DE1775092A1 - Durchflussgesteuerter Abstellhahn - Google Patents
Durchflussgesteuerter AbstellhahnInfo
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Description
177S002
Durchflußgesteuerter Abstellhahn.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Abstellhahn, insbesondere auf einen durchflußgesteuerten Abstellhahn,
der automatisch eine Flüssigkeitsleitung abschließt, wenn an einem Punkt der Leitung ein rascher oder allmählicher Flüssigkeitsverlust
durch Lecks oder Rohrbruch auftritt.
Beim derzeitigen Stand der Technik besteht seit geraumer Zeit Bedarf an Vorrichtungen, die den Verlust von Hydraulikflüssigkeit
verhindern, wenn ein Rohrbruch oder ein Leck in einer Zweigleitung eines Röhrensystems auftritt. Wenn derartige Lecks
bzw. ihre Wirkungen nicht beseitigt werden können, so kann der gesamte Vorrat an Hydraulikflüssigkeit durch die Bruchstelle oder
das Leck auslaufen, worauf natürlich das gesamte hydraulische System versagt. Gemäß dem derzeitigen Stand der Technik werden
sicherungsähnliche hydraulische Abstellhähne verwendet, die jedoch nur abschalten, wenn die Flüssigkeitsmenge einen bestimmten,
durch die Konstruktion gegebenen Wert beim Auslaufen überschreitet, Es wurde festgestellt, daß kleine Lecks auftreten können, die zu
einem ständigen Flüssigkeitsverlust .führen, der kleiner ist als das durch die Konstruktion bestimmte, zum Abschalten notwendige
Minimalvolumen, sodaß allmählich die gesamte im.System enthaltene
Flüssigkeit auslaufen kann, ohne daß der Abstellhahn betätigt wird. Diese sicherungsähnlichen Abstellhähne haben deshalb nur
begrenzte Anwendungsmöglichkeiten. Auch können derartige sicherungsähnliche
Abstellhähne im allgemeinen nicht zwischen vorübergehenden starken Durchflußschwankungen und echten Rohrbrüchen
in einer Zweigleitung unterscheiden; sie schalten deshalb zuweilen
den Flüssigkeitsdurchfluß zu einer Anlage ab, wenn dies tatsächlich nicht notwendig ist.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung einen Abstellhahn
zu schaffen, der automatisch Flüssigkeitsverluste verhindert, die durch das Auslaufen der Flüssigkeit in einem hydraulischen
System entstehen können, wenn ein Leck an der (vom Abstellhahn aus gesehen) stromabwärts gelegenen Seite auftritt.
Die vorliegende Erfindung hat ferner zum Ziel einen Hahn
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1775002
zu schaffen, der automatisch durch Lecks bedingte Verluste, einer
Hydraulikflüssigkeit vermeidet, wobei jedoch der Hahn nur auf das Auslaufen von Flüssigkeit aus dem hydraulischen .Sy-stem,an-r^
spricht, nicht aber.auf Druckänderungen im System; je,d°0^ spricht
der-erfindungsgemäße Hahn auf Lecks in der Bückleitung .auchan,' ;
wenn keine Flüssigkeit durch das Leitungssystem strömt. ... ;
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung durchflußgesteuerten Abstellhahn zu schaffen., der nicht auf
übergehende Durchfluß Schwankung en anspricht,-die in. Flüssigkeit,^·= .-versorgungsleitungen
oder -Rückleitungen;auftreten kennen,- ,..τ::,-
Die Erfindung hat ferner zum Ziel einen, vom· Durchfluß. ,;..
gesteuerten Abstellhahn zu schaffen, der unabhängig .ein Lecken;,
in den Zufluß- oder Rüekflußzweigen eines Flüssigkeitasystems . .
nachweisen kann und die Flüssigkeitsversorguhg in diesem Falle, ; .■>
dann unterbricht. < - .- ;; :
Die vorliegende Erfindung hat auch zum Ziel einen vom
Durchfluß gesteuerten Abstellhahn zu schaffen, der den Zufluß.^
einer Hydraulikflüssigkeit (Pressöl) zu einem diese Flüssigkeit■■■,
in irgendeiner Form gebrauchenden Gerät (Verbraucher) mit dem
Rückfluß vom Verbraucher vergleicht und den Zufluß abstellt, *
wenn das Verhältnis des Zuflusses zum Verbraucher zum Abfluß vom Verbraucher einen bestimmten, festsetzbaren Wert überschreitet.
