DE2828270C2 - Vorrichtung zur begrenzten Drehung einer Welle um eine Rotationsachse - Google Patents
Vorrichtung zur begrenzten Drehung einer Welle um eine RotationsachseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum begrenzten Drehen einer Welle um eine Rotationsachse gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der FR-PS 60 561 bekannt. Bei dieser Vorrichtung besteht der
Linearantrieb aus einer Kolben-Zylinder-Anordnung mit einer Kolbenstange, an deren Ende ein in einem
Gehäuse linear geführtes Gleitelement angeordnet ist. An diesem Gleitelement ist der Lenker mit einem seiner
Enden angelenkt, und das andere Ende des Lenkers ist an der Kurbel angelenkt. Aufgrund dieser Anordnung
ergibt sich bei der bekannten Anordnung zwar ein im wesentlichen konstanter wirksamer Hebelarm und bei
einer Bewegung aus der Null-Stellung eine zunehmende Kraft und somit ein Zunehmen des Drehmoments. Die
bekannte Vorrichtung ist jedoch nicht in der Lage, aus einer Neutralstellung heraus, diese Wirkungen in beiden
Drehrichtungen zu erzielen und ist außerdem auf Winkel von etwa 90° beschränkt, wodurch ihre
Einsatzmöglichkeiten begrenzt sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung dahingehend zu verbessern, daß
aus einer Neutralstellung heraus auf einfache Weise ein wachsender Drehmoment in beiden Drehrichtungen bei
vergrößertem Drehwinkel erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die den Patentanspruch 1 kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die den Patentanspruch 1 kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Die Erfindung verleiht mit dem Verbindungspunkten verbundenen Antrieben ein günstiges Drehmoment,
während die Welle sich aus einer neutralen Position in ίο eine beliebige Richtung dreht Da der Hebelarm der
linearen Antriebe sich verlängert, während die Welle sich aus der neutralen Position in eine beliebige
Richtung dreht, vermittelt eine bestimmte von einem linearen Antrieb ausgeübte Kraft ein erhöhtes Drehmoment
um die Welle, während diese aus der neutralen Position rotiert. Dies ist besonders vorteilhaft für die
Anwendung auf einer Ruderwelle eines Bootes, da sich das zum Halten der Ruderwelle in einer bestimmten
Position erforderliche Drehmoment erhöht, während sich das Ruder aus der neutralen Position zur einen oder
anderen Seite bewegt Die Erfindung eignet sich insbesondere, wenn eine Welle durch einen Winkel von
etwa 90° bis etqa 220° rotiert werden soll.
Ausführungsbeispiele der Erfindung und ihrer Ausgestaltungen sind in der Zeichnung dargestellt und im
folgenden beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform der Vorrichtung zum begrenzten Drehen um eine
Rotationsachse, wobei die Vorrichtung in neutraler Position dargestellt ist;
F i g. 2 eine Draufsicht auf die erste Ausführungsform, welche in ihre extreme Drehposition im Uhrzeigersinn
gedreht ist;
F i g. 3 eine Draufsicht auf die erste Ausführungsform, welche im Gegenuhrzeigersinn in ihre extreme Drehstellung
gedreht ist;
F i g. 4 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung, welch ein neutraler Position
dargestellt ist;
F i g. 5 eine Draufsicht auf die zweite Ausführungsform, welche im Uhrzeigersinn in ihren maximalen
Drehwinkel gedreht ist;
F i g. 6 eine Draufsicht auf die zweite Ausführungsform, welche im Gegenuhrzeigersinn in ihren maximalen
Drehwinkel gedreht ist;
F i g. 7 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung, in welcher zwei kolineare
hydraulische Zylinder verwendet sind;
F i g. 8 einen Seitenaufriß der in F i g. 7 dargestellten Ausführungsform;
F i g. 9 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform, in welcher zwei hydraulische Zylinder mit einem einzigen
Kurbelpunkt verbunden sind;
F i g. 10 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Erfindung, in welcher vier hydraulische Zylinder
verwendet sind;
F i g. 11 eine Draufischt auf eine Ausführungsform, in
welcher die hydraulischen Zylinder vermittels gekrümmter Verbindungselemente mit der Kurbel verbunden
sind.
Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichen eine erste Ausführungsform
mit einem Rotationswinkel der Welle 1 von 120° zwischen ihren Extremstellungen im Uhrzeigersinn
und Gegenuhrzeigersinn. F i g. 4, 5 und 6, in denen b5 gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen wie in F i g. 1,
2 und 3 bezeichnet sind, zeigen eine zweite Ausführungsform, in welcher die Welle zwischen den
Extremstellungen um 180" rotieren kann. Der nachfol-
gend beschriebene Betrieb der ersten und zweiten Ausführungsform ist in beiden Fällen der gleiche, und
ein Ruder ist hinter den Zylindern dargestellt.
Die mit dem Ruder eines (nicht veranschaulichten) Schiffs verbundene Welle I ist senkrecht zur Ebene der
Zeichnungen um eine Rotationsachse 2 drehbar. Die Kurbel 3 ist auf die Welle 1 aufgepaßt und mit dieser
mittels eines Keils 4 verkeilt Die Verbindungszapfen 5 und 6 sind auf der Kurbel 3 bei ersten bzw. zweiten
Kurbelpunkten vorgesehen. Die Verbindungszapfen 5 ic
und 6 befinden sich im winkelförmigen Abstand von der Rotationsachse 2.
Ein erster Lenker 7 weist ein erstes Ende 8 und ein zweites Ende 9 auf. Das erste Ende 8 ist drehbar mit der
Kurbel 3 vermittels des Verbindungszapfens 5 an einem ersten Drehpunkt verbunden. Das zweite Ende 9 des
ersten Lenkers 7 ist mit einer Kolbenstange 10 des hydraulischen Zylinders 11 vermittels eines Verbindungszapfens
12 an einem ersten Verbindungspunkt drehbar verbunden. Das andere Ende des hydraulischen
Zylinders 11 ist mit dem Schiffskörper eines (nicht veranschaulichten) Marineschiffs vermittels eines Verbindungszapfens
13 drehbar verbunden.
Ein zweiter Lenker 14 weist ein erstes Ende 15 und ein zweites Ende 16 auf. Das erste Ende ist drehbar mit
der Kurbel 3 vermittels eines Zapfens 6 an einem zweiten Drehpunkt verbunden. Das zweite Ende 16 des
zweiten Lenkers 14 ist vermittels eines Verbindungszapfens 18 an einem zweiten Verbindungspunkt drehbar
mit einer Kolbenstange 18 eines zweiten hydraulischen Zylinders 19 verbunden. Das andere Ende des
hydraulischen Zylinders 19 ist drehbar auf dem Schiffskörper des (nicht veranschaulichten) Marineschiffs
vermittels eines Zapfens 20 angeordnet.
In jeder in Fig. 1, 2 und 3 für die erste Ausführungsform und in F i g. 4, 5 und 6 für die zweite
Ausführungsform dargestellten Lage der Welle 1 hat der hydraulische Zylinder 19 eine Wirkungslinie 22. Für
jede Position der Welle 1 ist ein Hebelarm 23 vorgesehen, welcher den senkrechten Abstand zwischen
der Wirkungslinie 21 des Zylinders 11 und der Rotationsachse 2 darstellt. Des weiteren ist für jede
Position der Welle 1 ein Hebelarm 24 vorgesehen, welcher den senkrechten Abstand zwischen der
Wirkungslinie 22 des hydraulischen Zylinders 19 und der Rotationsachse 2 darstellt. Während der Drehung der
Welle 1 aus der in Fig. 1 und 4 dargestellten neutralen Position verlänfern sich die Hebelarme 23 und 24 auf
ihre maximale Länge zu etwa der in den übrigen Figuren dargestellten Position. Für die in F i g. 4—6 dargestellte
Ausführungsform ist der Hebelarm kurz vor der Drehung der Welle 1 in die in F i g. 5 und 6 dargestellte
extreme Stellung am längsten. In den dargestellten Ausführungsformen wird der hydraulische Zylinder 19
zur Rotation der Welle 1 im Gegenuhrzeigersinn verwendet. Das auf die Welle 1 ausgeübte Drehmoment
entspricht der von einem Zylinder bei seinem Arbeitshub ausgeübten Kraft multipliziert mit dem
Hebelarm dieses Zylinders. Da der Hebelarm sich verlängert, während der Zylinder die Welle 1 rotiert,
erhöht sich das Drehmoment an der Welle 1 für eine bestimmte von einem Zylinder ausgeübte Kraft.
