DE2821779A1 - Lastfuehlvorrichtung fuer fahrzeugbremsanlagen - Google Patents
Lastfuehlvorrichtung fuer fahrzeugbremsanlagenInfo
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- B60T8/1856—Arrangements for detecting suspension spring load
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Hydraulic Control Valves For Brake Systems (AREA)
- Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
DR. ING. F. WUESTHOFF 8OOO MÜNCHBN
DR- E. ν. PECIIMANN rcH'V'EIGERSTHASSE
1Α-50 896 18.Mai 1978
Patentanmeldung
Anmelderin: Girling Limited, Kings Road, Tyseley,
Birmingham 11, West Midlands, England
Titel: Lastfühlvorrichtung für Fahrzeugbremsanlagen
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8COO MÜNCHEN 9O SCIIWEIGEHSTHASSE 2
XELKPON (089) 66 20 51 TELEI 5 24:070
TBLKOITAUIfI
ΡΒΟΤΪΟΤΡΑΤΕΝΤ MÜNOHEK
ΡΒΟΤΪΟΤΡΑΤΕΝΤ MÜNOHEK
1A-50 896
laBtfiüilvorriohtung für Fahrzeugbremsanlagen
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Fahrzeug-Lastfühlvorrichtung
für Fahrzeugbremsanlagen, bei denen der Bremsdruck in Abhängigkeit
von der Belastung des Fahrzeugs verändert wird.
Normalerweise ist bei solchen Bremsanlagen ein Bremsdruckregelventil
in Form eines Druckminder- oder Druckbegrenzungsventils vorhanden, das in die Bremsleitung zwischen den Hinterradbremsen
und einer Druckmittelquelle eingeschaltet ist. Hierbei richtet sich der Ansprechpunkt, bei dem das Ventil
die Zufuhr des Druckmittels zu den Hinterradbremsen unterbricht oder den Druck im Vergleich zu dem auf die Vorderradbremsen
wirkenden Druck herabsetzt, häufig nach der Belastung des Fahrzeugs.
Um die Belastung eines Fahrzeugs zu fühlen, kann man eine Relativbewegung zwischen einem gefederten und einem ungefederten
Teil des Fahrzeugs, z.B. dem Fahrgestell und der Hinterachse, feststellen.
Bei bereits früher vorgeschlagenen Lastfühlvorrichtungen ist eine Steuerfeder vorhanden, deren Kraft den Ansprechwert des
Ventils bei der Stellung der Achse bei «kleinster Last» be-
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stimmt. Auf das Ventil werden nur Auslenkungen der Achse übertragen, die über die Stellung für die kleinste Last
hinausgehen, und es ist eine Hebelanordnung vorhanden, die gewährleistet, daß nur ein gewünschter Anteil der Achsenauslenkung
über die Stellung für die kleinste Last hinaus auf das Ventil übertragen wird, um den Ansprechpunkt in Abhängigkeit
von der Auslenkung der Radaufhängung des Fahrzeugs zu verändern.
Weiterhin ist bereits eine Lastfühlvorrichtung vorgeschlagen
worden, bei der eine Hebelübersetzung durch eine Gummischeibe
herbeigeführt wird, und bei der in zugehörigen Zylindern arbeitende Kolben mit unterschiedlichen Querschnitten auf die
voneinander abgewandten Flächen der Scheibe wirken. Der grössere Kolben ist der vollen Kraft der Radaufhängungsfeder ausgesetzt,
und durch die Gummischeibe wird eine verringerte Kraft auf den kleineren Kolben übertragen, welcher die Last
auf den Ventilkörper überträgt. In der Praxis führen die Eigenschaften des Materials der Scheibe, die zweckmäßig aus einem
gegen Mineralöle widerstandsfähigen Material besteht, zu verschiedenen Nachteilen. Die Kraftübertragungskurve verläuft
über der Hubstrecke nicht stetig, sondern steil und über eine kurze Strecke, so daß eine solche Scheibe eine proportionale
Reaktionskraft nur innerhalb eines relativ begrenzten Bereichs übertragen kann. Außerdem führt die ständige elastische
Verformung des Materials dazu, daß die Gummischeibe einem relativ starken Verschleiß ausgesetzt ist, so daß sich
die Verformungseigenschaften ständig ändern. Daher muß die Gummischeibe schon nach einer relativ kurzen Gebrauchszeit
erneuert werden. Bei niedrigen Temperaturen läßt sich die Gummischeibe nahezu nicht mehr verformen, so daß es nicht
möglich ist, die volle Federlast auf das Ventilsteuerorgan zu übertragen. Dies hat zur Folge, daß der Bremsdruck bei den
Hinterradbremsen nicht herabgesetzt wird, d.h. daß der volle Bremsdruck zur Wirkung kommt, so daß bei niedrigen Utagebungs-
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temperaturen die Gefahr des Blockierens der Hinterradbremsen
besteht.