Zusätzliche Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen dargelegt. Die Beschreibung und die '
Zeichnungen beziehen sich nur auf ein Beispiel der Erfindung und sollen nicht die Beschränkung def Erfindungsidee-ausweiseh.-^ -*·;*■
Figur 1 ist ein Blockschaltbild eines hydraulis-cTaerl"
Systems mit einem erfindungsgemäßen, vom Durchfluß gesteuerten '
Abstellhahn. '-:..·■-,:,:>-:
Figur 2 ist ein Querschnitt durch eine Vorzugsweise Ausführungsform eines erfindungsgemäßen, vom Durchfluß gesteuer>ten
Abstellhahns. .
Der erfindungsgemäße, durchf!umgesteuerte Abstellhahn'
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ν iC
besteht aus einem Hahngehäuse mit einem gleitend in ihm gelagerten
Regelkörper. Ein erster Durchflußweg verläuft durch den Hahn und, in dessen Innern, durch einen Regelkörper, durch den die Flüssigkeit
von der versorgenden Quelle unter Druck fließen muß (Durchflußweg). In diesem ersten Durchflußweg befinden sieh durch den
das Fließen bewirkenden Druck gesteuerte Mittel, die eine Auslaß- Öffnung (Druckfluß-Regelöffnung) ergeben, an der im Falle des
Auslaufens durch ein Leck ein Druckabfall entsteht. Die resultierende Kraft sucht dann den Regelkörper in eine Stellung zu verlagern,
in der er den Flüssigkeitsfluß von der versorgenden Quelle abstellt. Im Hahn ist noch ein zweiter Durchflußweg für die Flüssigkeit
vorgesehen, die von dem die Hydraulikflüssigkeit gebrauchenden Gerät (Verbraucher) zurückkehrt (Rückleitungsweg). In
diesem zweiten Durchflußweg befinden sich Mittel, die eine Auslaßöffnung für den Rückfluß steuern (Rückfluß-Regelöffnung). An
dieser Auslaßöffnung kann ebenfalls ein Druckabfall aufgebaut werden, der zu einer Kraft führt, die am Regelkörper in entgegengesetzter
Richtung zur Kraft von der Druckfluß-Regelöffnung angreift. Solange diese beiden Kräfte gleich sind (d.h. die Druckkraft
und die Rückflußkraft), blockiert der Regelkörper nicht den
Flüssigkeitsfluß von der versorgenden Quelle. Sobald jedoch das Durchflußverhältnis einen bestimmten vorgegebenen Wert überschreitet,
wird der Regelkörper betätigt und unterbricht den Leitungsweg von der unter Druck stehenden Versorgungsquelle zum Verbraucher.
In Figur 1 der Zeichnungen ist ein System mit einem erfindungsgemäßen Abstellhahn dargestellt. Sine versorgende Quelle
10 für Hydraulikflüssigkeit (Pressöl) unter Druck ist über eine Vielzahl von Zweigleitungen 12 zu einer Anzahl von verzweigten
Hydraulikleitungen geschaltet. Diese Hydraulikleitungen kehren
zu dem Rücklaufteil 13 über eine oder mehrere Rücklaufleitungen
14 zurück.
