichen Rasters versehen sind.
Eine Ausgestaltung in der Weise, daß an den Querschnitt der Innenaufnahmen
angepaßte Montageschienen vorgesehen sind, die sich im eingesetzten Zustand
zumindest abschnittsweise über die Länge der Innenaufnahmen erstrecken und
daß die Montageschienen zumindest auf ihren in den Innenraum des Schalt
schrankes gerichteten Außenseiten weitere Befestigungsaufnahmen aufweisen,
bietet zusätzliche Montagemöglichkeiten, wobei Montageschienen mit unter
schiedlichen Lochrastern vorgesehen sein können. Gleichzeitig kann mittels der
Montageschienen eine Verbindung der im Bereich der Rahmenschenkel anein
andergrenzenden Wandelemente des Schaltschrankes hergestellt werden.
Mit der Maßnahme, daß die Montageschienen zwei senkrecht zueinander ge
richtete Außenseiten besitzen, die im eingesetzten Zustand mit den senkrechten
Abschnitten der zugehörigen Rahmenschenkel fluchten, ergibt sich im Innen
raum die Möglichkeit einer vergrößerten Montagefläche. Für den Zusammenbau
des Schaltschrankes sind die Maßnahmen günstig, daß an den Seitenwänden -
und der Rückwand vertikal verlaufende Rahmenschenkel abgebogen sind und
daß die Bodenseite und die Deckseite vertikal gerichtete Zapfen aufweisen, mit
denen die Rahmenschenkel verbindbar sind. Die Seitenwände und die Rück
wand können mit diesen Maßnahmen einfach mit der Bodenseite und der Deck
seite durch Stecken verbunden und anschließend gesichert werden. Dabei be
stehen verschiedene Möglichkeiten darin, daß jeweils ein Zapfen in der
Innenaufnahme festgelegt ist, wodurch die Wandelemente auch nachträglich
einfach einzeln entfernt und angesetzt werden können, oder daß jeweils zwei
Zapfen pro Rahmenschenkel vorgesehen sind, die in den Hohlraum oder die
beiden Hohlräume der Rahmenschenkel ragen, wodurch ein einfacher
Zusammenbau ermöglicht wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Be
zugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine ausschnittsweise perspektivische Darstellung zweier
aneinandergrenzender Wandelemente eines Schaltschrankes mit
einem an der Kante gebildeten vertikalen Rahmenschenkel,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für einen abgekanteten Rahmenschenkel
im Kantenbereich einer Seitenwand und einer Rückwand mit ein
stückigem Übergang,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen im Kantenbereich einer
Seitenwand und einer Rückwand abgekanteten Rahmenschenkel
mit einstückigem Übergang,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel für einen im Kantenbereich einer Seiten
wand und einer Rückwand abgekanteten Rahmenschenkel bei ge
trennter Seitenwand und Rückwand,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen abgekanteten Rah
menschenkel bei getrennter Seitenwand und Rückwand,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Kante mit Seitenwand und
Rückwand und einer Bodenseite mit zwei Zapfen zum Einstecken
des Rahmenschenkels und
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Verbindung zwischen
einem Rahmenschenkel und einem Zapfen der Bodenseite.
Fig. 1 zeigt einen Kantenbereich eines Schaltschrankes, in dem eine Seitenwand
1 und eine Rückwand 2 an einem Rahmenschenkel 3 aneinanderstoßen. Der
Rahmenschenkel 3 ist durch mehrfache Abkantung der Seitenwand 1 und der
Rückwand 2 gebildet und weist an einem parallel zur Seitenwand bzw. Rück
wand gerichteten Abschnitt 3.5 sowie an einem senkrecht zur Seitenwand 1
bzw. Rückwand 2 gerichteten Abschnitt 3.1 jeweilige Lochreihen zur Montage
von Inneneinbauten des Schaltschrankes auf. Zwischen den beiden parallelen
Abschnitten 3.5 ist eine im Querschnitt rechteckförmige Innenaufnahme 3.2
gebildet.
