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DE2828074A1 - Form ii der 2-(4-chlorphenyl)- alpha -methyl-5-benzoxazolyl-essigsaeure, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende pharmazeutische mittel - Google Patents

Form ii der 2-(4-chlorphenyl)- alpha -methyl-5-benzoxazolyl-essigsaeure, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende pharmazeutische mittel

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DE2828074A1
DE2828074A1 DE19782828074 DE2828074A DE2828074A1 DE 2828074 A1 DE2828074 A1 DE 2828074A1 DE 19782828074 DE19782828074 DE 19782828074 DE 2828074 A DE2828074 A DE 2828074A DE 2828074 A1 DE2828074 A1 DE 2828074A1
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DE
Germany
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benoxaprofen
methyl
acetic acid
benzoxazolyl
chlorphenyl
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Ceased
Application number
DE19782828074
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English (en)
Inventor
Terence Allan Hicks
Roy Sherlock
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Lilly Industries Ltd
Original Assignee
Lilly Industries Ltd
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Publication date
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Ceased legal-status Critical Current

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    • C07D263/52Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D263/54Benzoxazoles; Hydrogenated benzoxazoles
    • C07D263/56Benzoxazoles; Hydrogenated benzoxazoles with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached in position 2
    • C07D263/57Aryl or substituted aryl radicals
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
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Description

3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch weniger als 10 Gew.% der Form I verunreinigt ist.
4. Verfahren zur Herstellung der Verbindung nach Anspruch 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet, daß man die Form I von Benoxaprofen auf eine Temperatur zwischen 90 und 1700C erhitzt.
5» Verfahren zur Herstellung der Verbindung nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß man Benoxaprofen aus einer Lösung in n-Butylacetat langsam und kontrolliert kristallisiert.
6. Pharmazeutisches Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß es als Wirkstoff (aktiven Bestandteil) die Form II von Benoxaprofen nach Anspruch 1 bis 3, gegebenenfalls in Kombination mit mindestens einem dafür geeigneten pharmazeutisch verträglichen Träger und/oder Hilfsstoff, enthält.
7. Verwendung der Form II von Benoxaprofen nach Anspruch 1 bis 3 bei der Bekämpfung von Entzündungen oder mit Entzündungen verbundenen Krankheiten.
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T 51 520-
Anmelder; Lilly Industries Limited, Henrietta House, Henrietta Place, London W.1., England
Form II der 2-(4-Chlorphenyl)-α-methyl·· 5-bensoxazolyl-essigsäure, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische Mittel
Die Erfindung betrifft eine neue polymorphe Form einer pharraakologisch aktiven Substanz, ein Verfahren zu ihrer Herstellung sowie pharmazeutische Mittel bzw. Arznei™ mittel, welche diese neue polymorphe Form der genannten Substanz enthalten.
In der britischen Patentschrift 1 435 721 und in einem Artikel im "Journal of Medicinal Chemistry", 18, 53 (1975), ist angegeben, daß die Verbindung 2-(4-Chlorphenyl)-ccmethyl~5-benzoxazolyl-essigsäure, die auch unter ihrem Gattungsnamen "Benoxaprofen" bekannt ist, ein wirksames antiinflammatorisches Mittel darstellt, das derzeit
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klinisch getestet, wird. Darin finden sich keinerlei Hinweise auf die polymorphen Eigenschaften von Benoxaprofen» Die in diesen Publikationen angegebenen Herstellungsverfahren führen jedoch zur Bildung der kinetisch bevorzugten polymorphen Form von Benoxaprofeny die nachfolgend als "Form I" bezeichnet wird« Diese kinetisch begünstigte polymorphe Form stellt jedoch nicht die thermodynamisch stabile Form dar, die nachfolgend als "Form II" bezeichnet wird, und sie neigt daher zu einer polymorphen Umwandlung bei der Lagerung. So haben beispielsweise statistische zyklische Behandlungen, die bei Temperaturen zwischen 4 und 37 C durchgeführt wurden, gezeigt, daß nach 2 Jahren eine 20%ige Umwandlung der Form I in die Form II auftritt, Wenn man berücksichtigt, daß pharmazeutische Präparate, de Wirkstoffe dieses Typs enthalten, im allgemeinen eine Lebensdauer bzw. Gebrauchsdauer in der Größenordnung von 5 Jahren haben sollten, so ist daraus zu ersehen, daß die metastabile Natur der Form I schwerwiegende Probleme in bezug auf handelsfähige Zubereitungen, wie Tabletten, Cremes und Suspensionen, aufwirft. Bezüglich der Diskussion einiger der mit der Verwendung von metastabilen Formen von Wirkstoffen in pharmazeutischen Zubereitungen verbundenen Probleme darf auf den zusammenfassenden Artikel im "Journal of Pharmaceutical Sciences", 5J3, 8, 911 (1969), verwiesen werden.
