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DE2828669C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2828669C2
DE2828669C2 DE2828669A DE2828669A DE2828669C2 DE 2828669 C2 DE2828669 C2 DE 2828669C2 DE 2828669 A DE2828669 A DE 2828669A DE 2828669 A DE2828669 A DE 2828669A DE 2828669 C2 DE2828669 C2 DE 2828669C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
original
memory
template
duplex
simplex
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2828669A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2828669A1 (de
Inventor
Thomas J. Hamlin
Clifford L. Macedon N.Y. Us George
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
Publication of DE2828669A1 publication Critical patent/DE2828669A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2828669C2 publication Critical patent/DE2828669C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/62Holders for the original
    • G03B27/6207Holders for the original in copying cameras
    • G03B27/625Apparatus which relate to the handling of originals, e.g. presence detectors, inverters
    • G03B27/6264Arrangements for moving several originals one after the other to or through an exposure station

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Conveyance By Endless Belt Conveyors (AREA)
  • Exposure Or Original Feeding In Electrophotography (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)
  • Counters In Electrophotography And Two-Sided Copying (AREA)
  • Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)
  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)
  • Paper Feeding For Electrophotography (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Handhaben von Vorlagensätzen beim Herstellen von geordneten Kopiensätzen, wahlweise von Duplex- bzw. Simplexvorlagen.
Es ist aus "Research Disclosure, April 1977, Seiten 80 bis 82" bekannt, Simplexvorlagen dadurch zu kopieren, daß dem Vorlagenspeicher an der Unterseite die Vorlage entnommen, dann nach einmaligem Wenden der Belichtungsstation zugeführt und dann nach erneutem Wenden wieder der Oberseite des Vorlagenspeichers zugeführt wird. Das Handhaben der Duplex-Vorlagen erfolgt derart, daß ebenfalls die Vorlage zunächst der Unterseite des Vorlagenspeichers entnommen wird. Anschließend erfolgt eine Hin- und Herförderung der Vorlage derart, daß die zuvor voreilende Kante nunmehr die nacheilende Kante ist. Dies hat den Zweck, daß letztendlich kein Wenden der Vorlage auf dem Weg vom Vorlagenspeicher zur Belichtungsstation erfolgt. Wenn in der Belichtungsstation die eine Seite abgelichtet worden ist, wird die Vorlage sofort in einer Wendeschleife gewendet und anschließend wieder der Belichtungsstation zugeführt, wo die andere Seite abgelichtet wird. Anschließend wird im Zusammenhang mit einem Wendevorgang die Vorlage der Oberseite des Vorlagenspeichers zugeführt. Die erstgenannte Handhabung unmittelbar nach der Entnahme aus dem Speicher dient einer Kompensation eines Wendevorganges, so daß letztendlich nur zwei Wendevorgänge vorgenommen werden, mit der Folge, daß die Vorlagen im Vorlagenspeicher wieder in der ursprünglichen Reihenfolge und Ausrichtung zu liegen kommen.
Die zuvor erwähnte Handhabung von Simplex-Vorlagen ist auch der DE-AS 25 50 985 zu entnehmen.
Der älteren Anmeldung gemäß DE-OS 28 29 362 ist eine Kopiervorrichtung zu entnehmen, bei der die Handhabung der Simplexvorlagen und der Duplexvorlagen wie folgt vonstatten geht. Je nachdem, ob Simplexvorlagen oder Duplexvorlagen zu kopieren sind, erfolgt das Abziehen der untersten Vorlage aus dem Vorlagenspeicher entweder an dem einen oder an dem entgegengesetzten Ende des Vorlagenspeichers. Bei der Handhabung von Simplexvorlagen erfolgt auf dem Zirkulationsweg eine Zweifachumlenkung. Bei der Handhabung von Duplexvorlagen erfolgt durch Abziehen am anderen Ende des Vorlagenspeichers ebenfalls an der Unterseite des Speichers für das Kopieren jeder Seite ein dreifaches Wenden der Vorlage. Dieses Dreifachwenden ist insbesondere bei großer Durchlaufgeschwindigkeit von Nachteil dahingehend, daß dabei die Vorlagen beschädigt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Handhabung von Vorlagen zu schaffen, bei denen unter Heranziehung einfacher Lösungsmerkmale auch bei hohen Durchlaufgeschwindigkeiten eine möglichst einfache Handhabung dahingehend erfolgen kann, daß eine Beschädigung der Vorlagen auch bei mehrmaligem Durchlauf weitgehend verhindert werden kann.
Dabei soll die Vorrichtung nicht nur einfach, sondern auch kompakt ausgebildet sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Ansprüchen 1 bzw. 3 genannten Merkmale gelöst.