Der durch die mehrfache Abkantung der Seitenwand 1 und der Rückwand 2 ge
bildete Rahmenschenkel 3 kann auf verschiedene Weise hergestellt werden, wie
aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich. Wie Fig. 2 zeigt, geht die Seitenwand 1 über
ein um 180° nach innen umgebogenes, an der Innenseite der Seitenwand 1 an
liegendes Anschlußstück 3.3 über eine weitere, im rechten Winkel zum Innen
raum des Schaltschrankes gerichtete Abkantung in den zur Seitenwand 1 senk
rechten Abschnitt 3.1 über, an den sich durch eine weitere rechtwinklige Ab
kantung der parallele Abschnitt 3.5 der Innenaufnahme 3.2 anschließt. Der
parallele Abschnitt 3.5 geht im Bereich der Winkelhalbierenden der zugeord
neten Schrankkante in den zur Rückwand 2 parallelen Abschnitt 3.5 über, an
den sich durch eine weitere Abkantung nach außen der senkrechte Abschnitt
3.1 der Rückwand 2 und nachfolgend durch eine weitere senkrechte zur,
Schrankkante gerichtete Abkantung das parallel zur Rückwand 2 verlaufende,
an dieser anliegende Anschlußstück 3.3 anschließt. Das Anschlußstück 3.3
geht über eine Abbiegung um 180° nach außen in die Ebene der Rückwand 2
über.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist gegenüber dem Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 2 an der Innenkante der Innenaufnahme 3.2 ein zur
Schrankkante gerichteter Innenabschnitt 3.4' abgekantet, der durch eine
Umkantung im Bereich der Schrankkante um 180° doppellagig und einstückig
ausgebildet ist.
Während die Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 2 und 3 zwischen der Sei
tenwand 1 und der Rückwand 2 einen einstückigen Übergang über den Rah
menschenkel 3 zeigen, sind bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 4
und 5 die Seitenwand 1 und die Rückwand 2 im Bereich des Rahmenschenkels
3 voneinander getrennt und durch Zwischenfügen einer (nicht gezeigten) Dich
tung aneinandergefügt.
Fig. 4 zeigt eine der Fig. 3 entsprechende Abkantung der Seitenwand 1 und des
Rahmenschenkels 2, wobei der doppellagige Zwischenabschnitt 3.4' im Bereich
der Kante jedoch getrennt ist. Wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3
verläuft der Zwischenabschnitt 3.4' in Richtung der Winkelhalbierenden der
zugehörigen Schrankkante.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist die Seitenwand 1 ebenso wie die
Rückwand 2 im Bereich der Schrankkante um 135° nach innen zum Bilden des
doppellagigen Zwischenabschnittes 3.4 nach innen abgekantet und geht über
eine weitere Abkantung um weitere 45° in den jeweiligen parallelen Abschnitt
3.5 über, die gemeinsam die rechtwinklige Innenaufnahme 3.2 bilden. Die bei
den parallelen Abschnitte 3.5 sind wiederum im rechten Winkel nach außen
gebogen und gehen in die jeweiligen senkrechten Abschnitte 3.1 über, die an
die Innenseite der Seitenwand 1 bzw. der Rückwand 2 grenzen. Die Abdichtung
kann auch bei diesem Ausführungsbeispiel im Bereich des Zwischenabschnittes
3.4 erfolgen.
Die in der beschriebenen Weise durch mehrfaches Abkanten hergestellten
Rahmenschenkel 3 ergeben durch die Kombination des parallelen Abschnittes
3.5 der Seitenwand mit dem senkrechten Abschnitt 3.1 der Rückwand einer
seits und dem parallelen Abschnitt 3.5 der Rückwand mit dem senkrechten
Abschnitt 3.1 der Seitenwand 1 andererseits jeweils zwei Montageebenen in
unterschiedlichem Abstand zu der Seitenwand 1 bzw. der Rückwand 2. Durch
geeignete Wahl der Lochrasterung in den parallelen Abschnitten 3.5 und den
senkrechten Abschnitten 3.1 ergeben sich vielfältige Montagemöglichkeiten für
Inneneinbauten, wie z. B. Geräte oder Halterungen, und in der Innenaufnahme
3.2 können beispielsweise auch ungehindert gut zugänglich Kabel geführt
werden.
