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DE2714098A1 - Schutzvorrichtung - Google Patents

Schutzvorrichtung

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Publication number
DE2714098A1
DE2714098A1 DE19772714098 DE2714098A DE2714098A1 DE 2714098 A1 DE2714098 A1 DE 2714098A1 DE 19772714098 DE19772714098 DE 19772714098 DE 2714098 A DE2714098 A DE 2714098A DE 2714098 A1 DE2714098 A1 DE 2714098A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve seat
valve
spring
piston
membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772714098
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772714098 priority Critical patent/DE2714098A1/de
Publication of DE2714098A1 publication Critical patent/DE2714098A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/24Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member
    • F16K17/28Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member operating in one direction only
    • F16K17/30Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member operating in one direction only spring-loaded

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung
  • Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung zum Schutz gegen das Ausfließen von unter Druck stehenden Medien aus flexiblen Leitungen, die ein Gerät mit einer Versorgungsleitung verbinden. Solche flexiblen Leitungen sind leicht Beschädigungen durch äußere Einflüsse oder zu hohe Drücke unterworfen, wenn sie platzen strömt in unerwünschter Weise das durch sie fließende Medium aus und führt häufig zu großen Schäden. Handelt es sich z.B. bei dem Gerät um eine in einer Wohnung aufgestellte Waschmaschine, so kann beim Bruch der flexiblen Leitung so viel Wasser ausströmen, daß ein Teil der Wohnungseinrichtung beschädigt wird und das durch die Decke dringende Wasser auch noch die darunter liegende Wohnung in Mitleidenschaft zieht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schafien, mit der das weitere Ausfließen beim Bruch einer flexiblen Leitung vermieden wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß im Bereich des Ubergangs von der flexiblen Leitung in die Versorgungsleitung ein Sicherheitsventil eingeschaltet ist, dessen Ventilsitz durch ein axial bewegliches Ventilglied verschließbar ist und daß eine Feder vorgesehen ist, die das Ventilglied vom Ventilsitz wegdrückt und die Federkraft kleiner ist als die auf das Ventilglied in Richtung zum Ventilsitz hin wirkende Krait, die aus der Druckdifferenz beim Bruch der flexiblen Leitung vor und hinter dem Ventilsitz resultiert. Das Sicherheitsventil hat eine einfache Bauweise und kann preisgünstlg gefertigt werden, es läßt sich auch nachträglich leicht zwischen die flexible Leitung und die Versorgungsleitung einbauen. Die Ver- sorgungsleitung hat an der Anschlußseite in der Regel ein Absperrorgan. Die Federkraft ist von außen einstellbar, so daß leicht eine Anpassung an den Druck der Versorgungsleitung bzw. die Querschnittsausbildung für das durchströmende Medium vorgenommen werden kann. Für diese Einstellung stützt sich zweckmäßig die Feder mit ihrem einen Ende an einem Kolben ab, der von außen her durch eine Einstellschraube axial bewegbar und in seiner Stellung fixierbar ist.
  • Von wesentlicher Bedeutung für die Funktion des Sicherheitsventiles ist, daß in Strömungsrichtung gesehen der Strömungsquerschnitt vor dem Ventilsitz größer ist als nach dem Ventilsitz und weiterhin der Einlaß am Gerät einen kleineren Strömungsquerschnitt aufweist als der Durchgang im Ventil nach dem Ventilsitz. Dadurch liegen die Druckverhältnisse beim Sicherheitsventil so, daß sich das unter dem Druck der Feder und des Mediums stehende Ventilglied bei intakter flexibler Leitung und geöffnetem Absperrorgan immer in der Offenstellung befindet. Dabei liegt der Durchflußquerschnitt am Ventilsitz zwischen denen vor und hinter dem Ventil.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform steht das Ventilglied mit einer Führungsstange in Verbindung, auf die eine Membran einwirkt, deren eine Seite unter dem Druck des Mediums auf der Eingangsseite und deren andere Seite unter dem Druck des Mediums auf der Ausgangsseite steht. Dabei ist die Seite der Membran, die dem Ventilsitz abgewandt ist und auf der die Feder angreift, mit dem Druck des Mediums auf der Ausgangsseite beaufschlagt. Die Herstellung des Sicherheitsventiles ist wesentlich vereinfacht, wenn das Gehäuse aus zwei Teilen besteht, die über Schrauben zusammengehalten sind und zwischen denen die Membrane eingespannt ist. Im einen Teil sind dann der Eingang, der Ventilsitz mit dem Ventilglied, der Ausgang und das Entlüftungsglied untergebracht, im anderen Teil sind in einer Aussparung der Kolben und die Feder auf genoanmen, der Einstellbolzen ragt nach außen vor.