Sine typische Zwischenverbindung eines Zweigkreises mit einem erfindungsgemäßen Abstellhahn wird von der Zweigleitung 15
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zwischen der Versorgungsquelle 10 und dem durchflußgesteuerten
Abstellhahn 20 gebildet. Wie durch die gestrichelte Linie 15'
angedeutet, fließt Hydraulikflüssigkeit (Pressöl) durch den
Abstellhahn 20 zu einer Rohrleitung 16, die eine Verbindung zwischen dem Abstellhahn und dem Verbraucher 17 darstellt. Wie
dargestellt, kann in der die Flüssigkeit gebrauchenden Vorrichtung 17 eine Regelvorrichtung für den Durchfluß vorgesehen werden,
falls dies im speziellen Anwendungsfall erforderlich ist. Eine derartige Regelvorrichtung kann irgendeine gewünschte Form haben,
sie kann z.B. ein ferngesteuertes elektro-hydraulisches Ventil gemäß US Patent 2,947,286 oder ein von einer Magnetspule betätigtes
Ventil sein. Der Rücklauf des Pressöls vom Verbraucher geht durch die Rohrleitung 18 in den durchflußgesteuerten Abstellhahn
20 und (wie dies durch die gestrichelte Linie 18' angedeutet) durch diesen hindurch in eine Rohrleitung 19» die zum Rücklaufteil
13 v/eiterführt. Der durchflußgesteuerte Abstellhahn 20 ist
so■ausgebildet, daß er den Zufluß von der versorgenden Quelle
unterbricht, falls der (unter Druck verlaufende) Fluß zum Verbraucher 17 im Vergleich zum Rückfluß der Flüssigkeit vom Verbraucher
17 zu groß wird. Das bedeutet, daß das Verhältnis von Zufluß zu Rückfluß nicht einen bestimmten, festsetzbaren Wert
überschreiten kann, ohne daß der Abstellhahn-20 betätigt wird.
Wenn deshalb ein Leck in den Rohrleitungen 16 oder 18 oder in dem die Hydraulikflüssigkeit in irgendeiner Form gebrauchenden
Verbraucher 17 auftritt, wird der Abstellhahn 20 betätigt um den Verlust von Flüssigkeit von der versorgenden Quelle zu verhindern.
Figur 2 stellt eine vorzugsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen, durchflußgesteuerten Abstellhahns dar. In
diesem befindet sich eine Hauptbohrung 22 in dem Grundkörper In die Hauptbohrung 22 ist eine Buchse 2'5 eingesetzt, in der ein
Regelkörper 24 gleiten kann. Dieser Regelkörper 24 umfaßt Mittel zur Drucksteuerung einer Auslaßöffnung, nämlich die Trennwand 25,
die den hohlen Teil des Regelkörpers in eine stromaufwärts gele- * gene, durchflossene Druckkammer 26 und eine stromabwärts gelegene
durchflossene Druckkammer 27 teilt. In der Trennwand 25 befinden
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sich. Durchlaßöffnungen 28 zur Regelung des Durchflusses« Die
Trennwand 25 stellt ferner eine stutzenähnliche Ventilauflage
29 in. der.stromabwärts gelegenen, durehflossenen Druckkammer 27
für die Ventilfläche 31 dar, womit der U1IuB von Pressöl von der
versorgenden Quelle unterbrochen werden kann, falls ein Leck an der .stromabwärts gelegenen Seite der Röhre auftri.tt. Das von den
Teilen 29, 31 gebildete Ventil schafft damit einen ersten regelbaren Durchflußweg, der von der mit Überdruck arbeitenden, versorgenden
Quelle durch die Einlaßöffnung P^n* durch die stromaufwärts
gelegene Druckkammer 26, die Durchflußöffnungen 28,
die stromabwärts gelegene Druckkammer 27 und, als Ausfluß, durch die Auslaßöffnung P , zum Verbraucher verläuft. Wenn die Flüssigkeit
durch die Durchflußöffnungen 28 fließt, tritt ein Druckabfall
daselbst auf und führt zu einer Kraft in der stromaufwärts
gelegenen Druckkammer 26, die gegen die Fläche der Wand 25 drückt, die auf die stromaufwärts gelegene Kammer hin geht (siehe Pfeile
in der Kammer 26); als Folge davon wird der Regelkörper 24 nach rechts (bezogen auf Figur 2) bewegt, derart, daß die Ventilauflage
29 mit der Ventilfläche 31 in Berührung gebracht und der
erste Durchflußweg unterbrochen wird.