Die Abdichtung kann bei getrennter Seitenwand 1 und Rückwand 2 mittels ge
eigneter Stege oder Sicken und aufgeschobener oder eingelegter Dichtungs
elemente gegen Feuchtigkeit und elektromagnetische Einflüsse vorgenommen
werden. Die Verbindung kann beispielsweise im Bereich der aneinanderliegen
den Lagen des Zwischenabschnittes 3.4 mittels Schrauben oder Klammern oder
mittels Winkelstücken in der Innenaufnahme 3.2 erfolgen. Für die Montage
können in der Innenaufnahme 3.2 zumindest abschnittsweise über die Länge
der Rahmenschenkel 3 ergänzende, an die Innenaufnahmen 3.2 angepaßte Mon
tageschienen eingesetzt werden, die ebenfalls geeignete Befestigungsauf
nahmen für Inneneinbauten aufweisen. Fluchten dabei die Außenseiten mit den
senkrechten Abschnitten 3.1 der Rahmenschenkel 3, so wird eine verbreiterte
Montagefläche gebildet.
Die Fig. 6 und 7 zeigen Beispiele, wie die Seitenwand 1 und die Rückwand 2
mittels eines Bodenrahmens zusammengesetzt werden können. Fig. 6 zeigt
einen Bodenrahmen 4 mit zwei senkrecht nach oben gerichteten Zapfen 5, die
in die beiden in dem Rahmenschenkel 3 gebildeten Kammern bzw. den Hohl
raum eingeführt werden. Entsprechende Zapfen kann auch die (nicht gezeigte)
Deckseite aufweisen, so daß die Seitenwände 1 und die Rückwand 2 bereits
durch einfaches Zusammenstecken gehalten werden. Anschließend können die
Seitenwände 1 und die Rückwand 2 an dem Bodenrahmen 4 und der Deckseite
gesichert werden.
Bei dem Beispiel gemäß Fig. 7 besitzt der Bodenrahmen 4 in den Ecken jeweils
nur einen Zapfen 5', der in dem Innenraum 3.2 des Rahmenschenkels 3 be
festigt wird.
Die Herstellung der Rahmenschenkel 3 kann auch durch Abkanten der Deckseite
und/oder der Bodenseite im Bereich der Rückwand 2 und/oder der Seitenwände
1 erfolgen.
Obwohl die beschriebenen rechteckigen Abkantungen zum Herstellen der paral
lelen Abschnitte 3.5 und der senkrechten Abschnitte 3.1 Vorteile haben, kön
nen mit geeigneten Adaptern und angepaßten Teilen der Inneneinbauten und
Montageteile auch schräg zu den Seitenwänden 1 bzw. der Rückwand 2 verlau
fende Abschnitte der Rahmenschenkel 3 abgekantet werden. Insbesondere kann
auch im Bereich der Innenkante der Innenaufnahme 3.2 diese anders, z. B.
schwalbenschwanzförmig oder senkrecht zur Winkelhalbierenden der Schrank
kante verlaufend geformt sein.
Claims (12)
1. Schaltschrank mit Wandelementen aus Seitenwänden (1), einer Rück
wand (2), einer Boden- und einer Deckseite und mit Rahmenschenkeln
(3), die zumindest zum Teil durch mehrfache Abkantung der Wandele
mente in dem Innenraum des Schaltschrankes gebildet sind, wobei die
durch die Abkantungen gebildeten Abschnitte jeweils einen zur Ebene
des zugehörigen Wandelementes beabstandeten schräg verlaufenden
oder parallelen Abschnitt (3.5) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die schrägen oder parallelen Abschnitte (3.5) zweier senkrecht
zueinander stehender aneinandergrenzender Wandelemente oder eines
Wandelementes und eines anderen Rahmenteils des Schaltschrankes in
der Weise zueinander angeordnet sind, daß sie im Innenraum des
Schaltschrankes eine vertiefte Innenaufnahme (3.2) bilden.
2. Schaltschrank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der schräge oder parallele Abschnitt (3.5) mit einem zu der zuge
hörigen Seitenwand (1), Rückwand (2), Boden- oder Deckseite senkrech
ten Abschnitt (3.1) verbunden ist.