  • Um den Schließprozeß beim Bruch einer Leitung zu steuern und Schläge bzw. Erschütterungen im Leitungsnetz zu verhindern, insbesondere wenn es sich um Flüssigkeitsleitungen handelt, ist nach einem weiteren Merkmal ein Dämpfungsorgan vorgesehen, das vorzugsweise von außen regulierbar ist. Bei Flüssigkeiten ist dann zweckmäßig das Ventilglied als Kolben ausgeführt, der in einer Zylinderbohrung im Gehäuse axial verschiebbar ist und mit einer Ringdichtung gegen die Zylinderbohrung und mit einer Stirndichtung gegen den Ventilsitz dichtet. Dabei ist die Zylinderbohrung durch einen Boden dicht verschlossen, der dem Kolben in der einen Richtung als Anschlag dienen kann. Der Raum zwischen dem Boden der Zylinderbohrung und dem Kolben ist dann über eine Reguliervorrichtung mit dem Eingang verbunden, die erfindungsgemäß durch eine Drosselbohrung gebildet ist, deren Durchflußquerschnitt von außen einstellbar ist, insbesondere über eine Schraube mit einer konischen Spitze.
  • Strömen durch das Leitungssystem Gase, so kann es genügen, damit das Ventilglied nicht schlagartig beim Bruch der flexiblen Leitung auf den Ventilsitz trifft, daß das Ventilglied einen Konus trägt, der beim Schließvorgang in die Ventilsitzöffnung eintaucht, so daß die Schließbewegung gebremst wird, Zur weiteren Dämpfung können zwischen lembrane und Eingangsseite bzw. Ausgangsseite Drosseln angeordnet sein.
  • Um nach einem Leitungsbruch die Vorrichtung in die Normalstellung zurückzuführen, ist ein Entlüftungsglied vorgesehen, das zwischen dem Ventilglied und dem Eingang angeordnet ist.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform kann ohne Membrane gearbeitet werden. Das Ventilglied ist ebenfalls wieder in einer Zylinderbohrung als Kolben geführt, der Kolben weist aber außerhalb der Ventilsitzfläche Durchgangs- kanäle auf. Die Einwirkung der Druckdifferenz wird hier unmittelbar am Ventilglied wirksam. Zweckmäßigerweise befindet sich im Zentrum des Zylinders eine Sacklochbohrung zur teilweisen Aufnahme der Feder. In einer Aussparung ist ein Einsatzteil aus elastischem Werkstoff vorgesehen, das mit dem Ventilsitz zusammenarbeitet, den Konus trägt und mit einer Durchgangsbohrung für den Durchlaß der Feder versehen ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, sie werden im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht der Schutzvorrichtung in schematischer Darstellung, Fig. 2 einen Schnitt durch ein Sicherheitsventil in einer ersten Ausführungsform, Fig. 3 einen Schnitt durch ein Sicherheitsventil in einer zweiten Ausführungsform, Fig. 4 einen Schnitt durch ein Sicherheitsventil in einer dritten Ausführungsform, in der linken Hälfte in der "Leitungsbruchstellung" und in der rechten Hälfte in "Normalstellung".
  • Zwischen einem Gerät 1 und einer Versorgungsleitung 2 mit einem Absperrorgan 3 befindet sich eine flexible Leitung 4, die an ihrem einen Ende mit einem Einlaß 5 am Gerät 1 verbunden ist, an dem sich in der Regel ein Magnetventil befindet. Am anderen Ende der flexiblen Leitung 4 befindet sich zweckmäßig als Zwischenglied ein Sicherheitsventil 6, dessen Eingang 7 mit der Versorgungsleitung 2 und dessen Ausgang 8 mit der flexiblen Leitung 4 verbunden ist.