Eine am Ende der Hauptbohrung 22 angebrachte Abschlußbuchse 32 ergibt eine mit R. bezeichnete Einlaßöffnung, die die
vom Verbraucher zurückfließende Flüssigkeit einläßt und sie in die Rückflußkammer 33 weiterleitet, die an ihrem Innenumfang
durch die Buchse 23 begrenzt ist. Die Buchse 23 stellt auch eine
Begrenzung für eine Anzahl von Rückflußöffnungen 34 dar, die
ihrerseits wieder mit dem Verbindungskanal 35 in Verbindung stehen; der Verbindungskanal 35 beginnt im G-rundkörper 21 bei der mit
R , bezeichneten öffnung und geht durch das Rückschlagventil
50. Wenn die Rücklaufflüssigkeit vom Verbraucher durch die Öffnungen
34 fließt, entsteht ein Druckabfall, der seinerseits zu einer Kraft in der Rückflußkammer 33 führt. Diese Kraft wirkt
auf die Endfläche dea Regelkörpers, wie durch die Pfeile in der Rückflußkammer 33 angedeutet. Diese Kraft überlagert sich dann
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den durch den Druckabfall an den druekgesteuerten Durchflußöffnungen
28 erzeugten Kräften und bewirkt damit,, daß' der''HegeIk'ör-'
per unter normalen Betriebsbedingungen eine Stellung einnimmt1, ' ;
derart, daß unter Druck ein ungehinderter Durchfluß vok der versorgenden
Quelle zum Rücklauf stattfindet. Zur Einstellung des'notwendigen
Kräftegleichgewichts bewegt sich der RegeTkö'fper nach '
rechts (bezogen auf Figur 2) und schließt ganz öder teilweise
die Öffnungen 34 für den Rückfluß, bis der Druckabfall giföß"genug':
geworden ist um einer Kraft stattzugeben,"die auf die Wa'ndung1'der'"
in der Rückflußkammer 33 gelegenen Ventilseite wirkt, und das· ι
normale Betriebsgleichgewicht einstellt. Falls jedoch ein Leitüngsbruch
in der Rohrleitung 16 auftritt, die Flüssigkeit unter Druck zum Verbraucher 17 führt (siehe Figur 1), ergibt sich ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf in der unter Druck stehenden, nachlieferxW
den Quelle. Die dann in der stromaufwärts gelegenen Druckkammer 26 infolge des Druckabfalls an den Durchflußöffnungen 28 auftretenden Kräfte überschreiten bei weitem die Kräfte, die infolge
des Druckabfalls an den den Rückfluß regelnden Durchlaßöffnungen
auftreten. Der Regelkörper 24 wird deshalb (bezogen auf die Figur 2) nach rechts verschoben, bis die Ventilauflage 29 an der Ventilfläche
3.1 sitzt und damit den Flüssigkeitsfluß von der Versorgungsquelle abstellt. Da dann keine Flüssigkeit mehr durch den Verbraucher
fließt, ist der in der stromaufwärts gelegenen Druckkammer 26 aufrechterhaltene Druck ausreichend um das Ventil weiter
geschlossen zu halten.
Falls in der von der zurückfließenden Flüssigkeit durchflossenen
Rohrleitung 18 ein Rohrbruch auftritt, wird der Druckabfall an den Öffnungen 34 vermindert, denn der Durchfluß ,"
durch diese Öffnungen nimmt ab und die in der. Druckkammer 26
auftretenden Kräfte werden von den in der Rückflußkammer 33 auftretenden
Kräften nicht mehr im Gleichgewicht gehalten, wodurch der Regelkörper 24 nach rechts verlagert wird und den Flüssigkeitsdurchfluß unterbricht.