Gemäß dieser Lösung wird ein äußerst praktikables System zum automatischen wahlweisen vorkollationierten Kopieren von entweder Duplex- oder Simplexvorlagen geschaffen. Es können dabei die gleichen Vorrichtungen zum automatischen Vorlagenumlauf verwendet werden, gleich, ob vorgeordnete Kopiesätze in Duplex/Duplex-, Duplex/Simplex-, Simplex/Duplex- und Simplex/Simplex-Kopierweise erhalten werden. Dies ist mit hohen Durchlaufgeschwindigkeiten ohne Beschädigung der Vorlagen möglich, auch wenn ein mehrfacher Vorlagendurchlauf für die Erstellung mehrerer Kopiensätze notwendig ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung, die eine annähernd maßstabgerechte Wiedergabe ist, näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine quergeschnittene Seitenansicht von einem beispielhaften erfindungsgemäßen System zur automatischen Duplex- oder Simplex-Vorlagenhandhabung und
Fig. 2 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht von einer anderen Ausführungsform des Vorlagenhandhabungssystems nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Vorlagenhandhabungsvorrichtung (RDH) 20 für Simplex/Duplex-Betrieb gezeigt, die an einem xerografischen Kopiergerät 10 angebracht ist, um automatisch auf dem Fotoempfänger 12 des Kopiergerätes 10 in sequentieller Vorordnung Abbildungen von entweder Simplex- oder Duplex-Vorlagen vorzusehen. Irgendeine gewünschte Anzahl an Rückführungen von Vorlagensätzen kann automatisch erfolgen, so daß jede beliebige Anzahl an vorgeordneten Kopiesätzen aus diesem Vorgang kopiert werden kann. Die RDH 20 führt mehrfach die einzelnen Vorlagen 22 von einem Vorlagensatz in einen Vorlagenspeicher 24 zu einer Ablichtstation 26 und dann zu dieser zurück. Während jedes einzelnen Umlaufs von einem Vorlagensatz bewegt ein rückführendes Vorlagenhandhabungssystem die Vorlagen einzeln auf einem ausgewählten Zirkulationsweg vom Vorlagenspeicher 24 zu einer Vorlagenablichtstation, und dann zurück zum gleichen Vorlagenspeicher.
Die verschiedenen Untersysteme der RDH 20 nach Fig. 1 werden in der Reihenfolge beschrieben, nach der eine Vorlage auf ihrem Umlaufweg rückgeführt wird. Danach weist der Vorlagenspeicher 24 hier eine im wesentlichen konventionelle Schale 28 auf, die den Stapel Vorlagenblätter halten und auszurichten vermag. Wie in Fig. 2 gezeigt, befindet sich nahe dem vorderen Ende der Schale 28 ein vorderer Stapelanschlag 30 zum Ausrichten eines Blatts oder des Stapels.
Eine intermittierend arbeitende Blatt-Vereinzelungs- und Fördervorrichtung 32 ist vorgesehen, um die Vorlagenblätter bei Bedarf von der Unterseite des auf der Schale 28 liegenden Blattstapels einzeln abzuführen. Die Vorrichtung 32 bewegt die einzelnen Blätter vom vorderen Ende der Schale 28 am vorderen Stapelanschlag 30 vorbei. Wie gezeigt, kann das Entnehmen des unteren Vorlagenblattes mittels Luft an der Stapelunterseite durch ein Gebläse und einen Verteiler unterstützt werden. Die Vorrichtung 32 weist einen Riemen 33 zur Blattentnahme auf, der sich unter einem ausgesparten Bereich der Schale 28 erstreckt, um in Eingriff mit der Unterseite des untersten Vorlagenblattes zu treten und die Vorlagenblätter am vorderen Stapelanschlag 30 vorbei nach vorne in einen Spalt zwischen Riemen und einem Verzögerungskissen 34 zu ziehen. Das Verzögerungskissen 34 tritt mit der Oberseite der Vorlagenblätter in Berührung und bewirkt eine Blatttrennung, so daß nur ein Vorlagenblatt zu einem Zeitpunkt von der Schalte 28 abgeführt werden kann.
Bei der RDH 20 können die Vorlagen, sei es bei Simplex- oder Duplex-Betrieb in die Schale 28 mit der ersten Seite nach unten weisend, d. h. in der normalen geordneten Reihenfolge, eingegeben werden. Das bedeutet, daß die Vorlagenblätter von der Bedienungsperson nicht erst manuell in umgekehrter Reihenfolge umgruppiert werden müssen. Auch brauchen bei Duplex-Dokumenten die Kopien nicht von den jeweiligen zweiten Seiten angefertigt und mit den Originalvorlagen zur Bildung eines Satzes Pseudo-Simplex- Dokumenten vermischt werden. Ferner werden wie nachfolgend noch zu erläutern ist, am Ende des Kopierlaufes die Vorlagen automatisch in den geordneten Zustand zurückgebracht, so daß sie in geordneter Reihenfolge nach dem Kopiervorgang aus der Schalte 28 herausgenommen werden können. Die RDH-Einheit 20 ist schwenkbar zur Öffnung längs ihres Duplex-Vorlagenweges (nachfolgend beschrieben), so daß die Schale 28 zum Eingeben und Abnehmen eines Dokumentensatzes und zur Beseitigung von Ladehemmungen vollkommen frei liegt.
