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DE2823262A1 - Schlauchbruchsicherung - Google Patents

Schlauchbruchsicherung

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Publication number
DE2823262A1
DE2823262A1 DE19782823262 DE2823262A DE2823262A1 DE 2823262 A1 DE2823262 A1 DE 2823262A1 DE 19782823262 DE19782823262 DE 19782823262 DE 2823262 A DE2823262 A DE 2823262A DE 2823262 A1 DE2823262 A1 DE 2823262A1
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DE
Germany
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valve
hose
pressure
rupture protection
protection according
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DE19782823262
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English (en)
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DE2823262C2 (de
Inventor
Adolf Rudnicki
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2823262A1 publication Critical patent/DE2823262A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2823262C2 publication Critical patent/DE2823262C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/24Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member
    • F16K17/28Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member operating in one direction only
    • F16K17/30Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member operating in one direction only spring-loaded

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Druck des Mediums, welches sich bei einem Leck in der äußeren
  • Schlauchwandung befindet, erfaßt und zur Schließbewegung überträgt.
  • Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einer Schlauchbruchsicherung nach der Gattung des Hauptanspruchs.
  • Es ist schon eine Schlauchbruchsicherung bekannt aus der DE-PS 22 27 212. Bei dieser bekannten Schlauchbruchsicherung sind ein aus einer inneren und einer diese konzentrisch umgebenden äußeren Leitung bestehender doppelwandiger Schlauch sowie ein Ventil vorgesehen, durch welches die innere Leitung absperrbar ist. Das Ventil wird durch den Druck des Versorgung srnediums in der Schließlage gehalten und ist über ein Gestänge mit einem durch eine Druckänderung in der äußeren Leitung verschiebbaren Teil so verbunden, daß bei der Druckänderung infolge eines Bruchs des inneren Schlauchs das Ventil in Schließrichtung verschoben wird. Dabei ist die Zulaufleitung für das Versorgungsrnedium so an das Ventilgehäuse angebchlossen, daß in der Offenstellung des Ventils der Druck des Versorgungsmediums auf den Ventilkörper in Öffnungsrichtung überwiegt, während die dem Druck in der äußeren Leitung ausgesetzte FlächeC1.es als Kolben wirkenden zusätzlichen verschiebbaren Teil bzw. die Übersetzung des dieses Teil mit dem eigentlichen Ventil verbindenden Gestänges so bemessen sind, da.3 der Druck auf das verschiebbare Teil bei einer Druckerhöhung in der äußeren Leitung infolge eines Lecks den Öffiiungsdruck im Ventil überwindet. Diese bekannte Vorrichtung vermag zwar wirksam auch ein nur allmähliches Lecken eines Verbindungsschlanchs zu erfassen und den Zulauf des unter hohem Druck stehenden Mediums ganz zu unterbinden, sie ist aber kompliziert aufgebaut und benötigt eine größere Anzahl beweglicher Teile sowie Zylinder, in denen diese gleiten.
  • Bekannt ist weiterhin aus dem DT-GM 71 18 517 eine Schlauchbruchsicherung, die so aufgebaut ist, daß das Versorgungsinedium über ein in Schließrichtung federvorgespanntes Ventil in die innere Leitung eines zum Verbraucher führenden doppelwandigen Schlauchs mit auge wer Leitiing gelangt. Über ein Gestänge greift am Ventil eine verschiebbar gelagerte Membran an, deren eine Seite dem Normaldruck des Versorgungsmediums ausgesetzt ist und deren andere Seite mit dem Druck des Mediums in der äußeren, die innere Leitung konzentrisch umgebende Leitung verbunden ist. In diese äußere Leitung wird bei Inbetriebnahme der Vorrichtung hoher Druck eingeleitet, der auch von dem bei der bekannten Vorrichtung gasförmigen, unter hohem Druck stehenden Versorgungsmedium stammen kann. Das Versorgungsmedium gelangt dann über ein Druckminderventil und das Sperrventil in die innere Leitung. Bei der bekannten Vorrichtung wird die Möglichkeits ins Auge gefaßt, daß die äußere Leitung eine Undichtigkeit erleidet und daher bei einem entsprechenden Druckabfall die Membran das Sperrventil für das Versorgungsmedium in der inneren Leitung nicht mehr gegen den Druck der Feder in der Offenstelliing halten kann. Es kommt in dieseni Fall dann zu einer Unterbrechung des Zuflusses des Versorgung.-mediums; eine solche Unterbrechung läßt sich auch dann erreichen, wenn die innere Leitung bricht und sich ein Driickaitsgleiuh wischen dem hohen Druck in der äußeren Leitung und dem Norniildriick in der inneren Leitung ergibt. Die Federvorspannung des Schließventils bewirkt auch dabei eine entsprechende schließewegung bei dann schlaffer Membran.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung ist nachteilig, daß zur Schlauchbruch sicherung zusätzlich zu dem Normaldruck des Versorgungsmediums, wjc er beispielsweise auch bei häuslicher Anwendung zur Verfügung steht, noch ein wesentlich höherer Druck erforderlich ist, um die Vorrichtung in B>triebsbereitschaft zu setzen. Ein solcher höherer Druck ist normalerweise aber nicht verfügbar, außerdem ist die bekannte Vorrichtung, da zwei verschieden hohe Drücke in vorgegebener Größenordnung aufgenommen und verarbeitet werden müssen, kompliziert ausgebildet und benötigt eine Vielzahl von Elementen, darunter auch einer Alterung unterworfene Federelemente, um das System entsprechend sichern zu könn>n.