Durch die Erfindung ist eine Fahrzeug-Lastfühlvorrichtung
für druckmittelbetätigte Fahrzeugbremsanlagen geschaffen
worden, die ein Kräfteinleitungsglied aufweist, das
der Kraft einer Radaufhängungsfeder ausgesetzt ist, ferner
ein Ventil mit einem bewegbaren Ventilkörper 2Um Steuern des
Durchflusses des Fluides durch das Ventil sowie eine Schubkraftübertragungseinrichtung,
die zwischen dem Krafteinleitungsglied und dem Ventilkörperangeordnet ist und relativ zueinander
bewegbare Teile aufweist, zwischen denen eine Nockenanordnung vorhanden ist, die dazu dient, eine zwischen den
Teilen auftretende Bewegung zu übertragen, um die Betätigung des Ventilkörpers zu steuern.
Zu der Schubkraft-Übertragungseinrichtung gehört zweckmäßig eine drehbare Betätigungsplatte, die auf das Krafteinleitungsglied
wirkt, und die Nockenanordnung ist zwischen der Betätigungsplatte und einer relativ ortsfesten Reaktionsplatte angeordnet,
so daß eine axiale Bewegung des Kräfteinleitungsgliedes
in eine Drehbewegung der Betätigungsplatte verwandelt wird, und umgekehrt, und es ist eine Übertragungseinrichtung
vorhanden, mittels welcher eine Drehbewegung der Betätigungsplatte auf den Venti3körperübertragen wird, um den Durchfluß
des Fluides durch das Ventil zu regeln.
Zu der Nockenanordnung gehören vorzugsweise Kugeln oder Rollen sowie geneigte, in der Umfangsrichtung verlaufende Rampenflächen,
mit denen benachbarte Flächen der Betätigungsplatte und der Reaktionsplatte versehen sind, wobei jede Kugel bzw. jede
Rolle zwischen zwei zugehörigen Rampenflächen angeordnet ist. Hierbei bewirkt eine Drehbewegung der Betätigungsplatte gegenüber
der Reaktionsplatte, daß sich die Kugeln oder Rollen längs der Rampenflächen nach oben bewegen, um zu bewirken, daß sich
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die Betätigungsplatte in axialer Richtung von der Reaktionsplatte weg bewegt. Die Bewegung der Betätigungsplatte, deren
Größe durch den Neigungswinkel der Rampenflächen und die Belastung des Fahrzeugs bestimmt ist, wird durch die Kraftübertragungseinrichtung
übertragen, und die axiale Bewegung der Betätigungsplatte bewirkt, daß das Krafteinleitungsglied eine
Bewegung von der Reaktionsplatte weg ausführt.
Bei einer Ausführungsform weist die Kraftübertragungseinrichtung
eine zur Ventilbetätigung dienende Druckplatte auf, die gegen Drehbewegungen gesichert ist, jedoch axial verschiebbar
geführt ist, und zwischen der Druckplatte und der Betätigungsplatte ist eine zweite Nockenanordnung vorhanden, so daß
eine Drehbewegung der Betätigungsplatte eine axiale Bewegung der Druckplatte herbeiführt und umgekehrt.
Zu dem Venti&örper gehört vorzugsweise ein Kolben, der in
einer Bohrung arbeitet, und die Druckplatte ist in einer Bohrungserweiterung geführt und arbeitet unmittelbar mit dem
Kolben zusammen.