Nach Durchlauf durch die Vereinzelung dienende Engstelle zwischen Zulieferungsriemen 33 und Verzögerungskissen 34 tritt hier die Vorderkante jeder einzelnen Vorlage 22 unmittelbar in ein Ausrichtsystem ein, mit dem die Vorderkante der Vorlage für den Kopiervorgang ausgerichtet und registriert wird. Dieses System umfaßt hier eine Ausrichtschranke 36 mit Anschlagfingern, gegen die die Vorderkante des Vorlagenblattes unter Aufwölbung anstößt. Die Schranke 36 wird automatisch aus dem Vorlagenweg herausgedreht und zwar unter der Steuerung des Zustandes des Kopiergerätes 10 zu dem geeigneten Zeitpunkt, bei dem eine Weiterführung des Vorlagenblattes in die Ablichtstation 26 gewünscht wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 handelt es sich bei der Ablichtstation 26, die sich unmittelbar abstromseitig der Ausrichtschranke 36 befindet, um ein System mit Schlitzabtastbelichtung bei Bewegung der Vorlage. Das heißt, die Vorlage wird längs einer schmalen Abtastöffnung 38 mit konstanter, zur Geschwindigkeit des Fotoempfängers 12 synchronisierter Geschwindigkeit bewegt. Am Abtastschlitz 38 wird die Vorlage durch einen Unterdruckzylinder 40 gleichmäßig in Anlage an diesem gehalten und von diesem bewegt. Nur der untere Abschnitt des Unterdruckzylinders 40 wird für die Abbildungsstation 26 ausgenutzt. Dies kann, wie dargestellt, durch einen V-förmigen Verteiler 42 inseitig des Unterdruckzylinders 40 erfolgen, der den angelegten Unterdruck auf einen nur begrenzten Bereich des Zylinders 40 begrenzt, so daß sichergestellt ist, daß die durch den Unterdruck bedingte Anziehung der Vorlage, sowie die darauf wirkende Antriebskraft, nur in diesem Bereich vorliegt. Der Verteiler 42 erhält hier den Unterdruck von einem herkömmlichen Gebläse 44.
Kurz bevor die Vorderkante der Originalvorlage 22 in die Ablichtstation 26 gelangt, wird sie am Beginn des segmentförmigen Unterdruckbereichs des Unterdruckzylinders 40, wie dargestellt, gegen dieses Unterdrucksegment des Zylinders durch eine Rolle 51 gedrückt.
Die Rolle 51 bringt die Vorlage in Zwangseingriff mit dem Unterdruckzylinder 40 an dieser Stelle.
Der Abtastschlitz 38 weist ein Fenster 46 auf. Die Beleuchtung der Vorlage erfolgt durch eine konventionelle Leuchtstofflampe 48 mit einer dem Fenster 46 zugewandten lichtaussendenden Zone. Diese Beleuchtung wird verstärkt - und damit Schattierungseffekte an den Vorlagenkanten herabgesetzt - durch einen dünnen vertikalen Fresnel'schen Spiegel 50 an der der Lampe 48 gegenüberliegenden Seite der Ablichtstation 26. Die Winkel der Facetten des Fresnel'schen Spiegels 50 sind einzeln unterschiedlich ausgerichtet, um das gesamte Licht von der Lampe 48 in den Abtastschlitz 38 zu reflektieren. Das Bild von der beleuchteten Vorlage gelangt zwischen Lampe 48 und Spiegel 50 über ein geeignetes Spiegelssystem auf den Fotoempfänger 12. Dieses Spiegelsystem umfaßt hier einen Spiegel 55, der in den optischen Weg des Kopiergerätes geschwenkt werden kann, so daß das gleiche Objektiv und die meisten anderen vorhandenen optischen Elemente verwendet werden können. Das Objektiv ist hier jedoch stationär gehalten, und der Spiegel 55 versperrt den normalen Bildweg von der Kopiergerätplatte.
Bei der Ausführungsform gem. Fig. 2 ist dies nicht erforderlich. Wenn der Spiegel 55 in die gestrichelt dargestellte Lage gedreht ist, kann ein konventionelles, manuelles Kopieren vorgenommen werden.