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine polymorphe Form der 2-(4-Chlorphenyl)~a-met'hyl-5-benzoxazolyl-essigsäure (Benoxaprofen) zu finden, die ausreichend stabil ist, um für die Herstellung von pharmazeutischen Präparaten mit einer zufrieden«· stallenden Lebensdauer bzw. Gebrauchsdauer verwendet werden zu können.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß erreicht mit einer polymorphen Form (Form II) der 2-(4-Chlorphenyl)-a~ methyl-5-benzo2:azolyl-essigsäure (Benoxaprofen), deren Kristalle bei Verwendung einer gefilterten Rupfer-Nickel-Strahlung bei λ =» 1,5405 das folgende Pulverbeugungsdiagramm aufweisen:
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X-
"d" in A 11.77 8.06 7.07 5.67 5.30 5.06 4.79 4.41 4.17 3.93 3.65 3.56 3.24 3.09 3.03 2.97 2.81 2.75 2.66 2.57 2.37 j 2.29 ; 2.15 2.04 1.98 1.91 1.78
I/I c
10 10
70 100
10
20
10
50
80
05
30
90
60
40
15
05
20
05
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Die wie vorstehend charakterisierte Form II von. Benoxaprofen kann auch durch ihr Infrarotspektrum von der Form I unterschieden werden. Bei Verwendung eines Perkin Eimer 297-Spektrophotometers, wobei das Benoxaprofen in einer ICaliumbromidscheibe homogen dispergiert ( verteilt) ist, sind die folgenden Unterschiede festzustellen:
1») Die Form I weist eine scharfe, mittelstarke Bande
-1
bei 880 cm auf, während die Form II eine entsprechende Bande bei 885 cm" besitzt j
2.) in dem Bereich von 1200 bis 1330 cm" weisen beide Formen ähnliche Positionen der Banden auf, die Stärken sind jedoch unterschiedlich; In der Form I sind die Banden bei 1220 und 1250 cm" beträchtlich stärker als die übrigen, während in der Form II alle Banden von ähnlicher Stärke sind;
3f) die starke Bande in der Nähe von 1700 cm ist bei der Form I beträchtlich schärfer als bei der Form
Die Infrarotanalyse, welche das typische Prüfungsverfahren für ein handelsübliches Material darstellt, ist empfindlich genug, um schon 10 Gew.% der Form I in Chargen des Materials der Form II nachzuweisen. Chargen der Form II, die unter Anwendung dieses Spektralanalyseverfahrens untersucht worden sind, haben sich in pharmazeutischen Präparaten, z.B. in Tabletten,
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~t 2828CH4
Kapseln oder Suspensionen, als völlig zufriedenstellend erwiesen, so daß diese Präparate bei der Lagerung nicht verschlechtert bzw. abgebaut werden.
Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung die polymorphe Form II von Benoxaprofen, die durch weniger als 10 Gew.% der Form I verunreinigt ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Arzneimittel bzw« ein pharmazeutisches Präparat, das als Wirkstoff die Form II der oben genannten Verbindung Benoxaprofen, gegebenenfalls in Kombination mit mindestens einem dafür geeigneten, pharmazeutisch verträglichen Träger und/oder Hilfsstoff,enthält.
