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DE2827917C2 - Schleifmaschine zum Abrunden der Ecken von rechteckigen, plattenförmigen Werkstücken - Google Patents

Schleifmaschine zum Abrunden der Ecken von rechteckigen, plattenförmigen Werkstücken

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Publication number
DE2827917C2
DE2827917C2 DE2827917A DE2827917A DE2827917C2 DE 2827917 C2 DE2827917 C2 DE 2827917C2 DE 2827917 A DE2827917 A DE 2827917A DE 2827917 A DE2827917 A DE 2827917A DE 2827917 C2 DE2827917 C2 DE 2827917C2
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DE
Germany
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grinding
spindle
carrier
spindle carrier
column
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DE2827917A
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DE2827917A1 (de
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Helmut Ing.(grad.) 4800 Bielefeld Niediek
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BIELEFELDER UNION BRUNO KOCH 4800 BIELEFELD DE
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BIELEFELDER UNION BRUNO KOCH 4800 BIELEFELD DE
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Publication date
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/08Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
    • B24B9/10Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of plate glass
    • B24B9/102Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of plate glass for travelling sheets

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine zum *o Abrunden der Ecken von rechteckigen, plattenförmigen Werkstücken, wie Glasplatten o. dgl., im waagerechten Durchlauf, mit einer Transport- und Halteeinrichtung für die Glasplatten und mindestens einer Schleifeinheit, die eine um eine senkrechte Achse drehbare Schleifscheibe mit einer Schleifspindel enthält, deren Lagergehäuse mit einem Spindelträger verbunden ist und mit diesem um eine senkrechte Schwenkachse des Spindelträgers verschwenkbar ist, wobei der Spindelträger an einem weiteren gelenkig gelagerten Träger angelenkt ist, der als Winkelhebel ausgebildet ist, an einem Ende um eine feste senkrechte Schwenkachse verschwenkbar ist und an seinem anderen Ende die Schwenkachse für den Spindelträger aufweist.
Eine solche Schleifmaschine ist aus der DE-OS 17 568 bekannt. Die Schleifspindel dieser Maschine soll jedoch nicht die Kantenform erstmalig herstellen, sondern einer bereits vorgeschnittenen Kantenform folgen, um die beim Zuschneiden entstandenen scharfen Kanten der Glasplatten aus Sicherheitsgründen abzuschleifen. Die Schleifscheibe dieser bekannten Schleifmaschine muß daher während des Durchlaufs des Werkstücks auf dieses zu und von diesem weg beweglich sein, um seinem unregelmäßigen Kantenverlauf folgen zu können. Sie wird dabei an die bereits fa'' vorhandene Kantenform überall mit der gleichen Kraft angedrückt, wozu ein konstruktiv aufwendiges hydraulisches Steuersystem erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbsttätig und genau arbeitende Maschine zu schaffen, die es ermöglicht, eine Vielzahl von plattenförmigen Werkstücken nacheinander im Taktverfahren an ihren Ecken abzurunden, wobei jeweils ein bestimmter vorgegebener, im Eckbereich zu schleifender Radius in einfacher Weise eingestellt werden kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Spindelträger eine horizontal verlaufende Führungsbahn aufweist, auf der das Lagergehäuse über einen Ausleger verschiebbar ist.
Die Führungsbahn ist vorteilhaft als zylindrische Säule ausgebildet und mit einer in Achsrichtung der Säule angeordneten Paßfeder versehen, weiche in eine entsprechende Nut des die Säule umgreifenden Auslegers eingreift.
Vorteilhaft ist zum Verschieben des Auslegers ein aus einer an dem Ausleger befestigten Spindelmutter bestehendes, von Hand betätigbares Schraubgetriebe vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. l eine Seitenansicht der Schleifmaschine,
F i g. 2 die Draufsicht auf die Schleifmaschine nach Fig. 1,
F i g. 3 vergrößert die Draufsicht auf eine Schleifeinheit mit einer in die Bearbeitungsstellung gebrachten GlasDlaUe vor Beginn des Schleifvorganges,
F i g. 4 dieselbe Draufsicht wie F i g. 3, jedoch nach Beendigung des Schleifvorganges, und
F i g. 5 die Ansicht der Schleifeinheit in Richtung des Pfeiles V in F i g. 4.