Der Unterdruckzylinder 40 und seine zugehörigen Bauteile versehen hier verschiedene Funktionen, indem der Zylnder die Abstützung und den Hintergrund für die Vorlagenabbildung, den Antrieb der Vorlage synchron zur Geschwindigkeit des Fotoempfängers und ferner ein erstes Vorlagenumwendesystem auf dem Vorlagenumlaufweg schafft. Wie nachfolgend noch erläutert werden wird, ist der Rückführweg für Simplex-Vorlagen hier eine endlose exzentrische Schleife mit zwei Wendepunkten, während der Rückführweg für Duplex-Vorlagen nur einen Vorlagenwendepunkt aufweist. Der Unterdruckzylinder 40 und seine zugehörigen Bauteile stellen hier einen (ersten) dieser beiden Vorlagenwendepunkte dar, wobei der Unterdruckzylinder Teil von sowohl dem Simplex- als auch des Duplex- Wegs ist.
Um sicherzustellen, daß der Unterdruckzylinder 40 stetig und genau zu der synchronisierten Fotoempfängergeschwindigkeit angetrieben wird, um einen Bildsprung oder eine Bildverwacklung zu verhindern, ist ein mit dem Antrieb des Fotoempfängers gekoppeltes Antriebssystem mit einem Riemen 53 zur Bewegung des Zylinders 40 vorgesehen. Dieser Antrieb ist daher unabhängig von den Antrieben für das Ausrichtsystem und den anderen Vorlagentransporteinrichtungen der RDH 20. Dies verhindert, daß die Bewegung des Zylinders 40 und damit der abzubildenden Vorlage durch intermittierende Drehmomentänderungen oder Schwingungen von diesen anderen Bauteilen beeinflußt wird.
Die Vorlage wird auf ihrem gewünschten Weg abstromseitig der Ablichtstation 26 durch eine Papierführung 52 gehalten und umgewendet, wobei die Papierführung 52 sich durchgehend in Abstand um die außenliegende Hälfte des Zylinders 40 erstreckt. Die Führung 52 kann Lehrlaufrollen aufweisen, doch drückt sie bei der vorliegenden Ausführungsform die Vorlage nicht gegen den Zylinder 40. Ferner lassen sich sämtliche abstromseitige Rollenspalten einschließlich des Spalts an der Ausrichtschranke 36 vor Beginn der Vorlagenabbildung öffnen. Daher wirken keine wesentlichen auf- oder abstromseitigen Reibverzögerungskräfte auf die Vorlage bei deren Durchlauf durch die Ablichtstation, was gewährleistet, daß sich die Vorlage mit genau der gleichen Geschwindigkeit wie der Zylinder 40, d. h. ohne Schlupf zu diesem, in der Ablichtzone bewegt.
Nachdem jeder Teilbereich der Vorlage den Belichtungsschlitz 38 und das entsprechende Ende des Unterdrucksegments von dem Unterdruckzylinder 40 passiert hat, wirkt kein Unterdruck mehr auf den Abschnitt des Vorlagenblattes. Die alleinige Kraft, die die Vorlage kontinuierlich zu den nachfolgenden Transporteinrichtungen hinter dem Unterdruckzylinder 40 weiterbewegt, ist daher die Eingriffnahme zwischen Vorlage und Unterdruckzylinder 40 am Unterdrucksegment, insbesondere am Spalt der Zuführrolle 51. Zu keinem Zeitpunkt liegt ein Unterdruck an irgendeinem Bereich des Zylinders 40, außer an der unteren sich über weniger als 90° erstreckenden feststehenden Sektorzone an. Ferner ist kein Luftdruck erforderlich, um die Blätter an der Oberseite des Zylinders 40 abzustreifen.
Bei dem vorbeschriebenen System ist der Vorlagenrückführweg für sowohl Simplex- als auch Duplex-Vorlagen zu allen Zeiten bis zum Austritt der Vorlagenvorderkante an der oberen Oberfläche des Unterdruckzylinders und ersten Umwenderolle (40) der gleiche. An dieser Stelle Stelle befindet sich bei der vorliegenden Ausführungsform eine kritische Schnittstelle, von der zwei separate Rückführwege zum Vorlagenspeicher 24 ausgehen. Ein erster Simplex-Rückführweg wird von einer Simplex-Riementransporteinrichtung 54 über und um eine zweite Wenderolle oder einen Zylinder 56 geschaffen, von dem die Vorlagen auf das hintere Ende der Schale 28 ausgeworfen werden. Alternativ besteht ein separater zweiter Duplex- Vorlagenrückführweg, gebildet durch eine zweite Duplex- Vorlagentransporteinrichtung 58, die sich direkt von der ersten Wenderolle (40) in das vordere Ende der Schale 28 erstreckt.
Die Wahl eines dieser beiden Wege erfolgt hier durch ein Duplex/Simplex-Schaltsystem mit einer Weiche 60 für die Blattvorderkante, der zwischen der durch ausgezogene Linien wiedergegebenen Simplex-Stellung und durch gestrichelte Linien wiedergegebenen Duplex-Stellung verschwenkbar ist. Bei der ersten oder Simplex-Stellung werden sämtliche den Unterdruckzylinder 40 verlassenden Vorlagen von der Weiche auf die erste oder Simplex-Transporteinrichtung 54 gerichtet, während bei der zweiten oder Duplex-Stellung die Vorlagen nur nach unten auf die zweite oder Duplex-Transporteinrichtung 58 gelangen.