Die erste und zweite Ausführungsform sind beide mit Anschlägen 25 und 26 versehen, die beide aus einem
Stück mit der Kurbel 3 bestehen. Wie in F i g. 1 und 4 b5
dargestellt, berührt der Anschlag 25 den ersten Lenker 7 in der neutralen Position, während der Anschlag 26 den
Lenker 14 in der neutralen Position berührt. Wie sich aus F i g. 2 und 5 ergibt, berührt der Anschlag 25, wenn
die Welle 1 im Uhrzeigersinn aus der neutralen Position gedreht wird, den ersten Lenker 7 und verhindert dessen
Rotation um den ersten Punkt 5 im Gegenuhrzeigerrichtung. Wie sich aus F i g. 3 und 6 ergibt, berührt der
zweite Anschlag 26, wenn die Welle 1 aus der neutralen Position im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, den
zweiten Lenker 14 und verhindert eine Rotation dieses Lenkers 14 um den zweiten Punkt 6 in Uhrzeigerrichtung.
Wenn die Welle 1 aus einer Position im Uhrzeigersinn der neutralen Position gemäß Darstellung
nach F i g. 2 und 5 in die neutrale Position nach F i g. 1 und 4 gedreht wird, wird vermittels des
hydraulischen Zylinders 11 ein Drehmoment auf die Weile 1 ausgeübt. Der Anschlag 25 unterbricht die
Neigung des ersten Lenkers 7, sich in Gegenuhrzeigerrichtung zu drehen. Während sich die Stange 10
weiterhin in den Zylinder 11 hineinbewegt, wird die Welle 1 im Gegenuhrzeigersinn an der in F i g. 1
dargestellten neutralen Position vorbeibewegt. Der Lenker 7 ist sodann bestrebt, sich im Gegenuhrzeigersinn
um den Zapfen 5 herum und vom Anschlag 25 weg zu bewegen, wie dies in F i g. 3 und 6 dargestellt ist. Der
Anschlag 26 erfüllt eine ähnliche Funktion, während der Zylinder 17 die Welle 1 im Uhrzeigersinn aus der in
F i g. 3 dargestellten Position herausdreht
Für die erste und zweite Ausführungsform befinden sich das erste Ende S und das zweite Ende 9 des ersten
Lenkers 7 und das erste Ende 15 und das zweite Ende 16 des Lenkers 14 im gleichen Abstand von der
Rotationsachse 2, wenn sich die Vorrichtung in der neutralen Position befindet, wie die Zapfen 5, 6, 12 und
17. Bei beiden Ausführungsformen sind die Verbindungszapfen 5 und 6 auf der Kurbel 3 winkelförmig um
weniger als 90° von der Rotationsachse 2 im Abstand befindlich. Mit der Welle 1 in der neutralen Position
nach F i g. 1 und 4 ist die Wirkungslinie 21 des ersten hydraulischen Zylinders 11 praktisch prallet zur
Wirkungslinie 22 des zweiten hydraulischen Zylinders 19.