  • Das Sicherheitsventil 6 eist in einem Gehäuse 9 einen Ventilsitz 10 auf, dessen Öffnung mit einem Ventilglied 11, das axial beweglich geführt ist, verschlossen werden kann, so daß der Eingang 7 vom Ausgang 8 durchströmungsmäßig getrennt werden kann. Der Durchströmungsquerschnitt 13 am Eingang 7 ist größer als der am Ventilsitz 10, dieser ist wieder größer als der Durchströmungsquerschnitt 14 am Ausgang 8. Das Ventilglied 11 steht unter dem Einfluß einer Feder 15, die sich auf der dem Ventilglied 11 abgewandten Seite an einem Kolben 16 abstützt, dessen Stellung durch eine Einstellschraube 17 festlegbar ist. Zur Rückführung in die Normalstellung ist ein Entlüftungsglied 18 zwischen dem Ventilglied 11 und dem Eingang 7 angeordnet.
  • Bei der insbesondere für Gase geeigneten Ausführung des Sicherheitsventiles 6 nach der Fig. 2 sitzt das Ventilglied 11 am einen Ende einer Führungsstange 23, deren anderes Ende an eine Membran 24 angeschlossen ist.
  • Die eine Seite 25 dieser Membran 24 steht mit dem Eingang 7 in Verbindung, die andere Seite 26 mit dem Ausgang 8.Zur Festlegung der Membrane 24 und für den leichten Zugang ist das Gehäuse 9 zweiteilig ausgeführt.
  • Im Teil 27 befindet sich der Eingang 7, der Ausgang 8, der Ventilsitz 10, das Ventilglied 11 und das Entlüftungsglied 18, im Teil 28 ist eine zylindrische Aussparung 29 zur Aufnahme des Kolbens 16 und der Feder 15 untergebracht. Die Einstellschraube 17 durchdringt diesen Teil 28 in einer Gewindebohrung 30. Schrauben 31 verbinden die Teile 27 und 28. Ein Aufnahmeglied 32 trägt einen Abstützteller 33 für das eine Ende der redsr 15 und verbindet mit der Führungsstange 23 und der Membran 24. Zwischen die eine Seite 25 und den Eingang 7 ist eine Drossel 34 geschaltet, eine weitere Drossel 35 befindet sich zwischen der anderen Seite 26 und dem Ausgang 8. Das Ventilglied 11 trägt einen Konus 12, der in die Öffnung des Ventilsitzes 10 beim Schließvorgang eindringt, so daß eine Dämpfung eintritt.
  • Das Entlüftungsglied besteht aus einem in einer Bohrung 19 geiührten Bolzen 20, der außerhalb des Gehäuses 9 einen Handknopf 21 und auf der Innenseite einen Dichtkopf 22 trägt.
  • Das Sicherheitsventil 6 befindet sich in Normalstellung im geöffneten Zustand, gleichgültig ob das Gerät 1 läuft oder stillsteht, der Einlaß 5 also geöffnet oder geschlossen ist. Die Druckverhältnisse des Mediums unter Einschluß der Kraft der Feder 15 bewirken dies bei unversehrter flexibler Leitung 4. Bricht diese Leitung 4, so sinkt der Druck am Ausgang 8 des Sicherheitsventiles 6 und damit auch auf der Seite 26 der Membran 24 ab, der Druck auf der Seite 25 der Membran 24 bleibt im wesentlichen erhalten, so daß jetzt die Führungsstange 23 gegen die Wirkung der Feder 15,in der Zeichnung nach unten gezogen, und damit das Ventilglied 11 auf den Ventilsitz 10 aufgepreßt wird: das Sicherheitsventil 6 schließt in kurzer Zeit, so daß ein weiteres Ausströmen aus der defekten flexiblen Leitung 4 verhindert wird.
  • Nach dem Auswechseln der Leitung 4 und dem Verschluß der Versorgungsleitung 2 durch das Absperrorgan 3 wird das Entlüftungsglied 18 gedrückt, so daß sich das Medium zwischen dem Ventilsitz 10 und dem Absperrorgan 3 entspannt und die Feder 15 das Ventilglied 11 wieder in die Offenstellung bringt. Nach dem Öffnen des Absperrorganes 3 ist der alte Zustand wieder hergestellt und die Anlage betriebsbereit. Das Entlüitungsglied 18 kehrt selbsttätig in seine Ausgangslage zurück, der Dichtkopf 22 wird gegen eine Dichtung 36 gepreßt, so daß zwischen der Bohrung 19 und dem Bolzen 20 kein weiteres Medium entweichen kann.