Ferner ist in Figur 2 eine Dämpfungsvorrichtung dargestellt, die die Aufgabe hat zu verhindern,daß vorübergehende,
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verhältnismäßig starke Durchflußschwankungen den Abstellhahn betätigen; die Dämpfungsvorrichtung besteht dazu aus einem
Kolben 41, der längs der Innenfläche des Regelkörpers 24 gleiten kann. Dieser Kolben 41 stößt normalerweise (wie dargestellt) an
der Abschlußbuchse 32 an und dient damit als Anschlag für die Ventilfläche 31. Der Kolben 41 ist innen hohl ausgebildet und
trägt einen zweiten gleitenden Kolben 42 in seinem Innern. Der zweite Kolben 42 trägt eine Bohrung 43. Eine Feder 44 ist im
hohlen Kolben 41 angebracht und drückt die beiden Kolben 41 und 42 auseinander. Im normalen Betriebszustand befindet sich eine
gewisse Menge von Pressöl in der von den beiden Kolben 41 und 42 geschaffenen Höhlung. Pressöl fließt durch die Bohrung 43 bis
die Höhlung gefüllt ist. Wenn dann eine plötzliche Durchflußschwankung
in einer der unter Druck stehenden Leitungen des Rohrsystems auftritt und den Regelkörper 24 nach rechts zu verschieben
sucht, muß dazu erst die Flüssigkeit im Innern der Kolben durch die Bohrung 43 ausgestoßen werden. Dieses Ausstoßen der Flüssigkeit
nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch, sodaß also der Regelkörper 24 nicht augenblicklich verstellt wird und eine Leitungsunterbrechung herstellt. Beim Auftreten plötzlicher Durchflußschwankungen
verschiebt sich also der Regelkörper nicht weit genug um den Abstellhahn wirklich zu schließen.
Unter gewissen Betriebsbedingungen kann kein Fluß von
der unter Druck stehenden Quelle zum Verbraucher stattfinden; wenn dann ein Rohrbruch in einer Rückflußleitung aufträte, könnte
die Flüssigkeit in der betreffenden Zweigleitung durch die Bruchstelle
auslaufen. Um diese Möglichkeit bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Abstellhahns auszuschließen, ist ein Rückschlagventil
50 in dem Grundkörper 21 eingesetzt, über das ein
Fluß durch den Verbindungskanal 35 und die Öffnungen 51 und dann
ein Ausfluß durch die mit RQtlt bezeichnete Öffnung zum Rückleitungsteil
des Rohrsystems stattfindet. Weitere Öffnungen 52 im
Rückschlagventil 50 stehen mit dem Verbindungskanal 53 und der
Kammer 54 in Verbindung. In der Kammer 54 befindet sich ein einseitig geschlossener Trennring 55, der an der Abschluiiwand
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der Hauptbohrung 22 anliegt. Der Druck in der stromaufwärts
gelegenen Druckkammer 26 hält den einseitig geschlossenen Trennring
55 normalerweise in der in Figur 2 gezeigten Stellung. Im normalen Betrieb ist die von der stromabwärts gelegenen Seite
der den Rückfluß regelnden öffnungen 34 kommende Flüssigkeit in
der Kammer 54 vorhanden und erzeugt eine Kraft an der Abschlußflache
des Regelkörpers 24 (wie mit Pfeilen angedeutet). Jedoch iat diese Kraft klein im Vergleich zu den in der Rückflußkammer
53 auftretenden Kräften.
Falls unter gewissen Betriebsbedingungen, bei denen kein Flüssigkeitsfluß auftritt und kein Druckabfall an den Durchflußöffnungen
28 entstehen kann (d.h. auch, wenn keine Kräfte in der stromaufwärts gelegenen Kammer 26 auftreten), wenn also unter
diesen Betriebsbedingungen ein Rohrbruch in einer Rückflußleitung auftritt, dann verschiebt sich der Regelkörper und schließt
den Abstellhahn aus dem folgenden Grund: Der Druck in den Rückflußleitungen ist normalerweise größer als der atmosphärische
Außendruck. Wenn ein Rohrbruch in der Rückflußleitung 18 auftritt, steht der Rückflußteil des Verbrauchers unter einem dem atmosphärischen
Außendruck entsprechenden Druck. Unter diesen Umständen schließt sich das Rückschlagventil 50 und die Kammer 54
steht unter dem dem Rückfluß entsprechenden Druck. Dieser Rückflußdruck tritt am Ende des Regelkörpers 24 auf, wie mit Pfeilen
in der Kammer 54 angedeutet, und die diesem Druck entsprechende Kraft ist groß genug um die von der in der Rückflußkammer angeordneten
Feder 35' erzeugte Kraft zu überwinden; wie oben ausgeführt, führt dies zu einem Schließen des Abstellhahns. Der Flußweg
der unter Druck stehenden Flüssigkeit wird damit unterbrochen, selbst wenn zum Zeitpunkt des Rohrbruchs in der Rückflußleitung
keine Flüssigkeit durch die Rohre strömt.