Die Schleifmaschine besteht aus einem Maschinenbett 10, an welchem als Transport- und Halteeinrichtung ein waagerechter Transportriemen Il und ein darüber angeordneter Druckriemen 12 bewegbar gelagert sind. Der Transportriemen 11 wird am in Arbeitsrichtung vorderen Ende der Maschine von einem Motor 13 angetrieben und am in Arbeitsrichtung hinteren Ende an einer Umlenkrolle 14 umgelenkt. Für den darüber angeordneten Druckriemen 12 sind eine vordere Umlenkrolle 15 und eine hintere Umlenkrolle 16 so angeordnet, daß sich der untere Transportriemen 11 und der obere Druckriemen 12 in der Mitte berühren. In diesem Bereich wird die jeweils zu bearbeitende Glasplatte 17 an ihren Oberflächen von dem Transportriemen 11 und dem Druckriemen 12 erfaßt, in den Bearbeitungsbereich gefördert und dort festgehalten, wobei die Vorderkante der Glasplatte 17 von zwei in deren Bewegungsbahn einschwenkbaren Anschlägen 18 an der weiteren Bewegung gehindert wird.
Die Maschine enthält einen am Maschinenbett 10 fest angeordneten Maschinenträger 19 und einen senkrecht zur Förderrichtung der Glasplatte 17 verschiebbaren und feststellbaren Maschinenträger 20. Beide Maschinenträger 19,20 erstrecken sich parallel zur Förderrichtung der Glasplatte 17 jeweils an einer Seite, so daß sich die Glasplatte 17 zwischen den Maschinenträgern 19 und 20 befindet. An der Einlaufstelle der Maschine für die Glasplatte 17 sind am Maschinenträger 19 Positionierrollen 21 und am Maschinenträger 20 Positionierrollen 22 mit senkrechten Achsen in einer Reihe hintereinander angeordnet. Die Positionierrollen 21 lassen sich mit Hilfe eines Handrades 23 und die Positionierrollen 22 mit Hilfe einer Kolbenzylindereinheit 24 senkrecht zur Transportrichtung der Glasplatte 17 auf deren Seitenkanten zu- und davon fortbewegen, so daß mit ihrer Hilfe die genaue Lage der Glasplatte 17
in seitlicher Richtung festgelegt werden kann. Für die seitliche Verstellung des verstellbaren Maschinenträgers 20 ist ein Handrad 25 vorgesehen.
Auf jedem Maschinenträger 19 und 20 sind zwei Schlitten 26 so angeordnet daß sie parallel zur Förderrichtung der Glasplatte 17 auf dem Maschinenträger 19 bzw. 20 verschiebbar s;ind. Für ihre Verschiebung sind sie mit Handrädern 27 versehen. Die vier Schlitten 26 bilden jeweils den Träger von je einer Schleifeinheit 28, die für das Rundschleifen der vier Ecken der Glasplatte 17 an der Maschine angeordnet sind.
Ihre genaue Lage läßt sich also in Transportrichtung der Glasplatte 17 mit Hilfe der Handräder 27 und senkrecht zur Transportrichtung der Glasplatte 17 mit Hilfe des Handrades 25 einstellen.
Jede Schleifeinheit 28 besteht aus einer von dem Schlitten 26 getragenen senkrechten Säule 29, einem die Säule 29 umfassenden Ausleger 30, einem an dem Ausleger 30 gelenkig gelagerten Träger bzw. Winkelhebel 3i, einem an dem Winkelhebel 31 gelenkig gelagerten Spindelträger 32 und einem von diesem gehaltenen Lagergehäuse 33, in welchem eine senkrechte Schleifspindel 34 drehbar gelagert ist. Am unteren Ende der Schleifspindel 34 sind zwei Schleifscheiben 35 und 36 übereinander befestigt, während am oberen Ende ein Antriebsmotor 37 auf dem Gehäuse 33 so angeordnet ist, daß seine Welle koaxial zu der Schleifspindel 34 verläuft und an dieser angekuppelt ist.
Die Säule 29 ist im Querschnitt kreisförmig ausgebildet und in Längsrichtung mit einer Paßfeder 38 versehen. Diese greift in eine Nut des im Bereich der Säule 29 als Muffe ausgebildeten Auslegers 30 ein, so daß der Ausleger 30 sich in senkrechter Richtung an der Säule 29 entlangbewegen, aber nicht um sie herumdrehen kann. Die Höhe des Auslegers 30 wird von einer Höheneinstellvorrichtung 39 bestimmt, die im wesentlichen aus einer waagerechten, um eine senkrechte Achse drehbaren Scheibe 40 und mehreren aus der Scheibe 40 nach oben herausragenden Schrauben 41 und 42 besteht. Jeweils auf einer dieser Schrauben 41,42 stützt sich der Ausleger 30 mit seiner Unterseite ab. Die Scheibe 40 ist am Schlitten 26 in einer bestimmten unveränderlichen Höhe angeordnet, während die Schrauben 41, 42 unterschiedlich tief in die Scheibe 40 hineingeschraubt sind. Ihre Höhe bestimmt die Höhe der Schleifscheiben 35 und 36 und somit diejenige Schleifscheibe, die sich mit der Glasplatte 17 im Eingriff befinden kann. Zum Ändern der Höhe des Ausiegers 30 an der Säule 29 wird ein Hebel 43 betätigt, mit dessen Hilfe sich der Ausleger 30 anheben läßt. Dann läßt sich die Scheibe 40 verdrehen und die gewünschte Schraube für die Abstützung des Auslegers 30 wählen. Anschließend wird der Ausleger 30 mit Hilfe des H2bels 43 wieder abgesenkt.