  • Bekannt ist schließlich weiterhin aus der US-PS 32 99 417 eine Schlauchleitung, nämlich ein Wellschlauch mit doppelter Wandung. Bei Bruch der inneren Leitung ergibt sich auch i der äußeren Leitung ein Druck und es kommt über eine druckempfindliche Anordnung zu einer Alarmgabe.
  • Basierend auf diesem bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schlauchbruchsicherung so auszubilden, daß diese einfach und kostensparend aufgebaut ist, absolut zuverlässig auch bei nur geringem Druck des leckenden Mediums den weiteren Zufluß des unter hohem Druck stehenden Versorgungsmediums unterbindet und auch nur solche Abmessungen aufweist, daß die Außenabmessungen des verwendeten doppelwandigen Schlauchs möglichst nicht überschritten werden und eine Montage auch auf engem Raum möglich ist.
  • Vorteile der Erfindung Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Schlauchbruchsicherung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst, wobei sich der Vorteil ergibt, daß nur ein einziges bewegliches Ventilteil innerhalb einer durch eine Trennwand unterbrochenen rohrförmigen Führung oder eines Zylinderteils vorgesehen ist.
  • Die erfindungsgemäße Schlauchbruchsicherung ist äußerst kompakt und sehr empfindlich; sie spricht auch auf einen nur sehr geringen Druck des aus dem inneren Schlauch in die äußere Schlauchwandung leckenden Mediums an und schließt den weiteren Zulauf absolut dicht und zuverlässig ab, wobei es der Druck des Versorgungsmediums selbst ist, der das Ventil anschließend in der fest geschlossenen Stellung hält.
  • Von besonderem Vorteil ist, daß die erfindungsgernäßc Schlauchbruchsicherung keine Teile benötigt, die einer Alterung unterworfen sind, beispielsweisc Federn 0. dgl.
  • Vorteilhaft ist ferner, daß die Führung des beweglichen Ventilteils ininnerhalb der Zylinderwandung mit praktisch beliebiger Genauigkeit durchgeführt werden kann, d. hohe Genauigkeitsanforderungen nicht gestellt sind.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Schlauchbruchsiche rung möglich.
  • Zeichnung Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in einer Ouerschnittdarstellung die erfindungsgemäße Schlauchbruch sicherung mit doppelwandigem Schlauch und zum Verbraucher führenden Verbindungsteil.
  • Beschreibung der Erfindungsbeispiele Der Grundgedanke vorliegender Erfindung ist darin zu sehen, ein einziges bewegliches dem Schließventil für das Versorgungsmedium zugeordnetes Ventilteil zu verwenden, welches einerseits dem Druckbereich des Versorgungsmediums ausgesetzt ist und auch die Schlielafunktion übernimmt und andererseits itber ein kolbenartiges Antriebselement verfügt, welches dem Druckbereich des aus der Versorgungsleitung leckenden Mediums ausgesetzt ist und die Schließbewegung sofort einleitet, wenn es im Leckbereich auch iiur zu einem geringen Druckaufbau gekommen ist.
  • Die erfindungsgemäße Schlauchbruchsicherung basiert atff der Verwendung eines doppelwandigen Schlauches 1, der aus einem inneren, das Versorgungsmedium transportierenden Schlauch 1 a und einem äußeren Schlauch lb besteht, der irn Norrnalfall druckfrei ist und den inneren Schlauch la beispielsweise konzentrisch umgeben kann.