Bei einer anderen Ausführungsform weist die Kraftübertragungseinrichtung
einen Hebel auf, der durch einen zusammen mit der Druckplatte drehbaren Ansatz unterstützt wird. Hierbei
wirkt das freie Ende des Hebels auf den Ventilkörper 2U
dem vorzugsweise ein Kolben gehört, welcher in einer Bohrung arbeitet, deren Achse im rechten Winkel zur Achse einer Buchse
verläuft, in welcher der Ansatz drehbar gelagert ist.
Bei einer Weiterbildung weist die Schubkraft-Übertragungseinrichtung
eine Reaktionsplatte auf, die mit dem Krafteinleitungsglied starr verbunden ist, und die Nockenanordnung ist
zwischen der Reaktionsplatte und einer Druckplatte angeordnet, durch die das freie untere Ende des Ventilkörpers in Richtung
auf die Reaktionsplatte hindurchragt.
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Bei dieser Weiterbildung gehören zu der Nockenanordnung Kugeln oder Rollen, die in radial verlaufenden Aussparungen
benachbarter Flächen der Platten geführt sind, und das freie Ende des Ventilkörpers ist mit einer geneigten Rampenfläche
versehen, so daß eine Verlagerung des Venti]körpers in Richtung
auf das Kräfteinleitungsglied bewirkt, daß sich die Kugeln
oder Rollen voneinander entfernen, die ihrerseits bewirken, daß die Reaktionsplatte von der Druckplatte weg bewegt wird.
Die Nockenanordnung ist so ausgebildet, daß sie eine vorbestimmte Beziehung zwischen den Relativbewegungen des Krafteinleitungsgliedes
und des Ventilkörpers aufrechterhält. Bei einer Bewegung des Ventilkörpers über eine Strecke von z.B.
etwa 2,5 mm führt das Krafteinleitungsglied gewöhnlich höchstens eine Bewegung über eine Strecke von etwa 0,5 mm aus,
so daß die Last der Radaufhängungsfeder bei einer bestimmten Achslast im wesentlichen konstant bleibt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Axialschnitt einer Lastfühlvorrichtung für eine Fahrzeugbremsanlage;
Fig. 2 einen Axialschnitt des oberen Teils von Fig. 1 zur Darstellung einer Weiterbildung;
Fig. 3 einen Axialschnitt einer weiteren Ausführungsform
einer Lastfühlvorrichtung; und
Fig. 4 einen vergrößerten Teilschnitt der Schubkraftübertragungseinrichtung
der Lastfühlvorrichtung nach Fig. 3.
Zu der Lastfühlvorrichtung nach Fig. 1 gehört ein auf dem
Fahrgestell 2 eines Fahrzeugs angeordnetes Druckminderventil 1 mit einem Gehäuse 3, das eine Stufenbohrung 4 aufweist, wel-
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che an ihrem engeren Ende abgeschlossen ist; an den Enden des den größeren Durchmesser aufweisenden Abschnitts der
Stufenbohrung 4 sind im Abstand voneinander Dichtungen 5 und 6 angeordnet. Ferner ist ein Einlaß 7 zum Anschließen an
einen pedalbetätigten hydraulischen Hauptzylinder vorhanden, der mit dem Raum zwischen den Dichtungen 5 und 6 in Verbindung
steht; ein Auslaß 8 zum Anschließen an die Hinterradbremsen eines Fahrzeugs steht mit der Stufenbohrung 4 nahe
ihrem geschlossenen Ende außerhalb der Dichtung 5 in Verbindung. Durch die Dichtung 6 und eine Öffnung 10 des Fahrgestells
2 ragt ein Ventilkörper mit einem Kolben 9. An seinem äußeren Ende weist der Ventilkörper einen Schaft 11 von kleinerem
Durchmesser auf, der durch die Dichtung 5 ragt und mit einem Kopf 12 von größerem Durchmesser versehen ist, welcher
mit der Dichtung 5 zusammenarbeitet, deren Innendurchmesser größer ist als derjenige der Dichtung 6. Somit wird die Zufuhr
von Druckflüssigkeit vom Hauptzylinder zu den Bremsen
durch den Kolben 9 geregelt.