Der Winkelhebel 31 ist mit Hilfe einer senkrechten Schwenkachse 44 an dem Ausleger 30 gelagert und läßt sich mit Hilfe einer Kolbenzylindereinheit 45 geringfügig verschwenken, die an einem an dem Ausleger 30 befestigten Tragarm 46 an einer Gelenkstelle 47 um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist. Der Winkelhebel 31 und die Kolbenzylindereinheit 45 erstrecken sich in waagerechten Ebenen. Die Verschwenkung des Winkelhebels 31 ist vorgesehen, um die Schleifscheibe 35 mit der Kante der Glasplatte 17 vor Beginn des Schleifvorganges in Eingriff zu bringen und nach Beendigung des Schleifvorganges außer Eingriff zu bringen, damit die Glasplatte 17 ungehindert aus dem Bearbeitungsbereich forttransportiert werden kann.
Die Kolbenzylindereinheit 45 ist mit einein gasförmigen Druckmittel beaufschlagt beispielsweise Druckluft. Ihre Kolbenstange 48 wirkt auf eine senkrechte Gelenkachse 49, die an ihren beiden Enden mit einem Paar kurzer Schwenkhebel 50 und einem Paar langer Schwenkhebel 51 gelenkig verbunden ist. Die kurzen Schwenkhebel 50 sind an dem Tragarm 46 angelenkt, während die langen Schwenkhebel 51 an dem Winkelhebel 31 angelenkt sind. Die geometrischen Abmessungen der Hebel 50, 51 bestimmen den Weg, den der Winkelhebe! 31 und mit ihm die Schleifscheibe 35 zur Glasplatte 17 und von dort wieder fort zurücklegt
Der eigentliche Schleifvorgang wird durch Verschwenken des Spindelträgers 32 um seine senkrechte Schwenkachse 52, mit der er an dem Winkelhebel 31 gelagert ist, ausgeführt. Dabei verschwenkt sich eine an dem Spindelträger 32 befestigte Steuerscheibe 53, deren Steuerkurve auf einen Hebel eines an dem Winkelhebel 31 befestigten Schalters 54 wirkt. Der Schalter 54 ist mit der Steuerung der Maschine verbunden. Zum Verschwenken des Spindelträgers 32 dient eine Kolbenzylindereinheit 55, die an einem an dem Winkelhebel 31 befestigten Tragarm 56 an einer Gelenkstelle 57 gelagert ist. Die Kolbenzylindereinheit 55 erstreckt sich in waagerechter Ebene, ihre Kolbenstange 58 wirkt auf eine an dem Spindelträger 32 befestigte Lasche 59.
Die Kolbenzylindereinheit 55 ist auf der von der Kolbenstange 58 abgewandten Seite mit einem gasförmigen Druckmittel, beispielsweise Druckluft, beaufschlagt, während sie auf der Seite der Kolbenstange 58 mit einem flüssigen Druckmittel, beispielsweise Drucköl, beaufschlagt ist. Das Ausfahren der Kolbenstange 58 bewirkt die Verschwenkung der an dem Spindelträger 32 gelagerten Schleifscheibe 35 um die Schwenkachse 52. Der Eingriffspunkt zwischen der Schleifscheibe 35 und der Kante der Glasplatte 17 legt bei dieser Verschwenkung einen kreisbogenförmigen Weg zurück. Um diesen Bewegungsvorgang exakt gleichmäßig ausführen zu können, ist das flüssige Druckmittel auf der Kolbenstangenseite des Druckmittelzylinders 55 vorgesehen. Es fließt aus diesem Raum über ein Drosselventil 60 in einen Aufnahmebehälter 61 ab, der an seinem oberen Ende wieder mit Druckluft beaufschlagt ist. Das Drosselventil 60 ist einstellbar, so daß der beim Durchströmen der Flüssigkeit auftretende Strömungswiderstand eingestellt werden kann. Dieser Strömungswiderstand bestimmt den gleichmäßigen Bewegungsablauf beim Verschwenken der Schleifscheibe 35. Mit der Koibenzyiindereinheit 55 wird aiso die Eigenschaft der Imkompressibilität des flüssigen Druckmittels ausgenutzt. Das Drosselventil 60 ist als Rückschlagventil ausgebildet, so daß bei der Bewegung der Schleifscheibe 35 in ihre Ausgangsstellung und dem damit verbundenen Einfahren der Kolbenstange 58 das flüssige Druckmittel aus dem Aufnahmebehälter 61 ohne Drosselwirkung zurückfließen kann. Die Wahl des gasförmigen Druckmittels auf der von der Kolbenstange 58 abgewandten Seite des Druckmittelzylinders 55 ermöglicht es, diesen Druckmittelzylinder an das allgemeine pneumatische Steuersystem der Maschine anzuschließen.
