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DE2828669A1 - Verfahren und system zum automatischen vorgeordneten doppelseitigen umlaufkopieren eines satzes doppelseitiger dokumente - Google Patents

Verfahren und system zum automatischen vorgeordneten doppelseitigen umlaufkopieren eines satzes doppelseitiger dokumente

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DE2828669A1
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Authority
DE
Germany
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document
documents
duplex
copy
simplex
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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DE19782828669
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DE2828669C2 (de
Inventor
Clifford L George
Thomas J Hamlin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE2828669C2 publication Critical patent/DE2828669C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/62Holders for the original
    • G03B27/6207Holders for the original in copying cameras
    • G03B27/625Apparatus which relate to the handling of originals, e.g. presence detectors, inverters
    • G03B27/6264Arrangements for moving several originals one after the other to or through an exposure station

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  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)
  • Counters In Electrophotography And Two-Sided Copying (AREA)
  • Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)
  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)
  • Paper Feeding For Electrophotography (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE DR. ING. E. HOFFMANN · DIPL.-ING. W. EITLE · DR. RER. NAT. K.HOFFMANN · DIPL.-ING. W. LEH N D-8000 MÖNCHEN 81 · ARABELLASTRASSE 4 (STERNHAUS) · TELEFON (089) 911087 · TELEX 05-29419 (PATHE)
-AU-
3o 814 q/da Xerox Corporation/ Rochester, N.Y./USA
Verfahren und System zum automatischen vorgeordneten doppelseitigen ümlaufkopieren eines Satzes doppelseitiger Dokumente
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Systeme zum automatischen doppelseitigen/einseitigen vorgeordneten Umlaufkopieren eines Satzes doppelseitiger Dokumente. Sie bezieht sich damit allgegmein auf verbesserte Kopiersysteme mit Vorkollationierung und verbesserte automatische Dokumentenhandhabungssysteme, die ein vorkollationiertes Kopieren von Duplex-Dokumenten ermöglichen.
Bei der zunehmenden Geschwindigkeit von xerografischen und anderen Kopiergeräten und deren weitergehende Automatisierung wird es immer wichtiger, Massnahmen vorzusehen, um die Hand-
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habung sowohl der Kopieblätter, als auch der einzelnen zu kopierenden Originaldokumente mit hoher Geschwindigkeit jedoch auf zuverlässige und automatische Weise vorzunehmen. Dabei ist es erwünscht, Originaldokumente . und Kopieblätter mit in weitem Umfang sich ändernder Abmessung, Gewicht, Dicke, Material, Kondition, Feuchtigkeit, Alter und dgl. verarbeiten zu können. Ferner ist es erwünscht, diese einzelnen Dokumente und Kopieblätter in rascher Reihenfolge mit einer relativ kompakten und preisgünstigen Blatthandhabungsvorrichtung automatisch zu handhaben. Ferner ist es erwünscht, Blatthandhabungssysteme und Vorrichtungen vorzusehen, die unterschiedliche Blattausrichtungen und Bewegungsrichtungen ermöglichen, um das Kopiergerät und/oder dessen Dokumentenhandhabungseinheit zu optimieren und kompakt gestalten zu können. Die Möglichkeit, ein zweiseitiges (Duplex) Kopieren vorzusehen und/oder ein vorgeordnetes Kopiersystem einzurichten, verkompliziert die Blatthandhabung bei Kopiergeräten erheblich und erhöht die Handhabungsschwierigkeiten .
Der Ausdruck "Duplex-Kopieren" lässt sich anhand unterschiedlicher im einzelnen bekannter Kopierarten definieren. Beim Duplex/Duplex-Kopieren werden beide Seiten von einem Duplex-Dokumentenblatt (das an beiden Seiten Bilder trägt) auf die beiden Seiten von einem einzelnen Kopieblatt kopiert. Beim Duplex/Simplex-Kopieren werden die beiden Seiten von einem Duplex-Dokument nur auf eine Seite von zwei aufeinanderfolgenden Kopieblättern kopiert. Beim Simplex/Duplex-Kopieren werden die Bilder auf einer Seite von zwei aufeinanderfolgenden Simplex-Dokumenten auf die gegenüberliegenden Seiten von einem einzelnen Kopieblatt aufgebracht. In der Druckindustrie bezeichnet man im Gegensatz zur Kopiergeräteindustrie das zweiseitige Kopieren als "Hinterlegen" und nicht als Duplex-Kopieren.
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Bei einem Satz Duplex-Dokumente öder Kopieblätter erscheinen die Seiten 1/3,5 u.s.w. gewöhnlich auf der einen Fläche, während sich die Seiten 2,4,6 u.s.w. auf der anderen Fläche befinden. Man kann daher die betreffenden Flächen oder Seiten als nicht geradzahlig oder geradzahlig bezeichnen.
Das Duplex-Kopieren von Kopierblättern für die Duplex/Duplex · oder Simplex/Duplex-Art kann erfolgen, indem man zunächst einen Satz einseitig bildbehaftete Kopieblätter (nur auf ihrer ersten Seite bedruckt) anfertigt, diese Simplex-Kopieblätter in einer Schale vorübergehend speichert, und sie dann zurück durch die Kopierverarbeitungseinheit führt, um auf die gegenüberliegenden Seiten der Kopieblätter ein zweites Aufdrucken der Dokumentenbilder mit entgegengesetzter Reihenfolge vorzunehmen. Diese Systeme können als sequentielle oder Duplex-Systeme mit zweifachen Durchlauf bezeichnet werden. Beispiele für solche Systeme zur Handhabung von duplexierten Kopieblättern sind in den US-Patentschriften 3.615.129 und 3.645.615, sowie bei den Xerox-Kopiergeräten Typ 4ooo und 45oo zu finden. Von besonderem Interesse für das hier beschriebene bevorzugte Simplex/Duplex-Kopiersystem mit Vorkollationierung ist die anhängige US-Patentanmeldung 767.o12, die auf Seite 16 das Duplex/Duplex- Kopieren erläutert. Diese Duplex-Systerne mit zweifachem Durchlauf haben den Vorteil, dass sie nur eine einzelne konventionelle Abbildungsstation, Übertragungsstation und Behandlungseinheit für beide Kopieseiten erfordern.
Alternativ kann ein Duplex-System mit einfachem Durchlauf verwendet werden, bei dem die nicht aufgeschmolzenen Bilder auf die beiden Seiten des Kopieblattes bei einem einzelnen Durchlauf gleichzeitig oder in unmittelbarer Reihenfolge übertragen werden und die ersten und zweiten Seiten von jedem Dokument gleichzeitig und in unmittelbarer Reihenfolge (hintereinander) kopiert werden. Ein Beispiel für ein solches Duplex-System mit einfachem Durchlauf ist in der US-Patentschrift 3.844.654 zu finden.
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Diese Systeme haben jedoch den typischen Nachteil, dass sie zwei separate Abbildungs-Bildentori-Cklungs- und übertragungseinrichtungen erfordern.
Die Erfindung ist insbesondere auf Duplex-Kopiersysteme mit Vorkollationierung (Vorordnung) gerichtet, bei denen die Abbildungsquellen einen Satz von Original-Duplex-Dokumenten mit Bildern auf beiden Seiten sind, und diese Duplex-Dokumente automatisch mehrfach unter automatischer Belichtung von beiden Dokumentenseiten wiederholt in Umlauf gebracht werden, so dass von diesen Dokumenten vorgeordnete Kopiesätze erzeugt werden.
Ein besonders erwünschtes Kriterium für ein Kopiergerät liegt darin, einen wiederholten automatischen Dokumentenumlauf zur Erzielung eines vorgeordneten Kopierens vorzusehen. Wie z.B. im Detail in der US-Patentschrift 3.963.345 erläutert, bieten solchen vorordnende Kopiersysteme eine Reihe wesentlicher Vorteile. Die Kopien verlassen das Gerät in Form von vorkollationierten bzw. vorgeordneten Sätzen,.so dass ein nachfolgendes Sortieren in einer Sortier- oder Kollationiereinrichtung nicht erforderlich ist. Jede gewünschte Anzahl an solchen Kopiesätzen kann angefertigt werden, indem man eine entsprechende Anzahl an Umläufen des Dokumentensatzes in der kollationierten Reihenfolge längs einer Kopierstation vorsieht und jedes Dokument einmal bei jedem Umlauf kopiert. Eine anschliessende Nachbearbeitung und/oder Wegnahme der fertigen Kopiesätze kann erfolgen, während weitere Kopiesätze von dem gleichen Dokumentensatz noch in Anfertigung stehen.
Ein Nachteil von Kopiersystemen mit Vorköllationierung liegt jedoch darin, dass die Dokumente wiederholt in Umlauf gebracht und wiederholt einzeln kopiert werden müssen, wobei die Anzahl gleich der gewünschten Anzahl an Kopiesätzen ist. Zur Anfertigung von z.B. 1o Kopiesätzen von einem fünfseitigen Simplex-Doku-
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mentensatz oder Buch wird zu einem Zeitpunkt eine Kopie von jeder der fünf Dokumentenseiten in folgender Reihenfolge angefertigt: Seiten 1,2,3,4,5; 1,2,3,4,5 u.s.w.; dies wiederholt sich insgesamt zehn mal (zehn Umläufe) t um die gewünschten zehn Kopiesätze zu erhalten (bei einem bi-direktionalen Kopieren mit Vorkollationierung würde dagegen diese Dokumentenkopiefolge 1,2,3,4,5; 5,4,3,2,1; 1,2,3,4,5; u.s.w. sein). Daraus folgt, dass eine vermehrte Dokumentenhandhabung für ein Kopiersystem mit Vorkollationierung im Vergleich zu einem konventionellen Kopiersystem mit Nachkollationierung erforderlich ist, bei dem sämtliche gewünschten Kopien von jeder Dokumentenseite zu einem Zeitpunkt angefertigt werden, und das Ordnen anschliessend erfolgt. Bei einem solchen Kopier system mit Nachkollationierung braucht der Dokumentensatz nur einmal in Umlauf gebracht zu werden, um die Fächer in einem Kopierblattsortiergerät mit der gewünschten Anzahl an Kopiesätzen zu füllen (diese Anzahl ist jedoch durch die Menge an verfügbaren Fächern begrenzt.)
Die für ein Kopiersystem mit Vorkollationierung erforderliche vermehrte Dokumentenhandhabung erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Dokumentenbeschädigung oder Abnutzung und vergrössert insbesondere die mit der Dokumententrennung verbundenen Probleme/da die einzelnen Dokumente bei jedem Umlauf von dem Rest des Dokumentensatzes abgetrennt werden müssen. Deshalb ist es besonders erwünscht, ein einfaches und zuverlässiges Dokumentenhandhabungs sys tem und einen Umlaufweg für die Dokumente bei sämtlichen Betriebsweisen vorzusehen.
Durch die Erfindung sollen demgegenüber die vorgenannten Probleme und Nachteile beseitigt, bzw. so klein wie möglich gehalten und die Vorteile des Kopierens mit Vorkollationierung erzielt werden. Die Erfindung stellt ein einfaches kompaktes automatisches Dokumentenhandhabungssystem mit Vorkollationierung
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bereit, bei dem der Dokumentensatz in kompakter Weise gehalten und längs eines kurzen und einfachen Dokumentenhandhabüngsweges wiederholt in Umlauf gebracht werden kann, so dass eine Dokumentenbeschädigung weitgehendst ausgeschlossen ist, und maximale Voraussetzungen für einen zuverlässigen mehrfachen Umlauf und Kopiervorgang an unterschiedlichen oder fehlerhaften Dokumenten vorliegen. Das hier beschriebene System eignet sich insbesondere für konventionelle Auflageplatten und optische Systeme von Kopiergeräten, bzw. ist mit diesen verträglich. Es kann ebenfalls als entfernbares oder zusätzliches Dokumentenhandhabungssystem eingesetzt werden, das wegnehmbar auf einer vorhandenen oder konventionellen Auflageplatte eines Kopiergerätes angeordnet werden kann, so dass sich die gleiche Auflageplatte und ihre zugehörige Optik wahlweise zum manuellen oder nicht vorordnenden Kopieren verwenden lässt. Die Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt.
Das erfindungsgemässe Verfahren und die Vorrichtung dürfte das erste praktikable System zum automatischen wahlweisen vorkollationierten Kopieren von entweder Duplex- oder Simplex-Dokumentenblättern auf vorgeordneten zweiseitigen Kopieblattsätzen unter Verwendung der konventionellen einfachen Abbildungs-, Entwicklungsund Übertragungsstationen von Kopiergeräten darstellen. Bei dem erfindungsgemässen System können die gleichen Vorrichtungen zum automatischen Dokumentenumlauf und zur Kopieblatthandhabung verwendet werden, um vorgeordnete Kopiesätze in Duplex/Duplex-Duplex/Simplex7 Simplex/Duplex-und Simplex/Simplex-Kopierweise zu erhalten, so dass von den Dokumentenblättern sämtliche mögliche Kopierarten mit Vorkollationierung erzielt werden können.
Einige Beispiele für Druckschriften die sich auf Dokumentenhandhabungssysteme mit Vorkollationierung beziehen und bei denen ein Dokument von der Unterseite eines Dokumentenstapels zum Koperen abgenommen, in einer Abbildungsstation belichtet und dann
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zur Oberseite des Stapels zurückgeführt wird, d.h. die Originaldokumente mehrfach zum Dokumentenstapel gebracht und von diesem wieder weggenommen werden, werden nachfolgend angegeben: US-Patentanmeldung Seriennr. 27.976 (ursprünglich US-Patentschrift 3.499.71ο); US-Patentschrift 3.536.32ο; US-Patentschrift 3.552.739; US-Patentschrift 3.556.511; US-Patentschrift 3.888.579; und US-Patentschrift 3.937.454. Ein anderes Kopiersystem mit Vorkollationierung ist in der belgischen Patentschrift 835.568, veröffentlicht am 13.Mai 1976, der deutschen Patentanmeldung 2.55ο.985, veröffentlicht am 26.Mai 1976 und der französischen Patentanmeldung 2.291.131, veröffentlicht am 12.Nov.1976 beschrieben, wobei diese Anmeldungen sämtlich auf der US-Patentanmeldung Seriennr. 523.61ο vom 13.Nov.1974 beruhen. In der U.S.Defensive Publication T 957.oo6 vom 5.April 1977, die auf der US-Patentanmeldung Seriennr. 671.865 vom 3o.März 1976 basiertest ein ähnliches System wie in den letztgenanngen Anmeldungen offenbart. Die in diesen letztzitierten Anmeldungen gezeigten Systeme enthalten auch weitere Merkmale, die für die vorliegende Anmeldung von Interesse sind.
Die US-Patentschrift 2.822.172 beschreibt ein Kopiergerät mit Vorkollationierung unter Verwendung einer Unterdrucktrommel, die die Dokumente bei dem Abbildungsvorgang hält und bewegt.
Bekannt ist es, die gleiche Seite von einem einzelnen individuellen Dokument bei einem nicht vorordnenden Kopiersystem mehrfachen: rezyklisieren und zu kopieren, wobei die Umlaufweglänge zur Anpassung an unterschiedliche Dokumentenabmessungen verändert werden kann, vergl. US-Patentschrift 3.4o9.366. Ein beweglicher Ablenkfinger im Dokumentenweg ermöglicht eine Wahl zwischen den beiden teilweise unterschiedlichen Dokumentenumlaufwegen.