Die polymorphe Form II von Benoxaprofen in dem oben angegebenen Präparat sollte bei Anwendung des vorstehend beschriebenen Infrarotsprüfungsverfahrens rein sein, d.h. sie sollte weniger als 10 Gew.% der Form I enthalten.
Die Form II kann aus der Form I hergestellt werden durch Erhitzen des zuletzt genannten Materials auf eine Temperatur innerhalb des Bereiches von 90 bis 1700C.So kann beispielsweise die Form I durch Er-
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hitzeii in einem Fließbettrockner bzw« Wirbelbetttrockner auf eine Temperatur von etwa 115 C für einen Zeitraum von bis zu 3 Stunden in die Form II umgewandelt werden. Je höher die angwendete Temperatur ist,' um so schneller erfolgt die polymorphe Umwandlung von der Form I in die Form II. Die Form II kann aber auch durch langsame und kontrollierte Kristallisation aisL.ösungen von Benoxaprofen in n-Butylacetat hergestellt werden.
Kristalle der Form II von Benoxaprofen können auch hergestellt werden durch thermische Zersetzung des Ammoniumsalzes von Benoxaprofen bei. .Temperaturen innerhalb des Bereiches von 90 bis 160 G nach dem in der US-Patentschrift 4 098 437 beschriebenen Verfahren. Gemäß einem Aspekt dieses Verfahrens wird das Benoxaprofen-ammoniumsalz direkt aus der Hydrolyse von 2-(p~Chlorphenyl)-2-methyl-5-benzoxazoIy!acetonitril in Form eines unlöslichen Niederschlages isoliert. Der Niederschlag wird gesammelt und bei einer Temperatur innerhalb des oben angegebenen Bereiches getrocknet, wobei während der Trocknungsperiode sich das Ammoniumsalz zersetzt unter Bildung von trockenen Kristallen der Form II von Benoxaprofen. Das Trocknen wird so lange fortgesetzt, bis die Zersetzung des Ammoniumsalzes praktisch vollständig ist. Die Ausbeute an Material der Form II liegt in der Regel innerhalb des Bereiches von 95 bis 98%.
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Das Ammoniumsalz kann aber auch in einem innerhalb des Bereiches von 90 bis 160 C siedenden Lösungsmittel suspendiert werden und die dabei erhaltene Suspension oder Aufschlämmung kann vorzugsweise unter Rückfluß erhitzt werden, d.h. sie kann auf den Siedepunkt des Lösungsmittels erhitzt werden, bis das Ammoniumsalz praktisch vollständig zu Ammoniak und der freien gereinigten Alkansäure zersetzt ist. Wenn die auf diese Weise gebildete gereinigte Säure in dem zum Aufschlämmen des Ammoniumsalzes verwendeten Lösungsmittel (z.B. n-0ctan) praktisch unlöslich ist, wird die Form II von Benoxaprofen durch Erhitzen des Salzes in Abwesenheit eines Lösungsmittels erhalten. Wenn Benoxaprofen in dem zum Aufschlämmen des Ammoniumsalzes verwendeten Lösungsmittel (z.B. n-Butylacetat) löslich ist, erhält man ein unkristallisiertes Produkt. Mit jedem Lösungsmitteltyp kann Benoxaprofen durch Dekantieren oder Filtrieren von dem Lösungsmittel getrennt werden« Wenn Benoxaprofen in dem verwendeten Lösungsmittel löslich ist, wird die Lösung in der Regel eingeengt und/oder abgekühlt, um die Kristallisation zu verbessern^und man erhält weitere Kristalle aus der Mutterlauge.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele, welche die Art und Vorteile der Erfindung erläutern, nähert erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein,
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Beispiel 1
Das auf Seite 55 des "Journal of Medicinal Chemistry", JL8 (1975), Methode D, beschriebene Verfahren wurde genau wiederholt. Es wurde ein konventionelles Umkristallisationsverfahren angewendet, d.h. die Ben-;oxaprofenlösung in Äthanol wurde hergestellt durch Erwärmen auf einem Wasserdampfbad und die dabei erhaltene Lösung wurde unter Verwendung eines Eisbades abgekühlt. Die Infrarotanalyse und das Röntgenpulverbeugungsdiagratnm zeigten beide, daß sich ausschließlich die Form I von Benoxaprofen gebildet hatte.