3. Schaltschrank nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwand (1), die Rückwand (2), die Bodenseite oder die Deckseite von der zugeordneten Kante des Schaltschrankes aus zunächst mit einem Zwischenabschnitt (3.4) zum Innenraum des Schaltschrankes hin abgekantet ist und
daß der schräge oder parallele Abschnitt (3.5) an den Zwischenabschnitt (3.4) angeschlossen ist und in den senkrechten Abschnitt (3.1) übergeht.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwand (1), die Rückwand (2), die Bodenseite oder die Deckseite von der zugeordneten Kante des Schaltschrankes aus zunächst mit einem Zwischenabschnitt (3.4) zum Innenraum des Schaltschrankes hin abgekantet ist und
daß der schräge oder parallele Abschnitt (3.5) an den Zwischenabschnitt (3.4) angeschlossen ist und in den senkrechten Abschnitt (3.1) übergeht.
4. Schaltschrank nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwand (1), die Rückwand (2), die Bodenseite oder die Deckseite von der zugeordneten Kante des Schaltschrankes aus zunächst um 180° nach innen als an der Innenseite der Seitenwand (1), der Rück wand (2), der Bodenseite oder der Deckseite anliegendes Anschlußstück (3.3) umgebogen ist und
daß das Anschlußstück (3.3) in den senkrechten Abschnitt (3.1) über geht, an den der schräge oder parallele Abschnitt (3.5) angeschlossen ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwand (1), die Rückwand (2), die Bodenseite oder die Deckseite von der zugeordneten Kante des Schaltschrankes aus zunächst um 180° nach innen als an der Innenseite der Seitenwand (1), der Rück wand (2), der Bodenseite oder der Deckseite anliegendes Anschlußstück (3.3) umgebogen ist und
daß das Anschlußstück (3.3) in den senkrechten Abschnitt (3.1) über geht, an den der schräge oder parallele Abschnitt (3.5) angeschlossen ist.
5. Schaltschrank nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der schräge oder parallele Abschnitt (3.5) in einen zur zugeordneten
Kante des Schaltschrankes gerichteten Zwischenabschnitt (3.4') über
geht.
6. Schaltschrank nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden gegeneinander gerichteten, eine Innenaufnahme (3.2)
bildenden parallelen Abschnitte (3.5) durch weiteres Abkanten einstückig
ineinander übergehen.
7. Schaltschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden eine Innenaufnahme (3.2) bildenden schrägen oder paral
lelen Abschnitte (3.5) mit ihren gegeneinandergerichteten Bereichen oder
über einen senkrecht zur Winkelhalbierenden der zugehörigen Schalt
schrankkante verlaufenden oder schwalbenschwanzförmigen Abschnitt
aneinandergrenzen.
8. Schaltschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Innenaufnahme (3.2) bildenden schrägen oder parallelen
Abschnitte (3.5) einerseits und die senkrechten Abschnitte (3.1) ande
rerseits zumindest abschnittsweise mit Lochreihen gleichen oder unter
schiedlichen Rasters versehen sind.
9. Schaltschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Querschnitt der Innenaufnahmen (3.2) angepaßte Montage
schienen vorgesehen sind, die sich im eingesetzten Zustand zumindest
abschnittsweise über die Länge der Innenaufnahmen (3.2) erstrecken und
daß die Montageschienen zumindest auf ihren in den Innenraum des
Schaltschrankes gerichteten Außenseiten weitere Befestigungsaufnah
men aufweisen.
10. Schaltschrank nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageschienen zwei senkrecht zueinander gerichtete Außen
seiten besitzen, die im eingesetzten Zustand mit den senkrechten Ab
schnitten (3.1) der zugehörigen Rahmenschenkel (3) fluchten.
11. Schaltschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Seitenwänden (1) und der Rückwand (2) vertikal verlaufende
Rahmenschenkel (3) abgebogen sind und
daß die Bodenseite und die Deckseite vertikal gerichtete Zapfen (5.5')
aufweisen, mit denen die Rahmenschenkel (3) verbindbar sind.
12. Schaltschrank nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Zapfen (5') in der Innenaufnahme (3.2) festgelegt ist oder
daß jeweils zwei Zapfen (5) pro Rahmenschenkel vorgesehen sind, die in
den Hohlraum oder die beiden Hohlräume der Rahmenschenkel ragen.
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