Durch Wahl dieser beiden Stellungen der Weiche 60 kann somit die Simplex-Transporteinrichtung 54 und ihre zugehörige zweite Wenderolle 56 ohne weiteres automatisch in und aus dem Vorlagenrückführweg bei der Rückführung eines Vorlagensatzes geschaltet werden, so daß bei jedem Umlauf wahlweise entweder eine einfache Umwendung jeder Vorlage (unter Umgehung der zweiten Umwenderolle) oder zwei aufeinanderfolgende Umwendungen jeder Vorlage wahlweise erfolgen kann. Das Umschalten der Weiche 60 kann durch ein konventionelles Solenoid in elektrischer Verbindung mit der logischen Maschinensteuervorrichtung vorgenommen werden.
Bei Wahl des einfachen Wendens (Duplex-Weg) wird eine Vorlage, die sich zunächst mit der informativen Seite nach unten weisend in der Schale 28 befindet, zur gleichen Schale 28 mit besagter Seite nach oben weisend, d. h. umgewendet nach jedem Belichtungsumlauf zurückgeführt. Daher liegen am Ende des Umlaufes sämtliche Vorlagen des umgelaufenen Satzes schon in der umgewendeten Konfiguration vor. Wenn der Umlaufweg mit zweifacher Umwendung (Simplex-Weg) gewählt wird, wird jede Vorlage zur Schale 28 in der gleichen Ausrichtung, wie vor dem Umlauf, d. h. ohne Umwendung, zurückgeführt.
Die betreffenden Wenderollen 40 und 56 schaffen diese Vorlagenwendungen und ebenfalls eine Änderung der Vorlagenbewegungsrichtung, da jede Rolle die Vorlagen etwa längs einer Hälfte ihrer Außenumfänge dreht. Somit können einfache, in eine Richtung wirkende und im wesentliche lineare Dokumententransporteinrichtungen 54 und 58 für diese RDH-Konfiguration, wie nachfolgend beschrieben, verwendet werden.
Wenn die rückgeführten Vorlagen zum Vorlagenspeicher in ihrer ursprünglichen Ausrichtung zurückgebracht werden, werden bei dem nachfolgenden erneuten Umlauf des Vorlagensatzes die gleichen Vorlagenseiten kopiert. Wenn jedoch die Vorlagen in umgewendeter Ausrichtung zum Vorlagenspeicher zurückgebracht werden, können die gegenüberliegenden Seiten der Duplex-Vorlagen sofort bei dem nachfolgenden erneuten Umlauf des Vorlagensatzes kopiert werden. Das heißt, die Seiten mit gerader Zahl einer Duplex-Vorlage können bei einem Umlauf und die Seiten mit ungerader Zahl beim nächsten Umlauf, die Seiten mit gerader Zahl bei dem dann anschließenden Umlauf und die Seiten mit ungerader Zahl wiederum bei dem nächstfolgenden Umlauf usw. kopiert werden.
Das erfindungsgemäße System ist daher besonders kompakt. Der gesamte Vorlagenspeicher 24, als auch die Transporteinrichtung 54 und 58, sowie die Vorlagenausricht- und -abbildungsstationen befinden sich sämtlich in dem Bereich zwischen den beiden Rollen 40 und 56, die die beiden Vorlagenwendezonen bilden. Kein externes Wendesystem ist erforderlich. Sowohl der Simplex- als auch Duplex-Rückführweg ist kontinuierlich und in einer Richtung wirkend, d. h. die Bewegung der umgelaufenen Dokumente braucht zu keinem Zeitpunkt selbst während der Vorlagenumwendungen mit Ausnahme bei Ausrichtung unterbrochen oder umgekehrt zu werden. Dies ist besonders erwünscht, da hierdurch die Möglichkeit für Papierstau als auch die Vorlagenweglängen verringert werden.
Bei dem beschriebenen System erfolgt das Umschalten auf Duplex-Betrieb alleine durch geeignete Betätigung von ein oder mehreren einfachen Weichen direkt bei der ersten Wenderolle 40 und nahe abstromseitig der Ablichtstation 26. Die Duplex-Schalteinrichtung 60 ist hier direkt im Rückführweg zwischen der ersten und zweiten Vorlagenwendeeinrichtung angeordnet und kann wahlweise die zweite Vorlagenwendeeinrichtung umgehen. Am Schalter 60 erstrecken sich beide Rückführwege in die gleiche Richtung und nahezu parallel, da der Duplex-Weg nur unter einer leichten Neigung von etwa 20° abbiegt. Die Vorlagen erfahren daher keine scharfe Verbiegung, wenn sie an der Wegwählzone in einen der Wege hineingelangen.