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Das allgemeine Konzept zum Abbilden eines Dokumentes mit Unterdrück oder unter Vorsehen einer Friktionsfläche an einer Trommel, die auch das Dokument zum anschliessenden Kopieren von dessen' zweiter Seite umwendet, d.h. einen Teil von einem Duplex-Dokumenten-Kopiersystem darstellt, wird z.B. in der zuvor genannten US-Patentschrift 3.844.654 erwähnt, vergl. insbesondere die in Spalte 4 dieser Entgegenhaltung beschriebene Trommel 44. In diesem Zusammenhang sei auch auf die US-Patentschriften 3.227. 444 und 3.5o6.347 (siehe deren Fig.4) verwiesen.
Andere Beispiele für Kopiersysteme ohne Vorkollationierung mit Rollen oder andersartigen Umwendesystemen auf einem Dokumentenweg zum Umwenden von Duplex-Dokumenten, so dass deren gegenüberliegende Seiten abgebildet werden können, sind in den IBM Technical Disclosure Bulletins Band 14,Nr. 5/Okt.1971, Seite 1547 und Band 19, Nr.12,Mai 1977 Seite 4496 gegeben. Ein weiteres Beispiel hierfür ist in der US-Patentschrift 3.862.802 zu finden.
Von besonderem Interesse hinsichtlich einer Einrichtung zum wahlweisen Umwenden oder Nichtumwenden von einem Dokument auf einem Kopierweg, so dass eine Seite des Dokumentes bei einem Durchlauf und die andere Seite dieses Dokumentes beim nächsten Durchlauf kopiert werden kann, ist das insbesondere in Fig.6 und Spalten 5-6 der US-Patentschrift 4,o4o.616 beschriebene System.
Ein Beispiel für ein Steuersystem und eine logische Schaltung für Kopiergeräte, die mit den hier beschriebenen Systemen verwendet werden können, ist in der US-Patentschrift 3.936.182 gegeben. Obschon eine integrale Softwareeinfügung wie bei dem genannten Patent in die allgemeine logische Schaltung des Kopiergerätes mit den hier defineirten Funktionen und logischen Steuerfolgen bevorzugt wird, können die Funktionen und hier beschriebenen Systeme auf konventionelle Weise auch in ein Kopiergerät ein-
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gebaut werden, das irgendein anderes geeignetes oder bekanntes Software- oder festverdrahtetes logisches System oder Mikroprozessoren sowie bekannte Steuereinrichtungen mit Nockenschaltern verwendet. Die Steuerung der hier beschriebenen beispielhaften Systeme kann durch Beaufschlagung bekannter solenoidbetätigter Blattablenkfinger und Antriebsmotoren oder deren Kupplungen in der angezeigten Reihenfolge erfolgen und erfordert nicht eine unkonventionelle Hardware oder Steuereinrichtung für die Blatthandhabung. Konventionelle Sensorschalter für die Blattwegstellung und zum Erfassen von Betriebsstörungen können verwendet werden.
Um einen Hintergrund für die Details der speziellen erfindungsgemässen Blatthandhabungsvorrichtung zu geben, sei auf die US-Patentschrift 4.O14.537 vom 29.März 1977 hingewiesen, die ein Beispiel von einer Staplungsschale mit einer bodenseitigen Verzögerungs-Blattabführeinrichtung und einem Normalkraftapplikator beschreibt. In dieser Patentschrift ist ebenfalls die Luftschwebung des unteren Blattes erwähnt (die bis zu einem gewissen Ausmass die Normalkraft aufbringenden Einrichtungen beeinflusst). Die Verwendung von einem porösen Auf- oder Rückprallkissen zum Umkehren der Bewegungsrichtung von einem Blatt bei einem zweiseitigen Kopiersystem ist in der US-Patentschrift 3.856.295 angedeutet. Was die Verwendung von einem kontinuierlich sich drehenden Begradigungs- oder Stapelelement betrifft, um die Blätter zu einem an eine Ausrichtkante anliegenden Stapel übereinanderzulegen wird z.B. auf die US-Patentschrift 3.7o9.595 verwiesen.
Sämtliche vorgenannten Patentschriften seien ebenfalls zum Gegenstand der vorliegenden Beschreibung gemacht, soweit sie Lehren für Systeme oder Hardware vermitteln, die für die hier beschriebenen Ausführungsbeispiele verwendbar sind oder Alternativen darstellen.
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Was die nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung betrifft, so werden diese in Verbindung mit einer
ansonsten konventionellen typischen xerografischen Vorrichtung erläutert. Die Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt. Die xerografische Vorrichtung, sowie.das diesbezügliche Verfahren erfordern keine Erläuterung, da verschiedene bekannte Patentschriften/Literaturstellen und kommerzielle Geräte neben den vorzitierten Patentschriften verfügbar sind um dem Fachmann diesbezügliche Details zu vermitteln. Z.B. kann das erläuterte Dokumentenhandhabungssystem mit verschiedenen optischen Systemen und Handhabungssystemen für die Kopieblätter, sowie Verarbeitungssystemen zusätzlich zu den hier erläuterten verwendet werden.
Zusammengefasst wird durch die Erfindung ein Kopiersystem zum Kopieren von entweder Duplex- oder Simplex-Originaldokumentensätzen in Form von vorkollationierten bzw. vorgeordneten Kopiesätzen unter Verwendung eines Dokumentenhandhabungssystems geschaffen, das ein selektives automatisches Umlaufkopieren mit Vorkollationierung von entweder Duplex- oder Simplex-Dokumentenblättern mit gezielter automatischer Blattumwendung ermöglicht. Die Erfindung umfasst ferner eine integrale Einheit zur Aufgabe einer Normalkraft auf einen lölattstapel und zur Ausrichtung der Blätter, um kontinuierlich und gleichzeitig der Oberseite eines Dokumenten- oder Kopieblattstapels die Blätter zuzuführen und von der Stapel-' Unterseite abzuführen, wobei dies entweder in entgegengesetzten oder gleichen Richtungen erfolgen kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung, die eine annähernd masstabgerechte Wiedergabe ist, näher erläutert. Es zeigen:
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Fig.1 eine quergeschnittene Seitenansicht von einem beispielhaften erfindungsgemässen System zur automatischen Duplex- oder Simplex-Dokumentenhandhabung,
Fig.2 eine perspektivische Teilansicht von der integralen Einheit an dem Dokumentenhandhabungssystem nach Fig.1 zur Aufgabe einer Normalkraft auf dem Stapel und zur Blattausrichtung,
Fig.3 eine Fig.1 ähnliche Ansicht von einer anderen Ausführungsform des Dokumentenhandhabungssystems nach Fig.1, und
Fig.4 eine quergeschnittene teilweise schematische Ansicht von einem beispielhaften Kopiergerät mit einem erfindungsgemässen System zur Simplex- oder Duplex-Kopieblatthandhabung, wobei auf dem Kopiergerät das Dokumentenhandhabungssystem nach Fig.1 und angeordnet ist.
Fig.1,2 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und · Fig.3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung zahlreiche andere unterschiedliche Ausrichtungen der Strukturen, sowie in Verbindung mit anderen exemplarischen xerografischen oder sonstigen Kopiersystemen und optischen Systemen stehen kann.
In Fig.1 ist eine exemplarische rückführende Dokumentenhandhabungsvorrichtung (RDH) 2o für Simplex/Duplex-Betrieb gezeigt, die an einem xerografischen Kopiergerät 1o angebracht ist, um automatisch auf dem Fotoempfänger 12 des Kopiergerätes 1o in sequentieller Vorordung Abbildungen von entweder Simplex- oder Duplex-Dokumenten vorzusehen. Irgendeine gewünschte Anzahl an Rückführungen von Dokumentensätzen kann automatisch erfolgen, so dass jede beliebige Anzahl an vorgeordneten Kopiesätzen aus diesem Vorgang kopiert werden kann. Die RDH 2o führt mehrfach die einzelnen Dokumente 22 von einem Dokumentensatz in einer
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Dokumentenablagezone 24 zu einer Abbildungsstation 26 und dann zu dieser zurück. Während jedes einzelnen Umlaufs von einem Dokumentensatz bewegt ein rückführendes Dokumentenhandhabungssystem die Dokumente einzeln auf einem ausgewählten Serienrückführweg von der Dokumentenablagerungszone 24 zu und durch eine Dokumentenabbildungszone, um jedes Dokument einmal zu kopieren, und dann zurück zu der gleichen Dokumentenablagerungszone.
Die verschiedenen Untersysteme der RDH 2o nach Fig.1 werden in der Reihenfolge beschrieben, nach der ein Dokument auf seinem Umlaufweg rückgeführt wird. Danach weist die Dokumentenablagerungszone 24 hier einen im wesentlichen konventionellen Blattstapelhalter oder eine Schale 28 auf, die den Stapel Dokumentenblätter halten und auszurichten vermag. Wie in Fig.2 gezeigt, befindet sich nahe dem vorderen Ende der Schale 28 ein vorderer Stapelanschlag 3o zum Ausrichten von einem Blatt oder dem 'Stapel.
Ein intermittierend arbeitender Abscheider und Zulieferer 32 für ein einzelnes unten liegendes Blatt ist vorgesehen, um die Blätter bei Bedarf von der Unterseite des auf der Schale 28 liegenden Blattstapels einzeln abzuführen. Die Zuliefereinrichtung 32 bewegt die einzelnen Blätter längs einer einzigen Blattzulieferungsrichtung vom vorderen Ende des Stapelhalters oder der Schale 28 am vorderen Stapelanschlag 3o vorbei . Wie gezeigt, kann die Abführung des unteren Blattes mittels eines partiellen Luftauftreibens der Stapelunterseite durch ein Gebläse und einen Verteiler unterstützt werden, die durch öffnungen im Boden der Schale 28 Luft zuführen. Beispiele für derartige Systeme zum Abführen des unteren Blattes und zum pneumatischen Auftreiben des Stapels sind in der US-Patentschrift 4.O14.537 und den darin zitierten Literaturstellen zu finden. In dieser Entgegenhaltung sind weiter normalkraftaufgebende Applikatoren erwähnt, die auf die Oberseite des über dem Zulieferer befindlichen Blattstapels einen Abwärtsdruck ausüben.
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Der exemplarische Unterseitenzulieferer 32 weist hier ebenfalls einen Riemen 33 zur Blattabführung auf, der sich unter einem ausgesparten Bereich der Schale 28 erstreckt, um in Eingriff mit der Unterseite des untersten Blattes zu treten und die Blätter am vorderen Stapelanschlag 3o vorbei nach vorne in einen Spalt zwischen Riemen und einem Verzögerungskissen 34 zu ziehen. Das Verzögerungskissen 34 tritt mit der Oberseite der Blätter in Berührung und bewirkt eine Blattrennung, so dass nur ein Blatt zu einem Zeitpunkt von der Schale 28 abgeführt werden kann.
Bei der RDH 2o können die Dokumente, sei es bei Simplex- oder Duplex-Betrieb in die Schale 28 mit der ersten Seite nach unten weisend, d.h. in der normalen geordneten Reichenfolge/ eingegeben werden. Das bedeutet, dass die Dokumentenblätter von der Bedienungsperson nicht manuell in umgekehrter Reihenfolge umgruppiert werden müssen. Auch brauchen bei Duplex-Dokumenten die Kopien nicht von den zweiten Seiten angefertigt und mit den Originaldokumenten zur Bildung eines Satzes Pseudo-Simplex-Dokumenten vermischt werden. Ferner werden wie nachfolgend noch zu erläutern ist, am Ende des Kopierlaufes die Dokumente automatisch in den geordneten Zustanä bei sämtlichen Fällen zurückgebracht, so dass sie in geordneter Reihenfolge nach dem Kopiervorgang aus der Schale 28 herausgenommen werden können. Die RDH-Einheit 2o ist schwenkbar zur öffnung längs ihres Duplex-Dokumentenweges (nachfolgend beschrieben), so dass die Schale 28 zum Eingeben und Abnehmen eines Dokumentensatzes und zur Beseitigung von Ladehemmungen vollkommen frei liegt.
Nach Durchlauf durch die abtrennende Engstelle zwischen Zulieferungsriemen 33 und Verzögerungskissen 34 tritt hier die Vorderkante von jedem einzelnen Dokument 22 unmittelbar in ein herkömmliches Ausrichtsystem ein, mit dem die Vorderkante des Dokumentes für den Kopiervorgang ausgerichtet und registriert
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wird. Dieses System umfasst hier eine Ausrichtschranke 36 mit Anschlagfingern.gegen die die Vorderkante des Blattes unter Aufwölbung anstösst. Die Schranke 36 wird in konventioneller Weise automatisch aus dem Dokumentenweg herausgedreht und zwar unter der Steuerung des Zustandes des Kopiergerätes Io zu dem geeigneten Zeitpunkt, bei dem eine Weiterführung des Blattes in die Abbildungsstation 26 gewünscht wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.1 handelt es sich bei der Abbildungsstation 26, die sich unmittelbar abstromseitig der Ausrichtschranke 26 befindet, um ein System mit Schlitzabtastbelichtung unter Bewegung des Dokumentes. D.h., das Dokument wird längs einer schmalen Abtastöffnung 38 mit konstanter, zur Geschwindigkeit des Fotoempfängers 12 synchronisierter Geschwindigkeit bewegt. Am Abtastschlitz 38 wird das Dokument durch einen Unterdruckzylinder 4o gleichmässig in Anlage an diesem gehalten und von diesem bewegt. Nur der untere Abschnitt des Ünterdruckzylinders 4o wird für die Abbildungsstation 26 ausgenutzt. Dies kann, wie dargestellt, durch einen V-förmigen Verteiler 42 inseitig des ünterdruckzylinders 4o erfolgen, der den angelegten Unterdruck auf einen nur begrenzten Bereich des Zylinders 4o begrenzt, so dass sichergestellt ist, dass die durch den Unterdruck bedingte Anziehung des Dokumentes, sowie die darauf wirkende Antriebskraft, nur in diesem Bereich vorliegt. Der Verteiler 42 erhält hier den Unterdruck von einem herkömmlichen Gebläse 44.
Kurz bevor die Vorderkante des Originaldokumentes 22 in die Abbildungsstation 26 gelangt, wird sie am Beginn des segmentförmigen Unterdruckbereichs des Ünterdruckzylinders 4o, wie dargestellt, gegen dieses Unterdrucksegment des Zylinders durch eine Rolle 51 gedrückt.
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flierbei kann es sich natürlich um eine Reihe von auf einer gemeinsamen Welle beabstandeten Rollen handeln). Die Rolle 51 bringt das Dokument in Zwangseingriff mit dem Unterdruckzylinder 4o an dieser Stelle.
Der Abtastschlitz 38 kann weiter wie dargestellt, eine transparente Platte oder ein Fenster 46 aufweisen, über das das Dokument sequentiell entsprechend der Weiterbewegung auf dem Unterdruckzylinder 4o abgebildet wird. Die Beleuchtung des Dokuments erfolgt durch eine konventionelle Leuchtstofflampe 48 oder eine andere Beleuchtungslampe mit einer dem Fenster 46 zugewandten lichtaussendenden Zone. Diese Beleuchtung wird verstärkt-und damit Schattierungseffekte an den Dokumentenkanten herabgesetzt-durch einen dünnen vertikalen Fresnel'sehen Spiegel 5o (ein Spiegel mit mehreren Schlifflächen ) an der der Lampe 48 gegenüberliegenden Seite der Abbildungsstation Die Winkel der Facetten des Fresnel'sehen Spiegels 5o sind einzeln unterschiedlich ausgerichtet, um das gesamte Licht von der Lampe 48 in den Abtastschlitz 38 zu reflektieren. Das Bild von dem beleuchteten Dokument gelangt zwischen Lampe 48 und Spiegel 5o über ein geeignetes Spiegelsystem auf den Fotoempfänger 12. Dieses Spiegelsystem umfasst hier einen Spiegel 55, der in den optischen Weg von einem Xerox-Kopiergerät Typ 4ooo oder einem anderen Kopiergerät geschwenkt werden kann, so dass das gleiche Objektiv und die meisten anderen vorhandenen optischen Elemente, wie sie z.B. in der US-Patentschrift 3.775.oo8 wiedergegeben sind, verwendet werden können. Das Objektiv ist hier jedoch stationär gehalten und der Spiegel 55 versperrt den normalen Bildweg von der Kopiergerätplatte.