Verschiedene Abschnitte der im einzelnen in Figur 2 dargestellten Vorrichtung sind nicht beschrieben worden, da ihre
Form und Funktion dem Fachmann unmittelbar verständlich sind. So wurden beispielsweise nicht im einzelnen erwähnt und erläutert:
Verschiedene Dichtungen zwischen, der Buchse 23 und der Haupt-
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bohrung 22, die durch, die· Buchse 23 und den Regelkörper 24
begrenzten Durchflußöffnungen, die verschiedenen, -sich überlappenden
Passungen zwischen dem Regelkörper 24, der Buchse 23 und dem "!!rennring 55, sowie die' Passungen zwischen entsprechenden Flächen der Kolben 4Ϊ und 42, ' · ■ .-·■'.■
Vorstehend wurde ein durchflußgesteuerter Abstellhahn
beschrieben, der automatisch den unter Druck erfolgenden Fluß zu einem Verbraucher mit-dem Rückfluß vom Verbraucher vergleicht
und sich verstellt, sobald das Druckverhältnis einen bestimmten.
Wert überschreitet, um somit einen Verlust von Hydraulikflüssigkeit
aus der versorgenden'Quelle zu verhindern. Die im-einzelnen.,
beschriebene Ausführungsform stellt nur ein.Beispiel dar; der
Umfang der vorliegenden Erfindung ist ausschließlich durch- die-..
folgenden/Patentansprüche jbei3timmt. ■'·.,-, ,■-..■■-■..
100 8 15/(IQ 3 S'"
Claims (1)
- t' 177:-;0G2........ ,PAT EHAISPHÜCHE ... ,.....,.(l. ..Τ. lur-chflußge steuert er, ^Abstellha&n^ zum Einbau in : ''■'■-■·.>.- -■■■ -1M-V > -■ A...UJ.- ,·;.;ν!?!^·,ν· .·.;>.,;.■·,· ■/' Flüssigkeitsleitungen ZWiaoiten^iner untpr Da^ck stehenden , .■->■■; :■_ versorgenden Quelle;. TO j, einemv-4iiQ, Flüssig^ei.^ ..geb3?auehönden " Verbraucher-,,17 .und einer- Rütpk-lelftungjf der im ..Fall von^Rohr-ja^ l:-.;i brüchen oder leöks jan- dei? in Sezug,-.auf;, den Abstellhahn strom- ;-■■*:·- abwärts gelegenen -Seite.eine..Ab.trennung, von der versorgenden ^*'' Quelle 1ö:;durch£ührt,'gekennzeichnet durph.einen gleit.enden^ -^ Regelkörper; 24 in;'#ine;r>Iauptbohrung 22 mittl.Einf-' und Äus,laß— ' ■"; öffnungen für die Flüssigkeit; einen ersten,·-für die. Flüssig- -,' ■·> keit von-der. versorgenden. Quelle-·. 1.O.. dienenden Dur^cliflußweg mit einer Durchlaßöffnung im Innern .des,.Regelkörpers 2A, und mit e'r1Sten durehflußgesteuext^en Mititeln^zur, Erzeugung^ von .. Kräften, die -dem FlüssigkeltsfIftß· zum ,,Verbraucher 17 ^rpportioiietl sind und den-Regelkörper 24 in; eirje.,erste .R-iQht.iingjZu ; bewegen suchen; und einen'zweiten t vom: ersten Durchflußweg getrennten Durchflußwegicfür :die, yomr^eEbrauaher^i^^^u^iick- . λ/,. . fließende Flüssigkeit Mit■ .zweiten durchflüß^es.teue.^.ten^lnlitteln zur Erzeugung von Kräften, die dem, Elussigke^.sfluaj.yom.Ver^^. ^ braueher 17 proportional sind und·.,· den Regelk<ärper ,.2.4;j i^ die der ersten Richtung entgegengesetzten Richtujag·-. ζΜ-^^,^^,βη^,ν,,ι r,. suchen, wobei'der Regelkörper 24. auf diö .piffei'en&.fZj^^p^ii ... den von den ersten und zweitön Mitteln .erze-ugtep: K:r-§.ftfce-rt;ιϊτ,. anspricht und" dabei so ' verschoben wird·, von "Flüssigkeit durch die Ein-·· und 'Auslaßö'ii«ungi2-, Durchfl'ußgesteuerte'r Ahstel-lhahni-fliaj^r:. gekennzeichnet ;durch .e"in zwischen ..der ■