  • Zur Einstellung des Sicherheitsventiles 6 wird bei in Benutzung genommenem Gerät 1 die Einstellschraube 17 zurückgedreht, so daß die Spannung der Feder 15 nachläßt und schließlich das Ventil schließt. Anschließend wird die Schraube 17 einige Umdrehungen nach innen geschraubt. Das Ventil ist dann für den normalen Durchfluß geöffnet, vergrößert sich der Durchfluß wegen einer gebrochenen Leitung 4, schließt das Ventil wegen des Druckabfalles. Die Drosseln 34,35 können auch einstellbar ausgebildet werden.
  • Bei der Ausführungsform des Sicherheitsventiles 6 nach der Fig. 3 wirkt die Druckdifferenz bei gebrochener flexibler Leitung 4 unmittelbar auf das Ventilglied 11 ein. Dieses ist hierbei als Kolben 37 ausgebildet, der in einem Zylinder 38 axial bewegbar geführt ist. Außerhalb des Ventilsitzes 10 beiinden sich im Kolben 37 Durchgangskanäle 39. In einer Aussparung 40 ist ein Einsatzteil 41 aus elastischem Werkstoff aufgenommen, der mit dem Ventilsitz 10 zusammenarbeitet und auch den Konus 12 trägt. Zur teilweisen Aufnahme der Feder 15 ist im Kolben 37 eine Sacklochbohrung 42 angeordnet, auf deren Grund sich das Ende der Feder 15 abstützt, die den Einsatzteil 41 in einer Durchgangsbohrung 43 durchdringt und auf einem Stift 44 des Kolbens 16 aufgefädeit ist. Die Funktion entspricht im übrigen der, wie sie bei der Ausführungsform nach Fig. 2 angegeben ist.
  • Sowohl bei der Darstellung in Fig. 2 als auch bei der in Fig. 3 sind die Sicherheitsventile 6 in einem Zustand gezeigt, bei dem die flexible Leitung 4 gebrochen ist: die Ventile sind geschlossen. Zur Öffnung und zur Rückführung in die Normalstellung ist die Leitung 4 auszuwechseln, das Absperrorgan 3 zu schließen und das Entlüftungsglied 18 zu drücken.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 4 ist insbesondere für den Einsatz bei flüssigen Medien geeignet, also wenn es sich z.B. bei der Darstellung in Fig. 1 bei dem Gerät 1 um eine aschmaschine; bei der Versorgungsleitung 2 um die Wasseranschlußleitung und bei der flexiblen Leitung 4 um einen Wasserschlauch handelt. Diese Ausbildung unter scheidet sich von den vorherigen durch eine bessere Servo-Steuerung der Schließbewegung des Ventilgliedes 11 beim Leitungsbruch, um Schläge bei einem zu raschen und harten Auftreffen des Ventilgliedes 11 auf den Ventilsitz 10 zu vermeiden. Das Ventilglied 11 ist in diesem Falle wieder als Kolben 37 ausgeführt, der in der Zylinderbohrung 38 im Gehäuse 9 geführt ist. Der Kolben 37 weist eine Ringdichtung 45 gegenüber der Zylinderbohrung 38 und eine Stirndichtung 46 gegenüber dem Ventilsitz 10 auf. Er wird von der Führungsstange 23 im Zentrum durchdrungen und kann sich zwischen zwei Anschlägen 47,48 axial auf der Führungsstange 23 verschieben. Ein Dicht- ring 49 sorgt für eine Abdichtung, wenn der Kolben 37 mit seiner Stirndichtung 46 gegen den Ventilsitz 10 gedrückt wird. Die Zylinderbohrung 38 ist durch einen Boden 50 verschlossen, der zweckmäßig als Einsatzteil 51 ausgebildet ist, das nach außen über einen Sicherungsring 52 gehalten und durch einen Dichtring 53 abgedichtet ist. Es bildet einen Anschlag 54 für den Kolben 37, am Grunde einer Führung 55 stützt sich eine Feder 56 ab, deren anderes Ende gegen die Führungsstange 23 drückt.
  • Die Feder 56 ist dabei wesentlich schwächer ausgebildet als die Feder 15.
  • Das Entlüftungsglied 18 ist hier als Schraube 57 gezeigt, die in einer Durchgangsbohrung 58 im Einsatzteil 51 schraubbar ist und deren Kopf 59 gegen einen Dichtring 60 bei voller Einschraubung zu liegen kommt. Zur Einstellung der Schließgeschwindigkeit dient eine Reguliervorrichtung 61, die aus einer Drosselbohrung 62 und einer Schraube 63 mit einer konischen Spitze 64 besteht. Die Spitze 64 kann bei mehr oder weniger großem Eindringen in die Drosselbohrung 62 deren Querschnitt verändern.