Das Lagergehäuse 33 ist an dem Spindelträger 32 mit Hilfe eines Auslegers 62 gehalten, der eine säulenförmige Führungsbahn 29a passend umgibt. Die Säule 29a ist längs einer Mantellinie mit einer herausstehenden Paßfeder 63 versehen, die in eine entsprechend
geformte Nut in dem Ausleger 62 eingreift. Diese Anordnung ermöglicht eine Verschiebung des Auslegers 62 längs der Säule 29a, verhindert aber eine Verdrehung des Auslegers 62 um die Säule 29a herum.
Die Schleifspindel 34 und die Schwenkachse 52 des Spindelträgers 32 sind so angeordnet, daß sie sich bei Bewegung des Auslegers 62 längs der Säule 29a immer in einer senkrechten Ebene befinden. Eine Verschiebung des Auslegers 62 hat daher eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Abstandes der Schleifspindel 34 von der Schwenkachse 52 zur Folge. Dieser Abstand bestimmt die Größe des Radius des Kreisbogens, der von der Schleifscheibe 35 geschliffen wird. Der Kreisbogen ist mit seinem Radius daher an dem Spindelträger 32 einstellbar. Die Einstellung läßt sich mit Hilfe einer Gewindespindel 64 durchführen, die parallel zur Säule 29a an dem Spindelträger 32 drehbar gelagert ist und sich mit einer an dem Ausleger 62 befestigten Mutter im Eingriff befindet. Zur Drehung der Gewindespindel 64 dient ein an deren einem Ende angeordnetes Handrad 65.
Die erfindungsgemäße Schleifmaschine arbeitet wie folgt:
Der verstellbare Maschinenträger 20 wird auf die Breite der zu bearbeitenden Glasplatte 17 mit Hiife des Handrades 25 eingestellt. Die Glasplatte 17 wird mit Hilfe des Transportriemens 11 und des Druckriemens 12 in den Bearbeitungsbereich gefahren, bis ihre vordere Kante an den in den Transportweg eingeschwenkten Anschlägen 18 anliegt. Bei diesem Transport bewirken die Positionierrollen 21 und 22 das Ausrichten der Seitenkanten der Glasplatte 17 in zur Transportrichtung paralleler Richtung. Nunmehr lassen sich die vier Schleifeinheiten 28 mit Hilfe der Handräder 27 ihrer Schlitten 26 in die richtige Stellung zu den Ecken der Glasplatte 17 bringen. Vor Beginn des Schleifvorganges haben die Schleifscheiben 35,36 eine Stellung, wie sie in Fig.2 der Zeichnung durch strichpunktierte Linien angedeutet ist und wie sie die Fig.3 der Zeichnung zeigt. Falls erforderlich, muß nun noch mit Hilfe der Höheneinstellvorrichtung 39 die richtige Schleifscheibe, beispielsweise die Schleifscheibe 35 oder die Schleifscheibe 36 gewählt werden. Danach wird die pneumatische Steuereinrichtung der Schleifeinheiten 28 eingeschaltet. Sie bewirkt zunächst ein Einfahren der Kolbenstange 48 in die Kolbenzylindereinheit 45 und hat eine Verschwenkung des Winkelhebels 31 und damit eine Bewegung der Schleifscheibe 35 zur Kante der Glasplatte 17 hin zur Folge, bis die Schleifscheibe 35 sich mit der Kante im Eingriff befindet. Dann ist auch das Einfahren der Kolbenstange 48 beendet und die Kolbenzylindereinheit 45 und die Schwenkhebel 50 und 51 sowie der Winkelhebel 31 haben eine Stellung, wie sie in F i g. 4 der Zeichnung dargestellt ist.