Bei einer Überplatten-RDH-Einheit gem. Fig.3 ist dies nicht erforderlich. Wenn der Spiegel 55 in die gestrichelt dargestellte Lage gedreht ist, kann ein konventionelles, manuelles Kopieren auf der Geräteauflageplatte vorgenommen werden. Eine variable
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Vergrösserung kann erhalten werden, indem Objektiv und Spiegel verlagert und die Geschwindigkeit des Unterdruckzylinders 4o verändert werden.
Der Unterdruekzylinder 4o und seine zugehörigen Bauteile versehen hier verschiedene Funktionen, indem der Zylinder die Abstützung und den Hintergrund für die Dokuraentenabbildung, den Antrieb des Dokuments synchron zur Geschwindigkeit des Fotoempfängers und ferner' ein erstes Dokumentenumwendesystem auf dem Dokumentenumläufweg schafft. Wie nachfolgend noch erläutert werden wird, ist der Rückführweg für Simplex-Dokumente hier eine endlose unidirektionale exzentrische Schleife mit zwei Wendepunkten und Invertern auf dem Weg,während der Rückführweg für Duplex-Kopien nur einen Dokumentenwendepunkt und einen Inverter hier aufweist. Der Unterdruckzylinder 4o und seine zugehörigen Bauteile stellen hier einen (ersten) dieser beiden Dokumentenwendepunkte und Invertern dar, wobei der Unterdruckzylinder Teil von sowohl dem Simplex- als auch Duplex-Weg ist.
Um sicherzustellen, das der Unterdruckzylinder 4o stetig und genau zu der synchronisierten Fotoempfängergeschwindigkeit angetrieben wird, um einen Bildsprung oder eine Bildverwacklung zu verhindern,ist ein separates Antriebssystem mit einem Riemen 53 direkt von dem Fotoempfängerantrieb zur Bewegung des Zylinders 4o vorgesehen. Dieser Antrieb ist daher unabhängig von den Antrieben für das Ausrichtsystem und den anderen Dokumententransporteinrichtungen der RDH 2o. Dies verhindert, dass .die Bewegung des Zylinders 4o und damit des abzubildenden Dokumentes durch intermittierende Drehmomentänderungen oder Schwingungen von diesen anderen Bauteilen beeinflusst wird. Ferner erfolgt die einzige zwangsmässige Eingriffnähme des Dokumentes in der Belichtungsstation 26 an und durch den er-
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wähnten Unterdrucksektor.
Der Antriebsriemen 53 für den RDH-Unterdruckabbildungszylinder 4o erstreckt sich hier von der Hauptgeräteantriebswelle (unten in der Mitte der Maschine) nach oben und über den Unterdruckzylinder 4o, so dass er einem L-förmigen Weg folgt. Vorzugsweise handelt es sich um einen Zahnriemen 53, um Schlupf zu verhindern und die Ausrichtung einzuhalten. Die L-förmige Riemenkonfiguration erfordert jedoch, dass der Steuerriemen wenigstens eine Umkehr oder Aussenbiegung an einer Lehrlaufrolle als auch eine Vorwärts- oder Einwärtsbiegung um eine weitere benachbarte Lehrlaufrolle an der Ecke des L wie dargestellt vornimmt. Einseitige Steuerriemen (mit Zähnen nur an der Innenseite) führen die Umkehrbiegungen nicht exakt durch. Dieses Problem wird durch Verwendung von einem handelsüblich verfügbaren zweiseitigen Steuerriemen 53 mit Zähnen an beiden Seiten umgangen.
Das Dokument wird auf seinem gewünschten Weg abstromseitig der Abbildungsstation 26 durch eine Papierführung 52 gehalten und umgewendet, wobei die Papierführung 52 sich durchgehend in Abstand um die aussenliegende Hälfte des Zylinders 4o erstreckt. Die Führung 52 kann.Lehrlaufrollen aufweisen, doch drückt sie bei der vorliegenden Ausfuhrungsform das Dokument nicht gegen den Zylinder 4o. ferner lassen sich sämtliche abstromseitige Rollenspalte einschliesslich des Spalts an der Ausrichtschranke 36 vor Beginn der Dokumentenabbildung öffnen. Daher wirken keine wesentlichen auf- oder abstromseitigen Reibverzögerungskräfte auf das Dokument bei dessen Durchlauf durch die Abbildungsstation, was gewährleistet, dass sich das Dokument mit genau dergleichen Geschwindigkeit wie der Zylinder 4o, d.h. ohne Schlupf zu diesem,in der Abbildungszone bewegt.
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Nachdem jeder Teilbereich des Dokumentes den Belichtungs*- schlitz 38 und das entsprechende Ende des ünterdrucksegments von dem Unterdruckzylinder 4o passiert hat, wirkt kein Unterdruck mehr auf den Abschnitt des Dokumentenblattes. Die alleinige Kraft/ die das Dokument kontinuierlich zu den nachfolgenden Transporteinrichtungen hinter dem Unterdruckzylinder 4o weiterbewegt, ist daher die zwangsmässige Eingriffnähme zwischen Dokument und Unterdruckzylinder 4o am Unterdrucksegment, insbesondere am Spalt der Zuführrolle 51. Zu keinem Zeitpunkt liegt ein Unterdruck an irgendeinem Bereich des Zylinders 4o, ausser an der unteren sich über weniger als 9o° erstreckenden feststehenden Sektorzone aft. Ferner ist kein Luftdruck erforderlich, um die Blätter an der Oberseite des Zylinders 4o abzustreifen.
Bei dem vorbeschriebenen System ist der Dokumentenrückführweg für sowohl Simplex- als auch Duplex-Dokumente zu allen Zeiten bis zum Austritt der Dokumentenvorderkante an der oberen Oberfläche des Unterdruckzylinders und ersten Umwenderolle 4o der gleiche. An dieser Stelle befindet sich bei der vorliegenden" Ausführungsform ein kritischer Schnittpunkt, von dem zwei separate Rückführwege zu der Dokumentenablagerungszone 24 ausgehen. Ein erster (Simplex)-Rückführweg wird von einer Simplex-Riementransporteinrichtung 54 über und um eine zweite Wenderolle oder einen Zylinder 56 geschaffen, von dem die Dokumente auf das hintere Ende der Schale 28 ausgeworfen werden. Alternativ besteht ein separater zweiter (Duplex) Dokumentenrückführweg, gebildet durch eine zweite /Duplex) Dokumententransporteinrichtung 58, die sich direkt von der ersten Wenderolle 4o in das vordere Ende der Schale 28 erstreckt.
Die Wahl von einem dieser beiden Wege erfolgt hier durch ein Duplex/Simplex-Schaltsystem mit einem Ablenkfinger 6o für die
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Blattvorderkante, der zwischen der durch ausgezogene Linien wiedergegebenen Simplex-Stellung und durch gestrichelte Linien wiedergegebenen Duplex-Stellung verschwenkbar ist. Bei der ersten oder Simplex-Stellung werden sämtliche den Unterdruckzylinder 4o verlassende Dokumente von dem Finger auf die erste oder Simplex-Transporteinrichtung 54 gerichtet, während bei der zweiten oder Duplex-Stellung die Dokumente'nur nach unten auf die zweite oder Duplex-Transporteinrichtung 58 gelangen.
Durch Wahl dieser beiden Stellungen des Ablenkfingers 6o kann somit die Simplex-Transporteinrichtung 54 und ihre zugehörige zweite Wenderolle 56 ohne weiteres automatisch in und aus dem Dokumentenrückführweg bei der Rückführung von einem Dokumentensatz geschaltet werden, so dass bei jedem Umlauf entweder eine einfache Umwendung von jedem Dokument (unter Umgehung der zweiten Umwenderolle) oder zwei aufeinanderfolgende Umwendungen an jedem Dokument wahlweise erfolgen kann. Das Umschalten des Fingers 6o kann durch ein konventionelles Solenoid in elektrischer Verbindung mit der logischen Maschinensteuervorrichtung vorgenommen werden.! Bei Wahl der einfachen Umwendung (Duplex-Weg) wird ein Dokument, das sich zunächst mit der informativen Seite nach unten weisend in der Schale 28 befindet, zur gleichen Schale 28 mit besagter Seite nach oben weisend, d.h. umgewendet nach jedem Belichtungsumlauf zurückgeführt. Daher liegen am Ende des Umlaufes sämtliche Dokumente des umgelaufenen Satzes schon in der umgewendeten Konfiguration vor. Wenn der Umlaufweg mit zweifacher Umwendung (Simplex-Weg) gewählt wird, wird jedes Dokument zur Schale 28 in der gleichen Ausrichtung, wie vor dem Umlauf, d.h. ohne Umwendung zurückgeführt.
Die betreffenden Wenderollen 4o und 56 schaffen diese Dokumentenwendungen und ebenfalls eine Änderung der Dokumentenbewegungsrichtung, da jede Rolle die Dokumenten etwa längs einer Hälfte
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ihrer Aussenumfänge dreht. Somit können einfache unidirektionale und im wesentliche lineare (ebene) Dokumententransporteinrichtungen 54 und 58 für diese RDH-Konfiguratio^wie nachfolgend beschrieben,verwendet werden.
Wenn die rückgeführten Dokumente zu der Dokumentenablagerungszone in ihrer ursprünglichen Ausrichtung zurückgebracht werden, werden die gleichen Dokumentenseiten bei dem nachfolgenden erneuten umlauf des Dokumentensatzes kopiert. Wenn jedoch die Dokumente in umgewendeter Ausrichtung zur Ablagerungszone zurückgebracht werden, können die gegenüberliegenden Seiten der Duplex-Dokumente sofort bei dem nachfolgenden erneuten Umlauf des Dokumentensatzes kopiert werden. D.h. die Seiten von einem Duplex-Dokument mit gerader Zahl können bei einem Umlauf und die Seiten mit ungerader Zahl beim nächsten Umlauf, die Seiten mit gerader Zahl bei dem dann anschliessenden Umlauf und die Seiten mit ungerader Zahl wiederum bei dem nächstfolgenden Umlauf u.s.w. kopiert werden.
Das erfindungsgemässe System ist daher besonders kompakt. Die gesamte Dokumentenablagerungszone 24, als auch die Transporteinrichtung 54 und 58, sowie die Dokumentenausrieht- und-abbildungsstationen befinden sich sämtlich in dem Bej&ich zwischen den beiden Rollen 4o und 56, die die beiden Dokumentenwendezonen bilden Kein externes Wendesystem oder Wendewege sind erforderlich. Sowohl der Simplex- als auch Duplex-Rückführweg ist kontinuierlich und unidirektional, d.h. die Bewegung der umgelaufenen Dokumente braucht zu keinem Zeitpunkt selbst während der Dokumentenumwendungen mit Ausnahme bei Ausrichtung unterbrochen oder umgekehrt zu werden. Dies ist besonders erwünscht, da hierdurch die Möglichkeit für Ladehemmungen als auch die Dokumentenweglängen verringert werden.
Bei dem beschriebenen System erfolgt das Umschalten auf Duplex-Betrieb alleine durch geeignete Betätigung von ein oder mehreren einfachen Ablenkfingern direkt bei der ersten
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Wenderolle 4o und nahe abstromseittg der Abbildungsstation 26. Die Duplex-Schalteinrichtung 6o ist hier direkt im Rückführweg zwischen der ersten und zweiten Dokumentenwendeeinrichtung angeordnet und kann wahlweise die zweite Dokumentenwendeeinrichtung umgehen. Am Schalter 6o erstrecken sich beide Rückführwege in die gleiche Richtung und nahezu parallel, da der Duplex-Weg nur unter einer leichten Neigung von etwa 2o° abbiegt. Die Dokumenteerfahren daher keine scharfe Verbiegung, wenn sie an der Wegwählzone in einen der Wege hineingelangen.
Beide Dokumentenumalufrückführwege sind kurz und direkt und können kontinuierlich auf konventionelle Weise angetrieben werden. Ein einfaches direktes Dupliziersystem mit nur einer Umwendung ist vorgesehen. Der Anfangsbereich des Umlaufweges ist sowohl für die Simplex-.als auch für die Duplex-Kopierweise gleich und umfasst die kritische' .Abführungs- Betätigungs-Äusrichtungs-Abbildungs- und anfängliche Umwendezonen unter Verwendung des gleichen Raums und der gleichen Bauteile.
Die beiden Dokumentenumlaufwege von der Abbildungsstation zurück zur Dokumentenablagerungszone unterscheiden sich voneinander und von dem gemeinsamen Dokumentenumlaufweg von der Dokumentenablagerungszone zur Abbildungsstation 26. Daher kann ein Dokument von der Schale 28 zur Abbildungsstation gerade zugeführt werden, während ein anderes Dokument (das zuvor abgebildet wurde) gerade auf dem Weg von der Abbildungsstation zurück in die Schale 28 über entweder den Simplex- oder Duplex-Dokumentenweg ist. Ferner wird man erkennen, dass sämtliche Dokumente direkt und linear von der Schale 28 in die Abbildungsstation 26 auf dem Dokumentenumlaufweg gelangen, bevor irgendeine Dokumentenumwendung durch eine der Dokumentenumwendeeinrichtungen erfolgt.
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Im Detail umfasst die erste oder Simplex-Riementransporteinrichtung 54 für die Dokumente hier ein einzelnes gegenüberliegendes und teilweise sich überlappendes Paar schmale, zentral angeordnete Endlosriemen 62 und 63. pie beiden Riemen
62 und 63 befördern ein Dokument linear zwischen sich von dem Ablenkfinger 6o am Ünterdruckzylinder 4o in Richtung auf und um die zweite Umwenderolle 56. Die Dokumente gelangen nur dann in die Transporteinrichtung 54, wenn sich der Ablenkfinger 6o in der durch ausgezogene Linien wiedergegebenen Simplex-Stellung befindet. Daher können beide Riemen 62 und
63 durch Antrieb der Rolle 56,um die sie sich beide halbwegs erstrecken, kontinuierlich bewegt werden.
Die oberen transportierenden Laufwege von beiden Riemen 62 und 63 erstrecken sich horizontal zwischen den oberen Tangentenpunkten an den Rollen 4ο und 56 und liegen ein gutes Stück oberhalb der Dokumentenschale 28. Der Riemen 63 läuft an seinem Aufstromende um eine kleine Rolle 64 an diesem Weg. Der Riemen 63 erstreckt sich dann linear und mittig um die äussere Umfangshälfte der wesentlich grösseren zweiten Wenderolle 56. Der nicht transportierende Laufweg des Riemens 63 kehrt dann zur Rolle 64 direkt von der Unterseite der Rolle 56 zurück.