Zum Steuern des Druckminderventils 1 entsprechend der Belastung des Fahrzeugs dient eine Schubkraft-Übertragungseinrichtung
13, die zwischen dem Kolben 9 und einem Lasteinleitungsglied 14 angeordnet ist, welch letzteres ein Widerlager
für das obere Ende einer Radaufhängungsfeder 15 bildet, deren
unteres Ende sich an einem Widerlager 16 der Hinterradachse 17 abstützt. Zu der Kraftübertragungseinrichtung 13 gehören
eine mit der Unterseite des Fahrgestells 2 fest verschraubte Reaktionsplatte 18, die zweckmäßig durch Kopfschrauben zum
Befestigen des Gehäuses 3 in ihrer Lage gehalten wird, sowie eine drehbare Betätigungsplatte 19>
wobei zwischen dem Krafteinleitungsglied 14 und der Betätigungsplatte 19 ein Drucklager
20 angeordnet ist. Ferner sind Kugeln oder Rollen 21 in dazu passenden, in der Umfangsrichtung verlaufenden, in
Winkelabständen verteilten Aussparungen 22 der einander zugewandten Flächen der Platten 18 und 19 angeordnet; die Aussparungen
22 bilden Rampen, längs welcher sich die Kugeln
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oder Rollen 21 bewegen können, um eine axiale Relativbewegung zwischen den Platten 18 und 19 z.B. derart herbeizuführen,
daß die Platten voneinander entfernt werden, wenn die Platte 19 gedreht wird; alternativ kann die Platte 19 gedreht werden,
wenn sich die Platten 18 und 19 axial aufeinander zu bewegen.
Die Kraftübertragungseinrichtung 13 wirkt auf das freie untere
Ende des Kolbens 9 über eine Druckplatte 24, die gegen Drehbewegungen gesichert und axial verschiebbar in einer Aussparung
25 der Reaktionsplatte 18 geführt ist, in die das untere Ende des Kolbens hineinragt. Gemäß Fig. 1 sind Kugeln oder
Rollen 26 in dazu passenden, in der Umfangsrichtung verlaufenden und in Winkelabständen verteilten Aussparungen 27 und
28 in den einander zugewandten Flächen der Platten 19 und 24 angeordnet.
Die Rampenwinkel der Aussparungen 22, 27 und 28 sind so gewählt, daß bei einer Bewegung des Kolbens 9 über eine bestimmte
Strecke von z.B. etwa 2,5 mm das Krafteinleitungsglied 14 z.B. höchstens eine Bewegung über eine Strecke von etwa
0,5 mm ausführt.
Während des normalen Betriebs ist der Kolben 9 einer Axialkraft derart ausgesetzt, daß das Druckmittel von dem Einlaß
7 aus zu dem Auslaß 8 geleitet wird, wobei es an dem Kopf 12 vorbeiströmt, der in einem Abstand von einem durch die
Dichtung 5 gebildeten Sitz gehalten wird. Dieser Betriebszustand bleibt erhalten, bis ein Ansprechdruck erreicht wird,
bei dem die auf den Kolben 9 wirkende resultierende Druckkraft ausreicht, um die Axialkraft der Feder 15 zu überwinden, die
durch die Rampen 22 übertragen wird, so daß der Kopf 12 so bewegt wird, daß er zur Anlage an dem durch die Dichtung 5
gebildeten Sitz kommt, um das Ventil zu schließen. Jede weitere Steigerung des Drucks auf der Sinlaßseite bewirkt eine
Bewegung des Kolbens 9 derart, daß der Druckmittelstrom zwischen dem Einlaß 7 und dem Auslaß 8 auf bekannte Weise dosiert
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wird. Sobald der Druck auf der Einlaßseite auf einen Wert herabgesetzt wird, der unter dem Druck auf der Auslaßseite
liegt, strömt das Druckmittel in der entgegengesetzten Richtung von dem Auslaß 8 zurück zu dem Einlaß 7.
Wird die auf die Radaufhängungsfeder 15 wirkende Last vergrößert,
z.B. durch volles Beladen des Fahrzeugs, wird eine proportionale Erhöhung des auf das Ventil 1 wirkenden Drucks
herbeigeführt, der erforderlich ist, um die Kraft der Radaufhängungsfeder 15 mit Hilfe der Kraftübertragungseinrichtung
13 zu überwinden. Somit kann jetzt von dem Auslaß 8 aus ein höherer Druck auf die Hinterradbremsen aufgebracht werden,
bevor sich das Ventil 1 in der beschriebenen Weise schließen kann.