Im Betrieb ist die erste in Fig. 1 bis 3 dargestellte
Ausführungsform dieselbe wie die zweite in Fi g. 4 bis 6 dargestellte Ausführungsform, und bei Verwendung zur
Lenkung eines Marineschiffes arbeitet das Lenkgetriebe in gleicher Weise für eine Drehung des Schiffes nach
Backbord wie für eine Drehung des Schiffes nach Steuerbord. Folglich wird die Arbeitsweise dieser
Ausführungsformen nur im Zusammenhang mit F i g. 1 und 2 beschrieben. Wird das Schiff vorwärts bewegt und
soll es nach Backbord bewegt werden, wird das Lenkgetriebe in die in F i g. 2 dargestellte Richtung
gedreht. Für diesen Zweck wird der Zylinder 19 verwendet, und der Hebelarm 24 verlängert sich auf
eine maximale Länge in der im allgemeinen in Fig.2 dargestellten Position. Dies ist deswegen von Bedeutung,
weil das maximale Drehmoment auf die Welle in der Auslegestellung erfolgt. Wenn die Welle 1 aus der
Auslegestellung nach Fig. 2 in die neutrale Stellung nach F i g. 1 zurückgeführt werden soll, wird der
Zylinder 11 eingesetzt. Der Ilr'ielarm 23 für den
Zylinder 11 ist länger in der AuJegestellung nach F i g. 2
als in der neutralen Stellung nach F i g. 1. Die Bedeutung dieses Merkmals ist ersichtlich, wenn das Schiff sich
nach achtern bewegt. Bei Bewegung nach achtern ist dr.c zur Rückführung des Ruders aus der Auslege- in die
neutrale Position erforderliche Drehmoment üblicherweise noch größer als das zur Bewegung des Ruders aus
der neutralen in die Auslege-Position erforderli<·'
Drehmoment, wenn sich das Schiff vorausbewegt. Die Arbeitsweise des Anschlags 25 bei der Verhinderung
einer Drehbewegung des Lenkers 7 um den Verbindungszapfen 5 bewirkt die Verlängerung des Hebelarms
23, wenn die Welle 1 im Uhrzeigersinn gemäß Darstellung nach F i g. 2 gedreht wird.
In einer dritten Ausführungsform ist der Abstand zwischen der Rotationsachse 2 und den Verbindungszapfen
12 und 17 etwas größer als der Abstand zwischen der Rotationsachse 2 und den Verbindungszapfen 5 und
6. Hierdurch wird eine geringfügige Differenz zwischen den Hebelarmen 23 und 24 ausgeglichen, wenn sich die
Welle 1 in der Auslegestellung befindet.
In vierten Ausführungsformen sind die hydraulischen Zylinder U und 19 in der neutralen Position nicht
parallel, sondern in Richtung auf die Weiie 1 einwärts- oder auswärts geneigt.
Fig. 7 und 8 veranschaulichen eine fünfte Ausführungsform, in welcher die Welle 30 durch kolineare
hydraulische Zylinder 32 und 34 rotiert wird. Eine derartige Ausbildung ist nützlich, wenn der Raum vorn
und hinten begrenzt ist und ausreichend Raum im Querschiff zur Verfugung steht.
Eine Kolbenstange 38 ist vermittels des Verbindungszapfens 42 drehbar mit dem Lenker 40 und dieser ist
vermittels des Verbindungszapfens 46 gelenkig mit der Kurbel 44 verbunden. Eine Kolbenstange 48 des
Zylinders 34 ist vermittels des Gelenkzapfens 52 gelenkig mit dem Lenker 50 verbunden. Der Lenker 50
ist vermittels des Gelenkzapfens 54 gelenkig mit der Kurbel 44 verbunden. Der Anschlag 56 ist mit dem
oberen Teil der Kurbel 44 benachbart dem Gelenkzapfen 42 verschweißt und verhindert eine Drehung des
Lenkers 40 mit Gegenuhrzeigersinn, während sich die Welle 30 aus der in F i g. 7 dargestellten neutralen
Position im Uhrzeigersinn dreht. Der Anschlag 58 ist mit dem unteren Teil der Kurbel 44 benachbart dem
Gelenkzapfen 52 verschweißt und verhindert eine Drehung des Lenkers 50 im Uhrzeigersinn, während die
Welle 30 aus der in F i g. 7 dargestellten neutralen Position im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Die
Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist derjenigen der in F i g. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform
ähnlich und wird nicht im Einzelnen beschrieben. Die Kurbel 44 ist um 60° im Uhrzeigersinn aus der in
ausgezogenen Linien dargestellten neutralen Position in die in gestrichelten Linien dargestellte Position durch
Zylinder 32 und durch den Zylinder 34 um 60° im Gegenuhrzeigersinn drehbar.