Der sich anliegende Transportriemen 62 ist entsprechend an seinem Aufstromende auf einer kleinen Rolle 66 nahe bei und über der oberen Oberfläche des Unterdruckzylinders 4o gehalten. "Er erstreckt sich dann in überlappendem Eingriff mit dem Riemen 63 von der Rolle 64 zur zweiten Wenderolle 56. Um diese läuft der Riemen 62 den Riemen 63 direkt überlappend. Dies bildet eine zwangsmässige sandwichartige zentrale Einklemmung von einem Dokument zwischen den Riemen 62 und 63 bei der Bewegung um die zweite Wenderolle 56. Gekrümmte Leitbleche 71 führen die Aussenkanten der Dokumente (insbe-
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sondere wenn mit endseitigen Einlaufbereichen versehen) um die Rolle 56. Da beide Riemen nur den zentralen Bereich der Dokumente berühren, wird den Dokumenten durch die Transporteinrichtung 54 keine Schrägstellung verliehen. Das Dokument steht in Eingriff zwischen den beiden Riemen 62 und 64 von der Anordnungsstelle der Rolle 64 bis zum unteren Tangentenpunkt der zweiten Wenderolle 56. An dieser Stelle wird der erste Riemen 62 abrupt von dem zweiten Riemen 63 durch eine kleine Tragrolle 68 zur Freigabe der Dokumente abgeführt. Der äussere (nicht transportierende) Laufweg des ersten Riemens 62 erstreckt sich dann zurück zur Rolle 66 über die Rolle 68 und zwei kleine in Abstand von der zweiten Wenderolle 56 befindliche Rollen 69 und 7o. An der Dokumentenausstosstelle zwischen den Rollen 68 und 56 wird das Dokument auf die Oberseite des Dokumentenstapels auf der Schale 28 von deren hinteren Ende aus bewegt, wobei diese Bewegung in der gleichen Richtung erfolgt wie die Bewegung der bodenseitigen Abführeinrichtung 32, vergl. Bewegungspfeile. Die Blätter werden daher in Richtung auf den vorderen Stapelanschlag 3o bei diesem Simplex-Rückführweg (mit zweifacher Umwendung) bewegt.
Was die zweite oder Duplex-Dokumententransporteinrichtung 58 betrifft, so kommt dieser Umlauf weg nur dann zum Einsatz, wenn der Ablenkfinger 6o in die gestrichelt wiedergegebene Lage angehoben ist. Bei diesem Weg mit einfacher Um Wendung werden die Dokumente direkt von der Oberseite der ersten Wenderolle 4o auf die Schale 23 befördert. Sie gelangen in die Schale von deren Vordersnde in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung,in der die Dokumente von der Schalenunterseite aus abgeführt werden, vergl. die betreffenden Bewegungspfeile. Dies findet daher am gegenüberliegenden Ende der Schale und in entgegengesetzter Bewegungsrichtung zu dem Eintritt in die Schale aus dem Simplex-Weg wie vorbeschrieben,
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statt. Die Transporteinrichtung 58 ist hier durch gegenüberliegende Führungs- oder Leitflächen 72 und 74 aus reibungsarmem Metallblech gebildet. Diese Flächen liegen parallel und in nahem Abstand zueinander und bilden den Duplex-Rückführweg, wobei die Dokumentenbewegung durch kontinuierlich angetriebene längs des Weges in Abstand voneinander befindiche Förderrollen 76 und 78 erfolgt. Das obere Leitblech 72 erstreckt sich zu dem Ablenkfinger 6o und geht bündig in diesen Finger über. Das untere Leitblech 74 erstreckt sich von unterhalb des Fingers 6o und endet im wesentlichen oberhalb des vorderen Stapelanschlags 3o und kann,wie dargestellt, integral an diesem angeformt sein.
Man wird weiter/erkennen, dass sich das ,oben liegende Leitblech ebenfalls nach unten über den zentralen Teil der Schale 28 und dann nach oben zur zweiten Wenderolle 56 nahe der Ausstossstelle der ersten Transporteinrichtung 54 erstreckt, um eine abschliessende Blattführung oder ein Leitblech auch für die erste Transporteinrichtung 54 zu schaffen. Ferner erstreckt sich hier eine obere horizontale Verlängerung des Leitblechs 72 horizontal zum Simplex-Weg von dem Finger 6o/. um die Seiten der nur mittig zwischen den Riemen 62 und 63 gehaltenen Blätter abzustützen.
Der Zwangsantrieb von einem Dokument auf dem Duplex-Transportweg 58 erfolgt hier durch zwei Paare gegenüberliegende. Schaumstoff rollen 76 und 78 mit geringem Durchmesser, die an öffnungen längs des Leitblechs 74 auf das Dokument klemmend einwirken, das zwischen die beiden Leitbleche 73 und 74 durch den Finger 6o geleitet wurde. Das zweite Paar Rollen 78 befindet sich an der Ausgangs- oder Ausstosstelle von dieser Duplex-Transporteinrichtung 58.
Durch Vergrösserung des Unterdrucksegments am Unterdruckzylinder 4o kann dieser, wenn erwünscht, dazu verwendet werden, um alternativ Mehrfachkopien von einem kontinuierlich auf dem
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Zylinder 4o bei dessen Drehung gehaltenen einzelnen Dokument anzufertigen, d.h. dieses wird weder in den Duplex- noch Simplex-Transportweg solange nicht eingeführt, bis eine vorgewählte Anzahl an Kopien vorliegt. Dies unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen System, bei dem das Dokument nach Anfertigung einer Kopie abgegeben wird.
Bei dem beschriebenen System wird zunächst die Seite 1 und nicht die letzte Seite bei entweder dem Simplex- oder Duplex-Dokumentenkopieren, d.h. in vorwärts gerichteter Serienfolge/ behandelt. Daher vereinfacht sich die Auftragswiederaufnahme im Fall einer Ladehemmung an Dokument oder Kopieblatt. Die Position des bei Eintritt einer Betriebsstörung in Kopie befindlichen bestimmten Dokuments und die Kopieseite kann relativ zum Rest des Satzes unabhängig von der Anzahl an Dokumenten im Satz vom Satzbeginn an abgezählt werden. Die Anzahl an vor der Betriebsstörung kopierten Dokumenten wird in einem konventionellen Zähler in der KopiergeräteLogik registriert.
In Fig.3 ist eine zweite alternative Ausführungsform der RDH-Einheit wiedergegeben. Diese RDH 2oo entspricht im wesentlichen der RDH 2o nach Fig.1, so dass nur die wesentlichen Unterschiede beschrieben werden müssen. Die RDH 2oo ist so ausgelegt, dass sie über einer vorhandenen Auflageplatte 2o2 einer Abbildungsstation von einem Kopiergerät angebracht werden kann, um die vorhandene Plattenabtastoptik zu verwenden. Als Beispiel für eine Plattenabtastoptik ist hier das optische System einer Bauart gezeigt, wie sie bei dem Xerox-Kopiergerät Typ 31oo verwendet wird. Es versteht sich jedoch, dass auch ein anderes stationäres Dokumentenabtast- oder Vollbildbeleuchtungssystem anstelle des erwähnten verwendet werden kann. Im vorliegenden Fall ist eine Plattenabtast- Beleuchtungslampe 2o4 gezeigt. Das Bild auf dem Dokument wird gleichzeitig von einem Spiegelsystem mit halber Rate und einer geteilten Objektiv/ Spiegeleinheit 2o7 abgetastet, um auf dem Fotoempfänger 2o8
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ein Fliessbild des Dokumentes vorzusehen.
Bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel nach Fig.3 mit einer RDH-Einheit 2oo für eine Auflageplatte mit voller Dokumentengrösse wird der Transport und die Einhaltung der Schärfeneinstellung des Dokumentes an ·. der Abbildungsstation (Auflageplatte 2o2) durch einen breiten lichtreflektierenden Dokumentenriemen 21o erhalten, der gleichmässig nahe über der Auflage-
platte angeordnet ist. Die Ausrichtung des Dokumentes auf der Auflageplatte 2o2 kann in herkömmlicher Weise durch eine solenoidbetätigte Ausrichtschranke 214 an der abstromseitigen Kante der Auflageplatte 2o2 erfolgen, wobei diese Schranke mit der Maschinensteuervorrichtung verbunden ist.
Der Riemen 21o ist hier um einegrosse Rolle 212 (die im wesentlichen der Rolle 4o nach Fig.1 entspricht) an der Abstrom- oder Ausgangsseite der Platte 21o und eine kleinere Rolle 213 an der Eingangsseite der Platte gelegt. Im vorliegenden Fall braucht jedoch die Rolle 212 keine Unterdruckrolle zu sein. Die Bewegung des Dokumentes um die Rolle 212 zur Schaffung der anfänglichen Dokumentenumwendung erfolgt dadurch, dass das Dokument gegen die'äussere Oberfläche des Dokumentenriemens 21 ο an der Aussenseite der Rolle 212 durch eine Vielzahl von in einer Blattführung 216 vorgesehenen Rollen gedrückt wird. Man wird erkennen, dass mit Ausnahme einer geringen Längenerhöhung die Simplex- und Duplex-Dokumentenrückführwege und die dazu dienenden Dokumententransporteinrichtungen sehr ähnlich den in Verbindung mit der RDH 2o nach Fig.1 beschriebenen sind. Hier jedoch wird der obere Laufweg des Riemens 21 ο für den Duplex-Rückführweg anstelle .der Leitbleche ausgenützt, um die Dokumente von der ersten Wenderolle 212 zur Dokumentenschale zurückzubringen.
Anhand von insbesondere Fig.2 wird nachfolgend die vorerwähnte Blattzu- bzw.-abführeinrichtung des Kopiergerätes beschrieben,
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die einen integralen Normalkraftapplikator und Ausrichter8ο zum einfachen und automatischen Stapeln und Ausrichten der Blätter vorsieht, wenn diese auf die Oberseite des Stapelhalters eingeführt werden, und der gleichzeitig eine geeignete Normalkraft auf den Stapel aufbringt, um diesen gegen den bodenseitigen Blattzulieferer zu drücken, der die einzelnen Blätter von der Unterseite des Stapels abführt. Diese Blattzuliefereinheit ist in Fig. 1 und 3 auch in Seitenansicht als Teil der erwähnten Ausführungsformen der Handhabungsvorrichtung zum Umlaufen der Dokumente zu sehen. Eine etwas unterschiedliche Ausfuhrungsform 122 des gleichen Rüttler-Normalkraftgrundkonzeptes ist bei der Duplex-Kopieblattschale 116 nach Fig.4 vorgesehen. Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich jedoch insbesondere auf Fig.2, die das System 8o in teilweise weggeschnittener perspektivischer Ansicht wiedergibt. Fig.2 zeigt auch Teile der vorbeschriebenen Dokumentenschale 28, des vorderen Stapelanschlag 3o und der unteren Zuliefereinrichtung 32 (einschliesslich des Zulieferriemens 33 und des Verzögerungskissens 34) zum Separieren und Abführen des zuunterst liegenden einzelnen Blattes von der Unterseite des Dokumentenstapels 22.
Diese integrale Normalkraftaufgabe-und Begradigungseinheit 8o weist ein begradigendes Rollensystem auf, das drehbar nahe dem vorderen Stapelanschlag 3o gehalten ist, um in Eingriff mit der Oberseite des auf dem Halter befindlichen Blattstapels zu treten. Hier erfolgt dies durch eine beabstandete Vielzahl von weichen hochporösen Rädern oder Rollen 82 aus Polyurethanschaumstoff, die an einer gemeinsamen Welle 84 befestigt sind. Die Welle wird, wie dargestellt, von einem Ende aus kontinuierlich in eine durch den Drehpfeil angedeutete Richtung gedreht, so dass die Rollen 82 in Berührung mit den einzelnen auf die Oberseite des Blattstapels geführten Blättern treten und diese nach vorne gegen den vorderen Stapelanschlag 3o bewegen.
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Die Welle 84 selbst ist vertikal beweglich relativ zur Schale 28 (um unterschiedlichen Stapelhöhen Rechnung zu tragen) durch längliche lineare Schwenkarme 86 bzw. 87 gehalten, die mit
den gegenüberliegenden Enden der Welle 84 ausserhalb der betreffenden Seiten der Schale 28 verbunden sind. Die Arme 86
und 87 sind schwenkbar an einer feststehenden Haltewelle oder Achse 88 angebracht, die längs der Arme in wesentlichem Abstand von der Welle 84 liegt. Die Welle 88 befindet sich zentral und in Abstand über der Schale 28. Die gleiche Drehachse 88 kann natürlich auch durch separate Schwenkverbindungen an
jeder Seite von jedem Arm vorgesehen werden, so dass sich die hier gezeigte zentrale Welle erübrigt.
Die Arme 86 und 87 erstrecken sich linear über die Aussenseite der Haltewelle 88 hinaus von der Welle 84 zu einem Gegen- oder Ausgleichsgewicht 9o. Hierdurch wird eine entsprechende Hebeoder Ausgleichskraft über den Hebelarm geschaffen, der durch
die Länge der Arme 86 und 87 zwischen der Drehachse 88 und
der Welle 84 gebildet ist. Dies gleicht einen gewünschten Teil des Gewichtes der gesamten Normalkrafteinheit einschliesslich der Rolle 82, der Welle 84 und der zugehörigen Bauteile aus.
Falls erwünscht kann dieser Gewichtsausgleich durch eine geeignete Einrichtung z.B. durch die dargestellten Befestigungseinstellschlitze verstellbar ausgebildet werden, indem die Einstellschlitze eine Lageänderung des Gegengewichtes 9o an den Armen 86 und 87 ermöglichen.
Obgleich nicht wesentlich'kann gemäss Fig.2 der vordere Stapelanschlag 3o an den Anordnungsstellen der Rollen 82 ausgespart sein, damit sich die Vorderseiten der Rollen 82 über den vorderen Stapelanschlag 3o hinaus erstrecken können. Dadurch kann der Klemmspalt zwischen den Rollen 82 und dem Blattstapel direkt am vorderen Stapelanschlag liegen, so dass er über der
unteren Zuliefereinrichtung 32 längs einer Linie zu liegen kommt, die gich direkt längs der gesamten Vorderkante des Stapels nahe bei dem Verzögerungsspalt zwischen dem Zulieferriemen 33 und
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dem Verzögerungskissen 34 erstreckt.
Die vorbeschriebene Anordnung und Gewichtsausgleichung der inte-:.-· gralen Normalkraftaufgäbe-und Begradigungseinheit 8o bewirkt, dass der Satz Begradigungsrollen 82 gleichmässig gegen die Oberseite des Blattstapels im Stapelhalter mit einer ausreichenden Kraft drückt, um unabhängig von der Anzahl oder dem Gewicht der Blätter im Stapel eine Normalkraft für das bodenseitige Blattzuliefersystem 32 vorzusehen. Ferner wird hierdurch eine ausreichende Eingriffskraft zwischen den Rollen 82 und dem oberen Blatt erzielt, um letzteres gegen den vorderen Blattanschlag zu bewegen. Diese Normalkraft ist jedoch ausreichend klein, dass die Rollen 82 kontinuierlich durchrutschen können, sobald das obere Blatt am Stapelanschlag anliegt, ohne dass das Blatt ausbeult oder über den vorderen Stapelanschlag hinaus bewegt oder abgerieben wird.
Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass die Einheit 8o insbesondere die Rollen 82 nicht angehoben werden, wenn die einzelnen Blätter in die Schale gelangen,und ebenfalls wird die bodenseitige Zulieferung nicht unterbrochen, wie dies bei verschiedenen konventionellen niederhaltenden Normalkraftapplikatoren der Fall ist.
Die jeweilige Normalkraft kann sich je nach Anzahl, Grosse und Material der Rollen 82 ändern, vorausgesetzt, die vorbeschriebenen Funktionseigenschaften auf die Blätter werden erfüllt. Die Verwendung von mehreren Schaumstoffrollen für die Handhabung von Dokumenten oder anderen Blättern an sich ist aus dem eingangs erwähnten Stand der Technik bekannt.
Es versteht sich, dass andere Belastungs- oder Federvorspanneinrichtungen vorgesehen werden können, um auf den Stapel über die Rollen 82 die gewünschte kontinuierliche jedoch leichte Normal- oder Niederhaltekraft aufzubringen. Di'ese Normalkraft er-
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laubt die erwünschte Verwendung von einer unterdruckfreien Abführ- oder Zuliefereinrichtung für das untere Blatt, die selbst bei kleinen Stapeln von nur wenigen Blättern zuverlässig arbeitet.