Wird die durch die Radaufhängungsfeder 15 aufgebrachte Kraft überwunden, bewegt sich der Kolben 9 nach unten in Richtung
auf die Achse 17, um auf die Platte 19 über die Kugeln 26
sowie die Rampen 27 und 28 ein Drehmoment aufzubringen. Hierbei wird die Platte 19 gedreht, und bei dieser Drehung wird
die Platte 19 durch die Kugeln 21 und die Rampen 22 entgegen der Kraft der Radaufhängungsfeder 15 nach unten von der Reaktionsplatte
18 abgehobenj oberhalb dieses Drucks dient das Ventil 1 dazu, den Hinterradbremsen das Druckmittel auf bekannte
Weise mit einer niedrigeren Durchsatzgeschwindigkeit zuzumessen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten abgeänderten Ausführungsform
sind die Druckplatte 24 und die Kugeln oder Rollen 26 nach Fig. 1 fortgelassen. Die Betätigungsplatte 19 wird durch einen
Ansatz 30 unterstützt, der in dem Gehäuse 1 mittels einer Buchse 31 drehbar gelagert ist; das freie obere Ende des Ansatzes
30 ist drehfest mit einem Hebel 32 verbunden, der auf das freie Ende des Kolbens 9 wirkt; die Bohrung 4, in welcher
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der Kolben 9 arbeitet, erstreckt sich im rechten Winkel zur Achse der Buchse 31.
Bei der Ausfuhrungsform nach Fig. 2 ist jede Drehung der
Betätigungsplatte 19 von einer Schwenkbewegung des Hebels 32 begleitet, so daß der Ansprechpunkt des Ventils in der
beschriebenen Weise entsprechend den Veränderungen der Belastung des Fahrzeugs verstellt wird.
Im übrigen entspricht die Ausführungsform nach Fig. 2 bezüglich
ihres Aufbaus und ihrer Wirkungsweise derjenigen nach Fig. 1.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ragt
das freie untere Ende des Ventilkolbens 9 durch die Dichtung 6 und eine Öffnung einer ortsfesten Druckplatte 40. Das freie
Ende des Ventillkolbens weist eine zusammenhängende Rampenfläche 41 auf, die mit mehreren Kugeln oder Rollen 42 zusammenarbeitet,
welche in geneigten radialen Aussparungen 43 an der Unterseite der Druckplatte 40 angeordnet sind und dadurch in ihrer
Lage gehalten werden, daß sie sich an der ebenen Oberseite einer mit dem Kräfteinleitungsglied 14 starr verbundenen Reaktionsplatte
44 absiützen.
Gemäß Fig. 4 ist der Rampenwinkel B größer als der Rampenwinkel A, so daß während des Betriebs eine Abwärtsbewegung
des Ventillkalbens 9 die Kugeln oder Rollen 42 veranlaßt, sich radial nach außen zu bewegen, so daß sie die Reaktionsplatte
44 weiter von der Druckplatte 40 weg bewegen.
Im übrigen entspricht die Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 bezüglich ihres Aufbaus und ihrer Wirkungsweise derjenigen
nach Fig. 1 und 2.
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen dient das Druckminderventil
1 dazu, den Druck oberhalb des Ansprechpunktes
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zu dosieren. Wenn der Kopf 12 den gleichen Durchmesser erhält wie der Kolben 9, kommt das Ventil 1 einfach als Druckbegrenzungsventil
zur Wirkung, durch das die Verbindung zwischen dem Einlaß 7 und dem Auslaß 8 unterbrochen wird, sobald
der Ansprechpunkt erreicht wird.