Fig. 10 stellt eine sechste Ausführungsform dar,
welche im wesentlichen der in F i g. 7 und 8 dargestellten ähnlich isi, bei der jedoch vier hydraulische Zylinder
62 und 64 tiefer angeordnet als die Zylinder 66 und 68. Eine Kolbenstange 70 des Zylinders 66 ist vermittels des
Gelenkzapfens 74 gelenkig mit dem Lenker 72 verbunden. Der Lenker 72 ist vermittels des Gelenkzapfens 78 gelenkig mit der Kurbel 76 verbunden. Der
Anschlag 80 ist mit dem oberen Teil der Kurbel 76 verschweißt und verhindert eine Drehbewegung des
Lenkers 72 im Gegenuhrzeigersinn, während sich die Welle 84 im Uhrzeigersinn am die Rotationsachse 86
dreht. Die Kolbenstange 88 des Zylinders 62 ist vermittels eines (nicht veranschaulichten) im allgemeinen unter dem Gelenkzapfen 78 befindlichen Gelenkzapfens
92 gelenkig mit dem Lenker 90 verbunden. Der
Lenker 90 ist vermittels eines (nicht veranschaulichten) etwa unter dem Gelenkzapfen 74 angeordneten
Gelenkzapfens 94 gelenkig mit der Kurbel 76 verbunden. Der Anschlag 96 ist mit dem unteren Teil der
Kurbel 76 benachbart dem Gelenkzapfen 92 verschweißt und verhindert die Drehbewegung des
Lenkers 90 im Uhrzeigersinn, während die Welle 84 im Gegenuhrzeigersinn aus der in Fig. 10 dargestellten
neutralen Position um die Rotationsachse gedreht wird. Die Kolbenstange 98 des Zylinders 68 ist vermittels des
Gelenkzapfens 102 gelenkig mit dem Lenker 100 verbunden. Der Lenker 100 ist mit dem oberen Teil der
in Kurbel 76 vermittels des Gelenkzapfens 104 gelenkig
verbunden. Der Anschlag 106 verhindert eine Drehbewegung des Lenkers 100 im Uhrzeigersinn, während die
Welle 84 aus der in Fig. 10 dargestellten neutralen Position im Gegenuhrzeigersinn um die Rotationsachse
is 86 rotiert. Die Kolbenstange 108 des Zylinders 64 ist
vermittels eines (nicht sichtbaren) im allgemeinen unier dem Gelenkzapfen 104 angeordneten Gelenkzapfens
112 gelenkig mit dem (nicht sichtbaren) Lenkers 110 verbunden. Der Lenker 110 befindet sich unter Kurbel
76. Der Lenker 110 ist vermittels eines (nicht sichtbaren)
im allgemeinen unterhalb des Gelenkzapfens 102 befindlichen Gelenkzapfens 114 gelenkig mit der Kurbel
76 verbunden. Der Anschlag 116 ist mit dem unteren
Teil der Kurbel 76 im allgemeinen benachbart dem Gelenkzapfen 112 verschweißt. Der Anschlag 116
verhindert eine Drehbewegung des Lenkers UO im Gegenuhrzeigersinn, während die Welle 84 aus der in
Fig. 10 dargestellten neutralen Position im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Arbeitsweise dieser Ausfüh-
jo rungsform ist derjenigen der in F i g. 1 bis 6 dargestellten
Ausführungsformen aligemein ähnlich und wird nicht im Einzelnen beschrieben.
Fig.9 zeigt eine siebente Ausführungsform, in welcher hydraulische Zylinder 118 und 119 vermittels
eines einzigen Gelenkzapfens 122 gelenkig mit einer Kurbel 120 verbunden sind. Eine Kolbenstange 124 des
Zylinders 118 ist vermittels eine«; Gelenkzapfens 128
gelenkig mit einem Lenker 126 verbunden. Der Lenker 126 ist vermittels eines Gelenkzapfens 122 gelenkig mit
der Kurbel 120 verbunden. Eine Kolbenstange 127 des Zylinders 119 ist vermittels eines Gelenkzapfens 132
gelenkig mit der Kurbel 130 verbunden. Ein Lenker 130 ist vermittels des Gelenkzapfens 122 gelenkig mit der
Kurbel 120 verbunden. Ein mit dem oberen Teil der Kurbel 120 verschweißter Anschlag 134 verhindert eine
Drehbewegung des Lenkers 126 um den Gelenkzapfen 122 im Gegenuhrzeigersinn, während die Welle 136 im
Uhrzeigersinn um ihre Rotationsachse 138 gedreht wird. Der mit dem oberen Teil der Kurbel 120
verschweißte Anschlag 140 tritt mit dem Lenker 130 nahe dem Gelenkzapfen 132 in der in Fig.9
veranschaulichten neutraien Stellung und während der
Drehung der Welle 136 im Gegenuhrzeigersinn um die Rotationsachse 138 in Berührung. Die Arbeitsweise
dieser Ausführungsform entspricht derjenigen der
vorstehend beschriebenen und wird nicht im Einzelnen erörtert. Die Kurbel 120 ist aus der in ausgezogenen
Linien dargestellten neutralen Position in die in gestrichelten Linien dargestellte Position durch Zylin der 119 um 60° hn Uhrzeigersinn und durch Zylinder
118 um 60° hn Gegenuhrzeigersinn drehbar.