Die Begradigungsrollen 82 sind ausreichend weich und porös, um ohne Abrieb oder Beschädigung des Blattes mit diesem unter der vorbeschriebenen vorgegebenen leichten Normalkraft selbst bei kontinuierlichem Durchrutschen zu treten, so dass sie während des Betriebs des Kopiergerätes unter kontinuierlicher Drehbewegung gehalten werden können, um kontinuierlich eine vorwärtsgerichtete Kraft gegen den Stapel auszuüben und unabhängig von und gleichzeitig mit dem Betrieb des unterseitigen Zulieferers 32 die einzelnen oberen Blätter aufzunehmen und zu befördern. Diese Begradigungseinheit richtet daher automatisch sämtliche Blätter an der Vorderkante der Schale aus und sorgt für einen kontinuierlichen oberseitigen Zugang und unterseitigen Abgang der Blätter,
Die kontinuierlich sich drehenden porösen Rollen 82 besitzen eine rauhe Oberfläche und kontinuierlich nach unten sich bewegende hintere Flächen, d.h. Flächen an den Seiten, die dem vorderen Stapelanschlag abgewandt sind. Die Rollen 82 haben gleiche Durchmesser, so dass sie sämtlich gleichzeitig die Vorderkante des Blattes berühren. Die Kante von irgendeinem in Eingriff mit diesen Rollen 82 tretenden Blatt wird daher durch die Rollen auf den Stapel nach unten gedrückt und dann unter den Rollen nach vorne gezogen. Jedes obere Blatt wird daher nach unten gedrückt, in den Klemmspalten der Rollen eingefangen und auf der Oberseite des Stapels unter den Rädern ' in Ausrichtung mit dem vorderen Stapelanschlag nach vorne geschoben.
Wenn das obere Blatt anfangs schräg liegt, so dass eine Seite von seiner Vorderkante vor der anderen Seite mit dem
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Stapelanschlag in Berührung tritt, drehen die über dieser Blattseite befindlichen Rollen 82 durch, während die anderen Rollen 82 weiterhin die andere Blattseite nach vorne in voller Ausrichtung zu dem vorderen Stapelanschlag bewegen. Zu diesem Zweck sind die Rollen in erwünschter Weise voneinander beabstandet, so dass beide Blattseiten von wenigstens einer Rolle 82 wie dargestellt berührt werden können.
Die Rollen 82 haben einen relativ geringen Durchmesser, d. h. einen Durchmesser von weniger als etwa zwei cm, insbesondere relativ ' zu dem wesentlich grösseren Abstand zwischen den Rollen 82 und der Haltewelle 88. Es ergibt sich eine grosse und vollständig hindernisfreie öffnung in diesem Bereich, die wesentlich breiter als die maximale Breite eines in die Schale 28 einzulegenden Blattes und wesentlich breiter als die Schale 28 selbst ist. Diese Öffnung dient insbesondere einer ungehinderten Passage der Blätter über dem vorderen Stapelanschlag 3o und über die gesamte Begradigungsradeinheit, um die Blätter auf den Stapel in der Schale 28 zu bringen. So kann wie in Verbindung mit dem Betrieb des Duplex-Transportweges 58 nach Fig.1 erwähnt jedes Blatt von der Vorderseite der Schale aus in diese entgegengesetzt zu der Blattabführrichtung zugeführt werden, während die Blätter gleichzeitig von der Stapelunterseite an der gleichen Schale zur gleichen Zeit abgeführt werden. Die Anordnung der Rollen 82 an weit beabstandeten Armen 86 und 87 und ihr Antrieb von einem aussenseitigen Ende nahe einem der Arme (im Gegensatz zu der konventionell zentral angeordneten und angetriebenen Welle 84) ergibt, dass der Bereich über den Rollen 82 und der Welle 84 zum Zwecke der Bestückung des Stapels von der Vorderseite aus zu sämtlichen Zeitpunkten vollständig hindernisfrei ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig.1 befindet sich eine zusätzliche hintere Schieber- oder Ausrichteinrichtung 92 am hinteren Ende des Stapelhalters gegenüber der ausrichtenden Rollen-
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einheit 8o7 die die dagegen geführten Blätter zu den Rollen 82 drückt. Diese hintere Ausrichteinrichtung 92 bewegt die Blätter nicht gegen den vorderen Stapelanschlag 3ο7 wie dies bei einer konventionellen hinteren Einrichtung der in Rede stehenden Art der Fall ist, da dies hier durch die sich kontinuierlich drehenden Räder 82 erfolgt, wenn diese mit dem Blatt in Eingriff .kommen .. Sofern die Schale in Richtung auf den vorderen Stapelanschlag gem. Fig.4 nach unten geneigt ist, wird die hintere Begradigungseinrichtung zweckmässigerweise weggelassen.
In Fig. 1 und 2 ist ein weiteres Merkmal des hier beschriebenen Blattzuliefersystems für Kopiergeräte gezeigt. Dieses Merkmal besteht in der gegenseitigen Beziehung von unterem Blattzulieferer 32 und der vorbeschriebenen integralen Normalkraftauf gäbe- und Begradigungseinheit 8o. Wie in Fig. 1 gezeigt, wird der Teil des Reibriemens 33 für die Dokumentenzulieferung, der sich unter der Stapelunterseite (in einer öffnung im Boden der Schale 28) erstreckt, von seinen Tragrollen so gehalten, dass der Zulieferriemen 33 leicht (d.h. etwa 0,3 cm) über der Ebene der Schale 28 jedoch im wesentlichen eben und parallel zum Schalenboden liegt. Wie in Fig. 2 gezeigt, erstreckt sich dieser Blattabführteil des Riemens 33 zwischen den beiden inneren Fegradigungs -normalkraftaufbringenden Rollen 82. D.h. zwei dieser Rollen 82 befinden sich in nahem Abstand zu den beiden gegenüberliegenden Seiten oder Kanten des erhabenen Teils des Riemens 33, doch liegt keine Rolle 82 über dem Zulieferriemen 33. Dies bewirkt eine leichte nach oben gerichtete Ausbeulung des vorderen mittleren Bereichs des in der Schale 28 über dem Riemen 33 befindlichen Blattstapels. Die Schaumstoffrollen 82, die an den besagten gegenüberliegenden Seiten nach unten drücken, beschränken diese Ausbeulung über dem Riemen 33, um die Normalkraft zwischen den scharfen Kanten des Riemens 33 und dem unteren Blatt
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zu maximieren und die Normalkraft zwischen dem mittleren Bereich des Riemens 33 und dem zuunterst liegenden Blatt zu minimieren. D.h. die von den Rollen 82 ausgeübte Normalkraft wird auf die Kanten des Zulieferriemens 33 konzentriert, um dessen Förderverhalten zu verstärken, während die Ausbeulung des unteren Blattes über dem zentralen Bereich des Zulieferriemens 33 die Möglichkeit einer Bildverschmierung aufgrund einer Gleitbewegung zwischen Riemen und Blatt verringert.
In Fig.4 ist ein exemplarisches Kopiergerät Io nach der Erfindung wiedergegeben. Die Ansicht nach Fig.4 ist teilweise schematisch um den Kopieblattweg des Kopiergerätes 1o besonders hervorzuheben, auf den die nachfolgende Beschreibung insbesondere gerichtet ist.
Zunächst wird jedoch auf den Bildeingang zum Kopiergerät Io eingegangen. In Fig.4 ist die Abbildungsstation 26 der Simplex/Duplexhandhabungseinheit 2o zur Dokumentenrückführung gem. Fig. 1 und 2 gezeigt. Gezeigt ist weiter das vorbeschriebene optische System,um von jedem Dokument auf dem Fotoempfänger 12 ein Bild zu schaffen. Der Fotoempfänger 12 besitzt hier die üblichen xerografischen Abbildungs-, Entwicklungs-, übertragungs-, Abstreifungs- und Reinigungsstationen, die auf den Fotoempfänger einwirken, um das Dokumentenbild auf dem Fotoempfänger 12 mittels schmelzbarem Tonermaterial zu entwickeln und das Bild auf eine Seite von einem Kopieblatt in einer Übertragungsstation 112 zu übertragen. Das übertragene Bild auf besagter Seite wird dann in der AufschmeIzstation 114 auf dem Blatt fixiert.
Bei dem Kopiergerät 1o können die freien (nicht bildbehafteten) Kopieblätter in die Übertragungsstation 112 von entweder der Kopieblattschale 1o6 oder 1o7 eingeführt werden. Nach der über-
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tragung und AufSchmelzung biegt der Ausgangsweg für das Kopiepapier scharf, wie dargestellt,ab, um die Kopieblätter t au/deren eine Seite gerade ein Bild aufgeschmolzen worden ist, zu einer Ausgangszone abzuführen.
Die vorbeschriebenen Merkmale des Kopiergerätes 1o sind im wesentlichen ähnlich, wie bei dem Xerox-Kopiergerät Typ 4ooo oder 45oo und brauchen daher-nicht im Detail beschrieben zu werden. Bei dem Kopiergerät 1o wird jedoch das aufgeschmolzene Kopieblatt im Laufe seines Abtransportes zu der normalen Austrittszone durch wesentlich andere bauliche und funktioneile Anordnungen geleitet. Zunächst passiert jedes Kopieblatt eine Schranke, die hier einen Duplex-Wählfinger 118 aufweist. Je nach Lage dieses Fingers oder der Schranke wird das Kopieblatt entweder direkt über eine Transporteinrichtung 126 abgeführt, oder in einer Duplex-Pufferablagerungsschale 116 eingefangen. Diese Bauteile sind hier in vereinfachter Form wiedergegeben, um ihre Arbeitsweise zu verdeutlichen, und es versteht sich, dass andere diese Funktion übernehmende Anordnungen als die nachfolgend beschriebenen dafür vorgesehen werden können.
Angenommen, der Ablenkfinger 118 wird durch die Steuervorrichtung 1oo in die wiedergegebene angehobene Lage versetzt, dann wird die Vorderkante von jedem sich nähernden Kopieblatt (auf dessen eine Seite eine Dokumentenseite gerade kopiert worden ist) durch den Finger 118 nach unten auf die Oberseite des in der Duplex-Schale 116 befindlichen Blattstapels gerichtet. Wenn die Vorderkante des Kopieblattes das entfernte oder aufstromseitige Ende der Schale 116 erreicht, trifft sie auf ein Schaumgum-· mikissen oder ein geeignetes Aufprallpolster bzw. Rückprallteil 12o. Die Nachgi&igkeit des Kissens 12o in Verbindung mit der nach unten geneigten Ausrichtung der Schale 116 bewirkt, dass das
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Kopieblatt dann seine Bewegungsrichtung umkehrt. Was vorher die Hinterkante des Kopieblattes war, kommt nunmehr frei von dem Finger 118 und wird jetzt zurück gegen einen Satz Begradigungs/Normalkraftrollen 122 nahe der vorderen oder
abstromseitigen Kante des Stapels T16 gerichtet.jDiese Rollen 122 haben einen ähnlichen Aufbau und eine ähnliche Funktion, wie die anhand von Fig.2 gesondert beschriebenen Rollen 82 der integralen Normalkraftaufbringungs- und Begradigungseinheit 8o. Die Rollen 122 haben hier vorzugsweise einen etwas grösseren Durchmesser als die Rollen 82, um das Einfangen und nach unten Ziehen der hinteren Kante des Kopieblattes selbst dann zu gewährleisten, wenn sich das Blatt noch in einem schwebenden Zustand oberhalb der anderen Blätter im Stapel befindet. Die Rollen 122 erfassen die frühere Hinterkante des eintretenden Kopieblattes und stapeln dieses ausgerichtet zu dem vorderen Stapelanschlag der Schale 116 an deren abstromseitigen oder vorderen Kante.
Ähnlich wie die Schale 28 nach Fig.1 hat die Schale 116 einen unteren Verzögerungszulieferer 124, der die einzelnen Blätter von der Unterseite der Schale 116 abführt. Dies kann separat oder gleichzeitig mit der Zuführung und Aufstapelung der einzelnen Blätter auf die Oberseite des Blattstapels in der Schale erfolgen.
Wie bei der Schale 28 nach Fig.1 und 2 gelangen die Kopieblätter auf die Oberseite der Schale 116 in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung der Abführung der Kopieblätter von der Unterseite aus. Die ankommenden Blätter werden über die Oberseiten der Rollen 122 an der gleichen vorderen Schalenkante zugeführt, an der auch die Abführung der Blätter erfolgt, d.h. die Zuführung erfolgt nicht an dem hinteren oder aufstromseitigen Ende der Schale.
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Wegen der Umwendung beim Weg der Kopieblätter von der Übertragungsstation 112 und Aufschmelzstation 114 zur Schale 116 sind die Kopieblätter bei Erreichen der Schale 116 umgewendet. D.h. die gerade auf die in der Schale 116 eintretenden Kopieblätter übertragenen Bilder befinden sich sämtlich auf den Oberseiten und nicht auf der gegenüberliegenden oder unteren Seite, über die sie durch die Zuliefereinrichtung 124 abgeführt werden. Die Zuliefereinrichtung 124 kann daher hier die Blätter über ihre freien Seiten direkt in den Zulieferungs-und Ausrichtweg zur Übertragungsstation 112 bewegen,um auf die zweite Reihe (am vorausgehenden Kopiervorgang nicht teilgencramenen) Seiten der in der Schale 116 gespeicherten Kopieblätter, die zweiten Dokumentenbilder (der Dokumentenseiten mit ungerader Zahl) zu übertragen.
Nachfolgend wird auf die Arbeitsweise des Kopiergerätes Io eingegangen, wenn sich "die Ablenkfinger 118 in ihren zweiten abgesenkten und durch gestrichelte Linien wiedergegebenen Lagen befinden. Dies bewirkt, dass sämtliche von der Aufschmelzeinrichtung 114 kommenden Kopieblätter zur Transporteinrichtung 126 geleitet werden. Die Transporteinrichtung 126 befindet sich über der Schale 116 in sehr naher kompakter Beziehung und umgeht die Schale. Die durch diese Transporteinrichtung 116 abgeführten Kopieblätter gelangen in eine ausgangsseitige Wendeeinheit 128 mit einem weiteren-Selektor oder einer von der Steuereinrichtung ΐοο betätigten Ablenk schranke. Hierdurch können die Kopieblätter gezielt entweder umgewendet und unmittelbar in eine Ausgangsschale 13o ausgestossen oder weiter in eine Endverarbeitungsstation 14o befördert werden, in der die Blätter automatisch miteinander verklammert werden oder andere geeignete abschliessende Arbeitsvorgänge erfolgen.
Anhand des Kopiergerätes 1o nach Fig.4 wird nachfolgend ein
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Beispiel für ein Verfahren zum automatischen Kopieren der Bilder auf beiden Seiten von rückgeführten Duplex-Dokumenten auf die beiden Seiten von Kopieblättern beschrieben, um irgendeine gewünschte Anzahl an vorkollationierten Duplex-Kopiesätzen in wirksamer und kontinuierlicher .Weise anzufertigen. Zunächst werden nur die geradzahligen Seiten von sämtlichen in der Schale 28 eingelegten Duplex-Dokumenten nacheinander in der Abbildungsstation 26 bei dem ersten Dokumentenumlauf abgebildet. Diese sequentiellen Bilder der geradzahligen Seiten werden dann auf die erste Seite von einer entsprechenden Anzahl Kopieblätter in der Übertragungsstation 112 übertragen, die sequentiell von entweder der Schale 1o6 oder 1o7 mit freien Kopieblättern zugeführt wurden. Sämtliche (nunmehr einseitig mit Bildern behafteten) geradzahligen Kopieblätter verlassen die Übertragungsstation und werden vorübergehend in einer Puffer-Abstellzone, die hier durch die Schale 116 gebildet ist, gespeichert. Bei diesem Kopierumlauf der geraden Dokumentenseiten gelangt keine der Kopien zum Ausgang des Kopiergerätes.