  • Die Reguliervorrichtung 61 befindet sich in einer Verbindungsleitung zwischen einem Raum 65, der sich in der Zylinderbohrung 38 zwischen dem Kolben 37 und dem Boden 50 befindet und dem Eingang 7.
  • In der "Normalstellung" (Fig. 4 rechte Seite) fließt Druckflüssigkeit vom Eingang 7 über den Ventilsitz 10 zum Ausgang 8. Der Kolben 37 ist über die Führungsstange 23, die Membran 24 und den Anschlag 48 durch die Feder 15 nach oben geschoben, äußerstenfalls bis zum Anschlag 54 des Einsatzteiles 51. Die Druckflüssigkeit kann auch über die Drossel bohrung 62 und zwischen der Führungsstange 23 und dem Kolben 37 in den Raum 65 strömen, so daß er hydraulisch unbelastet ist. Der Eingang 7 ist über eine Verbindungsleitung 66 mit der Seite 25 der Membran 24 verbunden. Auf der anderen Seite 26 steht über den Ausgang 8 und eine Verbindungsleitung 67 etwa der gleiche Druck an. Bricht die vom Ausgang 8 wegführende flexible Leitung 4, so sinkt der Druck auf der Seite 26 der Membran 24 sofort ab mit der Folge, daß diese nach unten geht und die Führungsstange 23 unter Wirkung der auf den Anschlag 47 einwirkenden Feder 56 nachfolgt.
  • Wegen der Drosselbohrung 62 entsteht im Raum 65 ein Unterdruck, der die Schließgeschwindigkeit des vom Anschlag 47 der Führungsstange 23 mitgenommenen Kolbens 37 je nach Einstellung vermindert, so daß der Kolben 37 sanft auf den Ventilsitz 10 aufsitzt und damit den weiteren Durchfluß vom Eingang 7 her verhindert (linke Seite der Fig. 4). Zur Zurückführung in die Normalstellung wird wieder, wie vorher beschrieben, das Entlüftungsglied 18 betätigt.
  • Die Vorrichtung eignet sich je nach Ausführung für alle flüssigen oder gasförmigen Medien, bei dem zu betreibenden Gerät 1 kann es sich neben Waschmaschinen um Geschirrspüler, Ölbrenner, Gasherde u.dgl. handeln.
  • L e e r s e i t e

Claims (26)

  1. Patentansprüche Schutzvorrichtung zum Schutz gegen das Ausfließen von unter Druck stehenden Medien aus flexiblen Leitungen, die ein Gerät mit einer Versorgungsleitung verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Übergangs von der flexiblen Leitung (4) in die Versorgungsleitung (2) ein Sicherheitsventil (6) eingeschaltet ist, dessen Ventilsitz (10) durch ein axial bewegliches Ventilglied (11) verschließbar ist und daß eine Feder (15) vorgesehen ist, die das Ventilglied (11) vom Ventilsitz (10) wegdrückt und die Federkraft kleiner ist als die auf das Ventilglied (11) in Richtung zum Ventilsitz (10) hin wirkende Kraft, die aus der Druckdifferenz beim Bruch der flexiblen Leitung (4) vor und hinter dem Ventilsitz (10) resultiert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Krait der Feder (15) von außen her einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Feder (15) mit ihrem einen Ende an einem Kolben (16) abstützt, der über eine Einstellschraube (17) axial bewegbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung gesehen der Strömungsquerschnitt vor dem Ventilsitz (10) größer ist als nach dem Ventilsitz.(10).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (5) am Gerät (1) einen kleineren Strömungsquerschnitt aufweist als der Durchgang im Ventil (6) nach dem Ventilsitz (10).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchströmungsquerschnitt am Ventilsitz (10) zwischen denen vor und nach dem Ventilsitz (10) liegt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilglied (11) mit einer Führungsstange (23) in Verbindung steht, auf die eine Membran (24) einwirkt, deren eine Seite (25) unter dem Druck des Mediums auf der Eingangsseite und deren andere Seite (26) unter dem Druck des Mediums auf der Ausgangsseite steht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seite (26) der Membran (24), die dem Ventilsitz (10) abgewandt ist und auf der die Feder (15) angreift, mit deXbruck des Mediums auf der Ausgangsseite beaufschlagt ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilglied (11) als Kolben (37) ausgeführt ist, der in einer Zylinderbohrung (38) im Gehäuse (9) axial verschiebbar ist und mit einer Ringdichtung (45) gegenüber der Zylinderbohrung (38) und einer Stirndichtung (46) gegenüber dem Ventilsitz (10) versehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstange (23) den Kolben (37) im Zentrum durchdringt und der Kolben (37) zwischen Anschlägen (47,48) der Führungsstange (23) axial verschiebbar ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderbohrung (38) durch einen Boden (50) dicht verschlossen ist, der dem Kolben (37) in der einen Richtung als Anschlag (54) dient.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstange (23) zwischen der auf die embran (24) wirkenden Feder (15) und einer weiteren Feder (56) eingespannt ist, wobei letztere Feder (56) schwächer ist.