  • Über ein Verbindungsteil 2 ist an das eine Ende des doppelwandigen Schlauches 1 der Verbraucher angeschlossen, während das andere Ende des Schlauches 1 mit der Schlauchbru@hsicherung verbunden ist. Die Verbindungsbereiche @ des doppelwandigen Schlauches mit den Anschlußfittings oder konzentrischen Rohrwandungen von Verbindungsteil 2 und Schlauchbruchsicherung 4 können beliebig fest und so ausgebildet werden, daß ein Abreißen der Schlauchwandungen an dieser Stelle mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschlieflen ist, wobei es ini Grunde nur darauf ankommt, da.3 die äußeren Schlauchwandungen fest mit den zugeordneten Wandungen verbunden sind, was durch entsprechend festes Anziehen von Schlauchklemmen u. dgl. grundsätzlich erzielt werden kann.
  • Der Zeichnung läßt sich entnehmen, daß die Schlauchbruchsicherung 4 Aul3enabmessungen aufweist, die auf den verwendeten doppelwandigen Schlauch abgestimmt und daher sehr gering sind. Die Schlauchbruchsicherung besteht im wesentlichen aus einer rohrförmigen Wandung, die im folgenden als Führungszylinder 5 bezeichnet wird und einem bewegliegen n Ventilteil 6, welches innerhalb des Führungszylinders eine Schließbewegung für das Ventil durchführen kann. An sich können diese beiden Teile, nämlich Führungszylinder 5 und beweglicher Ventilteil 6 Tn beliebiger Position innerhalb des Gehäuses 7 der Schlauchbruchsicherung 4 angeordnet sein; bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Führungszylinder 5 mittig angeordnet, so daß das bei 8 zufließende Versorgungsmedium den Führungszylinderbereich mittels einer Bypassleitung 9 umfließt. Es versteht sich daß diese Bypassleitung zur Querschnittvergrößerung eine halbkreisförmige oder den Führungszylinder 5 nahezu völlig (konzentrisch) umgebende Ferm aufweisen kann, denn innerhalb des Ventilgehäuses 7 ist lediglich noch ein weiterer Zufluß 10 vorgesehen, auf den gleich noch eingegangen wird und der in seinem Querschnitt vergleichsweise sehr schmal gehaltet sein kann.
  • Daher tritt durch die Umlenkung des Versorgungsmediums 8 uber die Bypassleitung 9 auch keine Querschnittsverringerung und entsprechend @eine Drosselwirkung auf.
  • Im Normalfall tritt dan das Versorgungsmedium aus der Bypassleitung 9 bei 1] aus und strömt längs eines bei 12 gebildeten Ventilsitzes in den inneren Schlauch la weiter zum Verbindir'gsteii 2 und zum Verbraucher.
  • Dem Ventilsitz 12 ist ein Ventilglied zugeordnet, nämlich ein Ventiltellerelement 13, welches im Störungsfall am Sitz 12 zur Anlage kommt und den weiteren Zufluß des Versorgungsmediums absolut dicht unterbricht. Die Dicke des Ventiltellerelements 1 3 und/oder die Art der Öffnung der Bypassleitung 9 in den Ventilbereich und/oder die Anordnung der Höhe dieser Öffnung sind so bemessen, daß bei geschlossenem Ventil (das Ventiltellerelement 13 sitzt im Ventilsitz 12) das Versorungsmedium auf die obere Fläche 14 des Ventiltellerelements 1 3 seinen vollen Druck ausübt und das Ventil daher unter allen Urnständen und unverrückbal in der den weiteren Zufluß des Versorgungsmediums unterbrechenden Schließstellung hält.
  • Das Ventiltellerelement 13 ist ein Teil des einzigen beweglichen Ventilteils 6 und ist über ein im folgenden als Kolbenstange 15 bezeichnetes Verbindungsglied mit einem weiteren Ventilteil verbunden, das im folgenden als Ventilarbeitselement 16 bezeichnet wird und ebenfalls kolbenartig oder tellerartig ausgebildet ist. Das Ventiltellerelement 1 3 befindet sich in einem ersten unteren Raum 17 innerhalb der Zylinderführung, der dadurch gebildet ist, daß die Zylinderführung über eine Trennwand 1 8 verfügt, durch deren zentrale Öffnung die Kolbenstange 15 unter Zwischenfügung einer Dichtung 19 geführt ist.