Während des gesamten, mit Ausnahme des letzten Kopieumlaufes der Duplex-Dokumente erfahren diese alle eine Umwen- . dung, so dass am Ende von jedem Umlauf mit gerader Seitenzahl sämtliche Dokumente umgewendet worden sind, und ihre ungeraden Seiten nunmehr zum Belichten und Kopieren bereit stehen. Beim nächsten Umlauf von sämtlichen Dokumenten des Dokumentensatzes werden dann sämtliche Dökumentenseiten mit ungerader Seitenzahl abgebildet. Diese Bilder mit ungerader Seitenzahl werden sämtlich auf die gegenüberliegenden (zuvor nicht bildbeaufschlagten) Seiten der Kopieblätter übertragen, die nacheinander durch die untere Zuliefereinrichtung 124 nur von der Duplexschale 116 zugeführt wurden. Nach der Übertragung und Fixierung dieser Seite-2-Bilder werden diejenigen
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Kopierblätter, die bei dem zweiten Umlauf der Duplex-Dokumente schon zweiseitig mit Abbildungen behaftet sind, von dem Kopiergerät zur AusgangsschaIe oder zur Endbearbeitungseinrichtung durch Umschalten des Ablenkfingers 118 vor diesem zweiten Dokumentenkopierumlauf abgeführt. Keine Kopien aus dem Dokumentenumlauf zur Belichtung der ungeraden Seiten gelangen in die Schale 116. Daher wird von dem Kopiergerät ein fertiger Duplex-Kopiesatz beim zweiten und jedem nachfolgenden Dokumentenumlauf für die ungeraden Seiten ausgestossen und die Duplexschale 116 entleert, so dass diese zur Aufnahme von Simplex-Kopien beim nächsten geradseitigen Dokumentenumlauf bereitsteht.
Da sämtliche Dokumente während des zweiten Dokumentenumlaufs wieder umgewendet werden, erfolgt beim dritten Dokumentenumlauf ein Kopieren von nur den geraden Seiten des Dokumentensatzes auf einen neuen Satz von den Schalen 1o6 oder 1o7 zugeführten Kopieblättern, um den vorbeschriebenen Arbeitsablauf zu wiederholen. Die vorbeschriebenen Schritte wiederholen sich in der genannten Reihenfolge und zwar in einer Anzahl, die der gewünschten Anzahl an von den Dokumenten anzufertigenden Kopiesätzen entspricht.
Ein einzelner Satz von Kopieblättern von geradzahligen Dokumentenseiten befindet sich daher höchstens zu irgendeinem Zeitpunkt in der Duplex-Schale 116. Die maximale Anzahl an solchen gespeicherten Kopieseiten ist unabhängig von der Anzahl an von den Dokumenten anzufertigenden Kopien, sondern nur gleich der Anzahl an kopierten geradzahligen Dokumentenseiten.
Darauf hinzuweisen ist, dass die Arbeitsweise und die Funktion des Ablenkteiles 118 und der Duplex-Schale 116 je nach gewählter Kopierart sich ändern. Durch an sich bekannte Wahl geeig-
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neter externer Schalter am Kopiergerät erhält die Steuereinrichtung 1oo die Anweisung, die vorbeschriebenen Papierweg- und Papierzulieferfunktionen in Gang zu setzen, oder dies erfolgt ansonsten automatisch über konventionelle Solenoid-, Kupplungs- oder Nockenführungsantriebe und dgl. Wenn z.B. gewünscht ist, das Kopiergerät Io zur konventionellen Anfertigung von Simplex-Kopien, von Simplex-Dokumenten und nicht für das vorbeschriebene Duplex/Duplex-Kopieren einzusetzen, wird der Ablenkfinger 118 so gestellt, dass er sämtliche Kopieblätter direkt ohne Verwendung der Schale 116 zum Ausgangsbereich richtet. Wenn umgekehrt Simplex-Dokumente auf Duplex-Kopieblattsätze in Duplex-Weise kopiert werden sollen,, wird wie nachfolgend näher erläutert, der Betrieb der Blattabführ^· einrichtung 124 von der Schale 11.6 abwechselnd zu der Blattabführeinrichtung an der Schale 1o6 oder 1o7 betätigt, um abwechselnd einseitig beaufschlagte oder freie Kopieblätter zur übertragungsstation 112 zu führen, und wird das Ablenkorgan 118 zwischen jedem Kopieblatt geschaltet, um abwechselnd die einseitig beaufschlagten Kopieblätter in die Schale 116 und die abwechselnd fertigen Duplex-Kopien zur gewünschtem Ausgangsstelle zu leiten
Wenn dagegen das Kopiergerät 1o und die RDH 2o zur Herstellung von Simplex-Kopien von Duplex-Dokumenten verwendet wird, kann dies auf andere Weise erfolgen. Eine bekannte Vorgehensweise würde darin bestehen, einen Satz Kopien von den ansonsten versteckten Seiten der Duplex-Dokumente z.B. von sämtlichen geradzahligen Seiten anzufertigen und diese Kopien in die anderen Dokumente einzuschichten, um in Wirklichkeit einen Pseudo- Simplex-Dokumentensatz zu bilden, der dann als solcher kopiert werden kann. Ein weiteres Verfahren würde darin bestehen, das vorbeschriebene automatische Duplex-Dokumenten-Umlaufsystem zu verwenden, bei dem ein Satz Simplex-Kopieseiten mit gerader
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Seitenzahl bei einem Dokumentenumlauf, ein Satz Simplex-Kopieseiten mit ungerader Zahl beim nächsten Dokumentenumlauf und dgl. angefertigt wird. Dies erforderte jedoch die Einschichtung der ungeraden und geraden Simplex-Kopieseiten,um einen fertigen Simplex-Kopiesatz von den Duplex-Originalen zu erhalten.
Bei dem beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Duplex- ■ Kopiesätzen von Duplex-Dokumenten ist für die Bedienungsperson erwünscht, dass sie zu anfangs die Dokumente in die Dokumentenhandhabungseinheit in normaler vorkollationierter und ansteigender Reihenfolge eingeben kann. D.h. die Duplex-Dokumente können hier auf die Schale 18 in der normalen Reihenfolge Seite 1, 3, 5 u.s.w mit diesen Seiten nach unten weisend eingegeben werden. (Man wird erkennen, dass bei einer RDH, bei der die Dokumente vor dem Kopieren umgewendet vorliegen, der Satz zu anfangs umgewendet werden kann. ) Doch ist es,wie ansonsten vorbeschrieben, vorteilhaft, zunächst die geradzahligen Seiten und nicht die Kopien der ungeraden Seiten in der Pufferschale 116 zu speichern. Dies erfolgt dadurch, dass man zunächst die RDH 2o für einen anfänglichen einfachen Dokumentenumlauf betätigt, bei dem kein Dokument kopiert, und keine Kopieblätter zugeliefert werden. Dieser anfängliche Blindumlauf der Dokumente schichtet diese in der Schale 28 um, so dass bei dem ersten effektiven Kopieumlauf der Dokumente zunächst in geeigneter Weise die geradzahligen Seiten kopiert werden. Der erste Kopieumlauf der geradzahligen Seiten kann dann unmittelbar ohne irgendeinen erforderlichen Eingriff durch die Bedienungsperson stattfinden.
Nach Beendigung des Kopierens der Duplex-Dokumente auf die gewünschte Anzahl von Duplex-Kopiesätzen kann natürlich der Dokumentensatz in (einen weiteren) abschliessenden nicht koperenden Umlauf zusätzlich gebracht werden, um den Dokumentensatz in die Kollation mit ansteigender Reihenfolge zurückzu-
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zubringen, so dass die Dokumente von der Bedienungsperson in der gewünschten Reihenfolge, in der sie auch von der Bedienungsperson zu anfangs auf die Schale 28 gelegt wurden, herausnehmen zu können. Es wurde jedoch festgestellt, dass sich das gleiche Ergebnis ohne Vorsehen eines zweiten nicht kopierenden Umlaufes erzielen lässt. Dies wird dadurch erhalten, dass man während des letzten Kopierumlaufes des Dokumentensatzes den Ablenkfinger 6o der RDH-Einheit 2o umschaltet, so dass der Duplex-Dokumentensatz dem Weg.der Simplex-Transporteinrichtung 54 zurück zur Schale 28 bei nur diesem letzten Umlauf folgt und damit nicht der für sämtliche vorausgehenden Umläufe verwendete Duplex-Weg eingesetzt wird. D.h. die Duplex-Dokumente werden bei ihrem letzten Kopierumlauf nicht umgewendet. Dies führt zu einer automatischen erneuten Umordnung der Dokumente in ansteigender Reihenfolge während des letzten Kopierlaufes oder Umlaufes, so dass sie unmittelbar nach Beendigung des Kopierbetriebes in der gewünschten Reihenfolge von der Schale 28 weggenommen werden können.
Darauf hinzuweisen ist, dass bei dem hier beschriebenen Dokumentenkopiersystem sämtliche gleichen Seiten von sämtlichen Dokumenten des Dokumentensatzes bei jedem Umlauf sämtlich abgebildet werden. D.h. sämtliche ungeraden Seiten und sämtliche geradzahligen Seiten werden kopiert. Keine Dokumentenblätter mit darauf befindlichen Bildern werden bei ihrem Umlauf während entweder der Duplex- oder Simplex-Dokumentenkopierweise ausgelassen (nicht kopiert) mit Ausnahme beim ersten Umlauf der Duplex-Dokumente für ein Duplex/Duplex-Kopieren und beim ersten und letzten Umlauf von Simplex-Dokumenten für ein Simplex/Duplex-Kopieren. Bei sämtlichen Umläufen, unabhängig davon, ob gerade ungerade oder geradzahlige Seiten kopiert werden und bei sowohl Duplex" als auch Simplex-Dokumenten erfolgt die Abbildung der Dokumente am gleichen einzelnen Abbildungssystem und mit dem gleichen unveränderten optischen System.
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Bei dem beschriebenen Duplex/Duplex-Kopiersystem ist es erwünscht/ das Kopieren, d.h. den ersten Kopierumlauf der Duplex-Dokumente mit den geradzahligen Seiten der Duplex-Dokumente zu beginnen. Ein Grund zunächst die geraden Dokumentenseiten zu kopieren liegt darin, dass bei einem DuplexrDokumentensatz mit einer ungeraden Anzahl an Seiten das letzte Duplex-Dokumentenblatt tatsächlich ein Simplex-Dokument ist. Z.B. ein Duplex-Dokumentensatz von fünf Seiten hat normalerweise die Seiten 1 und 2 auf gegenüberliegenden Flächen des ersten Dokumentenblattes , die Seiten 3 und 4 auf gegenüberliegenden Flächen des zweiten Dokumentenblattes, jedoch die Seite 5 auf nur einer Fläche des dritten Dokumentenblattes, indem dessen andere Fläche freibleibt, (d.h. eine tatsächliche Seite 6 nicht vorliegt). Wenn die geraden Flächen (geradzahligen Seiten) zunächst kopiert werden, brauchen nur die Seiten 2 und 4 auf nur zwei Kopieblättern beim ersten Dokumentenumlauf übertragen werden. Daher ist die Ablagerung von nur zwei Kopieblättern in der Duplex-Pufferabstellschale beim ersten Dokumenten-Umlauf erforderlich. Wenn die Bedienungsperson das Kopiergerät (durch entsprechende Schaltefeihstellung) von der (ungeraden) Anzahl an Seiten und weiter davon informiert, dass es sich bei den Dokumenten um Duplex-Dokumente handelt, kann das Kopiergerät automatisch so eingestellt werden, dass es die letzte gerade Seite bei jedem Dokumentenumlauf der geraden Seiten auslässt, (ein Kopieren verhindert). Dies ist bei dem vorliegenden Beispiel die gerade Seite des dritten Dokumentenblattes, bei der es sich ansonsten um Seite 6 handeln würde und die daher nicht kopiert wird, so dass ein drittes Kopieblatt zur Aufnahme eines Blankobildes von Seite 6 nicht zugeführt wird. Auf diese Weise wird die übertragung, das Aufschmelzen und die Zuführung von einem letzten unbedruckten Blanko-Kopieblatt in die Duplex-Schale beim Umlauf der geradzahligen Dokumentenseiten verhindert .
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Beim nächsten Dokumentenumlauf, bei dem die ungeraden Dokumentenseiten kopiert werden, wird die Seite 1 auf die Rückseite des Kopieblattes kopiert, auf dem beim vorausgehenden Dokumentenumlauf die Seite 2 aufgedruckt wurde. Dieses Kopieren von Seite 1 erfolgt durch Zuführung des gleichen Kopierblattes von der Duplexschale. Ebenso wird die Seite 3 auf die Rückseite des Kopierblattes gedruckt, auf dem vorher die Seite 4 gerade abgebildet worden ist. Die letzte ungerade Seite; im vorliegenden Beispiel die Seite S1 jedoch kann automatisch auf einem freien von der Kopierblattschale und nicht von der Duplexschale zugeführten Kopieblatt übertragen werden. Daher braucht das letzte Kopierblatt des Kopiesatzes·auf dem hier die Seite 5 aufgedruckt wird, nicht zweimal durch die Übertragungsund Aufschmelzstation laufen und weder in noch aus der Duplex-Schale zu treten. Man wird erkennen, dass die gleichen Vorteile für alle nachfolgenden Umläufe (vorgeordnetes Kopieren von Satzzyklen) gelten.
Wie in der erwähnten US-Patentanmeldung Seriennr. 767.o12 dargelegt, können Duplex-Kopien hier auch rasch und wirksam in. vorgeordneten Ausgangskopiesätzen von einem Satz Simplex-Dokumente angefertigt werden, die hintereinander nach einem anderen Verfahren als das für Duplex-Dokumente beschriebene umgeführt werden. Bei dem ersten Kopieumlauf des Simplexdokumentenöatzes, werden nur die geradzahligen Dokumente (d.h. die Seiten 2,4,6 u.s.w.) unter tiberspringen (nicht Kopieren) von sämtlichen ungeraden Seiten.(einmal) auf die ersten Seiten der Kopieblätter übertragen. Diese Kopien werden dann zu dem Duplex-Pufferablagebereich gebracht. Bei den1nächsten Dokumentenumläufen, mit Ausnahme des letzten, werden einzelne Kopien von sämtlichen Dokumentenseiten, d.h. ungeraden und geraden, hergestellt, jedoch abwechselnd die ungeraden Dokumente auf die Rückseiten der zuvor in Simplex-Weise angefertigten und von dem Duplex-Puffersatz zugeführten Kopien aufgedruckt, während abwechselnd die gerad-
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zahligen Dokumente auf die freien Kopieblätter aufgedruckt werden, die von einer der Kopieschalen zugeführt werden. Die fertigen von dem Puffersatz stammenden Duplex-Kopien werden zum Ausgang befördert, um als vorgeordnete Duplex-Kopiesätze gesammelt zu werden, während die Simplex-Kopien von den geraden Dokumentenseiten zur Pufferschale gelangen und die davon abgeführten Kopien ersetzen. Sämtliche Dokumentenseiten des Satzes werden wiederholt einzeln auf die letztgenannte Weise in einer Anzahl von Dokumentenumläufen kopiert, die gleich der Gasamtanzahl an gewünschten Kopiesätzen minus eins ist. Beim letzten Kopiesatz werden Kopien von nur den ungeradzahligen Dokumenten auf den Rückseiten der Kopien angefertigt, die nur von der Duplex-Pufferschale zugeliefert werden.