Beispiel 2
41 kg 2-(4-Chlorphenyl)-a-methyl-5»benzoxazolylacetronitril wurden in 12n wässriger Chlorwasserstoffsäure unter Rühren bei 80 C etwa 2 Stunden lang hydrolysiert.
ο Die Reaktionsmischung wurde auf etwa 40 C abgekühlt und dann langsam unter starkem Rühren in kaltes Wasser gegossen. Der so hergestellte feste Niederschlag aus 2-(4-Chlorphenyl)-a-methyl-5-benzoxazolyl-e!ssigsäure wurde durch Filtrferen gesammelt und der Filterkuchen wurde mit Wasser gewaschen, bis die Waschwässer gegenüber Lackmus keine saure Reaktion mehr ergaben. Der Filterkuchen wurde bei 70 bis 80 C getrocknet, die Ausbeute betrug 40 kg (Reinheit 77%). Der Filterkuchen wurde dann in 48,3 1 Dimethylformamid bei 55 C gelöst und
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die dabei erhaltene Lösung wurde mit etwa 180 1 Aceton verdünnt. Die dabei erhaltene Lösung wurde filtriert, das Filtrat wurde gesammelt und es wurden etwa 11 1 einer 28%igen wässrigen Ammonium-
hydroxidlösung langsam zu dem bei etwa 35 C gehaltenen Fiitrat über einen Zeitraum von etwa 1/2 Stunde zugegeben. Während der Zugabe des wässrigen Ammoniumhydroxids fiel das Anmoniumsalz der 2-(4-Chlorphenyl)-a-meth.yl-5-benzoxazolyl-essigsäure langsam aus, wobei man eine Aufschlämmung erhielt.Nachdem die Zugabe des Ammoniumhydroxids beendet worden war, wurde der pH-Wert der Aufschlämmung geprüft und er betrug, wie gefunden wurde, etwa 9« Dann wurde die Aufschlämmung in einer Eis/— Wasser-Mischung auf etwa 0 C abgekühlt und das ausgefallene Ammoniumsalz; wurde durch Filtrieren abgetrennt· Der Filterkuchen wurde mit kaltem Aceton (0 C) gewasiien und der gewaschene Filterkuchen wurde 3 Stunden lang in einem Schalentrockner bei 125 C getrocknet. Während dieser Erhitzungs- und Trocknungsperiode zersetzte sich das Ammoniumsalz, wobei man zuerst die freie Säure 2-(4-Chlorphenyl)-ct-methyl-5-benzoxazolyl-essigsäure als Form I erhielt, die dann einer thermischen Umwandlung in die Form II unter?? lag. Es wurde 29,65 kg gereinigte freie Säure erhalten, die, wie durch einen entsprechenden Nachweis
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28280^4
ermittelt wurde, eine Reinheit von etwa 95% aufwies0 Die Gegenwart der Form II wurde gezeigt durch das Röntgenpulverbeugutigsdiagramm und die Infrarotanalyse« Bei Verwendung des gleichen Trocknungssystems erhielt man bei den nachfolgend angegebenen Zeiten und Temperaturen die Form II (in einer Reinheit von 97% oder höher)s 6 Stunden bei 95 C, 2,5 Stunden bei 1250C, 1,5 Stunden bei 1400C, 0,5 Stunden bei 155°C.