versorgenden Quelle 10: und -der Abf lvt&lexiim.^^^pmt^:% eingesetztes' Rückschlagventil> -5*0, das f-den ■ unterbrechen kann, wobei beim Ansprechen des Rückschlagventils,/ 50 der Rege !körper 24 Ve raeho-ben' wird, derart^' ^dafiir^r« Ein- und Ausläßöffnüngen versperrt.. ' - ; ' ■ !'>sixfis>:o3. DurchflußgeBteuerter Abstellhahngekennzeichnet durch eine Dämpfungsvorrichtungy d'iö'auf vor· übergehende'sharke, von der versorgenden Quelle 10 üder vonBAD ORIGINALi77cO92den Rückflußleitungen 18 bzw. 19 ausgehende Durchflußschwankungen anspricht und verhindert, daß der Abstellhahn durch diese Durchflußschwankungen betätigt wird.4. Durchflußgesteuerter Abstellhahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Dämpfungsvorrichtung ein erster, im Regelkörper 24 gleitend angeordneter, nur vom Rückfluß erreichter Kolben 41 vorgesehen ist, und daß ein nur dem unter Druck erfolgenden Durchfluß ausgesetzter zweiter Kolben 42 mit einer Feder 44 vorgesehen ist, die die beiden Kolben auseinanderdrückt.5. Durchflußgesteuerter Abstellhahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben 41, 42 aus einseitig geschlossenen Hohlzylindern gebildet werden, die derart angeordnet sind, daß der zweite Kolben 42 im ersten Kolben 41 gleitet und dabei eine von beiden Kolben umschlossene, im bewegungslosen Zustand völlig mit Flüssigkeit gefüllte Kammer bildet, aus der durch eine Bohrung 43 Flüssigkeit ausgestoßen wird, wenn vorübergehende Durchflußschwankungen an der Dämpfungsvorrichtung auftreten.6. Durchflußgesteuerter Abstellhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als erste durchflußgesteuerte Mittel eine Trennwand 25 mit einer Anzahl von Durchflußöffnungen 28 im ersten Durchflußweg vorgesehen ist*7. Durchflußgesteuerter Abstellhahn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelkörper 24 innen hohl ausgebildet ist und daß die Trennwand 25 fest im Segelkörper 24 angebracht ist, derart, daß sie eine Abgrenzung zwischen einer stromaufwärts gelegenen, durchflossenen Druckkammer 26 und einer stromabwärts gelegenen, durchflossenen Druckkammer 28 bildet.8. Durchflußgesteuerter Abstellhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als zweite durchflußgesteuerte Mittel eine Trennwand mit mehreren Durchlaßöffnungen 34 im zweiten Durchflußweg vorgesehen ist.9. Durchflußgesteuerter Abstellhahn nach Anspruch 8,109815/0^35BAD ORIGINAL1 7 77 7 λ Ο Γ. '-■'dadurch gekennzeichnet, daß der Regelkörper 24 in einer Buchse 23 angeordnet ist, die ihrerseits die im zweiten Durchflußweg liegende Trennwand bildet.RAD OWQ»NAL10 9 8 15/0835 m
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1968
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- 1968-07-26 FR FR1575179D patent/FR1575179A/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3811169A1 (de) * | 1987-04-10 | 1988-10-27 | Numatics Inc | Wasserabsperrventil |
Also Published As
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| GB1183566A (en) | 1970-03-11 |
| US3502102A (en) | 1970-03-24 |
| FR1575179A (de) | 1969-07-18 |
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