Wie in der vorerwähnten US-Patentanmeldung Seriennr. 767.012 gelehrt, ist es für das Simplex/Duplex-Kopieren erwünscht, nur die geradzahligen Seiten der Dokumente beim ersten Kopielauf zu kopieren. Wie erwähnt könnten die ungeradzahligen Dokumente anstelle davon beim ersten Durchlauf der RDH abgebildet werden. Dies würde jedoch einen Extradurchlauf des letzten Kopieblattes durch die Übertragungsstation ohne Aufgabe von einem Bild auf die geradzahlige Seite des letzten Kopieblattes beim Kopieren von einem ungeradzahligen Dokumentensatz von z.B. fünf Dokumenten erforderlich machen. Wenn man alternativ "keinen Extradurchlauf vorsehen will, müsste ein Umwendeelement verwendet werden, um eine genaue Ausrichtung des letzten ungeraden Kopieblattes zu erhalten. Eine Teilungslänge auf dem Abbildungselement (Fotoempfänger) müsste ferner dann bei den meisten Systemen übersprungen werden^um Zeit für das genaue Ausrichten des letzten Blattes in der Ausgangsschale zu erhalten. Diese vorgenannten Probleme werden dagegen vermieden, wenn man unabhängig davon, ob ein Dokumentensatz eine ungerade oder gerade Anzahl von Dokumenten aufweist, zunächst die geradzahligen Do-
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kumente abbildet.
Verschiedene Blattsensoren und Schalter einschliesslich derjenigen Bauarten, die in den hier erwähnten Zitatstellen beschrieben sind, können,wenn erwünscht, in die RDH-Einheit und den anderen erwähnten Kopiergerätasystemen eingefügt werden. Z.B. ist in Fig.1 ein Erfassungsschalter 29 in der Schale 28 vorgesehen, der jedesmal dann betätigt wird, wenn Dokumente darin eingelegt werden. Die Beaufschlagung des Schalters 29 aktiviert automatische die der RDH Betriebsweise des Kopiergerätes zugehörigen Maschinenbauteile einschiesslich des Umlegens des Spiegels 55. Wenn umgekehrt der Dokumentensatz von der Schale 28 weggenommen wird, öffnet sich der Schalter 29 automatisch,um automatisch das Kopiergerät zurück in den Kopierbetrieb mit Auflageplatte zu bringen. Die Anzahl an Dokumenten des zu kopierenden Dokumentensatzes wird während des ersten Kopierumlaufs gezählt.
Ein bügeiförmiger Zählerstellungsschalter, wie er in den Zitatstellen zu finden ist und der auf die Oberseite des Stapels bei dessen anfänglicher Eingabe gelegt wird, aktiviert sich selbsttätig, wenn das letzte Dokument zugeführt ist, um das Ende der eingestellten Zählung anzuzeigen. Dieser Bügelschalter braucht für die nachfolgenden Umläufe nicht rückgestellt zu werden, da die Dokumentenzählung beim ersten Umlauf automatisch in der Kopiergerätä.ogik für die Auftragserneuerung und zur Durchführung der anderen Funktionen bei sämtlichen nachfolgenden Umläufen des Satzes gespeichert wird.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf ein System zum automatischen Durchführen des vorerwähnten zweiten Verfahrens zum Herstellen vorgeordneter Simplex-Kopiesätze von Duplex-Dokumenten. Dieses System kann das Duplex/Dokumenten-Umlaufsystem und die vorbeschriebene Vorrichtung als auch die vorbeschriebene Kopieblatt-Handhabungsvorrichtung nach Fig.4
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verwenden. Der Satzausgang an Simplex-Kopien von dem Duplex-Dokumentenkopiervorgang wird jedoch automatisch eingeschichtet, um >. ·. vorgeordnete. Simplex-Kopiesätze zu erhalten.
Angenommen zum Beispiel, es liegt ein Duplex-Dokumentensatz mit fünf Seiten und drei Blättern vor, dann werden beim ersten Dokumentenkopierumlauf die geradzahligen Seiten 2 und 4 (und wenn erwünscht die freie Seite 6) jeweils auf die eine Seite von freien Kopieblättern kopiert und diese beiden Kopieblätter mit der Abbildungsfläche nach oben in besagter Reihenfolge in die Duplex-Pufferabstellschale 116 gelegt, d.h. die Kopieseite 2 ist dem Boden der Schale und die Kopieseite 4 der Seite 2 abgewandt. Beim nächsten Umlauf des Dokumentensatzes werden dann die ungeradzahligen Dokumentenseiten 1,3 und 5 auf die eine Seite von drei weiteren freien Kopieblättern von den Schalen 1o6 und 1o8 kopiert. Die Seite 1 wird jedoch direkt von der Ubertragungsstation zum Ausgang oder zur Endbearbeitungsstation geführt. Vor dem Kopieren von Seite 3 wird dann die Seite 2 von der Schale 116 direkt zum Ausgang oder zur Endbearbeitungsstation gefürht. Dann wird die Seite 3 kopiert und wie die Seite 1 abgeführt. Dann wird die Seite 4 von der Schale 116 wie die Seite 2 abgeführt. Dann wird die Seite 5 kopiert und wie die Seite 1 abgeführt. Dies ergibt einen volleingeschichteten Simplex-Kopiesatz am Kopiergerätausgang am Ende des zweiten Duplex-Dokumentenumluf. Beim nächsten Dokumentenumlauf werden wiederum die Seiten 2 und 4 kopiert und in die Schale 116 zur vorübergehenden Abstellung vor dem erwähnten Auswurf geführt. Diese Schritte wiederholen sich in einer Anzahl entsprechend der Anzahl an gewünschten vorgeordneten Simplex-Kopiesätzen.
Für das vorbeschriebene Duplex/Simplex-Kopiersystem ist es erwünscht, einen automatisch betätigbaren oder einsetzbaren konventionellen "Y" - Blattwegumschalter am Ausgang der Blatt-
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zuliefereinrichtung 124 von der Schale 116 vorzusehen, um die Simplex-Kopien der geraden Seiten mit der Bildfläche nach oben in den Ausgangsweg 126 ohne Änderung der Ausrichtung von deren Vorder- zu Hinterkante zu führen. Dies kann durch automatische Umkehr der Bewegungsrichtung der abstromseitig der Zuliefereinrichtung 124 gezeigten Blattzulieferrollen erfolgen, sobald die Hinterkante des Blattes von der Zuliefereinrichtung 124 freikommt. Alternativ könnte auch eine weitere Zuliefereinrichtung, die in entgegengesetzter Richtung zur Zuliefereinrichtung 124 fördert, am anderen Ende der Schale 116 angeordnet werden. Die Ausrichtung der Kopieblätter von den geraden Seiten mit nach oben weisender Bildfläche ist hier erwünscht j um eine Anpassung an die von der Übertragungsstation kommenden Kopien der ungeraden Seiten zu erhalten, die ebenfalls eine Ausrichtung mit nach oben weisender Bildfläche besitzen.
Die Zuführung der geradseitigen Kopien direkt zum Ausgang von der Schale 116 ist eindeutig dem Zuführen der Kopien von der Schale 116 zurück durch die Übertragungsstation 1T2 und dann erst zum Ausgang des Kopiergerätes zu bevorzugen, da der letztgenannte Weg Zeit erfordert und dazu führen kann, dass in unerwünschter Weise eine"Hintergrund"-Verunreinigung auf den leeren Rückseiten dieser Simplex-Kopieblätter übertragen und aufgeschmolzen wird.
Ferner ist darauf hinzuweisen, dass zum Einhalten der Seitenkollation der ausgeführten Simplex-Kopiesätze mit ansteigender Serienreihenfolge bei den besonderen Kopieblattwegen nach Fig. 4 eine Umwendeeinrichtung, wie im Ausgangsweg zur Schale t3o gezeigt, zur Erzielung eines Ausgangs mit nach unten weisender Bildseite notwendig ist, da dieser spezielle Ausgangsweg für die Kopieblätter bei Simplex-Kopien sonst zu einem Ausgang mit nach oben weisender Bildseite führt.
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Claims (1)

  1. HOFFMANN · EITLE & PARTNER
    PATENTANWÄLTE OR. ING. E. HOFFMANN ■ DIPL.-ING. W. EITLE · DR. RER. NAT. K.HOFFMAN N ■ DIPL.-ING. W. LEHN D-8000 MÖNCHEN 81 · ARABELLASTRASSE 4 (STERNHAUS) · TELEFON (089) 911087 . TELEX 05-29619 (PATHE)
    3o 814 q/da
    Xerox Corporation, Rochester, N.Y/USA
    Verfahren und System zum automatischen vorgeordneten doppelseitigen Umlaufkopieren eines Satzes doppelseitiger Dokumente
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Automatisches Dokumentenumlaufsystem zum vorgeordneten Kopieren eines Dokumentensatzes mit Umlaufeinrichtungen zum mehrfachen Umwälzen eines Satzes einzelner Dokumente längs eines Umlaufweges von einer Dokumentenablagerungseinrichtung zu einer Dokumentenabbildungseinrichtung für das Kopieren der einzelnen Dokumente und zurück zur gleichen Dokumentenablagerungseinrichtung, gekennzeichnet durch eine erste Dokumentenumwendeeinrichtung (4o,21o) im Dokumentenumlaufweg zum Umwenden der auf dem Dokumentenumlaufweg durch die
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    ORlGiNAL iNSPECTED*
    Umlaufeinrichtung rückgeführten Dokumente; eine zweite Dokumentenumwendeeinfichtung (56) im Dokumentenumlaufweg zum weiteren Umwenden der auf dem Umlaufweg rückgeführten Dokumente; und eine Duplex/Simplex-Schalteinrichtung im Dokumentenumlaufweg zur Wahl zwischen einem Duplex-und Simplexkopieren der rückgeführten Dokumente, wobei die Duplex/Simplex-Schalteinrichtung eine erste und zweite Schaltstellung aufweist, um wahlweise die zweite Dokumentenumwendeeinrichtung in und aus dem Dokumentenumlaufweg bei einer Rückführung von einem Dokumentensatz durch die Umlaufeinrichtung zu schalten, wobei die Duplex/ Simplex-Schalteinrichtung in der ersten Schaltstellung die rückgeführten Dokumente zur Dokumentenablagerungseinrichtung (28) in umgewendeter Ausrichtung zurückführt;um die gegenüberliegenden Seiten der Dokumente beim nachfolgenden Umlauf des Dokumentensatzes zu kopieren,und die Duplex/Simplex-Schalteinrichtung in der zweiten Schaltstellung die rückgeführten Dokumente zur Dokumentenablagerungseinrichtung in der ursprünglichen Ausrichtung zurückbringt, um die gleichen Seiten der Dokumente beim nachfolgenden Umlauf des Dokumentensatzes zu kopieren.
    2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Duplex-Schalteinrichtung im Umlaufweg zwischen der ersten und zweiten Dokumentenumwendeeinrichtung (4o,21o,56) angeordnet ist.
    3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlaufweg eine endlose unidirektionala exzentrische Schleife mit zwei Dokumentenwendestellen ist und die erste Dokumentenumwendeeinrichtung (4o,21o) die erste der beiden Dokumentenwendestellen bildet.
    4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dokumentenumwendeeinrichtung eine Unterdruckrolle (4o) umfasst, die die Dokumente umwendet, indem diese um· etwa den halben Umfang der Rolle gedreht werden.
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    5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Duplex/Simplex-Schalteinrichtung in der ersten Schaltstellung die zweite Dokumentenumwendeeinrichtung (56) aus dem Dokumentenumlaufweg schaltet und nur die erste Dokumentenumwendeeinrichtung (4o,21o) im Dokumentenumlaufweg belässt, wobei die erste Dokumentenumwendeeinrichtung die Dokumente nur einmal umwendet.
    6. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Duplex/Simplex-Schalteinrichtung die Dokumente von der ersten Dokumentenumwendeeinrichtung (4o,21o) in die Dokumentenablagerungseinrichtung (28) unter Umgehung der zweiten Dokumentenumwendeeinrichtung (56) in der ersten Schaltstellung ablenkt.
    7. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dokumentenumlaufweg durch die Dokumentenabbildungseinrichtung (38) für sowohl den Duplex? als auch Simplex-Dokumentenumlauf weg unidirektional ist, und dass der Dokumentenumlaufweg von der Dokumentenablagerungseinrichtung (28) zur Abbildungseinrichtung unterschiedlich zu dem Dokumentenumlaufweg von der Abbildungseinrichtung zurück zur Dokumentenablagerungseinrichtung ist.
    8. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dokumente in die Dokumentenabbildungseinrichtung direkt von der Dokumentenablagerungseinrichtung (28) auf dem Dokumentenumlaufweg gelangen, bevor die Dokumente entweder von der ersten oder zweiten Dokumentenumwendeeinrichtung (4o, 21ο,56) umgewendet werden.
    9. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne t , dass die Dokumentenablagerungseinrichtung (28) ein erstes und ein zweites Ende hat, die einander gegenüber liegen, wobei die Simplex/Duplex-Schalteinrichtung in der ersten Schalt-
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    stellung die Dokumente auf dem Umlaufweg zum ersten Ende der Dokumentenablagerungseinrichtung und die Simplex/Duplex-Schalteinrichtung in der zweiten Schaltstellung die Dokumente auf dem Umlaufweg zum zweiten gegenüberliegenden Ende der Dokumentenablagerungseinrichtung zurückbringt.
    10. System, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dokumentenablagerungseinrichtung ein erstes und ein zweites Ende hat, die einander gegenüberliegen, wobei die Simplex/Duplexschalteinrichtung in der ersten Schaltstellung die Dokumente auf dem Umlaufweg zum ersten Ende der Dokumentenablagerungseinrichtung von der ersten Dokumentenumwendeeinrichtung und die Simplex/Duplex-Schalteinrichtung in der zweiten Schaltstellung die Dokumente zum zweiten Ende der Dokumentenablagerungseinrichtung von der zweiten Dokumentenumwendeeinrichtung hinter der ersten Dokumentenumwendeeinrichtung auf dem Umlaufweg zurückführt.
    11. System nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, dass die Dokumente auf dem Umlaufweg zur Oberseite der Dokumentenablagerungseinrichtung (28) zurückgeführt werden und Dokumentenabführeinrichtungen (32) vorgesehen sind, um die Dokumente von der Unterseite der Dokumentenablagerungseinrichtung in den Dokumentenumlaufweg zu führen, wobei dies nur von einem der beiden Enden der Dokumentenablagerungseinrichtung aus erfolgt.
    12. System nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, dass die Dokumentenablagerungseinrichtung (28) zwischen der ersten und zweiten Dokumentenumwendeeinrichtung (4o,21o,56) angeordnet ist.
    13. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Duplex/Simplex-Schalteinrichtung eine erste und zweite Dokumententransporteinrichtung (54,58) und eine be-
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    — 5 —
    wegbare Dokumentenablenkeinrichtung zum Ablenken der Dokumente zwischen der ersten und zweiten Transporteinrichtung aufweist,
    14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Dokumentenablenkeinrichtung nahe der ersten Dokumentenumwendeeinrichtung (4o,21o) liegt.
    15. System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dokumententransporteinrichtung (54) die Dokumente von der ersten Dokumentenumwendeeinrichtung (4o,21o) zur zweiten Dokumentenumwendeeinrichtung (56) und die zweite Dokumententransporteinrichtung (58) die Dokumente von der ersten Dokumentenumwendeeinrichtung zur Dokumentenablagerungseinrichtung (28) bewegt.