Beide Vorlagenumlaufrückführwege sind kurz und direkt und können kontinuierlich auf konventionelle Weise angetrieben werden. Ein einfaches direktes Dupliziersystem mit nur einer Umwendung ist vorgesehen. Der Anfangsbereich des Umlaufweges ist sowohl für die Simplex- als auch für die Duplex-Kopierweise gleich und umfaßt die kritische Abführungs-, Betätigungs-, Ausrichtungs-, Abbildungs- und anfängliche Umwendezonen unter Verwendung des gleichen Raums und der gleichen Bauteile.
Die beiden Vorlagenumlaufwege von der Abbildungsstation zurück zur Vorlagenablagerungszone unterscheiden sich voneinander und von dem gemeinsamen Vorlagenumlaufweg von der Vorlagenablagerungszone zur Abbildungsstation 26. Daher kann eine Vorlage von der Schale 28 zur Abbildungsstation gerade zugeführt werden, während eine andere Vorlage (die zuvor abgebildet wurde) gerade auf dem Weg von der Abbildungsstation zurück in die Schale 28 über entweder den Simplex- oder Duplex- Vorlagenweg ist. Ferner wird man erkennen, daß sämtliche Dokumente direkt und linear von der Schale 28 in die Abbildungsstation 26 auf dem Vorlagenumlaufweg gelangen, bevor irgendeine Vorlagenumwendung durch eine der Vorlagenumwendeeinrichtungen erfolgt.
Im Detail umfaßt die erste oder Simplex-Riementransporteinrichtung 54 für die Vorlagen hier ein einzelnes gegenüberliegendes und teilweise sich überlappendes Paar schmale, zentral angeordnete Endlosriemen 62 und 63. Die beiden Riemen 62 und 63 befördern eine Vorlage linear zwischen sich von dem Ablenkfinger 60 am Unterdruckzylinder 40 in Richtung auf und um die zweite Umwenderolle 56. Die Vorlagen gelangen nur dann in die Transporteinrichtung 54, wenn sich die Weiche 60 in der durch ausgezogene Linien wiedergegebenen Simplex-Stellung befindet. Daher können beide Riemen 62 und 63 durch Antrieb der Rolle 56, um die sie sich beide halbwegs erstrecken, kontinuierlich bewegt werden.
Die oberen transportierenden Laufwege der beiden Riemen 62 und 63 erstrecken sich horizontal zwischen den oberen Tangentenpunkten an den Rollen 40 und 56 und liegen ein gutes Stück oberhalb der Schale 28. Der Riemen 63 läuft an seinem Aufstromende un eine kleine Rolle 64 an diesem Weg. Der Riemen 63 erstreckt sich dann linear und mittig um die äußere Umfangshälfte der wesentlich größeren zweiten Wenderolle 56. Der nicht transportierende Laufweg des Riemens 63 kehrt dann zur Rolle 64 direkt von der Unterseite der Rolle 56 zurück.
Der sich anliegende Transportriemen 62 ist entsprechend an seinem Aufstromende auf einer kleinen Rolle 66 nahe bei und über der oberen Oberfläche des Unterdruckzylinders 40 gehalten. Er erstreckt sich dann in überlappendem Eingriff mit dem Riemen 63 von der Rolle 64 zur zweiten Wenderolle 56. Um diese läuft der Riemen 62 den Riemen 63 und überlappt diesen. Dies bildet eine sandwichartige Aufnahme einer Vorlage zwischen den Riemen 62 und 63 bei der Bewegung um die zweite Wenderolle 56. Gekrümmte Leitbleche 71 führen die Außenkanten der Vorlagen (insbesondere wenn mit endseitigen Einlaufbereichen versehen) um die Rolle 56. Da beide Riemen nur den zentralen Bereich der Vorlagen berühren, wird den Vorlagen durch die Transporteinrichtung 54 keine Schrägstellung verliehen. Die Vorlage steht in Eingriff zwischen den beiden Riemen 62 und 64 von der Anordnungsstelle der Rolle 64 bis zum unteren Tangentenpunkt der zweiten Wenderolle 56. An dieser Stelle wird der erste Riemen 62 abrupt von dem zweiten Riemen 63 durch eine kleine Tragrolle 68 zur Freigabe der Vorlagen abgeführt. Der äußere (nicht transportierende) Laufweg des ersten Riemens 62 erstreckt sich dann zurück zur Rolle 66 über die Rolle 68 und zwei kleine in Abstand von der zweiten Wenderolle 56 befindliche Rollen 69 und 70. An der Vorlagenausstoßstelle zwischen den Rollen 68 und 56 wird die Vorlage auf die Oberseite des Vorlagenstapels auf der Schale 28 von deren hinteren Ende aus bewegt, wobei diese Bewegung in der gleichen Richtung erfolgt wie die Bewegung der bodenseitigen Entnahmeeinrichtung 32, vgl. Bewegungspfeile. Die Blätter werden daher bei diesem Simplex-Rückführweg (mit zweifacher Umwendung) in Richtung auf den vorderen Stapelanschlag 30 bewegt.