"' Nunmehr kann der Schleifvorgang beginnen. Dazu wird von der pneumatischen Steuereinrichtung Druckluft auf die Kolbenzylindereinheit 55 geschaltet, so daß deren Kolbenstange 58 beginnt, auszufahren. Der Bewegungsvorgang des Ausfahrens wird von dem i" Drosselventil 60, durch welches die aus dem Druckmittelzylinder 55 austretende Flüssigkeit hindurch in den Aufnahmebehälter 61 hineinströmen muß, gleichmäßig gehalten. Das Ausfahren der Kolbenstange 58 hat eine Verschwenkung des Spindelträgers 32 und mit ihm der ι "· Schleifscheibe 35 um die Schwenkachse 52 zur Folge. Die vorher eingestellte Stellung des Auslegers 62 an der Tragsäule 29a des Spindelträgers 32 bestimmt nun den Radius des Kreisbogens, welchen der Berührungspunkt der Schleifscheibe 35 mit der Kante der Glasplatte 17 2» zurücklegt. Wenn die Kolbenstange 58 ganz aus dem Druckmittelzylinder 55 ausgefahren ist, hat dieser Berührungspunkt seinen Weg beendet, die Schleifscheibe 35 nimmt die Stellung ein, wie sie in Fig.4 der Zeichnung dargestellt ist und der Schleifvorgang ist beendet.
Damit die Glasplatte 17 nun von der Transport- und Halteeinrichtung ungehindert aus dem Arbeitsbereich heraustransportiert werden kann, muß nun die Schleifscheibe 35 von der Seitenkante der Glasplatte 17 Jü abrücken. Zu diesem Zweck wird die Kolbenzylindereinheit 45 so mit Druckmittel beaufschlagt, daß ihre Kolbenstange 58 ausfährt und den Winkelhebel 31 in eine Stellung verschwenkt, wie sie in Fig.3 der Zeichnung dargestellt ist. In dieser Stellung befindet sich zwischen der Seitenkante der Glasplatte 17 und der Umfangslinie der Schleifscheibe 35 ein genügend großer Abstand, so daß nunmehr der Motor 13 eingeschaltet werden kann, um mit Hilfe des Transportriemens 11 und des Druckriemens 12 die Glasplatte 17 aus dem •Ό Bearbeitungsbereich herauszufordern und gleichzeitig eine neue Glasplatte 17 in den Bearbeitungsbereich hineinzufördern. Während dieses Vorganges wird die Kolbenstange 58 mit Hilfe des in dem Aufnahmebehälter 61 über dem flüssigen Druckmittel befindlichen gasförmigen Druckmittels wieder in die Kolbenzylindereinheit 55 eingefahren, so daß der Spindelträger 32 um die Schwenkachse 52 verschwenkt und in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird, wie sie in F i g. 3 der Zeichnung dargestellt ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schleifmaschine zum Abrunden der Ecken von rechteckigen, plattenförmigen Werkstücken, wie Glasplatten o. dgl, im waagerechten Durchlauf, rtiit einer Transport- und Halteeinrichtung für die Glasplatten und mindestens einer Schleifeinheit, die eine um eine senkrechte Achse drehbare Schleifscheibe mit einer Schleifspindel enthält, deren Lagergehäuse mit einem Spindelträger verbunden ist und mit diesem um eine senkrechte Schwenkachse des Spindelträgers verschwenkbar ist, wobei der Spindelträger an einem weiteren gelenkig gelagerten Träger angelenkt ist, der als Winkelhebel ausgebildet ist, an einem Ende um eine feste senkrechte Schwenkachse verschwenkbar ist und an seinem anderen Ende die Schwenkachse für den Spindelträger aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelträger (32) eine horizontal verlaufende Führungsbahn (29a,) aufweist, auf der das Lagergehäuse (33) über einen Ausleger (62) verschiebbar ist.
2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn {29a) als zylindrische Säule ausgebildet und mit einer in Achsrichtung der Säule angeordneten Paßfeder (63) versehen ist. welche in eine entsprechende Nut des die Säule umgreifenden Auslegers (62) eingreift.
3. Schleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben des Auslegers (62) ein aus einer an dem Spindelträger (32) gelagerten Gewindespindel (64) und einer an dem Ausleger (62) befestigten Spindelmutter bestehendes, von Hand betätigbares Schraubgetriebe vorgesehen ist.
DE2827917A 1978-06-26 1978-06-26 Schleifmaschine zum Abrunden der Ecken von rechteckigen, plattenförmigen Werkstücken Expired DE2827917C2 (de)

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