  • Es ist im Normalfall möglich und durchaus auch beabsichtigt, daß das unter Druck stehende Versorgungsmedium auch auf die stromaufwärts gelegene Rückwand 14 des VentiltellerelemXents 13 gelangt. Es heri scht dann im Raum 17, also oberhalh des Ventiltellerelements 13 in der zeichungsdarstellung sowie unterhalb der gleiche Druck, wobei aber aufgrund des Vorhandenseins der Kolbenstange 15 in diesem oberen Raum 17 der auf die untere Fläche 20 des ventiltellerelements 13 wirkende Druck größer ist, so daß das gesamte Ventilteil 6 in seiner Offenstellung gehalten ist. Gegebenenfalls ist es auch möglich, zur Aufrechterilaltung der Offenstellung bei druckfreier Lagerung beim Transort oder vor der Montage eine einen nur vergleichsweise sehr schwachen Druck auf das Ventilteil 6 in der Offenstellung ausübende Druckfeder 21 noch vorzusehen.
  • Der Zeichnung läßt sich entnehmen, daß der Führung zylinder 5 oberhalb der Trennwand 18 einen zweiten Arbeitsraum bildet, der durch das Ventil rbeitselement 16, welches ; uch als Kolben bezeichnet werden kann, unterteilt ist, und zwar in einen oberen Druckraum 22 und in den Raum 23 3 unterhalb des V entilarbeits elenlents. Der Druckraum 2-2 steht über die weiter vorn schon erwähnte Verbindungsleitung 10 mit dem äußeren Schlauch lb in Verbindung. Im Störungsfall, wenn sich nämlich ein bei 24 angedeutetes I,eck in dem inneren IIauptschlauch ergibt, gelangt das unter Druck stehende Versorgungsmedium auch in die äußere Wandung und fließt bis zum Druckraum 22, wo es einen Druck auf das Ventilarbeitseleinent 16 ausübt. Die Passung des Ventilarbeitselements 16 im Führungszylinder 5 ist an dieser Stelle genauer gearbeitet bzw. dichtet diesen Druckraum 22 gegenüber dem inneren Raum 23 doch so weit ab, daß nicht sofort ein DruckausgLeich erfolgt. Andererseits ist die gesamte Ventileinrichtung so ausgebildet, daß, wie erkennbar, schon der geringste Druck auf das Ventilarbeitselement 16 ausreicht, um das ganze Ventilteil 6 nach unten zu drücken. Sobald dann die Oberkante des Ventiltelierelements 1 3 die Eintrittsöffnung 11 der Bypassleitung 9 freigibt und die Unterkante in den Sitzbereich gelangt ist, drückt das Versorgungsmedium selbst voll nach und hält das Ventilteil 6 in der Schließstellung, und zwar auch dann, wenn der Druck im äußeren Schlauch aufgrund des Lecks dann nachläßt, weil kein weiterer Zulauf des Ver sorgungsmediums erfolgt.
  • Es kann sich in diesem Zusammenhang als vorteilhaft erweisen, den inneren Raum 22, wie bei 26 angedeutet, zur Atmosphäre zu entlüften, wodurch jeder Druckaufbau in diesem Raum vermieden wird.
  • Alternativ ist es möglich, durch unterschiedliche Gestaltung der Abmessungen der an dem Ventilarbeitselement 16 bzw. dem Ventiltellerelement 13 angreifenden Kolbenstangenbereiche die für die Verschiebung des Ventilselements 6 im Störungsfalle erforderlichen Druckunterschiede zu erzeugen, wobei, was nicht dargestellt ist, die Trennwand 18 auch insofern doppelwandig ausgebildet werden kann, daß zwei Dichtungen 19 eine in ihrem Querschnitt dickere obere Kolbenstange gegen eine in ihrem Querschnitt dünnere untere Kolbenstange abdichten. In diesem Fall ist die durch das Ventilarbeitselement 22 bewirkte Schließbewegung des Ventilteils 6 auch dann noch möglich, wenn ein Druckausgleich zwischen dem Druckraum 22 und dem inneren Raum 23 erfolgt ist, da sich ein erheblicher Druckunterschied wegen der an dem oberen Ventilarbeitselement 16 angreifenden Kolbenstange ergibt.
  • Bei der Erfindung LSt noch besonders vorteilhaft, daß sich auch ein allmähliches ;ecken und Undichtwerden des Hauptschlauches als die häufigste, unhemerkte Ursache von durch das Austreten von Wasser verursachten Schäden sicher erfassen und durch das Einleiten einer Ventilschließewegung heherrschen läßt. Die zusätzlichen Kosten für diese Sicherheit im häuslichen Bereich sind minimal. Es braucht dann auch nicht mehr befürchtet zu werden, daß zunächst unsichtbare allmähliche Schlauchbrüche, eta bei Geschirrspülern in Ein bauküchen, zu schließlich irreparablen Haus- und Möbelschäden führen. Bekanntlich wird das Absperren des Versorgungsmediums nach Gebrauch von der Hausfrau ja doch immer wieder übersehen.