    16. System nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Dokumentenumwendeeinrichtung eine drehbare nicht Unterdruck -beaufschlagte zweite Rolle (56) umfasst, und dass die erste und zweite Dokumententransporteinrichtung (54, 58) betreffende erste und zweite schmale Riemenlaufwege aufweisen, die beide teilweise zentral sich um die zweite Rolle erstrecken, um ein Dokument zwischen dem ersten und zweiten Riemenlaufweg teilweise um die zweite Rolle zu bewegen.
    17. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum automatischen Umschalten der Duplex/ Simplex-Schalteinrichtung zwischen der ersten und zweiten Schaltstellung bei dem letzten Umlauf von einem Satz zu kopierender Simplex-Dokumente.
    18. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dokumentenumwendeeinrichtung aufweist: eine drehbare Umwenderolle (4o) im Dokumentenweg, um die einzelnen Dokumente auf dem Weg umzuwenden, indem diese teilweise um die Umwenderolle befördert werden, wobei sie die Umwenderolle
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    vor Abschluss einer vollen Umdrehung der Rolle verlassen, und eine Unterdruckeinrichtung (42), die auf nur einen begrenztem kleinen Abschnitt der Umwenderolle einen Unterdruck anlegt, um ein sich bewegendes Dokument pneumatisch an nur dem Unterdruckabschnitt anzuziehen, und eine stationäre, die Abbildungseinrichtung darstellende Dokumentenabbildungsstation an dem Unterdruckabschnitt der Umwenderolle, um die Dokumente auf der Umwenderolle nur innerhalb des Unterdruckabschnitts zu kopieren, so dass gleichzeitig eine Dokumentenumwendung als auch Abbildung vorgenommen wird.
    19. System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Unterdruckabschnitt der Umwenderolle (4o) wirkende Unterdruckeinrichtung die einzige Einrichtung ist, die einem Dokument, das innerhalb des Ünterdruckabschnitts durch die Dokumentenabbildungseinrichtung kopiert wird, eine Bewegung verleiht.
    20. System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass freilaufende Rollen (51) nahe bei, jedoch nicht innerhalb des Unterdruckabschnitts vorgesehen sind, um ein Dokument gegen die Umwenderolle (4o) vor der Abbildung des Dokumentes im Unterdruckabschnitt zu drücken.
    21. System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass Blattführungseinrichtungen (52) in sehr nahem Abstand teilweise längs der Umwenderolle (4o) vorgesehen sind, jedoch nicht .mit der Umwenderolle in Berührung stehen, um ein Dokument um die Umwenderolle teilweise zu führen, ohne dass das Dokument gegen die Umwenderolle gepresst wird.
    22. System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die am Unterdruckabschnitt der Umwenderolle wirkende Unterdruckeinrichtung die einzige Einrichtung ist, die ein
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    Dokument in der Abbildungsstation zwangsmässig hält.
    23. System zum automatischen vorgeordneten Umlaufkopieren von einem Satz Duplex-Originaldokumenten aus einer Dokumentenablagerungseinrichtung an einer Dokumentenabbildungseinrichtung zum Kopieren der Dokumenten auf Kopieblätter, um vorgeordnete Kopiesätze zu schaffen, wobei das Kopiergerät wenigstens eine Kopieblattzuführeinrichtung und eine separate vorübergehende Ablagerungseinrichtung für die Kopieblätter, sowie eine Kopieblattausgabeeinrichtung und weiter eine Bildübertragungsstation zur Übertragung der Bilder von den Dokumenten auf eine Seite der Kopieblätter aufweist, die von entweder der Kopieblattzuführeinrichtung, oder der vorübergehenden Kopieblattablagerungseinrichtung zugeführt wurden, gekennzeichnet durch eine Duplex-Dokumenten-Umlaufeinrichtung zum mehrmaligen Umlaufen des Satzes Duplex-Dokumente. längs eines Umlaufweges von der Dokumentenablagerungseinrichtung (116) zur Dokumentenabbildungseinrichtung (12);um sämtliche gleichen Seiten der Dokumente bei jedem Umlauf zu kopieren, und die Dokumente zurück zur gleichen Dokumentenablagerungseinrichtung bei jedem Umlauf.zu führen, wobei die Duplex-Dokumenten-Umlaufeinrichtung eine Umwendeeinrichtung zum Umwenden der umlaufenden Dokumente relativ zu ihrer ursprünglichen Ausrichtung bei jedem Umlauf aufweist, bevor diese zur Dokumentenablagerungseinrichtung zurückkehren, so dass bei abwechselnden Umläufen der Dokumente abwechselnde Dokumentenseiten durch die Abbildungseinrichtung kopiert werden; und eine Handhabungseinrichtung für die Duplex-Kopierblätte^um sämtliche Kopien,angefertigt bei einer der abwechselnden Umläufe der Duplex-Dokumente,von der Zuführeinrichtung durch die Übertragungsstation und in die vorübergehende Ablagerungseinrichtung zu bewegen, und um sämtliche Kopien, angefertigt bei dem anderen der abwechselnden Umläufe der Duplex-Dokumente, von der vorübergehenden Ablagerungseinrichtung durch die übertragungsstation wieder, umgewendet, zur Ausgabeeinrichtung zu bewegen, so dass an der Ausgabeeinrichtung bei ab-
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    wechselnden Umläufen der Duplex-Dokumente durch die Dokumentenumlaufeinrichtung vorgeordnete Duplex-Kopiesätze geschaffen werden.
    24. System nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Duplex-Dokumenten-Umlaufeinrichtung die geradzahligen Seiten der Dokumente zum Kopieren auf dem abwechselnden Umlauf/ bei dem Kopien von der Zuführeinrichtung in die vorübergehende Ablagerungseinrichtung durch die Handhabungseinrichtung zugeführt werden in Umlauf bringt, und dass die Umlaufeinrichtung die nicht geradzahligen Seiten der Dokumente zum Kopieren bei dem anderen abwechselnden Umlauf in Umlauf bringt, bei dem die Kopien in der vorübergehenden Ablagerungseinrichtung zur übertragungsstation geführt werden.
    25. System nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Umlaufen des Satzes Duplex-Dokumente mit der Duplex-Dokumenten-Umlaufeinrichtung,ohne dass eine Umwendung beim letzten Kopieumlauf stattfindet, um den Satz Dokumente in ansteigender geordneter Reihenfolge zu reorientieren.
    26. System nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum abwechselnden Kopieren eines Satzes Simplex-Originaldokumente mit Bildern auf nur einer Seite mit" einer integralen Simplex-Dokumenten-Umlaufeinrichtung zum Umlaufen des Satzes Simplexdokumente für deren Kopieren ohne ümwendung und einer Simplex-Kopieblatt-Handhabungseinrichtung zum abwechselnden Zuführen der Kopien von der Zuführeinrichtung und von der vorübergehenden Ablagerungseinrichtung für die Kopien, die bei jedem Dokumentenumlauf von abwechselnden benachbarten Dokumenten angefertigt wurden.
    27. System nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Duplex-Dokumenten-Umlaufeinrichtung die Dokumente zu einem Ende der Dokumentenablagerungseinrichtung zurück-
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    führt, und dass die Siraplex-Dokumenten-Umlaufeinrichtung die Dokumente zum gegenüberliegenden Ende der Dokumentenablagerungseinrichtung zurückführt.
    28. System nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Duplex-Dokumenten-Umlaufeinrichtung die Dokumente auf einer kontinuierlichen unidirektionalen Schleife in Umlauf bringt.
    29. System nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Duplex-Dokumentensatz in der Dokumentenablagerungseinrichtung gestapelt wird, und dass die Duplex-Dokumenten-Umlaufeinrichtung während des Dokumentenumlaufes kontinuierlich das zuunterst liegende Blatt von dem Stapel in der Dokumentenablagerungseinrichtung abnimmt und kontinuierlich jedes umgelaufene Dokument in der Reihenfolge jedoch umgewendet auf die Oberseite des Stapels nach seinem Kopieren erneut aufstapelt.
    30. System nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Herstellen von vorgeordneten Simplex-Kopiesätzen von einem Satz Duplex-Dokumente, welche Einrichtung aufweist: eine Einrichtung zum wahlweisen Zuführen einseitig bildbehafteter Kopieblätter von der vorübergehenden Ablagerungseinrichtung direkt zu der Blattausgabeeinrichtung,ohne dass die Blätter durch die Übertragungsstation bei abwechselnden Duplex-Dokumenten-Umläufen geführt werden, und eine Einrichtung zum Zuführen der einseitig bildbehafteten Kopieblätter aus den anderen abwechselnden Dokumentenumläufen von der Übertragungsstation zur Ausgabeeinrichtung und zwar abwechselnd und eingeschichtet zu den von der Ablagerungseinrichtung zugeführten Kopieblättern, um an der Ausjabeeinrichtung aus dem Duplex-Dokumentensatz vollständige Simplex-Kopiesätze zu bilden.
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    31. Verfahren zum Herstellen von vorgeordneten Duplex-Kopiesätzen von einem Satz Duplex-Dokumente , indem der Satz Duplex-Dokumente längs einer Abbildungsstation zum einzelnen Kopieren oei einer Anzahl vonUmläufen gebracht wird, die in Beziehung zur gewünschten Anzahl Kopiesätzen stehen, dadurch gekennzeichnet , dass man automatisch die Duplex-Dokumente von einem Duplex-Dokumentensatz zur Abbildungsstation und dann zum Dokumentensatz in umgewendeter Lage gegenüber ihrer ursprünglichen Ausrichtung bringt, um die gegenüberliegenden Seiten der Duplex-Dokumente abwechselnd bei alternativen Umläufen des Dokumentensatzes zu kopieren, und automatisch eine Seite von jedem Duplex-Dokument in der Reihenfolge, in der sie umgelaufen sind, auf eine Seite der betreffenden Kopieblätter bei einem abwechselnden Umlauf der Dokumente und die andere Seite von jedem Duplex-Dokument auf die anderen Seiten der gleichen Kopieblätter bei dem anderen abwechselnden Dokumentenumlauf kopiert.
    32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich net, dass der Satz zu kopierender Duplex-Dokumente ein einzelner nicht separierter Satz mit geordneter ansteigender Reihenfolge ist, und keine manuelle Trennung oder manuelle Umlagerung der Dokumente vorgenommen wird, bevor das Kopieren in Gang gesetzt wird.
    33. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich net, dass man vor dem ersten Kopierumlauf zunächst · automatisch sämtliche Dokumente des Duplex-Dokumentensatzes einmal ohne Kopieren der Dokumente in Umlauf bringt, um die Dokumente zum Kopieren der geradzahligen Dokumentenseiten beim ersten Kopierumlauf auszurichten und dann automatisch mit dem ersten Kopierumlauf beginnt.
    34. Verfahren nach Anspurch 31, dadurch gekennzeich net, dass man automatisch den Dokumentensatz ohne einmaliges
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    Umwenden der Dokumenten in Umlauf bringt, während die Dokumente beim letzten Kopierumlauf des Dokumentensatzes kopiert werden, um automatisch die Dokumente in ansteigender Reihenfolge umzuordnen, so dass sie in diesem Zustand abgenommen werden können.
    35. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich net, dass die Dokumente längs einer unidirektionalen kontinuierlichen Schleife umgelaufen werden.
    36. Verfahren nach Anspruch 3t, dadurch gekennzeich net, dass die Dokumente von der Unterseite eines Dokumentenstapels in Umlauf gebracht und auf die Oberseite des gleichen Stapels bei jedem Umlauf des Dokumentensatzes erneut aufgestapelt werden.
    37. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich net, dass die Dokumente längs einer unidirektionalen kontinuierlichen Schleife umgewälzt und die Duplex-Dokumente auf die gleiche Seite des Dokumentensatzes zurückgeführt werden, von dem sie zur Abbildungsstation zugeführt werden.
    38. Verfahren nach Anspruch 31 , dadurch gekennzei_ch net, dass der Duplex-Dokumentensatz gestapelt wird, und dass die Dokumente von der Unterseite des Stapels zur Abbildungsstation umgewälzt und einzeln bei Rückkehr auf die Oberseite des gleichen Stapels bei jedem Dokumentenumlauf erneut aufgestapelt werden.
    3-9. Verfahren- nach Anspruch 3t, dadurch gekennzeich net, dass ein Satz Simplex-Dokumente abwechselnd zur gleichen Abbildungsstation umgewälzt und ohne Umwendung von der gleichen Stelle zurückgeführt wird.
    4o, Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeich net , dass die Dokumente längs einer unidirektionalen kontlnu-
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    ierlichen Schleife umgewälzt wird, und dass die Schleife bei Duplex-Dokumenten teilweise übereinstimmend und teilweise unterschiedlich zu der Schleife für Simplex-Dokumente ist.
    41. Verfahren nach Anspruch 4o, dadurch gekennzeich net, dass sowohl die Duplex- als auch Simplex-Dokumente wiederholt umgewälzt und in ansteigender Reihenfolge kopiert werden.
    42. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich net, dass man nacheinander die geradzahligen Seiten von sämtlichen Duplex-Dokumenten eines Duplex-Dokumentensatzes bei einem ersten Kopierumlauf auf eine Seite von einem entsprechenden ersten Satz von einem Kopieblattvorrat zugeführten Kopieblättern kopiert, vorübergehend den ersten Satz Kopieblätter in einer Pufferablagerungszone speichert, dann nacheinander sämtliche nicht geradzahligen Seiten des Duplex-Dokumentensatzes bei einem zweiten Kopierumlauf auf die gegenüberliegenden Seiten des ersten Satzes von Kopieblättern kopiert, die von der Pufferablagerungszone zugeführt wurden, um einen Duplex-Kopiesatz zu bilden, der zu einerAusgabeeinrichtung geführt wird, und die vorgenannten Schritte entsprechend der gewünschten Anzahl an Duplex-Kopiesätzen wiederholt.
    43. Verfahren nach Anspruch 42, dadurch gekennzeich net, dass man das Kopieren der letzten geradzahligen Dokumentenseite bei jedem Dokumentenumlauf der geradzahligen Seiten überspringt, wenn auf der letzten Seite das Fehlen eines Bildes festgestellt wird.
    44. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich net, dass man gezielt abwechselnd vorgeordnete Simplex-Kopiesätze erhält, indem man die Duplex-Dokumente bei jedem Umlauf einzeln auf unterschiedliche Sätze von einzelnen einseitig
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    - t3 -
    bildbehafteten Kopieblättern kopiert, den Satz einseitig bildbehafteter Kopieblätter aus einem abwechselnden Dokumentenumlauf zu einer vorübergehenden Ablagerungszone führt, und die Kopieblätter aus dem anderen abwechselnden Dokumentenumlauf zur Ausgabestelle des Kopiergerätes abwechselnd und eingeschichtet zu den Kopieblättern führt, die von der vorübergehenden Ablagerungsstelle zugeliefert wurden, um einen vollständigen Simplex-Kopiesatz von dem Duplex-Dokumentensatz zu bilden, und die vorgenannten Schritte wiederholt, um eine Vielzahl vorgeordneter Simplex-Kopiesätze von den Duplex-Dokumentensätzen zu erhalten.
    45. Verfahren nach Anspruch 44, dadurch gekennzeich net, dass die Simplex-Kopieblätter nacheinander auf die Oberseite der vorübergehenden Ablagerungszone beim Kopieren der Dokumente bei einem Dokumentenumlauf führt und einzeln von der Unterseite der Ablagerungszone abnimmt und direkt zur Ausgabestelle des Kopiergerätes abwechselnd zu dem Kopieren der einzelnen Dokumente beim nächsten Dokumentenumlauf führt·.
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