Fig. 11 zeigt ekie achte Ausführungsform, bei
welcher gekrümmte Lenker 140 und 148 anstelle der in Fig. 1 bis 6 dargestellten linearen Lenker eingesetzt werden. Eine derartige Ausführongsform ist zweckmä
ßig, wenn eine große Nabe 144 mit einer WeDe 146
verbunden ist und ein kurzer Zylinderhub von den Zylindern 142 und 150 verlangt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zur begrenzten Drehung einer Welle mit eine Rotationsachse mit mindestens einer
mit der Welle verbundenen Kurbel, mindestens einem Linearantrieb sowie einem den Linearantrieb
mit der Kurbel verbindenden Lenker, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Linearantriebe (10,
11,18,19; 32,38,34,4«; 62,88,64,108;66,70,68,98;
118, 124; 119, 127; 142, 150) für einander entgegengesetzte Drehrichtung der Welle (1, 84,
146) aus einer mittleren Neutralstellung heraus mit ihren Festpunkten (13, 20) jeweils gelenkig in der
Kurbelebene verschwenkbar angeordnet sind und daß für jeden Lenker (7,14; 40,50; 72,100; 140,148)
als Abstützung ein mit der Welle (1; 84; 146) verbundener Anschlag (25, 26; 56, 58; 80, 106; 134,
140) vorgesehen ist, der bei Auslenkung aus der
Neutralstellung jeweils den Lenker mitnimmt, der mit dem nachlassenden Linearantrieb verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlenkpunkte (5, 6; 46, 54) der Lenker (7,14; 40,50; 72,100; 140; 148) an der Kurbel
(3,44,76) im gleichen Abstand von der Wellenachse
und im Abstand voneinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkte der Lenker
(7, 14; 40, 50; 72, 100; 140; 148) an den Linearantrieben (10,11,18,19; 32,38,34,48; 62,88,
64,108; 66,70,68,98; 118,124; 119,127; 142; 150) in
der Neutralstellung denselben Abstand von der Wellenachse aufweisen wie die Anlenkpunkte der
Lenker an der Kurbel (3; 44; 76).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (7,14; 40,50; 72,100; 140;
148) an einem gemeinsamen Punkt an der Kurbel (3; 44; 76) angelenkt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie
zwischen den Anlenkpunkten der Lenker (7,14; 40, 40; 72, 100; 140; 148) mit den Wirkungslinien der
Linearantriebe (10, 11, 18, 19; 32,38,34, 48; 62, 88,
64, 108; 66, 70, 68, 98; 118, 124; 119, 127; 142; 150)
fluchtend angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/818,366 US4181032A (en) | 1977-07-25 | 1977-07-25 | Steering gear |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2828270A1 DE2828270A1 (de) | 1979-02-08 |
| DE2828270C2 true DE2828270C2 (de) | 1982-06-03 |
Family
ID=25225377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2828270A Expired DE2828270C2 (de) | 1977-07-25 | 1978-06-28 | Vorrichtung zur begrenzten Drehung einer Welle um eine Rotationsachse |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4181032A (de) |
| DE (1) | DE2828270C2 (de) |
| GB (1) | GB1558750A (de) |
| NL (1) | NL7807699A (de) |
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