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Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE(y. Lastfühl vorrichtung für eine druckmittelbetätigte Fahrzeugbremsanlage mit einem Kräfteinleitungsglied, das einer durch eine Radaufhängungsfeder aufgebrachten Kraft ausgesetzt ist, einem Ventil mit einem bewegbaren Ventilkörper zum Regeln des Durchflusses des Druckmittels durch das Ventil sowie mit einer zwischen dem Krafteinleitungsglied und dem Ventilkürper angeordneten Schubkraft-Übertragungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet , daß zu der Schubkraft-Übertragungseinrichtung (13) relativ zueinander bewegbare Bauteile (14, 19) sowie Nockenanordnungen (21, 22j 42, 43) gehören, die zwischen den bewegbaren Bauteilen angeordnet sind, um zwischen ihnen eine Bewegung zum Steuern des Ventilkörpers(9) zu übertragen.
- 2. Lastfühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Schubkraft-Übertragungseinrichtung (13) eine auf das Krafteinleitungsglied (14) wirkende drehbare Betätigungsplatte (19) gehört, daß die Nockenanordnungen (21, 22; 42, 43) zwischen der Betätigungsplatte und einer relativ ortsfesten Reaktionsplatte (18) angeordnet ist, um eine axiale Bewegung des Krafteinleitungsgliedes in eine Drehbewegung der Betätigungsplatte zu verwandeln, und umgekehrt, und daß eine Einrichtung (24j 32) vorhanden ist, die geeignet ist, eine Drehbewegung der Betätigungsplatte auf äen Ventilkörper(9) zu übertragen, um den Durchfluß des Druckmittels durch das Ventil (1) zu regeln.
- 3. Lastfühlvorrichtung nach Anspruch 1,oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Nockenanordnung Kugeln oder Rollen (21) gehören, und daß einander zugewandte Flächen der Betätigungsplatte (19) und der Reaktionsplatte (18) mit geneigten,809847/100850 896sich in der Umfangsrichtung erstreckenden Rampenflächen (22) versehen sind, wobei jede Kugel oder Rolle zwischen zwei sich ergänzenden Rampenflächen angeordnet ist, um mit ihnen zusammenzuarbeiten.
- 4. Lastfühlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Kraftübertragungseinrichtung eine zur Ventilbetätigung dienende Druckplatte (24) gehört, die gegen Drehbewegungen gesichert, jedoch axial bewegbar geführt ist, und daß zwischen dieser Druckplatte und der Betätigungsplatte (19) eine zweite Nockenanordnung (26, 28) angeordnet ist, so daß eine Drehbewegung der Betätigungsplatte eine axiale Bewegung der Druckplatte herbeiführt, und umgekehrt.
- 5. Lastfühlvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Ventilkörperein in einer Bohrung arbeitender Kolben (9) gehört, und daß die Druckplatte (24) in einer Bohrungserweiterung (25) geführt ist,und direkt auf den Kolben wirkt.
- 6. Lastfühlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Kraftübertragungseinrichtung ein Hebel (32) gehört, der von einem Ansatz (30) getragen wird, welcher drehfest mit der Druckplatte (19) verbunden ist, und daß das freie Ende des Hebels auf den Ventilkörper(9) wirkt.
- 7. Lastfühlvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Ventilkörper-sin Kolben (9) gehört, der in einer Bohrung arbeitet, deren Achse im rechten Winkel zur Achse einer Buchse (31) verläuft, in welcher der Ansatz (30) drehbar gelagert ist.
- 8. Lastfühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Schubkraft-Übertragungseinrichtung eine mit demfcrafteinleitungsglied (14) starr verbundene Reaktionsplatte (44) gehört, und daß die Nockenanordnung (42, 43) zwi-809847/100850 896sehen der Reaktionsplatte und einer Druckplatte (40) angeordnet ist, wobei das freie untere Ende des Ventilkörpers (9) in Richtung auf die Reaktionsplatte durch die Druckplatte hindurchragt.
- 9. Lastfühlvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Nockenanordnung Kugeln oder Rollen (42) gehören, die in radial verlaufenden Aussparungen (43) einander zugewandter Flächen der Reaktionsplatte (44) und der Druckplatte (40) geführt sind, und daß das freie Ende des Ventilkörpers(9) eine geneigte Rampenfläche (41) aufweist, so daß eine Verlagerung des Ventilkörpersin Richtung auf das Kräfteinleitungsglied (14) bewirkt, daß die Kugeln oder Rollen auseinandergedrückt werden, so daß sie die Reaktionsplatte weiter von der Druckplatte entfernen.B09847/ 1 008
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