  13. 13, Vorrichtung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (50) als Einsatzteil (51) mit einem Dichtring (53) ausgebildet ist und sich an ihm die auf die eine Seite der Führungsstange (23) wirkende Feder (56) abstützt.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (65) zwischen dem Boden (50) der Zylinderbohrung (38) und dem Kolben (37) über eine Reguliervorrichtung (61) mit dem Eingang (7) verbunden ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Reguliervorrichtung (61) durch eine Drosselbohrung (62) gebildet ist, deren Durchflußquerschnitt von außen einstellbar ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung des Durchflußquerschnittes eine Schraube (63) mit einer konischenSpitze (64) vorgesehen ist, die in die Drosselbohrung (62) eindringen kann.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ventilglied (11) und dem Eingang (7) ein Entlüftungsglied (18) vorgesehen ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 11 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsglied (18) aus einer Schraube (57) besteht, die in eine Durchgangsbohrung (58) im Boden (50) schraubbar ist und der Kopf (59) der Schraube (57) gegenüber dem Boden (50) durch einen dichtring (60) dichtbar ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsglied (18) aus einem in einer Bohrung (19) geführten Bolzen (20) besteht, der auf der Außenseite des Sicherheitsventiles (6) einen Handknopf (21) und auf der Innenseite einen Dichtkopf (22) trägt, der in seiner einen Endstellung die Bohrung (19) dichtend verschließt.
  20. 20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (9) des Sicherheitsventils (6) aus zwei Teilen (27,28) besteht, die über Schrauben (31) zusammengehalten sind und zwischen denen die Membran (24) eingespannt ist, im einen Teil (27) der Eingang (7), der Ventilsitz (10) mit dem Ventilglied (in), der Ausgang (8) und das Entlüftungsglied (18) untergebracht sind und der andere Teil (28) in einer Aussparung (29) die Feder (15) und den Kolben (16) aufnimmt und mit der Einstellschraube (17) versehen ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilglied (11) mit einem Konus (12) versehen ist, mit dem es in die Öffnung des Ventilsitzes (10) eintaucht.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Eingang (7) und der dem Ventilsitz (10) zugewandten Seite (25) der Membran (24) eine Drossel (34) angeordnet ist.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang (8) und der dem Ventilsitz (10) abgewandten Seite (26) der Membran (24) eine Drossel (35) angeordnet ist.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilglied (11) als Kolben (37) ausgeführt ist, der in einer Zylinderbohrung (38) im Gehäuse (9) axial verschiebbar ist und der außerhalb der Ventilsitzfläche Durchgangskanäle (39) aufweist.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 1, 21 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (37) im Zentrum eine Sacklochbohrung (42) zur teilweisen Aufnahme der Feder (15) aufweist und in einer Aussparung (40) ein Einsatzteil (41) aus elastischem Werkstoff aufnimmt, das mit dem Ventilsitz (10) zusammenarbeitet, den Konus (12) trägt und mit einer Durchgangsbohrung (43) für den Durchlaß der Feder (15) versehen ist.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (16) auf der der Einstellschraube (17) abgewandten Seite einen zentrischen Stift (44) trägt, auf den die Feder (15) aufgeschoben ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984004148A1 (en) * 1983-04-12 1984-10-25 Andrew John Hartmann Fluid control system
FR2623873A1 (fr) * 1987-11-27 1989-06-02 Hey Rene Clapet de securite pour maintenir la pression hydraulique ou pneumatique dans une chambre d'appareil, en cas de baisse de la pression dans la conduite d'alimentation de l'appareil

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WO1984004148A1 (en) * 1983-04-12 1984-10-25 Andrew John Hartmann Fluid control system
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