Beispiel 3
892 g der Form I von Benoxaprofen wurden in 9,8 1 n-Butylacetat suspendiert und die gerührte Suspension wurde auf die Rückflußtemperatur des Lösungsmittels erhitzt zur Herstellung einer Lösung· Die Temperatur der Lösung wurde dann langsam (mit 10 C pro Stunde) verringert, bis Raumtemperatur erreicht worden war. Die dabei erhaltenen Benoxaprofen-Kristalle wurden abfiltriert, mit 892 ml Äthanol gewaschen und im Vakuum bei 80 C getrocknet,Ausbeute 760 g# Das Infrarotspektrum und das Röntgenpulverbeugungsdiagramm der Kristalle zeigten,daß die reine Form II erhalten worden war.
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282807*
Beispiel 4
Unter Verwendung der nachfolgend angegebenen Komponenten wurden Tabletten hergestellt, welche die Form II von Benoxaprofen enthielten:
Form II von Benoxaprofen 100 rag
Stärke 55,1 mg
Polyvinylpyrrolidon 8,25 mg
Magnesiumstearat 1,65 mg
Die Form II von Benoxaprofen und die Stärke wurden miteinander gemischt und mit dem Polyvinylpyrrolidon in Form einer 20%igen Lösung in Wasser granuliert. Dann wurde zusätzliches Wasser zugegeben zur Erzielung eines geeigneten Granulats, das durch ein Sieb aus rostfreiem Stahl mit einer Maschenweite von 1 mm passiert wurde. Die dabei erhaltenen Körnchen wurden auf einer Schale in einem Wasserdampfofen bei 50 bis 60 G getrocknet. Die getrockneten Körnchen wurden dann durch ein Sieb (mit einer Maschenweite von 0,5 mm) passiert, mit Magnesiumstearat gemischt und zu Tabletten gepresst. Die so hergestellten Tabletten wurden 2 Jahre lang bei 4, 25 und 40 C gelagert. Es wurde keine Beeinträchtigung (Verschlechterung) der physikalischen Eigai schäften der Tabletten oder ihres Aussehens innerhalb dieses Zeitraumes festgestellt.
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-If
Beispiel 5
Die Form I von Benoxaprofen wurde in 5 ml-Glasampullen eingefüllt und dann über einen Zeitraum von 2 Jahren zyklischen Temperaturänderungen unterworfen. Das angewendete wöchentliche zyklische Programm war das folgende:
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag
37°C 40C 150C 370C
Freitag Samstag Sonntag
4°C ' 150C 15°C
Dieser Test diente dazu, die praktischen Lagerungsbedingungen zu imitieren» Nach 2 Jahren wurde das Benoxaprofen analysiert und es wurde gefunden (durch Infrarotanalyse), daß nicht weniger als 20 Gew.% der Form v4i durch eine polymorphe Umwandlung in die Form II übergegangen worden waren. Dieser Versuch zeigt eindeutig die metastabile Natur der Form I von Benoxaprofen.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche;
    /1«" Form II der 2-(4-Chlorphenyl)- i£-methyl~5--t>enzoxazolyl- y essigsäure (Benoxaprofen).
  2. 2. Form II der (2-(4-Chlorphenyl)- <£-methyl~5-bönzoxazolylessigsäure, gekennzeichnet durch das folgende Pulverbeugungsdiagramm bei Verwendung einer gefilterten Kupfer-Nickel-Strahlung mit λ = 1,5405:
    "d" in X I/I 11.77 10 8.06 10 7.07 70 5.67 100 5.30 10 5.06 20 4.79 10 4.41 50 4.17 80 3.93 05 3.65 30 3.56 90 3.24 60 3.09 40 3.03 15 2.97 15 2.81 05 2.75 05 2.66 05 2.57 05 2.37 10 2.29 05
    0FW31NAL !HSPECTCD
    809862/0939
DE19782828074 1977-06-28 1978-06-27 Form ii der 2-(4-chlorphenyl)- alpha -methyl-5-benzoxazolyl-essigsaeure, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende pharmazeutische mittel Ceased DE2828074A1 (de)

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