Was die zweite oder Duplex-Vorlagentransporteinrichtung 58 betrifft, so kommt dieser Umlaufweg nur dann zum Einsatz, wenn die Weiche 60 in die gestrichelt wiedergegebene Lage angehoben ist. Bei diesem Weg mit einfacher Umwendung werden die Vorlagen direkt von der Oberseite der ersten Wenderolle 40 auf die Schale 23 befördert. Sie gelangen von deren Vorderende in die Schale in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung, in der die Vorlagen von der Schalenunterseite aus abgeführt werden, vgl. die betreffenden Bewegungspfeile. Dies findet daher am gegenüberliegenden Ende der Schale und in entgegengesetzter Bewegungsrichtung zu dem Eintritt in die Schale im Vergleich zu dem Simplex-Weg, wie vorbeschrieben, statt. Die Transporteinrichtung 58 ist hier durch gegenüberliegende Führungs- oder Leitflächen 72 und 74 aus reibungsarmem Metallblech gebildet. Diese Flächen liegen parallel und in nahem Abstand zueinander und bilden den Duplex-Rückführweg, wobei die Dokumentenbewegung durch kontinuierlich angetriebene längs des Weges in Abstand voneinander befindliche Förderrollen 76 und 78 erfolgt. Das obere Leitblech 72 erstreckt sich zu der Weiche 60 und geht bündig in diesen Finger über. Das untere Leitblech 74 erstreckt sich von unterhalb des Fingers 60 und endet im wesentlichen oberhalb des vorderen Stapelanschlags 30 und kann, wie dargestellt, integral an diesem geformt sein.
Man wird weiter erkennen, daß sich das oben liegende Leitblech 72 ebenfalls nach unten über den zentralen Teil der Schale 28 und dann nach oben zur zweiten Wenderolle 56 nahe der Ausstoßstelle der ersten Transporteinrichtung 54 erstreckt, um eine abschließende Blattführung oder ein Leitblech auch für die erste Transporteinrichtung 54 zu schaffen. Ferner erstreckt sich hier eine obere horizontale Verlängerung des Leitblechs 72 horizontal zum Simplex-Weg von dem Finger 60, um die Seiten der nur mittig zwischen den Riemen 62 und 63 gehaltenen Blätter abzustützen.
Der Zwangsantrieb einer Vorlage auf dem Duplex-Transportweg 58 erfolgt hier durch zwei Paare gegenüberliegende Schaumstoffrollen 76 und 78 mit geringem Durchmesser, die an Öffnungen längs des Leitblechs 74 auf die Vorlage klemmend einwirken, das zwischen die beiden Leitbleche 73 und 74 durch die Weiche 60 geleitet wurde. Das zweite Paar Rollen 78 befindet sich an der Ausgangs- oder Austoßstelle von dieser Duplex- Transporteinrichtung 58.
Bei dem beschriebenen System wird zunächst sowohl bei dem Simplex- als auch beim Duplex- Vorlagenkopieren die Seite 1, d. h. in vorwärts gerichteter Reihenfolge, behandelt. Daher vereinfacht sich die Auftragswiederaufnahme im Fall eines Papierstaus bei Vorlage oder Kopieblatt. Die Position der bei Eintritt einer Betriebsstörung in Kopie befindlichen bestimmten Vorlage und die Kopieseite kann relativ zum Rest des Satzes unabhängig von der Anzahl an Vorlagen im Satz vom Satzbeginn an abgezählt werden. Die Anzahl an vor der Betriebsstörung kopierten Vorlagen wird in einem konventionellen Zähler in der Kopiergerätelogik registriert.
In Fig. 2 ist eine zweite alternative Ausführungsform der RDH- Einheit wiedergegeben. Diese RDH 200 entspricht im wesentlichen der RDH 20 nach Fig. 1, so daß nur die wesentlichen Unterschiede beschrieben werden müssen. Die RDH 200 ist so ausgelegt, daß sie über einer vorhandenen Auflageplatte 202 einer Abbildungsstation eines Kopiergerätes angebracht werden kann, um die vorhandene Plattenabtastoptik zu verwenden. Als Beipiel für eine Plattenabtastoptik ist hier das optische System einer Bauart gezeigt, wie sie bei dem Xerox-Kopiergerät Typ 3100 verwendet wird. Es versteht sich jedoch, daß auch ein anderes stationäres Vorlagenabtast- oder Vollbildbeleuchtungssystem anstelle des erwähnten verwendet werden kann. Im vorliegenden Fall ist eine Plattenabtast-Beleuchtungslampe 204 gezeigt. Das Bild auf der Vorlage wird gleichzeitig von einem Spiegelsystem mit halber Rate und einer geteilten Objektiv/ Spiegeleinheit 207 abgetastet, um auf dem Fotoempfänger 208 ein Fließbild der Vorlage vorzusehen.
Bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 mit einer RDH-Einheit 200 für eine Auflageplatte mit voller Vorlagengröße wird der Transport und die Einhaltung der Schärfeneinstellung der Vorlage an der Ablichtstation (Auflageplatte 202) durch einen breiten lichtreflektierenden Vorlagenriemen 210 erhalten, der gleichmäßig nahe über der Auflageplatte angeordnet ist. Die Ausrichtung der Vorlage auf der Auflageplatte 202 kann in herkömmlicher Weise durch eine solenoidbetätigte Ausrichtschranke 214 an der abstromseitigen Kante der Auflageplatte 202 erfolgen, wobei diese Schranke mit der Maschinensteuervorrichtung verbunden ist.
Der Riemen 210 ist hier um eine große Rolle 212 (die im wesentlichen der Rolle 40 nach Fig. 1 entspricht) an der Abstrom- oder Ausgangsseite der Platte 210 und eine kleinere Rolle 213 an der Eingangsstelle der Platte gelegt. Im vorliegenden Fall braucht jedoch die Rolle 212 keine Unterdruckrolle zu sein. Die Bewegung der Vorlage um die Rolle 212 zur Schaffung der anfänglichen Vorlagenumwendung erfolgt dadurch, daß die Vorlage gegen die äußere Oberfläche des Vorlagenriemens 210 an der Außenseite der Rolle 212 durch eine Vielzahl von in einer Blattführung 216 vorgesehenen Rollen gedrückt wird. Man wird erkennen, daß mit Ausnahme einer geringen Längenerhöhung die Simplex- und Duplex-Vorlagenrückführwege und die dazu dienenden Vorlagentransporteinrichtungen sehr ähnlich den in Verbindung mit der RDH 20 nach Fig. 1 beschrieben sind. Hier jedoch wird der obere Laufweg des Riemens 210 für den Duplex-Rückführweg anstelle der Leitbleche ausgenützt, um die Vorlagen von der ersten Wenderolle 212 zum Vorlagenspeicher zurückzubringen.

Claims (4)

1. Verfahren zum Handhaben von Vorlagensätzen beim Herstellen von geordneten Kopiensätzen wahlweise von Duplex- bzw. Simplex-Vorlagen, bei dem
  • a)
    • - bei Wahl einer Duplex-Betriebsart alle Duplex-Vorlagen nacheinander einem Speicher entnommen und im Rahmen einer ersten Zirkulation für das Ablichten einer Seite der Vorlage einer Ablichtstation zugeführt, gewendet und so in den Speicher zurückgeführt werden,
    • - im Rahmen einer zweiten Zirkulation alle gewendet in den Speicher zurückgeführten Vorlagen nacheinander dem Speicher erneut entnommen und für das Ablichten der anderen Seite der Vorlage der Ablichtstation zugeführt, während der zweiten Zirkulation erneut gewendet und so mit in der ursprünglichen Reihenfolge und Orientierung in den Speicher zurückgeführt werden,
  • b) bei Wahl einer Simplex-Betriebsart alle Simplex-Vorlagen nacheinander dem Speicher entnommen, im Rahmen einer Zirkulation der Ablichtstation zugeführt und zweimal gewendet und somit in der ursprünglichen Reihenfolge und Orientierung in den Speicher zurückgeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlagen an der Unterseite des Vorlagensatzes dem Speicher entnommen und auf die Oberseite zurückgeführt werden.
3. Automatische Vorlagen-Handhabungsvorrichtung eines Kopierers zum Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 oder 2 mit
  • a) einem Vorlagenspeicher (24),
  • b) einer Vorlagen-Belichtungsstation (26),
  • b) einer Vorlagen-Belichtungsstation (26),
  • c) einem ersten Vorlagen-Umlaufweg (58) vom Vorlagenspeicher (24) durch die Vorlagen-Belichtungsstation (26) zurück zum Vorlagen-Speicher mit einer Wendeschleife zwischen der Vorlagen-Belichtungsstation (26) und dem Vorlagenspeicher (24),
  • d) einem zweiten Vorlagen-Umlaufweg (54) vom Vorlagenspeicher (24) durch die Vorlagen-Belichtungsstation (26) zurück zum Vorlagenspeicher (24) mit einer weiteren Wendeschleife (56) vor dem Vorlagenspeicher (24),
  • e) einer Betriebsartenwähleinrichtung mit einer Weiche (60) zum Umschalten zwischen den beiden Vorlagenumlaufwegen.
4. Automatische Vorlagen-Handhabungsvorrichtung eines Kopierers nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Vorlagenumlaufweg (58) nach der Wendeschleife (40) an der Seite in dem Vorlagenspeicher mündet, an der die Vorlagenentnahme erfolgt, und daß der zweite Vorlagen-Umlaufweg (54) an der entgegengesetzten Seite in den Vorlagenspeicher mündet.
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