  • Schließlich ist von erheblicher Bedeutung, daß das gesamte Ventilteil praktisch ohne Bewegungswiderstand, abgesehen von er geringfügigen Reibung des Dichtungsringes, in dem Fihrungszylinder sitgt.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRUCHE Schlauchbruchsicherung, insbesondere zum Anschluß von Waschmaschinen, Spülmaschinen u. dgl. an exin unter Druck stehende Versorgungsmedium (Wasser) im häuslichen Bereich, mit einem doppelwandigen Schlauch und einem Schließventil in der Zuleitung zum Verbraucher, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließventil (4) ein einziges bewegliches Ventilteil (6) mit einem ersten, dem Verschluß der Verbraucherzuleitung (laj dienenden Ventiltellerelement (13) und einem zweiten Ventilarbeitselement (16) aufweist, welches nach Art eines Kolbens den Druck des Mediums in der äußeren Schlauchwandung (lb) bei Leck des Schlauches zur Schließbewegung überträgt.
  2. 2. Schlauchbruchsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließventil ein Gehäuse (7) mit einer Einlaßöffnung für den Zutritt des unter Druck stehenden Versorgungsmediums und einer Auslaßöffnung umfaßt, die in den inneren Hauptschlauch (la) einmündet und daß Einlaßöffnung und Auslaßöffnung durch eine Bypassleitung (9) verbunden sind.
  3. 3. Schlauchbruchsicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bypassleitung im Querschnitt eine zylindrische Teilringform aufweist.
  4. 4. Schlauchbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Schließventilgehäuses (7) eine Zylinderführung (5) vorgesehen ist, in welcher das Ventilteil (6) angeordnet ist, und die von der Bypassleitung (9) umgangen ist.
  5. 5. Schlauchbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderführung (5) auf die Auslaßöffnung für den Austritt des Versorgungsmediums aus dem Schließventilbereich ausgerichtet ist und eine erste Kammer (17) aufweist, deren uebergang zur Auslaßöffnung einen Ventilsitz (12) für das Ventiltellerelement (13) bildet, welches den weiteren Zufluß des Versorgung smedium s im Störungsfall unterbricht.
  6. 6. Schlauchbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuflußöffnungsbereich (11) der Bypassleitung (9) in die untere Ventilschließkammer (17) und/oder die Dicke des Ventiltellerel ements (13) und/oder die Öffnungshöhe der Bypasszuflußöffnung so ausgebildet sind, daß im SchlieBzustand der Druck des Versorgungsmediums auf die obere, zum Ventilsitz (12) abgewandte Fläche (14) des Ventilteller elements t13) wirkt.
  7. 7. Schlauchbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventiltellerelement (13) über ein Verbindungsglied (Kolbenstange 15) mit dem Ventilarbeitselement (Kolben 16) verbunden ist, daß der Verbindungsbereich von Ventiltellerelement (13) zu Ventilarbeitselement (14) durch eine Trennwand (18) der Zylinderführung (5) mit einer abgedichteten Durchtrittsöffnung für die Kolbenstange (15) unterteilt ist und daß oberhalb des Ventilarbeitselements (16) ein Druckraum (22) gebildet ist, der über eine parallel zur Bypassleitung (9) laufende Verbindungsleitung (10) mit gegebenenfalls geringerem Querschnitt mit dem äußeren Schlauch (lb) verbunden ist.
  8. 8. Schlauchbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderführung (5) zentralsymmetrisch im zylindrischen Gehäuse (7) des Schließventils (4) angeordnet ist und daß die Bypassleitung (9) für das Versorgungsmedium und die Zuleitung (10) für die Rückführung des durch ein Leck in die äußere Schlauchwandung (lb) übergetretenen Versorgung sm edium s die Zylinderführung (5) konzentrisch umgeben.
  9. 9. Schlauchbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum unterhalb des Ventilarbeitselements (16) über eine Entlüftungsöffnung (26) zur äußeren Atmosphäre entlüftet ist.
  10. 10. Schlauchbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckfeder (21) vorgesehen ist, die das Ventilteil (6) in einer Offenstellung bezüglich des Ventiltellerelements (13) und seines Sitzes (12) hält.
DE19782823262 1978-05-27 1978-05-27 Schlauchbruchsicherung Expired DE2823262C2 (de)

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DE2823262C2 (de) 1986-11-06

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